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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.01.07 13:37 Uhr |
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Hallo Allerseits,
ich gehe schon geraume Zeit mit dem Gedanken schwanger, mir ein ordentliches Messer für meine Touren zuzulegen. Dummerweise habe ich das richtige noch nicht finden können.
Da ich nicht vor habe, in Guerilla-Kämpfe verstrickt zu werden oder Wildschweine abzustechen, sondern viel eher Brote aufschneiden und Obst schälen muss, kann ich mit einem Militär-Dolch mit Speerspitze und 5mm starker Klinge wenig anfangen. Ich finde es auch extrem unangenehm, bei Temperaturen unter 10 Grad Marmeladenreste aus einem Klappmechanismus zu pulen. Also suche ich ein starres Messer mit einer guten Scheide. Des weiteren muss es rostfrei sein und keinen Holzgriff haben, damit es auch längere Regenperioden mitmacht. Eine um die 12cm lange Klinge wäre mir grade recht. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle, wenn mich das Messer überzeugt ;-)
Hat jemand eine Idee? Mit freundlichen Grüßen, Erik
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.01.07 14:52 Uhr |
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auch wenn es etwas länger ist, als du planst: das böker jahresmesser 2006 (und wohl auch das aus 2007) sind sehr schön gebaut, stabil und relativ preiswert (?100,-). selten habe ich soviel messer fürs geld erlebt. dabei ist es noch relativ leicht und liegt gut in der hand.
peter
--
------------------------ [externer Link] \
"Jetzt aber soll der, der einen Geldbeutel hat, ihn mitnehmen und ebenso die Tasche. Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich dafür ein Schwert kaufen." Lukas 22,36
"Erik Buchmann" <news@erikbuchmann.de> schrieb im Newsbeitrag news:epi5da$hqp$03$1@news.t-online.com... > Hallo Allerseits, > > ich gehe schon geraume Zeit mit dem Gedanken schwanger, mir ein > ordentliches Messer für meine Touren zuzulegen. Dummerweise habe ich das > richtige noch nicht finden können. > > Da ich nicht vor habe, in Guerilla-Kämpfe verstrickt zu werden oder > Wildschweine abzustechen, sondern viel eher Brote aufschneiden und Obst > schälen muss, kann ich mit einem Militär-Dolch mit Speerspitze und 5mm > starker Klinge wenig anfangen. Ich finde es auch extrem unangenehm, bei > Temperaturen unter 10 Grad Marmeladenreste aus einem Klappmechanismus zu > pulen. Also suche ich ein starres Messer mit einer guten Scheide. Des > weiteren muss es rostfrei sein und keinen Holzgriff haben, damit es auch > längere Regenperioden mitmacht. Eine um die 12cm lange Klinge wäre mir > grade recht. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle, wenn mich das > Messer überzeugt ;-) > > Hat jemand eine Idee? > Mit freundlichen Grüßen, Erik
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.01.07 15:33 Uhr |
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[externer Link] r.html
mir gefällts. hth
Grüße aus Clausthal Fabian
-- [externer Link] \
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig" (Albert Einstein)
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.01.07 22:54 Uhr |
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.01.07 18:53 Uhr |
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Björn Schreiber wrote: > Am Sun, 28 Jan 2007 15:33:17 +0100 schrieb Fabian Schink: > >> [externer Link] r.html >> >> mir gefällts. hth > > Oder ähnlich: Ein Martinii Finnenmesser.
Hmm, sowohl vom Helle als auch vom Martinii scheint es mehrere Varianten zu geben. Mit Kautschukgriff macht das Finnenmesser einen ganz guten Eindruck. Die Lederscheide ist etwas bedenklich. Wenn ich draußen Mittag esse, möchte ich ungern Wasser zum 'Geschirrabwaschen' opfern, und wische das Messer meist nur trocken ab; ausserdem habe ich Bedenken, dass die Scheide zu schimmeln beginnt.
Ich bin gern wochenlang (wenn zeitlich machbar) mit dem Rad unterwegs, und benutze Ortlieb-Packtaschen. Die sind absolut wasserdicht. Auch das kleinste klamme Wäschestück sorgt zuverlässig dafür, dass der ganze Tascheninhalt nach einiger Zeit muffig und stockig wird. Bei gutem Wetter hilft es, nachts alle Sachen neben einem im Zelt zum trocknen auszubreiten, und nasse Wäschestücke einfach aussen am Gepäck festzuzurren bis sie trocken sind. Das funktioniert aber nicht, wenn es kalt und/oder naß ist...
