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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 10:01 Uhr
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Hallo,

in dieser Gruppe wurde, so weit ich mich erinnere, öfters über das
Thema "Lightpacking" gesprochen. Es wurde dabei auch immer ein
bestimmter Autor und ein bestimmtes Buch von ihm genannt. Irgendwie
finde ich die entsprechenden Threads nicht mehr. Wie hieß der Autor
noch mal?

Welche anderen Tips habt Ihr zum Thema Lightpacking?

Weitere Bücher?

Mit wie viel Kilos pro Person kommt Ihr bei Euren Wanderungen aus
(ohne Essen)?

Bei welchen Ausrüstungsgegentständen kann man (bei möglichst geringem
finanziellen Aufwand) am meisten Gewicht sparen?

Ich hatte bei meiner letzten Tour einen 38kg schweren Rucksack (incl.
Essen). Danach hatte ich eine zeitlang Probleme mit verschiedenen
Gelenken. Ich bin jetzt wild entschlossen, "Lightpacker" zu werden.
Nur: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, was ich letztes Mal hätte
weglassen können. Ich sollte dazusagen, dass mein Rucksack unter
anderem deswegen tendenziell immer relativ schwer sein wird, weil
meine Freundin (45 kg) nur sehr wenig Gewicht tragen kann, obwohl sie
praktisch genau so viel isst wie ich (100 kg). Außerdem friert sie
viel mehr als ich, d.h. sie braucht viele, wenn auch recht leichte,
Kleidungsstücke. Sie ist aber ebenfalls wild entschlossen,
Lightpackerin zu werden.

Gruß,

Simon
 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 12:05 Uhr
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Simon Strobl schrieb:
>
> Bei welchen Ausrüstungsgegentständen kann man (bei möglichst geringem
> finanziellen Aufwand) am meisten Gewicht sparen?

Bei Bauch, Beinen und Po. Ggfs. noch Doppelkinn mit in die Aufzählung
aufnehmen.

Ich find's blöd, 10kg Übergewicht mit sich rumzuschleppen, und dann über
200Gramm beim Kocher zu jammern. Bevor also eventuell vorhandenes
Übergewicht nicht weg ist, ist das meiner Meinung nach die erste
Angriffsfront.

Ich weiß nun nicht, wie groß du bist, aber bei deinen 100kg dürftest du
ca. 2,10m sein, damit das Übergewichts-Argument wegfällt.

Erfahrungsgemäß ist aber die Bereitschaft, an diesem Punkt anzusetzen,
eher gering...

Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 12:15 Uhr
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Jochen Diestel <jochen.diestel@gmx.de> writes:

> Simon Strobl schrieb:
>> Bei welchen Ausrüstungsgegentständen kann man (bei möglichst
>> geringem
>> finanziellen Aufwand) am meisten Gewicht sparen?
>
> Bei Bauch, Beinen und Po. Ggfs. noch Doppelkinn mit in die
> Aufzählung aufnehmen.
>
> Ich find's blöd, 10kg Übergewicht mit sich rumzuschleppen, und dann
> über 200Gramm beim Kocher zu jammern. Bevor also eventuell
> vorhandenes Übergewicht nicht weg ist, ist das meiner Meinung nach
> die erste Angriffsfront.

Du wirst allerdings feststellen, daß das körpereigene Übergewicht
a) nicht in 10 Minuten Nachdenken um auch nur 200g reduziert werden
kann,
b) in einer Weise transportfreundlich verpackt ist, wie sie der
ergonomischste Rucksack nicht hinbekommt.

Punkt c) wäre noch, daß man dort auch eine Nahrungsmittelreserve für
den Ernstfall hat. Allerdings muß man darauf hinweisen, daß bei
dieser oft das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. So daß die
Umsetzung in Energie gleichzeitig Nebenprodukte freisetzt und nicht
effektiv verläuft: dauerhaft angelegte Speckschichten verhindern
i.a. auch nicht ein Erfrieren bei Entkräftung, auch wenn uns die Bären
eine Überwinterung mit einem übers Jahr angelegten Speckvorrat
vormachen.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 12:38 Uhr
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David Kastrup schrieb:

> Du wirst allerdings feststellen, daß das körpereigene Übergewicht
> a) nicht in 10 Minuten Nachdenken um auch nur 200g reduziert werden
> kann,

Da hast du absolut Recht.

> b) in einer Weise transportfreundlich verpackt ist, wie sie der
> ergonomischste Rucksack nicht hinbekommt.

Hier bin ich anderer Meinung. Ich behaupte, dass das Übergewicht (wie
der Name schon irgendwie sagt) "über" ist, und damit unnötigerweise
transportiert wird. Es kann also meiner Ansicht nach gar nicht
transportfreundlich sein.

> Punkt c) wäre noch, daß man dort auch eine Nahrungsmittelreserve für
> den Ernstfall hat.

Touren, die derart anspruchsvoll sind, dass ernsthaft mit Ernstfällen zu
rechnen ist, bei denen Übergewicht hilfreich wäre, wird man vermutlich
trotzdem eher in einem Zustand erhöhter körperlicher Fitness angehen.
Oder nicht?

Aber ich glaube, um derartige Touren ging es Simon gar nicht.
Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 15:55 Uhr
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David Kastrup wrote:

> b) in einer Weise transportfreundlich verpackt ist, wie sie der
> ergonomischste Rucksack nicht hinbekommt.

