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Newsgroup - de.rec.alpinismus |
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 11:37 Uhr |
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Hallo,
ich habe vor im Winter 2007 einige Schneeschuhtouren im leicht alpinen Gelände zu machen.
Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die Qualität stimmt). Leider habe ich sonst noch keine spezielle Winter-Ausrüstung da ich bisher im Winter noch keine Wanderungen gemacht habe. Ich bin aber prinzipiell Outdoor-erfahren und "überlebensfähig".
Welche Schuhe würdet Ihr mir empfehlen.
Ich habe vor im ersten Jahr einmal 1-Tages-Touren zu machen.
Allerdings würde ich gerne im Endeffekt 2 bis 3 Tage ungestört (ohne Zivilisations-Berührung) touren (gar nicht so einfach wenn man nicht im Hochgebirge herumgurkt). Daher meine Frage: Welche Minimal-Ausrüstung zum Biwakieren wäre dafür notwendig? Gibt es dazu einen guten Link (einige so-lala-Links hab ich schon gefunden)? Irgendwie stelle ich mir vor, dass ein Schacht-Biwak mit Extrem-Schlafsack (-40°) die Grundidee ist, um die ich meine Ausrüstung anlegen würde. Unterlagsmatte eh klar. Biwaksack zusätzlich? Wasser für 3 Tage ist IMHO auch recht schwer - habe aber gehört, dass man da mit Mineraltabletten und Schneewasser tricksen kann.
Wie schaut es mit der Rechtslage in Ö genau aus? Biwakieren nur über der Baumgrenze erlaubt ... oder wie wird das IRL gehandhabt?
Ich würde mich über Posts von Leuten freuen, die schon Erfahrung damit gemacht haben und nicht gleich sagen "Tu das nicht, weil ..." ;-)
LG, Günter
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 12:03 Uhr |
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Hallo Guenter
> ich habe vor im Winter 2007 einige Schneeschuhtouren im leicht alpinen > Gelände zu machen. > > Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht > übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die > Qualität stimmt). Ich bin zwar kein Schneeschuhgaenger, aber was ich von bei uns mitgehenden Schneeschuhleuten weis, rate ich: Moeglichst schnell wieder verkaufen. Schneeschuhe mit Metallrohrrahmen haben bei Hang-Querungen auf haerterem Schnee kaum Halt. Kauf einen Schneeschuh, der harte Kanten =
mit Grip hat: zB MSR Denali oder aehnliches.
> Welche Schuhe würdet Ihr mir empfehlen. Gut eingewachste, bedingt steigeisenfeste Lederstiefel. Oder Kunststoffbergstiefel. Die Sohle sollte nicht all zu weich sein.
> Daher meine Frage: Welche Minimal-Ausrüstung zum Biwakieren wäre da= für > notwendig? Uebernachte mal einfach im Winter im Garten oder im Park, ohne im Notfall nach Hause zu gehen, dann merkst Du es recht schnell ;-)
> Irgendwie stelle ich mir vor, dass ein Schacht-Biwak mit > Extrem-Schlafsack (-40=B0) die Grundidee ist, um die ich meine > Ausrüstung anlegen würde. > Unterlagsmatte eh klar. > Biwaksack zusätzlich? Verlass Dich nicht darauf, dass Du Schnee vorfindest, der fuer eine Schneehoehle geeignet ist. Ich wuerde einen Biwaksack nehmen.
> Wasser für 3 Tage ist IMHO auch recht schwer - habe aber gehört, da= ss > man da mit Mineraltabletten und Schneewasser tricksen kann. Nicht nur kann. Schneeschmelzen und Teebeutel, Suppenpulver, etc. ist klar. Achja: Nimm einen Gaskocher mit, der macht deutlich mehr Power als =
ein Bezin oder gar Spirituskocher (wenns seeeeehr kalt ist, Gaskartusche notfalls zehn Minuten unterm Anorak anwaermen).
> Wie schaut es mit der Rechtslage in Ö genau aus? Biwakieren nur übe= r > der Baumgrenze erlaubt ... oder wie wird das IRL gehandhabt? Alpines (Not-)Biwak ist erlaubt (ob da Baume wachsen ist dann egal). Oberhalb der Baumgrenze und weit ab von Pisten und Huetten wirst Du vermutlich keinem Ordnungshueter mit Strafzettel begegnen.
