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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen06.02.07 22:55 Uhr
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18 Pluvi=F4se an 215 de la Révolution
22:55:33 MEZ

Koennte es sein, dass die PfadDichte - also
TrampelPfade und Wege, die, verglichen mit
dem weglosen Gelaende, das VorwaertsKommen
immer noch deutlich erleichtern, im
Berchtesgadener NationalPark sehr viel dichter
gesaeht sind als KartenMaterial und
TourenBeschreibungen einem das glauben
machen wollen?

Ich fand Hinweise darauf etwa im
AlpenVereinsFuehrer fuer die Berchtesgadener
Alpen, aber auch auf eigenen Wanderungen
sah ich Formationen, die eigentlich
keine nur geologische Erklaerung
zulassen. Nur ein Beispiel: Auf dem Weg von
der AnlegeStelle Kessel zur GotzenAlm
schien etwa zweihundert Meter ueber
dem WasserSpiegel ein alter Weg von
Sueden her einzumuenden. Ein bekannteres
Beispiel ist der UferSteig direkt am OstUfer
des KoenigsSees.

Kann es sein, dass die Wege mit
Einrichtung des NationalParks vorsaetzlich
"ausgeduennt" wurden? Und gibt es KartenMaterial,
wo diese "vergessenen Steiglein" noch
eingezeichnet sind?

Man ist immer, wie in alter KinderZeit,
versucht, vom Wege etwas abzuweichen und zu
erkunden und dem AbenteuerSinn so freien
Lauf zu lassen. Aber was etwa im OberHarz noch
leicht moeglich war, scheitert in den Alpen
meistens an den begrenzten ZeitRessourcen
- oft ist man ja auf einer Tour, die einen
sowieso den ganzen Tag in Bewegung halten
wird - da ist fuer UmWege keine Zeit.

Und am KoenigsSee hat man eventuell ja
auch noch den SchiffsFahrPlan als
EinPeitscher im Nacken.

Herwig

--
**************************************************
* Herwig Huener [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster *
* Assistierender QuantenScharfRichter *
**************************************************

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 07:11 Uhr
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das habe ich auch schon im Säntisgebiet erlebt.
Es sind meistens alte Jagdsteige oder durch geologische Veränderungen wie
Felssturz oder Murenabgänge ungangbar gewordene Wege.
Diese Wege sind mit entsprechender Vorsicht zu geniessen.
Bei den "Aufpassern" im NP kannst Du ja mal nachfragen, was es mit den Wegen
auf sich hat... Wäre sicherlich interessant, evtl. hat er eine Geschichte.

Gruss Salue

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 10:44 Uhr
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"Herwig Huener schrieb:

Koennte es sein, dass die PfadDichte - also
TrampelPfade und Wege, die, verglichen mit
dem weglosen Gelaende, das VorwaertsKommen
immer noch deutlich erleichtern, im
Berchtesgadener NationalPark sehr viel dichter
gesaeht sind als KartenMaterial und
TourenBeschreibungen einem das glauben
machen wollen?

Hallo Herwig,

... das ist in der Tat so. Die Vermessungsämter habe in den letzten 50
Jahren zur "Beruhigung der Jagdreviere" die Karten der Bayerischen Alpen in
erheblichen maße von alten Jagdsteigen "befreit".
Deshalb hüte ich meinen "Schatz" alter Militärkarten 1: 25 000 aus den
späten 50-er Jahren vom Alpenrand bis zur Grenze gegen Österreich mit
besonderer Sorgfalt.

Gruß
Jost
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 10:46 Uhr
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"Herwig Huener schrieb:

Koennte es sein, dass die PfadDichte - also
TrampelPfade und Wege, die, verglichen mit
dem weglosen Gelaende, das VorwaertsKommen
immer noch deutlich erleichtern, im
Berchtesgadener NationalPark sehr viel dichter
gesaeht sind als KartenMaterial und
TourenBeschreibungen einem das glauben
machen wollen?

Hallo Herwig,

... das ist in der Tat so. Die Vermessungsämter habe in den letzten 50
Jahren zur "Beruhigung der Jagdreviere" die Karten der Bayerischen Alpen in
erheblichen maße von alten Jagdsteigen "befreit".
Deshalb hüte ich meinen "Schatz" alter Militärkarten 1: 25 000 aus den
späten 50-er Jahren vom Alpenrand bis zur Grenze gegen Österreich mit
besonderer Sorgfalt.

