|  | Newsgroup - de.rec.outdoors | | | Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum) | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 10:16 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Wie Du aktuell wieder in dieser Newsgroup sehen kannst, ist es gefährlich, seinen wahren Namen in Usenet-Foren anzugeben. Und zwar bereits beim ersten Mal, weil findige Köpfe diesen anhand verschiedener Merkmale Deiner Postings mit Deinem Nicknamen assoziieren können, bei all Deinen zukünftigen Postings. Du kannst also nicht mehr zurück, wenn Du Deinen Namen einmal angegeben hast. Und genau das ist die Absicht derer, die Realnamen verlangen. Damit wird derjenige, der mit Realnamen postet, bedrohbar und kann kontrolliert werden. Der Realname wird von Kriminellen benutzt, um jemanden zum Schweigen zu bringen, der unbequeme Ansichten vertritt. Realnamenforderungen wenden sich gegen die freie Meinungsäusserung, sie sind daher ein faschistischer, ein rechtsextremer Akt. Ein Wolf welcher im Schafspelz daherkommt, indem er sich hinter Formulierungen wie "RN werden gerne gesehen", "RN sind höflich", "Pseudonyme werden nicht gelesen" und derlei Unsinn versteckt.
Die Gesetze in Deutschland sind diesbezüglich übrigens eindeutig: Jeder hat das ausdrückliche *Recht* unter Pseudonym am Usenet teilzunehmen. Und dieses Gesetz wurde nicht von ungefähr geschaffen, sondern weil es gefährlich ist, in unkontrollierten Medien seine persönlichen Daten zu offenbaren.
Siehe auch [externer Link] .
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 10:38 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap wrote:
[...viel Text...]
Könntet ihr endlich mal bei einer einheitlichen Betreffzeile bleiben damit man den Müll rausfiltern kann? Und ich meine damit alle die sich an dieser Diskussion beteiligen. :(
Gruß
Bodo
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 11:29 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein Pseudonym oder einen realen Namen verwendet.
Ich denk, wir sind alle alt genug und vor allem schon lange genug im Internet unterwegs. Das ist ja schliesslich nix neues! Könnten wir uns dann wieder auf das eigentliche Thema in dieser Group konzentrieren?!
Desweiteren sieht man ja, an aktuellem Beispiel, dass man (wenn man auch wirklich will) jede Identität "knacken" kann....
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich=21 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 11:43 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "sandra.n" wrote: > > Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein > Pseudonym oder einen realen Namen verwendet.
Bitte die Hinweise für Google-Poster in de.newusers.infos lesen, und den Empfehlungen folgen, d.h. beispielsweise bei Umgangsformen-Threads ein f'up2 dsnu machen.
Michael Dahms
f'up2 dsnu
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 12:34 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "sandra.n" <sandra.neitzsch@gmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:1131618585.505019.41720@g44g2000cwa.googlegroups.com... Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein Pseudonym oder einen realen Namen verwendet.
-------
Wohl wahr; jeder mag für sich selber ausmachen, ob er einen Diskussion- Partner mit Pseudo oder RN für den Dialog im Usenet akzeptiert.
Bis denne
Christian
-------
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 12:49 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | sandra.n schrieb:/n > Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein > Pseudonym oder einen realen Namen verwendet.
wie Recht Du doch hast. Aber es gibt eben noch genugen User welöche auf einen Realnamen bestehen. Selbst die Definition einen _realklingenden Namen_ zu verwenden wollen diese nicht.
> Ich denk, wir sind alle alt genug und vor allem schon lange genug im > Internet unterwegs. Das ist ja schliesslich nix neues!
aber für manche echt ein Problem zum outen
> Könnten wir uns > dann wieder auf das eigentliche Thema in dieser Group konzentrieren?!
ist doch genu ngda um sich zuj beschäftigen - da gehlrt dieses nunmal dazu
> Desweiteren sieht man ja, an aktuellem Beispiel, dass man (wenn man > auch wirklich will) jede Identität "knacken" kann....
wie wahr ,wie wahr
-- Gruß Edwin
Nicht nur Eigentum verpflichtet, sondern auch Freiheit. Deine Freiheit verpflichtet zum Widerstand, wenn diese von anderen missbraucht wird.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 16:20 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | E. Mager wrote on 10. November 2005: > > sandra.n schrieb:/n >> Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein >> Pseudonym oder einen realen Namen verwendet. > > wie Recht Du doch hast.
ACK.
> Aber es gibt eben noch genugen User welöche auf > einen Realnamen bestehen.
Das ist die andere Seite der Medaille. Wenn du oder Sandra nicht von allen Leuten gelesen werden wollen, ist das ihr gutes Recht. Sandra scheint aber "neu"zu sein (ich kann mich an sie erinnern, auch wegen meinen Filterns in technischen Gruppen an keine Antwort auf ihre Artikel), so dass man ihr das wenigstens einmal mitteilen sollte, dass sie sich ohne "Realnamen" bei einigen Leuten ausfiltern lässt.
Aber wie gesagt bleibt es ihr überlassen, das zu akzeptieren.
> Selbst die Definition einen _realklingenden Namen_ zu verwenden wollen > diese nicht.
Mir kommt es z.B. darauf an, dass dieser Name plausibel klingt. Sollte es jemand sein, dessen "realklingenden Name" wirklich plausibel ist, er aber lügt, wird er sich früher oder später selbst outen.
[...]
>> Könnten wir uns >> dann wieder auf das eigentliche Thema in dieser Group konzentrieren?!
Ohne "Realnamen" wird das schwer. Zumindest lässt es sich nie ganz vermeiden, dass auf das "Realnamenproblem" eingegangen wird. Damit muss ein "Realnamenloser" sich abfinden, dass vom eigentlichen Thema abgeschweift wird.
F'up soc.netzkultur.umgangsformen.
E. du hast nicht nur das mit dem "Realnamen" nicht verstanden, sondern auch nicht, dass man F'ups dahin setzen sollte, wo es ontopic ist. Das zeigt mir nur wieder einmal, dass "Realnamenlose" es (mir) weniger wert sind, gelesen zu werden. Denn du bist ja schon länger im Usenet, dass ich solche wiederholten Fehler als Absicht annehme.
Interessant überdies, dass du durchaus mal als "Edwin Mager" gepostet hast, darüber hinaus sogar mal einen anderen (IMO besseren) Newsreader (mal Mozilla statt Outlook Express) verwendet hast, und in beiden Fällen zurückgefallen bist. Den Grund zu erfahren, würde mich mal interessiere= n. =2D- Andreas Müde von Trolls in Newsgruppen? Realnamenfilter können helfen. [externer Link] [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 19:56 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | sandra.n meinte:
> Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, > ob er ein Pseudonym oder einen realen Namen verwendet.
Ack.
> Ich denk, wir sind alle alt genug und vor allem schon > lange genug im Internet unterwegs. Das ist ja schliesslich > nix neues!
Für Neulinge schon! Und gerade die werden mit gezielter Desinformation seitens der Realnamebefürwortung in die Irre geführt. Deshalb ist es wichtig, diesen Falschinformationen mit Aufklärung entgegenzutreten.
Da das schon in dsnu gelandet ist: X-Post und F'up2 dsnu
Gruß Winfried
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.11.05 21:51 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "sandra.n" wrote: > > Meine Güte, lasst das doch jeden selbst entscheiden, ob er ein > Pseudonym oder einen realen Namen verwendet. >
Gut, finde ich auch. Könntest Du das bitte dem Jens Klein sagen sowie denen, die Interesse am periodischen Erscheinen einer "FAQ" haben, die zum einzigen Ziel hat, Newbies hereinzulegen um ihr Recht auf freie Meinungsäusserung zu beschneiden. Thanks.
> Ich denk, wir sind alle alt genug und vor allem schon lange genug im > Internet unterwegs. Das ist ja schliesslich nix neues! Könnten wir uns > dann wieder auf das eigentliche Thema in dieser Group konzentrieren?! >
Okay, gerne. Das "eigentliche Thema in dieser Group" - nehm' ich an - ist das durch Jens Klein in der durch "mehrheitlichen Konsens" getragenen Mini-FAQ skizzierte, oder?
> Desweiteren sieht man ja, an aktuellem Beispiel, dass man (wenn man > auch wirklich will) jede Identität "knacken" kann.... >
Nur wenn jemand seine Identität zuvor publik gemacht hat, und sei es nur ein einziges Mal. Nur dann kann man später die Identität eines Peudonyms knacken. Andernfalls nützt auch ein "wirklicher Wille" nichts: das Pseudonym bleibt pseudonym. Das wissen diese Faschos hier, und deshalb versuchen sie Neulinge gleich zu Beginn ihrer Usenetkarriere zur Angabe ihres Realnamens zu bewegen, solange sie noch unerfahren sind und die Tragweite ihrer Realnamensbekanntgabe nicht kennen. Durch die Bekanntgabe ihres Realnamens werden sie erpressbar und folglich ihres Rechts auf freie Meinungsäusserung faktisch beraubt.