Körperliches Übergewicht ist ebenso "transportfreundlich" wie ein Auto
"umweltfreundlich" ist. Beides ist ein Euphemismus.

Wobei das Auto noch einen Nutzen hat, das Übergewicht (jedenfalls
angesichts der Nahrungsverfügbarkeit in zivilisierten Regionen) nicht.

vG, seinen BMI während des C2C von 29,6 auf 27,1 gesenkt, aber davon
die Hälfte schon wieder aufgeholt habend

--
~~~~~~ Volker Gringmuth ~~~~~~~~~~~ [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

"Wann weiß man, dass man irgendetwas wirklich nicht versteht? Wenn das Geschrie-
bene nach ROT13 immer noch aussieht wie ROT13." (Torsten Melzener in hdc)
 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 13:56 Uhr
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Jochen Diestel wrote:
>
> Bei Bauch, Beinen und Po. Ggfs. noch Doppelkinn mit in die Aufzählung
> aufnehmen.
>
> Ich find's blöd, 10kg Übergewicht mit sich rumzuschleppen, und dann über
> 200Gramm beim Kocher zu jammern. Bevor also eventuell vorhandenes
> Übergewicht nicht weg ist, ist das meiner Meinung nach die erste
> Angriffsfront.
>
> Ich weiß nun nicht, wie groß du bist, aber bei deinen 100kg dürftest du
> ca. 2,10m sein, damit das Übergewichts-Argument wegfällt.
>
> Erfahrungsgemäß ist aber die Bereitschaft, an diesem Punkt anzusetzen,
> eher gering...
>

hört, hört ... ;)

in welche Richtung geht das da gerade? Leute mit Übergewicht dürfen
keine Lightpacker sein oder wenn, dann sind es sinnlose Lightpacker?

Was hat Lightpacking mit dem Gewicht des Trägers zu tun?? Wenn Simon
38kg mit sich herumschleppt (ein WAHNSINN !!) dann ist er offensichtlich
sehr fit und hat berechtigtes Interesse, das Gewicht seines Gepäcks zu
reduzieren. Wenn er 10kg weniger hätte, hätte er genau das gleiche
Interesse daran, nicht mehr 38kg sondern nur mehr 20kg herumzutragen.

Ich finde deine Antwort also mehr als eigenartig. Deine Rechnung stimmt
auch überhaupt nicht.
Jemand der 10kg leichter ist als ich, kann nicht einen 10kg schwereren
Rucksack tragen und jemand der 100kg hat, spürt 1kg mehr auf seinem
Rücken genauso wie jemand mit 70kg.

Fitness hat nix mit Gewicht zu tun und Lightpacking auch nicht.

schönen tag,
peter


--
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 16:02 Uhr
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peter pilsl schrieb:
>
> in welche Richtung geht das da gerade? Leute mit Übergewicht dürfen
> keine Lightpacker sein oder wenn, dann sind es sinnlose Lightpacker?
>

Letzteres. Meiner Meinung nach zumindest.

> Wenn Simon
> 38kg mit sich herumschleppt (ein WAHNSINN !!) dann ist er offensichtlich
> sehr fit

Du hast hier weggelassen, dass er danach laut eigener Aussage "eine
zeitlang Probleme mit verschiedenen Gelenken" hatte. Und er hat nicht
geschrieben, wie weit er mit seinen (zugegeben übertriebenen) 38kg
gekommen ist. Ich behaupte (freilich ohne ihn zu kennen), er ist nicht
fit, sondern hat sich schlicht übernommen.

> und hat berechtigtes Interesse, das Gewicht seines Gepäcks zu
> reduzieren. Wenn er 10kg weniger hätte, hätte er genau das gleiche
> Interesse daran, nicht mehr 38kg sondern nur mehr 20kg herumzutragen.

Ganz ohne Zweifel. Fängt "Leichtpacken" schon bei 38kg an? Dann bin ich
auch ein "Leichtpacker", obwohl auch ich gern "Luxusgüter" mit mir
rumschleppe und bislang nicht auf die Idee gekommen wäre, mich so zu
bezeichnen.

Wenn Simon mal schriebe, was er alles in seinen 38kg hatte, könnten wir
seinen Rucksack vermutlich schnell auf deine 20kg reduzieren, indem wir
Stuhl, Kofferradio nebst Ersatzbatterien, Tischtennisschläger,
Saunahandtuch und Akkurasierer entfernen. :-)

20kg ist für mich aber noch kein Leichtpacker, sondern eher ein
stinknormaler Rucksack.

Steffen mit seinen 4kg würde ich als echten Leichtpacker bezeichnen.
Wobei die 4kg pro Person für mich schon 'n bisschen in Richtung
Fundamentalismus gehen... ;-)

> Deine Rechnung stimmt auch überhaupt nicht.

Habe ich irgendwas gerechnet? Oder womöglich in Rechnung gestellt? ;-)

> Jemand der 10kg leichter ist als ich, kann nicht einen 10kg schwereren
> Rucksack tragen

Nee, 1 zu 1 umrechen ist sicherlich falsch, das ist klar.
Aber wenn er genauso groß ist wie du, und die 10kg weniger sich nahezu
ausschließlich auf Hüftspeck beziehen, dann wird diesem Jemand derselbe
Rucksack sicherlich leichter fallen, oder glaubst du das tatsächlich nicht?

> und jemand der 100kg hat, spürt 1kg mehr auf seinem
> Rücken genauso wie jemand mit 70kg.

Das glaube ich z.B. nicht.
Es kommt natürlich immer darauf an, was das für 100 bzw. 70kg sind. Wenn
