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Bin auf der Suche nach meinem nächsten Urlaubsziel evtl. fündig geworden. Und zwar bei den Kleinen Antillen. Bisher habe ich fast immer Rucksackreisen unternommen (Skandinavien, Nepal Neuseeland...) und frage mich jetzt, ob sowas in der Karibik auch möglich ist. Das Preisniveau soll ja dort relativ hoch sein und mich würde interessieren, ob es dort so etwas wie Hostels oder Backpacker gibt. Wie kann man von Insel zu Insel gelangen und was würde der Transfer ungefähr kosten? Über Antworten und Hilfe würde ich mich sehr freuen. VG
Marco
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kleine Antillen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.10.05 01:22 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Marco,
> Bin auf der Suche nach meinem nächsten Urlaubsziel evtl. fündig > geworden. Und zwar bei den Kleinen Antillen. Bisher habe ich fast > immer Rucksackreisen unternommen (Skandinavien, Nepal Neuseeland...) > und frage mich jetzt, ob sowas in der Karibik auch möglich ist.
Grundsätzlich ist alles möglich. :) Aber eher unüblich. Ich bin großer Antillen-Fan und war schon auf einigen der Inseln aber einen Ruckack-Touri hab ich noch nicht gesehen. Wie es mit Zelten aussieht weiss ich nicht, kann mich aber nicht erinnern mal eines gesehen zu haben. Kann aber auch daran liegen das man abgesehen von der "Hochsaison" von Dez bis März fast gar keine anderen Touristen sieht. ;) Zum vielen Rumreisen dürften die einzelnen Inseln der kleinen Ant. auch schlicht zu klein sein, was aber ganz und garnicht nicht heissen soll, das es dort nichts zu sehen gäbe.
>Das Preisniveau soll ja dort relativ hoch sein und mich würde > interessieren, ob es dort so etwas wie Hostels oder Backpacker gibt.
Im Vergleich zu z.b. Asien, ja. Das Preisniveau ist von Insel zu Insel unetrschiedlich, aber oft mit Deutschland zu vergleichen. Nahrungsmittel vom Markt und Minibus sind günstiger, aber das wars auch schon. Es ist aber durchaus relativ einfach möglich auch günstigere (Privat-)Unterkünfte (abseits der Ressorts) für 10 bis 25 euro/Tag zu finden. Entweder vorher über Internet etwas suchen oder schlicht irgendjemanden dort fragen. Die Leute sind, abgesehen von den europäischen Inseln wie Gouadeloupe, Martinique, St Martin. etc. extrem offen, nett und hilfsbereit. Trampen ist beispielsweise kein Problem, man steht selten länger als 5 minuten, meist hält das erste Auto.
Nach einbruch der Dunkelheit (Im Sommer ca 18:30) und noch mehr später am Abend fahren allerdings kaum bis gar keine Autos mehr auf den Straßen, da wird es dann sehr schwierig. Üerhaupt sind die Inseln von den (wenigen) Touristen-zentren abgeshen Abends relativ meditativ, man könnte auch sagen tot. :) Die Karriben stehen morgens um 5 auf und gehen früh ins Bett. Es gibt in der Regel auch keine offiziellen Busse und schon gar keine Abfahrtspläne. Am besten jemanden Fragen...
> Wie kann man von Insel zu Insel gelangen und was würde der Transfer > ungefähr kosten?
Nebeneinander gelegene Inseln sind fast immer per Fähre/Schiff zu erreichen, allerdings oft nur einmal am Tag. (Tip: immer min. 1 Stunde früher da sein als angekündigt, mit genauem Zeitplan haben die es da oft nicht so.. ;) ) Falls die Inseln nicht so weit auseinander liegen, lohnt es sich auch den nächsten Fischer oder sonstwie Bootbesitzer zu fragen, die fahren einen auch schon mal für kleines Geld und kennen oft die schönsten Plätze. Fähren-Preise habe ich jetzt nicht mehr im Kopf, sind aber auf den jeweiligen Insel/Landes- Homepages relativ einfach in Erfahrung zu bringen.
Meine Karibik 'all-time-favourites' sind übrigens: St.Lucia und Domenica. Es gibt keine schöneren Plätze auf Erden...
grüße, rob
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