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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen02.05.07 22:09 Uhr
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Ich bin im Urlaub normalerweise drei bis vier Wochen mit dem Fahrrad
und Zelt unterwegs. Tagsüber trage ich Fahrradhosen und Trikot, und
dann habe ich noch eine Jeans, o.ä. für Museumsbesuche, usw. dabei
(sonstige Bekleidung wie Windjacke, usw. mal außen vor gelassen).

In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot
noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist
nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch
gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.

Deshalb hatte ich in den letzten Jahren einen dünnen Jogginganzug
aus Baumwolle für die Nacht dabei. Dieses Jahr möchte ich darauf
verzichten, in erster Linie, weil das Trocknen nach dem Waschen so
lange dauert und wegen der Größe auf dem Fahrrad schlecht möglich
ist. Wenn er aber nicht richtig trocknet, riecht er in der Nacht
unangenehm muffig.

Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und
den Schweiß der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiß ich
nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?
Wärmen muss die Bekleidung nicht, dafür reicht mir der Schlafsack
(mit optionalem Inlet).

[fup2 de.rec.outdoors]

Danke für alle Tips,
Martin
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen02.05.07 23:03 Uhr
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Martin Klaiber schrieb:
>
> In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot
> noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist
> nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch
> gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.

Ein Trikot soll auch keinen Schweiß aufnehmen, sondern ihn nach außen
weiterleiten und verdunsten lassen. Diese Eigenschaft wünsche ich mir
auch von Schlafkleidung oder schläfst du gerne in einem nassen Fetzen?

> Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und
> den Schweiß der Nacht aufnehmen kann.

Vor Jahren habe ich mir bei Gl*b*tr*tt*r einen Pyjama aus Seide gekauft.
Der nimmt im Gepäck nur wenig Platz weg, wiegt fast nichts und trägt
sich sehr angenehm.
Gibt es in ähnlicher Form noch immer
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
und auch mit langen Ärmel und Beinen
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Ansonsten habe ich noch einen Pjyama aus Coolmax-Material (WIMRE bei
Hofer/Aldi gekauft). Der würde deinen Anforderungen auch entsprechen,
wäre mir für's Fahrradgepäck aber schon zu voluminös.

--
Gerald
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen03.05.07 00:06 Uhr
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Gerald Eischer <Spamer@fahr-zur-hoelle.org> wrote:

> Ein Trikot soll auch keinen Schweiß aufnehmen, sondern ihn nach außen
> weiterleiten und verdunsten lassen.

Schon klar.

> Diese Eigenschaft wünsche ich mir auch von Schlafkleidung

Wenn die Schlafbekleidung den Schweiß nach außen leitet, dann kann
ich doch gleich darauf verzichten und ohne Kleidung im Schlafsack
oder Inlet schlafen. Ihn oder es muss ich dann aber alle paar Tage
waschen, und das will ich noch weniger.

> oder schläfst du gerne in einem nassen Fetzen?

Ich wünsche mir eine Schlafbekleidung, die den nächtlichen Schweiß
aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen, und ohne den Schweiß an
den Schlafsack abzugeben. Mit Baumwolle klappt das IMHO ganz gut.

> Vor Jahren habe ich mir bei Gl*b*tr*tt*r einen Pyjama aus Seide
> gekauft. Der nimmt im Gepäck nur wenig Platz weg, wiegt fast nichts
> und trägt sich sehr angenehm.

Und wie verhält sich die Seide bzgl. Schweiß? Vermutlich nimmt sie
ihn auch nicht auf, oder?

> Ansonsten habe ich noch einen Pjyama aus Coolmax-Material (WIMRE bei
> Hofer/Aldi gekauft). Der würde deinen Anforderungen auch entsprechen,
> wäre mir für's Fahrradgepäck aber schon zu voluminös.

Ich kann ja mal schauen, ob ich so etwas finde. Wobei ich bei Coolmax
auch an eine Funktionsfaser denke, d.h. gleiches Problem wie oben.
Aber vielleicht täusche ich mich ja.

Meine ursprüngliche Idee mit Fleece war vielleicht auch nicht so gut.
Bei Fleece-Pullis habe ich den Eindruck, dass sie zwar viel
Feuchtigkeit aufnehmen können, sich dann aber schnell unangenehm nass
anfühlen, was bei Baumwolle nicht so ist. Die kann eine gewisse
Feuchtigkeitsmenge aufnehmen, ohne dass man es spürt. Irgendwann wird
es dann zwar auch unangenehm, aber so viel schwitze ich nachts nicht,
dass der Punkt erreicht würde. Vielleicht wäre Funktionsunterwäsche
plus Fleece das Richtige, wenn das dann nicht schon zu warm wird.
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen03.05.07 23:36 Uhr
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Martin Klaiber schrieb:
>
> Ich wünsche mir eine Schlafbekleidung, die den nächtlichen Schweiß
> aufnehmen kann, ohne sich nass anzufühlen, und ohne den Schweiß an
> den Schlafsack abzugeben.

