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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 10:07 Uhr
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Hi,

wir waren am Wochenende am Rothaarsteig.

Positiv:
- selbst die noch nicht komplett fertige Ausschilderung (es fehlen noch
eineige Schilder für die Kilometerangaben) ist so perfekt, dass man
sich nicht verlaufen kann
- viele Hinweisschilder auf nahegelegene Gastronomie verhindern
erfolgreich das verhungern.
- einige schöne Hütten und viele neue Bänke

Negativ:

- "Man" läuft den Weg von Brilon Richtung Dillenburg (wir sind die
Etappe Lützel/BrilonWald gelaufen, da wir so für das Ende der Etappe
mehr Bahnhofsmöglichkeiten direkt an der Strecke hatten)
- "Man" nutz den Gepäcktransport (von den mehreren hundert "Wanderen"
hatten vielleicht 20 ihr Gepäck selber dabei)
- der Weg geht zu 95% über "Waldautobahnen"
- daher auch unverhältnissmässig viele Autos direkt auf dem
Wanderweg!
- 2 Umfrageaktionen um mehr über die Vermarktung zu erfahren
- viele Hütten, die nicht viel grösser als eine Bushaltestelle waren,
und sehr dunkel waren (dort kann man nur mit Mühe mit mehr als einer
Person drin übernachten), d.h. ohne Zelt würde ich die Gegend nicht
noch mal laufen.
- Teils recht teure Restaurationen direkt am Steig

Neutral:
- auf dem "Kahlen Asten" wird aktuell ein gehobenes Restaurant gebaut

Aber:
Die Gegend ist wundeschön, und sobald man sich auch nur einige Meter
vom Steig entfernt (teilweise kann man sogar parallel zum Steig
laufen), ist man wie gewohnt allein und findet auch schöne kleine
idyllische Wege. Auch die Restaurantpreise fallen bei einer Entfernung
von 1-2km schon deutlich.

Monika

 
 
 
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 10:24 Uhr
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Morgen,

"Monika.Dannhauer" <Monika.Dannhauer@GMX.de> writes:

> Hi,
>
> wir waren am Wochenende am Rothaarsteig.
soetwas hatte ich solange ich noch vor Ort bin auch noch vor. Aber...

> Negativ:
>
> - "Man" läuft den Weg von Brilon Richtung Dillenburg (wir sind die
> Etappe Lützel/BrilonWald gelaufen, da wir so für das Ende der Etappe
> mehr Bahnhofsmöglichkeiten direkt an der Strecke hatten)
> - "Man" nutz den Gepäcktransport (von den mehreren hundert "Wanderen"
> hatten vielleicht 20 ihr Gepäck selber dabei)
> - der Weg geht zu 95% über "Waldautobahnen"
> - daher auch unverhältnissmässig viele Autos direkt auf dem
> Wanderweg!
> - 2 Umfrageaktionen um mehr über die Vermarktung zu erfahren
> - viele Hütten, die nicht viel grösser als eine Bushaltestelle waren,
> und sehr dunkel waren (dort kann man nur mit Mühe mit mehr als einer
> Person drin übernachten), d.h. ohne Zelt würde ich die Gegend nicht
> noch mal laufen.
> - Teils recht teure Restaurationen direkt am Steig
...Deine Negativliste schreckte mich bisher ab. Wie ist das denn an
trockenen Tagen innerhalb der Woche? Sind dann auch viele Touristen
auf der Strecke oder kann man auch mal eine Stunde laufen, ohne
froehliche Menschen zu sehen ;)?

VG
hmw

--
We're back to the times when men were men and wrote their own device drivers
Linus Torvalds
 
 
 
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 15:08 Uhr
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On 4 Oct 2005 01:07:51 -0700
"Monika.Dannhauer" <Monika.Dannhauer@GMX.de> wrote:

> wir waren am Wochenende am Rothaarsteig.

ich wohne in der Nähe, bin am WE mal 40km des Steiges mit dem Rad
gefahren.
> Positiv:
> - selbst die noch nicht komplett fertige Ausschilderung (es fehlen noch
> eineige Schilder für die Kilometerangaben) ist so perfekt, dass man
> sich nicht verlaufen kann

Volle Zustimmung!

> Negativ:
>
> - "Man" läuft den Weg von Brilon Richtung Dillenburg (wir sind die
> Etappe Lützel/BrilonWald gelaufen, da wir so für das Ende der Etappe
> mehr Bahnhofsmöglichkeiten direkt an der Strecke hatten)

Das verstehe ich nicht. Warum ist es ungünstig, das die Leute in eine
bestimmte Richtung laufen?

> - "Man" nutz den Gepäcktransport (von den mehreren hundert "Wanderen"
> hatten vielleicht 20 ihr Gepäck selber dabei)

Verstehe ich auch nicht. Warum ist es nachteilig für dich, wenn andere
lieber ohne Gepäck laufen?

> - der Weg geht zu 95% über "Waldautobahnen"

Das ist zumindest um Wilnsdorf herum (wo ich gestartet bin) anders. Mit
dem Rad musste ich an einigen Stellen sogar absteigen.

> - daher auch unverhältnissmässig viele Autos direkt auf dem
> Wanderweg!

Ich habe kein einziges gesehen.

