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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 14:47 Uhr |
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Hallo Wanderfreunde,
bitte um Empfehlung für einen Kocher. Die Route führt zwar häufig an Gaststätten etc vorbei, für "alle Fälle" würde ich aber gern einen kleinen Kocher mitnehmen, als Notbehelf für fallweise mal eine Tasse Kaffee oder etwas heißes Wasser (max 0,5 Liter) für Gefriergetrocknetes. (Kleines Lagerfeuer nicht möglich.)
Bedingung: sehr klein, sehr leicht. Medium sekundär. Mein MSR WhisperLite ist mir dafür schon um Klassen zu groß.
Dachte dabei an so was ähnliches wie Esbit o.ä. Oder kleinen Spiritusbrenner. Die kleinen Gaskocher mit der Halbformat-Kartusche scheinen mir zu viel unnötiges Gewicht (Eisen) zu haben. Dann gibts noch einen Spriritus-Gel-Kocher, aber die Menge an Brennstoff ist ziemlich groß und würde für 20-30 Anwendungen reichen.
Oder gibts eine Lösung so ähnlich bzw. auf Basis von (Teelicht)-Kerzen?
Danke im Voraus für Eure Tips!
lg Franz
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 15:17 Uhr |
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Franz Gerhard schrieb: > Dachte dabei an so was ähnliches wie Esbit o.ä.
Und warum nimmst Du dann nicht genau den? Schönen Gruß,
Jochen
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 15:58 Uhr |
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Franz Gerhard schrieb: > Hallo Wanderfreunde, > > bitte um Empfehlung für einen Kocher. Die Route führt > zwar häufig an Gaststätten etc vorbei, für "alle Fälle" > würde ich aber gern einen kleinen Kocher mitnehmen, als > Notbehelf für fallweise mal eine Tasse Kaffee oder etwas > heisses Wasser (max 0,5 Liter) für Gefriergetrocknetes. > (Kleines Lagerfeuer nicht möglich.) > > Bedingung: sehr klein, sehr leicht. Medium sekundär. Mein > MSR WhisperLite ist mir dafür schon um Klassen zu gross. > > Dachte dabei an so was ähnliches wie Esbit o.ä. Nimm den Esbit Kocher, er erfüllt Deine Ansprüche von klein und leich= t und steht in Leistung den Grossen in nichts nach. Pfiati Franz
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 17:39 Uhr |
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Der Esbit ist schon der richtige, aber wenn du einen Kocher hast brauchst du auch Geschirr und Besteck Teebeutel oder Kaffeepulfer. Ich glaub das Gewicht liegt hier. Ich stell im Moment die selben Überlegungen an. Wir wollen die Alpen der Länge nach befahren, ich will aber weder Zelt noch Schlafsack oder Kocher mitnehmen, da wir mit dem MTB fahren wollen und da soll alles was mitkommt in den Rucksack. Bei unseren bisherigen Mehrtagestouren hatten wir immer alles dabei, die Räder hatten dann so ca 40 kgr plus Damit will ich aber nicht über die Alpenpässe.
-- mit lieben Grüßen Christian Luksch [externer Link] \
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.01.07 18:27 Uhr |
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Hi..
[...Esbit, Esbitkocher, Vielosaufische Betrachtungen...] > Bei unseren bisherigen Mehrtagestouren hatten wir immer alles dabei, die > Räder hatten dann so ca 40 kgr plus > Damit will ich aber nicht über die Alpenpässe.
Der kleine Esbitkocher ist als Notkocher - oder als Hauptkocher auf Leichtgewichttouren - durchaus geeignet. Esbitkocher haben eine ziemlich niedrige Brennleistung, Esbit kann Feuchtigkeit aufnehmen und bringt kaum etwas, wenn es windig ist und der Kocher keinen Reflektor besitzt..
