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Hallo,
wir waren vor ein paar Jahren mal von Grainau aus mit der Kreuzeckbahn hoch und dann über die Knappenhäuser und Höllental-Angerhütte zurück nach Grainau gewandert.
Nun hatten wir da die Alpspitze gesehen und haben vom dortigen Stangensteig gehört.
Kann man dies als mäßig erfahrener Wanderer zu zweit machen? Dabei anseilen, wie ich hörte.
Gibts da einen prädestinierten Weg? Unser letztes Mal samt Rückweg durch die Höllentalklamm hat ca. 8 Stunden gedauert, war aber ok, ging ja auch bergab.
So dachte ich wieder an hochfahren per Bahn (Kreuzeck- oder Alpspitzbahn) und dann den Aufstieg. Zurück dann nicht durchs Höllental.
*
Alternativ dachte ich an einen Weg zum Kramerspitz gegenüber, den wir da auch sahen, via Kramerplateauweg/Kreuzweg ganz zu Fuß. -- E-Mail-Adresse: mmeier0123{ätt}yahoo.de
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"Markus Meier" <invalid@invald.invalid> schrieb im Newsbeitrag news:46b821e2@news.ish.de... > Hallo, > > wir waren vor ein paar Jahren mal von Grainau aus mit der Kreuzeckbahn > hoch und dann über die Knappenhäuser und Höllental-Angerhütte zurück > nach Grainau gewandert. > > Nun hatten wir da die Alpspitze gesehen und haben vom dortigen > Stangensteig gehört. > > Kann man dies als mäßig erfahrener Wanderer zu zweit machen? Dabei > anseilen, wie ich hörte. > > Gibts da einen prädestinierten Weg? Unser letztes Mal samt Rückweg durch > die Höllentalklamm hat ca. 8 Stunden gedauert, war aber ok, ging ja auch > bergab. > > So dachte ich wieder an hochfahren per Bahn (Kreuzeck- oder > Alpspitzbahn) und dann den Aufstieg. Zurück dann nicht durchs Höllental. > > > Alternativ dachte ich an einen Weg zum Kramerspitz gegenüber, den wir da > auch sahen, via Kramerplateauweg/Kreuzweg ganz zu Fuß.
Der Stangensteig ist der Weg oberhalb der Höllentalklamm (also statt untendurch). Schmal, ausgesetzt, aber nicht schwierig. Für die Alpspitze gibt es zwei Möglichkeiten: von der Bergstation Alpspitzbahn über den "Nordwandsteig" und dann die Ostschulter hoch zum Gipfel. Beides ist ohne Sicherung gut zu gehen, wenn auch an einigen Stellen etwas ausgesetzt. von der Bergstation über die "Ferrata" auf den Gipfel. Die Ferrata ist ein übermäßig gesicherter, einfacher Klettersteig. Für Unerfahrene empfiehlt sich Klettersteigset, auf alle Fälle aber Helm, schon wegen der hohen Besucherfrequenz. Wenn Du nach "Alpspitz(e) Ferrata" googelst, wirst Du haufenweise Berichte/Fotos und Diskussionen finden, ob man sich jetzt sichern sollte oder nicht. Normalerweise geht man im Aufstieg über die "Ferrata" und dann die Ostschulter runter und den Nordwandsteig zurück. Streng genommen sollte man den Nordwandsteig auch nur mit Helm gehen, weil von oben gelegentlich Steine kommen, vor allem, wenn Kletterer sich in der Wand versuchen.
Kramer/Kramerplateauweg ist einfach, aber etwas lang.
Schöne Touren! CIao Herbert
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Am 07.08.2007 10:52, schrieb Herbert Rieger:
> Der Stangensteig ist der Weg oberhalb der Höllentalklamm (also statt > untendurch). Schmal, ausgesetzt, aber nicht schwierig.
Ich hab damals beim Weg von der Höllentalangerhütte zur Klamm in 70 m Höhe die Brücke gesehen. Ist die das? Oder der Weg, wenn man auf halbem Wege übers Wasser muss und dann hoch? Da war auch ein Weg...
> Für die Alpspitze gibt es zwei Möglichkeiten: > von der Bergstation Alpspitzbahn über den "Nordwandsteig" und dann die > Ostschulter hoch zum Gipfel. Beides ist ohne Sicherung gut zu gehen, wenn > auch an einigen Stellen etwas ausgesetzt.
Also ein "normaler" Wanderweg? Ähnlich wie der Abstieg runter zu den Knappenhäusern?! Da gehts ja auch auf teilweise schmalen Wegen, wo es am Rand steil runter geht.
> von der Bergstation über die "Ferrata" auf den Gipfel. Die Ferrata ist ein > übermäßig gesicherter, einfacher Klettersteig. Für Unerfahrene empfiehlt > sich Klettersteigset, auf alle Fälle aber Helm, schon wegen der hohen > Besucherfrequenz.
Stangensteig muss nicht sein, wenn auch der obige Weg dahin führt.
> Wenn Du nach "Alpspitz(e) Ferrata" googelst, wirst Du > haufenweise Berichte/Fotos und Diskussionen finden, ob man sich jetzt > sichern sollte oder nicht.
Tja, wenn man nun als 62 jähriger geht und man kurz unachtsam ist, fällt man die teils hohen "Leitern" runter, wenn ich die Fotos richtig gesehen habe auf kraxl.de.
