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Newsgroup - de.rec.alpinismus |
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 13:33 Uhr |
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Hi,
gestern, am 31.01.2006, wurde über ein neues LVS-Gerät von Mammut in der F.A.Z. berichtet (Technik und Motor, Seite T 6). Auf der Homepage von Mammut bzw. Ascom findet man noch nichts. Im Internet steht etwas auf folgender Seite: [externer Link] _= 06_barryvoxlvsgeraet_uebermittelt_vitaldaten.html?cat=3DProdukt
Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-)
Wer weiss schon mehr, wer war auf der ISPO ...?
Viele Grüsse Christoph
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 13:57 Uhr |
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On 1 Feb 2006 04:33:07 -0800 "Christoph Rother" <chrr301-dra@yahoo.de> wrote:
> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder > sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-)
Ich weiss nicht ob ich mich auf sowas verlassen würde! Unter einer Lawine Begraben bewegt sichs bekanntlich sehr schwer...
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 14:41 Uhr |
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Immerhin hat es wohl ein drei Antennen System
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 16:19 Uhr |
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Hallo Ulrich
>>Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder >>sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-) > Ich weiss nicht ob ich mich auf sowas verlassen würde! Unter einer > Lawine Begraben bewegt sichs bekanntlich sehr schwer...
Zum einen das, und zum anderen frage ich mich wer bitte die Entscheidung =
treffen will, NICHT nach jemandem zu graben, weil er sich angeblich nicht mehr bewegt.
Ich wuerde immer graben.
Florian
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 17:43 Uhr |
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> Zum einen das, und zum anderen frage ich mich wer bitte die Entscheidung > treffen will, NICHT nach jemandem zu graben, weil er sich angeblich > nicht mehr bewegt. > > Ich wuerde immer graben.
Ich glaube es geht mehr darum, bei Mehrfachverschüttungen zu entscheiden wo zuerst gegrabrn werden sollte. (da wo noch am meisten Hoffnung besteht) Ausserdem kann ich aus dem Artikel nicht entnehmen mit welcher Technik die Daten des Opfers erfasst werden. Es steht da ja nur: 'Dank dieser Möglichkeiten der Übermittlung von Vitaldaten überprüft das LVS permanent den Zustand der Opfer'. Der Name 'Pulse Barryvox' lässt darauf schliessen, dass der Puls des Opers erfasst wird....
Gruss Thomas
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 19:37 Uhr |
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On Wed, 01 Feb 2006 17:43:21 +0100 Thomas Büchi <tb@nospapm.ch> wrote: > ja nur: 'Dank dieser Möglichkeiten der Übermittlung von Vitaldaten > überprüft das LVS permanent den Zustand der Opfer'. > Der Name 'Pulse Barryvox' lässt darauf schliessen, dass der Puls des > Opers erfasst wird....
Der Artikel im OP legt eher nahe, dass eben gerade nicht Vitalzeichen (z.B. Puls gemessen werden - wie auch) sondern wirklich nur Bewegung.
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 19:48 Uhr |
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Fürst Ulrich schrieb: > On Wed, 01 Feb 2006 17:43:21 +0100 > Thomas Büchi <tb@nospapm.ch> wrote: > >> ja nur: 'Dank dieser Möglichkeiten der Übermittlung von Vitaldaten=
>> überprüft das LVS permanent den Zustand der Opfer'. >> Der Name 'Pulse Barryvox' lässt darauf schliessen, dass der Puls des=
>> Opers erfasst wird.... >> > > Der Artikel im OP legt eher nahe, dass eben gerade nicht Vitalzeichen > (z.B. Puls gemessen werden - wie auch) sondern wirklich nur Bewegung. > > Ulrich > Und eben nur Bewegung wäre ja völliger Schwachsinn, denn bekanntlich = ist doch das Vorhandensein einer Atemhöhle einer der Faktoren, welcher die =
Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht und eben nicht, ob sich da irgendetwas irgendwie bewegt. Eine Übermittlung von Pulsdaten erschiene=
mir da doch erheblich plausibler und wäre technisch gesehen (gekoppelt =
mit einem Standard-Brustaufnahmegurt) möglich.
