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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Ich bin im Urlaub normalerweise drei bis vier Wochen mit dem Fahrrad und Zelt unterwegs. Tagsüber trage ich Fahrradhosen und Trikot, und dann habe ich noch eine Jeans, o.ä. für Museumsbesuche, usw. dabei (sonstige Bekleidung wie Windjacke, usw. mal außen vor gelassen).
In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.
Deshalb hatte ich in den letzten Jahren einen dünnen Jogginganzug aus Baumwolle für die Nacht dabei. Dieses Jahr möchte ich darauf verzichten, in erster Linie, weil das Trocknen nach dem Waschen so lange dauert und wegen der Größe auf dem Fahrrad schlecht möglich ist. Wenn er aber nicht richtig trocknet, riecht er in der Nacht unangenehm muffig.
Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und den Schweiß der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiß ich nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas? Wärmen muss die Bekleidung nicht, dafür reicht mir der Schlafsack (mit optionalem Inlet).
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Danke für alle Tips, Martin
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.05.07 23:03 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber schrieb: > > In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot > noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist > nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch > gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.
Ein Trikot soll auch keinen Schweiß aufnehmen, sondern ihn nach außen weiterleiten und verdunsten lassen. Diese Eigenschaft wünsche ich mir auch von Schlafkleidung oder schläfst du gerne in einem nassen Fetzen?
> Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und > den Schweiß der Nacht aufnehmen kann.
Vor Jahren habe ich mir bei Gl*b*tr*tt*r einen Pyjama aus Seide gekauft. Der nimmt im Gepäck nur wenig Platz weg, wiegt fast nichts und trägt sich sehr angenehm. Gibt es in ähnlicher Form noch immer [externer Link] und auch mit langen Ärmel und Beinen [externer Link]
Ansonsten habe ich noch einen Pjyama aus Coolmax-Material (WIMRE bei Hofer/Aldi gekauft). Der würde deinen Anforderungen auch entsprechen, wäre mir für's Fahrradgepäck aber schon zu voluminös.
-- Gerald
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.05.07 00:06 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Gerald Eischer <Spamer@fahr-zur-hoelle.org> wrote:
> Ein Trikot soll auch keinen Schweiß aufnehmen, sondern ihn nach außen > weiterleiten und verdunsten lassen.
Schon klar.
> Diese Eigenschaft wünsche ich mir auch von Schlafkleidung
Wenn die Schlafbekleidung den Schweiß nach außen leitet, dann kann ich doch gleich darauf verzichten und ohne Kleidung im Schlafsack oder Inlet schlafen. Ihn oder es muss ich dann aber alle paar Tage waschen, und das will ich noch weniger.
> oder schläfst du gerne in einem nassen Fetzen?
Ich wünsche mir eine Schlafbekleidung, die den nächtlichen Schweiß aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen, und ohne den Schweiß an den Schlafsack abzugeben. Mit Baumwolle klappt das IMHO ganz gut.
> Vor Jahren habe ich mir bei Gl*b*tr*tt*r einen Pyjama aus Seide > gekauft. Der nimmt im Gepäck nur wenig Platz weg, wiegt fast nichts > und trägt sich sehr angenehm.
Und wie verhält sich die Seide bzgl. Schweiß? Vermutlich nimmt sie ihn auch nicht auf, oder?
> Ansonsten habe ich noch einen Pjyama aus Coolmax-Material (WIMRE bei > Hofer/Aldi gekauft). Der würde deinen Anforderungen auch entsprechen, > wäre mir für's Fahrradgepäck aber schon zu voluminös.
Ich kann ja mal schauen, ob ich so etwas finde. Wobei ich bei Coolmax auch an eine Funktionsfaser denke, d.h. gleiches Problem wie oben. Aber vielleicht täusche ich mich ja.
