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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 15:44 Uhr
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Hi,

ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.

Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im Zelt
zu uebernachten.

Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun habe
ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad Komforttemperatur
haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.

Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10 Grad
Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit im Zelt,
habe ein Fleece Inlet, Fleece Unterwaesche und Pullover an, oder ob ich
tatseachlich in den Extrembereich der Schlafsaecke investieren muesste
(waere mir dann zu teuer).

Hat irgendwer Erfahrungen mit Schlafsaecken im Winter? Wuerde mich ueber
Kommentare freuen.

Ein konkreter Schlafsack, der mir vorschwebt waere der Mountain
Equipment Glacier 1000
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Thx & LG,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 17:29 Uhr
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Hallo Alexander,

Alexander Lex wrote:

> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen
> kaufen.
>
> Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im
> Zelt zu uebernachten.
>
> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun
> habe ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad
> Komforttemperatur haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.

IMHO sehr teuer oder gross und schwer.

> Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10
> Grad Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit
> im Zelt, habe ein Fleece Inlet, Fleece Unterwaesche und Pullover
> an, oder ob ich tatseachlich in den Extrembereich der Schlafsaecke
> investieren muesste (waere mir dann zu teuer).

"Normaler" Schlafsack + Fleeceinlet wird gewichtsmäßig aber heftig.

> Hat irgendwer Erfahrungen mit Schlafsaecken im Winter? Wuerde mich
> ueber Kommentare freuen.

Lauche & Maas in München halte ich für gute Ansprechpartner bzgl.
praxisgerechter Winterschlafsäcke, weil sie ihr Angebot jährlich auf
ihrem Wintertreffen auf Praxistauglichkeit testen.
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

> Ein konkreter Schlafsack, der mir vorschwebt waere der Mountain
> Equipment Glacier 1000
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Die MEs erreichen ihr geringes Gewicht u.a. auch durch den recht engen
Schnitt, also testen. Nach meiner Erfahrung orientieren sind die
Temperaturwerte bei ME an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte
_für mich_ Zweifel an den angegebenen -13 Grad.

Ich persönlich ziehe es vor, mit Reserven loszuziehen falls ich
biwakieren müßte oder die Temperatur doch stärker fällt als erwartet.

Viele Grüße
Ralf
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 18:29 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Thu, 17 Nov 2005 17:29:42 +0100
Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:

> IMHO sehr teuer oder gross und schwer.

Naja, zusätzliches Füllmaterial wiegt und kostet. Also schon beides;)

[Alexander]
> > Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10
> > Grad Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit
> > im Zelt, habe ein Fleece Inlet, Fleece Unterwaesche und Pullover
> > an, oder ob ich tatseachlich in den Extrembereich der Schlafsaecke
> > investieren muesste (waere mir dann zu teuer).

Wenn dein Schlafsack mit einem Extrem(!) bereich bis 10 Grad
spezifiziert ist, solltest du damit nicht bei -20 Grad übernachten,
zumindest nicht ohne es vorher in Hausnähe getestet zu haben. Der
Extrembereich gibt ja gerade die Temperatur an bei der eine
durchschnittl. Frau im Trainingsanzug(!) überlebt, Erfrierungen möglich.

Wo solls denn überhaupt hingehen, das du mit -20 Grad rechnen musst?

[Alexander]
> > Ein konkreter Schlafsack, der mir vorschwebt waere der Mountain
> > Equipment Glacier 1000
> > [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster =
s_id=3D940

ME ist eine der Premium Marken, damit machst du zumindest nix falsch.
Aber definitiv niemand hier kann dir sagen ab wann du (unter welchen
Rahmenbedingungen auch immer) in dem Ding frieren wirst.

> Nach meiner Erfahrung orientieren sind die
> Temperaturwerte bei ME an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte
> _für mich_ Zweifel an den angegebenen -13 Grad.

Das wird nach EN 13537 gemessen. Wenn du sagst, das ME besonders wenig
fröstelnde Probanden einsetzen kann, implizierst du eine Bestechung des
Prüfinstitutes.

Gruss Mario
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 19:34 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mario Felt wrote:
> On Thu, 17 Nov 2005 17:29:42 +0100
> Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:
>
> [Alexander]
>
>>>Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10
>>>Grad Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit
>>>im Zelt, habe ein Fleece Inlet, Fleece Unterwaesche und Pullover
>>>an, oder ob ich tatseachlich in den Extrembereich der Schlafsaecke
>>>investieren muesste (waere mir dann zu teuer).
>
>
> Wenn dein Schlafsack mit einem Extrem(!) bereich bis 10 Grad
> spezifiziert ist, solltest du damit nicht bei -20 Grad übernachten,
> zumindest nicht ohne es vorher in Hausnähe getestet zu haben. Der
> Extrembereich gibt ja gerade die Temperatur an bei der eine
> durchschnittl. Frau im Trainingsanzug(!) überlebt, Erfrierungen möglich.

Da hab ich mich wohl missverstaendlich ausgedrueckt. Ich habe noch
keinen Schlafsack, der diesen Temperaturen gewachsen ist und bin gerade
auf Shopping Tour. Die angegebenen Temperaturen sind Komfortberreich
Maenner.

> Wo solls denn überhaupt hingehen, das du mit -20 Grad rechnen musst?

Nun, einfach 2, 3 taegige Touren mit dem Snowboard, zum Beispiel am
Dachstein (Gipfel 3000 Meter, Schlafplatz > 2500 Meter), oder Hochschwab
(Gipfel 2200 Meter, Schlafplatz > 1700 Meter), Ennstal etc., halt alles
in den oesterreichischen Alpen (komme aus Graz).

>
> [Alexander]
>
>>>Ein konkreter Schlafsack, der mir vorschwebt waere der Mountain
>>>Equipment Glacier 1000
>>>[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>
>
> ME ist eine der Premium Marken, damit machst du zumindest nix falsch.
> Aber definitiv niemand hier kann dir sagen ab wann du (unter welchen
> Rahmenbedingungen auch immer) in dem Ding frieren wirst.
> [...]
Ja, das ist schon klar, ich denke aber ich kann mich an die untere
Grenze des Komfortbereichs halten, da ich nicht gerade "knochig" bin mit
fast 100 kilo ;) und mir so auch selten kalt ist.

