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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 18:42 Uhr
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Hallo,

hat jemand einen Tip für mich, wie man in Deutschland von Fahrrad aus
geeignete Biwak-Plätze für die Nacht findet? Ich wollte auf meiner
letzten Tour wenigstens einmal unbedingt mitten im Wald übernachten.
Meine Erfahrungen damit waren aber durchwachsen:

- ich habe ewig gebraucht, bis ich vom Rad aus einen geeigneten Platz
gefunden habe, der kein Dornengestrüpp hatte, und nicht direkt von der
Strasse aus einsehbar war

- das Gestampfe von allen möglichen Tieren hat mich mehrmals geweckt.
Rehe und derartiges Viehzeug hauen ab, wenn man in die Hände klatscht.
Mäuse kommen immer wieder und rascheln *seufz*

- dreimal habe ich Schüsse von Jägern gehört. Zwar nicht in
unmittelbarer Nähe, aber doch viel zu nahe...

Insgesamt hat es aber doch Spass gemacht. Hat jemand einen heissen Tip
für mich, wie und wo man im allgemeinen vom Sattel aus bessere
Biwak-Plätze findet, und möglichst auch ohne lange Sucherei? Sollte
ich lieber in Laub- oder Nadelwäldern suchen? Entlang von
Autostrassen, wo es keine Jagd-Ansitze gibt? An Flüssen oder an
Teichen? Vielleicht in der Nähe von Felsen / Gebirgen? An abgelegenen
Wanderpfaden?

Mit dem Rad ist man zwar relativ flexibel, aber man ist notgedrungen
auf Plätze in der Nähe von einigermassen befahrbaren Wegen
angewiesen. Wie handhaben das die hier mitlesenden Naturfans und
Radwanderer?

Viele Fragen... Erik

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 19:38 Uhr
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"Erik Buchmann" <gugl@erikbuchmann.de> schrieb:

>Insgesamt hat es aber doch Spaß gemacht. Hat jemand einen heißen Tip
>für mich, wie und wo man im allgemeinen vom Sattel aus bessere
>Biwak-Plätze findet, und möglichst auch ohne lange Sucherei? Sollte
>ich lieber in Laub- oder Nadelwäldern suchen? Entlang von
>Autostraßen, wo es keine Jagd-Ansitze gibt? An Flüssen oder an
>Teichen? Vielleicht in der Nähe von Felsen / Gebirgen? An abgelegenen
>Wanderpfaden?

Also ich habe die Methode des Biwaks bisher immer genutzt, wenn es zu
weit zum nächsten Campingplatz war. Ich habe immer drei Regeln
beherzigt. Nicht in Sichtweite von Häusern das Zelt aufstellen und
erst wenn es Dunkel wird. Drittens Stellen mit kurzem Gras, damit
möglichst wenig kaputt geht.

Ich habe das teilweise so gemacht, dass mich teilweise defintiv Leute
von der Straße gesehen haben, wenn sie aufmerksam waren. Es gab bisher
nie Ärger. Ich vermute, dem Großteil der Leute ist es eher egal, ob da
jetzt ein Zelt steht, so lange es nicht ihr Grundstück ist.

Ich habe dieses Jahr jemand getroffen, der immer bei den Schutzhütten
des (Rad)wanderweges gezeltet hat. Es gab auch keine Probleme.

GS
--
Bücher und CD-Tipps von Musiklehrern zusammengestellt
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 19:53 Uhr
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Erik Buchmann wrote:

...
> Ich wollte auf meiner
> letzten Tour wenigstens einmal unbedingt mitten im Wald übernachten.
> Meine Erfahrungen damit waren aber durchwachsen:
...
> Insgesamt hat es aber doch Spaß gemacht. Hat jemand einen heißen Tip
> für mich, wie und wo man im allgemeinen vom Sattel aus bessere
> Biwak-Plätze findet, und möglichst auch ohne lange Sucherei? Sollte
> ich lieber in Laub- oder Nadelwäldern suchen? Entlang von
> Autostraßen, wo es keine Jagd-Ansitze gibt? An Flüssen oder an
> Teichen? Vielleicht in der Nähe von Felsen / Gebirgen? An abgelegenen
> Wanderpfaden?
>
> Mit dem Rad ist man zwar relativ flexibel, aber man ist notgedrungen
> auf Plätze in der Nähe von einigermaßen befahrbaren Wegen
> angewiesen. Wie handhaben das die hier mitlesenden Naturfans und
> Radwanderer?