Florian
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 12:15 Uhr |
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> Achja: Nimm einen Gaskocher mit, der macht deutlich mehr Power als ein Bezin > oder gar Spirituskocher (wenns seeeeehr kalt ist, Gaskartusche notfalls zehn > Minuten unterm Anorak anwaermen).
Das kann man so nicht stehen lassen. Es gibt gute Gaskocher und gute Benzinkocher (z.B. von MSR oder Primus). Für tiefe Temperaturen ist nach meinen Erfahrungen ein Benzinkocher einem Gaskocher (wenn er nicht mit Flüssiggasspeisung arbeitet) weit überlegen. Die Abkühlung der Kartuschen führt beim Schneeschmelzen immer dazu, dass die Kartuschen "drucklos" werden (da hilft auch Propan-Butan Mix nicht recht weiter).
Bernd
PS Spiritus ist nach meiner Meinung im Winter zum Schneeschmelzen keine sinnvolle Alternative.
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 12:33 Uhr |
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>klar. Achja: Nimm einen Gaskocher mit, der macht deutlich mehr Power als >ein Bezin oder gar Spirituskocher (wenns seeeeehr kalt ist,
Gaskocher sind zwar sicherer aber bei Kälte und in grosser Höhe leistungsschwächer als die meisten Benzinkocher. Bei heftigen Minusgraden macht vorwärmen auch nicht gerade Spaß. Da sieht man dann schon mal arme Kerle die mit halberfrorenen Fingern eine Gaskartusche 'aufwärmen'. Solange du nicht auf Expedition IM Zelt kochen musst würde ich Benzin vorziehen.
Am besten einen Omnifuel nehmen, da kann man bei Plusgraden oder notfalls eben im Zelt sicher mit Gas kochen und bei Kälte mit Benzin. Spiritus ist der Tat bei Kälte ziemlicher Müll. Verdreckt die Töpfe, stinkt. Ich mag's gar nicht.
Grüße, Peter
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 13:36 Uhr |
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> Gaskocher sind zwar sicherer aber bei Kälte und in grosser Höhe > leistungsschwächer als die meisten Benzinkocher. Bei heftigen > Minusgraden macht vorwärmen auch nicht gerade Spaß. Da > sieht man dann schon mal arme Kerle die mit halberfrorenen > Fingern eine Gaskartusche 'aufwärmen'. Solange du nicht > auf Expedition IM Zelt kochen musst würde ich Benzin > vorziehen.
Etwas Übung (und gute Nerven :-) vorrausgesetzt kann man auch mit einem Benzinkocher in der Apsis (oder für die ganz coolen) im Zelt kochen. Man sollte seinen Kocher halt sehr gut kennen und für entsprechende Lüftung sorgen.
Bernd
PS Das war jetzt aber kein Tipp von mir.
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 18:49 Uhr |
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On Tue, 28 Mar 2006 12:03:44 +0200, Florian Anwander <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> wrote:
>Hallo Guenter
>> Welche Schuhe würdet Ihr mir empfehlen. >Gut eingewachste, bedingt steigeisenfeste Lederstiefel. Oder >Kunststoffbergstiefel. Die Sohle sollte nicht all zu weich sein. OK.
>> Daher meine Frage: Welche Minimal-Ausrüstung zum Biwakieren wäre dafür >> notwendig? >Uebernachte mal einfach im Winter im Garten oder im Park, ohne im >Notfall nach Hause zu gehen, dann merkst Du es recht schnell ;-) Das war sowieso mein erster Gedanke bezüglich ausprobieren ;-)
>> Irgendwie stelle ich mir vor, dass ein Schacht-Biwak mit >> Extrem-Schlafsack (-40°) die Grundidee ist, um die ich meine >> Ausrüstung anlegen würde. >> Unterlagsmatte eh klar. >> Biwaksack zusätzlich? >Verlass Dich nicht darauf, dass Du Schnee vorfindest, der fuer eine >Schneehoehle geeignet ist. Ich wuerde einen Biwaksack nehmen. Das mit der Schneehöhe dachte ich mir auch schon ... Mein Gedanken dazu waren: Zelt ist teuer, auffällig und schwer. Biwaksack mit Schlafsack drinnen wäre mir persönlich auch am liebsten. Aber da ich diese Version nirgends gefunden habe, dachte ich mir, dass hier irgendwo der Wurm drinnensteckt bezüglich Rest-Windchill-Effekt wenn man doch teilweise (natürlich möglichst geschützt) im Freien liegt. Gibt es dazu Erfahrungen?
