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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 13:44 Uhr
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Hallo zusammen,
schon seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Ladegerät für
Mignon/Micro
Akkus mit 12 V KFZ Anschluss.

Es sollte mit dieser Solarzelle funktionieren:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Da ich häufig längere Touren unternehme möchte ich nicht mehrere Kilos an
Akkus mitschleppen, damit GPS und Kamera einsatzbereit bleiben.
Ich benötige ein Ladegerät, das bei Strömen kleiner als 350 mA immernoch
korrekt arbeitet.
Herstelleranfragen haben ergeben, dass es bei allen
Geräten unter Strommangel zu Fehlfunktionen kommt/kommen kann und somit eine
korrekte Aufladung nicht mehr gewährleistet ist.

Wie kann ich dennoch die Akkus auf Reisen laden? Gibt es
Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und 350 mA zurecht
kommen?

Welche Lösung bevorzugt ihr für Energie auf der Tour?

Vielen Dank.

Schönes Wochenende,
-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 14:02 Uhr
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Am 21.05.2005 13:44 hub Peter Schlotmann aber zu reden an und sprach:

> Wie kann ich dennoch die Akkus auf Reisen laden? Gibt es
> Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und 350 mA zurecht
> kommen?

Siehe [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Artikelnummer 512011 - LN

HTH

R/\LF
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 14:40 Uhr
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> Siehe [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

>

> Artikelnummer 512011 - LN

Leider kommt dieser Artikel aufgrund des geringen
Preis-Leistungsverhältnisses nicht in Frage. 100 ? für 2,2 Watt und nicht
wetterfest. In der Bedienungsanleitung heißt es:

<CUT>

Q: KANN MEIN iSunT OHNE SCHUTZ IM FREIEN GELASSEN WERDEN?

A: Nein, ISunT ist nicht wetterfest und sollte nur in einem Gebäude benutzt
werden.

</CUT>

Ein Indoor Solarlader...Kein Kommentar!

Trotzdem Danke für den Tipp.

-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 15:07 Uhr
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Am 21.05.2005 14:40 hub Peter Schlotmann aber zu reden an und sprach:

> Leider kommt dieser Artikel aufgrund des geringen
> Preis-Leistungsverhältnisses nicht in Frage. 100 ? für 2,2 Watt und nicht
> wetterfest. In der Bedienungsanleitung heißt es:
> ...
> Ein Indoor Solarlader...Kein Kommentar!

Vielleicht ist der verwandte Artikel 512042-WU eher was. 29,95 Euronen,
dafür aber eben ohne das Ladegerät.

Und was diese bemerkung über "nur innen" angeht: Ich denke das geht auf
diese abstrusen Produkthaftungs-Probleme in den USA zurück. Aber jedem
sollte klar sein dass er das Teil nicht bei strömendem Regen benutzen
darf Schließlich sind die 2 Watt aj auch nur bei Sonnenschein garantiert ...

Oder du musst halt so ein Teil nehmen: 110261-LN. Seewasserfest, 10Watt,
allerdings auch schlappe 279 Euronen. Da fällt der Laderegler mit 30
Euronen und der zugehörige Akku für um die 40 Euronen fast schon nicht
mehr auf ... ;-)
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 15:34 Uhr
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> Vielleicht ist der verwandte Artikel 512042-WU eher was. 29,95 Euronen,
> dafür aber eben ohne das Ladegerät.

Dieser Artikel läd leider nur Micro Zellen und macht qualitativ wirklich
keinen guten Eindruck.

> Aber jedem
> sollte klar sein dass er das Teil nicht bei strömendem Regen benutzen
> darf Schließlich sind die 2 Watt aj auch nur bei Sonnenschein garantiert
> ...

Das stimmt schon, doch ich möchte die Solarzelle nicht bei jedem kleinen
Schauer vom Rucksack abmontieren und verpacken müssen. Bei einem verregneten
Tag, den man im Zelt verbringt, wäre es doch schön eine Solarzelle vorm Zelt
zu haben, die wenigstens ein bisschen die Akkus auflädt.

> Oder du musst halt so ein Teil nehmen: 110261-LN.

Es wäre natürlich möglich extra einen etwas größeren 12 Volt Akku
mitzunehmen und diesen über eine Solarzelle zu laden. An den Akkus kann ich
dann bei Bedarf jedes beliebige KFZ Ladegerät anschließen. Jedoch würde die
Lösung viel zu viel wiegen und ich wäre arm... ;)

Ich habe wirklich sehr ausführlich recherchiert und auch Hersteller nach
Lösungen gefragt. Leider hat sich Nichts ergeben. In punkto Solarzelle kommt
im Grunde nur die von mir vorgeschlagene in Frage, da sie wetterfest, robust
und leicht ist.
Noch mal den Link: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Das einzige Problem ist: Wie bekomme ich die Energie (ohne Umweg über einen
großen 12 V Akku) direkt in die Akkus?

Gruß,
-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 15:11 Uhr
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Am 21.05.2005 14:40 hub Peter Schlotmann aber zu reden an und sprach:

> Q: KANN MEIN iSunT OHNE SCHUTZ IM FREIEN GELASSEN WERDEN?
>
> A: Nein, ISunT ist nicht wetterfest und sollte nur in einem Gebäude benutzt
> werden.

Ich nochmal:

Seltsam. In der englischen Bedienungsanleitung hier:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster =5001

finde ich:
---------------------8<------
Q: CAN MY iSun™ BE LEFT OUTDOORS WITHOUT A PROTECTIVE COVERING?
A: Yes. The iSun™ is weatherproofed and may be left outdoors. However,
the iSun™ is not waterproof and should be brought indoors in the event
of rain or snow.
--------------------8<-------

R/\LF
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 16:44 Uhr
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Wenn das Ding nicht wasserdicht sein sollte pack es in eine
Klarsichthülle und pass auf, dass kein Wasser reinläuft. Dann kannst Du
es auch den ganzen Tag auf Deinem Rucksack lassen. Wenn ich mir die Maße
von dem Gerät anschaue, müsste es eigentlich in eine normale DIN A4
Schutzhülle passen.

Grüsse, Don

Peter Schlotmann wrote:
> Hallo zusammen,
> schon seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Ladegerät für
> Mignon/Micro
> Akkus mit 12 V KFZ Anschluss.
>
> Es sollte mit dieser Solarzelle funktionieren:
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>
> Da ich häufig längere Touren unternehme möchte ich nicht mehrere Kilos an
> Akkus mitschleppen, damit GPS und Kamera einsatzbereit bleiben.
> Ich benötige ein Ladegerät, das bei Strömen kleiner als 350 mA immernoch
> korrekt arbeitet.
> Herstelleranfragen haben ergeben, dass es bei allen
> Geräten unter Strommangel zu Fehlfunktionen kommt/kommen kann und somit eine
> korrekte Aufladung nicht mehr gewährleistet ist.
>
> Wie kann ich dennoch die Akkus auf Reisen laden? Gibt es
> Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und 350 mA zurecht
> kommen?
>
> Welche Lösung bevorzugt ihr für Energie auf der Tour?
>
> Vielen Dank.
>
> Schönes Wochenende,
> -Peter
>
>
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 21:02 Uhr
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Peter Schlotmann wrote:

> Gibt es Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und
> 350 mA zurecht kommen?

Grundsätzlich werden Akkus nun mal geladen, indem man eine bestimmte
Zeitlang einen bestimmten Strom durchpumpt. Ladung ist Strom mal Zeit.