Ich antworte dir nicht als Radwanderer, aber als Naturfan. Ich spielte auch
lange mit der Idee, beim Radfahren ein Zelt mitzunehmen und damit 2-tägige
Fahrten zu unternehmen ohne für eine Unterkunft meine Ersparnisse berappen
zu müssen. Aber es gibt beim Biwakieren einfach zu viele Probleme. Da ist
zunächst mal das Problem, dass es mehr oder weniger verboten ist. So
natürlich ist die Natur nämlich nicht. Es gibt immer einen Eigentümer,
dessen Erlaubnis man theoretisch einholen müsste - selbst wenn der
Eigentümer der Staat ist. Zweites Problem: Die Viecher. In der Zeitung las
ich von einer Frau, die ohnmächtig wurde und auf einen Wiesenhang fiel. Als
sie gefunden wurde, war sie durch (IIRC) ca. tausend Zeckenstiche und
ebensoviele Gelsenbisse lebensgefährlich verletzt. D.h. man muss das Zelt
gut abschließen, aber wie kriegt man dann Luft? V.a. deiner Idee, in der
Nähe von Gewässern zu biwakieren, kann ich nichts abgewinnen, weil du nicht
mal pinkeln kannst ohne dass sich 100 Gelsen auf dich setzen. Ich wundere
mich immer, wie schnell die zur Stelle sind, wenn ich bei einer Radtour mit
30 km/h mal kurz zum Pinkeln anhalte. Auf hohen Bergen hast du das Problem
nicht, aber in Deutschland habt ihr keine hohen Berge... Nächstes Problem:
die Hygiene. Vielleicht willst du nicht stinkend in den neuen Tag starten,
sondern mal duschen und Zähne putzen. Ok, du kannst dich in einem Bach
waschen und dort auch deine Zähne putzen. Vorausgesetzt, dass ein Bach in
der Nähe ist. Aber wozu die Mühe, wenn man für 20 € ein Zimmer mit Frühstück
kriegt.
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 20:05 Uhr
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Am Sun, 27 Aug 2006 19:53:19 +0200 schrieb Friedrich Volkmann:

> Erik Buchmann wrote:
>
> ...
>> Ich wollte auf meiner
>> letzten Tour wenigstens einmal unbedingt mitten im Wald übernachten.
>> Meine Erfahrungen damit waren aber durchwachsen:
> ...

[snip]

> Aber wozu die Mühe, wenn man für 20 ¤ ein Zimmer mit Frühstück
> kriegt.

Öhm, kann es ein, dass du gewisse Phobien pflegst? Ich habe zu meiner
Pfadfinderzeit etliche Nächte im Wald schlafenderweise verbracht, die
verwendeten Zelte (Kohten und Jurten) hatten i.a. noch nicht einmal Böden.

Im Prinzip ist es schon möglich, bei einer Tour auch mal im Wald zu
übernachten. Wenn man allerdings nicht gerade zu einer entsprechenden
PErsonengruppe gehört, wie z.B. Pfadfinder, die in dieser Hinsicht einen
eher guten Ruf haben und meiner Erfahrung nach toleriert werden wenn sie
sich nicht gerade daneben benehmen, wenn der Förster mal vorbeikommt (und
eben auch nicht mit bunten Plastikzelten die Gegend verschandeln), oder
Bundis, die keine Wahl haben ;-), dann kann man immer noch vor einer Tour
Erkundigungen bzw. Erlaubnisse einholen. Sei es beim Förster oder bei
entsprechenden Eifel- /Wandervereinen, die einem noch dazu gute Stellen
empfehlen können, wo man nicht viel gestört wird und nicht viel stört. Auch
können Förster und Jäger eher unangenehm darauf reagieren, wenn man denen
das Ansitzen vermasselt.

mMn besser geht sowas übrigens in Schweden, dort gibt es auch das
entsprechende Jedermannsrecht, man darf quasi in angemessenem Abstand von
einem bewohnten Haus auf nicht-umfriedeten Geländen Übernachten.
--
"the prius is so slow, the child could run on the street, retrieve the ball
ang grow to puberty before you actually hit it."
Jeremy Clarkson, Topgear
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 21:10 Uhr
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen27.08.06 22:40 Uhr
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Björn Schreiber wrote:

...
> mMn besser geht sowas übrigens in Schweden, dort gibt es auch das
> entsprechende Jedermannsrecht, man darf quasi in angemessenem Abstand von
> einem bewohnten Haus auf nicht-umfriedeten Geländen Übernachten.
In McPom angeblich für unmotorisierte Reisende auch!

Olaf

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen28.08.06 00:42 Uhr
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Friedrich Volkmann schrieb:

>
>Ich antworte dir nicht als Radwanderer, aber als Naturfan. Ich spielte auch
>lange mit der Idee, beim Radfahren ein Zelt mitzunehmen und damit 2-tägige
>Fahrten zu unternehmen ohne für eine Unterkunft meine Ersparnisse berappen
>zu müssen. Aber es gibt beim Biwakieren einfach zu viele Probleme. Da ist
>zunächst mal das Problem, dass es mehr oder weniger verboten ist. So
>natürlich ist die Natur nämlich nicht. Es gibt immer einen Eigentümer,
>dessen Erlaubnis man theoretisch einholen müsste - selbst wenn der
>Eigentümer der Staat ist. Zweites Problem: Die Viecher. In der Zeitung las
>ich von einer Frau, die ohnmächtig wurde und auf einen Wiesenhang fiel. Als
>sie gefunden wurde, war sie durch (IIRC) ca. tausend Zeckenstiche und
>ebensoviele Gelsenbisse lebensgefährlich verletzt.

