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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo,
ich plane zusammen mit meiner Freundin im November ein Reise nach Patagonien. Wir wollen hauptsächlich schöne Landschaft sehen und diese auch durchwandern (mangels Erfahrung wohl nur Tageswanderung, keine mehrtägigen Trekkingtouren). Aufgrund der riesigen Entfernungen wollen wir uns auf das Seengebiet und das Gebiet rund um den Torres del Paine NP beschränken. Feuerland ist für uns nicht so interessant.
Ich dachte an einen Flug nach Santiago, von dort den Nachtzug nach Temuco. Dort evtl. eine Wochen Mietwagen für das Seengebiet. Oder ist das Busnetz so perfekt ausgebaut, dass man darauf verzichten kann? Machen Inlandsflüge mehr Sinn als die langen Busfahrten? Gibt es vielleicht doch noch andere Gebiete, die man auf jeden Fall besuchen sollte? Habe gesehen, dass es z.B. in Chillan schöne Wasserfälle gibt. Ich frage mich immer ob das so große Umwege rechtfertigt.
Bekommt man im November problemlos (ohne im Voraus zu reservieren eine Unterkunft) oder sollte man ein Zelt mitnehmen? Muss man einen Kocher mitbringen, um sich selbst zu versorgen oder kann man sich in Restaurants einigermaßen verpflegen ohne arm zu werden?
Gruß, Jens
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.02.05 17:53 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jens Sieckmann wrote: > Hallo, > > ich plane zusammen mit meiner Freundin im November ein Reise nach > Patagonien. Wir wollen hauptsächlich schöne Landschaft sehen und > diese auch durchwandern (mangels Erfahrung wohl nur Tageswanderung, > keine mehrtägigen Trekkingtouren). Aufgrund der riesigen Entfernungen > wollen wir uns auf das Seengebiet und das Gebiet rund um den Torres > del Paine NP beschränken. Feuerland ist für uns nicht so interessant. > > Ich dachte an einen Flug nach Santiago, von dort den Nachtzug nach > Temuco. Dort evtl. eine Wochen Mietwagen für das Seengebiet. Oder ist > das Busnetz so perfekt ausgebaut, dass man darauf verzichten kann? > Machen Inlandsflüge mehr Sinn als die langen Busfahrten? Gibt es > vielleicht doch noch andere Gebiete, die man auf jeden Fall besuchen > sollte? Habe gesehen, dass es z.B. in Chillan schöne Wasserfälle gibt. > Ich frage mich immer ob das so große Umwege rechtfertigt. > > Bekommt man im November problemlos (ohne im Voraus zu reservieren eine > Unterkunft) oder sollte man ein Zelt mitnehmen? Muss man einen Kocher > mitbringen, um sich selbst zu versorgen oder kann man sich in > Restaurants einigermaßen verpflegen ohne arm zu werden? >
Im November ist in der Torres im besten Fall Frühling. Schnee ist durchaus noch eine ernstzunehmende Möglichkeit. Wir hatten Anfang Jänner noch Schnee beim Perito Moreno. Die Hauptsaison in den Torres ist Jänner/Februar. Die Frage ist also weniger, ob du reservieren solltest, sondern ob schon alles offen hat und wie oft das Boot in den Torres fährt usw. In Pt.Natales gibts ein lokales Trekkingbüro, das für solche Fragen eine gute Quelle ist.
Ob Zelt oder nicht hängt natürlich davon ab, was du willst. Restaurants sind leistbar, aber nicht billig. Detto die Hotels. Campen ist viel billiger, quasi überall möglich, aber halt mehr Gepäck und dicken Schlafsack nicht vergessen.
Was du noch alles sehen willst, hängt von deiner Zeit ab. Perito Moreno, Fitzroy/Chalten etc. sind wunderschön und es gibt auch dazwischen viel zu sehen.
Im Seengebiet ist es im November sicher schon wärmer, aber zum Baden sicher auch noch zu kalt ;)
vorteil im november: viel weniger touristen. ruhe, natur usw.
viel spass, lgp
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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.02.05 18:16 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | peter pilsl wrote:
> Im November ist in der Torres im besten Fall Frühling. Schnee ist > durchaus noch eine ernstzunehmende Möglichkeit. Wir hatten Anfang Jänner > noch Schnee beim Perito Moreno. > Die Hauptsaison in den Torres ist Jänner/Februar. Die Frage ist also > weniger, ob du reservieren solltest, sondern ob schon alles offen hat > und wie oft das Boot in den Torres fährt usw.