Danke, lg,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 10:23 Uhr
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Alexander Lex schrieb:
>

> Nun, einfach 2, 3 taegige Touren mit dem Snowboard, zum Beispiel am
> Dachstein (Gipfel 3000 Meter, Schlafplatz > 2500 Meter), oder Hochschwab
> (Gipfel 2200 Meter, Schlafplatz > 1700 Meter), Ennstal etc., halt alles
> in den oesterreichischen Alpen (komme aus Graz).
>
Servus
ich bin auch des öfteren in dieser Gegend unterwegs, bis vor 2 Jahren
hat mit keine Kälte auch nur irgendwas anhaben können.
Paddeln auf der Salza im Februar, und dann übernachten im Zelt. (siehe
meine HP. -> Privat -> Winter&Outdoor)
Habe ungefähr die selben Kilowerte wie du.
Seitdem mein Blutdruck mit Medikamenten gesenkt wird bin aber eher
empfindlich.
Also ist jedes empfinden wirklich nur subjektiv, wie ich am eigenen Leib
spüren musste.
Früher kam ich locker mit Fließklamotten im Schlafsack für + 5 Grad
ausgkommen.
Jetzt brauche ich einen Fleece inlett zusätzlich.
Mein Tip spare nicht am SChlafsack, nichts ist unangenehmer als eine
durchfrohrene Nacht.
Bedenke auch das du dich nicht erholen kannst wenn du nicht schlafen
kannst weil du frierst. Dann wir die Abfahrt am nächsten Tag zum Risiko,
und der Aufstieg zur Qual.
>
> Ja, das ist schon klar, ich denke aber ich kann mich an die untere
> Grenze des Komfortbereichs halten, da ich nicht gerade "knochig" bin mit
> fast 100 kilo ;) und mir so auch selten kalt ist.
>

--

mfg
Christian Luksch / CLN Modellbau
A-2042 Guntersdorf/ Hradschin 148
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 19:55 Uhr
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Mario Felt schrieb:

[..]
>
>
>>Nach meiner Erfahrung orientieren sind die
>>Temperaturwerte bei ME an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte
>>_für mich_ Zweifel an den angegebenen -13 Grad.
>
>
> Das wird nach EN 13537 gemessen. Wenn du sagst, das ME besonders wenig
> fröstelnde Probanden einsetzen kann, implizierst du eine Bestechung des
> Prüfinstitutes.
>
> Gruss Mario

Hmm, schauen wir doch mal wie praxisgerecht das ist ;)

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster l

SCNR

Daniel
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 22:12 Uhr
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On Thu, 17 Nov 2005 19:55:54 +0100
Daniel Steil <kobold@despammed.com> wrote:

> Hmm, schauen wir doch mal wie praxisgerecht das ist ;)
>
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster l
>

Der Text ist sehr emonotional, um nicht zu schreiben unsachlich/falsch verfasst.
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 22:41 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mario Felt haemmerte Folgendes in die Tasten:
>
> Der Text ist sehr emonotional, um nicht zu schreiben unsachlich/falsch
> verfasst.

Emotional ist nicht falsch.

Gruß,

Dennis
--
Autofahrer haben einen am Straßenrand stehenden, gefechtsmäßig getarnten
Bundeswehrpanzer ohne Beleuchtung oder Reflektionsfläche rechtzeitig zu
sehen, so dass sie ausweichen oder bremsen können. Andernfalls fahren
sie zu schnell. So sagt es der BGH in BGH VersR 1987, 1241f.
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 15:24 Uhr
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On Thu, 17 Nov 2005 21:41:34 +0000 (UTC)
Dennis Fox <defox.dev.null@gmx.de> wrote:

> > Der Text ist sehr emonotional, um nicht zu schreiben unsachlich/falsch
> > verfasst.
>
> Emotional ist nicht falsch.

Schrieb ich auch nirgendwo.
Gruss Mario
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 08:28 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mario Felt schrieb:

> On Thu, 17 Nov 2005 19:55:54 +0100
> Daniel Steil <kobold@despammed.com> wrote:
>
>
>
>>Hmm, schauen wir doch mal wie praxisgerecht das ist ;)
>>
>>[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster tml
>>
>
>
> Der Text ist sehr emonotional, um nicht zu schreiben unsachlich/falsch verfasst.

Daß der Text emotional verfasst ist, da mag ich dir durchaus zustimmen,
nur ändert das IMHO nichts an den im PDF angesprochenen Punkte (du hast
dir von einem Nicht-EU-Bürger das PDF vorlesen lassen? ;) ).

Grüße

Daniel
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 09:21 Uhr
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Mario Felt <usenet@cryptnet.de> wrote:
> Daniel Steil <kobold@despammed.com> wrote:
> > [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster etc...
> Der Text ist sehr emonotional, um nicht zu schreiben unsachlich/falsch
> verfasst.
Eigentlich ist er eine bewußte Irreführung!
Man kann über Ausrichtung einer DIN-Norm denken, wie man will, aber sie
aus so pseudo-realen "Erfahrungswerten" abzulehnen, ist wirklich ein
Witz!
Vor allem, wenn man bedenkt, wie vorher "bewertet" wurde: Da wurden die
Tüten von der Marketing-Abteilung eingeteilt (vermutlich je cm Dicke
fünf Grad tieferer "Komfortwert) - that's it!

Jetzt hat man wenigstens eine Richtlinie, die man evtl verbessern kann
oder sollte - und das alleine ist schon mal gut.

Und was auffällt: Keiner der bei L/M beschriebenen "Erfahrungstest nimmt
in irgendeiner Form Bezug auf "eigene Erfahrung" vs. NORM-Wert: Alles
andere (Verlust des Lofts etc.) sind normale Erscheinungen und werden
oftmals abgefangen durch Vorschriften bei der Testabwicklung.

Prinzipiell halte ich den Artikel für nett geschrieben, aber er ist
nichts mehr als Eigen-PR in Richtugn "Wir sind die Helden".

RicciE
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 17:41 Uhr
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Ricci Ebert wrote:

> Und was auffällt: Keiner der bei L/M beschriebenen "Erfahrungstest nimmt
> in irgendeiner Form Bezug auf "eigene Erfahrung" vs. NORM-Wert: Alles
> andere (Verlust des Lofts etc.) sind normale Erscheinungen und werden
> oftmals abgefangen durch Vorschriften bei der Testabwicklung.
>
> Prinzipiell halte ich den Artikel für nett geschrieben, aber er ist
> nichts mehr als Eigen-PR in Richtugn "Wir sind die Helden".