Und dieser Strom muß geliefert werden können. Bei nur winzigen
verfügbaren Strömen hast Du daher eher schlechte Karten.

vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Ich bin bei der FH angestellt und nicht bei der Caritas!"
(Dipl.-Ing. Paul auf die Frage, wie schwer denn die Prüfung werde)
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen21.05.05 22:47 Uhr
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Am 21.05.2005 21:02 hub Volker Gringmuth aber zu reden an und sprach:
> Peter Schlotmann wrote:
>
>
>>Gibt es Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und
>>350 mA zurecht kommen?
>
>
> Grundsätzlich werden Akkus nun mal geladen, indem man eine bestimmte
> Zeitlang einen bestimmten Strom durchpumpt. Ladung ist Strom mal Zeit.
>
> Und dieser Strom muß geliefert werden können. Bei nur winzigen
> verfügbaren Strömen hast Du daher eher schlechte Karten.

Das Problem ist weniger der Akku selbst als die Ladeschaltung, die bei
zu geringer Spannungsdifferenz Solarzelle - Akku und zu geringen Strömen
(bewölkter Himmel) aus dem Tritt kommt. Aber spezielle Solarladeregler
sollten das doch eigentlich können? Oder sind die für große Solarpanles
und somit große Ströme ausgelegt?

Die Regelbausteine 78Lxx (mit xx = regulierte Ausgangsspannung) sind
speziell für geringe Spannungsdifferenzen ausgelegt. Vielleicht findet
sich in den Datenblättern eine Beispielschaltung die man nachbauen kann.

Diese 78Lxx-Serie hat eine Dropout-Spannung (Unterschied von Eingang zu
geregeltem Ausgang von nur 1,7 Volt. Für 12 Volt Ausgang muss also die
Eingangsspannung minimal 13,7 Volt betragen. Allerdings kann die L-Serie
macimal 100 Milliampere. Die "große" Version 78Sxx braucht dann schon 4
Volt Differenz. Hier gibt's das Datenblatt:

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster 8l00_spannungsregler.pdf

Vielleicht kann der OP ja was damit anfangen.

R/\LF
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 02:19 Uhr
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Hallo Volker.

>> Und dieser Strom muß geliefert werden können. Bei nur winzigen
>> verfügbaren Strömen hast Du daher eher schlechte Karten.

Es geht schon. Man kann Akkus mit geringen Strömen laden. Allerdings ist die
Ladetechnik dann nicht besonders gut. Eine Lösung, wie dies realisiert
werden kann gibt es hier:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Die Zuverlässigkeit und Qualität der Ladung ist jedoch nicht Outdoor
tauglich. Aufgrund der großen Unterschiede der Umgebungstemperatur kommt es
entweder nur zu einer teilweisen Ladung oder einer Überladung, die die Akkus
zerstören würde.

Dennoch ist diese Lösung momentan die Beste, da das iSun wie gesagt auch
nicht in Frage kommt.

> Aber spezielle Solarladeregler
> sollten das doch eigentlich können? Oder sind die für große Solarpanles
> und somit große Ströme ausgelegt?

Ich habe bis jetzt nur Solarladeregler für 12 V oder 6 V Blei Gel Akkus
gefunden, jedoch nicht für 1,2 V NIMH Akkus. Weiß jemand ob es soetwas gibt?

>
> Die Regelbausteine 78Lxx (mit xx = regulierte Ausgangsspannung) sind
> speziell für geringe Spannungsdifferenzen ausgelegt.

Alle Bausteine dieser Art sind doch nur Spannungsregler, oder? Ich wüßte
nicht, wie ich mit ihnen beim Erreichen einer Endspannung den Ladestrom auf
Erhaltungsladung regulieren könnte und die fertige Ladung signalisieren
könnte.
Zur Erkennung, ob ein Akku voll ist gibt es diverse Verfahren, eins davon
ist die delta U Abschaltung, nur leider fehlt mir die Zeit mich näher in
diese Thematik einzuarbeiten und die komplette Ladeschaltung selbst zu
entwerfen.
Es überrascht mich schon, daß scheinbar keine kommerzialisierte Lösung für
mein Problem existiert. Es gibt doch sicher noch mehr Leute, die wochenlang
Abends im Zelt lesen, tagsüber ein GPS benutzen und ab und zu ein paar Fotos
schießen.
Da kommen gut und gerne mal leere 6 Akkus pro Woche zusammen...
Welcher findige Geschäftsmann bringt ein Produkt auf den Markt, das outdoor
tauglich ist und 6 Akkus pro Woche laden kann. Man kann ja mittlerweile
sogar Instant-Rotwein kaufen. Aber warum keine tragbare, wetterfeste Lösung
für mobile Akkuladung?

Trotzdem Danke für die rege Beteiligung an der Diskussion. Ich melde mich,
wenn ich eine Lösung gefunden habe.

-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 08:10 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann <Peter-17@gmx.de> wrote:

[...]
> Es überrascht mich schon, daß scheinbar keine kommerzialisierte Lösung für
> mein Problem existiert. Es gibt doch sicher noch mehr Leute, die wochenlang
> Abends im Zelt lesen, tagsüber ein GPS benutzen und ab und zu ein paar Fotos
> schießen.

Wie wäre es mit einem mechanischen/chemischen Fotoapparat, mit Karte und
Kompass und mit ein paar Teelichtern?

Digicams sind für längere Touren doch eher ungeeignet, GPS braucht man
üblicherweise auf den gängigen Trails nicht weil die meist ausreichend
gekennzeichnet sind und zum lange lesen bin ich meist zu müde nach dem
Kochen und Tagebuchschreiben...

Oder mit anderen Worten: die Lösung gibt es noch nicht zu kaufen, weil
es keinen Bedarf dafür gibt...

Grüße
Ulrike
--
* NAMES: Ulrike Schepp COMMERCIALS: Schepp Softwaredesign
* EMAIL: schepp@dark.lahn.de (priv.) schepp@schepp-softwaredesign.de
* WWW : [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
* SNAIL: Am Berg 1, D-35647 Waldsolms PGP-Key: 0x6945FEF9 on keyservers
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 08:51 Uhr
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On Sun, 22 May 2005 06:10:33 GMT Ulrike Schepp wrote:

>Digicams sind für längere Touren doch eher ungeeignet,

Meine kommt mit zwei Akkus 5 Wochen aus. Wenn man es sich verkneift,
ständig daran herumzuspielen, keine Videos aufnimmt, die man sich
sowieso nicht ansehen kann, das Display ausschaltet und darauf achtet,
dass man sparsam mit dem Strom umgeht ist das durchaus möglich.

>GPS braucht man
>üblicherweise auf den gängigen Trails nicht weil die meist ausreichend
>gekennzeichnet sind

Und wenn sie nicht ausreichend gekennzeichnet sind, kann man es nicht
gebrauchen, weil die Karte dann vermutlich auch nicht genau genug ist.
Allerdings ist es unentbehrlich, wenn Leute vorbeikommen... ;)

>und zum lange lesen bin ich meist zu müde nach dem
>Kochen und Tagebuchschreiben...

Das kommt ja darauf an, wo man ist. Da die Nächte z.B. in Peru sehr
lang sind, habe ich da viel gelesen. Aber wenn man eine LED-Lampe hat,
braucht man pro Woche höchstens eine R6-Batterie. Das macht den
Rucksack nicht besonders schwer.