>> Wasser für 3 Tage ist IMHO auch recht schwer - habe aber gehört, dass >> man da mit Mineraltabletten und Schneewasser tricksen kann. >Nicht nur kann. Schneeschmelzen und Teebeutel, Suppenpulver, etc. ist >klar. OK ... also kein Problem.
>> Wie schaut es mit der Rechtslage in Ö genau aus? Biwakieren nur über >> der Baumgrenze erlaubt ... oder wie wird das IRL gehandhabt? >Alpines (Not-)Biwak ist erlaubt (ob da Baume wachsen ist dann egal). >Oberhalb der Baumgrenze und weit ab von Pisten und Huetten wirst Du >vermutlich keinem Ordnungshueter mit Strafzettel begegnen. Denk ich mir auch ... also auch kein Problem.
Greets, Gü
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 19:17 Uhr |
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Hallo Günter
>>Verlass Dich nicht darauf, dass Du Schnee vorfindest, der fuer eine >>Schneehoehle geeignet ist. Ich wuerde einen Biwaksack nehmen. > Aber da ich diese Version nirgends gefunden habe, dachte ich mir, dass > hier irgendwo der Wurm drinnensteckt bezüglich Rest-Windchill-Effekt > wenn man doch teilweise (natürlich möglichst geschützt) im Freien=
> liegt. Gibt es dazu Erfahrungen? Keinen "Windchill" hast Du nur in einer komplette Schneehoehle mit richtigem Zugangsgang, oder in einem Zelt. Im Biwaksack ziehts halt meistens doch noch am Kopf; ausserdem wird auch bei niedrigen Temperaturen der Biwaksack durch Atemfeuchtigkeit und ggf Schweiss von innen nass (GoreTex-Biwaksaecke lindern das Problem nur sehr bedingt).
Ich benutzt den Biwaksack nicht mehr zum geplanten Uebernachten. Lieber schlepp ich die eineinhalb bis zwei Kilo fuer ein Einmann-Zelt mit. Wenn Du am morgen bei Kaelte weiter musst, und alles ist feucht und =
klamm, dann weisst Du warum.
Florian
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 22:12 Uhr |
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Florian Anwander schrieb: >> ich habe vor im Winter 2007 einige Schneeschuhtouren im leicht alpinen >> Gelände zu machen. >> Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht >> übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die >> Qualität stimmt). > Ich bin zwar kein Schneeschuhgaenger, aber was ich von bei uns > mitgehenden Schneeschuhleuten weis, rate ich: Moeglichst schnell wieder > verkaufen. Schneeschuhe mit Metallrohrrahmen haben bei Hang-Querungen > auf haerterem Schnee kaum Halt. Kauf einen Schneeschuh, der harte Kanten > mit Grip hat: zB MSR Denali oder aehnliches. Ich habe immer noch meinen Eigenbau, da ist einklich gar nichts anders möglich als ein Rohrrahmen. Macht aber keine Probleme. Warum auch immer - die tragen im tiefen Schnee besser als alle anderen gleicher Größe. Und im harten Schnee werden sie ausgezogen. Wenn der Schnee so hart ist, dass man Steigeisen braucht, dann nutzen auch die mit besten Harscheisen bestückten Schneeschuhe nix. Das kommt aber tendenziell eher selten vor. Wenn Du öfters in hartem Schnee unterwegs bist, empfiehlt sich vielleicht das Grivel Violino - da benutzt man die Bindung der Steigeisen, man spart sich sozusagen das Gewicht der Harscheisen und der Bindung.
Und vergiss Gas bei tiefen Temperaturen, außer Du investierst richtig in Expeditionsausrüstung (Gaskocher mit Flüssigzuführung)
-- Gruß Rainer [externer Link] Diskussionsforen und 1000+ Links [externer Link] Neu: Lampi[tm] on tour Nicht alt zu werden ist immer noch besser als alt zu sein (der 78-jährige Ricardo Cassin anlässlich der eintägigen Begehung "seiner" Badile-NE-Wand)
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.03.06 15:52 Uhr |
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> Wenn Du öfters in hartem Schnee unterwegs bist, empfiehlt sich vielleicht das > Grivel Violino - da benutzt man die Bindung der Steigeisen, man spart sich > sozusagen das Gewicht der Harscheisen und der Bindung.