Gruss
Chiap
--==66==-- Lügen zerfallen - doch Wahrheit nicht... hast Du genügend Mut, dann schau' ihr ins Angesicht! (Frank Toennes in dang)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 19:14 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap wrote das übliche
lieber chiap zap,
ich bin wie du ein befürworter von pseudonymen und genereller lockerheit im usenet, internet und vor, während und nach dem leben. Ich beschäftige mich auch beruflich, persönlich und politisch mit Datenschutz, usertracking etc.
aber deine verbissenheit in das thema realnames ist wirklich so extrem übertrieben, dass ich dich leider nimmer länger lesen mag und dich in mein "magichnichtsogernlesen"-file stecken werde.
sorry, aber vielleicht solltest du echt mal nachdenken, ob deine mission in dieser form sinn macht und irgendwas bewirkt. wer lockerheit und entspanntheit will, sollte sie auch irgendwie selbst vorleben können.
nimm die ein beispiel an den echten zapatisten. die subcommandante marcos' waren wo möglich auch immer mit humor bei der sache. und die hatten *echte* probleme und nicht so dekadente wie wir hier ;)
machs gut, peter
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich=21 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.11.05 22:31 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi peter pilsl, Du schriebst:
> nimm die ein beispiel an den echten zapatisten. die > subcommandante marcos' waren wo möglich auch immer mit > humor bei der sache.
Ei, das hat wohl nix mit mir zu tun, gell? Auch, wenn ich mit Humor agiere.. ;-)
-- MfG Marco, der den seltsamen "Enzian" auch nicht kapiert..! *g*
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 14:06 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Marco Schwarz wrote:
> > Ei, das hat wohl nix mit mir zu tun, gell? Auch, wenn ich > mit Humor agiere.. ;-) >
Die Identität der subcommandanten wurde nie geklärt (von einer medienwirksamen ausnahme mal abgesehen), du bist also nachwievor hauptverdächtiger nummer 1 ;)
die indizien sprechen einfach gegen dich: * name - marco * humor * name - schwarz - kann nur eine anspielung an die schwarze vermummung der zapatisten sein. und wir glauben auch noch, das wäre ein REALNAME ;)
:) p
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich=21 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 22:47 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi peter pilsl, Du schriebst:
> die indizien sprechen einfach gegen dich: > * name - marco > * humor > * name - schwarz - kann nur eine anspielung an die > schwarze vermummung der zapatisten sein. und wir glauben > auch noch, das wäre ein REALNAME ;)
:-)))
Schönes Wochenende! -- MfG Marco
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 05:38 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | peter pilsl <pilsl@goldfisch.at> wrote: > Chiap Zap wrote das übliche
> aber deine verbissenheit in das thema realnames ist wirklich so extrem > übertrieben, dass ich dich leider nimmer länger lesen mag und dich in > mein "magichnichtsogernlesen"-file stecken werde.
Die erste sinnvolle Reaktion darauf... bei mir ist er dort schon lange.
Er ist normaler Argumentation nicht zugänglich, anscheinend heischt er wohl nur Aufmerksamkeit, weil er sie sonst nirgends bekommt.
Also bitte:
D O N ' T F E E D T H E T R O L L S !
Gruß Ulrike
...mit Realnamen seit Mitte der 80er im Netz unterwegs und immer noch am Leben... -- * NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign * EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de * WWW : [externer Link] [externer Link] * SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 10:43 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Ulrike Schepp schrieb: > > Die erste sinnvolle Reaktion darauf... bei mir ist er dort schon lange.
Wohl bei allen regelmäßigen dro-lern. Ab und zu hole ich ihn da mal raus, weil ich's hin und wieder ganz amüsant finde, wenn ich die Zeit über habe. Hat so 'ne gewisse unfreiwillige Komik, wenn einer Angst vor faschistischen Repressalien hat, falls er sich dazu bekennen würde, sich für Kocher, Zelte und Wanderwege zu interessieren...
> Er ist normaler Argumentation nicht zugänglich, anscheinend heischt er > wohl nur Aufmerksamkeit, weil er sie sonst nirgends bekommt.
Ich glaube es handelt sich weniger um einen Minderwertigkeitskomplex. Vielmehr sehe ich die Symptomatik einer Manie. Vielleicht auch einer manisch-depressiven Störung, von der wir hier immer nur den manischen Teil miterleben. Das würde die schubweise Aktivität erklären. Guckst du z.B. hier:
[externer Link] [externer Link] [externer Link]
Womit er definitiv in ärztliche Behandlung gehörte. Aber erzähl mal einem Arzt, dass er zum Arzt muss. Das kannst du natürlich vergessen. Erst recht, wenn er 1.000km entfernt lebt. In den oben angegeben Artikeln kann man unter anderem auch nachlesen, dass gerade Maniker nicht akzeptieren, dass sie behandelt werden müssen.
Viel mehr, als ein Killfile einzurichten, können wir also tatsächlich nicht tun. Und wenn eines Tages in der B*LD von einem Amoklauf im Schweizer Unterseen berichtet wird, können wir sagen, dass wir es immer schon irgendwie geahnt haben.
Schönen Gruß,
Jochen
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 11:46 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jochen Diestel wrote: > > Viel mehr, als ein Killfile einzurichten, können wir also tatsächlich > nicht tun.
Doch. Wir können beispielsweise den Umgang mir dem Followup-to:Header üben.
Michael Dahms, übend
f'up2 dsnu
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 20:34 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jochen Diestel <jochen.diestel@gmx.de> wrote: > Ulrike Schepp schrieb: >> >> Die erste sinnvolle Reaktion darauf... bei mir ist er dort schon lange. > > Wohl bei allen regelmäßigen dro-lern. Ab und zu hole ich ihn da mal > raus, weil ich's hin und wieder ganz amüsant finde, wenn ich die Zeit > über habe. Hat so 'ne gewisse unfreiwillige Komik, wenn einer Angst vor > faschistischen Repressalien hat, falls er sich dazu bekennen würde, sich > für Kocher, Zelte und Wanderwege zu interessieren...
[...] > Viel mehr, als ein Killfile einzurichten, können wir also tatsächlich > nicht tun.
Wenn Dir ganz ehrlich daran gelegen wäre, dass er nicht mehr schreibt, würdest Du nicht so sorglos Dein Unverständnis von den Dingen, von denen er schreibt, zur Schau tragen - wie es oben geschehen ist. Denn Du würdest annehmen, dass ihn das nur zu weiteren Äußerungen, zu Richtigstellungen ermutigt.
Es behauptet niemand, dass wegen des Interesses für Kocher, Zelte und Wanderwege Repressalien erfolgen. Es wird nur, wie ich finde sehr einleuchtend, aufgezeigt, dass die Preisgabe des Realnamens im Usenet irreversibel auf _alle_ Gruppen und Themen bezogen eine Einschränkung bedeuten kann. Denn schreibst Du in Gruppe A unter Realnamen, in Gruppe B zu einem heiklen Thema etwas unter Pseudonym, dann kann das Pseudonym anhand von Merkmalen Deiner Beiträge (Provider, Schreibstil, evtl. typische Rechtschreib- und Grammatikfehler, verwendete Software, etc.) mit dem Realnamen in Verbindung gebracht werden. Man kann da entgegenwirken, wenn man geschickt ist. Trivial ist es nicht unbedingt.
Provider kann man wechseln, Software kann man beibringen, sich nicht im Header zu verewigen. Doch schon letzteres ist für einen technisch eher Unbedarften nicht ganz einfach. Seinen Schreibstil zu kontrollieren, letztlich, halte ich sogar für eine ernstzunehmende Hürde.
lk
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 11.11.05 21:21 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Lasse Kliemann wrote:
> Es behauptet niemand, dass wegen des Interesses für Kocher, Zelte und > Wanderwege Repressalien erfolgen. Es wird nur, wie ich finde sehr > einleuchtend, aufgezeigt, dass die Preisgabe des Realnamens im Usenet > irreversibel auf _alle_ Gruppen und Themen bezogen eine Einschränkung > bedeuten kann.
Wenn es also gar nicht um das in der Gruppe diskutierte Thema geht, soll "Chiap Zap" aka Michael Enezian seine Thesen, wie alle ernstzunehmenden Netznutzer, in der dafür passenden Gruppe zur Diskussion stellen: hier in dsnu ("hier", da ich dro nunmal nicht lese). Alles andere ist reines Trolling.