Ja, nette Geschichte. Lief das nicht neulich auf Pro/: "Der Angriff der
Raketen-Zecken" oder so? Mann, haben wir gelacht...

>D.h. man muss das Zelt
>gut abschließen, aber wie kriegt man dann Luft?

Ja. Millionen von Campern ersticken oder werden von bösartigen Insekten
gefressen. Welch Horrorvision.

>V.a. deiner Idee, in der
>Nähe von Gewässern zu biwakieren, kann ich nichts abgewinnen, weil du nicht
>mal pinkeln kannst ohne dass sich 100 Gelsen auf dich setzen. Ich wundere
>mich immer, wie schnell die zur Stelle sind, wenn ich bei einer Radtour mit
>30 km/h mal kurz zum Pinkeln anhalte.

Ich wundere mich immer, wie die Menschheit überhaupt überlebt, bei
diesen Killerinsekten.

>Auf hohen Bergen hast du das Problem
>nicht, aber in Deutschland habt ihr keine hohen Berge... Nächstes Problem:
>die Hygiene. Vielleicht willst du nicht stinkend in den neuen Tag starten,
>sondern mal duschen und Zähne putzen. Ok, du kannst dich in einem Bach
>waschen und dort auch deine Zähne putzen. Vorausgesetzt, dass ein Bach in
>der Nähe ist. Aber wozu die Mühe, wenn man für 20 ¤ ein Zimmer mit Frühstück
>kriegt.

Weil nicht jeder ein Weichei ist, der sich in die Hosen macht, wenn ihm
mal eine Spinne über den Weg läuft oder er einen Tag nicht duschen kann.

Walter
--
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen29.08.06 00:43 Uhr
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Hi!

Friedrich Volkmann <fkv_usenet@inode.at> wrote:
> Aber es gibt beim Biwakieren einfach zu viele Probleme. Da ist
> zunächst mal das Problem, dass es mehr oder weniger verboten ist.

Weder mehr noch weniger - es ist definitiv vollständig verboten, auf
nicht dafür freigegebenen Flächen zu übernachten... mit oder ohne
Genehmigung des Eigentümers. Es gibt da diverse Gesetze und
Verwaltungsvorschriften, angefangen beim Naturschutz bis hin dazu, daß
mindestens 2 Toiletten -eine für Jungs und eine für Mädels- da sein
müssen... Deutschland - Bürokratenland.

> Zweites Problem: Die Viecher. In der Zeitung las ich von einer Frau,
> die ohnmächtig wurde und auf einen Wiesenhang fiel. Als sie gefunden
> wurde, war sie durch (IIRC) ca. tausend Zeckenstiche und ebensoviele
> Gelsenbisse lebensgefährlich verletzt.

Kann es sein, daß Du da einer sogenennten "urban legend" aufgesessen
bist?

> D.h. man muss das Zelt gut abschließen, aber wie kriegt man dann Luft?

Schon mal was von Fliegengittern gehört?

> V.a. deiner Idee, in der
> Nähe von Gewässern zu biwakieren, kann ich nichts abgewinnen, weil du nicht
> mal pinkeln kannst ohne dass sich 100 Gelsen auf dich setzen.

Gelsen --> Stechmücken (lat. Culicidae) auch gegen die hilft ein Mücken-
bzw. Fliegennetz

> Nächstes Problem:
> die Hygiene. Vielleicht willst du nicht stinkend in den neuen Tag starten,
> sondern mal duschen und Zähne putzen. Ok, du kannst dich in einem Bach
> waschen und dort auch deine Zähne putzen.

Vielleicht will er doch... vielleicht reicht ihm eine Wäsche mit dem
Waschlappen... Es ist kein Naturgesetz, daß man 2mal am tag duschen muß
- früher wurde einmal in der Woche gebadet und es reichte auch...

> Vorausgesetzt, dass ein Bach in der Nähe ist. Aber wozu die Mühe, wenn
> man für 20 EUR ein Zimmer mit Frühstück kriegt.

Da mußt Du schon in eher unterklassigen Jugendherbergen absteigen, daß
Du das noch geboten bekommst...

Ich mach's auch immer so, daß ich außer sicht von Straßen und Hütten
mein Tarp aufschlage. Nach dem Motto: Komme spät, gehe früh, nimm nichts
mit außer Deinen Eindrücken, laß' nichts zurück außer Deinen Fußspuren.
Wer viel fragt kriegt viel blöde Antworten...