Hallo,
habe selber die Grivel Violino. Die Bindungs funktionierte bei mir nicht besonders gut (auf deutsch, die Bindung ist ein rechter Schei...) Meine Eigenbaubindung (funktioniert nur in Kombination mit Kipphebelsteigeisen) ist echt minimalistisch und funktioniert gut, ist aber halt was für Bastler. Ansonsten ist der Schneeschuh fürs Gebirge zu empfehlen. Recht schmal (gut für Querungen), extrem robust, nimmt auch Steine nicht übel und auch in der Kälte einwandfrei (hatte ihn am McKinley dabei).
Bernd
PS Grivel macht auch noch eine Variante, die man ohne Steigeisen verwenden kann (und es gibt auch einen Umbausatz)
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 13:47 Uhr |
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Günter Obereder schrieb:
> Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht > übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die > Qualität stimmt).
Völlig untauglich für alpine Einsatzzwecke! Während sich der Rest des Postings ja doch ein wenig alpin anhört... :-\
-- Frank Seeger, Freudenstadt/D frankfseeger@spamfence.net [externer Link]
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 14:31 Uhr |
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Günter Obereder schrieb: > Hallo, > > ich habe vor im Winter 2007 einige Schneeschuhtouren im leicht alpinen > Gelände zu machen. > > Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht > übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die > Qualität stimmt). Hab ihn mir grad angeschaut. Ich wuerd ihn mir nicht kaufen. Die Rohrkonstruktion kostet Dich nur Gewicht und wenn die Frontzacken alles sind, was Dich am Hang halten soll, dann gute Nacht.
> Leider habe ich sonst noch keine spezielle Winter-Ausrüstung da ich > bisher im Winter noch keine Wanderungen gemacht habe. > Ich bin aber prinzipiell Outdoor-erfahren und "überlebensfähig". > > Welche Schuhe würdet Ihr mir empfehlen. Ich nehm die ganz normalen Bergschuhe, mit denen ich auch im Sommer unterwegs bin. Ich wuerd auch Gamaschen empfehlen und ein paar regendichte Hosen.
Skistoecke oder Wanderstoecke mit Schneetellern (so gross wie moeglich) waeren auch nicht schlecht.
Bzgl. Schneeschuhe: Fuer mich war es eine Entscheidung zwischen TSL 227 Escape und MSR Lightning Ascent. Subjektiv vom Anschauen her machten die MSR-Teile den Eindruck, als ob sie schlechter ueber den Schnee gleiten wuerden. Fuer die TSL-Teile gibt's zusaetzlich noch Harscheisen, daher hatte ich mich fuer die TSL-Teile entschieden und beschlossen, dass ich mir die Harscheisen nachkauf, wenn ich sie brauch.
Meinen ersten Ausflug mit den Teilen fand ich toll.
Allerbeste Gruesse! Volker
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 18:41 Uhr |
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On Tue, 28 Mar 2006 14:31:05 +0200, Volker Hetzer <volker.hetzer@ieee.org> wrote:
>Günter Obereder schrieb:
>> Habe gerade im Ausverkauf die Tubbs Mountain gekauft (OK, vielleicht >> übertrieben, aber da kann ich wenigstens sicher sein, dass die >> Qualität stimmt). >Hab ihn mir grad angeschaut. Ich wuerd ihn mir nicht kaufen. >Die Rohrkonstruktion kostet Dich nur Gewicht und wenn die Frontzacken >alles sind, was Dich am Hang halten soll, dann gute Nacht.
Naja, die heißen ja Mountain, also sollten sie schon "bergtauglich" sein (oder bin ich da jetzt zu naiv?). Neben den Frontzacken gibt es auch noch Fersenzacken. Die Frontzacken sind rel. groß und aus Stahl.
Die Schuhe inkl. Bindung sind zusammen 2250g schwer im Vergleich: 2000 g TSL 227 Rando 1830 g TSL 325 Rando 1803 g MSR Denali Evo Ascent 1700 g MSR Denali Ascent 1490 g Redfeather Schneeschuh Alpine 735 g MSR Lightning Ascent 25
also gut, schon etwas schwerer. Meine Idee war auch eher die folgende: Wenn das Deckmaterial aus irgend einem Grund kaputt geht, kann man bei einer Rahmenkonstruktion eher reparieren als bei Plastik ...