Das geht nicht. Man verliert nachts bis zu einem Liter Schweiß, wie soll
der von Schlafkleidung aufgenommen werden? Der Schweiß verdunstet natürlich.

> Mit Baumwolle klappt das IMHO ganz gut.

Kaum, denn dann würdest du morgens in nassen Fetzen liegen.

--
Gerald
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen03.05.07 11:01 Uhr
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Martin Klaiber schrieb:
> Ich bin im Urlaub normalerweise drei bis vier Wochen mit dem Fahrrad
> und Zelt unterwegs. Tagsüber trage ich Fahrradhosen und Trikot, und
> dann habe ich noch eine Jeans, o.ä. für Museumsbesuche, usw. dabei
> (sonstige Bekleidung wie Windjacke, usw. mal aussen vor gelassen).
...
> Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und
> den Schweiss der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiss ich
> nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?

Gibt es, braucht aber recht viel Platz im Gepäck.
Wie wär's mit Seide? Packmass für den kurzhosigen Schlafanzug ist etwa
die Grösse eines Zigarettenpäckchens.

Gruss
Markus

 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen03.05.07 12:24 Uhr
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Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote:
> Martin Klaiber schrieb:

>> Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?

> Gibt es, braucht aber recht viel Platz im Gepäck.

Wenn sie nicht mehr Platz als die bisherige Jogging-Hose aus Baumwolle
braucht, wäre das kein Problem.

> Wie wär's mit Seide? Packmaß für den kurzhosigen Schlafanzug ist etwa
> die Größe eines Zigarettenpäckchens.

Die Empfehlung für Seide kam ja nun schon öfter, ich denke, ich werde
das dann wohl mal ausprobieren.
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen03.05.07 12:29 Uhr
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On Wed, 2 May 2007 22:09:44 +0200, Martin Klaiber
<martinkl@zedat.fu-berlin.de> wrote:

>In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot
>noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist
>nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch
>gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.
>
Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr
leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--

Servus Jörg
--
Emails an: radtipps(at)t-online(dot)de (wg SPAM)
Infos zum Fahrrad <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >
Bremsunfall <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.05.07 18:02 Uhr
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Joerg Penninger wrote:

> On Wed, 2 May 2007 22:09:44 +0200, Martin Klaiber
> <martinkl@zedat.fu-berlin.de> wrote:
>
>>In den Fahrradklamotten möchte ich nicht schlafen, wobei ein Trikot
>>noch ok wäre, die Fahrradhose aber nicht. Aber auch ein Trikot ist
>>nicht so dolle, weil es sehr eng anliegt, nachts mag ich es jedoch
>>gerne etwas luftiger. Außerdem nimmt es keinen Schweiß auf.
>>
> Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr
> leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--

Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour
oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen
Seidenschlafanzug? Irgendwie cool, so ein bisschen Luxus darf ja nicht
fehlen aber irgendwie werde ich das Gefuehl nicht los dass das genrell mehr
nach Camping riecht als Outdoor Sport.
Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas
ueberfluessiges Gewicht spart.
Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei Touren
mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an habe ist fuer
gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken wenn ich es ueber
Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das am naechsten morgen
gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig zum weiter tragen.

Ansonsten ist Seide ohne Frage ein geniales Material. Mein Seideninlet will
ich auch nicht mehr hergeben.

Cheers,
Sven
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen09.05.07 19:45 Uhr
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Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote:
> Joerg Penninger wrote:

>> Ich habe mir vor zwei Jahren einen Seidenschlafanzug zugelegt, sehr
>> leicht, bei Hitze kühl, angenehm; aber teuer Euro 130,--

> Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour
> oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen
> Seidenschlafanzug?

Keine Ahnung, was Jörg macht, ich versuche abends aber doch eine Dusche
oder andere Waschgelegenheit zu finden. Ich schlafe einfach besser und
bin am nächsten Tag sowohl leistungsfähiger wie auch aufnahmefähiger
für die Umgebung, um die es mir bei meinen Reisen schließlich geht.

> Irgendwie cool, so ein bisschen Luxus darf ja nicht fehlen aber
> irgendwie werde ich das Gefuehl nicht los dass das genrell mehr nach
> Camping riecht als Outdoor Sport.