Vom Förster, der mir morgends Brötchen brachte bis zur durchgeladenen
Jagdflinte mitten in der Nacht vor meiner Nase ist mir schon alles
passiert... meistens gabs aber keine Probleme, am wenigsten durch
Zecken, Stechmücken, Mäuse, Rehe, Wildschweine, Hirsche und sonstiges
Getier... wir haben KEIN Wild in Deutschland, was menschenfressend ist...
aber stimmt - Mäuse unter dem Kopfkissen oder im Kochgeschirr sind
laut und lästig... ;-)

Ich suche mir meist Plätze an der Waldkante, gerne mit schönem Ausblick
Richtung Osten... da fällt das Aufstehen leichter, wenn man von der
Sonne wachgekitzelt wird... Feuer wird nur im Kocher gemacht, da ist ein
Trangia recht gut, da fackelt nicht gleich rundrum das ganze Gras mit
ab.

So im hohen Gras am Rande einer Hecke fällt mein graues Trap so gut wie
garnicht auf.

Hoffe, es hat geholfen

Gruß
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de
* WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen06.09.06 13:24 Uhr
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On Mon, 28 Aug 2006, Ulrike Schepp wrote:

> Weder mehr noch weniger - es ist definitiv vollständig verboten, auf
> nicht dafür freigegebenen Flächen zu übernachten... mit oder ohne
> Genehmigung des Eigentümers. Es gibt da diverse Gesetze und
> Verwaltungsvorschriften, angefangen beim Naturschutz

Nur interessehalber -- kannst Du mal ein paar aufzaehlen (konkret)?

BTW:

> * WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Klick mal auf den Link bei "Sollten Sie diese Seite gefunden haben ohne
auf meiner Startseite gewesen zu sein, dann finden Sie dort weitere
Informationen über mich." wenn Du schon auf der Startseite bist. Und dann
nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
nochmal ...

Rainer "<aufstoehn> immer, wenn ich 'Design' lese ... </aufstoehn>"
Rauschenberg
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen06.09.06 14:57 Uhr
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Rainer H. Rauschenberg wrote:

> Klick mal auf den Link bei "Sollten Sie diese Seite gefunden haben ohne
> auf meiner Startseite gewesen zu sein, dann finden Sie dort weitere
> Informationen über mich." wenn Du schon auf der Startseite bist. Und dann
> nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
> nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
> nochmal ...

Was willst erwarten? Die gute Frau ernährt sich zumindest teilweise von
"WEB-Design, Gestaltung individueller und interaktiver Webseiten,
Einkaufswagen- Applikationen".

Gruß,
Michael
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen06.09.06 19:52 Uhr
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"Michael Paap" <spamgrube@mpaap.de> schrieb im Newsbeitrag
news:edmgjr$2vi$1@newsreader2.netcologne.de...
> Rainer H. Rauschenberg wrote:
>
>> Klick mal auf den Link bei "Sollten Sie diese Seite gefunden haben ohne
>> auf meiner Startseite gewesen zu sein, dann finden Sie dort weitere
>> Informationen über mich." wenn Du schon auf der Startseite bist. Und dann
>> nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
>> nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann nochmal. Und dann
>> nochmal ...
>
> Was willst erwarten? Die gute Frau ernährt sich zumindest teilweise von
> "WEB-Design, Gestaltung individueller und interaktiver Webseiten,
> Einkaufswagen- Applikationen".

Äh, dieser Effekt ist aber eher peinlich. Wenn man interaktive Websiten,
WebShops usw. programmiert, dann sollte man wenigstens mit Frames umgehen
können. Das gehört einfach zum Handwerk. Aber Webdesigner darf sich ja
jedern nennen, der das > Symbol gefunden hat :-(

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen08.09.06 08:29 Uhr
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Christof "7SAC7" Handke <do-not-reply@noanswer.fi> wrote:

> Äh, dieser Effekt ist aber eher peinlich. Wenn man interaktive Websiten,
> WebShops usw. programmiert, dann sollte man wenigstens mit Frames umgehen
> können.

Wer sich auskennt, benutzt Frames gar nicht erst.

Andreas
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.09.06 11:12 Uhr
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Rainer H. Rauschenberg wrote:
> On Mon, 28 Aug 2006, Ulrike Schepp wrote:
>
>> Weder mehr noch weniger - es ist definitiv vollständig verboten, auf
>> nicht dafür freigegebenen Flächen zu übernachten... mit oder ohne
>> Genehmigung des Eigentümers. Es gibt da diverse Gesetze und
>> Verwaltungsvorschriften, angefangen beim Naturschutz
>
> Nur interessehalber -- kannst Du mal ein paar aufzaehlen (konkret)?