>Ich wuerd auch Gamaschen empfehlen und ein paar regendichte Hosen. Gamaschen klingen logisch ...
>Skistoecke oder Wanderstoecke mit Schneetellern (so gross wie moeglich) >waeren auch nicht schlecht. OK, muss mich mal probieren.
>Bzgl. Schneeschuhe: Fuer mich war es eine Entscheidung zwischen TSL 227 >Escape und MSR Lightning Ascent. War auch in engerer Wahl, aber dann doch nicht überzeugt von der Stabilität ... wenn da was hin wird geht nix mehr zu reparieren - denk ich mir mal.
>[über TSL]: >Meinen ersten Ausflug mit den Teilen fand ich toll. Ich hoffe das wird auch bei mir so sein ...
>Allerbeste Gruesse! >Volker Greets, Gü
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 20:42 Uhr |
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"Günter Obereder" <guenter.oberederer@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:15oi22hej9estn1e7hk8vrujs9kf759edt@4ax.com...
> Naja, die heißen ja Mountain, also sollten sie schon "bergtauglich" > sein (oder bin ich da jetzt zu naiv?). > Neben den Frontzacken gibt es auch noch Fersenzacken. > Die Frontzacken sind rel. groß und aus Stahl.
Ich halte die Beschreibung, die die Firma zum Produkt gibt, nicht für realistisch, weil sie wohl doch falsche Erwartungen weckt. Ob sie sich damit einen Gefallen tun, ist wirklich die Frage.
Es wäre vielleicht ratsam gewesen, mal einen Blick in eines der vielen Büchlein zum Thema "Grundlagen des Schneeschuhgehens" zu werfen vor dem Kauf.
Aus eigener Erfahrung beim Schneeschuhgehen kann ich dem, was Florian schreibt, nur zustimmen. Ich bin mit den Tubbs Approach unterwegs, die haben beidseitig unten von vorn bis hinten durchgehende Harscheisen und eine scharfe Kunststoffkante, aber sogar diese bei Querungen Schritt für Schritt in einen stabilen Harschdeckel zu rammen, ist schon ziemlich nervig. Und irgendwie einrammen mußt du sie schon, damit sie ansatzhaft waagrecht stehen, sonst wirst du schnell Probleme mit den ständig geknickten Knöcheln kriegen. In solchen Situationen habe ich schon etliche mit Rundrohrrahmen mehr oder weniger elegant und mit mehr oder weniger glücklichem Gesichtsausdruck den Hang abrutschen sehen. Für Querungen kommen mir die Schuhe auch zu breit vor und du wirst -ziemlich anstrengend- konstant nur einen Schritt vor den anderen setzen können.
Bleibt als Alternative nur, wenn Du keine Querungen mit (Spitz)Kehren machen kannst willst, den Hang in der direttissima anzugehen (dann werden Front- und Fersenzacken beim Schuh gut greifen), aber das wirst Du selbst mit ausreichendem Konditionstraining nur bis zu einer Neigung von 35-40 Grad machen. Auf diese Weise fallen so schöne Berge wie die Hohe Munde über die Ostflanke für Schneeschuhe praktisch leider aus. So schön das Schneeschuhgehen sein mag, sind die Schwierigkeiten im höheren alpinen Bereich mit Tourenski eben deutlich leichter zu lösen.
Ciao Herbert
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.06 22:05 Uhr |
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On Tue, 28 Mar 2006 20:42:52 +0200, "Herbert Rieger" <herbertrieger@gmx.de> wrote:
> >"Günter Obereder" <guenter.oberederer@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag >news:15oi22hej9estn1e7hk8vrujs9kf759edt@4ax.com... > >> Naja, die heißen ja Mountain, also sollten sie schon "bergtauglich" >> sein (oder bin ich da jetzt zu naiv?). >> Neben den Frontzacken gibt es auch noch Fersenzacken. >> Die Frontzacken sind rel. groß und aus Stahl. > >Ich halte die Beschreibung, die die Firma zum Produkt gibt, nicht für >realistisch, weil sie wohl doch falsche Erwartungen weckt. Ob sie sich damit >einen Gefallen tun, ist wirklich die Frage. > >Es wäre vielleicht ratsam gewesen, mal einen Blick in eines der vielen >Büchlein zum Thema "Grundlagen des Schneeschuhgehens" zu werfen vor dem >Kauf. Tja, bis ich das Buch gekauft und gelesen hätte, wäre der Ausverkauf vorbei gewesen ;-)
>Bleibt als Alternative nur, wenn Du keine Querungen mit (Spitz)Kehren machen >kannst willst, den Hang in der direttissima anzugehen (dann werden Front- >und Fersenzacken beim Schuh gut greifen), aber das wirst Du selbst mit >ausreichendem Konditionstraining nur bis zu einer Neigung von 35-40 Grad >machen. Auf diese Weise fallen so schöne Berge wie die Hohe Munde über die >Ostflanke für Schneeschuhe praktisch leider aus. So schön das >Schneeschuhgehen sein mag, sind die Schwierigkeiten im höheren alpinen >Bereich mit Tourenski eben deutlich leichter zu lösen.