Mit freundlichen Grüßen, Erik (den man unterwegs an den nassen Socken und Unterhosen oben auf dem Gepäck erkennt ;-)
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.07 23:30 Uhr |
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> Mit freundlichen Grüßen, Erik (den man unterwegs an den nassen Socken > und Unterhosen oben auf dem Gepäck erkennt ;-)
verwechslungsgefahr... hatten wir auf unseren rucksäcken auch ;)
Grüße aus Clausthal Fabian
-- [externer Link] \
"Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig" (Albert Einstein)
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.07 20:13 Uhr |
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=?UTF-8?B?J3Zlcm7DvG5mdGlnZXMn Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.02.07 16:46 Uhr |
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Erik Buchmann wrote: > Hmm, sowohl vom Helle als auch vom Martinii scheint es mehrere Varianten > zu geben. Mit Kautschukgriff macht das Finnenmesser einen ganz guten > Eindruck. Die Lederscheide ist etwas bedenklich. Wenn ich draußen Mittag > esse, möchte ich ungern Wasser zum 'Geschirrabwaschen' opfern, und > wische das Messer meist nur trocken ab; ausserdem habe ich Bedenken, > dass die Scheide zu schimmeln beginnt.
Ach, nahezu alle skandinavischen Hersteller (Helle, Busletto etc.) liefern sehr ordentliche Qualität. Gehe in einen guten Laden, guck Dir einige Modelle an und kaufe dann eins, fertig, aus die Maus. Die Leute da oben machen seit Jahrhunderten Meser, die wissen schon, was sie tun.
Wolfgang
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=?UTF-8?B?J3Zlcm7DvG5mdGlnZXMn Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.02.07 00:27 Uhr |
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=?UTF-8?B?J3Zlcm7DvG5mdGlnZXMn Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 31.01.07 10:57 Uhr |
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Fabian Schink wrote:
>[externer Link] er.html > > mir gefällts. hth
Bei mir ist der Vorgänger seit über 20 Jahren im Einsatz. Müsste wieder geschärft werden ;-)
Grüße aus Uganda
Roland
-- Wir reisen mit dem Rad durch das globale Dorf - [externer Link]
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.07 18:44 Uhr |
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Wie wäre es mit diesem? Siehe [externer Link] d
A. -- Arnd Gehrmann; Lehrstuhl Informatik II; Rhein.-Westf. Techn. Hochsch. Ahornstr. 55; D-52074 Aachen; Germany Tel: (+49/0)241/80-21205 mailto:gehrmann@informatik.rwth-aachen.de Fax: (+49/0)241/80-22217 [externer Link] pgp:EB4F5F0D/gpg:DE627D44
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.02.07 11:13 Uhr |
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Arnd Gehrmann wrote: > Wie wäre es mit diesem? Siehe > [externer Link] d
Wie bewähren sich solche Skelettgriffe, wenn man kalte/klamme Finger hat? Ich würde vermuten, gar nicht, oder?
Abgesehen davon scheint dieses Messer auch eher dafür geeignet, Eisbären abzustechen, als Eistüten aufzuschneiden ;-)
Erik
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 12.02.07 23:25 Uhr |
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Am Sun, 28 Jan 2007 13:37:04 +0100 schrieb Erik Buchmann <news@erikbuchmann.de>:
>Hallo Allerseits, > >ich gehe schon geraume Zeit mit dem Gedanken schwanger, mir ein >ordentliches Messer für meine Touren zuzulegen. Dummerweise habe ich das >richtige noch nicht finden können. > >Da ich nicht vor habe, in Guerilla-Kämpfe verstrickt zu werden oder >Wildschweine abzustechen, sondern viel eher Brote aufschneiden und Obst >schälen muss, kann ich mit einem Militär-Dolch mit Speerspitze und 5mm >starker Klinge wenig anfangen. Ich finde es auch extrem unangenehm, bei >Temperaturen unter 10 Grad Marmeladenreste aus einem Klappmechanismus zu >pulen. Also suche ich ein starres Messer mit einer guten Scheide. Des >weiteren muss es rostfrei sein und keinen Holzgriff haben, damit es auch >längere Regenperioden mitmacht. Eine um die 12cm lange Klinge wäre mir >grade recht. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle, wenn mich das >Messer überzeugt ;-) > >Hat jemand eine Idee? >Mit freundlichen Grüßen, Erik
Moin, moin, Erik!
So 'ne Messergeschichte ist natürlich immer eine sehr individuelle Geschichte. Es muss nun nicht gleich die Edelklinge von Gerber für 230,00 Euro sein, aber die Messer die seinerzeit in meine und eines Freundes engere Wahl gerieten, kosteten nicht unter 200,00 Märker (damals), wobei wir am Gerber LMF mit einer glatten Schneide schlussendlich hängenblieben. Das Messer gibt's so leider nicht mehr und der Nachfolger LMF II hat im Prinzip keine Ähnlichkeiten mit dem Vorgänger.
Das Messer sollte für uns vor allem robust und stabil sein. Ein wie auch immer geartetes Klappmesser hielten wir prinzipiell für eine schlechte Wahl (außer als Ergänzung), denn der Belastbarkeit sind dann natürliche Grenzen gesetzt. Dabei war uns die Marmeladengeschichte allerdings nicht so wichtig .... ;-)
Bei der Belastbarkeit von Klappmessern mussten wir allerdings Jahre danach beim Betrachten der Cold Steel Promotionvideos unser Urteil a bisserl revidieren. Sei's d'rum ...