>Oder mit anderen Worten: die Lösung gibt es noch nicht zu kaufen, weil
>es keinen Bedarf dafür gibt...

Es gibt die Lösung, wenn man auf überflüssigen Ballast verzichtet und
den Coolness-Faktor vernachlässigt. Dann kommt man mit 2 Akkus für die
Kamera (wenn sie digital sein soll, was ja nicht zwingend notwendig
ist) und rund 5 R6-Batterien ein paar Wochen hin. Das Gewicht dürfte
sich insgesamt auf ca. 250 Gramm belaufen.

Werner Hintze
--
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 12:01 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>>Digicams sind für längere Touren doch eher ungeeignet,
>
> Meine kommt mit zwei Akkus 5 Wochen aus. Wenn man es sich verkneift,
> ständig daran herumzuspielen, keine Videos aufnimmt, die man sich
> sowieso nicht ansehen kann, das Display ausschaltet und darauf achtet,
> dass man sparsam mit dem Strom umgeht ist das durchaus möglich.

Wenn man hier und da ein paar Bilderchen knipst mag das zutreffen, doch wenn
man die Fotos aus künstlerischer Perspektive schiesst und gerne etwas mit
Belichtungseinstellungen und Kamerapositionen experimentiert, dann braucht
man schon ein bischen mehr Energie um ein schönes Ergebnis zu bekommen.

>>GPS braucht man
>>üblicherweise auf den gängigen Trails nicht weil die meist ausreichend
>>gekennzeichnet sind
>
> Und wenn sie nicht ausreichend gekennzeichnet sind, kann man es nicht
> gebrauchen, weil die Karte dann vermutlich auch nicht genau genug ist.

Das ist wohl war, nichts ist besser als ein gut markierter Wanderweg, oder
eine genaue Karte. Doch wenn man abseits des Weges in schroffem Gelände
einen waagerechten Platz findet, der groß genug ist um ein Zelt
aufzuschlagen, dann ist es einfach sehr komfortabel einen Wegpunkt zu
setzten und selbst bei Dunkelheit diesen Platz wiederzufinden.
Natürlich ist es Luxus, den man eigentlich nicht braucht, aber die meiste
Energie geht ja eh durch die Digicam.

> Das kommt ja darauf an, wo man ist. Da die Nächte z.B. in Peru sehr
> lang sind, habe ich da viel gelesen. Aber wenn man eine LED-Lampe hat,
> braucht man pro Woche höchstens eine R6-Batterie. Das macht den
> Rucksack nicht besonders schwer.

Da kann ich zustimmen. Die Lampen sind wirklich sehr sparsam. Trotz starkem
Gebrauch, durch Nachtwanderungen, nachts kochen, lesen usw. halten 3 AAA
Akkus 2 Wochen lang.

>>Oder mit anderen Worten: die Lösung gibt es noch nicht zu kaufen, weil
>>es keinen Bedarf dafür gibt...

Nun ja ich habe schon Bedarf. ;) Die Masse scheinbar nicht.
Aber ich denke es gibt noch mehr Leute, die unterwegs jede Menge Strom
verschwenden. Auf Expeditionen gibt es doch auch Laptops, Funkgeräte und
Satellitentelefone.
Ausserdem: Warum gibt es überhaupt die von mir vorgeschlagene Solarzelle,
wenn es kein passendes Ladegerät dazu gibt? Halbe Lösung?

> Es gibt die Lösung, wenn man auf überflüssigen Ballast verzichtet und
> den Coolness-Faktor vernachlässigt. Dann kommt man mit 2 Akkus für die
> Kamera (wenn sie digital sein soll, was ja nicht zwingend notwendig
> ist) und rund 5 R6-Batterien ein paar Wochen hin. Das Gewicht dürfte
> sich insgesamt auf ca. 250 Gramm belaufen.

Das mit dem Coolness Faktor hab ich noch nicht ganz raus. Ist es cooler mit
einer Solarzelle auf dem Rücken durchs Nichts zu wandern als ohne?
Da chemische Fotografie aufgrund der fehlenden Kontrollmöglichkeit über die
Ergebnisse und der hohen laufenden Kosten für mich nicht in Frage kommt
werde ich weiter nach einer Lösung suchen.
Ausserdem möchte ich noch anmerken, dass sich volle Akkus bei Nicht-Gebrauch
über Wochen im Rucksack langsam aber sicher selbst entladen. Batterien
kommen eh nicht in Frage, da sie vom Prinzip her schon eine riesen
Umweltsauerei sind.

Ich habe noch einmal die Lösung mit den 12 V Zwischenspeicher Akku
durchgerechnet:
Bei mittlerer Sonneneinstrahlung (1/2 der Leistung der Solarzelle) und einer
Tagessonnenscheindauer von 7 Stunden und unter der Annahme das die Hälfte
der Energie durch Wärme beim Laden verloren geht schafft man mit der
angedachten Lösung immer noch mehr als zwei 2200 mAh Akkus pro Tag.
Realistisch gesehen sollten die Verluste jedoch geringer sein.
Meinen Energiebedarf würde diese Lösungen jedenfalls stillen. Das Problem
ist nur das Gewicht. Allein der Akku wiegt 900 gr und dazu kommen noch 300
gr für die Solarzelle (leichtere Zelle:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ) und nochmal
insgesamt 300 gr. für Solarladeregler, 12 V KFZ Lader und Kabel. Dazu kommen
dann noch einmal 200 gr Akkus. Macht 1,7 kg für "unendlich" Strom im Freien.
Bei 6 Akkus (200 gr) pro Woche lohnt es sich folglich erst bei Touren, die
länger sind als 9 Wochen auf Solar umzusteigen. Das nach 9 Wochen volle
Akkus durch Selbstentladung nur noch halb voll sind soll hier vernachlässigt
werden.
Da man nach 9 Wochen eh mal einkaufen sollte ;) könnte man sich natürlich
mit Batterien eindecken, wenn es welche gibt.
Als nächstes werde ich die Verlustleistung von dem KFZ Ladegerät überprüfen.
Sollte die geringer sein als 50 %, dann könnte man einen nur 600 gr schweren
12 V Akku nehmen.
Außerdem suche ich weiter nach einer Lösung ohne Zwischenakku. Dann hätte
man nämlich mit 700 gr. Gewicht eine Lösung, die sich schon bei Touren von 4
Wochen lohnt.

Ich melde mich wieder.
Schönen Sonntag,
-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 12:21 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Sun, 22 May 2005 12:01:59 +0200 Peter Schlotmann wrote:

>Wenn man hier und da ein paar Bilderchen knipst mag das zutreffen, doch wenn
>man die Fotos aus künstlerischer Perspektive schiesst und gerne etwas mit
>Belichtungseinstellungen und Kamerapositionen experimentiert, dann braucht
>man schon ein bischen mehr Energie um ein schönes Ergebnis zu bekommen.

Dann nimmt man entweder einen Akku mehr mit (macht sich im Gewicht
kaum bemerkbar), oder man nimmt eine normale Spiegelreflexkamera und
hat das Problem gelöst (außerdem hat man außerdem Fotos von höherer
Bildqualität).

>Das ist wohl war, nichts ist besser als ein gut markierter Wanderweg, oder
>eine genaue Karte. Doch wenn man abseits des Weges in schroffem Gelände
>einen waagerechten Platz findet, der groß genug ist um ein Zelt
>aufzuschlagen, dann ist es einfach sehr komfortabel einen Wegpunkt zu
>setzten und selbst bei Dunkelheit diesen Platz wiederzufinden.