Das FFOG Sachsen-Anhalt (ich liebe es: Feld- und Forstordnungsgesetz)
regelt klar :
1) Jede Person darf Feld und Wald ... betreten
2) Der Einwilligung des Nutzungsberechtigten bedürfen in Feld und Wald:
....
2. das Zelten ...

also von daher erstmal keine Probleme.

Henrik
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.09.06 08:29 Uhr
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Ulrike Schepp <schepp@dark.lahn.de> wrote:

> So im hohen Gras am Rande einer Hecke fällt mein graues Trap so gut wie
> garnicht auf.

Grau? Grau? Wenn das mal nicht ein Tarptent ist ...
(Ich glaube wir hatt hier 'mal diesbezüglich vor längerer Zeit
diskutiert...)

Andreas
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen29.08.06 07:40 Uhr
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Friedrich Volkmann wrote:

[...]
> - selbst wenn der Eigentümer der Staat ist. Zweites Problem: Die
> Viecher. In der Zeitung las ich von einer Frau, die ohnmächtig wurde und
> auf einen Wiesenhang fiel. Als sie gefunden wurde, war sie durch (IIRC)
> ca. tausend Zeckenstiche und ebensoviele Gelsenbisse lebensgefährlich
> verletzt. D.h. man muss das Zelt gut abschließen, aber wie kriegt man

Das halte ich doch eher für eine sehr an den Haaren herbeigezogene
Geschichte. Zecken gibt es zweifellos - aber niemals so viele auf einem
Haufen, dass man gleich hunderte oder gar tausend(!) Bisse abbekommt.
Übernachtungen komplett ohne Zelt mit Schlafsack im Wald oder in der
Nähe von fliessenedn Gewässern habe ich im Sommer auch schon
praktiziert. Und "lebensgefährlich" ist sowas nur, wenn jemand eine
Allergie gegen bestimmte Insektenstiche hat - dann kann aber auch nur
_ein_ Biss/Stich ausreichen und so jemand sollte sich ohnehin gut
überlegen, ob der Ausflug in den Wald so eine gute Idee ist.

> dann Luft? V.a. deiner Idee, in der Nähe von Gewässern zu biwakieren,
> kann ich nichts abgewinnen, weil du nicht mal pinkeln kannst ohne dass
> sich 100 Gelsen auf dich setzen. Ich wundere mich immer, wie schnell die

Das hängt auch von der Gegend und Jahreszeit ab, wo man unterwegs ist.
Nicht überall und zu jeder Zeit sind Mücken derart zahlreich vorhanden.
Auch gibt es durchaus brauchbare Mittel gegen die Viecher.

> Deutschland habt ihr keine hohen Berge... Nächstes Problem: die Hygiene.
> Vielleicht willst du nicht stinkend in den neuen Tag starten, sondern
> mal duschen und Zähne putzen. Ok, du kannst dich in einem Bach waschen
> und dort auch deine Zähne putzen. Vorausgesetzt, dass ein Bach in der
> Nähe ist. Aber wozu die Mühe, wenn man für 20 € ein Zimmer mit Frühstück
> kriegt.

Zur Not ausreichend Wasser mitnehmen bzw. vorher bei passender
Gelegenheit mitgenommene Flaschen auffüllen und mit einem feuchten
Lappen/Handtuch. Zum Zähnputzen braucht es auch keine Unmengen an Wasser.

--
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EMail: usenet@arnowelzel.de
Wiki von de.rec.fahrrad: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
FAQ von de.rec.fahrrad: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen29.08.06 09:50 Uhr
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Friedrich Volkmann wrote:

> In der Zeitung las
> ich von einer Frau, die ohnmächtig wurde und auf einen Wiesenhang fiel. Als
> sie gefunden wurde, war sie durch (IIRC) ca. tausend Zeckenstiche und
> ebensoviele Gelsenbisse lebensgefährlich verletzt.

Mein Tipp: Du solltest dringend die Zeitung wechseln. Ich habe in den
letzten fünfundzwanzig Jahren so oft ohne Zelt oder mit einem Zelt ohne
Boden und ohne Moskitonetz draußen geschlafen, dass insgesamt satt mehr
als ein Jahr zusammen kommt und lebe noch.

Gruß,
Michael
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.06 08:50 Uhr
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Friedrich Volkmann <fkv_usenet@inode.at> wrote:

> D.h. man muss das Zelt
> gut abschließen, aber wie kriegt man dann Luft?

Schon 'mal was von Moskitonetz gehört? Gibt's seit ein paar Jahrzehnten
...

> Nächstes Problem:
> die Hygiene. Vielleicht willst du nicht stinkend in den neuen Tag starten,
> sondern mal duschen und Zähne putzen.
Am späten Nachmittag ab in's Freibad und erst 'mal ordentlich duschen.
Wo ist das Problem?

