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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen15.01.05 18:29 Uhr
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Gibt es. Für Feuerwehren, zu Dekontaminationszwecken, für Reklame. Es
gibt ja auch überdachte schwimmende Rettungsinseln.

Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten) Airbag-Treibsatz
aufgeblasen werden, deren Böden, Türen, Seitenwände und Dächer
sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?

Müßte so ein Zelt nicht eine so exzellente Wärmeisolation bieten
können, daß Isomatte und Schlafsack sogar auch im Winter überflüssig
wären?

(Seit mich nur der zum Glück gegebene Handy-Empfang damals vor einer
unfreiwilligen und absolut unvorbereiteten winterlich-alpinen
Outdoor-Übernachtung bewahrt hat und ich mir nicht vorstellen kann,
daß ich mich mit einem gegen den Boden so gut wie überhaupt nicht
isolierenden Biwaksack - wenn ich denn einen mitgehabt hätte - sehr
viel besser gefühlt hätte, läßt mich diese Frage nicht mehr los. Aber
da man, wenn es komfortabel sein soll, ohnehin Luftbetten/Matratzen
aufblasen muß, wäre das ja vielleicht auch für ein
Gebrauchs-Camping/Trekkingzelt keine so schlechte Idee, es einfach
aufzublasen(?))

Gruß, Reinhard
 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen15.01.05 21:12 Uhr
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Reinhard Mick writes:

> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten)
> Airbag-Treibsatz aufgeblasen werden, deren Böden, Türen,
> Seitenwände und Dächer sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?
>
> Müßte so ein Zelt nicht eine so exzellente Wärmeisolation bieten
> können, daß Isomatte und Schlafsack sogar auch im Winter
> überflüssig wären?

Einfache Luftmatratzen isolieren eher schlecht. Und um ohne
Schlafsack auszukommen, müsstest Du die Innentemperatur schon auf
sehr sommerliche Werte bringen.

> Aber da man, wenn es komfortabel sein
> soll, ohnehin Luftbetten/Matratzen aufblasen muß, wäre das ja
> vielleicht auch für ein Gebrauchs-Camping/Trekkingzelt keine so
> schlechte Idee, es einfach aufzublasen(?))

Stell Dir vor, das Ding hat nur ein kleines Loch - sofort ist das
ganze Zelt unbrauchbar. Außerdem wäre es wahrscheinlich viel zu
schwer.

ina
 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen15.01.05 22:14 Uhr
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Reinhard Mick wrote:
>
> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten) Airbag-Treibsatz
> aufgeblasen werden, deren Böden, Türen, Seitenwände und Dächer
> sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?
>

Ich stell mir gerade so ein 25kg ding mit 2qm3 packvolumen vor. Dazu
noch ein 3kg Treibsatz. Und dann fliegt das ganze Dinge im Wind davon,
weils keine Stangen hat. Albtraum.
Isolieren tut es sicher wesentlich besser als ein normales Zelt, wenn du
es mal aufgewärmt hast. Aber wenn ich daran denke, dass ich nach dem
pinkeln in der Nacht mir schwer tu, meinen Schlafsack aufzuheizen, frag
ich mich, wieviele Leute da drinnnen sein müssen, um das Zelt aufzuheizen.

Zu deinem beinahe-Biwakerlebnis: Ein Notbiwak ist sicher eine kalte und
sehr sehr lange und unbequeme Nacht. Man sollte sich dabei auch nicht
hinlegen, sondern auf den Rucksatz setzen und möglichst zusammenkauern,
um die Wärmeverluste zu minimieren. Das Ganze in einer möglichst kleinen
Kammer wie Biwaksack, Schneehöhle. Auf Sauerstoffzufuhr und CO2-Abfuhr
(nach unten) achten.

lgp

--
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen16.01.05 03:23 Uhr
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Reinhard Mick wrote:

>
> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten) Airbag-Treibsatz
> aufgeblasen werden, deren Böden, Türen, Seitenwände und Dächer
> sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?