> - viele Hütten, die nicht viel grösser als eine Bushaltestelle waren,
> und sehr dunkel waren (dort kann man nur mit Mühe mit mehr als einer
> Person drin übernachten), d.h. ohne Zelt würde ich die Gegend nicht
> noch mal laufen.

Das stimmt. Warum man besagte Hütten nicht einfach nen meter länger
baut verstehe ich nicht.

Gruss Mario
 
 
 
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 18:43 Uhr
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 21:51 Uhr
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On Tue, 04 Oct 2005 18:43:52 +0200
Andreas Fischer <usenetspam@nurfuerspam.de> wrote:

> Tourismus anzukurbeln. Die beteiligten Verbände und Kommunen haben ziem=
lich
> wenig Interresse an Wanderern, die nichts konsumieren und im Wald schlafe=
n.

von [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

"Rechts und links des Weges gibt es eine Vielzahl von
Über- nachtungsmöglichkeiten. Verzichten Sie bitte auf
das - ohnehin nicht erlaubte - Übernachten im Wald."

 
 
 
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen05.10.05 19:37 Uhr
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 21:09 Uhr
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Hi!

Monika.Dannhauer <Monika.Dannhauer@GMX.de> wrote:
> Hi,

> wir waren am Wochenende am Rothaarsteig.

[...]

> Negativ:

> - "Man" läuft den Weg von Brilon Richtung Dillenburg (wir sind die
> Etappe Lützel/BrilonWald gelaufen, da wir so für das Ende der Etappe
> mehr Bahnhofsmöglichkeiten direkt an der Strecke hatten)

Ich bin ihn mal ein Stück in die andere Richtung gelaufen - da sollte
irgenwo noch ein Thread rumliegen ;)

> - viele Hütten, die nicht viel grösser als eine Bushaltestelle waren,
> und sehr dunkel waren (dort kann man nur mit Mühe mit mehr als einer
> Person drin übernachten), d.h. ohne Zelt würde ich die Gegend nicht
> noch mal laufen.

Du sollst ja auuch in den Hotels und Pensionen am Steig übernachten. Der
Rothaarsteig ist ein reines Marketing-Projekt wie jetzt neuerdings auch
am Rhein entlag ein Steig geführt wurde.

Außerdem weißt Du ja, daß wild zelten in Deutschland verboten ist...
=;-D

> - Teils recht teure Restaurationen direkt am Steig

Das ist Teil des Konzeptes

Ich hab jedenfalls einen fetten Haken dran gemacht - da erwandere ich
lieber ohne "Autobahn" den Limes Stück um Stück

Aber auch der Rothaarsteig hat sein Publikum und daß ich ihn nicht
zuende gehe wird wohl keinem auffallen ;-) ... Das Konzept sieht dort so
aus: Man mietet sich in einer (oder auch nacheinander in 2 oder 3)
Pensionen ein, wird morgends mit Butterstulle und Teeflasche an den
Etappenanfang gefahren und abends am Etappenende wieder abgeholt. Zu den
Hotels und Pensionen muß man nämlich sonst immer 250-300 hm absteigen
und morgends wieder aufsteigen, da die Orte alle im Tal liegen.

Jedem das seine ;-)

Grüße
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de
* WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
 
 
 
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Rothaarsteig

Bergsteiger beim Bergsteigen05.10.05 09:48 Uhr
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Monika.Dannhauer wrote:

> Hi,
>
> wir waren am Wochenende am Rothaarsteig.

Mit anschliessendem Nationalfeiertag?
>
> Positiv:
> - selbst die noch nicht komplett fertige Ausschilderung (es fehlen noch
> eineige Schilder für die Kilometerangaben) ist so perfekt, dass man
> sich nicht verlaufen kann

Das ist eigentlich der einzige Grund Rennsteig, Rheinsteig oder den
Rothaarsteig zu laufen. Man spart sich das ständige Verlaufen/Kartenarbeit.

> - viele Hinweisschilder auf nahegelegene Gastronomie verhindern
> erfolgreich das verhungern.
> - einige schöne Hütten und viele neue Bänke
>
> Negativ:
>
> - "Man" läuft den Weg von Brilon Richtung Dillenburg (wir sind die
> Etappe Lützel/BrilonWald gelaufen, da wir so für das Ende der Etappe
> mehr Bahnhofsmöglichkeiten direkt an der Strecke hatten)
> - "Man" nutz den Gepäcktransport (von den mehreren hundert "Wanderen"
> hatten vielleicht 20 ihr Gepäck selber dabei)
> - der Weg geht zu 95% über "Waldautobahnen"
> - daher auch unverhältnissmässig viele Autos direkt auf dem
> Wanderweg!
> - 2 Umfrageaktionen um mehr über die Vermarktung zu erfahren

Lauf die Wege mal in der Woche, und auch außerhalb von Feiertagen...

> - viele Hütten, die nicht viel grösser als eine Bushaltestelle waren,
> und sehr dunkel waren (dort kann man nur mit Mühe mit mehr als einer
> Person drin übernachten), d.h. ohne Zelt würde ich die Gegend nicht
> noch mal laufen.

Wahrscheinlich sind die Hütten absichtlich so gefertigt.
 
 
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