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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo,
ich möchte gerne um Ostern in Tühringen oder Sachsen einige Taage wandern (ca 1 Woche). nachdem ich feststellen musste, dass mir der Rothaarsteig zu überlaufen ist, wie sieht das mit dem Rennsteig aus? Oder gibt es irgendwelche anderen (Fern-)Wanderwege, die abolut empfehlenswert sind?
gesucht ist: Schöne Natur, hügeliges/bergiges Gelände, keine Waldautobahnen etc... Wenn dann auch noch die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV gegeben wäre, wäre ich schon glücklich.
Monika
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tühringen, Sachsen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 16:14 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Monika.Dannhauer schrieb:
>gesucht ist: >Schöne Natur, hügeliges/bergiges Gelände, keine Waldautobahnen >etc... >Wenn dann auch noch die Erreichbarkeit mit dem ÖPNV gegeben wäre, >wäre ich schon glücklich.
Also ich empfehle ganz Lokalpatriot das Elbsandsteingebirge, und da das Gebiet zwischen tschechischer Grenze (und im Grenzort das Lokal "U raka") und ca. Bad Schandau, rechtsseitig der Elbe (mit der Fliessrichtung). Ein grösseres zerklüftetes Massiv (Bastei,Schrammsteine,Affensteine), einzelne Berge (Falkenstein, mit Falken) Tafelberg, Tal mit uralt-Strassenbahn und tollem Gasthof mit ner leckeren Forelle(Lichtenhainer Wasserfall) Wenn man ein anderes Tal noch haben möchte gibts paar Haltestellen mit der S-Bahn und mit dem Bus, das Bielatal, sehr flacher talweg, links und rechts ein Hügel und lauter Kletterfelsen. Mit der S-Bahn fährt man AFAIR halbstündlich eine Stunde lang von Dresden aus ins Gebiet, bis Dresden dürfe es ICE's geben. Ich empfehle Rolf Böhms Karten, wenn man nur in einem Gebiet bleiben möchte, reicht meist eine Teilkarte (1:10 000) gibt aber auch eine grosse Übersichtskarte des Gebirges (1:30 000), so ca. 10Euronen AFAIR. IMO lohnen sich die Teilkarten immer, weil die Natur zu vielfältig ist, und es einfach Spass macht zu erkennen, wo man gerade ist, und was man da sieht. Ich wandere da schon Monate und seh immer noch Neues. Da gibts auch jede Stufe von Wegen, auch die krassesten, wenn man als Wanderer auch mal die Hände benutzen will, Stichwort verschiedenste Stiegen (heilige Stiege, Hänschelstiege, um mal zwei bekannte und Anspruchsvolle zu nennen) Wenn man gute Schlafsäcke hat, kann man Geld sparen und unterm Felsen schlafen, gibts Höhlen,Felsüberhänge, wo das erlaubt ist(muss man mal die Nationalparker fragen), nur Feuermachen _darf_ man nicht (Kocher geht je nach Waldbrandstufe).
Ich war im erstgenannten Gebiet (also ohne Bielatal) jetzt schon mehrere Monate unterwegs und finde immer noch schöne neue Sachen.
zur Frage, der Landschaft, hier mal ein Teilbild der Bastei (die Brücke) <[externer Link] >
Gruss, Ingmar
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