Sinnlose Crosspostings ohne Followup-To zeigen übrigens, wie die jeweilige Meinung bezüglich Netzkultur einzuschätzen ist: die Charta und Leser der somit _belästigten_ Gruppe(n) scheren denjenigen in Wirklichkeit einen Dreck.
X-Post & F'up2 dsnu
PointedEars
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gef?hrlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 12.11.05 10:10 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Lasse Kliemann schrieb: > > Wenn Dir ganz ehrlich daran gelegen wäre, dass er nicht mehr schreibt,
Richtig. Es ist mir vollkommen pipe, ob er schreibt oder 'ne Bratwurst platzt. Solange mein Humor reicht, um sich über sein Gesülze zu amüsieren, ziehe ich mir das rein, und wenn ich genervt bin, mache ich wieder den Haken hinter seinem Filter.
Ich vermute eben nur, dass der Mann krank ist, bzw. -umgangssprachlich- "eine Macke" hat.
Vor dem Hintergrund kann er und seine direkte Umwelt einem hauptsächlich leid tun. Man beachte, wie sehr er uns hier (in dro) auf den Sack geht, obwohl es ein leichtes ist, ihn auszufiltern. Und dann stelle ich mir vor, er gehörte zu meinem direkten sozialen Umfeld, wäre z.B. Mitglied in meinem Sportverein, ein direkter Kollege, Nachbar oder weiß der Geier, wo ich sonst mit ihm zu tun hätte, ohne ihn ausfiltern zu können. Das muss doch grauenvoll sein. Wenn ich nicht schon 1.000km von ihm entfernt lebte, würde ich dann wahrscheinlich spätestens umziehen.
Schönen Gruß,
Jochen F'up2 dsnu
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 16:52 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jochen Diestel wrote: > > Ulrike Schepp schrieb: > > > > Er ist normaler Argumentation nicht zugänglich, anscheinend heischt er > > wohl nur Aufmerksamkeit, weil er sie sonst nirgends bekommt. > > Ich glaube es handelt sich weniger um einen Minderwertigkeitskomplex. > Vielmehr sehe ich die Symptomatik einer Manie. Vielleicht auch einer > manisch-depressiven Störung, von der wir hier immer nur den manischen > Teil miterleben. Das würde die schubweise Aktivität erklären.
Du liegst falsch. Meine "Manie" ist nur gerade so gross wie die von Jens Klein, aber die scheint Dich nicht zu stören. Obwohl er unerfahrene User, Neulinge, Jugendliche vorsätzlich versucht hereinzulegen und erheblichen Gefahren auszusetzen. Dagegen schreibe ich so lange, wie er auf seiner "FAQ" besteht. In dem Moment wo er und seine Gesinnungsgenossen aufhören, schreibe ich auch nichts mehr zu dem Thema. Denke nicht, dass es mir Spass macht oder dass ich einen inneren Drang hätte "Unruhe zu stiften" oder "Aufmerksamkeit zu heischen" oder was Du Dir immer zurechtphantasierst.
Euer Problem ist, dass ich mich gegen kriminelle Machenschaften stelle und dass ihr mich eben nicht zum Schweigen bringen konntet mit der üblichen Methode, die sich des Realnamens bedient um jemanden zu bedrohen und einzuschüchtern. Und warum konntet ihr nicht? Warum funktioniert bei mir nicht was bei den meisten andern bestens funktiert? Weil ich in einem Mass unabhängig bin, wie es nur den wenigsten Menschen vergönnt ist. Die meisten sind abhängig und können sich nicht exponieren. Und gerade das gibt mir die Verpflichtung auf, meine Stimme für die Schwachen, die Verängstigten, die Opfer von Kriminellen und Faschisten zu erheben. Weil sonst niemand da wäre, der es täte, und dann die Kriminellen/Faschisten freie Bahn hätten. Und es kann jeder 2 und 2 zusammenzählen um zu erkennen, welche Leute und weshalb ein Interesse daran haben, dass ich endlich schweige.
Dabei wäre das ganz einfach zu erreichen: stoppt die "Manie" eines Jens Klein und seiner realnamenfordernder Kumpane, und ihr werdet von mir nicht weiter "belästigt". Aber offensichtlich wollt ihr euch lieber von mir "belästigen" lassen, als auf die regelmässige Publikation von Realnamensforderungen/-verführungen zu verzichten. Die Realnamensforderungen würden also weitergehen, auch wenn ich nichts dazu schreiben würde. Während ich aufhöre, sobald die RN-Forderungen eingestellt werden. Wo also ist die Manie wirklich zu hause?
> ... > Viel mehr, als ein Killfile einzurichten, können wir also tatsächlich > nicht tun.
Doch. Oben steht was ihr tun könnt. Es ist ganz leicht.
Weisst Du, Killfile ist gar nichts. Nur ein Häufchen Sand um seinen Kopf reinzustecken. Wer braucht denn sowas? Nur jemand, der keine bessern Argumente hat, oder? Prosit!
Btw: ich kann gut noch ein paar Gänge zulegen. Morphing ist eine Antwort auf Name Revealing, X-post auf Beleidigung. Ich könnte die Diskussion auch in die Sachthreads hineintragen, wenn es sich noch lange hinzieht. Es wäre besser, etwas mehr Respekt zu zeigen, statt sich wie Hanswürste zu benehmen. Ihr werdet mich nicht mit Kaspereien abschütteln können. Eher mit Sachargumenten, aber die habt ihr offenbar nicht.
Chiap
--==00==-- "Das Schreckliche versteckt sich immer öfter hinter lächelnden Mienen und kommt als Freundlichkeit scheinbar rücksichtsvollen Verhaltens daher." (Arno Gruen, "Der Wahnsinn der Normalität")
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 17:32 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | quoting Chiap Zap: > Sachargumenten, aber die habt ihr offenbar nicht.
Doch, ich hätte eines: Trenne bitte Deine Signatur ordentlich ab.
Danke Roland f'up
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 18:18 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Roland K!pp wrote: > > quoting Chiap Zap: > > Sachargumenten, aber die habt ihr offenbar nicht. > > Doch, ich hätte eines: Trenne bitte Deine Signatur ordentlich ab. >
Nein, das ist kein Sachargument, sondern eine Formnörgelei. Die "Sache", die in diesem Thread diskutiert wird, ist die Realnamensfrage, steht übrigens auch so im Betreff. Dir jedoch gefällt die Form meines Postings nicht, weil Dir irgendwo ein Leerzeichen fehlt oder sowas. Warum, denkst Du, sollte ich Deiner Bitte nachkommen? Hast Du mir etwa einen Gefallen getan oder Dich sonstwie sympathisch gezeigt, sodass ich den Drang verspüren könnte, Dir etwas zuliebe zu tun? Hast Du irgendwo geschrieben, Du fändest es nicht in Ordnung, dass unerfahrene User, Neulinge und Jugendliche mittels regelmässig erscheinenden offiziell aussehenden "MiniFAQs" dazu verführt werden, ihren Realnamen anzugeben und sich dadurch erheblichen Gefahren auszusetzen? Please show MID.
> Danke > Roland > f'up >
Oh.. wie unhöflich. Willst wohl in der Oeffentlichkeit das letzte Wort behalten, was? Das ist nichts, bloss shout and run. Hast leider Pech heute. Mein Newswriter spricht kein Followup, dieses feature ist nicht eingebaut.
Gruss
Chiap
--==00==-- Wenn die meisten sich schon armseliger Kleider und Möbel schämen, wie viel mehr sollten wir uns da erst armseliger Ideen und Weltanschauungen schämen. (Einstein)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 27.11.05 12:40 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Huhu, Michi!
Chiap Zap wrote: > Warum funktioniert bei mir nicht was bei den > meisten andern bestens funktiert? Weil ich in einem Mass > unabhängig bin, wie es nur den wenigsten Menschen vergönnt ist.
Klar, als Arzt für Allgemeinmedizin mit gutgehender Praxis in Unterseen hat man schon so etwas wie eine gewisse Unabhängigkeit.
> Und es > kann jeder 2 und 2 zusammenzählen um zu erkennen, welche Leute > und weshalb ein Interesse daran haben, dass ich endlich > schweige.
Zum Beispiel Deine Sprechstundenhilfe, damit Du endlich mal Zeit für sie hast und nicht immerzu am Rechner rumdaddelst.
> Btw: ich kann gut noch ein paar Gänge zulegen.