Andreas
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen28.08.06 01:13 Uhr
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Erik Buchmann schrieb:
> Hallo,
>
> hat jemand einen Tip für mich, wie man in Deutschland von Fahrrad aus
> geeignete Biwak-Plätze für die Nacht findet? Ich wollte auf meiner
> letzten Tour wenigstens einmal unbedingt mitten im Wald übernachten.
> Meine Erfahrungen damit waren aber durchwachsen:
>
> - ich habe ewig gebraucht, bis ich vom Rad aus einen geeigneten Platz
> gefunden habe, der kein Dornengestrüpp hatte, und nicht direkt von der
> Straße aus einsehbar war

Eben und Trocken sind die wahren Probleme..

Dornig hört etwa 20m hinter dem Waldrand auf.
>
> - das Gestampfe von allen möglichen Tieren hat mich mehrmals geweckt.
> Rehe und derartiges Viehzeug hauen ab, wenn man in die Hände klatscht.
> Mäuse kommen immer wieder und rascheln *seufz*

Nich abhauen tun:
Rinder. Das kann unangenehm werden.
Wildschweine. Das ist etwas gefährlicher, wenn du ihnen mit Frischlingen
begegnest. Ich habe damals mein Biwak auf einem Lastwagen aufgeschlagen.
Wombats, Pardemelons und Wallabys sind eher harmlos, haben aber tw die
unangenehme Angewohnheit, wie Verhaltensauffällige Menschen zu klingen,
die sich ungeschickt an ihre Triebtat heranarbeiten.
Opossums sind Triebtäter und sie finden deine Lebensmittel, und wenn du
Sie im Zelt hast.
Tasmanische Teufel interessieren sich nicht sehr für dich und deine
Lebensmittel, aber du kannst darauf wetten, nach der Nacht weisst du wie
eine Massenvergewaltigung unter Beschuss klingt.
Streunende Hunde sind unscheu. Das kann unangenehm sein. Laut schreien hilft
Füchse sind wie Oppossums, aber sie lassen sich verscheuchen mit schreien.
Mäude Ratten und Rehe kennst du ja schon, und wenn du was lustiges
willst, was wie die Kindergartenversion vom Tasmanischen Teufen klingt,
dann rate ich zu Kämpfenden Katern, due sich um die Gunst einer rolligen
Kazte die Gesichter zerfetzen oder einen Kampf Katze gegen Wiesel vor
deinem Zelt.

Bei Wildschweisnen oder Hunden würd ich mir das Pissengehen verkneifen,
alles andere wird durch Aufstehen oder Pinkeln etwas in die Ferne
gerückt, nur der Tasmanische Teufel und das Oppossum, denen bist du
sowas von wurscht..

Dynamitfischer und Wilderer zeigen dir neue Methoden sehr schnell wieder
zu packen, Jäger und Polizisten lassen dir mehr Zeit.
zwei Löcher vor deinem Gesicht können Stiernüstern oder eine
doppelläufige Schrotflinte bedeuten.
Wenns feucht ist war es der Stier und der haut vielleicht ab, wenn du
ihn anschreist, der Grieche hinter der Schrotflinte lacht nur und sagt
Sachen, die du eigenartigerweise trotzdem verstehst....

In den Wäldern uter der Kräuterin tummelt sich der Bär, aber der
Rothschlidsche Förster ist öfter und unangenehmer.

Zu zweit ist immer besser als alleine.
>
> - dreimal habe ich Schüsse von Jägern gehört. Zwar nicht in
> unmittelbarer Nähe, aber doch viel zu nahe...

Wenn man die Schüsse noch hört...
>
> Insgesamt hat es aber doch Spaß gemacht. Hat jemand einen heißen Tip
> für mich, wie und wo man im allgemeinen vom Sattel aus bessere
> Biwak-Plätze findet, und möglichst auch ohne lange Sucherei? Sollte
> ich lieber in Laub- oder Nadelwäldern suchen? Entlang von
> Autostraßen, wo es keine Jagd-Ansitze gibt?

Ein ausreichend ausgebauter Ansitz ist ein guter Biwakplatz.
In Fötuslage und alleine.

> An Flüssen oder an
> Teichen?

Flüsse können schnell über die Ufer treten und haben viel Gelsen
Generell hast du am Wasser viele Viecher.

> Vielleicht in der Nähe von Felsen / Gebirgen? An abgelegenen
> Wanderpfaden?

