Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich 


  
Übersicht
 
  Deutschland
 via-ferrata.de
    T:1727   B:20488
 
 de.rec.alpinismus
    T:1456   B:10897
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59]
 
 de.rec.outdoors
    T:1050   B:8369
 
  France
 fr.rec.montagne
    T:1548   B:10202
 
  United Kingdom
 uk.rec.climbing
    T:104   B:798
 
 
  Abkürzungen:
   T: Themen
   B: Beiträge

Newsgroup - de.rec.alpinismus

 
Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info
Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum)
 
     Übersicht Zurück zur Übersicht

Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst

Bergsteiger beim Bergsteigen30.01.06 19:56 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Bonsoir,
zuerst hörte ich es hier auf France Inter, jetzt steht es auch in
deutsch bei Spiegel Online. Ein Bergsteiger überlebte im Mont-Blanc
Massiv 4 Tage bei -20°C im Notbiwak. Dann stehen noch andere Meldungen
in diesem Artikel. Wer lesen will:
<[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >

Bleibt gesund
Reiner

--
"Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst

Bergsteiger beim Bergsteigen30.01.06 20:41 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
"Reiner Schischke :-)" <reiner.schischke@free.fr> writes:

> Bonsoir,
> zuerst hörte ich es hier auf France Inter, jetzt steht es auch in
> deutsch bei Spiegel Online. Ein Bergsteiger überlebte im Mont-Blanc
> Massiv 4 Tage bei -20°C im Notbiwak. Dann stehen noch andere Meldungen
> in diesem Artikel. Wer lesen will:
> <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >

Tja, wenn Eskimos sowas über Jahre überleben, kräht kein Hahn danach.
Allerdings haben sie weniger dünne Luft.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst

Bergsteiger beim Bergsteigen30.01.06 20:51 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
David Kastrup schrieb:

>> <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >
>
> Tja, wenn Eskimos sowas über Jahre überleben, kräht kein Hahn danach.
> Allerdings haben sie weniger dünne Luft.

Nun, die leben auch nicht dauernd draußen, im Iglu ist es bedeutend
gemütlicher und dann trinken die ja auch Lebertran, da ist as
Kälteproblem eher untergeordnet. ;-)

Zu der Makalu Besteigung von Jean-Christophe Lafaille steht auch hier
etwas:
<[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster lant_erste_winterbegehung_des_makalu_im_alleingang.html?cat=Wettkampf%20und%20At hleten >

--
"Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst

Bergsteiger beim Bergsteigen30.01.06 20:54 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster

> Tja, wenn Eskimos sowas über Jahre überleben, kräht kein Hahn danach.
> Allerdings haben sie weniger dünne Luft.

und mehr robbenfett
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Unglück am Glacier de l'Argentiere (was: Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst)

Bergsteiger beim Bergsteigen30.01.06 23:32 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
"Reiner Schischke :-)" wrote:
>
> Bonsoir,
> zuerst hörte ich es hier auf France Inter, jetzt steht es auch in
> deutsch bei Spiegel Online. Ein Bergsteiger überlebte im Mont-Blanc
> Massiv 4 Tage bei -20°C im Notbiwak. Dann stehen noch andere Meldungen
> in diesem Artikel. Wer lesen will:
> <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster >
>
> Bleibt gesund
> Reiner
>

Ja danke, Du auch.

Eine weiteres Unglück ereignete sich letzte Woche ebenfalls im
Mont Blanc Massiv: 3 junge Franzosen, soweit ich verstand alle
Technikum-Studenten von so um die 23 Jahre herum, kamen am
Sonntag 22.01 von einer Tour auf dem Glacier de l'Argentiere,
als einem der 3 Kameraden eine Ski-Bindung brach. Nach
Reparaturversuchen mit einer Schnur - um diese Zeit war es
bereits 19:00 Uhr - beschlossen sie, dass sie sich trennen
würden. 2 der Studenten, welche am folgenden Tag Kurse in Paris
zu besuchen hatten, würden ins Tal abfahren, während der dritte,
dessen Skibindung gebrochen war und der anderntags keine
Verpflichtungen hatte, zur Refuge de l'Argentiere, welche von
dem Ort bloss eine halbe Stunde resp. 500 m entfernt war,
gelangen wollte, um dort zu übernachten. Er war ein erfahrener
Alpinist, und die Entscheidung war durchaus vernünftig. Sie
vereinbarten, dass er den beiden andern seine Ankunft später per
SMS mitteilen würde.