Marko
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 21:30 Uhr |
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Näheres gibt's hier:
[externer Link]
und laut dieser Seite sollten die Puls- und Atemdaten übertragen werden, d.h. wirklich sinnvolle Zeichen für lebendiges/totes Lawinenopfer.
Lenka K.
>>> >> >> Der Artikel im OP legt eher nahe, dass eben gerade nicht Vitalzeichen >> (z.B. Puls gemessen werden - wie auch) sondern wirklich nur Bewegung. >> >> Ulrich >> > Und eben nur Bewegung wäre ja völliger Schwachsinn, denn bekanntlich ist > doch das Vorhandensein einer Atemhöhle einer der Faktoren, welcher die > Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht und eben nicht, ob sich da > irgendetwas irgendwie bewegt. Eine Übermittlung von Pulsdaten erschiene > mir da doch erheblich plausibler und wäre technisch gesehen (gekoppelt > mit einem Standard-Brustaufnahmegurt) möglich. > > Marko
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 08:09 Uhr |
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Näheres gibt's hier:
[externer Link]
und da steht, dass das neue Gerät Puls und Atmungszeichen übertragen soll, also wirklich sinnvolle Daten für die Entscheidung, welches der Lawinenopfer noch lebt.
Lenka K.
>> Der Artikel im OP legt eher nahe, dass eben gerade nicht Vitalzeichen >> (z.B. Puls gemessen werden - wie auch) sondern wirklich nur Bewegung. >> >> Ulrich >> > Und eben nur Bewegung wäre ja völliger Schwachsinn, denn bekanntlich ist > doch das Vorhandensein einer Atemhöhle einer der Faktoren, welcher die > Überlebenswahrscheinlichkeit erhöht und eben nicht, ob sich da > irgendetwas irgendwie bewegt. Eine Übermittlung von Pulsdaten erschiene > mir da doch erheblich plausibler und wäre technisch gesehen (gekoppelt > mit einem Standard-Brustaufnahmegurt) möglich. > > Marko
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 17:24 Uhr |
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JirkaV a LenkaK <jirkavalenkak@arcor.de> wrote:
> Näheres gibt's hier: > > [externer Link] > > und da steht, dass das neue Gerät Puls und Atmungszeichen übertragen > soll, also wirklich sinnvolle Daten für die Entscheidung, welches der > Lawinenopfer noch lebt.
Zitat von dieser Seite: "The pulse feature only works when your body is still, so don___t get your hopes up about using it as a heartrate monitor for your workouts."
Klingt sehr zuverlässig! Wenn mir jetzt noch der Brustgurt (oder mit was das Ding auch immer misst) verrutscht, kommen keine Pulssignale beim Sucher an, obwohl ich lebe. Und ein verrutschen dürfte bei den wirkenden Kräften im inneren einer Lawine nicht ganz ausgeschlossen sein...
Wir werden wohl auf den Herbst warten müssen, bis genau Infos zur Verfügung stehen.
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 11:06 Uhr |
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Fürst Ulrich wrote:
> Klingt sehr zuverlässig! Wenn mir jetzt noch der Brustgurt (oder mit > was das Ding auch immer mißt) verrutscht, kommen keine Pulssignale > beim Sucher an, obwohl ich lebe. [...]
Wodurch Du aber keinen Nachteil hast: Im schlimmsten Fall verhält sich das Ding wie ein herkömmliches LVS. Das ist dann zwar nicht das, wofür man es angeschafft hat, aber immernoch kein Rückschritt. Bin aber auch gespannt, wie sie die Fühler ausführen. Es wäre nämlich kein ernsthaftes Problem Fehlmessungen z.B. durch verrutschte Sensoren zu detektieren. Ich verstehe nicht ganz, warum hier im Thread von Anfang an jeder die ungeschicktest mögliche Variante unterstellt (angefangen mit dem "Bewegungsmelder"), ohne einen blassen Schimmer zu haben, was das Ding wirklich macht.