Kommt darauf an, was Du unter Camping verstehst. Zwischen Radfahrern
oder Wanderern, die alles, was sie brauchen, bei sich führen und aus
eigener Kraft bewegen, und WoMo- oder Caravan-Urlaubern sehe ich kaum
Gemeinsamkeiten, auch wenn sie beide auf dem gleichen Campingplatz
übernachten.

Außer in Skandinavien ist in Europa Wildzelten ja weitgehend illegal,
wenn man nicht jede Nacht als Notübernachtung deklarieren will. Und
dann bleiben halt nur Zeltplätze. Ich freue mich durchaus, wenn ich
ein nettes Plätzchen zum Wildzelten finde, aber ich mache da kein
Dogma daraus.

Ärgerlicher finde ich eher, dass Zeltplätze diesen Namen eigentlich
gar nicht mehr verdienen, sie richten sich seit Jahren immer mehr in
Richtung WoMo-Fahrer aus. Entsprechend hat man mit einem kleinen Zelt
das Gefühl, als ob man auf einem Parkplatz übernachtet, umringt von
Autos. Ist IMHO ziemlich ätzend.

> Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas
> ueberfluessiges Gewicht spart.

Auf dem Fahrrad ist ein Kilogramm mehr oder weniger nicht so kritisch,
wie wenn man das Zeug auf dem eigenen Rücken tragen muss.

> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei
> Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an
> habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken
> wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das
> am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig
> zum weiter tragen.

Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das
doch nicht durchhalten, oder?

Auf dem Fahrrad ist das Problem, dass man sich schwere Sitzbeschwerden
(sprich: erst Pickel, später Entzündungen im Gesäßbereich) holt, wenn
man die Hygiene zu sehr vernachlässigt. Und wenn man erst Enzündungen
hat, kann man kaum mehr weiterfahren. Mit einer guten Radhose kann man
schätzungsweise bis zu drei Tage fahren, ohne sich oder die Hose zu
waschen, aber wirklich riskieren will ich deswegen meine Reisen nicht,
die dauern in der Regel drei bis vier Wochen.
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen10.05.07 19:33 Uhr
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Martin Klaiber wrote:
> Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote:
>> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei
>> Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an
>> habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken
>> wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das
>> am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig
>> zum weiter tragen.
>
> Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das
> doch nicht durchhalten, oder?

Wintererfahrungen kann ich zwar nicht beisteuern, aber ich hab auch
generell wenig Gepäck. Bei mir funktionierts so: ich habe eine Garnitur
Funktionsunterwäsche (Socken, Unterhose, Unterhemd) an, und eine im
Rucksack/Fahrradtasche. Abends wird das verschwitzte Zeug irgendwo
durchs Wasser gezogen und an den Bäumen ringsum aufgehängt. In der
sauberen Garnitur wird geschlafen und morgens weitergefahren/gewandert.
Wenn das über Nacht gewaschene Zeug am nächsten morgen noch nicht
trocken ist, wirds irgendwie außen auf dem Gepäck festgemacht.

Nach etwa einer Woche Radfahren zeigen sich auf dem Fahrrad-Shirt
Salzränder, bei der Hose dauerts etwas länger. Dann ists Zeit zu
waschen. Generell kommt man aber abgesehen von der zweiten Garnitur
Unterwäsche fast ganz ohne zusätzliche Klamotten aus, und durch das
tägliche Waschen müffelts auch nicht. Und das Funktionszeug ist
ultraleicht. Ich komme wochenlang mit einem halben Ortlieb-Frontroller
für Klamotten aus, wenn ich noch eine saubere kurze Hose + T-Shirt +
Pullover + lange Jacke für abendliche Restaurantbesuche und sonstige
zivile Anlässe dazurechne, bei denen ich nicht in Funktionsklamotten
aufschlagen will. Bei reinen Wanderungen wirds einfacher, weil man sich
in Wanderzeugs überall blicken lassen kann ;-)

Erik
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen12.05.07 09:02 Uhr
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Martin Klaiber wrote:
> Sven Hoexter <shoexter@gmx.de> wrote:

Hallo Martin,

>> Du legst dich verschwitzt und eingestaubt nach einer sommerlichen Tour
>> oder nur verschwitzt nach einer winterlichen Tour in einen 130Euronen
>> Seidenschlafanzug?
>
> Keine Ahnung, was Jörg macht, ich versuche abends aber doch eine Dusche
> oder andere Waschgelegenheit zu finden. Ich schlafe einfach besser und
> bin am nächsten Tag sowohl leistungsfähiger wie auch aufnahmefähiger
> für die Umgebung, um die es mir bei meinen Reisen schließlich geht.
Ach naja bei ein, zwei Uebernachtungen bin ich da nicht so kritisch. Klar
waschen ist immer toll aber wenn ich nicht gerade voellig eingesaut bin
in eine Mischung aus Sonnencreme und Staub ist das auch nicht so dringend.