Insbesondere der lächerliche Verweis mit angeblich geltendem Recht in der
EU. Ich nehm denen nicht ab, daß man zusätzlich keine eigenen
Erfahrungsberichte mehr posten darf.

Was eher nachdenklich stimmt, sind die im Artikel angegebenen Kosten für
einen Normtest. Wieviel kostet es denn wirklich, einen Schlafsack vom
Prüfinstitut ausmessen zu lassen? Die angegebenen 60.000€ (IIRC) scheinen
mir extrem hoch für nen simplen Puppentest.
> RicciE

 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen21.11.05 13:44 Uhr
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Tach.
Steffen Schwientek <schwientek@web.de> wrote:
> Was eher nachdenklich stimmt, sind die im Artikel angegebenen Kosten für
> einen Normtest. Wieviel kostet es denn wirklich, einen Schlafsack vom
> Prüfinstitut ausmessen zu lassen? Die angegebenen 60.000¤ (IIRC) scheinen
> mir extrem hoch für nen simplen Puppentest.
Dieser Betrag erscheint mir auch etwas hoch gegriffen.
Ich würd mal so eine Null weg streichen - aber was ist schon eine Null
heutzutage....

RicciE
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 09:28 Uhr
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Hallo Mario,

Mario Felt wrote:

> Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:
>
>> IMHO sehr teuer oder gross und schwer.
>
> Naja, zusätzliches Füllmaterial wiegt und kostet.

Nicht zusätzliches, besseres.

> Also schon beides;)

Dann schau Dich mal bei Western Mounteneering um, und wenn Du einen
vergelichsweise schweren Schlafsack findest, gib ihrem Kundendienst
Bescheid. Dann wäre das nämlich ein Druckfehler in ihrem Prospekt.
Beispiel: Western Mountaineering Puma Super MF, Temperaturbereich
-11/-19/-40°C, Gewicht: 1390 g

>> Nach meiner Erfahrung orientieren sind die Temperaturwerte bei ME
>> an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte _für mich_
>> Zweifel an den angegebenen -13 Grad.
>
>
> Das wird nach EN 13537 gemessen. Wenn du sagst, das ME besonders
> wenig fröstelnde Probanden einsetzen kann, implizierst du eine
> Bestechung des Prüfinstitutes.

Wenn Du meinst.
Ich habe einen ME- und einen Ajungilak-Schlafsack gleichen
Temperaturbereichs. Im ME friere ich, wenn's an die Komfortgrenze
geht, im Ajungilak nicht. Das allein zählt für _mich_, und nicht
irgendeine EU-Norm.

Viele Grüße
Ralf

--
"If you think technology can solve your problems, then you don't
understand the problems and you don't understand the technology."
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 15:32 Uhr
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On Fri, 18 Nov 2005 09:28:56 +0100
Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:

> > Naja, zusätzliches Füllmaterial wiegt und kostet.

> Nicht zusätzliches, besseres.

Grr, wir drehen uns im Kreis. Wenn du besseres Material hast kannst du
einfach weniger davon nehmen.

Also nochmal in der Oberlehrer Version:
Bei gleichem Füllmaterial, gleicher Bauweise, gleichen sonstigen
Eigenschaften usw. ist ein wärmerer Schlafsack natürlich teurer und
schwerer als ein weniger warmer.

> > Also schon [teurer und schwerer]
>
>
> Dann schau Dich mal bei Western Mounteneering um, und wenn Du einen
> vergelichsweise schweren Schlafsack findest, gib ihrem Kundendienst
> Bescheid. Dann wäre das nämlich ein Druckfehler in ihrem Prospekt.
> Beispiel: Western Mountaineering Puma Super MF, Temperaturbereich
> -11/-19/-40=B0C, Gewicht: 1390 g

Super. Und von der gleichen Firma gibt es trotzdem Schlafsäcke die
weniger kosten und leichter sind. Aber eben weniger warm. Ob es dir
passt oder nicht;)

> > Das wird nach EN 13537 gemessen. Wenn du sagst, das ME besonders
> > wenig fröstelnde Probanden einsetzen kann, implizierst du eine
> > Bestechung des Prüfinstitutes.
>
>
> Wenn Du meinst.

Also impliziert du Sie nicht? Warum sollte dann das Prüfinstitut von ME
gestellte Probanden annehmen?

> Ich habe einen ME- und einen Ajungilak-Schlafsack gleichen
> Temperaturbereichs. Im ME friere ich, wenn's an die Komfortgrenze
> geht, im Ajungilak nicht. Das allein zählt für _mich_, und nicht
> irgendeine EU-Norm.

Prüfungen können immer besser gemacht werden, habe ich was anderes
gesagt? Aber Angaben wie "Ralf Schmidt friert / friert nicht" bringen
einem Käufer definitiv weniger als EU Norm 13537.

Gruss Mario
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 16:28 Uhr
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Hallo Mario,

Mario Felt wrote:

> On Fri, 18 Nov 2005 09:28:56 +0100 Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de>
> wrote:
>
>>> Naja, zusätzliches Füllmaterial wiegt und kostet.
>
>> Nicht zusätzliches, besseres.
>
> Grr, wir drehen uns im Kreis.

Würde nicht passieren, wenn Du das Originalposting und meine Antwort
darauf gelesen hättest. Der OP schrieb

>>>> Nun habe ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad
>>>> Komforttemperatur haben sehr teuer und auch gross und schwer
>>>> sind.

Ich vertrat die Meinung

>>> IMHO sehr teuer oder gross und schwer.

also: Wenn sie sehr teuer sind, müssen sie nicht zwangsläufig groß und
schwer sein (wobei "groß" und "schwer" subjektive Werte sind)

> Also nochmal in der Oberlehrer Version: Bei gleichem Füllmaterial,
> gleicher Bauweise, gleichen sonstigen Eigenschaften usw. ist ein
> wärmerer Schlafsack natürlich teurer und schwerer als ein weniger
> warmer.