Harald
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 11:32 Uhr |
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Harald Brauner schrieb:
> Wodurch Du aber keinen Nachteil hast: Im schlimmsten Fall verhält sich > das Ding wie ein herkömmliches LVS. Das ist dann zwar nicht das, wofür > man es angeschafft hat, aber immernoch kein Rückschritt. > Bin aber auch gespannt, wie sie die Fühler ausführen. Es wäre nämlich > kein ernsthaftes Problem Fehlmessungen z.B. durch verrutschte Sensoren > zu detektieren. Ich verstehe nicht ganz, warum hier im Thread von > Anfang an jeder die ungeschicktest mögliche Variante unterstellt > (angefangen mit dem "Bewegungsmelder"), ohne einen blassen Schimmer zu > haben, was das Ding wirklich macht.
Zumal es in der Sportmedizin längst erprobte Sensoren gibt, die bei fast jedem Extremsportler sicher am Körper befestigt werden. Und das nicht mit komplizierten Techniken. Warum sollten ausgerechnet die Leute, die den Pulse Barryvox entwickelten das nicht mitbekommen haben?
-- "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 11:55 Uhr |
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"Reiner Schischke :-)" <reiner.schischke@free.fr> wrote: > > Zumal es in der Sportmedizin längst erprobte Sensoren gibt, die bei > fast jedem Extremsportler sicher am Körper befestigt werden. Und das > nicht mit komplizierten Techniken. Warum sollten ausgerechnet die > Leute, die den Pulse Barryvox entwickelten das nicht mitbekommen > haben?
Weil das Bild [externer Link] = ainsense.jpg (das oberste von den kleinen) das nahelegt.
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 20:45 Uhr |
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Fürst Ulrich schrieb:
> Weil das Bild > [externer Link] nse.jpg > (das oberste von den kleinen) das nahelegt.
Ich vermute (hoffe), dass dies Forschungsprojekt Bilder sind und die Massenfertigung und Haftungsrecht da praktikablere Lösungen anbietet.
-- "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 06.02.06 09:43 Uhr |
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Reiner Schischke :-) wrote: >> [externer Link] nse.jpg > > Ich vermute (hoffe), dass dies Forschungsprojekt Bilder sind und die > Massenfertigung und Haftungsrecht da praktikablere Lösungen anbietet.
erstens ist das naturlich ein forschungsprojekt(und sogar von 2002 im wesentlichen, und ausserdem zeigt das bild den unter anderem im text beschriebenen sauerstofftester und kein pulsmesser. der pulsmesser mit hilfe von radar ist ineinem anderen artikel beschrieben; verutschen ist da auch nicht das problem, sondern eher die bewegung und wie ganz am anfang schon festgestelt, in einer lawine bewegt sichs eh schlecht.
wobei naturlich nicht gesagt ist dass der barryvox mit diesem radar arbeitet.
martin.
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E-Kit (was: Pulse Barryvox) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 08.02.06 14:28 Uhr |
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Martin Bauer schrieb:
> erstens ist das naturlich ein forschungsprojekt(und sogar von 2002 im > wesentlichen, und ausserdem zeigt das bild den unter anderem im text > beschriebenen sauerstofftester und kein pulsmesser. > der pulsmesser mit hilfe von radar ist ineinem anderen artikel > beschrieben; verutschen ist da auch nicht das problem, sondern eher die > bewegung und wie ganz am anfang schon festgestelt, in einer lawine > bewegt sichs eh schlecht. > > wobei naturlich nicht gesagt ist dass der barryvox mit diesem radar > arbeitet.
Bevor sich dieser Barryvox aber so richtig durchsetzt, wird wahrscheinlich das E-Kit, welches jetzt im Berechtesgadener Land getestet wird, durchsetzen. Zumal dieser noch weitergehend auch beim Bergsteigen verwendet werden könnte und mehr Funktionen, wie Handy usw. umfasst. Siehe und lese: <[externer Link] > Wahrscheinlich wird er aber auch wieder mehr Menschen in die Berge locken.
