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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen30.09.05 16:05 Uhr
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Hallo!

Meine neuste Idee unter den Ideen, die ich wahrscheinlich niemals
umsetzen werde ist die, meine Schwester, die neu nach Dresden gezogen
ist, dort von Hamburg aus zu besuchen. Und zwar mit einem Kayak. Nun
stellen sich ein paar Fragen:

Bin ich total bescheuert?

Wie weit ist der Weg auf der Elbe?

Wieviele Kilometer kann man als untrainierter/mittelmäßig
trainierter/gut trainierter Kayaker mit Gepäck pro Tag schaffen?

Da ich, wenn überhaupt, nur einen Weg per Kayak fahren will: Was gibt es
für Möglichkeiten, ein Kayak für den Zeitraum zB in Hamburg zu leihen
und nach Dresden zu transportieren, um es dann auf der Elbe
zuzückzutransportieren?

Vielleicht kaufe ich ein gebrauchtes Kayak und verkaufe es dann wieder.
Welche Marke/welches Modell ist für mein Vorhaben zu empfehlen?

Grüße,
Ingmar
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen30.09.05 17:48 Uhr
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Am 30.09.2005 16:05:26 schrieb Ingmar Heinrich:

> Meine neuste Idee unter den Ideen, die ich wahrscheinlich niemals
> umsetzen werde ist die, meine Schwester, die neu nach Dresden gezogen
> ist, dort von Hamburg aus zu besuchen. Und zwar mit einem Kayak. Nun
> stellen sich ein paar Fragen:
>
> Bin ich total bescheuert?

Nein, nicht wirklich.

> Wie weit ist der Weg auf der Elbe?

Schau mal unter [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\ , hier werden 300 km Elbe von Torgau
bis hinter Wittenberge sehr gut beschrieben, Übernachtungsmöglichkeiten
etc.

> Wieviele Kilometer kann man als untrainierter/mittelmäßig
> trainierter/gut trainierter Kayaker mit Gepäck pro Tag schaffen?

Auf der Elbe ist das so eine Sache. Kein Wind / Rückenwind 20 - 30 km,
Gegenwind 15 km? Wir haben es schon erlebt, daß die recht gute Strömung der
Elbe vom Gegenwind mehr als aufgehoben wurde (Barby - Magdeburg,
Havelmündung/Werben).

> Da ich, wenn überhaupt, nur einen Weg per Kayak fahren will: Was gibt es
> für Möglichkeiten, ein Kayak für den Zeitraum zB in Hamburg zu leihen
> und nach Dresden zu transportieren, um es dann auf der Elbe
> zuzückzutransportieren?

Sicherlich gibt es in HH Verleiher, oder in DD ([externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\ )

> Vielleicht kaufe ich ein gebrauchtes Kayak und verkaufe es dann wieder.
> Welche Marke/welches Modell ist für mein Vorhaben zu empfehlen?

Spritzschutz solltest Du haben und eine Ruderanlage, schmale, schnelle
Linie wäre gut, u.U. sollte man über ein Seekajak nachdenken (wegen der
doch möglichen Wellen auf der Elbe). Du solltest Dich noch ein wenig mit
den Regeln auf Bundeswassertraßen (Kennzeichnungspflicht von
Kleinfahrzeugen, Verhalten an Fähren, insbesondere Gierfähren) befassen.
Hinweise findest Du unter [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\ .

Gruß

Olli
--
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen01.10.05 16:43 Uhr
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Hall Ingmar,

Ingmar Heinrich schrieb im Artikel <3q4v0vFddgbqU1@uni-berlin.de>:
> Hallo!
>
> Meine neuste Idee unter den Ideen, die ich wahrscheinlich niemals
> umsetzen werde ist die, meine Schwester, die neu nach Dresden gezogen
> ist, dort von Hamburg aus zu besuchen. Und zwar mit einem Kayak. Nun
> stellen sich ein paar Fragen:
>
> Bin ich total bescheuert?

Wenn Du stromauf fahren willst: Ja!

> Wie weit ist der Weg auf der Elbe?

Vom Blauen Wunder bis Schleuse Geesthacht 532 km.

> Wieviele Kilometer kann man als untrainierter/mittelmäßig
> trainierter/gut trainierter Kayaker mit Gepäck pro Tag schaffen?

Wir sind als erfahrene Gepäckfahrer, aber ohne sportlichen Ehrgeiz
mit Prijon Yukon Tour Booten 35-55 km pro Tag gefahren. Das kam
auf Besichtigungen und auch auf die Zeltmöglichkeiten an.

> ...und nach Dresden zu transportieren, um es dann auf der Elbe
> zurückzutransportieren?

Mieten ist kein Problem. Transport mit Dachgepäckträger auf PKW.

> Welche Marke/welches Modell ist für mein Vorhaben zu empfehlen?

Das kommt darauf an, wie erfahren Du bist, wieviel Gepäck Du mitnimmst
und wie Du das verpackst. Ich gebe zu Marke und Modell keine Empfehlung
ab. Ich will's nicht schuld sein.
Viel Vergnügen.
Willi

 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen02.10.05 15:33 Uhr
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Hm!
Wilhelm Pfeiffer <willi@wilhelm-pfeiffer.de> wrote:
> ... Ich will's nicht schuld sein.
Wo kommt denn das apostrophierte "s" her?
Was soll es mir sagen?
Was will der Autor damit dagen?

Fragen über Fragen im Kayak-Sport!