ich von Übergewicht schreibe, dann meine ich damit immer überschüssiges
Gewicht, das in der Regel in Form von Hüftspeck, Astrapickel etc. auftritt.

>
> Fitness hat nix mit Gewicht zu tun und Lightpacking auch nicht.

Wie darf ich diesen Satz verstehen? Lightpacking hat nichts mit Gewicht
zu tun? Das kannst du wohl nicht gemeint haben... ;-)

Fitness hat nichts mit Gewicht zu tun?

Da widerspreche ich:

Das Nichtvorhandensein von 20kg Übergewicht ist notwendige (aber nicht
hinreichende!) Bedingung für einen hohen Grad an körperlicher Fitness.

Man kann sein Idealgewicht haben, ohne körperlich fit zu sein, aber
andersrum funktioniert's nicht.

Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 16:35 Uhr
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Jochen Diestel wrote:
>
> Fitness hat nichts mit Gewicht zu tun?
>
> Da widerspreche ich:
>
> Das Nichtvorhandensein von 20kg Übergewicht ist notwendige (aber nicht
> hinreichende!) Bedingung für einen hohen Grad an körperlicher Fitness.
>
> Man kann sein Idealgewicht haben, ohne körperlich fit zu sein, aber
> andersrum funktioniert's nicht.
>

Ok, Hose runter und Karten auf den Tisch ;)
Ich selbst bin ca. 1.8m und habe gute 90kg. Also weit vom Idealgewicht
entfernt und hab auch definitiv ein wenig Speck.
Würde mich aber selbst als relativ fit bezeichnen, gehe 1-2x die woche
laufen, viel auf berge etc. etc.
Leute mit Idealgewicht und weniger Fitness bleiben mit deutlich
leichterem Rucksack (weil ich zB das Seil trage) gelegentlich hinter
mir. Leute mit Idealgewicht und TOP-Fitness überholen mich.
Also mit meinen 90kg hat das wenig zu tun.
Wenn ich beim Klettern besser werden wollte, dann müsst ich natürlich
abnehmen, aber fürs Wandern, Skitouren, leichte Kletterne etc. stört das
Gewicht nicht.

lg
peter

--
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 17:04 Uhr
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peter pilsl schrieb:

>
> Ok, Hose runter und Karten auf den Tisch ;)

Meinetwegen. :-)

Ich biete 1,81 mit 77kg, bin dieses Jahr ca. 2.000km gerudert
(Breitensportregatten u.ä., kein Wanderrudern), 6.000km geradelt, spiele
winters zweimal die Woche Basketball und schwimme einmal wöchentlich 2km.

Mit Körperbau und -fitness bin ich zurzeit insgesamt zufrieden.

Auf dem Weg vom Steinhuder Meer zurück nach Hamburg bin ich diesen
Sommer gleich reihenweise überholt worden. Ich bin da irgendwo zufällig
mit meinem Reiserad mit Gepäck in ein Straßenrennen geraten. :-)

Anfang des Jahres hatte ich ca. 7kg in Form einer kleinen Wampe mehr
drauf. Das war zwar noch nicht wirklich übergewichtig, hat aber
gereicht, um die Leistungsfähigkeit deutlich einzuschränken. Und vor
allem fand ich's irre anstrengend, diese albernen 7kg runter zu kriegen.
Deswegen setze ich jetzt alles daran, dass sie gleich unten bleiben,
weil das wesentlich einfacher ist, als das nachträgliche abtrainieren.

Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 18:15 Uhr
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Jochen Diestel wrote:
> peter pilsl schrieb:
>
>>
>> Ok, Hose runter und Karten auf den Tisch ;)
>
>
> Meinetwegen. :-)
>
> Ich biete 1,81 mit 77kg, bin dieses Jahr ca. 2.000km gerudert
> (Breitensportregatten u.ä., kein Wanderrudern), 6.000km geradelt, spiele
> winters zweimal die Woche Basketball und schwimme einmal wöchentlich 2km.
> Mit Körperbau und -fitness bin ich zurzeit insgesamt zufrieden.
>

Kann ich mir vorstellen. Hut ab. Den Längenvergleich gewinnst du leicht ;)

Aber es ging ja darum, ob evtl. jemand mit 1.81 und 90kg (ich hab 13kg
mehr als du und bin gleich gross) nicht auch fit sein kann. Vielleicht
nicht so fit wie du, aber immerhin durchaus auch sehr fit.

peter

--
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 10:06 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
peter pilsl schrieb:
> Aber es ging ja darum, ob evtl. jemand mit 1.81 und 90kg (ich hab 13kg
> mehr als du und bin gleich gross) nicht auch fit sein kann.

Einigungsvorschlag:

Die Übergänge sind fließend. Aber es bleiben Übergänge. Ok? ;-)
Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 13:33 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo Peter,

peter pilsl schrieb:
> Kann ich mir vorstellen. Hut ab. Den Längenvergleich gewinnst du leicht ;)
>
> Aber es ging ja darum, ob evtl. jemand mit 1.81 und 90kg (ich hab 13kg
> mehr als du und bin gleich gross) nicht auch fit sein kann. Vielleicht
> nicht so fit wie du, aber immerhin durchaus auch sehr fit.

Das ist nicht so einfach. Ein BMI von 27 ist bei fast jeder PKV schon
zuschlagpflichtig. Mit meinem schlanken Körperbau wäre das