-- "Die Gedanken sind frei." Heinrich Heine
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 11:47 Uhr |
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Harald Brauner <usenet-01-2005-NOSPAM.Harald.Brauner@spamgourmet.com> wrote:
> Fürst Ulrich wrote: > > > Klingt sehr zuverlässig! Wenn mir jetzt noch der Brustgurt (oder mit > > was das Ding auch immer misst) verrutscht, kommen keine Pulssignale > > beim Sucher an, obwohl ich lebe. [...] > > Wodurch Du aber keinen Nachteil hast: Im schlimmsten Fall verhält sich > das Ding wie ein herkömmliches LVS. Das ist dann zwar nicht das, wofür > man es angeschafft hat, aber immernoch kein Rückschritt.
Doch, weil ich dann unter Umständen als letzter ausgebuddelt werde!
> zu detektieren. Ich verstehe nicht ganz, warum hier im Thread von > Anfang an jeder die ungeschicktest mögliche Variante unterstellt > (angefangen mit dem "Bewegungsmelder"), ohne einen blassen Schimmer zu > haben, was das Ding wirklich macht.
Ich habe lediglich gesagt: lt. dem Artikel auf "$URL" tut das Gerät folgendes. Das es offensichtlich nicht stimmt, ist ja mittlerweile wohl geklärt!
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 05.02.06 20:37 Uhr |
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Fürst Ulrich schrieb:
> Doch, weil ich dann unter Umständen als letzter ausgebuddelt werde!
Was dir mit einem herkömmlichen ARVA* sehr sicher genau so passieren wird. Mit dem Barryvox hättest du die bessere Chance.
* Appareil de Recherche de Victimes d'Avalanche
-- "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 17:46 Uhr |
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Florian Anwander wrote: > Hallo Ulrich > >>> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder >>> sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-) >> >> Ich weiß nicht ob ich mich auf sowas verlassen würde! Unter einer >> Lawine Begraben bewegt sichs bekanntlich sehr schwer... > > Zum einen das, und zum anderen frage ich mich wer bitte die Entscheidung > treffen will, NICHT nach jemandem zu graben, weil er sich angeblich > nicht mehr bewegt. > > Ich wuerde immer graben.
Ich auch, aber wenn ich alleine waere und zwei Opfer an verschiedenen Stellen geortet haette, wuerde ich zuerst bei dem graben, der sich noch bewegt.
Christoph
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 19:36 Uhr |
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On Wed, 01 Feb 2006 17:46:14 +0100 Christoph Schmitz <christoph.schmitz2@post.rwth-aachen.de> wrote: > > Ich auch, aber wenn ich alleine waere und zwei Opfer an > verschiedenen Stellen geortet haette, wuerde ich zuerst > bei dem graben, der sich noch bewegt.
Wenn ich alleine wäre, würde ich erst den ersten georteten ausbuddeln und dann weiter suchen! Wenn's dumm läuft brauch ich für die Ortung des zweiten zu lange und dann überlebt keiner von beiden!
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.02.06 19:14 Uhr |
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Christoph Rother schrieb:
> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder > sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-)
Würdest du gerne mit jemandem eine Tour unternehmen, der ein Gerät bei sich trägt, welches definiert, ob er dich unter einer Lawine noch ausgraben soll?
a+ Reiner
-- "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 08:41 Uhr |
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"Christoph Rother" <chrr301-dra@yahoo.de> schrieb
> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder > sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-)
> Wer weiß schon mehr, wer war auf der ISPO ...?
Das Gerät sendet Daten zu den Vitalfunktionen des Körpers mit dem Signal aus (soweit ich weiss Puls und Körpertemperatur). Wenn der Empfänger was mit den Daten anfangen kann (heisst, er muss ebenfalls ein solches Gerät haben) wird ihm praktisch angezeigt, wo jemand liegt, der noch Puls hat oder wo, der keinen Puls mehr hat und ich glaub auch wie hoch dessen Körperkerntemperatur ist (bin ich mir aber jetzt nicht sicher).
