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Rucksack kaufen

Bergsteiger beim Bergsteigen21.08.06 11:09 Uhr
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Hallo NG,
ich plane, mir einen Rucksack zu kaufen und wollte mal eure Meinungen
dazu hören. Bin neu hier, also falls es ne bessere NG gibt, bitte ich um
einen Hinweis darauf.

Ich hab erstmal nicht vor, damit zu wandern, vielmehr werd ich damit in
den Urlaub fahren. Ich werd an die Nordsee auf ne Insel, mit dem
Zug/Schiff und auf der Insel evtl. drei oder vier Kilometer zu Fuß gehn.
Damit scheiden meine bisherigen Mittel (Tasche/Koffer) aus, ist mir zu
unbequem, das so weit zu tragen. Außerdem find ich diese Tourerucksäcke
prima. OK die sind nicht günstig aber von Billigkram nehm ich gleich
Abstand, nach Berichten aus dem Bekanntenkreis hat man damit nur Ärger.

Nun stellt sich mir die Frage nach dem "richtigen" Modell. Ich hab mal
bei Deuter geschaut und allein bei diesem einen Hersteller gibts elend
viel. Aircomfort, Airkontakt, ...
Ich dachte an ein 60 Liter Modell.
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster =39&idart=39&idside=&webgrab_path=[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ?cPath=3_15&products_id=48
Falls das mit dem Link nicht klappt: Ich meine den Deuter Aircontact 65
+ 10.
Es sollte halt genug Gepäck reinpassen, bloß wie viel ist das? Keine
Ahnung, wie viele Liter in nen Koffer oder ne Tasche passen. Ob 5kg mehr
oder weniger ist mir *jetzt* egal, bei den paar Kilometern, die ich
laufen werd. Aber vielleicht fahr ich ja doch mal zum Wandern in die
Alpen. Wäre es dann ein Problem, einen zu großen Rucksack zu haben? Muss
man die vollpacken, um sie gut tragen zu können?
Es gibt inzwischen Systeme, die angeblich die Regenhüllen überflüssig
machen, taugen die was?

Was haltet ihr von diesen Rucksäcken mit abnehmbaren Daypacks? Ich
denke, das verlagert der Schwerpunkt nur nach hinten und das ist dann
nicht so komfortabel. Oder lässt man die leer und füllt sie erst bei der
Tagestour?

Fragen über Fragen. Vielleicht gibts noch Aspekte, die ich noch nicht
betrachtet hab?

Danke für eure Hilfe,

--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen21.08.06 12:11 Uhr
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Christian Schroeder <Christian.Schroeder@rwth-aachen.de> wrote:
>
> Nun stellt sich mir die Frage nach dem "richtigen" Modell. Ich hab
> mal bei Deuter geschaut und allein bei diesem einen Hersteller gibts
> elend viel. Aircomfort, Airkontakt, ...

Ja, genau. Deshalb: Geh zu einem Händler (wichtig: gute Beratung;
weniger wichtig: riesige Auswahl) und probier ein paar Rucksäcke aus.
Und zwar mit Gewicht - Ein Händler, der auch Hanteln verkauft ist also
von Vorteil. Spass beiseite, es gehen auch Seile oder nimm Dir einen
5-l-Kanister mit Wasser mit (oder zwei).
So und dann läufst Du mit dem Teil durch den Laden. Mach das ruhig 10
Min. pro Rucksack. Nach 1 Minute drückt bestimmt nix - egal was Du
auf'm Rücken hast...

> Es sollte halt genug Gepäck reinpassen, bloss wie viel ist das? Keine=

> Ahnung, wie viele Liter in nen Koffer oder ne Tasche passen. Ob 5kg
> mehr oder weniger ist mir *jetzt* egal, bei den paar Kilometern, die
> ich laufen werd.

Schlimmstenfalls musst Du Dich halt beschränken. Meist braucht man
doch eh nur die Hälfte von dem, was in so einem Koffer drin ist. Ein
Rucksack mit 65 l entspricht _ungefähr_ einem Koffer mit 40x20x80 cm.

> Aber vielleicht fahr ich ja doch mal zum Wandern in
> die Alpen. Wäre es dann ein Problem, einen zu grossen Rucksack zu
> haben? Muss man die vollpacken, um sie gut tragen zu können?