AFAIR gibt es auch das. Ziel ist ein besonders einfacher Aufbau für Camper
mit Kompressor. Ist wohl auch Gewichtsmäßig nur für solche interessant.
 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen16.01.05 12:59 Uhr
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Steffen Schwientek <schwientek@web.de> writes:

> Reinhard Mick wrote:
>
>>
>> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
>> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten)
>> Airbag-Treibsatz aufgeblasen werden, deren Böden, Türen,
>> Seitenwände und Dächer sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?
>
> AFAIR gibt es auch das. Ziel ist ein besonders einfacher Aufbau für
> Camper mit Kompressor.

Die erfindungsreichen Camper kommen auch ohne Kompressor aus, indem
sie den Auspuff ihres Supermobils dazu verwenden. Ist auch im
Schadensfall nicht viel weniger ungesund als ein Airbag-Treibsatz.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen17.01.05 23:15 Uhr
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Hallo David,

>Die erfindungsreichen Camper kommen auch ohne Kompressor aus, indem
>sie den Auspuff ihres Supermobils dazu verwenden.

Bei meinem nächsten Ski-Urlaub stecke ich also einfach ein
(aufblasbares?) Wohnmobil in eine Bananentasche und gut is! ;-)

BTW: Ich habe so ähnliche Zelte gefunden, bei denen allerdings nur
zwei Schläuche aufgeblasen werden, die dann ein normales Kuppelzelt
tragen, so wie das normaler Weise die Stangen tun. Sie werden von
einer Firma "Airzone" hergestellt, sind nicht schwerer als normale
Zelte, können (angeblich innerhalb von 10 Sekunden) mit CO2-Patronen
aufgeblasen werden, haben aber natürlich auch keine Isolations- oder
Komfort Vorteile, da weder Wände noch Dach noch Boden aufgeblasen
werden.

Danke an alle, die geantwortet haben,
Gruß, Reinhard
 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen16.01.05 11:50 Uhr
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Op zaterdag vroeg Reinhard Mick hulp van boven en hij verblijdde ons
met het volgende:
> Gibt es. Für Feuerwehren, zu Dekontaminationszwecken, für Reklame. Es
> gibt ja auch überdachte schwimmende Rettungsinseln.
>
> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten) Airbag-Treibsatz
> aufgeblasen werden, deren Böden, Türen, Seitenwände und Dächer
> sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?
>
> Müßte so ein Zelt nicht eine so exzellente Wärmeisolation bieten
> können, daß Isomatte und Schlafsack sogar auch im Winter überflüssig
> wären?
>
> (Seit mich nur der zum Glück gegebene Handy-Empfang damals vor einer
> unfreiwilligen und absolut unvorbereiteten winterlich-alpinen
> Outdoor-Übernachtung bewahrt hat und ich mir nicht vorstellen kann,
> daß ich mich mit einem gegen den Boden so gut wie überhaupt nicht
> isolierenden Biwaksack - wenn ich denn einen mitgehabt hätte - sehr
> viel besser gefühlt hätte, läßt mich diese Frage nicht mehr los. Aber
> da man, wenn es komfortabel sein soll, ohnehin Luftbetten/Matratzen
> aufblasen muß, wäre das ja vielleicht auch für ein
> Gebrauchs-Camping/Trekkingzelt keine so schlechte Idee, es einfach
> aufzublasen(?))
>
> Gruß, Reinhard

Hallo Reihard,

versuch es hier mal: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Auch in Deutsche Sprache. Karsten steht sehr gut bekannt.

--
Only those who know the secret can read a stream of bytes ....

Eric

 
 
 
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Aufblasbare Zelte?

Bergsteiger beim Bergsteigen20.01.05 22:13 Uhr
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> Aber gibt es auch aufblasbare 1,2,3-Mann-Zelte, die mit einem
> Blasebalg oder vielleicht mit einem (verlangsamten) Airbag-Treibsatz
> aufgeblasen werden, deren Böden, Türen, Seitenwände und Dächer
> sozusagen aus Luftmatratzen bestehen?
Ja gibt es. Wurde aber bereits gepostet (20 Kg... na dann viel Spaß beim
Tragen ;o) )

Zum Thema Airbag-Teibsatz:
Es gibt immer wieder Menschen, die tolle Ideen haben, aber bei der Umsetzung
die ein oder andere Fehleinschätzung machen und hinterher blutige Finger
bekommen. Darum an alle:

EIN AIRBAG-TREIBSATZ IST FÜR AIRBAGS!
Er ist eine kleine Explosionskartusche, die darauf ausgelegt ist möglichst
schnell viel Druck bzw. Gasdruck zu erzeugen. Wenn man mittels
Druckreduzierer da dran geht, dürfte man hinterher eine ziemlich
wirkungsvolle Waffe besitzen. Natürlich wäre das in der Sommerpause gerade
bei den Zeitungen recht, weil noch niemand mit einem Druckreduktor
erschossen wurde... ;o)
Übrigens müssen diese Treibsätze unter den Bestimmungen von
Explosionsmitteln transportiert werden...
Also nichts für Camper...

> Müßte so ein Zelt nicht eine so exzellente Wärmeisolation bieten
> können, daß Isomatte und Schlafsack sogar auch im Winter überflüssig
> wären?

Das stimmt allerdings, auch wenn hier die Leute teilweise was anderes
posten. Luft ist exzellenter Isolierer. Zwar nicht ganz so gut wie ein
Vakuum, allerdings sollte ein Zelt auf Vakkumbasis etwas schwieriger
herzustellen sein (obwohl das vielleicht mal eine Herausforderung für die so
gerühmten deutschen Ingenieure wäEtwas durch ablassen von Masse
aufzubauen... ;o) )

> (Seit mich nur der zum Glück gegebene Handy-Empfang damals vor einer
> unfreiwilligen und absolut unvorbereiteten winterlich-alpinen
> Outdoor-Übernachtung bewahrt hat und ich mir nicht vorstellen kann,
> daß ich mich mit einem gegen den Boden so gut wie überhaupt nicht
> isolierenden Biwaksack - wenn ich denn einen mitgehabt hätte - sehr
> viel besser gefühlt hätte, läßt mich diese Frage nicht mehr los. Aber
> da man, wenn es komfortabel sein soll, ohnehin Luftbetten/Matratzen
> aufblasen muß, wäre das ja vielleicht auch für ein
> Gebrauchs-Camping/Trekkingzelt keine so schlechte Idee, es einfach

Nun gut. Der Trend aufblasbares Zelt steckt auch erst in den Kindeschuhen.
Aber immer mehr greifen das Thema auf. Neuste Designstudien für einen großen
deutschen Outdoorausrüster z.B. (der hier allerdings meist weniger gern
gesehen wird, warum auch immer). Grundsätzlich wäre aber je nach Wetterlage
ein richtig guter Schlafsack attraktiver, wenn man auch die Preise für
Schlafsäcke in den man auf purem Boden eine Nacht bei absoluten Minusgraden
überlebt weit höher liegen dürfte als man gewillt ist auszugeben. Selbst bei
der o.g. Studie ist nicht das Zelt als solches aufblsbar, sondern die
Streben, die den halt geben sollen. Allerdings kommt man in diesem Fall nur
mit vielen Streben aus, so sieht das ganze Ding wie ein aus Dreiecken
konstruiertes Monster...

Zurück zum Thema: Ein absolt aufblasbares Zelt wird immer größer, teurer und
schwerer sein, als ein Herkömmliches, immerhin müssen alle Lagen doppelt
sein und absolut Luftdicht. Von der Materialstärke kaum zu schweigen, damit
es nicht so schnell Löcher kriegt. Und ein passender Treibsatz wäre entweder
sehr gefährlich (weil unter hohem Druck) oder entsprechend groß.

Auf das Zelt aus der Hosentasche muss man also warten.

Mein Tip: Gescheites Zelt aufbauen und im Sommer mit viel Salz bedecken.
Wenn das ganze erst mal mehrere Wochen so stand hat man ein dehydriertes
Zelt. Das nimmt man einfach in der tasche mit. Und wenn mans denn braucht,
einfach nen Tropfen Wassen drauf. Und weil man in so frostigen Gebieten
meist kein Wasser hat, biete ich allen meine ganz spezielle
Eigenentwicklung: Dehydriertes Wasser. Einfach einen Tropfen Wasser drauf
und.... e voila

Jaja, schöne neue Welt.....lol

Grüsse

Dirk

 
 
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