Das bedeutet für den Suchenden, der ja in so einer Situation, wo möglicherweise enge Freunde in Lebensgefahr sind, eh schon in extremen Stress ist nochmals zusätzlichen Druck. Er muss in wenigen Sekunden entscheiden, nach wem er sucht, bzw. wen er möglicherweise sterben läßt. Sofern er zu so einer Entscheidung noch fähig ist und nicht vor Panik sowieso schon in die Hose macht.
Abgesehen davon gibts viele Beispiele, wo Personen, die schon länger keinen Puls mehr hatten nach Lawinenverschüttung wiederbelebt wurden - teilweise mit einer Körperkerntemperatur weit unter 30 Grad. Und wer schon mal mit einem Pulsmesser gelaufen ist und deren schwankende Zuverlässigkeit kennt, sollte bei einem Gerät, das (zumindest vor dem Lawinenabgang) auf dem Brustkasten aufliegt und dort möglicherweise durch die heftigen Kräfte in einer Lawine nicht mehr so sauber sitzt extrem vorsichtig sein. Wäre schon sehr ärgerlich wenn ich zwar eine Atemhöhle und astreinen Puls hab - mein Gerät sendet das aber nicht raus - und meine Kollegen entscheiden, zuerst mal nicht nach mir zu suchen, weils ja eh schon wurscht ist.
Sorry liebe Mammut-Leute, ich find das Gerät sehr fragwürdig, auch wenns vielleicht technisch toll gelöst wurde - ob es praktisch sinnvoll ist möchte ich wirklich anzweifeln.
Schönen Gruß
Markus
-- Klettern rund um Rosenheim und im Kaiser: [externer Link] \ Klettertopos aus dem gesamten Alpenraum: [externer Link] \
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 08:59 Uhr |
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Markus Stadler wrote: > "Christoph Rother" <chrr301-dra@yahoo.de> schrieb > >> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder >> sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-) > >> Wer weiß schon mehr, wer war auf der ISPO ...? > > Das Gerät sendet Daten zu den Vitalfunktionen des Körpers mit dem Signal aus > (soweit ich weiss Puls und Körpertemperatur).
[...]
Good Posting!
allerdings: sobald eine Methode vorhanden ist, die den Puls ohne der Gefahr eines verrutschenden Sensors einwandfrei misst, ist IMHO ein Sortieren der Suchreihenfolgen doch sinnvoll....
Schoenen Gruss, Chris
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 15:27 Uhr |
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"Chris Leiter" <christoph@unsere-berge.de> schrieb
> allerdings: sobald eine Methode vorhanden ist, die den Puls ohne der > Gefahr eines verrutschenden Sensors einwandfrei misst, ist IMHO ein > Sortieren der Suchreihenfolgen doch sinnvoll....
Servus Chris,
ich weiss nicht recht. Ich kann mir viele Situationen vorstellen, wo das ganze mehr schadet als bringt:
- wie bereits geschrieben: der zusätzliche psychische Druck auf den Suchenden, der weiss, dass von seinen verschütteten 4 Freunden bereits zwei ohne Puls sind. Ist IMO ganz was anderes, wenn sie "nur" verschüttet sind, wo ich erstmal davon ausgehe, dass noch alle leben. (Wobei: kein Puls heist nicht dass derjenige endgültig tot ist, auch wenn die meisten das dann wohl so einordnen werden).
- oder wenn ich zwei Signale hab, ich entscheide mich für den einen, gehe auf Feinsuche und (verbrauche zeit), dann bricht das Puls-Signal ab - ich entscheide mich dann doch für den anderen... Mal angenommen, der liegt dann 2,50 m drin, bis ich ihn ausgegraben habe ist er tot. Als ich den anderen dann anschliessend (nach vielleicht 15 min. graben) orte merke ich, dass er nur wenige cm unter der Oberfläche war und vermutlich kurz nach der abgebrochenen Suche freigeschaufelt gewesen wäre, mit sehr guten Chancen auf Reanimation. Nun, über 15 min. später ist es vorbei. Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich dann nicht der einzige wäre, der sich ein Leben lang Vorwürfe macht. Ob eine (fiktive) Funktion der Verschüttungstiefe sinnvoller wäre, wäre zumindest zu überlegen. Keine Ahnung ob sowas technisch machbar ist.