RicciE
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen04.10.05 18:07 Uhr
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Ricci Ebert schrieb im Artikel <1h3suwp.iv08gwex1x4wN%ann.meldung@gmx.de>:
> Hm!
> Wilhelm Pfeiffer <willi@wilhelm-pfeiffer.de> wrote:
>> ... Ich will's nicht schuld sein.
> Wo kommt denn das apostrophierte "s" her?
> Was soll es mir sagen?
> Was will der Autor damit dagen?
>
Hi Riccie,
ich will damit sagen, daß (ichs, ich's oder) ich es nicht
schuld sein willl, wenn sich ein unerfahrener Paddler auf einer
wochenlangen Tour übernimmt, weil ich durch das Vorschlagen
eines bestimmten Kayak-Typs den Eindruck erwecken könnte, damit
würde die Fahrt zu einem Kinderspiel.
Gruß Willi

 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen05.10.05 17:55 Uhr
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Hallo Wilhelm

>>Wo kommt denn das apostrophierte "s" her?

> ich will damit sagen, dass (ichs, ich's oder) ich es nicht
> schuld sein willl,
Aaaah, das "es" ist zu viel! Man "ist schuld an einer Sache" oder "ist
schuld, wenn einer das und das getan hat" oder notfalls "ist man schuld
*daran*, dass ...". Aber niemals "ist man *es* schuld". "*Es* sein" kann =

man nur "leid". Beispiel: "Ich bin es leid, von anderen auf
Grammatikfehler aufmerksam gemacht zu werden grmbmgrbmlgnagna..." ;-)

Gruss, Florian
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen06.10.05 08:43 Uhr
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Junger Mann!
Florian Anwander <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> wrote:

> >>Wo kommt denn das apostrophierte "s" her?
> > ich will damit sagen, daß (ichs, ich's oder) ich es nicht
> > schuld sein willl,
> Aaaah, das "es" ist zu viel! Man "ist schuld an einer Sache" oder "ist
> schuld, wenn einer das und das getan hat" oder notfalls "ist man schuld
> *daran*, dass ...". Aber niemals "ist man *es* schuld". "*Es* sein" kann
> man nur "leid". Beispiel: "Ich bin es leid, von anderen auf
> Grammatikfehler aufmerksam gemacht zu werden grmbmgrbmlgnagna..." ;-)
Ich hab niemanden auf einen Grammatikfehler aufmerksam gemacht, mich hat
es einfach interessiert!
Zitat Herr Anwander:
> grmbmgrbmlgnagna...!
Und ausserdem: "Grammatik" ist keine Gebrauchsanweisung für richtiges
Verhalten in sprachlichen Zusammenhängen, sondern der Versuch einer
Beschreibung, wie sprachliche Handlungen zu einer bestimmten Zeit und in
bestimmten Regionen als "kommunikativ richtig" empfunden werden.
Also (um den Dreh in vollends abseitige Richtung zu kriegen): Unter
diesem Gesichtspunkt wird die ganze Diskussion um die Rechtschreibreform
nur noch lächerlich: Wenn Goethe - der so oft als Opfer in diesem
absurden Streitchen herhalten muss - heute so veröffentlicht werden
würde, wie er realiter geschrieben hat, kein Schwein würde das als
Literatur sehen.

;-))
RicciE
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen06.10.05 14:18 Uhr
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Hi Ricci

> Ich hab niemanden auf einen Grammatikfehler aufmerksam gemacht, mich hat
> es einfach interessiert!
Nicht Du - ich habe das getan ;-)

Florian
 
 
 
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Kayak von Dresden nach Hamburg?

Bergsteiger beim Bergsteigen01.10.05 17:50 Uhr
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Ingmar Heinrich schrieb:

> Bin ich total bescheuert?
>

Nö. Die Idee ist gut. Ich würde allerdings nur die Rücktour nach Hamburg
angehen. Also vielleicht irgendeine Falt-Lösung verwenden, damit in der
Bahn nach Dresden, und zurück dann Paddeln. Dann hast du keine
zusätzliche Fahrerei mehr.

> Wieviele Kilometer kann man als untrainierter/mittelmäßig
> trainierter/gut trainierter Kayaker mit Gepäck pro Tag schaffen?

Ohne Strömung schätze sind größenordnungsmäßig 40km drin. Man hat ja
außer Paddeln eigentlich nichts zu tun. Dazu kommen dann noch die km,
die die Strömung schafft. Keine Ahnung, wie schnell die Elbe da
unterwegs ist.

> Vielleicht kaufe ich ein gebrauchtes Kayak und verkaufe es dann wieder.

Das wird wohl die wahrscheinlichste Möglichkeit sein. Oder besser:
gebraucht kaufen, benutzen, und dann behalten und häufiger benutzen.

Ich würde an deiner Stelle herausfinden, wo an der Elbe z.B. Ruder- oder
Kanuclubs liegen. Dort dann mal höflich anfragen, ob du da für eine
Nacht zelten darfst. Mit etwas Glück hast du dann noch 'ne Dusche oder
womöglich ein festes Dach über dem Kopf für kleines Geld inklusive.

Ab Geesthacht abwärts außerdem noch einen Tidekalender zu Rate ziehen.
Das kann die Sache deutlich erleichtern.

Außerdem würde ich die Tour vermutlich nicht im Winterhalbjahr machen,
sondern eher im Mai/Juni oder so. Über Himmelfahrt z.B. wäre vermutlich
ein guter Zeitpunkt.

Schönen Gruß,

Jochen

 
 
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