Gruß
Jost
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 14:56 Uhr
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Hallo Jost,

Jost Gudelius schrieb:
> Die Vermessungsämter habe in den letzten 50
> Jahren zur "Beruhigung der Jagdreviere" die Karten der Bayerischen Alpen in
> erheblichen maße von alten Jagdsteigen "befreit".
Ach deswegen fährt alles im Vermessungsamt, was Rang & Namen hat, jetzt
S-Klasse.

> Deshalb hüte ich meinen "Schatz" alter Militärkarten 1: 25 000 aus den
> späten 50-er Jahren vom Alpenrand bis zur Grenze gegen Österreich mit
> besonderer Sorgfalt.
Kann man die mal irgendwo auf E-Mule ablegen? Natürlich zu rein
dokumentatorischen Zwecken.

dass die Jagdlobby in .at sehr stark ist, ist mir bekannt. Da gibt es
schon mal Städte mit unter 10000 Einwohnern, in denen seit der
Ausweisung eines größeren jagdlichen Sperrbezirks jede Stunde der IC
hält. Von plötzlich renovierten Dorfgemeinschaftshäusern etc. brauchen
wir gar nicht erst zu reden.

Aber dass sich diese Unsitte auch in .de breitgemacht hat, ist ja wohl
ein dicker Hund.

Gar nicht amüsiert,

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 15:41 Uhr
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19 Pluvise an 215 de la Rvolution
15:35:00 MEZ
78449 GZ

Jost Gudelius wrote:

> ...

> .... das ist in der Tat so. Die Vermessungsämter habe in den letzten =
50
> Jahren zur "Beruhigung der Jagdreviere" die Karten der Bayerischen Alpe=
n in
> erheblichen masse von alten Jagdsteigen "befreit".
> Deshalb hüte ich meinen "Schatz" alter Militärkarten 1: 25 000 aus =
den
> späten 50-er Jahren vom Alpenrand bis zur Grenze gegen Österreich m=
it
> besonderer Sorgfalt.

Jetzt verstehe ich, warum Du Dich in der
Jachenau so gut auskennst!

Nochmal zum OP: Seit einigen Jahren habe ich eine
4 GigaPixelCamera von Olympus, die mit ihrem
3-fach Zoom gerade eben an das blosse Auge rankommt.
Und da habe ich haeufiger das Erlebnis, dass, wenn
eines der Buildl laengere Zeit als
BildSchirmHinterGrund Verwendung findet, mir Dinge
auffallen, die mir nicht aufgefallen sind, als
ich persoenlich vor Ort war und diese Aufnahme
gemacht habe.

Am Kramer bei Garmisch und an der WestFlanke des
EsterGebirges sind auch deutlich Wege zu erkennen,
die auf den Karten nicht eingezeichnet sind - und
diese Wege sind auf die Entfernung ja nur deshalb
zu sehen, weil sie sich auf den Bewuchs auswirken.

Besonders ein wenigjaehriger FichtenBestand ist
da deutlich. Da kann es natuerlich sein, dass,
wenn dieser FichtenBestand ein angepflanzter ist
(keine NaturVerjuengung) die Pflanzer tatsaechlich
die erkennbaren WegReste ausgespart und so
"versehentlich" den Weg deutlich nachgezeichnet
haben.

Im September letzten Jahre hatte ich hier ein
Posting ueber ein vergessenes Steiglein am
KehlStein gemacht - dieses Steiglein hatte
mir auch ein Einheimischer verraten. Allerdings
ist in dem Fall das "offensive Vergessen" solcher
Wege noch eine NachWirkung der Nazi-Nutzung des
Berges.

Herwig

--
**************************************************
* Herwig Huener [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster *
* Assistierender QuantenScharfRichter *
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen07.02.07 17:56 Uhr
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Das kann ich auch im Allgäu bestätigen, hier gibt es viele Steige die
nicht in der Karte stehen.
 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen08.02.07 12:23 Uhr
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Hallo Herwig,

ja, es gibt hier wesentlich mehr Wege, als in den Karten als
Wanderwege eingetragen hat. Einige findet man als dünnste Linien,
einige mit Löchern, andere gar nicht. Teilweise liegen die Löcher
daran, dass die Karten nach Luftaufnahmen erstellt werden und man z.B.
im Wald den Weg vor Bäumen nicht sieht. Manchmal sind die Löcher aber
auch in der Realität vorhanden.