Und auch als jüngerer kann man ja ggf. nicht aufpassen, hoch genug gehen die ja.
> Normalerweise geht man im Aufstieg über die "Ferrata" und dann die > Ostschulter runter und den Nordwandsteig zurück. Streng genommen sollte man > den Nordwandsteig auch nur mit Helm gehen, weil von oben gelegentlich Steine > kommen, vor allem, wenn Kletterer sich in der Wand versuchen.
Ok.
> Kramer/Kramerplateauweg ist einfach, aber etwas lang.
Ja mal schauen. -- E-Mail-Adresse: mmeier0123{ätt}yahoo.de
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"Markus Meier" <invalid@invald.invalid> schrieb im Newsbeitrag news:46b84eb3@news.ish.de... > Am 07.08.2007 10:52, schrieb Herbert Rieger: > >> Der Stangensteig ist der Weg oberhalb der Höllentalklamm (also statt >> untendurch). Schmal, ausgesetzt, aber nicht schwierig. > > Ich hab damals beim Weg von der Höllentalangerhütte zur Klamm in 70 m > Höhe die Brücke gesehen. Ist die das? Oder der Weg, wenn man auf halbem > Wege übers Wasser muss und dann hoch? Da war auch ein Weg... > >> Für die Alpspitze gibt es zwei Möglichkeiten: >> von der Bergstation Alpspitzbahn über den "Nordwandsteig" und dann die >> Ostschulter hoch zum Gipfel. Beides ist ohne Sicherung gut zu gehen, wenn >> auch an einigen Stellen etwas ausgesetzt. > > Also ein "normaler" Wanderweg? Ähnlich wie der Abstieg runter zu den > Knappenhäusern?! Da gehts ja auch auf teilweise schmalen Wegen, wo es am > Rand steil runter geht. > >> von der Bergstation über die "Ferrata" auf den Gipfel. Die Ferrata ist >> ein >> übermäßig gesicherter, einfacher Klettersteig. Für Unerfahrene empfiehlt >> sich Klettersteigset, auf alle Fälle aber Helm, schon wegen der hohen >> Besucherfrequenz. > > Stangensteig muss nicht sein, wenn auch der obige Weg dahin führt. > >> Wenn Du nach "Alpspitz(e) Ferrata" googelst, wirst Du >> haufenweise Berichte/Fotos und Diskussionen finden, ob man sich jetzt >> sichern sollte oder nicht. > > Tja, wenn man nun als 62 jähriger geht und man kurz unachtsam ist, fällt > man die teils hohen "Leitern" runter, wenn ich die Fotos richtig gesehen > habe auf kraxl.de. > > Und auch als jüngerer kann man ja ggf. nicht aufpassen, hoch genug gehen > die ja. >
Ja, die Brücke, die man aus der Höllentalklamm sieht, gehört zum Stangensteig. Der Stangensteig führt übrigens wie die Klamm zur Höllentalangerhütte, und geht nicht weiter oben.
An Ausgesetztheit dürfte der "Nordwandsteig" dem Abstieg vom Hupfleitenjoch zu den Knappenhäusern ähnlich sein. Es gibt im übrigen keine durchgehenden Sicherungen. An einer Stelle führt der Weg über einige Leitersprossen. Ein "einfacher Wanderweg" ist es in diesem Sinne nicht.
Auch in der Ferrata bewegt man sich stellenweise im Absturzgelände. D.h. wenn man ins Fallen kommt, hat man keine Chance mehr, sich zu halten. Letztes Jahr (oder dieses?) stürzte eine Frau beim Abstieg -der wegen Ermüdung und Unachtsamkeit viel unfallträchtiger ist als der Aufstieg- vom Gipfel über die Ostschulter an einer ausgesetzten, seilversicherten Stelle tödlich ins Oberkar ab. Die Risiko-Abwägung zwischen möglichen Gefahren, eigenem Können (Schwindelfreiheit, Trittsicherheit) und vorhandenen Sicherungsmöglichkeiten muß jeder selbst treffen. Außer bei Schnee und Eis würde ich selber an der Alpspitze kaum je ein Klettersteig-Set nehmen. Andere kämpfen sich auch mit KS-Sicherung schon mit Mühe über etwas luftige Stellen hinweg. Immer auf der sicheren Seite bleiben!
Ciao Herbert
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Am 07.08.2007 13:35, schrieb Herbert Rieger:
> Letztes Jahr (oder dieses?) stürzte eine Frau beim Abstieg -der wegen > Ermüdung und Unachtsamkeit viel unfallträchtiger ist als der Aufstieg- vom > Gipfel über die Ostschulter an einer ausgesetzten, seilversicherten Stelle > tödlich ins Oberkar ab. Die Risiko-Abwägung zwischen möglichen Gefahren, > eigenem Können (Schwindelfreiheit, Trittsicherheit) und vorhandenen > Sicherungsmöglichkeiten muß jeder selbst treffen. Außer bei Schnee und Eis > würde ich selber an der Alpspitze kaum je ein Klettersteig-Set nehmen.
Naja trittsicher würd ich schon sagen, aber an Alpspitze weiß man ja nie.
Wir sind von den Knappenhäusern zur Angerhütte und durch die Klamm abgestiegen, das ist ja weniger gefährlich, weil es normale Wege waren. -- E-Mail-Adresse: mmeier0123{ätt}yahoo.de
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