Am Torres sind wir dann wahrscheinlich erst im Dezember. Planen 3 Wochen von Mitte Nov bis Anfang Dez. Da muss man mit dem Boot rein?
> Ob Zelt oder nicht hängt natürlich davon ab, was du willst. Restaurants > sind leistbar, aber nicht billig. Detto die Hotels. Campen ist viel > billiger, quasi überall möglich, aber halt mehr Gepäck und dicken > Schlafsack nicht vergessen.
Ich glaub, das ist mir doch zu kalt zum Zelten. Ich war letztes Jahr mit dem Rad im September in CZ, PL, SK und HU. Ich hatte in der Nacht mal Frost. Zelten macht mir da gar kein Spaß mehr.
> Was du noch alles sehen willst, hängt von deiner Zeit ab. Perito Moreno, > Fitzroy/Chalten etc. sind wunderschön und es gibt auch dazwischen viel > zu sehen.
Moreno steht auf jeden Fall an. Chalten weiß ich noch nicht. Was gibts denn noch so dazwischen?
Jens
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.02.05 21:21 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jens Sieckmann wrote:
> > Am Torres sind wir dann wahrscheinlich erst im Dezember. Planen > 3 Wochen von Mitte Nov bis Anfang Dez. Da muss man mit dem Boot rein? >
es geht ein bus hin (von pt. natales). man kann viel wandern ohne mit dem boot zu fahren. Aber zu einem camp (mit hütte) kommt man einfach mit dem boot. Dort kann man dann basislager aufschlagen und einige tageswanderungen machen. Ich glaube, dass man sogar die ganze runde machen kann und immer in hütten nächtigen kann. weiss aber keine details. wir waren mit dem zelt.
wir waren auch im dezember dort. ganz wenig leute. sehr sehr nett.
> > > Ich glaub, das ist mir doch zu kalt zum Zelten. Ich war letztes Jahr > mit dem Rad im September in CZ, PL, SK und HU. Ich hatte in der Nacht > mal Frost. Zelten macht mir da gar kein Spaß mehr. >
Guter Schlafsack und kein Problem. Und das ist nicht heldenhaft gemeint, sondern ernsthaft.
> > Moreno steht auf jeden Fall an. Chalten weiß ich noch nicht. Was gibts > denn noch so dazwischen? >
Viel Anden und viel Patagonien mit kleinen Farmen, wo man sein Zelt aufschlagen kann und Wasser nachfüllen. Nix spektakuläres, aber eben viel Argentinien und interessante Leute und unglaublich viel Gegend :)
lgp
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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.02.05 18:47 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jens Sieckmann schrieb:
> ich plane zusammen mit meiner Freundin im November ein Reise nach > Patagonien. Wir wollen hauptsächlich schöne Landschaft sehen und > diese auch durchwandern (mangels Erfahrung wohl nur Tageswanderung, > keine mehrtägigen Trekkingtouren). Aufgrund der riesigen Entfernungen > wollen wir uns auf das Seengebiet und das Gebiet rund um den Torres > del Paine NP beschränken. Feuerland ist für uns nicht so interessant. > > Ich dachte an einen Flug nach Santiago, von dort den Nachtzug nach > Temuco. Dort evtl. eine Wochen Mietwagen für das Seengebiet. Oder ist > das Busnetz so perfekt ausgebaut, dass man darauf verzichten kann? > Machen Inlandsflüge mehr Sinn als die langen Busfahrten? Gibt es > vielleicht doch noch andere Gebiete, die man auf jeden Fall besuchen > sollte? Habe gesehen, dass es z.B. in Chillan schöne Wasserfälle gibt. > Ich frage mich immer ob das so große Umwege rechtfertigt. > > Bekommt man im November problemlos (ohne im Voraus zu reservieren eine > Unterkunft) oder sollte man ein Zelt mitnehmen? Muss man einen Kocher > mitbringen, um sich selbst zu versorgen oder kann man sich in > Restaurants einigermaßen verpflegen ohne arm zu werden?
Hallo Jens!
Zu Argentinien und Torres del Paine kann ich Dir nichts sagen.
