|  | Newsgroup - de.rec.alpinismus | | | Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum) | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslös ung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 11:32 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo zusammen, ich bin neuerdings stolzer Besitzer von Tourenski. Allerdings muß die Bindung noch eingestellt werden. Kann ich einfach den Wert meiner Pistenskibindung übernehmen? Dort ist vorne für die Querauslösung und hinten für die Frontalauslösung der Wert 6 abzulesen. Mit dieser Einstellung bin ich immer sehr gut gefahren und gestürzt. Ist die Skala genormt und gleiche Zahl bedeutet bei jeder Bindung gleiche Auslösekraft? Müssen Tourenski eventuell fester oder lockerer eingestellt werden? Falls jemand etwas Ahnung davon hat, würde ich mich über Rat freuen. Viele Grüße, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 11:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys schrieb: > Hallo zusammen, > ich bin neuerdings stolzer Besitzer von Tourenski. > Allerdings muss die Bindung noch eingestellt werden. > Kann ich einfach den Wert meiner Pistenskibindung > übernehmen? > Dort ist vorne für die Querauslösung und hinten für > die Frontalauslösung der Wert 6 abzulesen. Mit dieser > Einstellung bin ich immer sehr gut gefahren und gestürzt. > Ist die Skala genormt und gleiche Zahl bedeutet bei jeder > Bindung gleiche Auslösekraft? > Müssen Tourenski eventuell fester oder lockerer > eingestellt werden? > Falls jemand etwas Ahnung davon hat, würde ich mich über > Rat freuen. > Viele Grüsse, > Jan > Einstellwerte sind immer ein Zusammenspiel von Skischuh und Bindung, weshalb auch der Skischuh bei der Bindungseinstellung benötigt wird.
Marko
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 13:14 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo, und danke für die schnelle Antwort. > Einstellwerte sind immer ein Zusammenspiel von Skischuh und Bindung, > weshalb auch der Skischuh bei der Bindungseinstellung benötigt wird.
Ok. Ich erinnere mich das die beim Einstellen meiner anderen Ski immer auch den Schuh wollten. Was ist denn wenn es der gleiche Schuh wäre (ist natürlich nicht der Fall)? Könnte man dann die Werte übernehmen? Müsste ja, sofern bei jeder Bindung die gleiche Zahl der gleichen Kraft entspricht.
Darüber hinaus frage ich mich aber auch warum man den Schuh eigentlich braucht. Die Frontalauslösung hinten an der Bindung löst doch aus wenn die Kraft mit der man am Skischuh hinten nach oben vorne zieht einen gewissen Wert überschreitet. Wo gehen da die - unten an den Schuhkontakten ohnehin recht ähnlichen - Skischuh ein? Bei der Querauslösung verstehe ich es noch weniger.
Weiß vielleicht jemand warum der Skischuh wichtig ist?
Viele Grüße, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 13:43 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Der Einstellungswert ist abhängig von vielen Faktoren Der Einstellwert ausm Skigeschäft ist halt eine Empfehlung für den Durchschnitt (auch wegen Haftungsgründen)!
längere Ski höhere Einstellung höhere Geschwindigkeiten höhere Einstellung härtere Pisten höhere Einstellung härtere Schuhe höhere Einstellung
umgekehrt niedrigere Einstellungen
Der Anpressdruck sollte nicht weit über dem Normalwert liegen, da die Bindung sonst nicht arbeiten kann! Außerdem verstärkt dies den Auslösewert nochmals!
Hab vor ein paar Jahren in den schnellen Disziplinen Einstellwerte um die 18 gefahren (75 kg). Einstellwert unter 16 ist bei einer Abfahrt zu wenig!!! Durch harte Schläge kommen unheimliche Kräfte zusammen. Deshalb auch Kreuzbandrisse, wenn es den Ski nicht richtig aufschlägt, sondern hauptsächlich Drehbewegungen. Mit den SL Carvern fahr ich auf der normalen Piste und bequemen Schuhen 8-9 Bei Tourenski mit entsprechend weichen Schuhen und Pisten hat 6 bis jetzt leicht gereicht.
Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.