- wie auch schon im Thread erwähnt: von Leuten ohne diesem Gerät gibts kein Puls-Signal. Auch wenns nicht so ist - zwangsläufig wird man bei mehreren Verschütteten denjenigen als ersten suchen, von dem ich ein Puls-Signal erhalte. Fazit: als Nicht-Pulsler gehe ich nur sehr ungern mit jemand auf Skitour, der ein Puls-Gerät hat - denn der wird mich immer als letzten suchen?
nur mal so einige Beispiele...
Sicherlich kann es in einigen Fällen, z. B. wenn ein gut geschulter und psychisch stabiler Einzelsuchender lauter Verschüttete mit Puls-Geräten sucht auch hilfreich sein. Aber wie gesagt, ich denke dass die negativen Aspekte überwiegen.
Schönen Gruß
Markus
-- Klettern rund um Rosenheim und im Kaiser: [externer Link] \ Klettertopos aus dem gesamten Alpenraum: [externer Link] \
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 15:25 Uhr |
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Markus Stadler schrieb: > "Chris Leiter" <christoph@unsere-berge.de> schrieb > > >> allerdings: sobald eine Methode vorhanden ist, die den Puls ohne der >> Gefahr eines verrutschenden Sensors einwandfrei misst, ist IMHO ein >> Sortieren der Suchreihenfolgen doch sinnvoll.... >> > > Servus Chris, > > ich weiss nicht recht. Ich kann mir viele Situationen vorstellen, wo da= s > ganze mehr schadet als bringt: > > - wie bereits geschrieben: der zusätzliche psychische Druck auf den > Suchenden, der weiss, dass von seinen verschütteten 4 Freunden bereit= s zwei > ohne Puls sind. Ist IMO ganz was anderes, wenn sie "nur" verschüttet = sind, > wo ich erstmal davon ausgehe, dass noch alle leben. (Wobei: kein Puls h= eist > nicht dass derjenige endgültig tot ist, auch wenn die meisten das dan= n wohl > so einordnen werden). > > - oder wenn ich zwei Signale hab, ich entscheide mich für den einen, = gehe > auf Feinsuche und (verbrauche zeit), dann bricht das Puls-Signal ab - i= ch > entscheide mich dann doch für den anderen... Mal angenommen, der lieg= t dann > 2,50 m drin, bis ich ihn ausgegraben habe ist er tot. Als ich den ander= en > dann anschliessend (nach vielleicht 15 min. graben) orte merke ich, das= s er > nur wenige cm unter der Oberfläche war und vermutlich kurz nach der > abgebrochenen Suche freigeschaufelt gewesen wäre, mit sehr guten Chan= cen auf > Reanimation. Nun, über 15 min. später ist es vorbei. Ich könnte m= ir gut > vorstellen, dass ich dann nicht der einzige wäre, der sich ein Leben = lang > Vorwürfe macht. > Ob eine (fiktive) Funktion der Verschüttungstiefe sinnvoller wäre, = wäre > zumindest zu überlegen. Keine Ahnung ob sowas technisch machbar ist. > Halbwegs genaue Angabe der Verschüttungstiefe wird wohl in der nächst= en Zeit noch immer ein Wunschtraum bleiben, weil die LVS-Sender nicht-ideal =
sind. Das ginge meines Wissens nur bei annähernd idealen Kugelstrahlern= . Somit ist das sehr abhängig von den Lage des LVS-Gerätes, weshalb auc= h einige Lagen so schwierig zu orten sind. > - wie auch schon im Thread erwähnt: von Leuten ohne diesem Gerät gi= bts kein > Puls-Signal. Auch wenns nicht so ist - zwangsläufig wird man bei mehr= eren > Verschütteten denjenigen als ersten suchen, von dem ich ein Puls-Sign= al > erhalte. Fazit: als Nicht-Pulsler gehe ich nur sehr ungern mit jemand a= uf > Skitour, der ein Puls-Gerät hat - denn der wird mich immer als letzte= n > suchen? > > nur mal so einige Beispiele... > > Sicherlich kann es in einigen Fällen, z. B. wenn ein gut geschulter u= nd > psychisch stabiler Einzelsuchender lauter Verschüttete mit Puls-Gerä= ten > sucht auch hilfreich sein. Aber wie gesagt, ich denke dass die negative= n > Aspekte überwiegen. > > Schönen Gruss > > Markus > >