Das Seengebiet besuchten wir im Dezember/Jänner 03/04. Wie dort das Wetter im November ist? - wird wohl typisches Spätfrühlingswetter sein - Ihr solltet am besten auf alles vorbereitet sein. Wir hatten im PN Vicente Pérez Rosales am 21. Dezember 2003 Schnee bis fast runter zum Lago todos las Santos, aber das ist ja schon sehr südliches Seengebiet. Ob Flug oder Bus nach Temuco hängt von Euren Präferenzen und Geldbeutel ab, beides funktioniert. Im Seengebiet ein Auto zu mieten ist sicher eine gute Idee. Im Gegensatz zum eher niedrigen Preisniveau in Chile sind Mietwagen nicht gerade günstig aber durchaus leistbar - hängt natürlich auch von Eurer Reisekasse ab. Im November sind die Quatiere sicherlich nicht überbelegt. Dahingehend sollte es kein Problem sein ein Zimmer zu finden, es könnte aber sein, dass die Vermieter ihre Quartiere noch gar nicht offen haben.
In den Nationalparks Conguillio und Huerquehue könnt Ihr wunderschöne Araukarienwälder durchwandern. Ich würde auf jeden Fall an Villarica und Pucon vorbei in den PN Huerquehue fahren. Am besten ganz rein bis zum Refugio am Lago Tinquilco <[externer Link] >. Die Wanderung "Sendero Los Lagos" ist eine tolle Tagestour. In Pucon waren wir kurz im "La Tetera" <[externer Link] >. Dort kann man Bücher tauschen und auch nächtigen.
Solltet Ihr runter bis nach Osorno kommen und zum PN Puyehue fahren, dann kommt Ihr normalerweise am kleinen Automuseum Moncopulli vorbei (20-30km nach Osorno ?). Ist zwar nicht typisch Chile aber der Besitzer ist deutschstämmiger Chilene. Don Bernardo macht auch deutschsprachige Führungen. Dort könntet Ihr schöne Grüße von uns ausrichten (Monika und Horst aus Österreich).
Essen kann man in dieser Region Chiles sehr gut und günstig. Die besseren Restaurants haben wesentlich niedrigeres Preisniveau als z.B. in Österreich. Es gibt gutes Rindfleisch und viel Meeresgetier (Lachs und Congrio waren meine Favoriten).
Mit den Wasserfällen nahe Chillan meinst Du vermutlich den Salto del Laja, Chiles größten Wasserfall. Wenn man vorbeikommt ist er sicherlich einen Stop wert, er liegt ja auch gleich neben der Autobahn. Im November ist es dort wohl auch nicht zu überlaufen. Extra 100te km würde ich aber nicht dorthin fahren.
Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung, es kann aber ein bißchen dauern mit der Antwort, ich komme nicht täglich dazu in die Newsgroups zu sehen.
Gruß, Horst
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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.05 04:28 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Jens, ich bin vorgestern von einer dreimonatigen Chile-Reise (Arica - Punta Arenas, mit etwas Argentinien) aus Punta Arenas zurueckgekommen und kann das Land fuer eine Reise nur empfehlen. Das Bus-System in Chile ist super, was die Taktfrequenzen, den Service und den Preis anbelangt. Schwieriger ist es bei Eurer geplanten Route vom Seengebiet zum NP Torres del Paine. Hier habt Ihr die Alternative Schiff (3 Tage Pto. Montt - Pto. Natales), das Flugzeug oder eine extrem lange und beschwerliche Busfahrt ueber Argentinien. Die entscheidende Frage ist, wie viel Zeit Ihr habt. Bei 3 - 4 Wochen wuerde ich mich auf das Seengebiet, Bariloche und viel wanderbare Umgebung in Argentinien, Chiloe und evtl. einen Teil der Carretera Austral beschraenken. Fuer die letzten beiden Ziele ist ein Leihwagen sinnvoll, ansonsten nicht erforderlich. Die Torres sind natuerlich super, erfordern aber Zeit. Leider brennt es dort durch den Leichtsinn eines tschechischen Touristen immer noch, hoffentlich bekommen das die Chilenen bald in den Griff. Immerhin sind schon 6 von 240 Mio ha verbrannt. Mit Uebernachtungen duerftet Ihr im November keine Schwierigkeiten haben, da das noch weit vor der Urlaubszeit der Chilenen und Argentinier liegt. Das Netz an Uebernachtungsmoeglichkeiten aller Kategorien ist in Chile sehr dicht. Allenfalls fuer den NP Torres del Paine solltet Ihr beliebte Quartiere von Pto. Natales vorbuchen, was dort aber auch einige hostales gerne fuer Euch machen. Fuer weitere Fragen koennt Ihr mich gerne kontaktieren. Helli
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.05 12:11 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Helmut Lebert wrote: [...] > Das Bus-System in Chile ist super, was die Taktfrequenzen, den Service > und den Preis anbelangt. Schwieriger ist es bei Eurer geplanten Route > vom Seengebiet zum NP Torres del Paine. Hier habt Ihr die Alternative > Schiff (3 Tage Pto. Montt - Pto. Natales), das Flugzeug oder eine > extrem lange und beschwerliche Busfahrt ueber Argentinien.