Manche Wege sind zwar noch irgendwie stellenweise vorhanden, werden
aber heute nicht mehr gepflegt. Logisch, dass man die nicht mehr als
Wanderwege ausweist. So zum Beispiel der Weg am Ostufer des
Königssees. Nicht umsonst steht da am Anfang jetzt ein Schild "Achtung
Lebensgefahr". Trotzdem ist letztes Jahr wieder ein Renter (entgegen
ausdrücklicher Warnungen seiner Vermieter!) da längs. Der war dann tot
und musste wochenlang gesucht werden.

Die künstliche Wegeverknappung hat also weniger mit Bosheit als mit
praktischen Erwägungen zu tun. Auf Wegen, die die Touristen nicht
gehen, können sie nicht verunglücken. Das ist auch eine Haftungsfrage.
Einige "vergessene" Wege, die noch halbwegs begehbar sind, stehen im
DAV-Führer, wie du schon bemerkt hast. Als Beispiel nenn ich mal den
Luchsgang an der Flanke des Hochkalter. Auf diese Beschreibungen kann
man sich meistens verlassen, immer mit Blick darauf, dass in den
letzten zehn Jahren auch mal was abgerutscht sein könnte und dass
diese Wege höchstens nach Lust und Laune vom Jäger mal etwas saniert
werden. Wenn da bei einer Brücke der Balken morsch aussieht, dann ist
er auch morsch. Oft sind diese Wege auch ziemlich schwer zu finden.
(Für mich das Fieseste war mal ein Weg durch ein Latschendickicht im
Hagengebirge.) Aber gerade das macht ja eigentlich Spaß. Man sollte
sich nur darüber klar sein, dass die benötigte Zeit relativ ungewiss
ist, und den Last-point-of-return im Auge behalten.

Achja, Wege, die nirgendwo verzeichnet sind, gibt es natürlich auch.
Beweis: Der Steig vom Mitterkaser zur Brettgabel. Die entdeckt man
dann durch Zufall.

Aber nNicht alles, was aus der Ferne wie ein Weg aussieht, ist auch
einer. Auf den Schuttkegeln hier sind das oft nur Gämsenspuren, die
vom Nichts ins Nichts führen.

Viele Grüße
Ika Gers

 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen09.02.07 00:04 Uhr
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21 Pluviose an 215 de la Revolution
00:01:00 MEZ
78451 GUZR

Fredrika Gers wrote:

Hi Fredrika,

> ja, es gibt hier wesentlich mehr Wege, als in den Karten als
> Wanderwege eingetragen hat. ...

Aber hiesse das nicht, dass man dort, wo man von weitem
denkt, da waere mir ein Weg schon recht, auch mit
maessiger Wahscheinlichkeit einen finden sollte?

Beispiel: Von der ArchenKanzel mit staendigem SeeBlick
ueber der ArchenWand hinweg auf etwa gleicher Hoehe nach
Norden zu gehen, bis man zum Ort KoenigsSee absteigen
muss, etwa bei der BobBahn. Direkt ueber der Wand ist
Wald, das heisst, da koennte sich ein TrampelPfad
etabliert haben.

So - wie wahrscheinlich ist es nun, dass da tatsaechlich
einer ist? Ich bin doch nicht der einzige, der
auf dieIdee gekommen ist, da zu gehen!

Was dieses Beispiel betrifft - von der BobBahn
kommend und unter dieser hindurch gibt es einen stark
ueberwachenen WaldWeg, der auch in den Karten
eingezeichnet ist, aber der nicht sehr weit
fuehrt. Das koennte der EndPunkt des hypothetischen
Weges sein, den ich meine!

> ... Trotzdem ist letztes Jahr wieder ein Renter (entgegen
> ausdrücklicher Warnungen seiner Vermieter!) da längs. Der war dann =
tot
> und musste wochenlang gesucht werden.