Wenn man aber einige Dinge beachtet, ist es eine ebenso sichere wie zuverlässige Sache:
1a: Topfdurchmesser auf Esbit-Kocherstand abstimmen (soll nicht wackeln) 1b: realistische Topfvolumen wählen, Kochtopf stets zudeckeln, 2: Für einfachen Windschutz/Reflektor sorgen; dessen Durchmesser sollte ca. 1cm größer sein als der des Topfes, 3: Reflektorhöhe sollte 2/3 der auf dem Kocherstand stehenden Topfhöhe einbeziehen, in solchem Topf kann man dann auch braten, 4: Die kleinen 4g Brennklötze sind offen abgepackt und im Zweifelsfalle feuchtigkeitsanfällig, die 12g sind einzeln eingeschweißt, teilbar, und so im Zweifelsfalle eher trocken, die 4er sollte man ggf. in einer dichtschließenden Dose mit sich führen, 5: Ein Reflektor läßt sich einfach aus sog. geschlitzten Einweg-Alu-Grillschalen herstellen, die verhindern sollen, daß Fett in die Glut tropft bzw. Flammen das Grillgut umzüngeln. Wenn man die auf ebenen Boden legt, flachtrampelt, der Länge nach mittig teilt, hat man zwei biegsame Teile, die sich mittels zweier Büroklammern zu einem solchen Reflektorkranz formen bzw. verbinden lassen.. 6: Man kann auch nur die Brennklötze verwenden und aus drei kleinen Steinen oder Heringen einen Kocherstand zaubern, Topf darauf aufsetzen und mit einem Reflektor umschließen. Wichtig ist auch der Abstand zwischen Brenngut und Kochtopfboden, der nicht mehr als 1,5-2,5cm betragen sollte und beim kleinen Esbitkocher eigentlich recht gut angenähert ist, 7: Auch einen Notkocher kann man evtl. vorher ausprobieren, etwa unter Hochgebirgsbedingungen, da dort die Heizleistung noch etwas geringer sein dürfte..
Mittles einer solchen Konstruktion läßt sich mit entsprechend meditativer Gelassenheit durchaus 1/2 bis 3/4 Liter Wasser zum Sieden/Kochen bringen für Tee oder 5-Minuten-Terrinen, und durch Nachlegen von wenig Brenngut läßt es sich so lange köchelnd erhalten, um Tüten-Instantgerichte (sollen meist 5-7 min. köcheln) für 1-2 Personen darauf sicher zuzubereiten. Man kann auch Eier mit Speck, kleingeschnittene Würstl, Hack oder Geschnetzeltes etc. damit zubereiten, um es anschließend mit Brot/Semmeln zu verputzen..
Esbitkocher rußen und stinkeln freilich bissi und sind abschließend gesprochen insbesondere für diejenigen bestens geeignet, die ihr Leben meditativ ausrichten wollen - oder denen der Doktor aus Gründen der Streßvermeidung nachdrücklich das _deutlich_ rasantere Kochen mit simplen Alkoholbrennern untersagt hat..! ;-)
HTH - und viel Spaß auf eurer Tour..!
-- cu Marco
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 18:39 Uhr |
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"Franz Gerhard" <-> schrieb im Newsbeitrag news:d5a8$45a0fa7e$5470384a$5191@news.chello.at... > Die kleinen Gaskocher > mit der Halbformat-Kartusche scheinen mir zu viel > unnötiges Gewicht (Eisen) zu haben.
Ich habe den JetBoil-Kocher, und der hat den Vorteil, das ich da keinen Topf mitnehmen brauche. Und das spart wieder Gewicht. Außerdem lässt sich da der Brenner incl. Kartusche und Standfuß problemlos im Topf verstauen.
Mit Esbit und diesen Geel-Töpfchen habe ich immer die Erfahrung gemacht, das die nicht optimal brennen, und die Töpfe starkt verrußt werden. Außerdem dauert es damit recht lange einen halben Litter Wasser zum kochen zu bringen. Das sind also für mich nur absolute Notlösungen.
mfg Joachim Lack
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 07.01.07 23:21 Uhr |
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Joachim Lack schrieb:
> Das sind also für mich nur absolute Notlösungen.
Was er ja auch sucht und deswegen sogar in die Betreff-Zeile schrieb. Schönen Gruß,
Jochen
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 08.01.07 10:15 Uhr |
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Hi franz , schau mal hier [externer Link] l
lg Helmt
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 08.01.07 17:03 Uhr |
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Hi
Guck Dir den mal den PocketRocket von MSR an.
[externer Link]
Ich habe den immer auf Skitouren dabei, nur um mal Schnee zu tauen für nen Tee. Wenn Du länger unterwegs bist, kannst Du ja auch ne größere Kartusche mitnehmen.
Gruß Hendrik
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.01.07 21:57 Uhr |
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Hendrik wrote: > Guck Dir den mal den PocketRocket von MSR an. > > [externer Link] > > Ich habe den immer auf Skitouren dabei, nur um mal Schnee zu tauen für > nen Tee. Wenn Du länger unterwegs bist, kannst Du ja auch ne größere > Kartusche mitnehmen. Der ist fein aber fuer nen Notkocher eigentlich schon overkill. Haben zuletzt fuer drei Leute damit regulaer gekocht.
