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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen23.02.06 14:07 Uhr
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Bonjour,
Protokoll: "Danielle und ich sind keine Trekker. Wir sind auch keine
Camper. Nachts haben wir gern ein richtiges Dach über dem Kopf. Deshalb
entscheiden wir uns für den so gern als Coca-Cola-Route geschmähten
Marangu-Trail. 40 Kilometer hinauf, 40 Kilometer hinunter. Fünf Tage
soll die Tour dauern, im Preis inbegriffen: die Übernachtung in Hütten
und drei Mahlzeiten täglich, zubereitet von "unseren" Trägern. Die
müssen wir anheuern, ebenso wie die Guides, das schreibt die
Parkverwaltung so vor. Nur laufen müssen wir selbst. ..."

Mehr könnt ihr hier lesen:
<[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >

--
Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer
Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte
und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen23.02.06 15:32 Uhr
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Reiner Schischke :-) schrieb:
> Bonjour,
> Protokoll: "Danielle und ich sind keine Trekker. Wir sind auch keine
> Camper. Nachts haben wir gern ein richtiges Dach über dem Kopf. Deshalb
> entscheiden wir uns für den so gern als Coca-Cola-Route geschmähten
> Marangu-Trail. 40 Kilometer hinauf, 40 Kilometer hinunter. Fünf Tage
> soll die Tour dauern, im Preis inbegriffen: die Übernachtung in Hütten
> und drei Mahlzeiten täglich, zubereitet von "unseren" Trägern. Die
> müssen wir anheuern, ebenso wie die Guides, das schreibt die
> Parkverwaltung so vor. Nur laufen müssen wir selbst. ..."
Hab sowas aehnliches am Kailash erlebt.
Das einzige was hilft, ist Saufen Wie Ein Loch. Die ersten paar Tage
hab ich dort mindestens 4L bis 5L pro Tag getrunken (86Kg Koerpermasse).
Je dehydrierter die Leute in unserer Gruppe waren, um so schlechter ging
es ihnen. (Wenn der Urin gelb ist, trinkt man definitiv zu wenig.)

Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach
nicht in sich rein. Jeder der eins hatte, war froh, jeder der keins
hatte, fuehlte sich schlecht.

Allerbeste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen23.02.06 23:25 Uhr
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 13:53 Uhr
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Werner Hintze schrieb:
> On Thu, 23 Feb 2006 15:32:38 +0100 Volker Hetzer wrote:
>
>> Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach
>> nicht in sich rein.
>
> Geldverschwendung. Hin und wieder eine Pause und ein kräftiger Zug aus
> dem Wassersacke, der im Rucksack steckt, tut es auch.
Das hat einer von uns auch versucht. Vergeblich. Wenn ich alle 15min anhalten,
am Rucksack fummeln, das Teil wieder auf meinen Ruecken hieven und wieder
anfangen muss mit laufen, trink ich automatisch weniger, als wenn ich
nur kurz den Schlauch in den Mund stecken und dann wieder ausspucken brauch.

Das Produkt "Camelback" als solches mag teuer sein, aber es gibt ja die
Schlaeuche auch zum auf Sigg- oder Colaflaschen draufschrauben.

Ich hab so einen Schlauch auf einem ganz normalen 4L Trinkbeutel draufgehabt.

> Was man nicht
> reinkriegt, braucht man auch nicht. Entweder, der Organismus hat das
> Wasser nötig, dann nimmt er es an, oder er braucht es nicht, dann muss
> man sich auch nicht abquälen.
Wie gesagt, meine Wandererfahrung ist anders. Ok, mittlerweile weiss ich,
wie ich mich anfuehlen muss, um zu trinken, aber wenn ich warte bis ich
"Durst" im herkoemmlichen Sinn hab, ist alles zu spaet. Ist vielleicht
auch Trainingssache.

> Übrigens hilft Wasser nicht gegen Höhenkrankheit. Das einzige was
> hilft, ist ein langsamer Aufstieg.
Wir sind alle gleich schnell aufgestiegen. Der, der am meisten getrunken
hatte (ich), hatte die wenigsten (keine) Probleme, der, der wegen Durchfall
dehydriert war, musste ausgeflogen werden, der, der mit Flasche unterwegs
war und IMHO ca. 2L pro Tag getrunken hatte, sah gegen Nachmittag immer un-
heimlich schlecht aus, und das Maedel mit dem Camelback (ca. 3L pro Tag, aber
leichter und viel weniger Gepaeck) hatte bis auf leichte Uebelkeit keine
Probleme.

Ich kann keine Aussage darueber machen, was "hilft". Nur ueber den von
mir erlebten statistischen Zusammenhang.
Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament gegen
Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* genommen hat.