> Ärgerlicher finde ich eher, dass Zeltplätze diesen Namen eigentlich
> gar nicht mehr verdienen, sie richten sich seit Jahren immer mehr in
> Richtung WoMo-Fahrer aus. Entsprechend hat man mit einem kleinen Zelt
> das Gefühl, als ob man auf einem Parkplatz übernachtet, umringt von
> Autos. Ist IMHO ziemlich ätzend.
*seufz* Leider richtig. Hatte zuletzt am Mittelrhein/Lahn auch mal wieder
in betracht gezogen vielleicht mit einem Zelt auf einen der Campingplaetze
dort zu gehen. Der Blick von oben auf die ganzen WoMos und Dauercamper
Einrichtungen hat mich dann aber schnell davon Abstand nehmen lassen.


>> Vielleicht bin ich aber auch der einzige der durch weglassen von sowas
>> ueberfluessiges Gewicht spart.
>
> Auf dem Fahrrad ist ein Kilogramm mehr oder weniger nicht so kritisch,
> wie wenn man das Zeug auf dem eigenen Rücken tragen muss.
Hm Stimmt die Radfahrer die gibt es ja auch noch. Mach selber einfach zu
selten Touren mit dem Rad. Da verliere ich die anderen Optionen immer aus
dem Blick. :(

>> Andererseits halte ich es im Winter eh fuer suboptimal, zumindest bei
>> Touren mit Zelt, Wechselklamotten mit zu schleppen. Das was ich an
>> habe ist fuer gewoehnlich schweiss nass und das wird auch nur trocken
>> wenn ich es ueber Nacht anbehalte. Wenn ich das jetzt wechsel ist das
>> am naechsten morgen gefrohren und damit dann richtig, richtig ekelig
>> zum weiter tragen.
>
> Hm, kann ich mir vorstellen. Aber länger als ein paar Tage kann man das
> doch nicht durchhalten, oder?
Da gab es mal in einer Zeitung, ich glaube es war das Globetrotter
Hausmagazin, ein Interview mit Thomas Ulrich vor seinem Arctic Solo
Versuch. Da gab es dann auch die Frage 'Wieviele Unterhosen nimmt man den
auf so eine Tour mit?'. Die Antwort war sehr einfach 'Genau eine. Die die
man an hat".
Viel Spielraum gibt es da auch nicht. Bei einer kuerzeren Unternehmung ueber
vielleicht zwei Wochen koennte ich mir noch vorstellen vielleicht mal nach
einer Woche zu wechseln aber dich selber waschen kannst Du bei Temperaturen
deutlich unter Null eh nicht mehr.

> Auf dem Fahrrad ist das Problem, dass man sich schwere Sitzbeschwerden
> (sprich: erst Pickel, später Entzündungen im Gesäßbereich) holt, wenn
> man die Hygiene zu sehr vernachlässigt. Und wenn man erst Enzündungen
> hat, kann man kaum mehr weiterfahren. Mit einer guten Radhose kann man
> schätzungsweise bis zu drei Tage fahren, ohne sich oder die Hose zu
> waschen, aber wirklich riskieren will ich deswegen meine Reisen nicht,
> die dauern in der Regel drei bis vier Wochen.
Klar, regelmaessiges Fuesse waschen tut auch beim wandern sehr gut. Wobei
ich das bei Wochenendtouren durchaus schonmal vernachlaessige. Allerdings
sind da die Bedingungen voellig anders.

Gruesse,
Sven
 
 
 
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Schlafbekleidung

Bergsteiger beim Bergsteigen04.05.07 21:59 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Martin Klaiber schrieb:

> Ich suche also etwas aus Kunstfaser, das sich angenehm anfühlt und
> den Schweiß der Nacht aufnehmen kann. Vorallem bei der Hose weiß ich
> nicht weiter. Vielleicht eine dünne Fleece-Hose, gibt es so etwas?
> Wärmen muss die Bekleidung nicht, dafür reicht mir der Schlafsack
> (mit optionalem Inlet).

Bei mir hat sich zum Schlafen eine Kombination aus einem ganz
gewöhnlichem T-Short und so einer Art bunt bedruckter
Trainingsanzug-Hose aus ganz dünnem Baumwollstof bewährt. Diese Hosen
gibt es jedes Jahr bei Aldi und Lidl für ~5 EUR. Im Prinzip habe ich
damit einen Schlafanzug, nur optisch so gestaltet, daß man damit -
zumindest auf dem Campingplatz - herumlaufen kann (z.B. zur Toilette),
ohne sich vorher was zusätzlich anzuziehen.
 
 
Austria Mountain Tour
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