Ja. Klar. Und das geht nur mit GPS. Vor allem, weil einem das sehr gut
hilft, bei Dunkelheit nicht einen halben Meter zu weit nach links zu
gehen, wo man in eine Schlucht stürzen kann. Wenn man sich den Weg zu
seinem Zeltplatz nicht merkt, ist es bei Dunkelheit in jedem Falle am
besten, an dem Ort zu bleiben, an dem man ist.

>Da kann ich zustimmen. Die Lampen sind wirklich sehr sparsam. Trotz starkem
>Gebrauch, durch Nachtwanderungen, nachts kochen, lesen usw. halten 3 AAA
>Akkus 2 Wochen lang.

Da müssen die schwach sein. Meine Lampe braucht nur einen einzigen und
hat bei Nachtwanderungen, nachts kochen, lesen usw. mit einer Batterie
2 Wochen lang gehalten.

>Das mit dem Coolness Faktor hab ich noch nicht ganz raus. Ist es cooler mit
>einer Solarzelle auf dem Rücken durchs Nichts zu wandern als ohne?

Ich denke, ein GPS ist vor allem cool, außer bei den wenigen
Gelegenheiten wo es wirklich sinnvoll ist (Polarexpeditionen,
Seefahrt, Wüstenexpeditionen).

>Ausserdem möchte ich noch anmerken, dass sich volle Akkus bei Nicht-Gebrauch
>über Wochen im Rucksack langsam aber sicher selbst entladen.

Allerdings sehr langsam. Ich hatte bisher noch kein Problem. Übrigens:
In welchen Gegenden bist Du denn unterwegs, dass Du 12 Wochen an
keiner Steckdose vorbeikommst? Und wie schwer ist den da Dein
Rucksack?

>Batterien
>kommen eh nicht in Frage, da sie vom Prinzip her schon eine riesen
>Umweltsauerei sind.

Niemand zwingt Dich, die Batterien in die Landschaft zu werfen.

Werner Hintze
--
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 12:47 Uhr
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Werner Hintze <usenetmail@floridante.de> wrote:

>Ich denke, ein GPS ist vor allem cool, außer bei den wenigen
>Gelegenheiten wo es wirklich sinnvoll ist (Polarexpeditionen,
>Seefahrt, Wüstenexpeditionen).

Das GPS im Handy meiner Freundin kann auch anzeigen wo die naechste
McDonalds Filiale ist. Man muss also auf seinen Expeditionen nicht
mehr hungern. :-]

>>Ausserdem möchte ich noch anmerken, dass sich volle Akkus bei Nicht-Gebrauch
>>über Wochen im Rucksack langsam aber sicher selbst entladen.

>Allerdings sehr langsam. Ich hatte bisher noch kein Problem.

Haengt vom Akku ab. Zum einen vom Typ, aber auch vom Zustand. Man
sollte das schon im Auge behalten sonst wundert man sich hinterher.

Olaf
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 14:01 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Dann nimmt man entweder einen Akku mehr mit (macht sich im Gewicht
> kaum bemerkbar), oder man nimmt eine normale Spiegelreflexkamera und
> hat das Problem gelöst (außerdem hat man außerdem Fotos von höherer
> Bildqualität).

Zur chemischen Fotographie sagte ich bereits, daß es für mich keine
Alternative ist, da mir die Kontrollmöglichkeit über die Bilder fehlt. Bis
man da sicher sein kann, das die gewählte Belichtungszeit mit passender
Blende und richtigem Objektiv ein schönes Ergebnis erzielt bedarf es wohl
jahrelanger Erfahrung.
(Die ich nicht habe)

> Ja. Klar. Und das geht nur mit GPS. Vor allem, weil einem das sehr gut
> hilft, bei Dunkelheit nicht einen halben Meter zu weit nach links zu
> gehen, wo man in eine Schlucht stürzen kann. Wenn man sich den Weg zu
> seinem Zeltplatz nicht merkt, ist es bei Dunkelheit in jedem Falle am
> besten, an dem Ort zu bleiben, an dem man ist.

Ich denke wir schweifen vom Thema ab, wenn wir uns hier über Sinn und Unsinn
von GPS unterhalten. Fakt ist: Wer aufs Display starrend Nachts durch die
Gegend stolpert um den "schönen" Zeltplatz wiederzufinden ist selber Schuld.
Doch der Energieverbrauch des GPS ist - wie bereits bemerkt - gar nicht das
Problem.

> Da müssen die schwach sein. Meine Lampe braucht nur einen einzigen und
> hat bei Nachtwanderungen, nachts kochen, lesen usw. mit einer Batterie
> 2 Wochen lang gehalten.

Das ist wirklich sehr sparsam. Darf ich Fragen welches Produkt Du benutzt?
Oder stehst du auf Fast Food? ;)

> Ich denke, ein GPS ist vor allem cool, außer bei den wenigen
> Gelegenheiten wo es wirklich sinnvoll ist (Polarexpeditionen,
> Seefahrt, Wüstenexpeditionen).

Nungut, nur einen Satz: Ich denke ein GPS ist vor allem eine sinnvolle
Ergänzung zu Karte und Kompaß.

> Allerdings sehr langsam. Ich hatte bisher noch kein Problem. Übrigens:
> In welchen Gegenden bist Du denn unterwegs, daß Du 12 Wochen an
> keiner Steckdose vorbeikommst? Und wie schwer ist den da Dein
> Rucksack?

Von 12 Wochen war nie die Rede... Nächstes Jahr geht es für 2 Monate nach
China. Sicher nicht durchgehend ins Outback, doch ich bezweifle daß ich dort
an vielen Stellen meine Akkus laden kann/will. Die Sprache bereitet mir
wirklich schon genug Probleme... ;)

Auf der Trainingstour vor drei Monaten sind wir mit 30 kg Rucksäcken
gestartet und zwei Wochen über Losinj und Cres (Kroatien) gelaufen.
Allerdings war s eine Trainingstour. Niemand braucht 30 kg für 2 Wochen!

> Niemand zwingt Dich, die Batterien in die Landschaft zu werfen.

Ich habe einfach nur ein Problem mit der Wegwerfmentalität. Klar vergrabe
ich keine Batterien im Naturschutzgebiet, aber nur weil man etwas nicht
direkt in die Umwelt schmeißt heißt es nicht, daß es keine
Umweltverschmutzung ist.

Ich denke die Luft ist aus dem Thema raus... Ich werde mich auf jeden Fall
weiter damit beschäftigen und bin der festen Überzeugung, daß es bei dem
heutigen Stand der Technik sehr wohl möglich ist mobil Akkus zu laden.
Ein Bespiel für eine Lösung, die funktioniert aber jedoch zu geringe
Leistungen bringt ist:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Die Technik in Kombination mit der 4 fachen Leistung wäre durchaus eine
Möglichkeit auch bei 3 Wochen Touren durch Schweden Gewicht zu sparen.

Die Gewichtsargumentation sollte sowieso nocheinmal überdacht werden, da in
einer Reisegruppe jeder Teilnehmer ein bißchen Strom verbraucht. Mit
steigendem Stromverbrauch lohnt sich die Solarzellenlösung unter dem
Gewichtsaspekt viel eher.