Letztere gelangten gegen 21:30 ins Tal nach Chamonix, wo sie
allerdings ihren Zug nach Paris verpassten, jedoch eine
Mitfahrgelegenheit fanden und schliesslich in Paris ankamen. Ob
wegen schlechtem Empfang oder wegen in der Kälte erschöpften
Handy-Batterien, konnte keiner wissen, aber sie trösteten sich
mit einer dieser Erklärungen, jedenfalls kam kein SMS an, was
die beiden dann im Laufe des Montagmorgens doch zunehmend
beunruhigte und sie die Rettungswacht in Chamonix avisierten.
Diese rückte mit grossem Aufgebot und - wie ich glaube 2 oder 3
Helikoptern - aus und suchten den ganzen in Frage kommenden Teil
des Gletschers ab, ohne jedoch eine Spur des Vermissten zu
finden. Sie durchsuchten auch die Hütte aufs genaueste, fanden
auch dort nicht die geringste Spur, die hätte darauf hindeuten
können, dass der Vermisste die Hütte noch erreicht hatte. Gemäss
Communiqué wurde die Suche am Dienstag erweitert und sie
sondierten "jedes Loch" im einem grossen Umkreis. Ohne Erfolg.
Es wurde von einer Verkettung unglücklicher Umstände berichtet,
die die Geschichte zur Tragödie werden liess, so etwa dass die
drei ihre ARVA kurz vor dem fatalen Materialbruch ausschalteten,
weil sie auf dem relativ flachen Gletscher keine Lawinen mehr
fürchteten. Dazu kam der Wind, der am Montag und Dienstag
kräftig blies, und die Stelle, wo der junge Alpinist
möglicherweise durch eine Schneebrücke in eine Spalte gebrochen
war, ev. umgehend wieder mit Schnee verfüllte. Auch am Mittwoch
fand man keine Spur und die Hoffnung schwand zusehends, zumal
auch Aufrufe in den Zeitungen ergebnislos blieben, ob jemand den
Mann, der vielleicht doch unbemerkt ins Tal abgestiegen war,
gesehen hätte. Am Donnerstag dann schlug das Wetter um und die
folgenden Tage herrschte ein schwerer Föhnsturm, der wohl alle
Spuren endgültig verwischt haben dürfte.

Was mich an dieser Geschichte besonders berührt, ist wie
plötzlich und vollständig jemand - selbst noch so erfahrener
Alpinist - auf dem Gletscher verschwinden kann, und vielleicht
erst in 40 Jahren oder später am Gletschertor wieder zum
Vorschein kommt, eine unerhörte Vorstellung, für mich
jedenfalls. Welche Lehren sollen wir daraus ziehen? Etwa dass
man nie die Skier ausziehen sollte auf dem Gletscher (im
Winter), dass man die ARVA stets laufen lassen sollte bis man
sicheren Boden unter den Füssen hat, dass man sich nicht trennen
sollte, auch wenn das Ziel so nah scheint, dass auf
Handy-Verbindung im Gebirge kein Verlass sein kann, dass eine
kleine Rolle starkes Isolierband (Puma-Band) evtl. Leben retten
kann? Verrückt auch die Vorstellung, dass wir nie wissen, wann
wir uns zum letzten Mal sehen: erst im Nachhinein können wir
sagen, es war dann und dann, und wir haben uns nicht mal
verabschiedet. Was für eine Welt!