Für beide Fragen: nein.

> Fragen über Fragen. Vielleicht gibts noch Aspekte, die ich noch nicht
> betrachtet hab?

Wichtigstes Kriterium, v.a. wenn Du denn (später) auch mal länger
tragen willst: Er muss _Dir_ passen.

Ulrich
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen21.08.06 16:51 Uhr
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Christian Schroeder schrieb:
> Ich hab erstmal nicht vor, damit zu wandern, vielmehr werd ich damit in
> den Urlaub fahren. Ich werd an die Nordsee auf ne Insel, mit dem
> Zug/Schiff und auf der Insel evtl. drei oder vier Kilometer zu Fuß gehn.
Planst Du, den Rucksack spaeter auch fuer Reisen zu verwenden, wo Du mit
dem Rucksack auf dem Ruecken mal durch eine Strassenbahn/Bus/Waggon musst?
Dann ist die Breite (genauergesagt, die Schlankheit) wichtig.

> Nun stellt sich mir die Frage nach dem "richtigen" Modell. Ich hab mal
> bei Deuter geschaut und allein bei diesem einen Hersteller gibts elend
> viel. Aircomfort, Airkontakt, ...
Bin mit Deuter mal boes reingefallen (wahrscheinlich Serienfehler bei einem
Aircomfort Futura oder so) und kann Dir nicht wirklich dazu raten. Die
kleinen Rucksaecke sind prima, aber sei vorsichtig mit den grossen Teilen.
Guck Dir ganz genau an, ob irgendwo Kunststoffplatten vernaeht sind und
falls ja, ob Ecken ins Gewebe spiessen koennten.

> Ich dachte an ein 60 Liter Modell.
Die Groesse ist ok.
Wie jemand anders hier schon gesagt hat, mehr Volumen verleitet nur, mehr
reinzupacken.
Viele Rucksackhersteller haben allerdings 55/65/75-Liter-Groessen.

> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster =39&idart=39&idside=&webgrab_path=[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ?cPath=3_15&products_id=48
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\

> Falls das mit dem Link nicht klappt: Ich meine den Deuter Aircontact 65
> + 10.
Ich hab bis jetzt 3 Leuten beim Rucksackkauf geholfen, Ergebnis:
2xLowe Cerro Torres, 1x Gregory Katmai. Den Aircontact hatten wir vor einem
Jahr auch mal in der Mache, aber der hatte schlechtere Gurte als die anderen
und fiel beim Anprobieren im Vergleich mit den anderen Rucksaecken einfach
durch. Und ausserdem drueckst Du mit den Spannriemen die Aussentaschen zu.

> Es sollte halt genug Gepäck reinpassen, bloß wie viel ist das? Keine
> Ahnung, wie viele Liter in nen Koffer oder ne Tasche passen. Ob 5kg mehr
> oder weniger ist mir *jetzt* egal, bei den paar Kilometern, die ich
> laufen werd. Aber vielleicht fahr ich ja doch mal zum Wandern in die
> Alpen. Wäre es dann ein Problem, einen zu großen Rucksack zu haben? Muss
> man die vollpacken, um sie gut tragen zu können?
Fuer einen Sommertag in den Alpen kommst Du, wenn Du gut packst, mit
21L hin (leichte Regenklamotten, kein Uebernachtungszeug, Wasserflasche
aussen), bei Dreitagestouren oder Touren mit Klettersteigset und so nehm
ich 35L. 28L waeren sicher ein guter Kompromiss.
65L ist ein Rucksack, der so hoch ist, dass Du anstoesst, wenn Du in den
Himmel schaust. Fuer die Alpen (ausser bei einer Alpenueberquerung) ist
so ein Rucksack definitiv zu gross.

> Es gibt inzwischen Systeme, die angeblich die Regenhüllen überflüssig
> machen, taugen die was?
Keine Ahnung, ich halt auch von Regenhuellen nix. Verpack den Inhalt in
Plastetueten und vergiss andere Regenschutzteile.

> Was haltet ihr von diesen Rucksäcken mit abnehmbaren Daypacks?
Kann man nur im Einzelfall entscheiden. Wenn der Rucksack was taugt, der
Daypack auch und die beiden zufaellig zusammenhaengen, dann ist es ok.
Aber der eine Verbindungsreissverschluss ist keinen Nachteil z.B. beim
Tragesystem wert.

