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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Bonjour, Protokoll: "Danielle und ich sind keine Trekker. Wir sind auch keine Camper. Nachts haben wir gern ein richtiges Dach über dem Kopf. Deshalb entscheiden wir uns für den so gern als Coca-Cola-Route geschmähten Marangu-Trail. 40 Kilometer hinauf, 40 Kilometer hinunter. Fünf Tage soll die Tour dauern, im Preis inbegriffen: die Übernachtung in Hütten und drei Mahlzeiten täglich, zubereitet von "unseren" Trägern. Die müssen wir anheuern, ebenso wie die Guides, das schreibt die Parkverwaltung so vor. Nur laufen müssen wir selbst. ..."
Mehr könnt ihr hier lesen: <[externer Link] >
-- Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Reiner Schischke :-) schrieb: > Bonjour, > Protokoll: "Danielle und ich sind keine Trekker. Wir sind auch keine > Camper. Nachts haben wir gern ein richtiges Dach über dem Kopf. Deshalb > entscheiden wir uns für den so gern als Coca-Cola-Route geschmähten > Marangu-Trail. 40 Kilometer hinauf, 40 Kilometer hinunter. Fünf Tage > soll die Tour dauern, im Preis inbegriffen: die Übernachtung in Hütten > und drei Mahlzeiten täglich, zubereitet von "unseren" Trägern. Die > müssen wir anheuern, ebenso wie die Guides, das schreibt die > Parkverwaltung so vor. Nur laufen müssen wir selbst. ..." Hab sowas aehnliches am Kailash erlebt. Das einzige was hilft, ist Saufen Wie Ein Loch. Die ersten paar Tage hab ich dort mindestens 4L bis 5L pro Tag getrunken (86Kg Koerpermasse). Je dehydrierter die Leute in unserer Gruppe waren, um so schlechter ging es ihnen. (Wenn der Urin gelb ist, trinkt man definitiv zu wenig.)
Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach nicht in sich rein. Jeder der eins hatte, war froh, jeder der keins hatte, fuehlte sich schlecht.
Allerbeste Gruesse! Volker
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Diese Nachricht wurde nicht archiviert, da der Autor dies nicht wünscht. Beiträge mit <X-No-Archive: Yes> werden nur einen Monat lang hier angezeigt. | | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 13:53 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Werner Hintze schrieb: > On Thu, 23 Feb 2006 15:32:38 +0100 Volker Hetzer wrote: > >> Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach >> nicht in sich rein. > > Geldverschwendung. Hin und wieder eine Pause und ein kräftiger Zug aus > dem Wassersacke, der im Rucksack steckt, tut es auch. Das hat einer von uns auch versucht. Vergeblich. Wenn ich alle 15min anhalten, am Rucksack fummeln, das Teil wieder auf meinen Ruecken hieven und wieder anfangen muss mit laufen, trink ich automatisch weniger, als wenn ich nur kurz den Schlauch in den Mund stecken und dann wieder ausspucken brauch.
Das Produkt "Camelback" als solches mag teuer sein, aber es gibt ja die Schlaeuche auch zum auf Sigg- oder Colaflaschen draufschrauben.
Ich hab so einen Schlauch auf einem ganz normalen 4L Trinkbeutel draufgehabt.
> Was man nicht > reinkriegt, braucht man auch nicht. Entweder, der Organismus hat das > Wasser nötig, dann nimmt er es an, oder er braucht es nicht, dann muss > man sich auch nicht abquälen. Wie gesagt, meine Wandererfahrung ist anders. Ok, mittlerweile weiss ich, wie ich mich anfuehlen muss, um zu trinken, aber wenn ich warte bis ich "Durst" im herkoemmlichen Sinn hab, ist alles zu spaet. Ist vielleicht auch Trainingssache.