Die Argumentation, daß Solarladung aufgrund der geringen Ströme nicht
möglich sei kann ich nicht nachvollziehen. Ein Solarzelle, die bei voller
Sonneneinstrahlung 5 Watt leistet, schafft unter schlechten Bedingungen 1
Watt 7 Stunden pro Tag. Das sind 7 Wh. Die Energie, die 2 Mignon Akkus
speichert beträt ca. 4,5 Wh. Selbst bei geringer Sonneneinstrahlung und
hohen Verlusten bekommt man pro Woche mindestens 6 Akkus voll. Im ideal Fall
(3 Watt 9 Stunden) fünf Mal soviel. (Mir ist klar das dies ein fiktiver Wert
ist)

Sollte es gelingen einen zuverlässigen 12 V Akku Lader zu entwerfen wäre man
inkl. Akkus bei weniger als 700 gr. und könnte sich selbst und andere
Reiseteilnehmer mit frischen Akkus versorgen.

Natürlich braucht niemand ein Radio, geweigedenn einen MP3 Player oder
sonstigen Zivilisationsluxus auf Reisen. Doch frei zu Reisen bedeutet für
mich auch frei von der Steckdose, ohne auf (meine Art) der Fotographie
verzichten zu müssen.

Danke für die vielen Beiträge!!!
-Peter

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 14:37 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann wrote:

> Zur chemischen Fotographie sagte ich bereits, daß es für mich
> keine Alternative ist, da mir die Kontrollmöglichkeit über die
> Bilder fehlt. Bis man da sicher sein kann, das die gewählte
> Belichtungszeit mit passender Blende und richtigem Objektiv ein
> schönes Ergebnis erzielt bedarf es wohl jahrelanger Erfahrung.

Kommt zwar vom ursprünglichen Thema ab, aber:

In 99% aller Bildsituationen tut's auch eine zuverlässige
Belichtungsautomatik. Die Dinge kommen heute auch mit direktem
Gegenlicht erstaunlich gut klar.

Die Frage ist, was man mit den Bildern hinterher anfangen will. Für
eine wirklich hochqualitative Präsentation gibt's auch heute noch nur
Diafilm - dessen Auflösung ist immer noch besser als die heute üblicher
Digitalkameras, und die Präsentationstechnik erst recht (was nutzt mir
eine 6-Megapixel-Kamera, wenn ich für die Vorführung nur einen XGA-
Beamer habe).

vG

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Jetzt fang bitte nicht noch mit Logik an, das muss wirklich nicht sein."
(Thomas G. Liesner in hamster.de.talk)
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 16:36 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann <Peter-17@gmx.de> wrote:

>Ich denke die Luft ist aus dem Thema raus... Ich werde mich auf jeden Fall
>weiter damit beschäftigen und bin der festen Überzeugung, daß es bei dem
>heutigen Stand der Technik sehr wohl möglich ist mobil Akkus zu laden.
>Ein Bespiel für eine Lösung, die funktioniert aber jedoch zu geringe
>Leistungen bringt ist:
>[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>Die Technik in Kombination mit der 4 fachen Leistung wäre durchaus eine
>Möglichkeit auch bei 3 Wochen Touren durch Schweden Gewicht zu sparen.

Das ist kein Beispiel sondern zeigt eben sehr gut das es nicht
geht. Du willst dir vier Stueck davon an den Koerper pappen? Dann
siehst du aus wie Darth Vaders dicker Bruder. :-)
Und die Angaben bezueglich der Ladezeit wuerde ich auch nochmal
GRUENDLICHST pruefen. .-)
Weniger als 5h schafft das Teil nur bei gnadenloser Sonne mit 1000mAh
Akkus.

>Die Gewichtsargumentation sollte sowieso nocheinmal überdacht werden, da in
>einer Reisegruppe jeder Teilnehmer ein bißchen Strom verbraucht. Mit
>steigendem Stromverbrauch lohnt sich die Solarzellenlösung unter dem
>Gewichtsaspekt viel eher.

Quatsch. Mit steigendem Stromverbrauch musst du auch noch mehr von den
Solarteilen mitschleppen.

>Sollte es gelingen einen zuverlässigen 12 V Akku Lader zu entwerfen wäre man
>inkl. Akkus bei weniger als 700 gr. und könnte sich selbst und andere
>Reiseteilnehmer mit frischen Akkus versorgen.

Glaub einem mittelalten Etechnik-Ing, die Elektronik ist das geringste
aller Probleme.

Olaf

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 17:20 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann <Peter-17@gmx.de> wrote:

> Zur chemischen Fotographie sagte ich bereits, daß es für mich keine
> Alternative ist, da mir die Kontrollmöglichkeit über die Bilder fehlt. Bis
> man da sicher sein kann, das die gewählte Belichtungszeit mit passender
> Blende und richtigem Objektiv ein schönes Ergebnis erzielt bedarf es wohl
> jahrelanger Erfahrung.
> (Die ich nicht habe)

Da möchte ich gerne widersprechen. Wichtiger ist, dass man sich das
Prinzip der Belichtungsmessung klarmacht (welchen Teil des Motivs muss
ich anmessen), bzw. die Auswirkungen einer größeren oder kleineren
Blende, Verschlusszeit und Brennweite. Dann kann man schon recht gut
abschätzen, wie das Photo später aussehen wird.

> Von 12 Wochen war nie die Rede... Nächstes Jahr geht es für 2 Monate nach
> China. Sicher nicht durchgehend ins Outback, doch ich bezweifle daß ich dort
> an vielen Stellen meine Akkus laden kann/will. Die Sprache bereitet mir
> wirklich schon genug Probleme... ;)

Na, wenn Du noch ein Jahr Zeit hast, dann würde ich an Deiner Stelle
das manuelle Belichten gezielt üben, eine mechanische Kamera mitnehmen
und auf Diafilm belichten. Das ist preiswert und sieht einfach klasse
aus. Die besten Aufnahmen kannst Du immer noch einscannen lassen und
Abzüge davon machen, falls Du sie Dir an die Wand hängen willst.

Martin
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 14:52 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Werner Hintze wrote:
> On Sun, 22 May 2005 12:01:59 +0200 Peter Schlotmann wrote:
>
> Ja. Klar. Und das geht nur mit GPS. Vor allem, weil einem das sehr gut
> hilft, bei Dunkelheit nicht einen halben Meter zu weit nach links zu
> gehen, wo man in eine Schlucht stürzen kann. Wenn man sich den Weg zu
> seinem Zeltplatz nicht merkt, ist es bei Dunkelheit in jedem Falle am
> besten, an dem Ort zu bleiben, an dem man ist.
>
<skip>
>
> Ich denke, ein GPS ist vor allem cool, außer bei den wenigen
> Gelegenheiten wo es wirklich sinnvoll ist (Polarexpeditionen,
> Seefahrt, Wüstenexpeditionen).
>

Aber geh ... Die wenigsten von uns machen Dinge, wo GPS lebensnotwendig
ist, aber etliche von uns machen Dinge, wo GPS einfach sehr praktisch
ist. Ich möchte es zB bei Kanutouren bei der Navigation nicht missen.
Ich könnte die Tour auch ohne machen, aber so ist es einfach viel
praktischer, als das Peilen mit Kompass, in dem ich ungeübt bin.
Wenns kein GPS gäbe, würd ichs üben und das GPS würd mir nicht fehlen.
Aber es gibts nunmal und ich finds praktisch.
Auch zum Zeltplatz-finden. Nicht weil ich ohne GPS nicht zum Zelt finden
würde, sondern weils manchmal einfach einfacher ist. (und ich hab in
Island in nicht-GPS-Zeiten am damaligen Jökul Salon (?) schon mal über
eine Stunde mein Zelt gesucht und das war nicht mehr lustig, weils
arschkalt und arschfinster war)

lgp

--
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 12:19 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Ulrike Schepp schrieb im Artikel <IGvntt.5JD@dark.lahn.de>:
>
> Digicams sind für längere Touren doch eher ungeeignet, GPS braucht man
> üblicherweise auf den gängigen Trails nicht weil die meist ausreichend
> gekennzeichnet sind und zum lange lesen bin ich meist zu müde nach dem
> Kochen und Tagebuchschreiben...