> Fragen über Fragen. Vielleicht gibts noch Aspekte, die ich noch nicht
> betrachtet hab?
Ja. Ueberleg Dir, wie Du zu Aussentaschen stehst. Ich mag sie ueberhaupt
nicht.
Erstens sind sie breiter, zweitens bleibt man ueberall haengen und
drittens kann man seitlich (oder hinten) nichts mehr dranbinden. Und
das Taschenvolumen wird natuerlich zum Rucksackvolumen dazugezaehlt.

Und, siehe Ulrich Fuersts Posting, teste mit Gewicht. Das ist wirklich
wichtig. Ich hatte zum Probieren ca. 15Kg in Form von Wasserflaschen mit
und konnte einer Bekannten damit einen sehr modisch aussehenden aber
ansonsten total unergonomischen Jack-Wolfskin-Rucksack ausreden... :-)

Beste Gruesse!
Volker
--
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Bergsteiger beim Bergsteigen21.08.06 17:26 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Volker Hetzer schrieb:
> Christian Schroeder schrieb:
>> Ich hab erstmal nicht vor, damit zu wandern, vielmehr werd ich damit
>> in den Urlaub fahren. Ich werd an die Nordsee auf ne Insel, mit dem
>> Zug/Schiff und auf der Insel evtl. drei oder vier Kilometer zu Fuß gehn.
> Planst Du, den Rucksack spaeter auch fuer Reisen zu verwenden, wo Du mit
> dem Rucksack auf dem Ruecken mal durch eine Strassenbahn/Bus/Waggon musst?
> Dann ist die Breite (genauergesagt, die Schlankheit) wichtig.
Klar werde ich da wohl auch mal in ner Straßenbahn mitfahren, aber das
ist wohl nicht das Hauptkriterium. Wenns knapp wird ist das halt so;
Koffer oder Taschen sind ja auch unhandlich.

>> Nun stellt sich mir die Frage nach dem "richtigen" Modell. Ich hab mal
>> bei Deuter geschaut und allein bei diesem einen Hersteller gibts elend
>> viel. Aircomfort, Airkontakt, ...
> Bin mit Deuter mal boes reingefallen (wahrscheinlich Serienfehler bei einem
> Aircomfort Futura oder so) und kann Dir nicht wirklich dazu raten. Die
> kleinen Rucksaecke sind prima, aber sei vorsichtig mit den grossen Teilen.
> Guck Dir ganz genau an, ob irgendwo Kunststoffplatten vernaeht sind und
> falls ja, ob Ecken ins Gewebe spiessen koennten.
Das ist ein guter Tip, danke.

[Schnipp]

>> Es sollte halt genug Gepäck reinpassen, bloß wie viel ist das? Keine
>> Ahnung, wie viele Liter in nen Koffer oder ne Tasche passen. Ob 5kg
>> mehr oder weniger ist mir *jetzt* egal, bei den paar Kilometern, die
>> ich laufen werd. Aber vielleicht fahr ich ja doch mal zum Wandern in
>> die Alpen. Wäre es dann ein Problem, einen zu großen Rucksack zu
>> haben? Muss man die vollpacken, um sie gut tragen zu können?
> Fuer einen Sommertag in den Alpen kommst Du, wenn Du gut packst, mit
> 21L hin (leichte Regenklamotten, kein Uebernachtungszeug, Wasserflasche
> aussen), bei Dreitagestouren oder Touren mit Klettersteigset und so nehm
> ich 35L. 28L waeren sicher ein guter Kompromiss.
> 65L ist ein Rucksack, der so hoch ist, dass Du anstoesst, wenn Du in den
> Himmel schaust. Fuer die Alpen (ausser bei einer Alpenueberquerung) ist
> so ein Rucksack definitiv zu gross.
>
>> Es gibt inzwischen Systeme, die angeblich die Regenhüllen überflüssig
>> machen, taugen die was?
> Keine Ahnung, ich halt auch von Regenhuellen nix. Verpack den Inhalt in
> Plastetueten und vergiss andere Regenschutzteile.
Warum hältst du davon nix? Die Idee ist doch gar nicht schlecht, anstatt
alles nass werden zu lassen lieber den Rucksack abdecken.