gerechtfertigt. Bei 1,77 m und 74 kg bestehe ich laut
Hautwiderstandsmessung zu 15% aus Fett - Da tun die Finger schon beim
Gedanken an die nächstes Frühjahr beginnende Saison weh. Aber deshalb
auf die Weihnachtsgans verzichten - NIE MALS!!!

Allerdings: da gab es vor 15 Jahren doch mal einen 60- Kilo- Mann, der
nur ca. 1,50 groß war und beim Weltcup mitkletterte. Niemand wird
ernsthaft behaupten wollen, der Mann sei fett gewesen.
Auch Leichtahleten, die oft sehr groß und entsprechend bepackt sind,
kommen relativ locker auf solche Werte.

Vermutlich wirst Du mich -zumindest zu Fuß- relativ locker abhängen.
Wenn nicht, dann überlege Dir was Dir wichtiger ist.

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn
jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, frz.
Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 22:49 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
peter pilsl wrote:
> Jochen Diestel wrote:
>>
>> Fitness hat nichts mit Gewicht zu tun?
>>
>> Da widerspreche ich:
>>
>> Das Nichtvorhandensein von 20kg Übergewicht ist notwendige (aber
>> nicht hinreichende!) Bedingung für einen hohen Grad an körperlicher
>> Fitness. Man kann sein Idealgewicht haben, ohne körperlich fit zu
>> sein, aber
>> andersrum funktioniert's nicht.
>>
>
> Ok, Hose runter und Karten auf den Tisch ;)
> Ich selbst bin ca. 1.8m und habe gute 90kg. Also weit vom Idealgewicht
> entfernt und hab auch definitiv ein wenig Speck.
> Würde mich aber selbst als relativ fit bezeichnen, gehe 1-2x die woche
> laufen, viel auf berge etc. etc.
> Leute mit Idealgewicht und weniger Fitness bleiben mit deutlich
> leichterem Rucksack (weil ich zB das Seil trage) gelegentlich hinter
> mir. Leute mit Idealgewicht und TOP-Fitness überholen mich.
> Also mit meinen 90kg hat das wenig zu tun.

Eine Rolle spielt sicherlich auch der Körperfettanteil, der bei der
vermutlich nicht ideal aber doch geringer sein dürfte als bei einem
untrainierten "Couchpotato".

Andreas

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 13:43 Uhr
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Simon Strobl wrote:
>
> in dieser Gruppe wurde, so weit ich mich erinnere, öfters über das
> Thema "Lightpacking" gesprochen. Es wurde dabei auch immer ein
> bestimmter Autor und ein bestimmtes Buch von ihm genannt. Irgendwie
> finde ich die entsprechenden Threads nicht mehr. Wie hieß der Autor
> noch mal?

Der Klassiker ist "Ray Jardin, Beyond Backpacking".

> Welche anderen Tips habt Ihr zum Thema Lightpacking?

Ausprobieren, Ausprobieren, Ausprobieren. Schlaf mal eine Nacht mit
Niederschlag unter einem Tarp. Bau dir einen Pepsi-Can-Stove und koch
dir ein paar Mahlzeiten drauf.

Sind deine Beine und Füße so trainiert, dass du auch in schwierigem
Gelände ohne Stiefel trittsicher bist? Und willst du das damit
verbundene Risiko eingehen?

Ciao Henning
 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 14:53 Uhr
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Simon Strobl schrieb:

> Hallo,
>
> in dieser Gruppe wurde, so weit ich mich erinnere, öfters über das
> Thema "Lightpacking" gesprochen. Es wurde dabei auch immer ein
> bestimmter Autor und ein bestimmtes Buch von ihm genannt. Irgendwie
> finde ich die entsprechenden Threads nicht mehr. Wie hieß der Autor
> noch mal?

Ray Jardine, Beyond Backpacking.


> Mit wie viel Kilos pro Person kommt Ihr bei Euren Wanderungen aus
> (ohne Essen)?

etwa 4kg.

> Bei welchen Ausrüstungsgegentständen kann man (bei möglichst geringem
> finanziellen Aufwand) am meisten Gewicht sparen?

Kocher (Dosenkocher kosten nichts) Tarp statt Zelt, Rucksack. Alles Sachen,
die weniger kosten als gewöhnliche Trekkingausrüstung.
Einzig der Schlafsack bleibt ein recht teurer Ausrüstungsgegenstand.

> Außerdem friert sie
> viel mehr als ich, d.h. sie braucht viele, wenn auch recht leichte,
> Kleidungsstücke. Sie ist aber ebenfalls wild entschlossen,
> Lightpackerin zu werden.

Nutze den Schlafsack auch als Kälteschutz bei Pausen. Während des Wanderns
sollte es deiner Freundin eigentlich nicht kalt werden, wenn sie mit
Funktionsunterwäsche und u.U. einen leichten Fleece anhat.

Steffen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 16:21 Uhr
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Steffen Schwientek schrieb

> > Mit wie viel Kilos pro Person kommt Ihr bei Euren Wanderungen aus
> > (ohne Essen)?
>
> etwa 4kg.

Mit so wenig Gewicht könnte man sogar noch gut Laufen, wenn man
Rucksack findet, der wirklich gut anliegt und nicht zu sehr hin- und