Aha, das ist gut zu wissen. Wir überlegen uns den Chile-Airpass zu besorgen. Leider kann man nicht in die nähere Gegend um den Torres NP fliegen, sondern wohl nur nach Punta Arenas. Schiff wäre eine Möglichkeit.
> Die entscheidende Frage ist, wie viel Zeit Ihr habt. Bei 3 - 4 Wochen > wuerde ich mich auf das Seengebiet, Bariloche und viel wanderbare > Umgebung in Argentinien, Chiloe und evtl. einen Teil der Carretera > Austral beschraenken. Fuer die letzten beiden Ziele ist ein Leihwagen > sinnvoll, ansonsten nicht erforderlich.
Momentan planen wir rund 10 Tage Seengebiet und 10 Tage rund um Torres NP, Perito Moreno, Lago Argentino. Für die Seen einen MW.
Vielen Dank für die Auskünfte, Jens
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.05 16:34 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Jens, das Schiff nach Pto. Natales faehrt immer montags um 16.00 Uhr in Pto. Montt ab. Naeheres unter [externer Link] \ Vorreservierung sinnvoll. Bis November muesste die "Magellanes" wieder tauglich fuers offene Meer sein, so dass der umstaendliche Umstieg in die kleinere "Puerto Eden" nicht mehr noetig ist. Derzeit gibt es Probleme mit dem Navigationssystem des grossen Schiffs. Die Fahrt durch die patagonischen Kanaele ist bei einigermassen Wetter ein Spitzen-Erlebnis. Punta Arenas - bei einer Flugalternative - ist als Ausgangspunkt zum NP Torres del Paine nicht wirklich schlimm. Der Bus von dort faehrt nach Puerto Natales mehrfach taeglich nur drei Stunden auf guter Strasse. Von dort fahren taeglich morgens und am fruehen Nachmittag mehrere Busse zu den Nationalpark-Eingaengen (Fahrzeit vier - fuenf Stunden einfach). Umstaendlicher ist die Fahrt nach Argentinien wegen der Dauer der Grenzformalitaeten und der Schotterpisten: Fuer Puerto Natales nach El Calafate muesst Ihr locker fuenf bis sechs Stunden einplanen, fuer eine evtl. Fahrt von El Calafate nach El Chalten (Wanderungen zu den Basislagern des Cerro Torre und des Fitz Roy) die gleiche Zeit. Zurueck die gleichen Zeitraeume. Vielleicht geht es im November etwas schneller, weil derzeit einige Streckenabschnitte geteert werden. Mit einem Leihwagen kommt Ihr auch nicht viel schneller voran. Fuer den Perito Moreno muesst Ihr einen Tag rechnen, meine Tour dauerte von 8.45 - 17.00 Uhr. Von daher mein Rat: Packt nicht zu viel Programm in Euren kurzen Zeitraum. Wegen der Erlebnis-Dichte habt Ihr sicher Bedarf nach dem einen oder andren Ruhetag zum Verarbeiten. Viel Spass beim Planen und Ausfuehren Eurer Reise! Helli
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 25.02.05 11:19 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Helmut Lebert wrote: > Vielleicht geht es im November etwas > schneller, weil derzeit einige Streckenabschnitte geteert werden. Mit > einem Leihwagen kommt Ihr auch nicht viel schneller voran.
noch eine Anmerkung hierzu: vor ca. 5Jahren war die routa40 nur Schotter und nach dem Winter in einem extrem schlechten Zustand. Inklusive der nachfolgenden Reperaturarbeiten in Calafate/Chalten/Bayos an unserem VW GOL (wie ein golf, nur kürzer - gibts bei uns nicht) haben wir mehrere Tage gebraucht. Als Mietwagen zahlt sich hier evtl. ein Pickup aus.
lgp
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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 25.02.05 13:10 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Helmut Lebert wrote:
> Hallo Jens, > Vorreservierung sinnvoll. Bis November muesste die "Magellanes" wieder > tauglich fuers offene Meer sein, so dass der umstaendliche Umstieg in > die kleinere "Puerto Eden" nicht mehr noetig ist. Derzeit gibt es > Probleme mit dem Navigationssystem des grossen Schiffs. Die Fahrt > durch die patagonischen Kanaele ist bei einigermassen Wetter ein > Spitzen-Erlebnis.