>> Was haltet ihr von diesen Rucksäcken mit abnehmbaren Daypacks?
> Kann man nur im Einzelfall entscheiden. Wenn der Rucksack was taugt, der
> Daypack auch und die beiden zufaellig zusammenhaengen, dann ist es ok.
> Aber der eine Verbindungsreissverschluss ist keinen Nachteil z.B. beim
> Tragesystem wert.
>
>
>> Fragen über Fragen. Vielleicht gibts noch Aspekte, die ich noch nicht
>> betrachtet hab?
> Ja. Ueberleg Dir, wie Du zu Aussentaschen stehst. Ich mag sie ueberhaupt
> nicht.
> Erstens sind sie breiter, zweitens bleibt man ueberall haengen und
> drittens kann man seitlich (oder hinten) nichts mehr dranbinden. Und
> das Taschenvolumen wird natuerlich zum Rucksackvolumen dazugezaehlt.
Wieso kann man da nichts mehr dranhängen?

> Und, siehe Ulrich Fuersts Posting, teste mit Gewicht. Das ist wirklich
> wichtig. Ich hatte zum Probieren ca. 15Kg in Form von Wasserflaschen mit
> und konnte einer Bekannten damit einen sehr modisch aussehenden aber
> ansonsten total unergonomischen Jack-Wolfskin-Rucksack ausreden... :-)
Jaja, die Optik scheint mal wieder wichtiger als alles andere...*g*

--
Gruß Chris
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Bergsteiger beim Bergsteigen22.08.06 17:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Christian Schroeder schrieb:
> Volker Hetzer schrieb:
>> Christian Schroeder schrieb:
>>> Es gibt inzwischen Systeme, die angeblich die Regenhüllen überflüssig
>>> machen, taugen die was?
>> Keine Ahnung, ich halt auch von Regenhuellen nix. Verpack den Inhalt in
>> Plastetueten und vergiss andere Regenschutzteile.
> Warum hältst du davon nix? Die Idee ist doch gar nicht schlecht, anstatt
> alles nass werden zu lassen lieber den Rucksack abdecken.
Wenns funktioniert, ja. Nur muss der Regenumhang dann auch um alles
draussen drangebundene drumherumpassen.
Vor ein paar Jahren in Norwegen kam ich um Plastetueten gar nicht drumherum,
weil dort oefters mal die Gefahr bestand, ins Wasser zu fallen...

>>> Fragen über Fragen. Vielleicht gibts noch Aspekte, die ich noch nicht
>>> betrachtet hab?
>> Ja. Ueberleg Dir, wie Du zu Aussentaschen stehst. Ich mag sie ueberhaupt
>> nicht.
>> Erstens sind sie breiter, zweitens bleibt man ueberall haengen und
>> drittens kann man seitlich (oder hinten) nichts mehr dranbinden. Und
>> das Taschenvolumen wird natuerlich zum Rucksackvolumen dazugezaehlt.
> Wieso kann man da nichts mehr dranhängen?
Weil Du damit die Taschen zusammendrueckst.
Wie stellst Du Dir denn z.B. eine Isomatte auf so eine Beule festgeschnallt vor?
Und was fuer Kraefte willst Du dann auf den Kleinkram in der Tasche wirken lassen?
Waren die Taschen u.U. fuer Dinge gedacht, an Die Du tagsueber ran willst?

Also, wenn Du richtig viel mitnehmen willst, musst Du Dich dann
sozusagen zwischen Aussentaschen und aussendranschnallen entscheiden. IMHO nicht
wirklich praktisch. Mir persoenlich waere ein Rucksack lieber, der die 60L
/ohne/ Aussentaschen schafft. Den Kleinkram pack ich dann oben rein und wenn
ich was draussen dranhaengen will, z.B. eine Jacke oder die Isomatte, vergeb
ich mir kein Packvolumen.

Was uebrigens auch ganz nett ist, ist so ein Gumminetz vorn drauf, fuer nasse
Klamotten oder Handtuecher. Bei den Schlauffennaehten brauchst Du immer einen Riemen,
um sie zu benutzen und wenn Du nur eine Schlaufennaht hast, baumelt Dein Zeug.
Ist praktisch nur fuer Seil gut geeignet.