herschlenkert. Gibt es spezielle Ruckscke zum Laufen? Für's
Radfahren scheint es ne Menge zu geben, aber zum Laufen habe ich
noch nichts gefunden. (Würde gerne mal ne Mehrtagestour nicht nur
Wandern, sondern mal Stücke davon auch etwas schneller laufen,
hatte erst daran gedacht, in Pensionen zu übernachten, damit man
nicht noch Schlafsack und Zelt mitschleppen muß, aber Biwakieren
wäre mir viel lieber.)

> Kocher (Dosenkocher kosten nichts) Tarp statt Zelt, Rucksack. Alles
Sachen,
> die weniger kosten als gewöhnliche Trekkingausrüstung.

Was nimmst du denn als Rucksach, damit er kein gewöhnlicher Trekkings-
ausrüstungsgegenstand ist?

> Einzig der Schlafsack bleibt ein recht teurer Ausrüstungsgegenstand.

Ist da Daune oder Kunststoff besser? Daune ist leichter, aber
auch empfindlicher gegen Feuchtigkeit.

Sabine

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 16:31 Uhr
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Sabine Wolf wrote:
>
> Mit so wenig Gewicht könnte man sogar noch gut Laufen, wenn man
> Rucksack findet, der wirklich gut anliegt und nicht zu sehr hin- und
> herschlenkert. Gibt es spezielle Ruckscke zum Laufen?

Camelbak hat auch Rucksäcke fürs Laufen, aber eine Freude ist es nicht.
Beim Radfahren bleibt der Oberkörper relativ starr. Beim Laufen ist das
Gegenteil der Fall. Ich habe eine 2l-Camelbak den ich je nach Wetter mit
Wasser oder mit Gewand fülle. Es geht gut, aber mehr möcht ich beim
Laufen nicht mitnehmen.

Die meisten Bergläufer die ich kenne, haben einen viel besseren Ansatz
und lassen das Zeugs von Freunden oder mit der Seilbahn raufbringen :)

Ich hab mir das immer bei Forrest Gump gedacht, wie der C2C (in Amerika
allerdings !!) laufend gemacht hat. Das wäre cool ;)

lgp
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 17:30 Uhr
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Sabine Wolf wrote:

> Steffen Schwientek schrieb
>
>> > Mit wie viel Kilos pro Person kommt Ihr bei Euren Wanderungen aus
>> > (ohne Essen)?
>>
>> etwa 4kg.
>
> Mit so wenig Gewicht könnte man sogar noch gut Laufen, wenn man
> Rucksack findet, der wirklich gut anliegt und nicht zu sehr hin- und
> herschlenkert.

Mein golite Breeze ist dafür sicher nicht geeignet (kein Hüftgurt). AFAIK
gibts vom gleichen Hersteller aber Rucksäcke, die genau für diesen Zweck
gefertigt werden.
Fürs Leichtgewichtswandern braucht man keinen 60l Rucksack, da reicht ein
40l Teil völlig aus.

> Gibt es spezielle Ruckscke zum Laufen? Für's
> Radfahren scheint es ne Menge zu geben, aber zum Laufen habe ich
> noch nichts gefunden. (Würde gerne mal ne Mehrtagestour nicht nur
> Wandern, sondern mal Stücke davon auch etwas schneller laufen,
> hatte erst daran gedacht, in Pensionen zu übernachten, damit man
> nicht noch Schlafsack und Zelt mitschleppen muß, aber Biwakieren
> wäre mir viel lieber.)
>
>> Kocher (Dosenkocher kosten nichts) Tarp statt Zelt, Rucksack. Alles
> Sachen,
>> die weniger kosten als gewöhnliche Trekkingausrüstung.
>
> Was nimmst du denn als Rucksach, damit er kein gewöhnlicher Trekkings-
> ausrüstungsgegenstand ist?

Ein "gewöhnlicher Trekkingrucksack" ist einer mit einem Tragesystem mit
einem steifen Rücken. Das Tragesystem meines Golite Breeze hat nur 2
Schultergurte, keine Hüftgurt, keine Rückenpolsterung.
>
>> Einzig der Schlafsack bleibt ein recht teurer Ausrüstungsgegenstand.
>
> Ist da Daune oder Kunststoff besser? Daune ist leichter, aber
> auch empfindlicher gegen Feuchtigkeit.

Ich war bislang mit Daune unterwegs, eben weils leichter ist. Mittlerweile
bin ich mir da nicht mehr so sicher. Meine Ansprüche haben sich auch etwas
geändert:
Ich will manchmal auch gerne ganz ohne Tarp übernachten, und ich will den
Schlafsack auch in den Pausen verwenden. Ich glaube, dafür ist Kunstfaser
besser geeignet.

Steffen
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 02:41 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Steffen Schwientek schrieb

> Ich war bislang mit Daune unterwegs, eben weils leichter ist. Mittlerweile
> bin ich mir da nicht mehr so sicher. Meine Ansprüche haben sich auch etwas
> geändert:
> Ich will manchmal auch gerne ganz ohne Tarp übernachten, und ich will den
> Schlafsack auch in den Pausen verwenden. Ich glaube, dafür ist Kunstfaser
> besser geeignet.

Ich tendiere auch eher zu Kunstfaser. Was nimmst du denn so zum
drauflegen? Ich habe zwar eine nette Therm-A-Rest, aber ein
Komfort-Modell, das Teil ist viel zu schwer für leichtes Gepäck.

Sabine

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 15:35 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Sabine Wolf wrote:

> Steffen Schwientek schrieb
>
>> Ich war bislang mit Daune unterwegs, eben weils leichter ist.
>> Mittlerweile bin ich mir da nicht mehr so sicher. Meine Ansprüche haben
>> sich auch etwas geändert:
>> Ich will manchmal auch gerne ganz ohne Tarp übernachten, und ich will den
>> Schlafsack auch in den Pausen verwenden. Ich glaube, dafür ist Kunstfaser
>> besser geeignet.
>
> Ich tendiere auch eher zu Kunstfaser. Was nimmst du denn so zum
> drauflegen?

Eine halbe PE-Isomatte,1cm dick,schützt nur den Oberkörper. Beine und Kopf
wird durch Rucksack und Ersatzklamotten vor der Kälte geschützt.

Wenn du mit einer halben Isomatte nicht klarkommst:
Nimm lieber eine leichte TAR als eine ganze konventionelle Isomatte. Eine
halbe Isomatte kann man locker rollen und in den Rucksack stecken, bei
einer ganzen bleibt zu wenig Platz fürs restliche Gepäck.
Und außen am Rucksack solltest du nichts befestigen,wenn du mit dem auch
rumrennen willst.

Steffen

 
 
 
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Lightpacking

Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 18:18 Uhr
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Steffen Schwientek wrote:
>
> Eine halbe PE-Isomatte,1cm dick,schützt nur den Oberkörper. Beine und Kopf
> wird durch Rucksack und Ersatzklamotten vor der Kälte geschützt.
>
> Wenn du mit einer halben Isomatte nicht klarkommst:
> Nimm lieber eine leichte TAR als eine ganze konventionelle Isomatte. Eine
> halbe Isomatte kann man locker rollen und in den Rucksack stecken, bei
> einer ganzen bleibt zu wenig Platz fürs restliche Gepäck.
> Und außen am Rucksack solltest du nichts befestigen,wenn du mit dem auch
> rumrennen willst.
>

Ich glaube, sehr wichtig ist hier auch das Anwendungsgebiet. Im Schnee
ist 1cm PE vermutlich sehr wenig. Ich finde meine TAR Ultralight auf
Schnee untere grenze.

peter

--
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 22:20 Uhr
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peter pilsl schrieb:

> Steffen Schwientek wrote:
>>
>> Eine halbe PE-Isomatte,1cm dick,schützt nur den Oberkörper. Beine und
>> Kopf wird durch Rucksack und Ersatzklamotten vor der Kälte geschützt.
>>
>> Wenn du mit einer halben Isomatte nicht klarkommst:
>> Nimm lieber eine leichte TAR als eine ganze konventionelle Isomatte. Eine
>> halbe Isomatte kann man locker rollen und in den Rucksack stecken, bei
>> einer ganzen bleibt zu wenig Platz fürs restliche Gepäck.
>> Und außen am Rucksack solltest du nichts befestigen,wenn du mit dem auch
>> rumrennen willst.
>>
>
> Ich glaube, sehr wichtig ist hier auch das Anwendungsgebiet. Im Schnee
> ist 1cm PE vermutlich sehr wenig.

Stimmt. Mein Setup funktioniert solange ich Eis und Schnee meide. Auf
hiesigem Waldboden wirds mir selbst im Winter nicht kalt (hier gibts kaum
Schnee)

Steffen
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen09.12.04 13:44 Uhr
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Steffen Schwientek wrote:
>
> Stimmt. Mein Setup funktioniert solange ich Eis und Schnee meide. Auf
> hiesigem Waldboden wirds mir selbst im Winter nicht kalt (hier gibts kaum
> Schnee)
>

Ich denke, dass ist zB eine "unterschiedliche Anforderung", über die
gerade wir zwei gerne hier diskutieren.
Ich hab mein Ausrüstungsset so zusammen, dass es auch im Schnee geht,
weil ich viel in den Bergen u mit Skiern unterwegs bin. Da ist
Benzinkocher, TAR, gutes Zelt etc. irgendwo Pflicht.
Und wenn ich dann im Sommer Zelte, dann nehm ich halt das Zeugs, dass
ich schon habe.

Aber gerade fasziniert mich der Gedanke einer langen Wanderung nexten
Frühsommer sehr und da werde ich dem HOBO- und Tarpgedanken mal einen
guten Raum einräumen. Mehr als 10-12kg will ich inkl. Essen für eine
knappe Woche nicht mitrumtragen. Das wird dann eine extra
Lightpacking-Debatte hier ;)

peter

--
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Bergsteiger beim Bergsteigen09.12.04 22:09 Uhr
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Hi peter pilsl, Du schriebst:

> Aber gerade fasziniert mich der Gedanke einer langen Wanderung nexten
> Frühsommer sehr und da werde ich dem HOBO- und Tarpgedanken mal einen
> guten Raum einräumen.

Na, da bin ich echt mal gespannt! Beides selbst hergestellt,
oder zahlungskräftig zugekauft? :-)

> Mehr als 10-12kg will ich inkl. Essen für eine
> knappe Woche nicht mitrumtragen.

Das wird schon. Wasserversorgung damit bereits sichergestellt?

> Das wird dann eine extra
> Lightpacking-Debatte hier ;)

Vorgemerkt. Dafür nichts zu Weihnachten! *g*

--
MfG
Marco