Das bestreitet ja niemand. Aber niemand zwingt Dich oder den OP, eine
bestimmtes Material oder Bauweise zu wählen. Praxisgerecht ist doch
eher eine Anforderung im Sinne von:
Bei Temperaturbereich X und maximalem Preis Y das Gewicht minimieren
oder bei Temperaturbereich X und max. Gewicht den Preis minimieren.

>>> Das wird nach EN 13537 gemessen. Wenn du sagst, das ME
>>> besonders wenig fröstelnde Probanden einsetzen kann,
>>> implizierst du eine Bestechung des Prüfinstitutes.
>>
>> Wenn Du meinst.
>
> Also impliziert du Sie nicht? Warum sollte dann das Prüfinstitut
> von ME gestellte Probanden annehmen?

Hättest Du Dich näher mit EN 13537 beschäftigt, wüßtest Du, daß es
überhaupt keine Probanden gibt. Getestet wird mit einem künstlichen
Meßkörper. Dadurch erhält man untereinander vergleichbare Werte. Daß
der Meßwert eines Schlafsackes mit dem Kälteempfinden eines Menschen
vergleichbar ist, ist eine unbewiesene Annahme, die ich nicht teile.

>> Ich habe einen ME- und einen Ajungilak-Schlafsack gleichen
>> Temperaturbereichs. Im ME friere ich, wenn's an die Komfortgrenze
>> geht, im Ajungilak nicht. Das allein zählt für _mich_, und nicht
>> irgendeine EU-Norm.
>
> Prüfungen können immer besser gemacht werden, habe ich was anderes
> gesagt? Aber Angaben wie "Ralf Schmidt friert / friert nicht"
> bringen einem Käufer definitiv weniger als EU Norm 13537.

Der OP fragte nach _Erfahrungen_. Genau die hat er von mir bekommen.
Genormte Werte kann er in Tabellen nachlesen bzw. dies hatte er ja
schon getan.

Viele Grüße
Ralf
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 17:10 Uhr
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On Fri, 18 Nov 2005 16:28:53 +0100
Ralf Schmidt <rschmidt@gmx.de> wrote:

> > Also nochmal in der Oberlehrer Version: Bei gleichem Füllmaterial,
> > gleicher Bauweise, gleichen sonstigen Eigenschaften usw. ist ein
> > wärmerer Schlafsack natürlich teurer und schwerer als ein weniger
> > warmer.
>
>
> Das bestreitet ja niemand. Aber niemand zwingt Dich oder den OP, eine
> bestimmtes Material oder Bauweise zu wählen. Praxisgerecht ist doch
> eher eine Anforderung im Sinne von:
> Bei Temperaturbereich X und maximalem Preis Y das Gewicht minimieren
> oder bei Temperaturbereich X und max. Gewicht den Preis minimieren.

Klar. Also nur ein Missverständniss.


> Hättest Du Dich näher mit EN 13537 beschäftigt, wüsstest Du, da=
ss es
> überhaupt keine Probanden gibt. Getestet wird mit einem künstlichen
> Messkörper. Dadurch erhält man untereinander vergleichbare Werte.

Das weiss ich, obgleich ich zugegebenermassen unglücklich formulierte.=


DU warst derjenige, welcher schrieb:
"Nach meiner Erfahrung orientieren sind die
Temperaturwerte bei ME an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte
_für mich_ Zweifel an den angegebenen -13 Grad."

> Dass
> der Messwert eines Schlafsackes mit dem Kälteempfinden eines Menschen
> vergleichbar ist, ist eine unbewiesene Annahme, die ich nicht teile.

Ich auch net.

> > Prüfungen können immer besser gemacht werden, habe ich was anderes
> > gesagt? Aber Angaben wie "Ralf Schmidt friert / friert nicht"
> > bringen einem Käufer definitiv weniger als EU Norm 13537.
>
>
> Der OP fragte nach _Erfahrungen_. Genau die hat er von mir bekommen.
> Genormte Werte kann er in Tabellen nachlesen bzw. dies hatte er ja
> schon getan.

Sehr gut;)
Gruss Mario
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 19:28 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Ralf Schmidt wrote:
[...]
> "Normaler" Schlafsack + Fleeceinlet wird gewichtsmäßig aber heftig.
>
>
>> Hat irgendwer Erfahrungen mit Schlafsaecken im Winter? Wuerde mich
>> ueber Kommentare freuen.
>
> Lauche & Maas in München halte ich für gute Ansprechpartner bzgl.
> praxisgerechter Winterschlafsäcke, weil sie ihr Angebot jährlich auf
> ihrem Wintertreffen auf Praxistauglichkeit testen.
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Ok, danke fuer den Tipp, interresante Lektuere. Ich bin bei denen jetzt
auf 2 Schlafsaecke gestossen, die ein aeusserst interresantes
Preis-Leistungs-Verhaeltniss bieten. Das waere zum einen ein
Daunenschlafsack, der Yeti Sunrizer 1200 [1] mit -20 Grad
Komforttemperatur bei etwa 1,8 bis 2 Kilo fuer 300 Euro, und zum anderen
der LITE ES Shellproof von Carinthia [2], ein Kunstfaserschlafsack mit
2800g und -25 Grad komforbereich um 230 Euro.

Das klingt wirklich sehr gut, fast zu gut -> kann man diesen Angaben
wirklich trauen?
Wenn ich von Ajugilak eine Daunenschlafsack in der Gegend haben moechte
kostet es das doppelte.

>> Ein konkreter Schlafsack, der mir vorschwebt waere der Mountain
>> Equipment Glacier 1000
>> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>>
>
> Die MEs erreichen ihr geringes Gewicht u.a. auch durch den recht engen
> Schnitt, also testen. Nach meiner Erfahrung orientieren sind die
> Temperaturwerte bei ME an wenig fröstelnden Probanden, d.h. ich hätte
> _für mich_ Zweifel an den angegebenen -13 Grad.

Ok, werd ich machen/beruecksichtigen, danke.

> Ich persönlich ziehe es vor, mit Reserven loszuziehen falls ich
> biwakieren müßte oder die Temperatur doch stärker fällt als erwartet.

Selbstverstaendlich ziehe ich das auch vor, es ist (vielleicht war) halt
nur eine Sache des Preises, bzw des Gewichts.