Eine Konstruktion mit durchgehendem Erl, an deren Ende ich auch einmal mit einem Hammer oder einem Stein draufhauen kann, ohne dass mir die Arrettierung oder die Griffschalen davonfliegen, wäre aus unserer Sicht zu präferieren. Da die Patschhändchen eines jeden Menschen individuell sehr verschieden sind, sollte man ein Messer nicht nach Katalog bestellen. Gehe zum Händler und nimm das Teil in die Hand, denn in selbiger sollte es gut liegen. Betrachte das Messer auch nach den Kritierien der möglichen Anwendungen und Bedingungen. Wie ist z.B. der Griff beschaffen? Würde mir das Messer bei Nässe aus der Hand rutschen? Frosten mir bei Kälte aufgrund mangelnder Isolierung ratz-fatz die Pfoten weg? Wie leicht kann ich es später ggf. SELBER nachschleifen? Ein Hohlschliff ist dann beispielsweise zum eigenen Nachschleifen keine so tolle Idee. Auch ein Wellenschliff ist dann eher problematisch, wobei dieser in der Praxis auch Vorteile mit sich bringt (Prinzip Brotmesser).
Die sog. Rambo-Messer sind nach unserer Auffassung übrigens schlichtweg Scheiße. Zu schwer, zu groß, zu klobig, zu unhandlich! Die Härte des Stahls mag eventuell auch noch eine Rolle spielen. Je härter der Stahl um so länger behält das Messer seine Schärfe, aber um so leichter bricht es auch und um so schwieriger ist das Nachschleifen. Bei weicherem Stahl verhält es sich entsprechend umgekehrt. Das Gerber LMF z.B. ist aus 440A-Stahl (Rockwellhärte HRC 56), welcher bei diesem Messer leicht matt wirkt. Diese hier verwendete Variante des Stahls hat die Eigenschaft sich beim Hantieren an einer potenziellen Bruchstelle vor dem Brechen leicht zu verfärben. Achtet man auf dieses Verhalten kann man den Bruch eventuell verhindern. Bei härteren Hochglanzklingen macht's knack und das war's. Rostfreie Messer gibt's im Prinzip nicht, nur rostträge Messerstähle.
Aus heutiger Sicht würde ich wahrscheinlich zu einem Messer von Fällkniven greifen. Die Modell A1, A2, F1 und S1 solltest Du evtl. einmal anschauen. Das A2 ist z.B. relativ groß und schwer, aber mit so einem Teil kann ich auch 'mal kleine Äste abschlagen als mit einem F1 und seiner rund 10cm-Klinge und 150g Gewicht. Scheiden gibt's mitunter in zwei Varianten. Als Anregungen kann ich die auch das Sonderheft "Messer Katalog 2007" vom Messer-Magazin empfehlen. Sind ein paar hübsche Teile dabei, aber nicht vergessen: Nimm es in die Hand!
Noch eine persönliche Grundsatzregel am Rande: Sein Messer verleiht man NIE. Wer bei einem Trip oder einer Tour keines dabei hat und eines braucht, kann sich aus 'nem Stein oder 'nen Faustkeil herausbeißen. Sein quasi "Überlebenswerkzeug Numero Uno" gibt man nicht aus der Hand, denn es könnte bei Verlust schwerlich in der Pampa wiederbeschafft werden, gelle?
Mit galaktischem Gruß
Armin
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 13.02.07 07:43 Uhr |
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'vernünftiges' Messer? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.04.07 22:48 Uhr |
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Hello Folks!
Hier noch ein kleiner später Nachtrag! Mit einiger Freude habe ich gestern bei Gerber Legendary Blades ([externer Link] ) die Neuauflage meines guten und bewährten LMF entdeckt. Muss wohl seit einiger Zeit wieder im Programm sein.
Nur der Name ist jetzt ein anderer: Steadfast (Modell Nr. 1120). Und im Shop der Ninjutsu-Akademie Heilbronn z.B. gibt's das gute Stück bereits für EUR 64,00, was deutlich unter unserem damaligen Anschaffungspreis von ca. 230,-- Märkern liegt.
Der Griff ist übrigens mit einem Kunststoff überzogen, der irgendwie an Moosgummi erinnert. Dadurch liegt das Messer bei Nässe erstklassig in der Hand. Andererseits beschränken die vorgeformten Fingermulden natürlich die Größe der Hände. Bei zarteren Frauenhänden kann's da Probleme geben (hab' ich schon erlebt), und bei Monsterpranken Marke 'grünhäutiger Zeitgenossen' womöglich auch. Da hilft dann auch der Moosgummi nöscht mehr. Es bleibt bei der schon einmal erwähnten Vorgehensweise: Nehmt das Teil in die Hand!
Vielleicht dieses Messer einfach 'mal eines Blickes würdigen. Ich wünsche gutes Gelingen, eine angenehme Woche und verbleibe
mit phänomenalem Gruß
Armin
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