> Übrigens hilft Wasser nicht gegen Höhenkrankheit. Das einzige was > hilft, ist ein langsamer Aufstieg. Wir sind alle gleich schnell aufgestiegen. Der, der am meisten getrunken hatte (ich), hatte die wenigsten (keine) Probleme, der, der wegen Durchfall dehydriert war, musste ausgeflogen werden, der, der mit Flasche unterwegs war und IMHO ca. 2L pro Tag getrunken hatte, sah gegen Nachmittag immer un- heimlich schlecht aus, und das Maedel mit dem Camelback (ca. 3L pro Tag, aber leichter und viel weniger Gepaeck) hatte bis auf leichte Uebelkeit keine Probleme.
Ich kann keine Aussage darueber machen, was "hilft". Nur ueber den von mir erlebten statistischen Zusammenhang. Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament gegen Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* genommen hat.
Allerbeste Gruesse! Volker
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 14:19 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Volker Hetzer schrieb:
> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament > gegen > Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* > genommen hat.
Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft auch die Mitnahme der Bibel.
-- Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 14:55 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Reiner Schischke :-) schrieb: > Volker Hetzer schrieb: > >> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische >> Medikament gegen >> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* >> genommen hat. > > Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft > auch die Mitnahme der Bibel. > Ups, das klingt ja fast so wie "Glauben versetzt Berge"...dann hab ich wohl bei einigen (den meisten) Aufstiegen zu wenig dran geglaubt, denn die wurden nicht niedriger oder sind auch nicht zur Seite gerückt... ;-)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 15:01 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "Reiner Schischke :-)" <reiner.schischke@free.fr> writes:
> Volker Hetzer schrieb: > >> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische >> Medikament gegen >> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* >> genommen hat. > > Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft > auch die Mitnahme der Bibel.
Bei gesundheitlichen Problemen, in die Regelkreise des menschlichen Körpers involviert sind, ist die Übersteuerung durch "klassische" Medikamente meist nur ein Weg zu größeren Problemen. Homöopathie macht allerdings wenig Sinn in akuten Situationen: sie ist in der Vorbereitungsphase und bei chronischen Problemen angebrachter.
Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor die tatsächliche Ursache vorliegt. Das ist medikamentös sicherlich schwieriger zu bewerkstelligen als über den Aufenthalt in Unterdruckkammern, aber letzteres ist mehr Aufwand.
Da die Wirkung deutlich stärker von der individuellen Konstitution (etwa des Abwehrsystems) abhängt als beim Mitmischen in der Primärphysiologie, sind die Ergebnisse schlechter verallgemeinbar.
Hinzu kommt, daß Homöopathie, Phytopharmakologie und Quacksalberei gerne verwechselt werden. Typisch dafür sind Sprüche wie von Reiner.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 15:12 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | David Kastrup schrieb:
> Hinzu kommt, daß Homöopathie, Phytopharmakologie und Quacksalberei > gerne verwechselt werden. Typisch dafür sind Sprüche wie von Reiner.
Dafür gibt es mittlerweile zu viele wissenschaftliche Belege, dass Homöopathie auf Glauben, denn auf Wirkung beruht. Genau wie religiöser Glaube auch bei ihm offenen Menschen durchaus leistungssteigernd wirken kann. Nur sollte man das wirklich nicht mit direkter physiologischer Wirkung verwechseln.
-- Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 17:33 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | David Kastrup schrieb: > Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament > einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht > darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor > die tatsächliche Ursache vorliegt. Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge geht.
Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier gewoehnen. :-)
Allerbeste Gruesse! Volker
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 27.02.06 17:54 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Volker Hetzer <volker.hetzer@ieee.org> writes:
> David Kastrup schrieb: >> Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament >> einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht >> darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor >> die tatsächliche Ursache vorliegt. > Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge > geht.
Hört sich nicht gerade sinnvoll für Homöopathie an. Sicher, daß es hier nicht um "pflanzliche Präparate", "leichte Medikamente" etc ging? Das wird gerne verwechselt.
> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und > Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier > gewoehnen. :-)
Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 27.02.06 18:27 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Eigentlich haette ich's dabei bewenden lassen sollen, aber ich kann mal wieder meine Klappe nicht halten...
David Kastrup schrieb: > Volker Hetzer <volker.hetzer@ieee.org> writes: > >> David Kastrup schrieb: >>> Sprich: wegen Höhenkrankheit würde man ein homöopathisches Medikament >>> einzunehmen beginnen, deutlich bevor es auf die Reise geht: es geht >>> darum, die Regelkreise des Körpers an die Symptome zu gewöhnen, bevor >>> die tatsächliche Ursache vorliegt. >> Der Reiseveranstalter hatte gesagt, einen Tag bevor es in die Berge >> geht. > > Hört sich nicht gerade sinnvoll für Homöopathie an. Sicher, daß es > hier nicht um "pflanzliche Präparate", "leichte Medikamente" etc ging? > Das wird gerne verwechselt. Nee, ueberhaupt nicht. Der Kerl hatte eine ganze Latte Unsinn erzaehlt, wie z.B. Arsenik gegen Todesangst for grossen Ebenen und was weiss ich, was da noch alles drin (oder homoeopathiegerecht nicht drin) sein sollte. Und man sollte es nicht in Metallflaschen haben und so Zeugs. Ich hab auch schon Pflanzenextrakte gekriegt, wie z.B. Ananas gegen Entzuendungen, aber da gibt's eine Inhaltsangebe mit Inhaltsstoffen und Mengen und unter Umstaenden Nebenwirkungen. Das dort waren die ueblichen Kullerchen aus Staerke.
> >> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und >> Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier >> gewoehnen. :-) > > Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und > der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc. Ja sicher, aber ohne Ursache hast Du halt auch keine Wirkung. Und damit auch keine Gewoehnung.
Hinweis: Falls Du's schaffen solltest, mit Homoeopathie eine Nicht-Plazebo-Wirkung zu erzielen, haettest Du den Nachweis erbracht, dass es chemische Reaktionen ohne Chemikalien gibt. Und dass der Energieerhaltungssatz nicht stimmt. Abgesehen vom Nachweis der Existenz Gottes ist das die groesste ueberhaupt nur vorstellbare Bombe, die Du platzen lassen kannst. Dagegen waere die Landung eines UFOs einfach nur Kinderkram. Millionen Umweltschuetzer wuerden Dich dafuer vergoettern, die Nobelpreise in Chemie und Physik waeren Dir sicher und eine Million US-Dollar der Randi-Stiftung ([externer Link] ) wuerdest du auch kriegen.
Allerbeste Gruesse! Volker
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.03.06 13:33 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Halloo Volker!
>>> Abgesehen davon, an Kopfschmerzen, Uebelkeit, Schwindelgefuehl und >>> Desorientierung kann ich mich auch mit einem Kasten Bier >>> gewoehnen. :-) >> >> Das Problem ist dann aber, daß eine tatsächliche Ursache vorliegt und >> der Körper dann damit beschäftigt ist, Giftabbau etc. > Ja sicher, aber ohne Ursache hast Du halt auch keine Wirkung. Und > damit auch keine Gewoehnung.
War ja hoffentlich nicht ernst gemeint?
Die genannten Symtome sind wie gesagt die Wirkung. Wenn man ausschließlich sie bekämpft, kann der Schuß ganz schnell nach hinten los gehen. :-( Die Ursache dessen in großen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mit Sauerstoff und diese muß bekämpft werden. Das geht am besten durch eine ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht mit Bier. Bei der Aklimatisierung wird der Körper an die mangelnde Sauerstoffversorgung gewöhnt und bildet als Reaktion darauf vermehrt rote Blutkörper, welche den Sauerstoff im Blut transportieren und dem entgegenwirken.