Allerbeste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 14:19 Uhr
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Volker Hetzer schrieb:

> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament
> gegen
> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht*
> genommen hat.

Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft auch
die Mitnahme der Bibel.

--
Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer
Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte
und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 14:55 Uhr
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Reiner Schischke :-) schrieb:
> Volker Hetzer schrieb:
>
>> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische
>> Medikament gegen
>> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht*
>> genommen hat.
>
> Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft
> auch die Mitnahme der Bibel.
>
Ups, das klingt ja fast so wie "Glauben versetzt Berge"...dann hab ich
wohl bei einigen (den meisten) Aufstiegen zu wenig dran geglaubt, denn
die wurden nicht niedriger oder sind auch nicht zur Seite gerückt...
;-)
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 15:01 Uhr
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"Reiner Schischke :-)" <reiner.schischke@free.fr> writes:

> Volker Hetzer schrieb:
>
>> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische
>> Medikament gegen
>> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht*
>> genommen hat.
>
> Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft
> auch die Mitnahme der Bibel.

Bei gesundheitlichen Problemen, in die Regelkreise des menschlichen
Körpers involviert sind, ist die Übersteuerung durch "klassische"
Medikamente meist nur ein Weg zu größeren Problemen. Homöopathie
macht allerdings wenig Sinn in akuten Situationen: sie ist in der
Vorbereitungsphase und bei chronischen Problemen angebrachter.

Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament
einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht
darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor
die tatsächliche Ursache vorliegt. Das ist medikamentös sicherlich
schwieriger zu bewerkstelligen als über den Aufenthalt in
Unterdruckkammern, aber letzteres ist mehr Aufwand.

Da die Wirkung deutlich stärker von der individuellen Konstitution
(etwa des Abwehrsystems) abhängt als beim Mitmischen in der
Primärphysiologie, sind die Ergebnisse schlechter verallgemeinbar.

Hinzu kommt, daß Homöopathie, Phytopharmakologie und Quacksalberei
gerne verwechselt werden. Typisch dafür sind Sprüche wie von Reiner.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 15:12 Uhr
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David Kastrup schrieb:

> Hinzu kommt, daß Homöopathie, Phytopharmakologie und Quacksalberei
> gerne verwechselt werden. Typisch dafür sind Sprüche wie von Reiner.

Dafür gibt es mittlerweile zu viele wissenschaftliche Belege, dass
Homöopathie auf Glauben, denn auf Wirkung beruht. Genau wie religiöser
Glaube auch bei ihm offenen Menschen durchaus leistungssteigernd wirken
kann. Nur sollte man das wirklich nicht mit direkter physiologischer
Wirkung verwechseln.

--
Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer
Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte
und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 17:33 Uhr
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David Kastrup schrieb:
> Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament
> einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht
> darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor
> die tatsächliche Ursache vorliegt.
Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge geht.

Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und
Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier gewoehnen. :-)

Allerbeste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen27.02.06 17:54 Uhr
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Volker Hetzer <volker.hetzer@ieee.org> writes:

> David Kastrup schrieb:
>> Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament
>> einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht
>> darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor
>> die tatsächliche Ursache vorliegt.
> Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge
> geht.

Hört sich nicht gerade sinnvoll für Homöopathie an. Sicher, daß es
hier nicht um "pflanzliche Präparate", "leichte Medikamente" etc ging?
Das wird gerne verwechselt.

> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und
> Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier
> gewoehnen. :-)

Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und
der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen27.02.06 18:27 Uhr
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Eigentlich haette ich's dabei bewenden lassen sollen, aber ich kann
mal wieder meine Klappe nicht halten...

David Kastrup schrieb:
> Volker Hetzer <volker.hetzer@ieee.org> writes:
>
>> David Kastrup schrieb:
>>> Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament
>>> einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht
>>> darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor
>>> die tatsächliche Ursache vorliegt.
>> Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge
>> geht.
>
> Hört sich nicht gerade sinnvoll für Homöopathie an. Sicher, daß es
> hier nicht um "pflanzliche Präparate", "leichte Medikamente" etc ging?
> Das wird gerne verwechselt.
Nee, ueberhaupt nicht. Der Kerl hatte eine ganze Latte Unsinn erzaehlt, wie z.B.
Arsenik gegen Todesangst for grossen Ebenen und was weiss ich, was da noch alles
drin (oder homoeopathiegerecht nicht drin) sein sollte. Und man sollte es nicht
in Metallflaschen haben und so Zeugs.
Ich hab auch schon Pflanzenextrakte gekriegt, wie z.B. Ananas gegen Entzuendungen,
aber da gibt's eine Inhaltsangebe mit Inhaltsstoffen und Mengen und unter Umstaenden
Nebenwirkungen. Das dort waren die ueblichen Kullerchen aus Staerke.