Schau Dir mal zum Vergleich [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster an. Hat (und braucht leider auch)
einen Regenschutz, aber das Tragesystem, insbesondere der Hueftgurt ist wirklich gut.

Was ist eigentlich Dein finanzielles Limit?

Allerbeste Gruesse!
Volker
--
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Bergsteiger beim Bergsteigen22.08.06 21:11 Uhr
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Volker Hetzer schrieb:

[Schnipp]

> Also, wenn Du richtig viel mitnehmen willst, musst Du Dich dann
> sozusagen zwischen Aussentaschen und aussendranschnallen entscheiden.
> IMHO nicht
> wirklich praktisch. Mir persoenlich waere ein Rucksack lieber, der die 60L
> /ohne/ Aussentaschen schafft. Den Kleinkram pack ich dann oben rein und
> wenn
> ich was draussen dranhaengen will, z.B. eine Jacke oder die Isomatte,
> vergeb
> ich mir kein Packvolumen.
>
> Was uebrigens auch ganz nett ist, ist so ein Gumminetz vorn drauf, fuer
> nasse
> Klamotten oder Handtuecher. Bei den Schlauffennaehten brauchst Du immer
> einen Riemen,
> um sie zu benutzen und wenn Du nur eine Schlaufennaht hast, baumelt Dein
> Zeug.
> Ist praktisch nur fuer Seil gut geeignet.
Gibts irgendwo ein Foto von so einem Gumminetz? Ich kann mir grad niht
vorstellen, wie das aussieht.

> Schau Dir mal zum Vergleich [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster an. Hat (und
> braucht leider auch)
> einen Regenschutz, aber das Tragesystem, insbesondere der Hueftgurt ist
> wirklich gut.
Ja, das sieht interessant aus.

> Was ist eigentlich Dein finanzielles Limit?
Kosten darfs natürlich gar nichts ;-) also ich hatte mal im Netz nach
Preisen geguckt. Deuter, um die 60 Liter kostet so 150,- bis hin zu
190,- beim lokalen Händler. Da irgendwo ist dann auch die Obergrenze,
lieber etwas weniger. Ich will keinen Schund, aber ein Trinksystem z.B.
ist für mich nicht wichtig. Da würde ich z.B. sparen.

--
Gruß Chris
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 08:49 Uhr
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Hallo Christian

>> Keine Ahnung, ich halt auch von Regenhuellen nix. Verpack den Inhalt in
>> Plastetueten und vergiss andere Regenschutzteile.
> Warum hältst du davon nix? Die Idee ist doch gar nicht schlecht, anstatt
> alles nass werden zu lassen lieber den Rucksack abdecken.
Weil bei Dauerregen Dir das Wasser den Ruecken runterlaeuft und dort den
Rucksack von der Vorderseite aus nass macht; ausserdem saugen sich
Trageriemen voll und dann kriecht das Wasser ins Innere. Und sowohl fuer
Rueckenpolster als auch z.T. fuer die Trageriemen gilt: wenn die
Polster mal durchfeuchtet sind, bleiben sie es tagelang und sind dann
Feuchtigkeitsspender der aller ersten Guete. Mit viel Glueck trocknest
muehsam Deine Klammotten, tust sie wieder in den Rucksack, und drei
Stunden spaeter sind sie wieder klamm.

Dagegen hilft nur ein geraeumiger Poncho ueber Mensch und Rucksack (was
aber nicht in allen Gehsituationen sinnvoll ist), oder eben den Inhalt
selbst in Plastiktueten zu packen. Wenn Du dann auch noch
verschiedenfarbige Tueten hast, findest Du Deinen Krempel auch schneller.