Also Vorspeise, Hauptgang, Dessert, Käse... (fup2) -- esse
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 15:08 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Ulrike Schepp wrote: > > peter pilsl <pilsl@goldfisch.at> wrote: > > Chiap Zap wrote das übliche > > > aber deine verbissenheit in das thema realnames ist wirklich so extrem > > übertrieben, dass ich dich leider nimmer länger lesen mag und dich in > > mein "magichnichtsogernlesen"-file stecken werde. > > Die erste sinnvolle Reaktion darauf... bei mir ist er dort schon lange. > > Er ist normaler Argumentation nicht zugänglich, anscheinend heischt er > wohl nur Aufmerksamkeit, weil er sie sonst nirgends bekommt. >
Es tut mir leid, dass ich Dich enttäuschen muss. Auch wenn Du es Dir noch so wünschen magst, so ich bin weder vereinsamt, noch krank, noch gelangweilt, noch arbeit- und mittellos, noch usenet-süchtig, noch manisch, noch brauche ich dringend Aufmerksamkeit, noch werde ich nicht geliebt, noch bin ich sozial isoliert, nichts von alledem. Ich bin ein ziemlich glücklicher Mensch, Du wärest bestimmt erstaunt, und zwar vor allem über Deine Vorurteile, wenn Du mich treffen würdest. Sorry, dass ich Dein Selbstwertgefühl nicht durch die Bestätigung von wenigstens einem der mir angedichteten Makel anheben kann. Traurig für Dich, Du hast mein Mitleid.
Was die "normale Argumentation" betrifft, so meinst Du damit vielleicht Deine oben zitierte ad-personam-Argumentation und Deinen untenstehenden "Kauft-nicht-bei-..."-Aufruf? Findest Du, ich sei solcher "Argumentation" zuwenig zugänglich?
> Also bitte: > > D O N ' T F E E D T H E T R O L L S ! > > Gru > Ulrike > > ...mit Realnamen seit Mitte der 80er im Netz unterwegs und immer noch am > Leben...
"Seit Mitte der 80er ohne Gummi auf dem Kietz unterwegs und immer noch ohne AIDS..."
Vielleicht hast Du einfach nur Glück gehabt. Oder vielleicht bist Du nie richtig zur Sache gekommen.
Wer nichts sagt, braucht keine Meinungsfreiheit und kann nicht verstehen, warum sie für andere wichtig ist. So wichtig, dass sie zum Menschenrecht deklariert werden musste.
Gruss
Chiap
--==00==-- Falls Freiheit überhaupt irgendetwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen. (George Orwell)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 15:16 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap <chiap-the-zap@vzu-weztrkt.com> writes:
> Wer nichts sagt, braucht keine Meinungsfreiheit und kann nicht > verstehen, warum sie für andere wichtig ist. So wichtig, dass > sie zum Menschenrecht deklariert werden musste.
Die Meinungsfreiheit, nicht die Anonymität. Aber daß Du von Gesetzen völlig wirre Vorstellungen hast, ist ja nichts neues.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.11.05 17:31 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | David Kastrup wrote: > > Chiap Zap <chiap-the-zap@vzu-weztrkt.com> writes: > > > Wer nichts sagt, braucht keine Meinungsfreiheit und kann nicht > > verstehen, warum sie für andere wichtig ist. So wichtig, dass > > sie zum Menschenrecht deklariert werden musste. > > Die Meinungsfreiheit, nicht die Anonymität. Aber da Du von Gesetzen > völlig wirre Vorstellungen hast, ist ja nichts neues. >
N E I N
Tut mir leid, ich verliere die Geduld mit Typen wie Dir. Warum schreibst Du den zweiten Satz da oben? Na? Weil Du genau weisst, dass der erste Satz irreführend und fies ist, und zwar bewusst. Das ist ganz hinterhältig von Dir. Dann bringst Du eine Attacke ad personam, um zu distrahieren. Pfui.
Zurück zum Sachthema: Weil es böse Menschen gibt, die kriminelle Taten an Dir begehen, wenn Du Dinge sagst, die ihren Interessen zuwiderlaufen, kann Meinungs- und Redefreiheit nur dann existieren, wenn der Sprechende vor den Kriminellen sicher ist. Die meisten Menschen sind nicht in der Lage sich durch Mauern und Bodygards ausreichend zu schützen, um diese Sicherheit zu haben. Aber sie können eine gute Sicherheit dadurch erlangen, indem sie anonym oder unter einem Pseudonym auftreten. Anonymität ist also eine Voraussetzung für die Meinungsfreiheit, für die meisten Menschen sogar sine qua non. Ich weiss, dass Dir das völlig bewusst ist, und dehalb nehme ich Dir Postings wie das obige (und Deine Haltung zur Realnamensfrage generell) sehr übel. Ich denke Du bist ein böser Mensch.
Chiap
--==00==-- "What worries me is not the violence of the few, but the indifference of the many" -M.L. King
> -- > David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum > >
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "Chiap Zap" <chiap-the-zap@hdbgn-fzcgqok.biz> schrieb im Newsbeitrag news:E1FC46139ADF013D.398F9373613860DE@wsrucijn.rzuqqvwp... > David Kastrup wrote: >> >> Chiap Zap <chiap-the-zap@vzu-weztrkt.com> writes: >> >> > Wer nichts sagt, braucht keine Meinungsfreiheit und kann nicht >> > verstehen, warum sie für andere wichtig ist. So wichtig, dass >> > sie zum Menschenrecht deklariert werden musste. >> >> Die Meinungsfreiheit, nicht die Anonymität. Aber da Du von >> Gesetzen >> völlig wirre Vorstellungen hast, ist ja nichts neues. >> > > N E I N >
Hallo, David,
Nein. Das ist in der Tat nichts Neues. Wenn ich das Geplänkel hier richtig mitgelesen habe, hat "Dr. ME" es bislang versäumt, seine kriminalisierenden Vorwürfe und Unterstellungen durch Gesetzestexte zu untermauern. Ich befürchte, daß er es auch nicht gewohnt ist, seine Phasendrescherei mit Fakten zu belegen. Woher auch; 4. Klässler hinterfragen wohl kaum seine Äußerungen.
Auch habe ich den Eindruck gewonnen, daß seine ethischen Grundzüge entwicklungsfähig sind; in einer Plagiatsdiskussions bezüglich seines Penetrierungs FAQ wirft er die Formulierung von "Wo kein Kläger, da kein Richter" in den Raum. Eine derartige Einstellung halte ich zumindest bedenklich.
Wenn ich lese, daß ihm bisweilen in der Diskussion die Argumente ausgehen und er dann zur verbalen Diskriminierung greift, würde ich die These in den Raum stellen, daß auch seine empathischen Fähigkeiten defizitär sind.
In meinen Augen ist er aus einem Paralleluniversum entsprungen, deren Nativ's ihn nicht weiter vermissen und vor Lachen nicht in den Schlaf kommen, daß er hier festsitzt...
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Huhu, Michi!
Chiap Zap wrote:
> Tut mir leid, ich verliere die Geduld mit Typen wie Dir. Warum > schreibst Du den zweiten Satz da oben? Na? Weil Du genau weisst, > dass der erste Satz irreführend und fies ist, und zwar bewusst.
Wohingegen Deine Sätze grundsätzlich immer völlig verwirrt, dafür aber nie fies sind. Dafür sehr lustig. Genau wie Du, Michi:
[externer Link]
> Das ist ganz hinterhältig von Dir. Dann bringst Du eine Attacke > ad personam, um zu distrahieren. Pfui.
Ja, pfui. Wisch mal sofort da vorne auf, Michi. > Ich denke Du bist ein böser Mensch.
BUUUUHUUUUUUUUUUU! (fup2) -- esse
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap <chiap-the-zap@hdbgn-fzcgqok.biz> wrote:
> Weil es böse Menschen gibt, die kriminelle Taten an Dir begehen, wenn Du > Dinge sagst, die ihren Interessen zuwiderlaufen, ...
Richtig, das *kann* tatsächlich geschehen.
> ... kann Meinungs- und Redefreiheit nur dann existieren, wenn der > Sprechende vor den Kriminellen sicher ist.
Nochmals richtig. Der "Sprechende" benötigt also einen Schutz.
Dieser Schutz ist allerdings i.w. gegeben. Damit "kriminelle Taten" nicht geschehen und der "Sprechende vor den Kriminellen sicher ist", haben wir das Recht der freien Meinungsäußerung. Dieses wird vom Staat dem Individuum garantiert. Der Staat oder die Gesellschaft schützen das sich äußernde Individuum vor möglichen Angriffen wegen der Äußerungen. Kritik, Gegenargumente etc. im Rahmen einer Diskussion oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung sind natürlich ausgenommen.
> Die meisten Menschen sind nicht in der Lage sich durch Mauern und > Bodygards ausreichend zu schützen, um diese Sicherheit zu haben.