Hier werden wir überlegen müssen ob das Erlebnis den Zeitverlust wieder aufwiegt.
> Punta Arenas - bei einer Flugalternative - ist als Ausgangspunkt zum > NP Torres del Paine nicht wirklich schlimm. Der Bus von dort faehrt > nach Puerto Natales mehrfach taeglich nur drei Stunden auf guter > Strasse. > Von dort fahren taeglich morgens und am fruehen Nachmittag mehrere > Busse zu den Nationalpark-Eingaengen (Fahrzeit vier - fuenf Stunden > einfach).
Das klingt schon mal gut.
> Umstaendlicher ist die Fahrt nach Argentinien wegen der Dauer der > Grenzformalitaeten und der Schotterpisten: Fuer Puerto Natales nach El > Calafate muesst Ihr locker fuenf bis sechs Stunden einplanen, fuer > eine evtl. Fahrt von El Calafate nach El Chalten (Wanderungen zu den > Basislagern des Cerro Torre und des Fitz Roy) die gleiche Zeit. > Zurueck die gleichen Zeitraeume. Vielleicht geht es im November etwas > schneller, weil derzeit einige Streckenabschnitte geteert werden. Mit > einem Leihwagen kommt Ihr auch nicht viel schneller voran. Fuer den > Perito Moreno muesst Ihr einen Tag rechnen, meine Tour dauerte von > 8.45 - 17.00 Uhr. > Von daher mein Rat: Packt nicht zu viel Programm in Euren kurzen > Zeitraum. Wegen der Erlebnis-Dichte habt Ihr sicher Bedarf nach dem > einen oder andren Ruhetag zum Verarbeiten.
Perito Moreno ist Pflicht. El Calafate und El Chaten werden wir uns nach deinen hilfreichen Hinweisen dann mal überlegen. Zu viel Programm haben wir wahrscheinlich. Ich versuche meine Freundin dauernd davon abzubringen, noch nah Valdez zu fliegen/fahren, weil sie unbedingt Wale sehen will.
> Viel Spass beim Planen und Ausfuehren Eurer Reise!
Vielen Dank. Morgen holen wir erstmal eine Karte und schnüffeln ein bisschen in der Stadtbibliothek.
Gruß, Jens
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 27.02.05 01:40 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jens Sieckmann wrote:
> > Perito Moreno ist Pflicht. El Calafate und El Chaten werden wir uns > nach deinen hilfreichen Hinweisen dann mal überlegen. Zu viel Programm > haben wir wahrscheinlich. Ich versuche meine Freundin dauernd davon > abzubringen, noch nah Valdez zu fliegen/fahren, weil sie unbedingt > Wale sehen will. >
perito moreno ist extrem spektakulär. Aber genauso toll ist der Grey(?)-Gletscher in den Torres, weil man erstens hinwandert und dabei quasi von oben draufsieht und man zweitens in der Seemitte und am anderen Ende den Stau der Eisberge ansehen kann.
Valdez ist auch sehr spektakulär. Im November hat man noch gute Chance, Wale zu sehen. Eine Wanderung vom Camping lohnt in beide Richtungenn und auch hinauf auf das "Plateau" sehr. Am Nordostzipfel von Valdez sieht man oft Orcas. Mit ein wenig Glück auch den Ranger, der die Orcas beobachtet. Wir haben durch sein Fernrohr Orcas gesehen. Spektakulär :)
also viel spektakuläres ;)
lgp
-- [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 27.02.05 18:30 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | peter pilsl wrote:
> > perito moreno ist extrem spektakulär. Aber genauso toll ist der > Grey(?)-Gletscher in den Torres, weil man erstens hinwandert und dabei > quasi von oben draufsieht und man zweitens in der Seemitte und am > anderen Ende den Stau der Eisberge ansehen kann.