Nachdenklich

Chiap

--==XX==--
Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar - man sieht nur mit
dem Herzen gut. (Antoine de Saint-Exupéry)

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

UnglB?/A==ck am Glacier de l'Argentiere (was: Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst)

Bergsteiger beim Bergsteigen31.01.06 08:39 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster

> Welche Lehren sollen wir daraus ziehen? Etwa dass
> man nie die Skier ausziehen sollte auf dem Gletscher (im
> Winter), dass man die ARVA stets laufen lassen sollte bis man
> sicheren Boden unter den Füssen hat, dass man sich nicht trennen
> sollte, auch wenn das Ziel so nah scheint, dass auf
> Handy-Verbindung im Gebirge kein Verlass sein kann, dass eine
> kleine Rolle starkes Isolierband (Puma-Band) evtl. Leben retten
> kann? Verrückt auch die Vorstellung, dass wir nie wissen, wann
> wir uns zum letzten Mal sehen: erst im Nachhinein können wir
> sagen, es war dann und dann, und wir haben uns nicht mal
> verabschiedet. Was für eine Welt!

Das ein Tourenbindungsbruch (cf. Diamir und Silvretta Pure) nicht nur für
Steilwandfahrer lebensgefährlich sein kann? Ausserdem vielleicht auch das,
dass Jänner nicht wirklich der beste Monat für Tourenunternehmen auf den
Gletschern des Mt. Blanc ist, zumal es in Chamonix in diesem Winter nicht
viel geschneit hat und das auch noch mit viel Wind.

Aber nachher ist jeder klug und die anderen zwei sind schliesslich ohne
Zwischenfälle heil runter gekommen ...

Lenka K.

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Unglück am Glacier de l'Argentiere (was: Mont-Blanc: 4 Tage bei -20C ueberlebt, Himalaya: Jean-Christophe Lafaille vermisst)

Bergsteiger beim Bergsteigen31.01.06 10:51 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Chiap Zap <chiap-the-zap@eme.rendidqz.be> wrote in
news:E09FB2F752AA45AC.F2538DA34D739EFD@ptmkhszn.drdinhqc:

> Welche Lehren sollen wir daraus ziehen? Etwa dass
> man nie die Skier ausziehen sollte auf dem Gletscher (im
> Winter), dass man die ARVA stets laufen lassen sollte bis man
> sicheren Boden unter den Füssen hat, dass man sich nicht trennen
> sollte, auch wenn das Ziel so nah scheint, dass auf
> Handy-Verbindung im Gebirge kein Verlass sein kann, dass eine
> kleine Rolle starkes Isolierband (Puma-Band) evtl. Leben retten
> kann?

Vielleicht noch:
- Touren bei Tageslicht beenden, besonders im Winter. Zusätzlich zwei
Stunden Reserve helfen auch manchmal...
- nicht allein auf dem Gletscher herumlaufen
- die Tatsache, daß jemand irgendeinen Termin hat, verringert ein
vorhandenes Risiko _nicht_

Gruß
Rainer
 
 
Austria Mountain Tour
861 von 7.185.446
eine Seite zurückzum Seitenanfangzur Sitemapzur HilfeJede Verbreitung von Inhalten ist eine Urheberrechtsverletzung!Copyright 1998-2005 Bernhard KönigeMail an den webmaster

Photo des Tages

Sonnenuntergang bei Neuschwanstein

Photo / Tour

GipfelSammler.de
Hier kannst du alle deine Bergtouren eintragen, sie bewerten und sie von überall abrufen. Statistiken gibts hier auch noch!
www.gipfelsammler.de


Hol dir ein cooles T-Shirt!
T-Shirt-Shop
Hol dir ein cooles Shirt
mit diesem Logo ;-)


Buchtipp

Klettersteige Bayern, Vorarlberg, Tirol, Salzburg
 
 Sitemap M 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 8000 Gipfel News Alpin bergsuche Photo Toolkit geheim Google PageRank