Meine ursprüngliche Idee mit Fleece war vielleicht auch nicht so gut. Bei Fleece-Pullis habe ich den Eindruck, dass sie zwar viel Feuchtigkeit aufnehmen können, sich dann aber schnell unangenehm nass anfühlen, was bei Baumwolle nicht so ist. Die kann eine gewisse Feuchtigkeitsmenge aufnehmen, ohne dass man es spürt. Irgendwann wird es dann zwar auch unangenehm, aber so viel schwitze ich nachts nicht, dass der Punkt erreicht würde. Vielleicht wäre Funktionsunterwäsche plus Fleece das Richtige, wenn das dann nicht schon zu warm wird.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.05.07 23:36 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber schrieb: > > Ich wünsche mir eine Schlafbekleidung, die den nächtlichen Schweiß > aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen, und ohne den Schweiß an > den Schlafsack abzugeben.
Das geht nicht. Man verliert nachts bis zu einem Liter Schweiß, wie soll der von Schlafkleidung aufgenommen werden? Der Schweiß verdunstet natürlich.
> Mit Baumwolle klappt das IMHO ganz gut.
Kaum, denn dann würdest du morgens in nassen Fetzen liegen.
-- Gerald
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.05.07 11:01 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber schrieb: > Ich bin im Urlaub normalerweise drei bis vier Wochen mit dem Fahrrad > und Zelt unterwegs. Tagsüber trage ich Fahrradhosen und Trikot, und > dann habe ich noch eine Jeans, o.ä. für Museumsbesuche, usw. dabei > (sonstige Bekleidung wie Windjacke, usw. mal aussen vor gelassen). ... > Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und > den Schweiss der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiss ich > nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?
Gibt es, braucht aber recht viel Platz im Gepäck. Wie wär's mit Seide? Packmass für den kurzhosigen Schlafanzug ist etwa die Grösse eines Zigarettenpäckchens.
Gruss Markus
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.05.07 12:24 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote: > Martin Klaiber schrieb:
>> Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?
> Gibt es, braucht aber recht viel Platz im Gepäck.
Wenn sie nicht mehr Platz als die bisherige Jogging-Hose aus Baumwolle braucht, wäre das kein Problem.
> Wie wär's mit Seide? Packmaß für den kurzhosigen Schlafanzug ist etwa > die Größe eines Zigarettenpäckchens.
Die Empfehlung für Seide kam ja nun schon öfter, ich denke, ich werde das dann wohl mal ausprobieren.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.05.07 12:29 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | On Wed, 2 May 2007 22:09:44 +0200, Martin Klaiber <martinkl@zedat.fu-berlin.de> wrote:
>In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot >noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist >nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch >gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf. > Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--
Servus Jörg -- Emails an: radtipps(at)t-online(dot)de (wg SPAM) Infos zum Fahrrad <[externer Link] > Bremsunfall <[externer Link] >
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 08.05.07 18:02 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Joerg Penninger wrote:
> On Wed, 2 May 2007 22:09:44 +0200, Martin Klaiber > <martinkl@zedat.fu-berlin.de> wrote: > >>In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot >>noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist >>nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch >>gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf. >> > Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr > leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--
Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen Seidenschlafanzug? Irgendwie cool, so ein bisschen Luxus darf ja nicht fehlen aber irgendwie werde ich das Gefuehl nicht los dass das genrell mehr nach Camping riecht als Outdoor Sport. Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas ueberfluessiges Gewicht spart. Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig zum weiter tragen.
Ansonsten ist Seide ohne Frage ein geniales Material. Mein Seideninlet will ich auch nicht mehr hergeben.
Cheers, Sven
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.05.07 19:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote: > Joerg Penninger wrote:
>> Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr >> leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--
> Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour > oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen > Seidenschlafanzug?
Keine Ahnung, was Jörg macht, ich versuche abends aber doch eine Dusche oder andere Waschgelegenheit zu finden. Ich schlafe einfach besser und bin am nächsten Tag sowohl leistungsfähiger wie auch aufnahmefähiger für die Umgebung, um die es mir bei meinen Reisen schließlich geht.
> Irgendwie cool, so ein bisschen Luxus darf ja nicht fehlen aber > irgendwie werde ich das Gefuehl nicht los dass das genrell mehr nach > Camping riecht als Outdoor Sport.