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 10:41 Uhr |
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Markus Stadler schrieb: > "Christoph Rother" <chrr301-dra@yahoo.de> schrieb > > >> Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder=
>> sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-) >> > > >> Wer weiss schon mehr, wer war auf der ISPO ...? >> > > Das Gerät sendet Daten zu den Vitalfunktionen des Körpers mit dem S= ignal aus > (soweit ich weiss Puls und Körpertemperatur). > Wenn der Empfänger was mit den Daten anfangen kann (heisst, er muss > ebenfalls ein solches Gerät haben) wird ihm praktisch angezeigt, wo j= emand > liegt, der noch Puls hat oder wo, der keinen Puls mehr hat und ich glau= b > auch wie hoch dessen Körperkerntemperatur ist (bin ich mir aber jetzt= nicht > sicher). > > Das bedeutet für den Suchenden, der ja in so einer Situation, wo > möglicherweise enge Freunde in Lebensgefahr sind, eh schon in extreme= n > Stress ist nochmals zusätzlichen Druck. Er muss in wenigen Sekunden > entscheiden, nach wem er sucht, bzw. wen er möglicherweise sterben lä= sst. > Sofern er zu so einer Entscheidung noch fähig ist und nicht vor Panik=
> sowieso schon in die Hose macht. > > Abgesehen davon gibts viele Beispiele, wo Personen, die schon länger = keinen > Puls mehr hatten nach Lawinenverschüttung wiederbelebt wurden - teilw= eise > mit einer Körperkerntemperatur weit unter 30 Grad. Und wer schon mal = mit ...oder gerade eben wegen der niedrigen Körperkerntemperatur! (siehe =
dazu "Ertrunkene Kinder nach Einbruch in einen zugefrorenen See" oder auch "Herunterkühlen von Patienten...) > > einem Pulsmesser gelaufen ist und deren schwankende Zuverlässigkeit k= ennt, > sollte bei einem Gerät, das (zumindest vor dem Lawinenabgang) auf dem=
> Brustkasten aufliegt und dort möglicherweise durch die heftigen Krä= fte in > einer Lawine nicht mehr so sauber sitzt extrem vorsichtig sein. Wäre = schon > sehr ärgerlich wenn ich zwar eine Atemhöhle und astreinen Puls hab = - mein > Gerät sendet das aber nicht raus - und meine Kollegen entscheiden, zu= erst > mal nicht nach mir zu suchen, weils ja eh schon wurscht ist. > > Sorry liebe Mammut-Leute, ich find das Gerät sehr fragwürdig, auch = wenns > vielleicht technisch toll gelöst wurde - ob es praktisch sinnvoll ist= möchte > ich wirklich anzweifeln. > > Schönen Gruss > > Markus > >
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 17:35 Uhr |
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Marko Menge <marko.menge@am2712.de> wrote:
> Markus Stadler schrieb: > > Das Gerät sendet Daten zu den Vitalfunktionen des Körpers mit dem > > Signal aus (soweit ich weiss Puls und Körpertemperatur).
Wäre überaus interessant zu wissen, wie das Ding v.a. die Körperkerntemperatur misst :-)
Ulrich
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 17:47 Uhr |
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Hallo
> Wäre überaus interessant zu wissen, wie das Ding v.a. die > Körperkerntemperatur misst :-)
Auf einem Bild auf der Seite der Darmstaedter ([externer Link] = untainsense.jpg), war ein Sensor uebern Zehennagel gestuelpt; solche Sensoren messen normalerweise Sauerstoffgehalt des Blutes und Temperatur.
