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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.08 10:06 Uhr |
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Seit November gibt es ein Gerät, das sich anhört wie der Traum meiner schlaflosen Nächte: [externer Link]
In Kurzform: Positionsbestimmung per GPS und senden der Position per Satellit wahlweise als SMS oder E-Mail an bis zu fünf Vertrauenspersonen mit "alles o.k." oder "brauche Hilfe" oder in kritischen Fällen direkt an Notrufzentrale.
Nachteile: In Deutschland bisher kein Vertrieb, und die Notrufzentrale ist in Texas. (Angeblich leiten die dann automatisch aufgrund der GPS-Daten an die zuständige Stelle weiter.)
Vorteil: Das Ganze ist wirklich billig. Gerät 169 USD, Grundservice inkl. beliebig vieler Messages pro Jahr 99 USD.
Dies zur Info. Aber eine Frage hab ich auch noch: Es gab ja auch bisher schon Dinger unter der Bezeichnung "Rettungssender", "Notsender" oder "Rettungsbake", teils mit - teils ohne GPS. Kann mir jemand den grundsätzlichen Unterschied zwischen so einem Rettungssender mit GPS und dem SPOT erklären? Oder gibt es gar keinen?
Falls schon jemand Erfahrungen mit dem SPOT hat, wäre das naütrlich auch genial.
Danke und verhustete Grüße Fredrika Gers
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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.08 18:56 Uhr |
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Hallo Frederika.
Fredrika Gers wrote: > Seit November gibt es ein Gerät, das sich anhört wie der Traum meiner > schlaflosen Nächte: [externer Link]
In der Tat interessant und vielleicht durchaus eine Alternative zu einem EPIRB/PLB. Störend fände ich die Abonnementskosten! Trotzdem werde ich mir dieses Gerät mal intensiver anschauen!
> Vorteil: > Das Ganze ist wirklich billig. Gerät 169 USD, Grundservice inkl. > beliebig vieler Messages pro Jahr 99 USD.
Mit den 99 USD/Jahr kommt man jedoch schnell mal auf den Preis eines herkömmlichen PLB (ca. 500 USD).
> ohne GPS. Kann mir jemand den grundsätzlichen Unterschied zwischen so > einem Rettungssender mit GPS und dem SPOT erklären? Oder gibt es gar > keinen?
Die anderen Rettungssender (EPIRB, PLB) haben nur die Möglichkeit der Alarmierung (und ggf. GPS-Positionsdurchgabe), bieten jedoch keine Möglichkeit, andere Nachrichten zu übermitteln. Dafür beinhalten sie keine Abonnementsgebühr, haben eine bessere Abdeckung (der SPOT deckt gewisse Teile der Welt nicht oder nur ungenügend) und das System ist weltweit schon mehrere Jahre erfolgreich erprobt.
Ich finde den Terrafix von ACR noch recht ansprechend: [externer Link]
bye, Benjamin
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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.01.08 18:05 Uhr |
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Hi Benjamin,
klar sind die Abogebühren nachteilig. Andererseits zahl ich als Grundgebühr für mein Handy auch nicht weniger.
Die Firma Spot hat mir übrigens mittlerweile gemailt, dass sie in einigen Monaten einen Vertrieb in D stehen haben werden.
Ich hab noch weiter gesucht und meine jetzt rausgefunden zu haben, dass die EPIRB bisherigen Rettungsgeräte in Deutschland ausschließlich für Flugzeuge und seegehende Schiffe zugelassen sind. Wenn das Signal über Land aufgenommen wird, bin ich also automatisch ein abgestürztes Flugzeug und kriege außerdem noch Ärger. Die Lage in Österreich konnte ich noch nicht rausfinden. Vielleicht bin ich dort ein abgestürzter Gleitschirm...