Kommt darauf an, was Du unter Camping verstehst. Zwischen Radfahrern oder Wanderern, die alles, was sie brauchen, bei sich führen und aus eigener Kraft bewegen, und WoMo- oder Caravan-Urlaubern sehe ich kaum Gemeinsamkeiten, auch wenn sie beide auf dem gleichen Campingplatz übernachten.
Außer in Skandinavien ist in Europa Wildzelten ja weitgehend illegal, wenn man nicht jede Nacht als Notübernachtung deklarieren will. Und dann bleiben halt nur Zeltplätze. Ich freue mich durchaus, wenn ich ein nettes Plätzchen zum Wildzelten finde, aber ich mache da kein Dogma daraus.
Ärgerlicher finde ich eher, dass Zeltplätze diesen Namen eigentlich gar nicht mehr verdienen, sie richten sich seit Jahren immer mehr in Richtung WoMo-Fahrer aus. Entsprechend hat man mit einem kleinen Zelt das Gefühl, als ob man auf einem Parkplatz übernachtet, umringt von Autos. Ist IMHO ziemlich ätzend.
> Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas > ueberfluessiges Gewicht spart.
Auf dem Fahrrad ist ein Kilogramm mehr oder weniger nicht so kritisch, wie wenn man das Zeug auf dem eigenen Rücken tragen muss.
> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei > Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an > habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken > wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das > am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig > zum weiter tragen.
Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das doch nicht durchhalten, oder?
Auf dem Fahrrad ist das Problem, dass man sich schwere Sitzbeschwerden (sprich: erst Pickel, später Entzündungen im Gesäßbereich) holt, wenn man die Hygiene zu sehr vernachlässigt. Und wenn man erst Enzündungen hat, kann man kaum mehr weiterfahren. Mit einer guten Radhose kann man schätzungsweise bis zu drei Tage fahren, ohne sich oder die Hose zu waschen, aber wirklich riskieren will ich deswegen meine Reisen nicht, die dauern in der Regel drei bis vier Wochen.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.05.07 19:33 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber wrote: > Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote: >> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei >> Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an >> habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken >> wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das >> am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig >> zum weiter tragen. > > Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das > doch nicht durchhalten, oder?
Wintererfahrungen kann ich zwar nicht beisteuern, aber ich hab auch generell wenig Gepäck. Bei mir funktionierts so: ich habe eine Garnitur Funktionsunterwäsche (Socken, Unterhose, Unterhemd) an, und eine im Rucksack/Fahrradtasche. Abends wird das verschwitzte Zeug irgendwo durchs Wasser gezogen und an den Bäumen ringsum aufgehängt. In der sauberen Garnitur wird geschlafen und morgens weitergefahren/gewandert. Wenn das über Nacht gewaschene Zeug am nächsten morgen noch nicht trocken ist, wirds irgendwie außen auf dem Gepäck festgemacht.
Nach etwa einer Woche Radfahren zeigen sich auf dem Fahrrad-Shirt Salzränder, bei der Hose dauerts etwas länger. Dann ists Zeit zu waschen. Generell kommt man aber abgesehen von der zweiten Garnitur Unterwäsche fast ganz ohne zusätzliche Klamotten aus, und durch das tägliche Waschen müffelts auch nicht. Und das Funktionszeug ist ultraleicht. Ich komme wochenlang mit einem halben Ortlieb-Frontroller für Klamotten aus, wenn ich noch eine saubere kurze Hose + T-Shirt + Pullover + lange Jacke für abendliche Restaurantbesuche und sonstige zivile Anlässe dazurechne, bei denen ich nicht in Funktionsklamotten aufschlagen will. Bei reinen Wanderungen wirds einfacher, weil man sich in Wanderzeugs überall blicken lassen kann ;-)
Erik
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 12.05.07 09:02 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber wrote: > Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote:
Hallo Martin,
>> Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour >> oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen >> Seidenschlafanzug? > > Keine Ahnung, was Jörg macht, ich versuche abends aber doch eine Dusche > oder andere Waschgelegenheit zu finden. Ich schlafe einfach besser und > bin am nächsten Tag sowohl leistungsfähiger wie auch aufnahmefähiger > für die Umgebung, um die es mir bei meinen Reisen schließlich geht. Ach naja bei ein, zwei Uebernachtungen bin ich da nicht so kritisch. Klar waschen ist immer toll aber wenn ich nicht gerade voellig eingesaut bin in eine Mischung aus Sonnencreme und Staub ist das auch nicht so dringend.