ACK (bis auf das mit dem Lesen, aber dafür tut's eine LED Stirnlampe
ziemlich lange)
>
> Oder mit anderen Worten: die Lösung gibt es noch nicht zu kaufen, weil
> es keinen Bedarf dafür gibt...o

<ironie>Ich fürchte du bist von gestern... "damals" war das
vielleicht noch so, dass man in die Natur gegangen ist, um ebendiese zu
erfahren, die Zivilisation hinter sich zu lassen und zu erleben, wie man
mit einfachen Mitteln sich durchschlagen kann (Unabhängigkeit und so'n
Quatsch)</ironie>

Jetzt ist der Trip eher so 'ne Testveranstaltung für GPS, Digikompass,
Digicam, MP3, Handy, LED/Halogen, Radio (uphs, nein, das muss sein für
den Wetterbericht...) und alles muss bedient und mit Strom versorgt
werden.....
Also ich bin zuversichtlich, dass diese existenzielle Marktlücke relativ
schnell gefüllt wird.

Ulrich
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 12:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann <Peter-17@gmx.de> wrote:

>>> Und dieser Strom muß geliefert werden können. Bei nur winzigen
>>> verfügbaren Strömen hast Du daher eher schlechte Karten.

>Es geht schon. Man kann Akkus mit geringen Strömen laden. Allerdings ist die
>Ladetechnik dann nicht besonders gut. Eine Lösung, wie dies realisiert

Ich denke ihr macht euch da vollkommen ueberfluessige Sorgen. Alles was
man an Solarzellen mit sich rumtragen kann liefert viel zuwenig
Leistung um Akkus in akzetabler Zeit aufzuladen oder gar ernstlich zu
schaedigen.
Die Angaben der Hersteller sind ja fuer wirklich maximalen
Sonnenschein unter idealen Bedingungen. Wenn du dir eine Solarzelle
hinten auf den Rucksack pappst so wird die im Alltag vermutlich nur
1/10 dieser Angabe liefern.
Es gibt daher soetwas deshalb nicht zu kaufen weil man es nicht bauen
kann. :-)

Interessanter in diesem Zusammenhang waere vielleicht eine kleine
Brennstoffzelle wie sie derzeit fuer Laptops entwickelt werden. Aber
das wird wohl noch ein paar Jahre auf sich warten lassen.

Olaf

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 16:47 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann <Peter-17@gmx.de> wrote:

> Ich habe bis jetzt nur Solarladeregler für 12 V oder 6 V Blei Gel Akkus
> gefunden, jedoch nicht für 1,2 V NIMH Akkus. Weiß jemand ob es soetwas gibt?

Es gibt prinzipielle Probleme, siehe unten.

> Zur Erkennung, ob ein Akku voll ist gibt es diverse Verfahren, eins davon
> ist die delta U Abschaltung, nur leider fehlt mir die Zeit mich näher in
> diese Thematik einzuarbeiten und die komplette Ladeschaltung selbst zu
> entwerfen.

Ganz kurz zusammengefasst: Es gibt Akkus, deren Zellenspannung mit
zunehmendem Ladungszustand nur ansteigt. Bekanntestes Beispiel sind
Bleiakkus: sobald die Zellenspannung größer oder gleich 2,3V ist, ist
der Akku voll (zumindest bei Nennstrom). Bei NiMH- und NiCd-Zellen
fällt die Spannung, wenn sie voll sind, wieder ab, und die maximale
Zellenspannung streut etwas von Zelle zu Zelle. Man kann deshalb nicht
einfach bei z.B. 1,45V abschalten, weil die eine dann noch nicht voll
ist und die andere schon überladen wird.

Es gibt zwei Lösungen: a) man zählt die Ladung, oder b) man wertet
diesen Spannungsabfall aus. Lösung b) ist das, was bei den meisten
automatischen Ladegeräten heute gemacht wird. Es funktioniert in
diesem Fall aber nicht, weil der Ladestrom recht hoch sein muss
(sonst kann man den Spannungsabfall nicht sicher detektieren) und er
muss einigermaßen konstant sein, denn ein Schwanken des Ladestroms
macht sich als Schwankung der Zellenspannung bemerkbar, d.h. die
Elektronik des Ladegeräts könnte das als Abschaltindiz werten.

Lösung a) ist das, was in vielen Notebooks gemacht wird. Da hat man ja
auch das Problem, dass der Ladestrom schwankt (je nachdem, ob das
Notebook während des Ladens läuft oder nicht, und wenn es läuft, wie
stark es gerade rechnet), außerdem wird auch zwischendurch immer wieder
Ladung entnommen, der Akku also nicht unbedingt einmal durchgehend
geladen.

In den Akkupacks für Notebooks sind deshalb sogenannte 'fuel-gauges'
eingebaut. Sie messen wieviel Strom zum Akku hin oder von ihm weg
fließt. Hört sich einfach an, problematisch ist jedoch, dass der
Ladewirkungsgrad von der Stromstärke abhängt und speziell NiMH-Akkus
eine recht hohe Selbstentladung haben, die ebenfalls berücksichtigt
werden muss. Dazu kommt, dass diese Kennwerte je nach Hersteller und
Temperatur schwanken. Wenn Du selbst ein Notebook hast, dann weißt Du,
dass diese Kapazitätsanzeigen sich öfters 'verschätzen', vorallem bei
NiMH-Akkus (wegen der hohen Selbstentladung). Generell funktioniert
das Ganze aber doch recht gut.

> Es überrascht mich schon, daß scheinbar keine kommerzialisierte Lösung für
> mein Problem existiert. Es gibt doch sicher noch mehr Leute, die wochenlang
> Abends im Zelt lesen, tagsüber ein GPS benutzen und ab und zu ein paar Fotos
> schießen.

Es gibt mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits fertige Lösungen für Dein
Problem. Nur wirst Du die nicht beim Outdoor-Discounter finden.

> Da kommen gut und gerne mal leere 6 Akkus pro Woche zusammen...
> Welcher findige Geschäftsmann bringt ein Produkt auf den Markt, das outdoor
> tauglich ist und 6 Akkus pro Woche laden kann. Man kann ja mittlerweile
> sogar Instant-Rotwein kaufen. Aber warum keine tragbare, wetterfeste Lösung
> für mobile Akkuladung?

Nimm ein ganz normales Ladegerät für Netz- und Auto-Betrieb mit. Es
gibt eines von Ansmann(?), das ganz gut sein soll. Die genaue
Bezeichnung habe ich vergessen, kann ich aber nachschauen. Das Gerät
läuft sowohl mit diversen Netzspannungen von 110 bis 240V, als auch
mit 12-24V Bordspannung (IIRC). Wenn Du also sicherstellen kannst,
dass Du wenigstens einmal pro Woche an eine dieser Spannungsquellen
kommst, dann bräuchtest Du nur zwei Wochensätze Akkus. Das Laden
geht recht schnell, IIRC zwei bis drei Stunden.