Viele Grüße Ika Gers
Benjamin Leubin <benjamin@leubin.ch> wrote:
>Hallo Frederika. > > > >Fredrika Gers wrote: >> Seit November gibt es ein Gerät, das sich anhört wie der Traum meiner >> schlaflosen Nächte: [externer Link] > >In der Tat interessant und vielleicht durchaus eine Alternative zu einem >EPIRB/PLB. Störend fände ich die Abonnementskosten! Trotzdem werde ich >mir dieses Gerät mal intensiver anschauen! > > > >> Vorteil: >> Das Ganze ist wirklich billig. Gerät 169 USD, Grundservice inkl. >> beliebig vieler Messages pro Jahr 99 USD. > >Mit den 99 USD/Jahr kommt man jedoch schnell mal auf den Preis eines >herkömmlichen PLB (ca. 500 USD). > > > >> ohne GPS. Kann mir jemand den grundsätzlichen Unterschied zwischen so >> einem Rettungssender mit GPS und dem SPOT erklären? Oder gibt es gar >> keinen? > >Die anderen Rettungssender (EPIRB, PLB) haben nur die Möglichkeit der >Alarmierung (und ggf. GPS-Positionsdurchgabe), bieten jedoch keine >Möglichkeit, andere Nachrichten zu übermitteln. Dafür beinhalten sie >keine Abonnementsgebühr, haben eine bessere Abdeckung (der SPOT deckt >gewisse Teile der Welt nicht oder nur ungenügend) und das System ist >weltweit schon mehrere Jahre erfolgreich erprobt. > >Ich finde den Terrafix von ACR noch recht ansprechend: >[externer Link] > > > > bye, > Benjamin
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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.01.08 21:27 Uhr |
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Fredrika Gers wrote:
> Ich hab noch weiter gesucht und meine jetzt rausgefunden zu haben, > dass die EPIRB bisherigen Rettungsgeräte in Deutschland ausschließlich > für Flugzeuge und seegehende Schiffe zugelassen sind. Wenn das Signal > über Land aufgenommen wird, bin ich also automatisch ein abgestürztes > Flugzeug und kriege außerdem noch Ärger. Die Lage in Österreich konnte > ich noch nicht rausfinden. Vielleicht bin ich dort ein abgestürzter > Gleitschirm...
Jain. Du kannst Dich in D nur als Flugzeug oder Schiff registrieren, ja. Aber Du kannst Dich als deutscher durchaus im Ausland als Person registrieren. Soweit ich weis ist das z.B. in der Schweiz möglich. Meines ist in Kanada registriert, aber ich meine gehört zu haben, dass sie seit einiger Zeit keine neuen Registrierungen für Ausländer mehr annehmen.
Gruß Harald
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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.01.08 19:02 Uhr |
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Hallo Frederika.
Fredrika Gers wrote: > klar sind die Abogebühren nachteilig. Andererseits zahl ich als > Grundgebühr für mein Handy auch nicht weniger.
Ja, das stimmt schon. Nur wirst Du dein Handy (hoffentlich) deutlich mehr nutzen als den SPOT :-). Jedes Jahr 99 USD zu bezahlen, um den Spot in 5 Jahren dann 1x wirklich zu benötigen ... naja. Aber eben, zu einem abschliessenden Urteil bin ich noch nicht gelangt!
> Ich hab noch weiter gesucht und meine jetzt rausgefunden zu haben, > dass die EPIRB bisherigen Rettungsgeräte in Deutschland ausschließlich > für Flugzeuge und seegehende Schiffe zugelassen sind.
Das wusste ich nicht. Sollte dann für einen PLB (wo ja das Wort "personal" drinsteckt) jedoch nicht gelten!
Gruess, Benjamin
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Frage zu neuem Rettungssender SPOT | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.01.08 00:26 Uhr |
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Benjamin Leubin wrote: > Fredrika Gers wrote:
>> Ich hab noch weiter gesucht und meine jetzt rausgefunden zu haben, >> dass die EPIRB bisherigen Rettungsgeräte in Deutschland >> ausschließlich für Flugzeuge und seegehende Schiffe zugelassen sind. > > Das wusste ich nicht. Sollte dann für einen PLB (wo ja das Wort > "personal" drinsteckt) jedoch nicht gelten!
Stimmt, das sollte so sein. Ist es aber nicht, da sich die zuständigen Stellen in D im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern schlicht weigern, so ein Teil (auch einen tragbaren PLB) auf etwas anderes als ein Flugzeug oder ein Schiff zu registrieren. Das sollte kein Problem sein, wenn Du ein Schiff/Flugzeug hast, denn dann hast Du ja etwas, was Du angeben kannst. Wenn nicht hast Du in D halt Pech gehabt. Der Grund dafür dürfte in der richtigen Annahme liegen, dass es in D ausserhalb des Meeres keinen Sinn macht, ein EPIRB zu benutzen, da es hierzulande fast immer bessere Alarmierungsmöglichkeiten gibt. Man hat halt die klitzekleine Tatsache übersehen, dass ein Deutscher sich durchaus auch mal in Regionen aufhält, wo dies nicht der Fall ist.
Gruß Harald
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