Übrigens: Bei der Aklimatisierung ist nicht die Höhe der Übernachtung am Etappenende entscheidend, sondern die im laufe des Tages erreichte höchste Höhe. Also am Abend ruhig noch mal ein paar höhenmeter ohne Gepäck machen. Das hilft. :-)
Tschau, Ingo (...jetzt aber ab zur Arbeit)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.03.06 18:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Ingo Hoffmann wrote: > Die Ursache dessen in grossen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mi= t > Sauerstoff und diese muss bekämpft werden. Das geht am besten durch = eine > ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht mit Bier= . Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand "Everest"=
drauf!
Beste Gruesse! Volker
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.03.06 22:42 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Halo Volker!
>> Die Ursache dessen in großen Höhen ist eine mangelnde Versorgung mit >> Sauerstoff und diese muß bekämpft werden. Das geht am besten durch >> eine ausreichende Aklimatsierung und funktioniert ganz sicher nicht >> mit Bier. > Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand > "Everest" drauf!
Und Du bist sicher, daß Ihr Euch nicht verfahren habt? ;-)
Tschau, Ingo (...gerade von der Arbeit zurück)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 06.03.06 00:24 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Volker Hetzer schrieb:
> Aber als wir in Kathmandu ankamen, da hatten die Bier, da stand "Everest" > drauf!
Hier gibt es welches, da steht Bière du Mont Blanc drauf. <[externer Link] > Das Grüne (+ Genepi) kommt besonders in der Höhe ab 2074m gut.
Hicks, Reiner
-- Ncah eienr Stidue der Cmabirdge Uinertvisy ist es eagl, in wlehcer Rehenifloge die Bcuhstbaen in Woeretrn vokrmomen. Huaptschae, der esrte und ltzete Bcuhstbae snid an der rhcitgien Setlle.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 18:08 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Reiner Schischke :-) schrieb: > Volker Hetzer schrieb: > >> Uebrigens war ich auch der einzige, der das hoemoeopatische Medikament=
>> gegen >> Hoehenkrankheit (empfohlen von unserem Reiseveranstalter) *nicht* >> genommen hat. > > > Wer homöopathische Medikamente nimmt und dem sie helfen, dem hilft au= ch > die Mitnahme der Bibel. > Genau, der Glaube versetzt bekantlich Berge. Franz
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Werner Hintze wrote: > On Fri, 24 Feb 2006 13:53:26 +0100 Volker Hetzer wrote: > > >> Das hat einer von uns auch versucht. Vergeblich. Wenn ich alle 15min a= nhalten, >> am Rucksack fummeln, das Teil wieder auf meinen Ruecken hieven und wie= der >> anfangen muss mit laufen, trink ich automatisch weniger, als wenn ich >> nur kurz den Schlauch in den Mund stecken und dann wieder ausspucken b= rauch. > > Wer muss denn alle 15 MInuten trinken? Ich glaube, diese Frequenz ist > nicht einmal bei einer Wüstenwanderung nötig, Hab ich frueher auch gedacht. Aber mittlerweile hab ich halt gelernt, wie=
es ist, wenn ich mich die ganze Tour lang prima fuehl und nicht nur mal kurz immer 1/2h nachdem ich mich grad mit Wasser vollgepumpt hab. Ich trink halt immer ein paar Schluck, am Anfang mehr, am Ende weniger, immer so, dass ich mich schoen feucht fuehl.
Nur mal zum Vergleich, kennt kemand den Kramerspitz? Eher harmlos (1900m)= , bei Garmisch aber mit Stepbergalm und ueber alles (Bahnhof-Bahnhof) kann = man sich dort 8-10h vergnuegen. Ich trink da an einem warmen Tag ca. 4L, 1L am Bahnhof und den Rest dann unterwegs. Andere kommen mit einer 1.5L-Flasche aus.
Oben in Nepal waren's dann mindestens 4, an den Spitzentagen 5-6 Liter.