Und richtig zum Dritten. U.A. deswegen haben wir die Grundrechte, die den Einzelnen schützen. Sie gelten für *jeden*. Du solltest mal einen Blick hineinwerfen ...
Der Deal lautet in etwa wie folgt: Das Individuum gibt einen Teil seiner Souveränität an eine übergeordnete Institution, den Staat, ab, und erhält im Gegenzug umfassende Rechte und Freiheiten garantiert. Diese Form der "Säkularisierung" ermöglicht uns ein halbwegs friedliches Zusammenleben. Auch wenn es sicher nicht perfekt ist, so darf man doch annehmen, daß dies i.w. zum Vorteil Aller ist.
> Aber sie können eine gute Sicherheit dadurch erlangen, indem sie anonym > oder unter einem Pseudonym auftreten.
Glücklicherweise ist das nicht mehr notwendig. Der Staat *garantiert* Dir das Recht und muß ggfls. dafür sorgen, daß es eingehalten wird. Die Menschen- und Grundrechte verschaffen Dir Freiräume. Du mußt Dich nicht mehr selbst darum kümmern oder gar darum kämpfen.
Daß sich nicht Wenige dessen nicht mehr bewußt sind, ist ein Zeichen für den vielbeklagten "Zerfall der Werte".
> Anonymität ist also eine Voraussetzung für die Meinungsfreiheit,
Das allerdings ist falsch. Du denkst nicht konsequent weiter, bzw. hast den Ursprung und Sinn der Menschen- und Grundrechte nicht erkannt und nicht verstanden. Ich muß im Folgenden etwas weiter ausholen ...
Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Anonymität haben nichts miteinander zu tun, höchstens nur, daß Ersteres auch deswegen eingeführt wurde, damit Letztere nicht mehr erforderlich ist.
*Wer* redet frei?
Anonym war die "freie Meinungsäußerung" schon immer möglich, soweit denn entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung standen, z.B. das Flugblatt nach der Erfindung des Buchdrucks. Menschen ließen anonym ihre Meinung auf Flugblättern verbreiten. Die Inquisition war da seinerzeit relativ machtlos. Und da sie nicht wußte, wer sich hinter der Anonymität verbirgt, wurden kurzerhand die Leute verantwortlich gemacht, die die Flugblätter lasen. Glücklicherweise sind diese Zeiten vorbei - zumindest in Europa.
Im Zuge der folgenden Aufklärung (Vernunft, Humanismus u.a.) steht der individuelle Mensch im Mittelpunkt. Die Menschen- und Bürgerrechte werden entwickelt und dem Individuum eingeräumt - u.a. auch das *Recht* auf freie Meinungsäußerung. Es ist von der reinen freien Meinungsäußerung zu unterscheiden. "Recht" bedeutet hier, daß dem Individuum keine Nachteile aus seiner Meinungsäußerung entstehen dürfen. Zensur darf nicht ausgeübt werden. Das Individuum muß sich nicht mehr verstecken oder in die Anonymität flüchten, sondern erhält die Möglichkeit, nämlich das *Recht*, unbehelligt unter seinem Namen seine Meinung äußern zu können, ohne deswegen verfolgt zu werden.
Kurz: Das Recht auf freie Meinungsäußerung, Individuum und Identität sind untrennbar miteinander verknüpft.
Anonymität, die - heute - quasi freiwillig ihre Identität aufgegeben hat, benötigt kein *Recht* auf freie Meinungsäußerung. Denn diese Möglichkeit hat sie so oder so, eben weil sie anonym ist. Und wem sollte dieses Recht auch garantiert werden, wenn niemand weiß, wer sich hinter der Anonymität verbirgt?
Viele (politisch) Verfolgte kämpfen ja gerade darum, ihre Meinung nicht mehr anonym äußern zu müssen, sondern dies unter ihrem Namen tun zu können, ohne eben deswegen verfolgt zu werden.
Du magst ja Deine persönlichen Gründe haben, warum Du ein Pseudonym verwendest. Aber von Anderen das Gegenteil dessen zu fordern - nämlich die Verwendung eines Pseudonyms -, worum aufgeklärte Menschen in anderen nicht aufgeklärten Teilen der Welt tagtäglich kämpfen - nämlich die Verwendung ihres eigenen Namens -, ist geradezu antiaufklärerisch und finsterstes Mittelalter.
Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des Realnamens ist durchaus richtig und angemessen. Immerhin leben wir im aufgeklärten Europa. Das Usenet folgt hier bester europäischer Tradition.
Es geht darum, zu sich selbst zu stehen, stehen zu können, und seine Gedanken frei und offen äußern zu können - selbstverständlich unter dem eigenen Namen und mit Respekt vor dem Anderen. Es ist eine Frage der *Kultur*.
Sollte es tatsächlich mit Nachteilen verbunden sein, seinen Namen zu nennen, so kann es nicht darum gehen, diesen zu verleugnen, sondern nur darum, eben die möglichen Nachteile zu beseitigen. Denn daß keine Nachteile eintreten (sollen), ist u.a. der Sinn der Menschen- und Grundrechte. Und der Staat ist verpflichtet, hier ggfls. - das Individuum schützend - einzugreifen.
Indem Du aber aus Angst vor Nachteilen unter Pseudonym postest, anerkennst Du letztlich die möglichen Nachteile. Du verzichtest auf Dein persönliches Recht, unter Deinem Namen Deine Meinung kundtun zu können. Du verhältst Dich damit im Sinne der Meinungsfreiheit als schädlich. Du solltest Dich mal ein wenig mit der *Aufklärung* beschäftigen, statt hier angstmacherisch und pseudoaufklärerisch Blödsinn zu verbreiten und womöglich gar Neulinge zu verwirren.
Die möglichen "Folgen", die Du nennst, nämlich Spam und Viren, sind schlichtweg lächerlich. Gegen Spam hilft ein guter Provider (Spamschutz) und gegen Viren ein gutes oder entsprechend konfiguriertes Betriebssystem. Ich bin seit 1998 fast täglich im Internet zugange, häufig auch im Usenet, selbstverständlich unter meinem Namen und mit obiger Mail-Adresse. Von Spams kriege ich praktisch nichts mit und Viren ... was ist das? ;-). Glaube mir das einfach.
Bleiben noch mögliche und weit ernstere Folgen wie denkbare berufliche Nachteile. Jemand könnte z.B. seinen Auftrag oder Job verlieren, weil er seine Meinung kundtut und dem Vertragspartner, Arbeitgeber oder Vorgesetzten diese Meinung nicht paßt. Und aus Angst um den Job tut man nun seine Meinung nicht kund, und wenn, dann nur anonym.
Dabei könnte ebensogut das Gegenteil der Fall sein: Man verliert seinen Job, eben *weil* man keine Position bezieht. Es könnte ebensogut sein, daß gerade diese spezielle eigene Haltung besonders gefragt ist. Es könnte sein, daß man einen Job gewinnt, *weil* man seine Meinung unter seinem eigenen Namen veröffentlicht.
Und für Alles, was an möglichen Nachteilen darüberhinaus geht, z.B. eine reale Bedrohung an Leib und Leben im realen Leben, sind eh umgehend Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte zuständig.
Ich frage mich, welchen Wert ein Leben hat, in welchem ich nicht sagen kann, was ich denke, in dem ich nicht der sein kann, der ich bin. Wie befriedigend mag das wohl sein?
Stelle Dir vor, all die Journalisten, Autoren, Wissenschaftler, Künstler etc. würden ihre Meinungen und Erkenntnisse nur anonym veröffentlichen. Was für eine Gesellschaft hätten wir? Da wäre einerseits die Menge der Gedanken, Meinungen und Erkenntnisse, des Geschriebenen und Gesagten. Aber niemand könnte irgendetwas davon irgendjemanden zuordnen. Es wäre eine Welt ohne innere Haltung, ohne Verantwortung, ohne Konsequenz. Es wäre der pure Horror. Jeder Diktator hätte ein leichtes Spiel - zum Nachteil all der Meinungslosen.
Und wie sieht es bei Dir aus? Da ist einerseits der private Mensch, der irgendwo lebt, und der offiziell nicht im Usenet postet. Im Usenet jedoch gibt es den "Chiap Zap". Von dem weiß aber niemand, wer das eigentlich ist (ich tue mal so, als wärest Du nicht geoutet worden). Also ehrlich, diese Schizophrenie würde mich verrückt machen. Da bin ich wirklich froh und dankbar, daß es die Grundrechte gibt, die mich vor sowas schützen.
Und btw., da Du ein Argument in dieser Richtung nanntest: Kein Journalist, Autor, Publizist, Moderator etc. weiß, wer alles das von ihm Geschriebene oder Gesagte liest oder hört. Die senden ebenso ins Off, wie wir hier im Usenet. Und dennoch veröffentlichen sie unter ihrem eigenen Namen.