>
>> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und
>> Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier
>> gewoehnen. :-)
>
> Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und
> der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc.
Ja sicher, aber ohne Ursache hast Du halt auch keine Wirkung. Und damit
auch keine Gewoehnung.

Hinweis: Falls Du's schaffen solltest, mit Homoeopathie eine Nicht-Plazebo-Wirkung
zu erzielen, haettest Du den Nachweis erbracht, dass es chemische Reaktionen ohne
Chemikalien gibt. Und dass der Energieerhaltungssatz nicht stimmt. Abgesehen vom
Nachweis der Existenz Gottes ist das die groesste ueberhaupt nur vorstellbare Bombe,
die Du platzen lassen kannst. Dagegen waere die Landung eines UFOs einfach nur
Kinderkram.
Millionen Umweltschuetzer wuerden Dich dafuer vergoettern, die Nobelpreise in
Chemie und Physik waeren Dir sicher und eine Million US-Dollar der Randi-Stiftung
([externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ) wuerdest du auch kriegen.

Allerbeste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen05.03.06 13:33 Uhr
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Halloo Volker!

>>> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und
>>> Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier
>>> gewoehnen. :-)
>>
>> Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und
>> der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc.
> Ja sicher, aber ohne Ursache hast Du halt auch keine Wirkung. Und
> damit auch keine Gewoehnung.

War ja hoffentlich nicht ernst gemeint?

Die genannten Symtome sind wie gesagt die Wirkung. Wenn man
ausschließlich sie bekämpft, kann der Schuß ganz schnell nach hinten los
gehen. :-(
Die Ursache dessen in großen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mit
Sauerstoff und diese muß bekämpft werden. Das geht am besten durch eine
ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht mit Bier.
Bei der Aklimatisierung wird der Körper an die mangelnde
Sauerstoffversorgung gewöhnt und bildet als Reaktion darauf vermehrt
rote Blutkörper, welche den Sauerstoff im Blut transportieren und dem
entgegenwirken.

Übrigens: Bei der Aklimatisierung ist nicht die Höhe der Übernachtung am
Etappenende entscheidend, sondern die im laufe des Tages erreichte
höchste Höhe. Also am Abend ruhig noch mal ein paar höhenmeter ohne
Gepäck machen. Das hilft. :-)

Tschau, Ingo
(...jetzt aber ab zur Arbeit)

 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen05.03.06 18:45 Uhr
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Ingo Hoffmann wrote:
> Die Ursache dessen in grossen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mi=
t
> Sauerstoff und diese muss bekämpft werden. Das geht am besten durch =
eine
> ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht mit Bier=
.
Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand "Everest"=

drauf!

Beste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen05.03.06 22:42 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Halo Volker!

>> Die Ursache dessen in großen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mit
>> Sauerstoff und diese muß bekämpft werden. Das geht am besten durch
>> eine ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht
>> mit Bier.
> Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand
> "Everest" drauf!

Und Du bist sicher, daß Ihr Euch nicht verfahren habt? ;-)

Tschau, Ingo
(...gerade von der Arbeit zurück)

 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen06.03.06 00:24 Uhr
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Volker Hetzer schrieb:

> Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand "Everest"
> drauf!

Hier gibt es welches, da steht Bière du Mont Blanc drauf.
<[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >
Das Grüne (+ Genepi) kommt besonders in der Höhe ab 2074m gut.

Hicks, Reiner

--
Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer
Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte
und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 18:08 Uhr
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Reiner Schischke :-) schrieb:
> Volker Hetzer schrieb:
>
>> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament=

>> gegen
>> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht*
>> genommen hat.
>
>
> Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft au=
ch
> die Mitnahme der Bibel.
>
Genau, der Glaube versetzt bekantlich Berge.
Franz
 
 
 
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Protokoll eines Aufstiegs

Bergsteiger beim Bergsteigen25.02.06 00:11 Uhr
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Bergsteiger beim Bergsteigen25.02.06 02:35 Uhr
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Werner Hintze wrote:
> On Fri, 24 Feb 2006 13:53:26 +0100 Volker Hetzer wrote:
>
>
>> Das hat einer von uns auch versucht. Vergeblich. Wenn ich alle 15min a=
nhalten,
>> am Rucksack fummeln, das Teil wieder auf meinen Ruecken hieven und wie=
der
>> anfangen muss mit laufen, trink ich automatisch weniger, als wenn ich
>> nur kurz den Schlauch in den Mund stecken und dann wieder ausspucken b=
rauch.
>
> Wer muss denn alle 15 MInuten trinken? Ich glaube, diese Frequenz ist
> nicht einmal bei einer Wüstenwanderung nötig,
Hab ich frueher auch gedacht. Aber mittlerweile hab ich halt gelernt, wie=

es ist, wenn ich mich die ganze Tour lang prima fuehl und nicht nur mal
kurz immer 1/2h nachdem ich mich grad mit Wasser vollgepumpt hab.
Ich trink halt immer ein paar Schluck, am Anfang mehr, am Ende weniger,
immer so, dass ich mich schoen feucht fuehl.