Tja, dann ist es eh gut, denn eigentlich möchte ich nicht Gipfel stürmen sonder eher im flachen/leicht ansteigenden Gelände unterwegs sein. Hier scheint das Missverständnis zu liegen, ich möchte gar nicht so hoch hinaus - vielleicht war der Ausdruck "leicht alpines Gelände" schon zu hoch gegriffen ;-) Ich werde zwar nicht umhin kommen etwas Höhe zu gewinnen um von den Straßen/Ortschaften weg zu kommen (im Flachen ist ja alles verbaut), diese aber eher auf dem langsam ansteigenden Grat bzw. am halben Hang im noch etwas flacheren Teil (quasi um den Gipfel herum). Daher auch meine Schischuhwahl für nicht hochalpines Gelände - dort möchte ich auch wegen der Gefahren (Lawinen, Wetter, Temperatur beim Nächtigen etc.) nicht hauptsächlich unterwegs sein.
>Ciao >Herbert Greets, Gü
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.03.06 10:04 Uhr |
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"Günter Obereder" <guenter.oberederer@gmx.at> schrieb im Newsbeitrag news:l75j22d70o093d5knfqf9mjulnjfqhrac2@4ax.com...
> Ich werde zwar nicht umhin kommen etwas Höhe zu gewinnen um von den > Straßen/Ortschaften weg zu kommen (im Flachen ist ja alles verbaut), > diese aber eher auf dem langsam ansteigenden Grat bzw. am halben Hang > im noch etwas flacheren Teil (quasi um den Gipfel herum). > Daher auch meine Schischuhwahl für nicht hochalpines Gelände - dort > möchte ich auch wegen der Gefahren (Lawinen, Wetter, Temperatur beim > Nächtigen etc.) nicht hauptsächlich unterwegs sein. >
"Nicht hauptsächlich" hochalpines Gelände?
Gibts hier in den Ostalpen eigentlich "hochalpines" Gelände?
Ciao Herbert
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.03.06 10:55 Uhr |
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Günter Obereder wrote: > Hier scheint das Missverständnis zu liegen, ich möchte gar nicht so=
> hoch hinaus - vielleicht war der Ausdruck "leicht alpines Gelände" > schon zu hoch gegriffen ;-) > Ich werde zwar nicht umhin kommen etwas Höhe zu gewinnen um von den > Strassen/Ortschaften weg zu kommen (im Flachen ist ja alles verbaut), > diese aber eher auf dem langsam ansteigenden Grat bzw. am halben Hang > im noch etwas flacheren Teil (quasi um den Gipfel herum). > Daher auch meine Schischuhwahl für nicht hochalpines Gelände - dort=
> möchte ich auch wegen der Gefahren (Lawinen, Wetter, Temperatur beim > Nächtigen etc.) nicht hauptsächlich unterwegs sein. Es gab da mal so eine Mischung aus Kurzschi und Schneeschuh, so ein 15 oder 20cm breites Teil mit Steighilfe und allem, das waer vermutlich ideal gewesen.
Weiss jemand noch wie das hiess?
Allerbeste Gruesse! Volker
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Schneeschuhtour - Vorbereitung für Winter 2007 | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.03.06 11:09 Uhr |
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Volker Hetzer wrote: > Es gab da mal so eine Mischung aus Kurzschi und Schneeschuh, so ein > 15 oder 20cm breites Teil mit Steighilfe und allem, das waer vermutlich > ideal gewesen. > > Weiss jemand noch wie das hiess? Habs rausgefunden. Rossignol Free-Trek Venture.
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