> Sonst > kommt man mit dem üblichen Rhythmus (40-50 Minuten gehen, 10-20 > Minuten Pause) durchaus hin. Und in 20 Minuten kann man gut und gern > einen Liter trinken, wenn man das wirklich für nötig hält. Mittlerweile lauf ich lieber langsam durch oder mach ganz kurze Pausen. Und die auch die nur weil mich das Schokoriegelessen vom Weg ablenkt und ich in den Bergen nicht gern stolpere...
> Niemand sagt, dass man nicht trinken soll. Man soll sogar deutlich > mehr trinken als in der Ebene. Nur muss man sich nicht besonders damit > abquälen. Genau. Und wenn ich aber immer nur ein paar Schluck trink, die aber oefte= rs, quael ich mich halt weniger. Ist aber sicher subjektiv.
> Wenn man Flüssigkeit braucht, merkt man das sehr deutlich > Dafür gibt es gewisse Mechanismen, die unfehlbar funktionieren. Wür= den > sie das nicht tun, gäbe es nämlich keine Menschen, weil sie alle > verdurstet wären. Ja, aber ich hab das Gefuehl, beim durchschnittlichen mitteleuropaeischen=
Weichei (also Typen wie ich) ist durch Gewohnheit und Erfahrung der Durst= - mechanismus an das Stadtleben angepasst. Mit praktisch keiner koerperlich= en Taetigkeit und was zu trinken an jeder Ecke. Da hat niemand richtig Durst=
und dementsprechend unbekannt ist dieses Gefuehl auch.
Und in den Bergen bedeutet das, dass ich Kerlen, die mir konditions- maessig haushoch ueberlegen sind, am Ende eines langen Wandertages locker davonlauf, einfach weil ich mich dann immer noch so frisch fuehl wie am Anfang und die anderen sich spaetestens ab Nachmittag mit Kopf- schmerzen rumquaelen und einfach nur fertig sind. Aber keinen Durst haben= . Und sich dann abends nach dem zweiten Mass Apfelsaftschorle fragen, wo sie das alles hintrinken.
Mittlerweile hab ich gelernt, zu trinken, wenn ich anfang, mich nicht mehr in Topform zu fuehlen. Das ist fuer mich aber ein voellig anderes Gefuehl als wenn ich im Buero Durst krieg und ich muss mich dazu auch ein bischen beobachten. Ich kann es nicht gut beschreiben, aber vermut- lich ist es das, was Du sowieso machst und weshalb Du vielleicht auch weniger Probleme hast. Ich komm urspruenglich aus dem Flachland (Sachsen)=
und hab das erst lernen muessen.
Allerbeste Gruesse! Volker
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 25.02.06 15:36 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Diese Nachricht wurde nicht archiviert, da der Autor dies nicht wünscht. Beiträge mit <X-No-Archive: Yes> werden nur einen Monat lang hier angezeigt. | | | | Zurück zur Übersicht |  | Protokoll eines Aufstiegs | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 24.02.06 14:57 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | On Thu, 23 Feb 2006 23:25:45 +0100, Werner Hintze <usenetmail@floridante.de> wrote:
> On Thu, 23 Feb 2006 15:32:38 +0100 Volker Hetzer wrote: > >> Tip: Camelback, weil sonst kriegt man die notwendigen Mengen einfach >> nicht in sich rein. > > Geldverschwendung. Hin und wieder eine Pause und ein kräftiger Zug aus > dem Wassersacke, der im Rucksack steckt, tut es auch. Was man nicht
Ich glaube er meint, dass man ansonst die Pausen nicht macht um zu trinken.
Ist bei mir definitv auch so. Camelback in den Rucksack und gut ist.
Außerdem Camelback 30 EUR! Trip zum Kili XXXX EUR. Auch für jede andere Bergtour geeignet.
Gruß Reiner
-- _____________________________________ [externer Link] \
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