Nur mal zum Vergleich, kennt kemand den Kramerspitz? Eher harmlos (1900m)=
,
bei Garmisch aber mit Stepbergalm und ueber alles (Bahnhof-Bahnhof) kann =
man
sich dort 8-10h vergnuegen.
Ich trink da an einem warmen Tag ca. 4L, 1L am Bahnhof und den Rest dann
unterwegs. Andere kommen mit einer 1.5L-Flasche aus.

Oben in Nepal waren's dann mindestens 4, an den Spitzentagen 5-6 Liter.

> Sonst
> kommt man mit dem üblichen Rhythmus (40-50 Minuten gehen, 10-20
> Minuten Pause) durchaus hin. Und in 20 Minuten kann man gut und gern
> einen Liter trinken, wenn man das wirklich für nötig hält.
Mittlerweile lauf ich lieber langsam durch oder mach ganz kurze Pausen.
Und die auch die nur weil mich das Schokoriegelessen vom Weg ablenkt
und ich in den Bergen nicht gern stolpere...

> Niemand sagt, dass man nicht trinken soll. Man soll sogar deutlich
> mehr trinken als in der Ebene. Nur muss man sich nicht besonders damit
> abquälen.
Genau. Und wenn ich aber immer nur ein paar Schluck trink, die aber oefte=
rs,
quael ich mich halt weniger. Ist aber sicher subjektiv.

> Wenn man Flüssigkeit braucht, merkt man das sehr deutlich
> Dafür gibt es gewisse Mechanismen, die unfehlbar funktionieren. Wür=
den
> sie das nicht tun, gäbe es nämlich keine Menschen, weil sie alle
> verdurstet wären.
Ja, aber ich hab das Gefuehl, beim durchschnittlichen mitteleuropaeischen=

Weichei (also Typen wie ich) ist durch Gewohnheit und Erfahrung der Durst=
-
mechanismus an das Stadtleben angepasst. Mit praktisch keiner koerperlich=
en
Taetigkeit und was zu trinken an jeder Ecke. Da hat niemand richtig Durst=

und dementsprechend unbekannt ist dieses Gefuehl auch.

Und in den Bergen bedeutet das, dass ich Kerlen, die mir konditions-
maessig haushoch ueberlegen sind, am Ende eines langen Wandertages
locker davonlauf, einfach weil ich mich dann immer noch so frisch fuehl
wie am Anfang und die anderen sich spaetestens ab Nachmittag mit Kopf-
schmerzen rumquaelen und einfach nur fertig sind. Aber keinen Durst haben=
.
Und sich dann abends nach dem zweiten Mass Apfelsaftschorle fragen, wo
sie das alles hintrinken.

Mittlerweile hab ich gelernt, zu trinken, wenn ich anfang, mich nicht
mehr in Topform zu fuehlen. Das ist fuer mich aber ein voellig anderes
Gefuehl als wenn ich im Buero Durst krieg und ich muss mich dazu auch
ein bischen beobachten. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber vermut-
lich ist es das, was Du sowieso machst und weshalb Du vielleicht auch
weniger Probleme hast. Ich komm urspruenglich aus dem Flachland (Sachsen)=

und hab das erst lernen muessen.

Allerbeste Gruesse!
Volker
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen25.02.06 15:36 Uhr
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Bergsteiger beim Bergsteigen24.02.06 14:57 Uhr
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On Thu, 23 Feb 2006 23:25:45 +0100, Werner Hintze <usenetmail@floridante.de> wrote:

> On Thu, 23 Feb 2006 15:32:38 +0100 Volker Hetzer wrote:
>
>> Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach
>> nicht in sich rein.
>
> Geldverschwendung. Hin und wieder eine Pause und ein kräftiger Zug aus
> dem Wassersacke, der im Rucksack steckt, tut es auch. Was man nicht

Ich glaube er meint, dass man ansonst die Pausen nicht macht um zu trinken.

Ist bei mir definitv auch so. Camelback in den Rucksack und gut ist.

Außerdem Camelback 30 EUR! Trip zum Kili XXXX EUR. Auch für jede andere Bergtour geeignet.

Gruß Reiner

--
_____________________________________
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster\
 
 
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