Martin
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen22.05.05 19:09 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann wrote:

> Wie kann ich dennoch die Akkus auf Reisen laden? Gibt es
> Ladegeräte die mit 13,6 V und einem Strom zwischen 0 und 350 mA zurecht
> kommen?

Ich habe mich einiges mit Herstellern von Solarzellen unterhalten und
erfahren, daß sie im prinzip jede Lösung auf Lager haben, solange die
Anzahl der Zellen konstant bleibt.

Wenn Du keine Erfahrung mit Elektronik, Solarzellen etc. hast, wende Dich
direkt an die Solarzellenhersteller wegen einer geeigneten Lösung. Gute
Kontaktorte sind einschlägoge Messsen, wie z.B. die Boot in Düsseldorf.
Aber auch ein Anruf bring einiges. Problem schildern und nach Lösung
fragen.

> Welche Lösung bevorzugt ihr für Energie auf der Tour?

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster c05041400004643
wobei ich heute im Elektronikdesign einiges ändern würde. ;-)

Grüße aus Hurghada

Roland

--
Wir reisen zur Zeit mit dem Rad um die Welt: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen23.05.05 10:28 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Peter Schlotmann wrote:
> Hallo zusammen,
> schon seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Ladegerät für
> Mignon/Micro
> Akkus mit 12 V KFZ Anschluss.

...

Das Problem ist, daß die gängigen Ladegeräte (für Nickel- und Lithium-Akkus)
eben einen ordentlichen Strom durch den Akku schicken müssen, um messen zu
können, wann der Zeitpunkt zum Abschalten gekommen ist, d.h. wann der Akku
voll ist. Die Ausnahme von der Regel sind Bleiakkus.

Mögliche Ansätze:
- Bleiakku über entsprechenden Laderegler aus dem Panel laden, Mignon & Co.
aus dem Bleiakku. Wirkungsgrad unter aller Sau, aber Du hast wenigstens eine
Chance, die Mignons voll zu kriegen.
- etwas dickere Mignons nehmen, über Längsregler in Serie an das Panel
hängen und nach mir die Sintflut. Überladung eben bewußt in Kauf nehmen und
die Akkus nach 1..3 Trips entsorgen. Das Problem hier ist, daß Du
realistisch etwa 3 sonnige Tage brauchen wirst, um die Akkus voll zu
kriegen, d.h. auch, daß Du mit einem Akkusatz in der Ausrüstung 3 Tage lang
aukommen mußt - und da lohnt sich bei normalen Rucksackreisezeiten der Lader
im Vergleich zu Primärzellen schon nicht mehr - weder vom Preis noch vom
Gewicht.
- Vorher ausrechnen, was Du an Strom zwischen zwei Basen (mit
12V/230V-Versorgung) brauchst und entsprechend Akkus und/oder Primärzellen
mitnehmen. Ausrüstung danach zusammenstellen, daß sie, wenn > 2 Sätze/Trip
benötigt werden, mit Akkus und Primärzellen betrieben werden kann. Gibt's
auch bei Kameras, wahlweise mit Mignons, Lithium-Batterien oder externem
Batteriepack.

Interessant wäre höchstens noch der Ansatz, einen Modellverbrenner mit einem
entsprechenden Generator zu koppeln. Die Kollegen aus der Modellbauecke
raten davon aber eher ab (Wartung, Krach, Dreck, Zuverlässigkeit).

Expeditionen können im Basislager entsprechenden Aufwand (solar oder eher
Benzin/Diesel) treiben- oder eben gleich ein ordentliches Panel auf das
(Motor)Rad oder den Gaul montieren.

Gruß
Markus

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen23.05.05 18:39 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote:

>Das Problem ist, daß die gängigen Ladegeräte (für Nickel- und Lithium-Akkus)
>eben einen ordentlichen Strom durch den Akku schicken müssen, um messen zu

Das stimmt nur fuer NiCd und NimH. Lithiumakkus aehneln in ihrem
Ladeverhalten eher Bleiakkus. Soll heissen sie werden gegen Ende der
Ladung an einer Konstantspannungsquelle geladen. Nur zu beginn wird
der Strom begrenzt.

Schaut mal hier:

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Das habe ich zwar fuer etwas andere entwickelt, kommt dem was hier
gefordert ist schon nahe. Mit beliebigen Eingangsspannungen zwischen 5
und 16V kann da ein Akku geladen werden und er wird auch garantiert
nicht ueberladen.

Wie man sieht, die Elektronik ist nicht das Problem. Die Grenze ist die
persoenliche Leidensfaehigkeit beim rumtragen von Solarzellen.

>- Bleiakku über entsprechenden Laderegler aus dem Panel laden, Mignon & Co.
>aus dem Bleiakku. Wirkungsgrad unter aller Sau, aber Du hast wenigstens eine
>Chance, die Mignons voll zu kriegen.

Aua...alleine bei dem Gedanken bekomme ich schon eine Herzattacke.

>- etwas dickere Mignons nehmen, über Längsregler in Serie an das Panel
>hängen und nach mir die Sintflut. Überladung eben bewußt in Kauf nehmen und
>die Akkus nach 1..3 Trips entsorgen.

Angesichts der geringen Stromstaerken die einem das Panel liefert ist
das vermutlich die vernuenftigste Loesung und man wird vielleicht
feststellen das die Akkus laenger halten als man glaubt.

>Interessant wäre höchstens noch der Ansatz, einen Modellverbrenner mit einem
>entsprechenden Generator zu koppeln. Die Kollegen aus der Modellbauecke
>raten davon aber eher ab (Wartung, Krach, Dreck, Zuverlässigkeit).

Interessante Idee. :-]

Olaf

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen24.05.05 09:54 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Olaf Kaluza wrote:
> Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote:
>
...
> Schaut mal hier:
>
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>
> Das habe ich zwar fuer etwas andere entwickelt, kommt dem was hier
> gefordert ist schon nahe. Mit beliebigen Eingangsspannungen zwischen 5
> und 16V kann da ein Akku geladen werden und er wird auch garantiert
> nicht ueberladen.

Wenn ich das richtig lese, schaltest Du 4 Zellen parallel, lädtst dann mit
eher niedrigem Strom und erzeugst die nötigen Spannungen über Wandler? Wäre
eine Idee... es juckt mich immer noch, den Leistungsakku für meine (immer
noch zu bauende :-/ )Fahrradbeleuchtung von Blei auf Lithium umzustellen.
Dann aber eben mit <~12W zum Laden und <W Entladung - was eigentlich
schon wieder heißt, ich muß die Lithiums in Serie schalten - und ab da
wird's kompliziert :-(

Gruß
Markus

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen24.05.05 18:13 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote:

>Wenn ich das richtig lese, schaltest Du 4 Zellen parallel, lädtst dann mit
>eher niedrigem Strom und erzeugst die nötigen Spannungen über
>Wandler?

Ja richtig. Das ist einfacher als sich bei seriellen Zellen
ueber die korrekte Spannungsverteilung Gedanken zu machen. Ausserdem
sind die verwendeten Schaltregler, sowohl fuer die Ladung wie auch
fuers Entladen schon beindruckend gut. Dafuer nicht ganz einfach in
der Handhabung.