Eben und Trocken, kein Ameisenhaufen in der Nähe usw...
Rechtzeitig und ausreichend lange vor Einbruch der Dämmerung/Dunkelheit
>
> Mit dem Rad ist man zwar relativ flexibel, aber man ist notgedrungen
> auf Plätze in der Nähe von einigermaßen befahrbaren Wegen
> angewiesen. Wie handhaben das die hier mitlesenden Naturfans und
> Radwanderer?
>
Mit dem MTB kommst du überall hin, wo es abgeschieden genug ist, und mit
einer guten Kreditkarte lässt sich so mancher Abend in einem Zimmer mit
Dusche und Fernseher versüssen ;-)
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen28.08.06 10:07 Uhr
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Hans Holbein wrote:

>> An Flüssen oder an
>> Teichen?
>
> Flüsse können schnell über die Ufer treten und haben viel Gelsen
> Generell hast du am Wasser viele Viecher.

und oft noch Nebel der ins Zelt kriecht.
Aber schön ist es oft trotzdem. :-)

Gruß aus Eldoret, Kenya

Roland

PS. Am schönsten ist es in der Wüste - keine Viecher (groß oder klein),
Sterne, trocken, weich und wenn es keinen Wind mit Sand drinn gibt schläft
sich prima ohne Zelt.

--
Wir reisen mit dem Fahrrad durch das Globale Dorf -
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen28.08.06 10:09 Uhr
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen28.08.06 20:32 Uhr
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Erik Buchmann schrieb:

> Ich wollte auf meiner letzten Tour wenigstens einmal
> unbedingt mitten im Wald übernachten.

Lies "Ritus", dann kommst Du nicht mehr auf solche Ideen ;-)

> - das Gestampfe von allen möglichen Tieren hat mich
> mehrmals geweckt. Rehe und derartiges Viehzeug hauen
> ab, wenn man in die Hände klatscht. Mäuse kommen immer
> wieder und rascheln *seufz*

Oropax gehört in jede Reiseausrüstung. In JHs kann man damit übrigens
schwunghaften Handel betreiben.

Gruß, Marcel

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen29.08.06 10:07 Uhr
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Erik Buchmann wrote:
> Hallo,
>
> hat jemand einen Tip für mich, wie man in Deutschland von Fahrrad aus
> geeignete Biwak-Plätze für die Nacht findet? Ich wollte auf meiner
> letzten Tour wenigstens einmal unbedingt mitten im Wald übernachten.
> Meine Erfahrungen damit waren aber durchwachsen:
>
> - ich habe ewig gebraucht, bis ich vom Rad aus einen geeigneten Platz
> gefunden habe, der kein Dornengestrüpp hatte, und nicht direkt von der
> Straße aus einsehbar war
Warst du in der Marsch?
Kanntest du die Gegend nicht?
Schlechte Karten?

> - das Gestampfe von allen möglichen Tieren hat mich mehrmals geweckt.
> Rehe und derartiges Viehzeug hauen ab, wenn man in die Hände klatscht.
> Mäuse kommen immer wieder und rascheln *seufz*
Wie wass - wasch mich aber mach mich nicht nass?

> - dreimal habe ich Schüsse von Jägern gehört. Zwar nicht in
> unmittelbarer Nähe, aber doch viel zu nahe...
In Südfrankreich überlebt man den Start der Jagtsaison normal nicht im
Biwak.

> Insgesamt hat es aber doch Spaß gemacht. Hat jemand einen heißen Tip
> für mich, wie und wo man im allgemeinen vom Sattel aus bessere
> Biwak-Plätze findet, und möglichst auch ohne lange Sucherei?
Vom Sattel aus findest du gute Plätze kaum.
Steuerst du dagegen gezielt eine Pfadfinderhütte o.ä. an, findest du
schnell geeignete und bei vorheriger Nachfrage auch Plätze wo dein
Zugegensein nicht als Hausfriedensbruch oder Vandalismus verstanden wird.

> ...
Moin
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen29.08.06 12:41 Uhr
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Hallo Erik!

> hat jemand einen Tip für mich, wie man in Deutschland
> von Fahrrad aus geeignete Biwak-Plätze für die Nacht findet?

Einen Fachmann fragen, der sich mit Übernachtungen im Freien auskennt,
hier ein Outdoor-Spezialist mit seinem typischen Übernachtungsplatz im Bild:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Wie Du im Bild klar erkennen kannst: Der Outdoor-Fachmann legt dort eine
legale "Rast" zum Ausruhen ein. Sobald er ein Zelt aufstellen würde, sei
es in öffentlichen Parks, in Naturschutzgebieten oder in Wäldern,
beginge er eine Ordnungswidrigkeit, die mit saftigem Bußgeld geahndet
werden kann.

Jürgen
 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen30.08.06 22:40 Uhr
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Am 27.08.2006 um 18:42 schrieb Erik Buchmann:

> hat jemand einen Tip für mich, wie man in Deutschland von Fahrrad aus
> geeignete Biwak-Plätze für die Nacht findet?