> Ärgerlicher finde ich eher, dass Zeltplätze diesen Namen eigentlich > gar nicht mehr verdienen, sie richten sich seit Jahren immer mehr in > Richtung WoMo-Fahrer aus. Entsprechend hat man mit einem kleinen Zelt > das Gefühl, als ob man auf einem Parkplatz übernachtet, umringt von > Autos. Ist IMHO ziemlich ätzend. *seufz* Leider richtig. Hatte zuletzt am Mittelrhein/Lahn auch mal wieder in betracht gezogen vielleicht mit einem Zelt auf einen der Campingplaetze dort zu gehen. Der Blick von oben auf die ganzen WoMos und Dauercamper Einrichtungen hat mich dann aber schnell davon Abstand nehmen lassen.
>> Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas >> ueberfluessiges Gewicht spart. > > Auf dem Fahrrad ist ein Kilogramm mehr oder weniger nicht so kritisch, > wie wenn man das Zeug auf dem eigenen Rücken tragen muss. Hm Stimmt die Radfahrer die gibt es ja auch noch. Mach selber einfach zu selten Touren mit dem Rad. Da verliere ich die anderen Optionen immer aus dem Blick. :(
>> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei >> Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an >> habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken >> wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das >> am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig >> zum weiter tragen. > > Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das > doch nicht durchhalten, oder? Da gab es mal in einer Zeitung, ich glaube es war das Globetrotter Hausmagazin, ein Interview mit Thomas Ulrich vor seinem Arctic Solo Versuch. Da gab es dann auch die Frage 'Wieviele Unterhosen nimmt man den auf so eine Tour mit?'. Die Antwort war sehr einfach 'Genau eine. Die die man an hat". Viel Spielraum gibt es da auch nicht. Bei einer kuerzeren Unternehmung ueber vielleicht zwei Wochen koennte ich mir noch vorstellen vielleicht mal nach einer Woche zu wechseln aber dich selber waschen kannst Du bei Temperaturen deutlich unter Null eh nicht mehr.
> Auf dem Fahrrad ist das Problem, dass man sich schwere Sitzbeschwerden > (sprich: erst Pickel, später Entzündungen im Gesäßbereich) holt, wenn > man die Hygiene zu sehr vernachlässigt. Und wenn man erst Enzündungen > hat, kann man kaum mehr weiterfahren. Mit einer guten Radhose kann man > schätzungsweise bis zu drei Tage fahren, ohne sich oder die Hose zu > waschen, aber wirklich riskieren will ich deswegen meine Reisen nicht, > die dauern in der Regel drei bis vier Wochen. Klar, regelmaessiges Fuesse waschen tut auch beim wandern sehr gut. Wobei ich das bei Wochenendtouren durchaus schonmal vernachlaessige. Allerdings sind da die Bedingungen voellig anders.
Gruesse, Sven
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Schlafbekleidung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.05.07 21:59 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Martin Klaiber schrieb:
> Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und > den Schweiß der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiß ich > nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas? > Wärmen muss die Bekleidung nicht, dafür reicht mir der Schlafsack > (mit optionalem Inlet).
Bei mir hat sich zum Schlafen eine Kombination aus einem ganz gewöhnlichem T-Short und so einer Art bunt bedruckter Trainingsanzug-Hose aus ganz dünnem Baumwollstof bewährt. Diese Hosen gibt es jedes Jahr bei Aldi und Lidl für ~5 EUR. Im Prinzip habe ich damit einen Schlafanzug, nur optisch so gestaltet, daß man damit - zumindest auf dem Campingplatz - herumlaufen kann (z.B. zur Toilette), ohne sich vorher was zusätzlich anzuziehen.
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