>eine Idee... es juckt mich immer noch, den Leistungsakku für meine (immer
>noch zu bauende :-/ )Fahrradbeleuchtung von Blei auf Lithium umzustellen.
>Dann aber eben mit <~12W zum Laden und <W Entladung - was eigentlich
>schon wieder heißt, ich muß die Lithiums in Serie schalten - und ab da
>wird's kompliziert :-(

Warum musst du die in Serie schalte? Du kannst doch ueber die
verwendeten Gluehbirnen selber festlegen was du fuer eine
Ausgangsspannung brauchst und am Eingang ist der Schaltregler ja nicht
besonders waehlerisch.
Mir fehlt zwar die praktische Erfahrung da ich dem Fahrradfahren
keinerlei Bedeutung beimesse, aber wenn ich so drueber nachdenke
scheint diese Schaltung dafuer sogar sehr gut geeignet zu
sein. Allerdings kann meine Schaltung nur 5W liefern. Ich haette aber
nicht gedacht das Fahradbirnen 20W brauchen.
Ausserdem solltest du einen Gedanken an den Winter verschwenden. Bei
-15 bis -20 Grad koennte es sein das nicht mehr viel Saft aus den
Zellen kommt.

Olaf

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen25.05.05 10:20 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Olaf Kaluza wrote:
> Markus Imhof <markus_imhof@gmx.de> wrote:
>
...
> >eine Idee... es juckt mich immer noch, den Leistungsakku für meine
> (immer >noch zu bauende :-/ )Fahrradbeleuchtung von Blei auf Lithium
> umzustellen. >Dann aber eben mit <~12W zum Laden und <W Entladung
> - was eigentlich >schon wieder heißt, ich muß die Lithiums in Serie
> schalten - und ab da >wird's kompliziert :-(
>
> Warum musst du die in Serie schalte? Du kannst doch ueber die
> verwendeten Gluehbirnen selber festlegen was du fuer eine
> Ausgangsspannung brauchst und am Eingang ist der Schaltregler ja nicht
> besonders waehlerisch.

Die verwendeten Glühbirnen sind 2 (Hauptscheinwerfer) bzw. 3 (Fernlicht)
Luxeon-LEDs.
Damit komme ich dann bei Serienschaltung auf etwa 12V am Akku, wenn ich die
Stromregler für die LEDs noch einigermaßen überschaubar halten will. Oder
eben von den 3.7V am Akku wieder auf 12V hochsteppen und dann wieder über
die Stromregler runter. Ob der Aufwand dann die Gewichtsersparnis Wert ist
muß ich mir noch überlegen.
Anderer Grund für die Serienschaltung wären dann die nötigen Ströme - 3.xx
Volt bei 20 Watt macht so um die 6 A RMS, also Pi mal Daumen um die 20A peak
im Transistor und der Drossel. Da trau' ich mich dann schon nicht mehr so
richtig dran.

> Mir fehlt zwar die praktische Erfahrung da ich dem Fahrradfahren
> keinerlei Bedeutung beimesse, aber wenn ich so drueber nachdenke
> scheint diese Schaltung dafuer sogar sehr gut geeignet zu
> sein. Allerdings kann meine Schaltung nur 5W liefern. Ich haette aber
> nicht gedacht das Fahradbirnen 20W brauchen.

JSA 1.0 - wenn Du 'was sehen willst, kommst Du in diese Größenordnung, wenn
Du nicht auf Gasentladung setzen willst (was dann wieder andere Probleme mit
sich bringt).

> Ausserdem solltest du einen Gedanken an den Winter verschwenden. Bei
> -15 bis -20 Grad koennte es sein das nicht mehr viel Saft aus den
> Zellen kommt.

Bei -20 fahr' ich normalerweise nicht mehr. Was mich mehr stören würde,
wäre, daß in den Datenblättern, die ich bis jetzt gelesen habe, Li nicht
unter 0 Grad geladen werden soll. Der Leistungsakku ist auch (in erster
Linie) nur für das Fernlicht und ggf. Nebenverbraucher, der
Hauptscheinwerfer läuft (normalerweise) direkt am Dynamo.

Für ein kleineres portables System (Steckbeleuchtung?) wäre mir die
Schaltung auch sehr sympathisch - vor allem, wenn Luxeon mit neuen LEDs
rauskommt.

Gruß
Markus

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen23.05.05 17:27 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo,
wenn du NiCd Akkus nimmst, dann kannst du mit dieser Solarzelle ganz auf
ein Ladegerät verzichten. Die Akkus werden mit einem billigen
Batteriehalter in Serie geschaltet und direkt an die Solarzelle
angeschlossen. Du hast dabei keinerlei Überladeschutz. Du musst also ab
und zu überprüfen, ob sich die Akkus erwärmen. NiCd Akkus haben eine
geringere Kapazität als NiMh Akkus. Dafür sind sie relativ unempfindlich
gegen Überladung. Ein Mignon Akku mit 1100 mAh hält problemlos ein paar
Stunden Überladung mit 350 mA aus. Da der Ladestrom unter
realistischen Bedingungen nur selten den vollen Wert erreicht, würden
die Akkus auch einen ganzen Tag Überladung überstehen. Die Ladezeit ist
rechnerisch bei voller Sonneneinstrahlung 4 Stunden (bei 1100 mAh). Man
kann mehrere (bis zu 8) leere Akkus mit etwa gleicher Kapazität
gleichzeitig laden.

--
Regards/Gruesse
Wolfgang

 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen27.05.05 09:45 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Wolfgang Fischer wrote:

> Du hast dabei keinerlei Überladeschutz. Du musst also ab
> und zu überprüfen, ob sich die Akkus erwärmen. NiCd Akkus haben eine
> geringere Kapazität als NiMh Akkus. Dafür sind sie relativ unempfindlich
> gegen Überladung.

Das sollte, laut Herstellerangaben, auch Problemlos mit NiMH Akkus gehen.
NiMH Akkus haben den Nachteil, daß sie unter 20°C anfangen deutlichere
Kapazitätseibußen zu zeigen als NiCd Akkus, die letzteren sind dagegen
Umwelttechnisch ein Problem.

Gruß

Roland

--
Wir reisen zur Zeit mit dem Rad um die Welt: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
 
 
 
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Akkus unterwegs mit Solarzelle laden?

Bergsteiger beim Bergsteigen02.06.05 00:35 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Wolfgang Fischer wrote:
> Hallo,
> geringere Kapazität als NiMh Akkus. Dafür sind sie relativ unempfindlich
> gegen Überladung. Ein Mignon Akku mit 1100 mAh hält problemlos ein paar
> Stunden Überladung mit 350 mA aus. Da der Ladestrom unter

NiCads und NiMhs können so lang man will mit C/10 geladen werden. Soll
heißen, dass wenn Du z. B. 2Ah Mignons mit nicht mehr als 200mA ladest,
brauchen sie etwa 14 Stunden um voll zu werden und sie werden danach
auch nicht überladen. Und realistischerweise gibt das Panel am Rucksack
befestigt sowieso nicht mehr als 200mA her, und auch das nur in der
prallen Sonne.

Vielleicht geht das ein wenig auf die Lebensdauer der Akkus. Aber das
sollte Dir die dadurch gewonnene Gewichtsersparnis schon wert sein...

-as
 
 
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