Florian
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 18:02 Uhr |
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Florian Anwander <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> wrote: > > Auf einem Bild auf der Seite der Darmstaedter > ([externer Link] = untainsense.jpg), > war ein Sensor uebern Zehennagel gestuelpt; solche Sensoren messen > normalerweise Sauerstoffgehalt des Blutes und Temperatur.
Also wir messen mit sowas eher nur die Sauerstoffsättigung des Blutes und die Pulsfrequenz. Keine Temperatur und erst recht keine Körperkerntemperatur. Die Temmperatur meiner Grosszehe sagt allerdings sehr wenig darüber aus, ob ich lebe. Dazu müssen die Zehen nicht abgestorben sein, schon kalte Zehen/Finger beeinflussen die Signalqualität selbst im Klinikalltag signifikant. Wenn das Ding durch einen mehrstündigen Aufstieg und eine Abfahrt nicht mehr optimal sitzt (was m.E. sehr wahrscheinlich ist) dann kannste das Ding vergessen.
Ulrich
P.S.: Es ist natürlich sicherlich möglich einen Temperaturfühler da m= it reinzubauen. Fragt sich nur wie sinnig das ist. Nur an der Nasenspitze oder am Ohrläppchen isses noch sinnloser!
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 11:27 Uhr |
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> Abgesehen davon gibts viele Beispiele, wo Personen, die schon länger keinen > Puls mehr hatten nach Lawinenverschüttung wiederbelebt wurden - teilweise mit > einer Körperkerntemperatur weit unter 30 Grad. Und wer schon mal mit einem > Pulsmesser gelaufen ist und deren schwankende Zuverlässigkeit kennt, sollte > bei einem Gerät, das (zumindest vor dem Lawinenabgang) auf dem Brustkasten > aufliegt und dort möglicherweise durch die heftigen Kräfte in einer Lawine > nicht mehr so sauber sitzt extrem vorsichtig sein. Wäre schon sehr ärgerlich > wenn ich zwar eine Atemhöhle und astreinen Puls hab - mein Gerät sendet das > aber nicht raus - und meine Kollegen entscheiden, zuerst mal nicht nach mir zu > suchen, weils ja eh schon wurscht ist. > > Sorry liebe Mammut-Leute, ich find das Gerät sehr fragwürdig, auch wenns > vielleicht technisch toll gelöst wurde - ob es praktisch sinnvoll ist möchte > ich wirklich anzweifeln.
Hallo,
natürlich kann man Situationen konstruieren, bei denen das Verfahren nicht das optimale Ergebnis liefert. Das wird niemand, vermutlich nicht mal der Hersteller bestreiten. Ich erinnere mich an ähnliche Diskussionen, bei der Einführung des Sicherheitsgurts, Airbags und ABS.
Folgende Situationen sind denkbar:
1 Verschütteter: egal ob Vitalfunktionen angezeigt werden oder nicht (weil das Gerät nicht funktioniert, das Gerät die Optione nicht hat oder das Opfer doch schon tot ist) -> ausgraben
mehrere Verschüttete bei nur wenigen wird eine Vitalfunktion angezeigt -> alle ausgraben, aber die mit Vitalfunktion zuerst, dadurch wird ausgeschlossen, dass Tote ausgegraben werden solange noch Lebende verschüttet sind
Ein bisschen erinnert das natürlich an Katastrophenmedizin, da werden entgegen der sonst üblichen Parxis, die zuerst behandelt, bei denen eine Behandlung die grössten Aussichten auf Erfolg hat.
Abgesehen davon, es bleibt jedem frei gestellt ein ein solches Gerät zu kaufen bzw. die Information zu nutzen.
Bernd
Bernd
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Pulse Barryvox | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 02.02.06 21:14 Uhr |
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Christoph Rother schrieb: > > Das besondere an dem Gerät "Pulse Barryvox" soll der Bewegungsmelder > sein, der einem sagt, ob sich das Graben lohnt...;-) Was soll das? In einer Lawine bist Du meistens einbetoniert, mjit bewegen spielt sich da nichts ab. Franz
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