Florian
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 10:50 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Florian Anwander schrieb:
> Hallo Christian
>
>>> Keine Ahnung, ich halt auch von Regenhuellen nix. Verpack den Inhalt in
>>> Plastetueten und vergiss andere Regenschutzteile.
>> Warum hältst du davon nix? Die Idee ist doch gar nicht schlecht,
>> anstatt alles nass werden zu lassen lieber den Rucksack abdecken.
> Weil bei Dauerregen Dir das Wasser den Ruecken runterlaeuft und dort den
> Rucksack von der Vorderseite aus nass macht; ausserdem saugen sich
> Trageriemen voll und dann kriecht das Wasser ins Innere. Und sowohl fuer
> Rueckenpolster als auch z.T. fuer die Trageriemen gilt: wenn die
> Polster mal durchfeuchtet sind, bleiben sie es tagelang und sind dann
> Feuchtigkeitsspender der aller ersten Guete. Mit viel Glueck trocknest
> muehsam Deine Klammotten, tust sie wieder in den Rucksack, und drei
> Stunden spaeter sind sie wieder klamm.
>
> Dagegen hilft nur ein geraeumiger Poncho ueber Mensch und Rucksack (was
> aber nicht in allen Gehsituationen sinnvoll ist), oder eben den Inhalt
> selbst in Plastiktueten zu packen. Wenn Du dann auch noch
> verschiedenfarbige Tueten hast, findest Du Deinen Krempel auch schneller.
Ich dachte, die Regenhüllen sind "rundherum", also auch am Rücken und
haben dann Öffnungen für die Riemen...

--
Gruß Chris
Wer Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird beides verlieren
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 11:25 Uhr
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Christian Schroeder schrieb:
> Ich dachte, die Regenhüllen sind "rundherum", also auch am Rücken und
> haben dann Öffnungen für die Riemen...
Schau's Dir mal in echt an. Dann siehst Du, was fuer ein ein-Euro-Teil
das normalerweise ist.

Beste Gruesse!
Volker
--
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 15:52 Uhr
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On Wed, 23 Aug 2006 11:25:47 +0200, Volker Hetzer wrote:
>> Ich dachte, die Regenhüllen sind "rundherum", also auch am Rücken und
>> haben dann Öffnungen für die Riemen...
> Schau's Dir mal in echt an. Dann siehst Du, was fuer ein ein-Euro-Teil das
> normalerweise ist.
Ich glaub, da ist ein Missverstaendnis: Christian meint wahrscheinlich
solche Konstrukte:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Und Du solche Dinger:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Wenn der oben genannte Rucksack so gut ist wie die Radltaschen, duerfte es
mit eindringender Naesse keine Probleme geben. Aber den gibts halt nicht
in der gewuenschten Groesse.

Beste Gruesse,
Moritz
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 16:45 Uhr
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Moritz Hammer schrieb:
[Regenschutz]
> Ich glaub, da ist ein Missverstaendnis: Christian meint wahrscheinlich
> solche Konstrukte:
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Und Du solche Dinger:
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Genau.

Beste Gruesse!
Volker
--
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 16:31 Uhr
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"Florian Anwander" <nospam@nospam.com> schrieb im
Newsbeitrag news:4l2c4fFebgh4U1@individual.net...

> oder eben den Inhalt
> selbst in Plastiktueten zu packen. Wenn Du dann auch noch
> verschiedenfarbige Tueten hast, findest Du Deinen Krempel
auch schneller.

hallo!

Kann Florian hier nur bestätigen: Poncho bietet zumeist mehr
unangenehme Begleiterscheinungen als Vorteile (Schwitzen und
Staunässe unter der Plastikhaut, bei Wind fliegt dir der
Mist dauern um die Ohren oder macht unangenehme
Geräusche..). Auch ich bevorzuge ganz eindeutig die Variante
mit den (österr.) Plastiksackerln - in meinem Kreis auch
vornehm 'Kompartmentsystem' genannt - alles bleibt trocken,
bessere Organisation des Krempels im Rucksack!

Franz Josef

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen23.08.06 16:25 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Servus Franz

Franz Oberleitner wrote:
> - in meinem Kreis auch vornehm 'Kompartmentsystem' genannt -
Das habe Hofer und M-Preis noch gar nicht gewusst, dass sie ein
Kompartmentsysten im PRogramm haben ;-)))

Florian
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen24.08.06 18:44 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster

"Florian Anwander" <nospam@nospam.com> schrieb im
Newsbeitrag news:4l36sfF1u6iU1@individual.net...

> Das habe Hofer und M-Preis noch gar nicht gewusst, dass
sie ein
> Kompartmentsysten im PRogramm haben ;-)))

So ist es, hoffentlich wirkt sich das jetzt nicht auf die
Preise aus!

 
 
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