Ich hab's ja auch erwogen. Aber da intensive Betrachtung
vom Schiff und von der EisFlaeche aus nicht ueberall klar
werden liessen, wo der Weg ueberhaupt sein kann, habe ich
es noch nicht gemacht.

> ...

> Aber nNicht alles, was aus der Ferne wie ein Weg aussieht, ist auch
> einer. Auf den Schuttkegeln hier sind das oft nur Gämsenspuren, die
> vom Nichts ins Nichts führen.

Vielleicht stellenweise nicht das schlechteste - die
Tiere wissen, wo man hintreten kann. - Jedenfalls,
wenn man eine Gaemse ist.

Aber mal eine Idee in Kladde gedacht - einen Website
fuer das Sammeln lohnenswerter vergessener Steiglein!
Den Rechner selber vielleicht in Korea, wegen der
HaftungsFrage, und fuer das Impressum findet sich dann
auch was plausibles - vielleicht Kim Jong selber ...

Herwig

--
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* Herwig Huener [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster *
* Assistierender QuantenScharfRichter *
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen14.02.07 22:12 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Herwig Huener AQSR schrieb:
> Fredrika Gers wrote:
>> ja, es gibt hier wesentlich mehr Wege, als in den Karten als
>> Wanderwege eingetragen hat. ...

Ich besitze ein paar Karten 1:50.000 aus der ersten Hälfte des vorigen
Jahrhunderts, in denen in der Tat ein paar Steige eingezeichnet sind,
welche in den aktuellen Auflagen unvollständig sind oder ganz fehlen,
aber noch existieren. Ein bedeutender Teil der kleinen Jägersteige war
aber m. E. zu keiner Zeit erfaßt.

>> Aber nNicht alles, was aus der Ferne wie ein Weg aussieht, ist auch
>> einer. Auf den Schuttkegeln hier sind das oft nur Gämsenspuren, die
>> vom Nichts ins Nichts führen.
>
> Vielleicht stellenweise nicht das schlechteste - die
> Tiere wissen, wo man hintreten kann. - Jedenfalls,
> wenn man eine Gaemse ist.

Wenn's mal "eng" wird, zeigen einem Wildwechsel in der Regel schon den
einfachsten Weg. Da Gemsen aber, wenn ich's richtig in Erinnerung habe,
Wege bis zum 4. Schwierigkeitsgrad schaffen, kann es für mich trotzdem
bedeuten, umkehren zu müssen, weil's mich überfordert.

Gruss,
Bernhard

 
 
 
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Wildwechsel als Wege, war: "Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen15.02.07 11:55 Uhr
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Hallo Bernhard

> einfachsten Weg. Da Gemsen aber, wenn ich's richtig in Erinnerung habe,
> Wege bis zum 4. Schwierigkeitsgrad schaffen, kann es für mich trotzdem
> bedeuten, umkehren zu müssen, weil's mich überfordert.
dazu rentiert es sich immer wieder die Geschichte der Besteigung des
Risser Falk bei von Barth zu lesen. Der ist damals auch den Gemsen nach.

Florian
 
 
 
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"Vergessene Steiglein" im Berchtesgadener NationalPark?

Bergsteiger beim Bergsteigen14.02.07 09:55 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Fredrika Gers schrieb:
> ...
>
> Die künstliche Wegeverknappung hat also weniger mit Bosheit als mit
> praktischen Erwägungen zu tun. ...
>

melde ich mich auch noch zu Wort.

Die Aufgabe von (Wander-) Wegen könnte ihre Ursache auch darin
haben, daß das Gebiet zum Nationalpark gehört.

Immerhin hat, soweit ich weiß, jeder "anständige" Nationalpark
eine Kernzone, die bis auf Ausnahmen nicht von Menschen betreten
werden soll. Sicherlich wird man schon in den Bereichen, als
begleitende Maßnahme gewissermaßen, Wege auflassen.

Daß es, wie in anderen Beiträge zu diesem Gegenstand gesagt,
in anderen Gebieten, die nicht Nationalpark sind, aufgelassene
Wege gibt, überrascht mich nicht. Die Ursache dürfte auch beim
Wirken eifriger Naturschutverbände (die manchmal das Netz der
Wanderwege als zu dicht ansehen) zu finden sein.

Servus
Thomas Käufl
 
 
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