An dieser Stelle noch kurz ein Wort zur "informationellen Selbstbestimmung". Im Prinzip ist sie ja gut und richtig. Was soll / darf von mir bekannt werden? Wie dürfen die Informationen verwendet werden? Das soll selbstverständlich das Individuum bestimmen können.
Es ist allerdings auch vom sog. "Identitätsmanagement" die Rede, teils sogar seitens der Datenschützer. Es bedeutet u.a., daß man sich z.B. in verschiedenen Foren unterschiedliche Identitäten zulegen kann und wie man dann damit umgeht.
Wird hierdurch aber die Persönlichkeit gestärkt? Ich denke nein. Eher das Gegenteil ist der Fall. Die individuelle einzigartige Persönlichkeit zerfällt in unterschiedliche Identitäten. Dadurch wird sie geschwächt.
Statt mit meinen Äußerungen, bin ich mit meinen unterschiedlichen Identitäten beschäftigt. Und äußere ich mich schließlich doch noch unter einer der frei gewählten Identitäten, hat es letztlich keine Konsequenz - siehe oben. Es ist deswegen belanglos.
Da lobe ich mir die Aufklärung. Ich denke, daß sie hier - seit Erfindung des Buchdrucks - sehr viel geleistet hat. Wir gehen nicht mehr unter in einer namenlosen Masse, sondern sind Individuen mit je eigenem Namen, denen Rechte und Freiheiten garantiert sind. Und unsere heutige Gesellschaft funktioniert, weil sie von vielen und mit Rechten ausgestatteten Individuen gestaltet wird.
Und diese Richtung, nämlich die Stärkung der einzigartigen Persönlichkeit, sollte ausgebaut werden, und nicht ihr Zerfall. Erforderlich sind gegenseitige Achtung und Respekt voreinander, eben die Menschenwürde. Jemanden, der sich hinter *irgendeiner* "Identität" versteckt, werde ich jedoch kaum Respekt entgegenbringen können. *Wem* sollte ich ihn auch entgegenbringen?
Die Frage kann also nicht lauten: Wie schützen wir uns im Internet?
Sie muß vielmehr lauten: Wie verschaffen wir den Menschen- und Grundrechten auch im Internet Geltung?
Durch Deine Rückgradlosigkeit, aus Angst vor möglichen Nachteilen Deinen eigenen Namen nicht zu nennen, verspielst Du leichtfertig all die Errungenschaften. Damit landen wir ruckzuck wieder im Mittelalter oder im Faschismus.
Aber möglicherweise ist genau das Dein Anliegen. Damit verhieltest Du Dich nicht nur schädlich, sondern hochgradig destruktiv. Und diese heimliche Freude an der Destruktion dürfte denn auch der eigentliche Grund sein, warum Du ein Pseudonym verwendest.
Dein Verhalten ist *keine* Bereicherung für diese Gruppe (de.rec.outdoors).
Grüße TR
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke meinte:
>> ... kann Meinungs- und Redefreiheit nur dann existieren, >> wenn der Sprechende vor den Kriminellen sicher ist. > > Nochmals richtig. Der "Sprechende" benötigt also einen Schutz. > > Dieser Schutz ist allerdings i.w. gegeben. Damit "kriminelle > Taten" nicht geschehen und der "Sprechende vor den Kriminellen > sicher ist", haben wir das Recht der freien Meinungsäußerung. > Dieses wird vom Staat dem Individuum garantiert.
Das Recht nach Artikel 5 GG ist ein Abwehrrecht gegen den Staat. Der garantiert seinen Bürgern, daß ihm durch ihn keine Nachteile entstehen, solange er eine legitime Meinung äußert. Der Staat kann allerdings nicht dafür garantieren, daß dem sich Äußernden keine Nachteile wie z.B. in Form von Diskrimi- nierung, Mobbing, Nachstellungen, Belästigungen durch seine Mitmenschen erwachsen.
> Der Staat oder die Gesellschaft schützen das sich äußernde > Individuum vor möglichen Angriffen wegen der Äußerungen.
Nein. Der Staat kann den sich Äußernden nicht vor Dritten schützen, sondern allenfalls - sofern gegen den Betroffenen eine strafbare Handlung vorgenommen wurde - den Straf- täter bestrafen. Aber noch nicht mal das ist sicher, wenn der nicht ermittelt werden kann.
> Kritik, Gegenargumente etc. im Rahmen einer Diskussion > oder gesellschaftlichen Auseinandersetzung sind natürlich > ausgenommen.
vgl.: <[externer Link] >
> Der Deal lautet in etwa wie folgt: Das Individuum gibt einen > Teil seiner Souveränität an eine übergeordnete Institution, den > Staat, ab, und erhält im Gegenzug umfassende Rechte und > Freiheiten garantiert.
Und weil der Staat genau weiß, daß er die Bürger nicht vor ihresgleichen schützen kann, gewährt der seinen Bürgern auch Rechte, mit denen er sich selbst schützen kann, wie z.B. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Es steht dem Recht nach Artikel 5 GG keineswegs gegenüber, sondern Seit an Seit mit ihm.
> Diese Form der "Säkularisierung" ermöglicht uns ein halbwegs > friedliches Zusammenleben. Auch wenn es sicher nicht perfekt > ist, so darf man doch annehmen, daß dies i.w. zum Vorteil > Aller ist.
Dieses "Halbwegs" hast Du weiter oben bereits angesprochen und ich erlaube mir, hier darauf zurückzukommen:
>> Weil es böse Menschen gibt, die kriminelle Taten an Dir >> begehen, wenn Du Dinge sagst, die ihren Interessen >> zuwiderlaufen, ... > > Richtig, das *kann* tatsächlich geschehen.
Und das kann man (wenn man will) mit adäquaten Schutzmaß- nahmen weitestgehend verhindern, so wie wir das im Straßen- verkehr ja auch tun, indem wir den Sicherheitsgurt anlegen oder den Helm benutzen.
>> Aber sie können eine gute Sicherheit dadurch erlangen, >> indem sie anonym oder unter einem Pseudonym auftreten. > > Glücklicherweise ist das nicht mehr notwendig. Der Staat > *garantiert* Dir das Recht und muß ggfls. dafür sorgen, daß > es eingehalten wird.
Der Staat kann das nicht garantieren, denn die Grundrechte sind Abwehrrechte des Bürgers gegen seinen Staat. Artikel 5 GG hat kein zivilrechtliches Äquivalent, wohingegen das Recht auf informationelle Selbstbestimmung sowohl Grund- recht als auch zivilrechtlich anerkanntes Persönlichkeitsrecht ist.
> Die Menschen- und Grundrechte verschaffen Dir Freiräume. > Du mußt Dich nicht mehr selbst darum kümmern oder gar > darum kämpfen.
Wer ein Pseudonym benutzt, der kämpft ja auch nicht um irgendwelche Rechte, sondern nutzt die bestehenden aus, um sich selbst vor ungerechtfertigten Übergriffen und Nach- stellungen durch seine Mitmenschen zu schützen.
> Daß sich nicht Wenige dessen nicht mehr bewußt sind, ist > ein Zeichen für den vielbeklagten "Zerfall der Werte".
Ja ja, der Werteverfall. Die Werteskala in unserer Gesellschaft wurde von Dir bereits angesprochen: Die Grund- und Menschen- rechte. Diese gestehen dem Menschen nun aber das Recht auf Anonymität ausdrücklich zu (Artikel 1 und 2 GG), wohingegen die RNF [1] die Wahrnehmung dieses Rechts als moralisch verwerflich darzustellen versucht. Auf welcher Seite werden nun diese Werte mißachtet?
[1] <[externer Link] >
> Das Recht auf freie Meinungsäußerung und Anonymität > haben nichts miteinander zu tun, höchstens nur, daß Ersteres > auch deswegen eingeführt wurde, damit Letztere nicht mehr > erforderlich ist.
Da liegst Du falsch, siehe oben. Artikel 5 GG wurde nicht erfunden, um Artikel 1 und 2 GG überflüssig zu machen.
[...]
> Im Zuge der folgenden Aufklärung (Vernunft, Humanismus u.a.) > steht der individuelle Mensch im Mittelpunkt. Die Menschen- > und Bürgerrechte werden entwickelt und dem Individuum > eingeräumt - u.a. auch das *Recht* auf freie Meinungsäußerung. > Es ist von der reinen freien Meinungsäußerung zu unterscheiden. > "Recht" bedeutet hier, daß dem Individuum keine Nachteile aus > seiner Meinungsäußerung entstehen dürfen.