Danke,

Alex

[1]
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster hlafsäcke.html

[2]
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster upt/volllite%20es/mr1/sr0/grp.html
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 09:21 Uhr
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Tach.
Alexander Lex <alexsb@arcor.de> wrote:
> ....
> der LITE ES Shellproof von Carinthia [2], ein Kunstfaserschlafsack mit
> 2800g und -25 Grad komforbereich um 230 Euro.
> ....
> Wenn ich von Ajugilak eine Daunenschlafsack in der Gegend haben moechte
> kostet es das doppelte.
Dafür dürfte das Packvolumen und das Gewicht jeweils die Hälfte sein...

RicciE
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 09:49 Uhr
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Ricci Ebert wrote:
> Tach.
> Alexander Lex <alexsb@arcor.de> wrote:
>
>>....
>>der LITE ES Shellproof von Carinthia [2], ein Kunstfaserschlafsack mit
>>2800g und -25 Grad komforbereich um 230 Euro.
>>....
>>Wenn ich von Ajugilak eine Daunenschlafsack in der Gegend haben moechte
>>kostet es das doppelte.
>
> Dafür dürfte das Packvolumen und das Gewicht jeweils die Hälfte sein...
>
> RicciE

Naja, der Ajugilak Alitude Winter hat bei gleichem Komfortbereich wie
der von mir erwaehnte Yeti Sunrizer (1200 [1] mit -20 Grad
Komforttemperatur bei etwa 1850 Gramm) 1870 Gramm, also ganz gleich.

Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
abgeht. Der Ajungilak kostet 589,00EUR, das sind 289 Euro mehr, bei
absolut gleichen Labordaten.

Meine Aussage kannst du natuerlich nicht auf den Kunstfaserschlafsack
anwenden. Der hat andere Vorteile, aber ein Ajungilak
Kunstfaserschlafsack der gleichen Temperature kostet 120 Euro mehr.

[1]
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster d=1
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 10:04 Uhr
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Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:

> Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
> Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
> abgeht.

Möglicherweise ein Zylinder mit 24 cm Durchmesser und einer Höhe von 42 cm.
Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das etwa 19 Liter.

Thomas
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 12:02 Uhr
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Thomas Gehrlein <thomas.gehrlein@t-online.de> writes:

> Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:
>
>> Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
>> Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
>> abgeht.
>
> Möglicherweise ein Zylinder mit 24 cm Durchmesser und einer Höhe von 42 cm.
> Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das etwa 19 Liter.

Du hast dich um weniger als einen Zehntel Teelöffel verrechnet.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 18:32 Uhr
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David Kastrup wrote:
> Thomas Gehrlein <thomas.gehrlein@t-online.de> writes:
>
>
>>Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:
>>
>>
>>>Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
>>>Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
>>>abgeht.
>>
>>Möglicherweise ein Zylinder mit 24 cm Durchmesser und einer Höhe von 42 cm.
>>Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das etwa 19 Liter.
>
>
> Du hast dich um weniger als einen Zehntel Teelöffel verrechnet.
>
:)

Wenn das stimmt sind es 15,83 Liter, 5 Liter mehr als der Ajugilak
Daune, 5 weniger als der Synthetische.

Thx,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 19:13 Uhr
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Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:

> David Kastrup wrote:
>> Thomas Gehrlein <thomas.gehrlein@t-online.de> writes:
>>
>>
>>>Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:
>>>
>>>
>>>>Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
>>>>Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
>>>>abgeht.
>>>
>>>Möglicherweise ein Zylinder mit 24 cm Durchmesser und einer Höhe von 42 cm.
>>>Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das etwa 19 Liter.
>>
>>
>> Du hast dich um weniger als einen Zehntel Teelöffel verrechnet.
>>
> :)
>
> Wenn das stimmt sind es 15,83 Liter, 5 Liter mehr als der Ajugilak
> Daune, 5 weniger als der Synthetische.

Wie bitte? Es sind
(12cm)^2*pi*42cm = 19.0003523689 l

Wie kommst Du auf 15,83? Hast Du mit 35cm Höhe gerechnet? Warum?

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 19:26 Uhr
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David Kastrup wrote:
> Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:
>
>
>>David Kastrup wrote:
>>
>>>Thomas Gehrlein <thomas.gehrlein@t-online.de> writes:
>>>
>>>
>>>
>>>>Alexander Lex <alexsb@arcor.de> writes:
>>>>
>>>>
>>>>
>>>>>Packmass steht beim Yeti nicht in Liter, der Ajugilak hat 10,3l. Der
>>>>>Yeti hat ein Packmaas von 24 x 42 cm, wobei mir da die dritte Dimension
>>>>>abgeht.
>>>>
>>>>Möglicherweise ein Zylinder mit 24 cm Durchmesser und einer Höhe von 42 cm.
>>>>Wenn ich mich nicht verrechnet habe, sind das etwa 19 Liter.
>>>
>>>
>>>Du hast dich um weniger als einen Zehntel Teelöffel verrechnet.
>>>
>>
>> :)
>>
>>Wenn das stimmt sind es 15,83 Liter, 5 Liter mehr als der Ajugilak
>>Daune, 5 weniger als der Synthetische.
>
>
> Wie bitte? Es sind
> (12cm)^2*pi*42cm = 19.0003523689 l
>
> Wie kommst Du auf 15,83? Hast Du mit 35cm Höhe gerechnet? Warum?
>

Aeh, hast recht, hab das pi beim eintippen vergessen.

LG,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 09:46 Uhr
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Hallo Alexander,

Alexander Lex wrote:

> Ralf Schmidt wrote:
>
>> Lauche & Maas in München halte ich für gute Ansprechpartner bzgl.
>> praxisgerechter Winterschlafsäcke, weil sie ihr Angebot jährlich
>> auf ihrem Wintertreffen auf Praxistauglichkeit testen.
>> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>
>
> Ok, danke fuer den Tipp, interresante Lektuere. Ich bin bei denen
> jetzt auf 2 Schlafsaecke gestossen, die ein aeusserst interresantes
> Preis-Leistungs-Verhaeltniss bieten. Das waere zum einen ein
> Daunenschlafsack, der Yeti Sunrizer 1200 [1] mit -20 Grad
> Komforttemperatur bei etwa 1,8 bis 2 Kilo fuer 300 Euro, und zum
> anderen der LITE ES Shellproof von Carinthia [2], ein
> Kunstfaserschlafsack mit 2800g und -25 Grad komforbereich um 230
> Euro.
>
> Das klingt wirklich sehr gut, fast zu gut -> kann man diesen
> Angaben wirklich trauen?