Sven
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.01.07 12:50 Uhr |
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"Sven Hoexter" <shoexter@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag news:eo0vj8$qu$1@newsreader3.netcologne.de... > Der ist fein aber fuer nen Notkocher eigentlich schon overkill. > Haben zuletzt fuer drei Leute damit regulaer gekocht. > > Sven
hi sven
nimm doch den hobo, der ist zwar 500 gr. leicht, dafür liegt der treibstoff (holz) am wegesrand. damit kannst du jahrelang kochen und brauchst nie etwas zu reparieren oder dazuzukaufen. [externer Link]
-- mit freundlichen grüssen heinz egli
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.01.07 14:36 Uhr |
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"heinz egli" <heinzegli56@bluewin.ch> wrote: >"Sven Hoexter" <shoexter@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag >news:eo0vj8$qu$1@newsreader3.netcologne.de... >> Der ist fein aber fuer nen Notkocher eigentlich schon overkill. >> Haben zuletzt fuer drei Leute damit regulaer gekocht. >> >> Sven > >hi sven > >nimm doch den hobo, der ist zwar 500 gr. leicht, dafür liegt der treibstoff >(holz) am wegesrand.
Da wo Sven rumrennt gibt es kein Holz. Zumindest keins das man einfach so verheizen will/darf.
Cu Jan -- wings and claws
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Empfehlung für Notkocher? | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.01.07 00:07 Uhr |
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Jan van Beers wrote:
> "heinz egli" <heinzegli56@bluewin.ch> wrote: >>"Sven Hoexter" <shoexter@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag >>news:eo0vj8$qu$1@newsreader3.netcologne.de... >>> Der ist fein aber fuer nen Notkocher eigentlich schon overkill. >>> Haben zuletzt fuer drei Leute damit regulaer gekocht. >>> >>nimm doch den hobo, der ist zwar 500 gr. leicht, dafür liegt der >>treibstoff (holz) am wegesrand. > > Da wo Sven rumrennt gibt es kein Holz. Zumindest keins das man einfach > so verheizen will/darf. Davon mal ab das die Dinger nicht immer und ueberall nutzbar (wie Jan hier voellig korrekt anmerkt ;)) und praktikabel sind hat jemand beim outdoorseiten.net Treffen im Dezember mal ein wenig mit so einem Hobo Kocher rum probiert. Die Ergebnisse in Sachen Brauchbarkeit waren dann doch eher durchwachsen. Man muss das Teil schon relativ gross dimensionieren um da Holz mit entsprechend hohem Brennwert drin verheizen zu koennen so das man da auch wirklich drauf kochen kann. Erstmal geht dabei dann natuerlich ein Teil des Gewichtsvorteils verloren und dann hat man immer noch die Holzsammelei. Tja und dann hat es noch geregnet, das Teil qualmt und stinkt usw. Dann sollte man im Sommer im Wald keine offenen Feuer machen (zumindest wenn man halbwegs bei Verstand ist) und russige Toepfe gibt's noch dazu.
Auch wenn ich mitlerweile als Zweitkocher fuer haertere Faelle sowas Benzin betriebenes besitze (das stinkt halt auch ein wenig und rust gelegentlich etwas) ist Gas fuer mich immer noch erste Wahl vor allem anderen.
Was ich aber urspruenglich angedeutet haben wollte war das der PocketRocket IMHO ein vollwertiger Gaskocher ist und nicht nur als Notkocher taugt. Wer mag kann ihn sich natuerlich auch als Notkocher in's Auto legen oder sowas. Klein, leicht und bezahlbar ist er halt.
Wer in 'Notsituationen' (wie auch immer die jetzt aussehen moegen) erstmal anfaengt fuer seinen Hobo Holz zu sammeln kann wohl auch gleich ein Lagerfeuer machen. Wenn es nicht gleich fuer winterliche Notsituation sein muss wuerde ich entweder auf so eine Dose gelierten Spiritus zurueck greifen (funktioniert braucht nur lange und langt nicht fuer ne vier koepfige Familie) oder aber so einen selbst gebauten Dosenkocher nehmen. Der verheizt auch spiritus, ist klein, leicht und heizt besser als so ein Pot Brennpaste.
Wenn ich mir jetzt aber nochmal das Post des OP angucke wuerde ich ihm wohl auch zum PocketRocket raten. Gefragt war ja eher nach einem leichten und kleinem Kocher und weniger nach einem Kocher fuer 'Notfaelle'. Das Subject ist da vielleicht nicht ganz perfekt gewaehlt. Alternativ kann er ja mal die Sache mit dem Dosenkocher ueberdenken. Esbit ginge wie schon angesprochen wohl auch noch. Ist halt nicht so filigran wie so ein Dosenkocher.
Cheers, Sven
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