Ack. Aber nur seitens des Staates. Und da liegt Dein Denkfehler: Der Staat kann nicht verhindern, daß ein Mensch von seinen Mitbürgern schlecht behandelt wird, weil er eine unbequeme Meinung vertritt. Hier muß sich der Mensch evtl. selbst schützen und kann das, weil ihm der Staat auch das Recht auf Anonymität eingeräumt hat. Adressat von Usenetartikeln ist nunmal nicht Staat, sondern die anderen Teilnehmer.
> Zensur darf nicht ausgeübt werden. Das Individuum muß sich > nicht mehr verstecken oder in die Anonymität flüchten,
Ich darf Deinen Satz vervollständigen:
Das Individuum muß sich nicht mehr verstecken oder in die Anonymität flüchten, um dem Zorn der Staatsmacht zu entkommen. Er kann sich aber der Anonymität bedienen, um sich dem Zorn und der Rache seiner Mitmenschen zu entziehen.
> sondern erhält die Möglichkeit, nämlich das *Recht*, > unbehelligt unter seinem Namen seine Meinung äußern zu > können, ohne deswegen verfolgt zu werden.
Du meinst wohl: ohne deswegen _vom_Staat_ verfolgt zu werden.
> Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des > Realnamens ist durchaus richtig und angemessen.
Das ist ein schwerer argumentativer Widerspruch Deinerseits. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist ein Grund- und Persönlichkeitsrecht und es ist moralisch verkehrt, seinen Mitmenschen die Wahrnehmung dieser Rechte ausreden zu wollen. Somit widerspricht die Realnameempfehlung unseren Wertevorstellungen von denen Du oben sprachst.
> Immerhin leben wir im aufgeklärten Europa.
Ack, ich glaube auch unsere europäischen Nachbarn haben entsprechende Rechte.
> Bleiben noch mögliche und weit ernstere Folgen wie denkbare > berufliche Nachteile. Jemand könnte z.B. seinen Auftrag oder > Job verlieren, weil er seine Meinung kundtut und dem > Vertragspartner, Arbeitgeber oder Vorgesetzten diese > Meinung nicht paßt. Und aus Angst um den Job tut man > nun seine Meinung nicht kund, und wenn, dann nur anonym.
Weitere ernste Folgen könnten auch unerwünschte Einfriffe in die persönliche Lebenssphäre sein: Belästigung, Nachstellung, Diskriminierung, Verunglimpfung, Denunziation etc. pp. Vor all dem schützt uns der Staat nicht.
> Und für Alles, was an möglichen Nachteilen darüberhinaus > geht, z.B. eine reale Bedrohung an Leib und Leben im realen > Leben, sind eh umgehend Polizei, Staatsanwaltschaften > und Gerichte zuständig.
Man muß es gar nicht erst soweit kommen lassen, sondern kann Präventivmaßnahmen ergreifen. Das ist durchaus im Sinne der ohnehin schon überlasteten Justiz. Abgesehen davon ist die Lebensqualität bereits massiv beeinträchtigt, wenn man mal zur Polizei gehen und Gerichte beschäftigen muß.
> Ich frage mich, welchen Wert ein Leben hat, in welchem > ich nicht sagen kann, was ich denke, in dem ich nicht der > sein kann, der ich bin.
Das ist leider ein gesellschaftliches Problem. Du wünschst Dir eine ideale Gesellschaft, in der man sich nicht schützen muß. Die Realität sieht aber leider anders aus. Und die von Dir gewünschte Gesellschaft erhälst Du leider auch nicht, indem Du so tust, als gäbe es sie bereits. Du erhälst allerhöchstens eine gefährliche Illussion davon, wenn Du empfiehlst, auf Schutzmaßnahmen zu verzichten.
Gruß Winfried
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.11.05 11:43 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke meinte:
> Und für Alles, was an möglichen Nachteilen darüberhinaus geht, > z.B. eine reale Bedrohung an Leib und Leben im realen Leben, > sind eh umgehend Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichte > zuständig.
Du empfiehlst, auf jeglichen Schutz zu verzichten und im Falle einer Bedrohung oder Gefahr die Staatanwaltschaft zu bemühen. Nehmen wir mal einen Vergleich: Diebstahl ist ja bekanntlich verboten. Angenommen, eine idealistisch verblendete Interes- sensgemeinschaft empfehle den Hausbesitzern eines Ortes, ihre Häuser nicht mehr zu verschließen weil auch die sich eine perfekte Gesellschaft wünschen, in der man seine Türen stets offen lassen kann.
Mal angenommen, es käme nun in den Häusern etwas abhanden und die Besitzer würden Anzeige wegen Diebstahls erstatten: Was glaubst Du wohl, was die Polizei denen erzählen würde? Und von der Versicherung würden sie wohl auch nichts bekommen. Zum mündigen Bürger gehört auch das Bewußtsein um die Gefahren und Risiken und die Prävention.
Damit möchte ich nicht empfehlen, die Türen nachts zu ver- schließen, denn es muß jeder selbst wissen, ob er sein Eigentum schützen will. Aber ich finde es moralisch verwerflich, die Menschen dazu aufzufordern, auf angemessene Schutz- maßnahmen zu verzichten.
Gruß Winfried
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.11.05 18:08 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Diese Nachricht wurde nicht archiviert, da der Autor dies nicht wünscht. Beiträge mit <X-No-Archive: Yes> werden nur einen Monat lang hier angezeigt. | | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich=21 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.11.05 19:17 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke schrieb:
> [die Wahrheit]
Selten habe ich im Usenet einen so gut ausgearbeiteten Artikel und eine derart stichhaltige Argumentation gelesen, der ich mich auch noch vollinhaltlich anschliessen kann. Ein echtes Highlight, vielen Dank! Hätte ich einen Hut, ich würde ihn vor Dir ziehen.
\V/ Live long and prosper
PointedEars (F'up2 dsnu)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.11.05 01:23 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke <tr@iworld.de> wrote: > Chiap Zap <chiap-the-zap@hdbgn-fzcgqok.biz> wrote:
>> Die meisten Menschen sind nicht in der Lage sich durch Mauern und >> Bodygards ausreichend zu schützen, um diese Sicherheit zu haben. > > Und richtig zum Dritten. U.A. deswegen haben wir die Grundrechte, die > den Einzelnen schützen. Sie gelten für *jeden*. Du solltest mal einen > Blick hineinwerfen ...
Wie darf ich mir das vorstellen? Anstelle meiner Bodygards soll ich mir ein Grundgesetzbuch um den Hals hängen?
Warum schnallst Du Dich im Auto an oder trägst einen Helm beim Motoradfahren? Die StVO garantiert doch mit Paragraf 1 schon, dass sich niemand anderes so verhält, dass Du gefährdet wirst.
> Bleiben noch mögliche und weit ernstere Folgen wie denkbare berufliche > Nachteile. Jemand könnte z.B. seinen Auftrag oder Job verlieren, weil er > seine Meinung kundtut und dem Vertragspartner, Arbeitgeber oder > Vorgesetzten diese Meinung nicht paßt. Und aus Angst um den Job tut man > nun seine Meinung nicht kund, und wenn, dann nur anonym. > > Dabei könnte ebensogut das Gegenteil der Fall sein: [...]
Ja, *könnte*. Wer garantiert, dass es so ist und nicht anders?
> Und wie sieht es bei Dir aus? Da ist einerseits der private Mensch, der > irgendwo lebt, und der offiziell nicht im Usenet postet. Im Usenet > jedoch gibt es den "Chiap Zap". Von dem weiß aber niemand, wer das > eigentlich ist
Weiß ich denn, wer Du "eigentlich bist"?
> (ich tue mal so, als wärest Du nicht geoutet worden). > Also ehrlich, diese Schizophrenie würde mich verrückt machen.
Welche "Schizophrenie"? Meinst Du, Chiap ist hier ein ganz anderer als im sonstigen Leben? Dann würde der Vergleich mit der Schizophrenie einigermaßen stimmen.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.11.05 01:26 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke <tr@iworld.de> wrote: > Chiap Zap <chiap-the-zap@hdbgn-fzcgqok.biz> wrote:
[...] > Du magst ja Deine persönlichen Gründe haben, warum Du ein Pseudonym > verwendest. Aber von Anderen das Gegenteil dessen zu fordern - nämlich > die Verwendung eines Pseudonyms -, worum aufgeklärte Menschen in anderen > nicht aufgeklärten Teilen der Welt tagtäglich kämpfen - nämlich die > Verwendung ihres eigenen Namens -, ist geradezu antiaufklärerisch und > finsterstes Mittelalter.