Keine Ahnung. Ich würde ernsthaft mit Ihnen reden, telefonisch oder
per Mail, genau schildern, was Du möchtest, und fragen, ob diese
Schlafsäcke _nach ihrer Erfahrung_ dafür geeignet sind.

>> Ich persönlich ziehe es vor, mit Reserven loszuziehen falls ich
>> biwakieren müßte oder die Temperatur doch stärker fällt als
>> erwartet.
>
> Selbstverstaendlich ziehe ich das auch vor, es ist (vielleicht war)
> halt nur eine Sache des Preises, bzw des Gewichts.

Im Winter auf 2500 m im Freien übernachten ist kein Spaß mehr; bei
einem Temperatursturz wird's heikel und mein Leben für 100 "gesparte"
EUR zu riskieren ist nicht mein Ding.

Viele Grüße
Ralf
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 17:47 Uhr
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Ralf Schmidt wrote:

>> Ok, danke fuer den Tipp, interresante Lektuere. Ich bin bei denen
>> jetzt auf 2 Schlafsaecke gestossen, die ein aeusserst interresantes
>> Preis-Leistungs-Verhaeltniss bieten. Das waere zum einen ein
>> Daunenschlafsack, der Yeti Sunrizer 1200 [1] mit -20 Grad
>> Komforttemperatur bei etwa 1,8 bis 2 Kilo fuer 300 Euro, und zum
>> anderen der LITE ES Shellproof von Carinthia [2], ein
>> Kunstfaserschlafsack mit 2800g und -25 Grad komforbereich um 230
>> Euro.

Hmm, die Yeti Dinger entwickeln IMHO immer recht wenig Isolation. Die Gänse
in Deutschland entwickeln halt weniger Bauschkraft als solche in Finnland
oder den Pyrenäen. Aus eigenen Erfahrungen (Sommerschlafsäcke) rate ich von
Yeti ab. Zu teuer für die Leistung.
>>
> Im Winter auf 2500 m im Freien übernachten ist kein Spaß mehr; bei
> einem Temperatursturz wird's heikel und mein Leben für 100 "gesparte"
> EUR zu riskieren ist nicht mein Ding.

Nun übertreib mal nicht. Zwischen einer zu kalten Nacht und erfrieren liegt
nun doch noch ein recht breiter Temperaturbereich.
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.11.05 15:34 Uhr
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On Thu, 17 Nov 2005 19:28:26 +0100
Alexander Lex <alexsb@arcor.de> wrote:

> Das klingt wirklich sehr gut, fast zu gut -> kann man diesen Angaben
> wirklich trauen?
> Wenn ich von Ajugilak eine Daunenschlafsack in der Gegend haben moechte
> kostet es das doppelte.

Daune und Kunstfaser =3D Äpfel und Birnen.

Daune ist nicht grundsätzlich besser als Kunstfaser, sie hat einen andere=
n Einsatzbereich.
Gruss Mario
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 19:10 Uhr
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Alexander Lex wrote:

> Hi,
>
> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.
>
> Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im Zelt
> zu uebernachten.
>
> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun habe
> ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad Komforttemperatur
> haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.

Bei genügend viel Geld hält sich das Gewicht in Grenzen.
>
> Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10 Grad
> Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit im Zelt,
> habe ein Fleece Inlet,

Fleece ist schwer und ziemlich voluminös. Leg dir einen wärmeren Schlafsack
zu und verzichte auf das Fleece.
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen04.12.05 18:13 Uhr
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Steffen Schwientek schrieb:
> Alexander Lex wrote:
>
>
>>Hi,
>>
>>ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.
>>
>>Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im Zelt
>>zu uebernachten.[....]

>
>
> Fleece ist schwer und ziemlich voluminös. Leg dir einen wärmeren Schlafsack
> zu und verzichte auf das Fleece.

Innenschlafsack aus Seide bringt auch noch mal 2°
Wollunterwäsche Statt Fliesspulli auch noch was.
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen19.11.05 13:07 Uhr
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Hallo Alexander,

* Alexander Lex wrote:

> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen
> kaufen.

Klasse Schlafsaecke fuer diesen Bereich und noch weitaus tiefer gibt es
von Peter Hutchinson Design ([externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\ ). Sind zwar nicht die
billigsten, aber auf jedenfall ihren Geld wert.

Gruesse,
Oliver
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen20.11.05 00:58 Uhr
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Oliver Gobin wrote:
> Hallo Alexander,
>
> * Alexander Lex wrote:
>
>
>>ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen
>>kaufen.
>
>
> Klasse Schlafsaecke fuer diesen Bereich und noch weitaus tiefer gibt es
> von Peter Hutchinson Design ([externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\ ). Sind zwar nicht die
> billigsten, aber auf jedenfall ihren Geld wert.
>
> Gruesse,
> Oliver

Hi, gefallen mir, sind mir aber leider zu teuer, mein Schmerzgrenze
liegt bei 400 Euro.

Danke & LG,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen19.11.05 15:23 Uhr
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Alexander Lex wrote:
> Hi,
>
> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.
>
> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun habe
> ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad Komforttemperatur
> haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.
>

hab die anderen antworten nicht gelesen, aber das kommt schon alles sehr
drauf an, wo du was machen willst.

die temperaturangaben sind extrem relativ, weil da geht es vor allem um
folgende faktoren:

i) aussentemperatur
ii) wind
iii) persönliche erschöpfung (beim skitourengehen mit schwerem rucksack
= hoch)
iv) unterlagenisolierung

einen daunenschlafsack mit komfort -25° um 1.8kg kriegt man um ca. 400€
zu kaufen. ich würd damit bei erwarteten minus 20° aber nicht mehr im
freien schlafen wollen, ohne zelt und ohne schneegrube. und auch bei
minus 10° wäre ich froh um den schlafsack bis minus 20°, weil : im
winter am berg ists immer kalt in der nacht ;)

lgp

 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen20.11.05 01:00 Uhr
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peter pilsl wrote:
> Alexander Lex wrote:
>
>> Hi,
>>
>> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.
>>
>> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun habe
>> ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad Komforttemperatur
>> haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.
>>
>
> hab die anderen antworten nicht gelesen, aber das kommt schon alles sehr
> drauf an, wo du was machen willst.
>
> die temperaturangaben sind extrem relativ, weil da geht es vor allem um
> folgende faktoren:
>
> i) aussentemperatur
> ii) wind
> iii) persönliche erschöpfung (beim skitourengehen mit schwerem rucksack
> = hoch)
> iv) unterlagenisolierung
>
>
Ja, das it klar.
> einen daunenschlafsack mit komfort -25° um 1.8kg kriegt man um ca. 400�
> zu kaufen. ich würd damit bei erwarteten minus 20° aber nicht mehr im
> freien schlafen wollen, ohne zelt und ohne schneegrube. und auch bei
> minus 10° wäre ich froh um den schlafsack bis minus 20°, weil : im
> winter am berg ists immer kalt in der nacht ;)