Eine Wanderung zum Grey-Gletscher machen wir sicherlich. Und ein, zwei weitere Wanderung im Torres NP auch.
> Valdez ist auch sehr spektakulär. Im November hat man noch gute Chance, > Wale zu sehen. Eine Wanderung vom Camping lohnt in beide Richtungenn und > auch hinauf auf das "Plateau" sehr. > Am Nordostzipfel von Valdez sieht man oft Orcas. Mit ein wenig Glück > auch den Ranger, der die Orcas beobachtet. Wir haben durch sein Fernrohr > Orcas gesehen. Spektakulär :)
Ich dachte jetzt schon, du wolltest sagen: "auch den Ranger, der von den Orcas gefressen wird" ;-) Spektakulär, aber für uns auch sehr anstrengend mit der An- und Abreise dorthin. Vielleicht schauen wir uns ja eine Frackträgerkolonie irgendwo bei Punta Arenas an.
> also viel spektakuläres ;)
Immer gern. Habe mir gerade mal den Reiseführer "Chile" des Verlags Iwanowksi's Reisebuchverkag ausgeliehen. Sehr vernünftiges Buch für den individuell Reisenden. Das Trekking-Buch "Patagonien" vom Bruckmann-Verlag macht auch einen sehr guten Eindruck.
Jens
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.03.05 23:20 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jens Sieckmann <dalmon@gmx.de> wrote in message news:<422203C5.4060504@gmx.de>... > peter pilsl wrote: > > Aber genauso toll ist der > > Grey(?)-Gletscher in den Torres, weil man erstens hinwandert und dabei > > quasi von oben draufsieht und man zweitens in der Seemitte und am > > anderen Ende den Stau der Eisberge ansehen kann. > > > Eine Wanderung zum Grey-Gletscher machen wir sicherlich. Und ein, > zwei weitere Wanderung im Torres NP auch. > Ich kann da Peter nur Recht geben, dass der Grey-Gletscher einen Besuch sehr lohnt. So richtig auf den Grey-Gletscher sieht man allerdings nur vom Paso John Gardner aus. Auf dem Circuito (7 - 9 Tage) kommt man da automatisch vorbei. Vom Refugio Pehoe aus muss man zum Paso hin und zurück drei Tage rechnen. Zum Ende der Gletscher-Zunge beim Refugio Grey sind es vom Refugio Pehoe aus hin und zurück 7 Stunden. Man sieht dabei allerdings den Gletscher nicht richtig von oben.
> > Habe mir gerade mal den Reiseführer "Chile" des Verlags > Iwanowksi's Reisebuchverkag ausgeliehen. Sehr vernünftiges Buch für den > individuell Reisenden. Das Trekking-Buch "Patagonien" vom > Bruckmann-Verlag macht auch einen sehr guten Eindruck.
Das Patagonien-Buch von Ralf Gantzhorn (Bruckmann 2004) war für mich bei meinen fünf Touren in Patagonien auch sehr nützlich, wenngleich es für den NP Torres del Paine etwas knapp gehalten ist. Ansonsten hat mir der Footprint-Band Chile gute Dienste erwiesen. Ihr bekommt aber sowohl bei den Guardaparques am Torres-Eingang wie bei denen in El Chalten sehr gute Hinweise und kostenlose Karten, die einen sehr guten Überblick geben. Helli
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Chile/Argentinien, Patagonien, Wandern | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.03.05 15:16 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Helmut Lebert wrote:
> Ich kann da Peter nur Recht geben, dass der Grey-Gletscher einen > Besuch sehr lohnt. So richtig auf den Grey-Gletscher sieht man > allerdings nur vom Paso John Gardner aus. Auf dem Circuito (7 - 9 > Tage) kommt man da automatisch vorbei. Vom Refugio Pehoe aus muss man > zum Paso hin und zurück drei Tage rechnen. Zum Ende der > Gletscher-Zunge beim Refugio Grey sind es vom Refugio Pehoe aus hin > und zurück 7 Stunden. Man sieht dabei allerdings den Gletscher nicht > richtig von oben.
Hab mir auch ein Buch zum Circuito ausgeliehen. Das ist uns aber zu heftig für uns als Trekkinganfänger. Wir verfügen zwar über eine gute Kondition (leidenschaftliche Reiseradler), aber wir sind da noch unerfahren. Die zweite Wanderung wird dann natürlich zu den Torres gehen.
Jens
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