Kannst Du mir eine Stelle nennen, wo Chiap von jemandem _fordert_, er möge ein Pseudonym verwenden? Vielmehr richtet er sich gegen die (leider allgegenwärtige) Forderung, seinen Realnamen anzugeben. Das ist ein Unterschied.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.11.05 20:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Thorsten Reinicke wrote: > > Chiap Zap <chiap-the-zap@hdbgn-fzcgqok.biz> wrote: > > > Weil es böse Menschen gibt, die kriminelle Taten an Dir begehen, wenn Du > > Dinge sagst, die ihren Interessen zuwiderlaufen, ... > > Richtig, das *kann* tatsächlich geschehen. > > > ... kann Meinungs- und Redefreiheit nur dann existieren, wenn der > > Sprechende vor den Kriminellen sicher ist. > > Nochmals richtig. Der "Sprechende" benötigt also einen Schutz. > > Dieser Schutz ist allerdings i.w. gegeben. Damit "kriminelle Taten" > nicht geschehen und der "Sprechende vor den Kriminellen sicher ist", > haben wir das Recht der freien Meinungsäuerung. Dieses wird vom Staat > dem Individuum garantiert. Der Staat oder die Gesellschaft schützen das > sich äuernde Individuum vor möglichen Angriffen wegen der äuerungen.
Sagen wir mal lieber: Der Staat bemüht sich. Aber leider kann er in der Praxis diesen Schutz nicht gewährleisten. Lies news:94FB0A17282E0BF2.F232DC009746A6A3@ozzscjby.pybkxfmm , der letzte Abschnitt. Dann sage mir, wo in dieser wahren Geschichte der Staat hätte eingreifen können, um zu verhindern, dass der Mann usenetmässig gänzlich verstummt ist. (Er hatte früher häufig über Eisenbahn- und Modellbauthemen gepostet, dann in einer andern Gruppe über Vorgänge im Betrieb wo er arbeitet berichtet und zwar nicht mal besonders konkret, dann kam dieser Anruf, kurz danach hat er noch ungefähr ein halbes Dutzend Postings abgesetzt, danach nichts mehr. Auch nicht über Eisenbahnen. Er ist verstummt, die Angst hat ihn zum Schweigen gebracht und hätte mich auch an seiner Stelle.)
Also, Dein Glaube an die Allmacht des Staates ist nicht viel mehr als eine Schwärmerei. Auch ich wünschte mir eine Welt ohne Kriminelle, aber die Realität ist anders. Das hat der Gesetzgeber übrigens selbst erkannt und daher das Recht auf ano-/pseudonyme Meinungsäusserung in Telediensten, wozu das Usenet zweifellos zählt, gesetzlich festgeschrieben. Eben gerade deshalb, weil durch die Verwendung eines Pseudonyms ein sehr effektiver Schutz mit einfachsten Mitteln erreicht werden kann.
> ... > Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des Realnamens ist > durchaus richtig und angemessen. Immerhin leben wir im aufgeklärten > Europa. Das Usenet folgt hier bester europäischer Tradition. >
"Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des Realnamens" gibt es nicht. Im Gegenteil. *NUR* im deutschen Usenet gibt es noch ein paar Buben, die den Realnamen fordern. Das gesamte übrige Usenet, und das sind 99% des Usenets, verwendet oder toleriert Pseudonyme. Schau einfach über den Tellerrand. (Man sollte vielleicht etwas englisch können.) Ich frage mich natürlich, warum sind es ausgerechnet die Deutschen, die Wert auf die Erpressbarkeit von Schreibern und damit auf die Unterdrückung der Meinungsfreiheit legen? Vor einem solchen geschichtlichen Hintergrund. Ich frage mich das wirklich. Und mir schaudert.
> Es geht darum, zu sich selbst zu stehen, stehen zu können, und seine > Gedanken frei und offen äuern zu können - selbstverständlich unter dem > eigenen Namen und mit Respekt vor dem Anderen. Es ist eine Frage der > *Kultur*. >
Diese Kultur hat immerhin einen Blaise Cendrars, einen Peter Alexander, eine Colette, einen Moliére, einen Voltaire, einen Jean Paul, einen Mark Twain, einen Nicolas Cage, eine Maria Callas, einen Truman Capote, einen Rudi Carell, einen Dalai Lama, eine Estee Lauder, einen Cliff Richards, einen Nelson Mandela, einen Dean Martin, einen Oscar Wilde, einen Steve Wonder und viele viele mehr... ich könnte Dir Hunderte nennen, von denen Du nicht mal ahnst, dass es Pseudonyme sind.
> ... > Und btw., da Du ein Argument in dieser Richtung nanntest: Kein > Journalist, Autor, Publizist, Moderator etc. wei, wer alles das von ihm > Geschriebene oder Gesagte liest oder hört. Die senden ebenso ins Off, > wie wir hier im Usenet. Und dennoch veröffentlichen sie unter ihrem > eigenen Namen. >
Ach wirklich? Du irrst Dich.
> ... > Und diese Richtung, nämlich die Stärkung der einzigartigen > Persönlichkeit, sollte ausgebaut werden, und nicht ihr Zerfall. > Erforderlich sind gegenseitige Achtung und Respekt voreinander, eben die > Menschenwürde. Jemanden, der sich hinter *irgendeiner* "Identität" > versteckt, werde ich jedoch kaum Respekt entgegenbringen können. *Wem* > sollte ich ihn auch entgegenbringen? >
Wenn das Dein Problem ist, dann steht es schlimm um Dich. Muss *ich* Dir sagen, wem Du Respekt entgegenbringen sollst? Das ist unglaublich. Die Antwort ist doch klar: dem Menschen neben Dir. Dazu gehört vor allem der Name, den er Dir nennt.
> Die Frage kann also nicht lauten: Wie schützen wir uns im Internet? > > Sie mu vielmehr lauten: Wie verschaffen wir den Menschen- und > Grundrechten auch im Internet Geltung? >
Indem wir ihm zeigen, wie er sich vor kriminellen und faschistischen Menschen schützen kann, etwa durch die Verwendung eines Pseudonyms von Anfang an.
Chiap
--==11==-- ALI What is your name? LAWRENCE My name is for my friends. None of my friends is a murderer. (Lawrence of Arabia and Ali of El Karish)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.11.05 21:40 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap <chiap-the-zap@pti.nmvpjt.be> wrote: > Thorsten Reinicke wrote:
>> Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des Realnamens ist >> durchaus richtig und angemessen. Immerhin leben wir im aufgeklärten >> Europa. Das Usenet folgt hier bester europäischer Tradition. >> > > "Die im Usenet übliche Empfehlung zur Verwendung des Realnamens" > gibt es nicht. Im Gegenteil. *NUR* im deutschen Usenet gibt es > noch ein paar Buben, die den Realnamen fordern. Das gesamte > übrige Usenet, und das sind 99% des Usenets, verwendet oder > toleriert Pseudonyme. Schau einfach über den Tellerrand. (Man > sollte vielleicht etwas englisch können.) Ich frage mich > natürlich, warum sind es ausgerechnet die Deutschen, die Wert > auf die Erpressbarkeit von Schreibern und damit auf die > Unterdrückung der Meinungsfreiheit legen? Vor einem solchen > geschichtlichen Hintergrund. Ich frage mich das wirklich. Und > mir schaudert.
Ich schrieb es schon an anderer Stelle: ich glaube bei den meisten RN-Forderern nicht, dass sie die Absicht führen, andere Teilnehmer erpressbar zu machen. Der am häufigsten vorkommende Grund dürfte ein Wunsch nach einer Eingliederung von Neulingen in gewisse Gepflogenheiten sein. Diese Gepflogenheiten könnten irgendwas sein. Im de-Usenet sind es nun mal vor allem die Realnamen, es hätten aber auch bestimmte Grußformeln, etc. sein können. In der Tat, ich wurde schon kritisiert, weil ich üblicherweise meine Beiträge nicht mit einem abschließenden Gruß versehe.
Zu dem Thema bin ich letztens über Wackers Seiten auf einen sehr interessanten Beitrag gestoßen:
Message-ID: <slrn7q4j7d.j4h.amk@krell.snafu.de>
Darin heißt es: "Eine Minderheit von Leuten tritt die guten Sitten und Gebräuche mit Füßen. [...]", und weiter: "Es geht doch überhaupt nicht allein um den Realname, sondern um das Akzeptieren von Regeln allgemein."
lk <-- Das ist mein abschließender Gruß.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.12.05 21:52 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Chiap Zap <chiap-the-zap@pti.nmvpjt.be> wrote:
Weitere Antworten meinerseits in diesem oder vergleichbaren Threads erfolgen in de.soc.netzkultur.umgangsformen.
Ich hoffe, daß das F'up2 dsnu funktioniert. Ich bin in diesem Punkt ungeübt :-).
Grüße TR
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Realnamen im Usenet sind gefährlich! | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.12.05 14:01 Uhr |
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