:) => Biwakieren ohne sich zumindest ein loch zu graben wuerde ich eher
nicht. Auch schaetze ich nicht, dass es immer so kalt ist, aber es ist
moeglich dass es so kalt wird, und da moechte ich eben Reserven.

LG,

Alex
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen19.11.05 19:24 Uhr
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Hi Alexander!

Alexander Lex <alexsb@arcor.de> wrote:
> Hi,

> ich moechte mir einen Schlafsack fuer den Winter zum Tourengehen kaufen.

> Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im Zelt
> zu uebernachten.

> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann. Nun habe
> ich aber beobachtet, dass Schlafsaecke, die -20 Grad Komforttemperatur
> haben sehr teuer und auch gross und schwer sind.

> Daher wollte ich fragen, ob ich eurer Meinung nach mit einem -10 Grad
> Schlafsak im Zelt auch auskomme, angenommen ich bin zu zweit im Zelt,
> habe ein Fleece Inlet, Fleece Unterwaesche und Pullover an, oder ob ich
> tatseachlich in den Extrembereich der Schlafsaecke investieren muesste
> (waere mir dann zu teuer).

> Hat irgendwer Erfahrungen mit Schlafsaecken im Winter? Wuerde mich ueber
> Kommentare freuen.

1. Mit Erfahrungen am Berg (hoher Windchill, Erschöpfung etc) kann ich
leider nicht dienen.

2. erprobte Winterkonfiguration von mir:
- Winterwanderung mit Übernachtung in einem Römerkastell
(Erschöpfungsgrad niedrig) mitten im Hochwald (Feldberg-Kastell),
wenig bis kein Wind
- Zelt: Tarptent mit Schneewall... d.h. kein wirklicher Windschutz
- Außen Ajungilak Grevling "Biwak"-Sack als Windschutz
- Ajungilak Tyn Winter (Komfortbereich lt. Hersteller und EN -1/-7 Grad (w/m)
- Coolmax Liner
- noname Funktionsunterwäsche, lange Unterhose, langärmliges Unterhemd,
Wollsocken
- Meine Haut

Bei etwa -10°C Außentemperatur morgends so kurz vor Sonnenaufgang hab
ich dann doch nochmal die Daunenjacke über die Beine gelegt weil mich
eine gewisse Kühle weckte. Ansonsten fühlte ich mich kuschelig warm...
bis auf das Intermezzo, als mich morgends gegen 4 Uhr ein dringendes
Bedürfnis raustrieb... da war ich dann ziemlich schnell... ;-)

Als die Sonne aufging, hab ich mir erst mal einen Kaffee gekocht
(Trangia mit Gasbrenner... funktioniert auch bei Kälte prima mit der
Gasvorwärmung wenn man die Kartusche auf den Kopf stellt)... und mich
ziemlich wohl gefühlt.

Transportiert hab ich alles bis auf Klamotten in einem Paris-Sledge, da
war das Volumen und Gewicht nicht sosehr das Problem.

Meine Empfehlung für Winterübernachtungen:
a) kaufe Dir den wärmsten Schlafsack, den Du Dir leisten kannst
b) Nimm Reserven mit (Daunenjacke, Decke, Pullover, Unterzeug)
c) kaufe Dir nur Daune, wenn Du die meiste Zeit in Klimaten unter Null
unterwegs bist oder Feuchtigkeitseinwirkungen ausschließen kannst
d) meiner Erfahrung nach, sind die Komfortwerte bei der EN höher
(Richtung +) angesiedelt als früher bei den Herstellerangaben - aber die
Jungs bei L&M sind trotzdem Helden ;)

HTH
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de
* WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen20.11.05 10:48 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hi!

Noch einke kleine Ergänzung

Alexander Lex <alexsb@arcor.de> wrote:

[...]
> Ich haette gerne die Moeglichkeit damit am Berg im freien, bzw im Zelt
> zu uebernachten.

> Mein Gefuehl sagt mir, dass es da schon -20 Grad kriegen kann.
[...]

Was so alles passieren kann, auch sehr guten, geübten Bergsteigern,
kannst Du mal bei
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
nachlesen.

Soviel zum Thema bei -20°C und im Freien am Berg im Schlafsack...

Im Gedenken an Rahel
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de
* WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen22.11.05 00:24 Uhr
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Hallo Alexander,

>Hat irgendwer Erfahrungen mit Schlafsaecken im Winter? Wuerde mich ueber
>Kommentare freuen.

Also meine Erfahrungen beziehen sich aufs Boofen im Elbsandsteingebirge
(mehrere Jahre ca. 1 Woche über Silvester), da haben wir ziemlich oft
-10 bis -15. Unter -18/19 wars auch mal paar Nächte.
(Boofen: freiübernachten unter Felsvorsprüngen)

1. Mir hat man beigebracht (die alten Säcke, die das schon seit
Jahrzehnten machten): Kunststoff behält mehr (Notfall-)Wärmeschutz
als Daune, wenn er mal nass wird.

Es kam z.B. schon immer mal ein krasses Schneebrett vom Plateau über
uns runter, und stiebte alle alle Schlafsäcke und alle am Lagerfeuer
weiss, wie mit puder überzogen, ein, von einer Sekunde auf die
nächste (hörst ein Rauschen wie in den Ästen vom Sturm und
komischerweise wird das immer lauter, und dann siehste auf einmal den
Wald nicht mehr, sondern nur noch ne weisse Wand :) ). Wäre eigentlich
immer sehr lustig gewesen, wären nicht die Schlafsäcke. Die
Daunenbesitzer haben erheblich mehr geflucht, so kams mir jedenfalls
vor. Passierte auch immer Nachts, und viele wurden erst durch die
freundlichen Freifeger muntergemacht, bis dahin war immer schon ein
bissssel reingetaut.

