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Ich (48) würde gern mit meinem Sohn (13) einmal eine Karwendel-Durchquerung gehen - von Mittenwald/Scharnitz zum Achensee. Vom Karwendelhaus aus nach Osten sieht das ja eher einfach aus, aber welche Route zum Karwendelhaus?
Für mich ist es die erste Bergsaison seit 32 Jahren, aber einen Einser oder notfalls auch einen Zweier gehe ich. Mein Sohn klettert VII - VIII, aber weigert sich, irgend etwas, was höher ist als ein Bordstein ohne Sicherung zu gehen. Ich habe mit Sichern keinerlei Erfahrung.
Wir könnten jetzt einfach den Bach entlang gehen, aber das fände ich eher unspannend. Könnte man unter den o.g. Umständen den Gjaidsteig oder die Route über Pleisenhütte/Breitgrieskar ins Auge fassen?
Gruss Thomas
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Karwendel-Durchquerung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.09.06 11:31 Uhr |
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>Ich (48) würde gern mit meinem Sohn (13) einmal eine >Karwendel-Durchquerung gehen - von Mittenwald/Scharnitz zum Achensee. >Vom Karwendelhaus aus nach Osten sieht das ja eher einfach aus, aber >welche Route zum Karwendelhaus? Ich bin vor einigen Jahren vom Karwendelhaus über die Hochlandhütte und Dammkar zur Westlichen Karwendelspitze gegangen. Das war eine schöne Wanderstrecke. Klettern brauchte man da nicht. Sau mal unter [externer Link]
Dort gibt es eine Beschreibung meiner Tour mit vielen Bildern dazu.
>Wir könnten jetzt einfach den Bach entlang gehen, aber das fände ich >eher unspannend. Könnte man unter den o.g. Umständen den Gjaidsteig >oder die Route über Pleisenhütte/Breitgrieskar ins Auge fassen?
Ja, der Gjaidsteig ist sehr schön, auch eine Besteigung der Birkkarspitze würde ich nicht auslassen.
Gruß
Andreas Wieneke
[externer Link] [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Karwendel-Durchquerung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 09.09.06 14:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "Thomas Hertel" schrieb Wir könnten jetzt einfach den Bach entlang gehen, aber das fände ich eher unspannend. Könnte man unter den o.g. Umständen den Gjaidsteig oder die Route über Pleisenhütte/Breitgrieskar ins Auge fassen?
Die Tour Pleisenhütte, dort Übernachtung und info einholen über die Route, über Breitgrieskarspitze, Biwakschachtel (Saustall), Seekarl (Abstieg), Marxenkar (Querung), Aufstieg auf Rücken mit Brendlsteig, Abstieg ins untere Schlauchkar und rüber zum Karwendelhaus kann ich als großes Karwendelerlebnis nur empfehlen. Vorraussetzungen: Gutes Wetter (Sicht!!), gute Kondition (6 bis 10 Stunden unterwegs), Gute Karten (DAV!, Kompass-Karten wirfst du am besten weg, weil deren Höhenschichtlinien sehr grob und mit viel Phantasie gezeichnet sind) Viel Spaß, Jost [externer Link] \
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Karwendel-Durchquerung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 12.09.06 17:32 Uhr |
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"Thomas Hertel" <thomas.hertel@gmx.net> writes:
> eher unspannend. Könnte man unter den o.g. Umständen den Gjaidsteig > oder die Route über Pleisenhütte/Breitgrieskar ins Auge fassen?
Ich bin neulich - bei nicht allzutollem Wetter - ein Stueck vom Gjaidsteig gegangen (vom Karwendelhaus zur Baeralpl, von dort runter via Hufachboden zur Fereinsalm). Lohnenswerter Steig. Sollte fuer Euch beide kein Problem darstellen, einige Stellen sind Seilversichert.
Subjektiv wuerde ich sagen, dass der Weg Pleisenhuette - Breitgrieskar- spitze - Karwendelhaus wirklich stabiles Wetter voraussetzt, beim Gjaidsteig gibts ein paar mehr Moeglichkeiten abzubrechen, wenn das Wetter einem einen Streich spielt.
Gruesse,
Mathias
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Karwendel-Durchquerung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 13.09.06 23:37 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Thomas,
Dein Problem kann ich nicht lösen. Dennoch möchte ich einige Worte los werden.
Thomas Hertel schrieb: > Für mich ist es die erste Bergsaison seit 32 Jahren, aber einen Einser > oder notfalls auch einen Zweier gehe ich. > Mein Sohn klettert VII - VIII, > aber weigert sich, irgend etwas, was höher ist als ein Bordstein > ohne Sicherung zu gehen. Das ist, wenn er keine Gewöhnung an Karwendelschotter von Kleinkind an hat, vernünftiger als ich es von vielen meiner erwachsenen Berggenossen erfahren musste. Verheize ja nicht den begabten Bub in irgend welchen Bruchhaufen. Wenn seine einzige Erinnerung "Nix gescheites geklettert, jeden Tag 9 von 10 Griffen weg geworfen, ständig beweglichen Boden unter den Füßen und Angst gehabt" ist, dann kriegst Du ihn nie mehr in die "richtigen" Berge. Wär doch schade. Für ihn um ein lohnendes Erlebnis und für Dich um ein paar schöne Touren, die Dir mit Sohnemann bevor stehen könnten.
Tipp: In seinem Schwierigkeitsgrad sollte es auch im Karwendel anständig gesicherte Routen in gutem Fels geben.
> Ich habe mit Sichern keinerlei Erfahrung. Dann lernst Du es eben. Und der Umgang mit der Steigklemme ist auch überhaupt nicht schwer, falls Du mal was nicht hinterher kommst. Es muss ja nicht gleich ein durchgehender Siebener sein. Tourentipps stehen z.B. auf [externer Link] \
Ist dann für Euch beide was Neues. Für Dich die Senkrechte, für Deinen Bub das Gebirge.
HTH
-- Gruß Rainer [externer Link] Diskussionsforen und 1000+ Links [externer Link] Neu: Lampi[tm] on tour Nicht alt zu werden ist immer noch besser als alt zu sein (der 78-jährige Ricardo Cassin anlässlich der eintägigen Begehung "seiner" Badile-NE-Wand)
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