Nach den ganzen lustigen Beiträgen möchte ich doch noch meine guten
Erfahrungen beim Benutzen einer hochauflösenden Karte in Verbindung
mit einem GPS Gerät mitteilen: mit etwas Übung (und Erfahrung mit
einer bestimmten Art von Landschaft) erkennt man auf einer 1:50000er
oder besser noch 1:25000er Karte sehr gut ob sich ein Platz
grundsätzlich erst mal zum unbemerkten Übernachten eignet, und man
weiss dann ja selbst als Orientierungsniete (wie ich) genau wo man ist.
Wir mussten dann selten nochmal (z.B. wegen doch zu starker lokaler
Unebenheit oder Nässe) den Platz wechseln.

--
Martin

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.06 17:11 Uhr
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Erik Buchmann schrieb:

> - das Gestampfe von allen möglichen Tieren hat mich mehrmals geweckt.
> Rehe und derartiges Viehzeug hauen ab, wenn man in die Hände klatscht.
> Mäuse kommen immer wieder und rascheln *seufz*

Krass für mich beim Boofen waren zwei fette Kröten am Hang, die
sprangen auch noch so koordiniert, dass ich mich in den ersten Tagen
mehrfach in den Wald stellte und sagte "genug der Übung, ich hab euch
gehört". Dabei Geschichten im Hinterkopf habend, wie eine Einheit des
BGS bei einem (glaubwürdigen) Bekannten am Lagerfeuer mal Anschleichen
geübt hat. Auf einmal tauchten im Halbrund ein dutzend Gestalten auf
und verlangten den Ausweis.
Eines Morgens hab ich die Viechter (die Kröten, ähhm, die grünen,
ähmm, die die Quak machen, ähm, also die ohne Dienstausweis :-) dann
zum Glück beobachten können.

Dann gibt es eine fiese Art von Vogel, der schreit genauso wie mMn ein
abstürzender Mensch klingen würde.

Im Elbsandstein gibts dann noch die bei Boofern "sehr beliebten"
Bilche: Siebenschläfer und imho Haselmäuse oder so ähnliches Zeugs.
Kleingetier zwischen Maus- und Laborrattengrösse mit buschigen
Schwänzen. Die klettern dir senkrechten und überhängenden Felsen
hoch um in die Küchennischen zu kommen. Dann essen die nicht nur
wirklich Alles ein bisschen an, nein!, geschickt knabbern sie dem Brot
auch noch auf der ganzen Länge eine kleine Rille. In den Plastiktüten
und auf den Unterlegplanen unter den Schlafsäcken klingen die auch
sehr laut, und das teils in <2m Entfernung. Einige essen sogar noch
weiter wenn man sie aus <1m mit der Stirni anleuchtet. Freche
Biester....
In manchen Boofen lassen sie sich angeblich aus der Hand füttern.

Nervig sind Käuzchen, die fangen irgendwann mitten in der Nacht an zu
schreien, und die Felsen wirken als Schalltrichter, da hilft dann nur
noch mit der Stirni die Schallquelle suchen und dann ein sehr gutes
Blitzlicht am Fotoapparat. Käuzchen abschiessen.

Dann gibt es noch den gemeinen Effekt, wenn der Wind/Sturm Stimmen aus
grösserer Entfernung heranträgt. Das gehört so mit zu den
gruseligsten Sachen die ich kenne, da vermischen sich dann
Sturmgeräusche mit realen Stimmen.

Alleine im Wald zu sein und sich zu gruseln, oder nach paar Tagen im
Wald alle Geräusche kennen, und ein Neues kommt hinzu, ist schon
krass. Manchmal kommen ja wirklich noch Leute 1-2Uhr nachts in ner
Boofe an.
Im einem Forum hab ich von jemanden gelesen, dass er weil er ständig
alleine wildcampen geht, sich keine Gruselfilme mehr anschaut. :)

Meiner Ex und ihrem Neuen ist mitten in der Nacht mal ein, sicher
tollwütiger, Fuchs direkt am brennenden Lagerfeuer vorbeigegangen und
hat sich eine Packung Steaks geschnappt. Ausserdem beobachtete er sie
aus vllt. 20m Entfernung. Da wäre mir auch ganz anders geworden...

Plätze mit dem Fahrrad würde ich so suchen, dass ich vllt. mit ner
Karte schaue wo Wanderwege von kleinere Strassen abgehen und in die
Natur führen, am besten in der Nähe eines Baches, und da mein Glück
versuchen.

Gruss, Ingmar - Gruselfan

 
 
 
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Biwak in freier Natur & Fahrrad

Bergsteiger beim Bergsteigen08.09.06 08:29 Uhr
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Ingmar Eckhardt <Eckhardt.Ingmar@gmx.de> wrote:

> [Geräusche-Hitliste gelöscht]

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht - was?

Gegen unangenehme Geräusche helfen die gelben Ohrenproppen aus der
Apotheke. Haben mir schon viele erholsame Nächte beschert :-)

Andreas
 
 
Austria Mountain Tour
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