2. Mein erstes Jahr hab ich mit zwei Sommertüten und dicken Klamotten
verbracht, Ergebniss: erste Nacht gefroren wie's Böse, restliche
Nächte hab ich sitzend am Feuer/Glut gepennt, was auch nicht viel
besser war. War die ganze Zeit extrem miesgelaunt. Nachts frieren und
dadurch nicht ordentlich schlafen ist so eine Sache, die mir den Spass
in der ersten Hälfte des Tages mit 99% Sicherheit versaut.

Gut ausgeschlafen zu sein, und frühmorgens das Gefühl zu haben "ich
will hier nicht raus", und dann halbnackend in den Wald zum Wassern zu
rennen, damit man am schnellsten wieder drin ist, ist einfach jedes
Mehrgewicht/Mehrpreis der Welt wert. Da lass ich lieber irgendwas
anderes unten. Schlafsackfrühstücken und Schlafsackabendfeten machen
auch nur Spass, wenn alles schön warm ist. Sonst beschäftigt einen
das Kältegefühl zu sehr.

3. Schichtensystem funktioniert äusserst suboptimal, ist
Erfahrungswert aus vielen Jahren, wo Leute ihr erstes Jahr
Silvesterboofen mit falschem Material kamen, und man versuchte durch
Übereinanderstülpen von zwei Schlafsäcken, Klamotten am Mann, oder
haufenweise Klamotten auf den Schlafsack den Leuten noch eine
vernünftige Nacht zu machen (Inlet mag funktionieren, macht aber doch
nur 5=B0 aus, reicht meist dann auch nicht).

Ich glaub, das was Schichtsystem so schlecht macht, ist der schlechtere
Feuchtetransport (der wird bei ner Kombination immer schlechter sein,
als bei nur einer optimalen Schicht), dadurch wird die unterste Schicht
klamm, und transportiert so die Wärme wieder gut vom Körper weg. Eine
optimal atmende Schicht und die ausreichend dick ist schon das Beste.

4. Ich hab mir nach dem ersten äusserst verfrorenen Winter den
Ajungilak Tyin Winter zugelegt, der ist vielleicht nicht unbedingt der
leichteste oder der kleinste (obwohl man gut was weg komprimieren
kann), hatte für mich aber das beste Preis-Leistungs-Verhältniss im
gewünschten Bereich bis -20 Komfort, und Kunstoff als Bedingung. Und
mehrere der alten Säcke hatten ihre Tyins schon seit Ewigkeiten, und
kauften für ihre Frauen die auch, bzw. stiegen auf den Arctic (das
Geschwistermodell) um. Ich bin insofern da auch ein Fan von
Erfahrungswert gewesen.

Ich penn in meinem bis -17 immer molligst warm, ohne Unterhemd und
sonst nur Socken (das sonst für die Beinfreiheit sehr bequeme big-foot
Ende führt auch zu kühlen Füssen wenns unter -10 geht, Socken regeln
aber sehr befriedigend). Bin jedes Jahr aufs neue begeistert, wenn ich
aus der Kälte ins warme Nest krieche.
Bei -18 bin ich nachts paar mal zum Zittern munter geworden, hielt sich
aber noch in Grenzen, schlief dennoch nackend und hab gut
ausgeschlafen. Ich führ das darauf zurück, dass man im
alkoholisierten Zustand der Schlafsack ne niedrigere Komfortgrenze hat.
Er war aber auch schon 4 Jahre alt, und wurde mal gewaschen (nur
deswegen, weil man sie besser nicht wäscht, da halten sie einfach
länger, nehm ich mittlerweile ein leichtes Seideninlet mit),
vielleicht ist er einfach ne Spur zu gross für mich (2m Version für
1,84 Mensch), und das machte es aus, dass er nicht -20 Komfort
mitmachte, ist sogar noch die wahrscheinlichste Erklärung.

Dafür passt bei mir im Extremfall sogar die Freundin mit rein, dann
darf sich aber niemand bewegen, sonst hört man die Nähte krachen (hat
er anscheinend nicht übel genommen, hält auch Jahre nach der Aktion
noch). Normalerweise freu ich mich aber über den Platz für warme
Klamotten am Morgen und Bewegungsfreiheit.

Ich würde mir den aber immer wieder kaufen (bin aber auch ein
Verrückter in Bezug aufs Gewicht: "ist alles training" ;) ), eventuell
nur auf die arctic-Ausführung umsteigen, von wegen, beware of the
unexpected. Sind ja alles nur Erwartungswerte für ein Gebiet. Nützt
einem ja nichts, wenn es Ewigkeiten nie kälter als -20 wurde, wenn man
gerade in der Ausnahmenacht (irgendwann kommt die mit sicherheit)
draussen liegt.

Naja, liest sich fast wie ein Werbeprospekt, ist aber die pure
Begeisterung über dieses schöne und robuste Teil.

Gruss, Ingmar

 
 
 
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen22.11.05 10:24 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Ingmar Eckhardt schrieb:

> [Ajungilak Tyin Winter]

> Dafür passt bei mir im Extremfall sogar die Freundin mit rein, dann
> darf sich aber niemand bewegen, sonst hört man die Nähte krachen

[x] Send pix!

cnr

Gruss
.Sven.
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Schlfasaecke im Winter: womit muss ich rechnen.

Bergsteiger beim Bergsteigen18.12.05 21:00 Uhr
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Hi,

danke an alle die mich beraten haben, hat viel geholfen.

Hab mir einen Mountain Hardwear King Tut Ex geholt, Modell 2004, war im
Aufbewahrungssack beim Haendler liegengeblieben. Der hat ihn mir dann
fuer 400 Euro verkauft, Listenpreis war 580. Komfortbereich -28.

Habe ihn vorletztes Wochenende bei -18 Grad am Berg im Zelt getestet und
mir war wirklich warm.

Kann ihn bis jetzt uneingeschraenkt empfehlen.

LG,

Alex
 
 
Austria Mountain Tour
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