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen10.12.04 21:25 Uhr
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Marco Schwarz wrote:
>
> Na, da bin ich echt mal gespannt! Beides selbst hergestellt, oder
> zahlungskräftig zugekauft? :-)
>

hmmm ;) wo wie ich mich kenne, wohl eher zugekauft (man ist sich ja was
schuldig ;) , aber ich hab mich mit dem thema noch gar nicht
beschäftigt. Mal die alten Threads hier durchwühlen und vielleicht
steffen ein wenig fragen.
Der Gedanke, mal nicht mit Zelt und Benziner unterwegs zu sein, ist in
meinem Kopf relativ neu. Mal sehen, wie weit der Gedanke gedeiht.

>> Mehr als 10-12kg will ich inkl. Essen für eine knappe Woche nicht
>> mitrumtragen.
>
> Das wird schon. Wasserversorgung damit bereits sichergestellt?
>

Ich habe derzeit Skandinavien im Kopf. Dort sollte Wasser nicht das
grosse Problem sein. Und Fischen kann man auch. (Also ich nicht, aber
angeblich gehts ;)

>> Das wird dann eine extra Lightpacking-Debatte hier ;)
>
> Vorgemerkt. Dafür nichts zu Weihnachten! *g*
>

Wo ich doch schon so eine tolle GoreTex-Überhose von Berghaus gesehen
habe ... :)

peter

--
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 21:06 Uhr
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Steffen Schwientek schrieb:

> [...]
> Eine halbe PE-Isomatte,1cm dick,schützt nur den Oberkörper. Beine und Kopf
> wird durch Rucksack und Ersatzklamotten vor der Kälte geschützt.
>
> Wenn du mit einer halben Isomatte nicht klarkommst:
> Nimm lieber eine leichte TAR als eine ganze konventionelle Isomatte. Eine

Wieso das? Eine Rigde Rest wiegt gerade mal die Hälfte bei mindestens
vergleichbarer Isolation. Außerdem kann man die bei Pausen auch mal
schnell bedenkenlos auf Steine o.ä. legen.

> halbe Isomatte kann man locker rollen und in den Rucksack stecken, bei
> einer ganzen bleibt zu wenig Platz fürs restliche Gepäck.
> Und außen am Rucksack solltest du nichts befestigen,wenn du mit dem auch
> rumrennen willst.

Wenn man die Matte statt quer - wie meistens vorgesehen - einfach längs
an den Rucksack schnallt, baumelt nichts unkontrolliert herum oder steht
in der Breite über.

--
Tschö
C a r s t e n
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 00:12 Uhr
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Carsten Boecker schrieb:

> Steffen Schwientek schrieb:
>
>> [...]
>> Eine halbe PE-Isomatte,1cm dick,schützt nur den Oberkörper. Beine und
>> Kopf wird durch Rucksack und Ersatzklamotten vor der Kälte geschützt.
>>
>> Wenn du mit einer halben Isomatte nicht klarkommst:
>> Nimm lieber eine leichte TAR als eine ganze konventionelle Isomatte. Eine
>
> Wieso das? Eine Rigde Rest wiegt gerade mal die Hälfte bei mindestens
> vergleichbarer Isolation. Außerdem kann man die bei Pausen auch mal
> schnell bedenkenlos auf Steine o.ä. legen.

Deshalb rate ich normalerweise zu einfachen Isomatten.

Sabine will mit dem Ding auch im Wald joggen. Ich denke, daß dabei alles,
was dann am Rucksack baumelt äußerst hinderlich ist.

> Wenn man die Matte statt quer - wie meistens vorgesehen - einfach längs
> an den Rucksack schnallt, baumelt nichts unkontrolliert herum oder steht
> in der Breite über.

Müßte man mit entsprechendem Rucksack ausprobieren.

Steffen

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 11:02 Uhr
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Hallo Sabine

> Was nimmst du denn als Rucksach, damit er kein gewöhnlicher Trekkings-
> ausrüstungsgegenstand ist?
Ein Rucksack ohne Innen- oder Aussengestell und ohne tragfaehigen
Hueftgurt. Gestell und Hueftgurt macht bei einem 35l Rucksack bis zur
Haelfte des Gewichts aus. Ich benutze zB fuer Bergtouren einen uralten
Kaufhausrucksack, Marke "Jansport", der aus sehr robustem
Kordura-artigem Material ist und 870g wiegt, aber eben nur ein kubisch
geschnittener Sack mit Traegern ist, einem Flachband als Hueft- bzw
Brustgurt. Der Lowe Alpin Asymetric meiner Freundin mit gleichem Volumen
wiegt 1580g, hat dafuer Tragegestell, Belueftungssystem und gepolsterte
Hueftgurte.
Wenn er wirklich randvoll ist und man viel Wasser mitschleppen muss (zB
Steinernes Meer, Touren aus dem Rossloch im Karwendel) wiegt ein 35l
Rucksack ca 10 - 12 Kilo; da machen die 800g das Kraut auch nicht fett,
aber wenn ich ihn nur als Volumen bietendes Daypack nutze, dann nervt
das halt schon.
Vom Tragekomfort sehe ich uebrigens keinen sooo grossen Unterschied.

Gruss Florian

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen07.12.04 13:17 Uhr
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Florian Anwander wrote:

> Ich benutze zB fuer Bergtouren einen uralten
> Kaufhausrucksack, Marke "Jansport", [...]

Jansport ist nicht no-name-Kaufhausware sondern der Vorgänger von
Tatonka. Also solide gemachte Ausrüstungsteile für durchschnittliche
Anforderungen.

Ciao Henning
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 13:37 Uhr
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Henning Schlottmann schrieb:

>>Ich benutze zB fuer Bergtouren einen uralten
>>Kaufhausrucksack, Marke "Jansport", [...]
> Jansport ist nicht no-name-Kaufhausware sondern der Vorgänger von
> Tatonka. Also solide gemachte Ausrüstungsteile für durchschnittliche
> Anforderungen.
Vor ca. 10 Jahren ist JanSport Pleite gegangen wg. Reklamationen.
Konstruktiv sicher nicht schlecht, aber etwa jedes zweite Teil ging wg.
"kaputt" zurück.
--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn
jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, frz.
Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 15:05 Uhr
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Hallo Rainer

> Vor ca. 10 Jahren ist JanSport Pleite gegangen wg. Reklamationen.
> Konstruktiv sicher nicht schlecht, aber etwa jedes zweite Teil ging wg.
> "kaputt" zurück.
Was ein Glueck: mein Rucksack ist von 1983 oder so... Das Ding ist fast
unkaputtbar. Einzig den "Frosch", mit dem man den Sack innen zuschnuert,
ist vor zwei Jahren mal gebrochen.

Florian

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 15:31 Uhr
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Florian Anwander schrieb:

>> Vor ca. 10 Jahren ist JanSport Pleite gegangen wg. Reklamationen.
>> Konstruktiv sicher nicht schlecht, aber etwa jedes zweite Teil ging
>> wg. "kaputt" zurück.
> Was ein Glueck: mein Rucksack ist von 1983 oder so... Das Ding ist fast
> unkaputtbar. Einzig den "Frosch", mit dem man den Sack innen zuschnuert,
> ist vor zwei Jahren mal gebrochen.
Hallo Florian,

das muss kein Widerspruch sein. AFAIK entstanden die meisten
Reklamationsfälle einige Wochen nach Kauf.

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn
jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, frz.
Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen08.12.04 18:44 Uhr
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"Lampi [tm]" wrote:

Sei so nett und trage wieder deinen vollen Namen ein. Gern auch als
Rainer 'Lampi[tm]' Lampatzer.

> Henning Schlottmann schrieb:
>
> > Jansport ist nicht no-name-Kaufhausware sondern der Vorgänger von
> > Tatonka. Also solide gemachte Ausrüstungsteile für durchschnittliche
> > Anforderungen.

> Vor ca. 10 Jahren ist JanSport Pleite gegangen wg. Reklamationen.
> Konstruktiv sicher nicht schlecht, aber etwa jedes zweite Teil ging wg.
> "kaputt" zurück.

Woher hast du diese Information? Jansport gibt es nach wie vor. Soweit
ich weiss, auf allen Märkten außer Deutschland, Österreich, Schweiz.
Nachdem irgendwann in den 80'ern Jansport aufgekauft worden war, gab es
Anfang der 90'er Rechteprobleme auf dem deutschsprachigen Markt,
woraufhin Jansport sich von diesen Märkten zurückzog und Tatonka
gegründet wurde.

Das ist aber alles aus dem Gedächtnis. Wenn du mehr weisst, erzähl doch
bitte.

Ciao Henning
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 16:10 Uhr
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Simon Strobl schrieb:
>
> Ich hatte bei meiner letzten Tour einen 38kg schweren Rucksack (incl.
> Essen).

Lass doch spaßeshalber mal lesen, woraus sich die 38kg genau
zusammensetzten. Ich könnte mir vorstellen, dass die Gruppe dann relativ
schnell das Gewicht halbiert.
Schönen Gruß,

Jochen

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen06.12.04 23:14 Uhr
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Simon Strobl wrote:
> Hallo,
>
> in dieser Gruppe wurde, so weit ich mich erinnere, öfters über das
> Thema "Lightpacking" gesprochen. Es wurde dabei auch immer ein
> bestimmter Autor und ein bestimmtes Buch von ihm genannt. Irgendwie
> finde ich die entsprechenden Threads nicht mehr. Wie hiess der Autor
> noch mal?
>
> Welche anderen Tips habt Ihr zum Thema Lightpacking?
>
> Weitere Bücher?
>
> Mit wie viel Kilos pro Person kommt Ihr bei Euren Wanderungen aus
> (ohne Essen)?
Hoi Simon,
Für eine zweiwöchige Tour auf Island oder in den Rocky Mountains zu
zweit habe ich mir immer ein Limit von 40kg inklusive Lebensmittel
gesetzt. (Aufteilung ca. 25:15) Wenn es Dich interessiert, grabe ich
gern in meinen Unterlagen und schicke Dir eine Packliste.
Pfiati
Franz
 
 
Austria Mountain Tour
1.125 von 7.180.919
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