Servus Tommi
"Jan van Heys" <heys@theo-physik.uni-kiel.de> schrieb im Newsbeitrag news:drkvev$qs1$1@inlux1.rz.uni-kiel.de... > Hallo, > und danke für die schnelle Antwort. >> Einstellwerte sind immer ein Zusammenspiel von Skischuh und Bindung, >> weshalb auch der Skischuh bei der Bindungseinstellung benötigt wird. > > Ok. Ich erinnere mich das die beim Einstellen meiner anderen Ski > immer auch den Schuh wollten. Was ist denn wenn es der gleiche > Schuh wäre (ist natürlich nicht der Fall)? Könnte man dann > die Werte übernehmen? Müsste ja, sofern bei jeder Bindung > die gleiche Zahl der gleichen Kraft entspricht. > > Darüber hinaus frage ich mich aber auch warum man den Schuh eigentlich > braucht. Die Frontalauslösung hinten an der Bindung löst doch aus > wenn die Kraft mit der man am Skischuh hinten nach oben vorne zieht > einen gewissen Wert überschreitet. Wo gehen da die - unten an den > Schuhkontakten ohnehin recht ähnlichen - Skischuh ein? > Bei der Querauslösung verstehe ich es noch weniger. > > Weiß vielleicht jemand warum der Skischuh wichtig ist? > > Viele Grüße, > Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 15:59 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > längere Ski höhere Einstellung > höhere Geschwindigkeiten höhere Einstellung > härtere Pisten höhere Einstellung > härtere Schuhe höhere Einstellung
Bei allen vier Punkten ist mir schon klar das natürlich höhere Kräfte auf Ski, Bindung und letztendlich mich - speziell mein Knie - wirken. Aber ich möchte doch das die Bindung bei einem bestimmten Wert aufgeht, dann wenn die Kräfte so groß werden, dass mein Knie nachgibt. Das ist aber z.B. von der SKilänge unabhängig, sondern hängt alleine an der (Bruch-)Stärke meines Knies.
Wieso ist das Material ausschlaggebend und nicht wieviel mein Körper aushalten kann?
> Der Anpressdruck sollte nicht weit über dem Normalwert liegen, da die > Bindung sonst nicht arbeiten kann! Außerdem verstärkt dies den Auslösewert > nochmals!
Die Relevanz des Anpressdrucks für das Bindungsauslösen ist mir auch nicht ganz klar. Aus meiner Sicht sagt der Anpressdruck etwas über die Kraftübertragung vom Schuh auf den Ski aus, hat aber wenig mit dem Auslösen der Bindung zu tun (siehe auch meine Antwort auf Harald Brauner).
> Hab vor ein paar Jahren in den schnellen Disziplinen Einstellwerte um die 18 > gefahren (75 kg). Einstellwert unter 16 ist bei einer Abfahrt zu wenig!!! > Durch harte Schläge kommen unheimliche Kräfte zusammen. Deshalb auch > Kreuzbandrisse, wenn es den Ski nicht richtig aufschlägt, sondern > hauptsächlich Drehbewegungen. > Mit den SL Carvern fahr ich auf der normalen Piste und bequemen Schuhen 8-9 > Bei Tourenski mit entsprechend weichen Schuhen und Pisten hat 6 bis jetzt > leicht gereicht.
Ich wiege 62 Kilo und mein Pistenski (Atomic 9'20) hat an der Bindung (auch Atomic) den Wert 6. Damit bin ich eigentlich gut gefahren. Ich wollte ursprünglich ja auch nur herausbekommen ob ich das übernehmen kann.
> Ich hoffe ich konnte weiterhelfen.
Ja, hat mich nochmal sehr stark zum Nachdenken angeregt. Ich möchte auch klar stellen das ich nicht an Deiner Erfahrung zweifele. Ich würde mir von Dir sicher den Ski ohne Bedenken einstellen lassen. Ich bin selber reiner Urlaubsskifahrer, wenn auch schon ziemlich lange, habe aber von der Skitechnik überhaupt keine Ahnung und immer alles machen lassen. Aber vielleicht soll sich das ja mal ändern. Dafür versuche ich nur genauer zu verstehen.
Viele Grüße, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 18:25 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys schrieb:
> Aber ich möchte doch das die Bindung bei einem bestimmten Wert aufgeht, > dann wenn die Kräfte so groß werden, dass mein Knie nachgibt. > Das ist aber z.B. von der SKilänge unabhängig, sondern hängt alleine > an der (Bruch-)Stärke meines Knies.
Ich bin zwar kein Skibindungsspezialist, aber so ganz unabhängig von der Skilänge kann ich es mir eigentlich nicht vorstellen, da der Ski ja einen Kraftarm bildet, dessen Länge zusammen mit der an ihm wirkenden Kraft ein Produkt bildet. Was deine Knie wirklich aushalten, lässt sich eh nach ausführlicher Messung deiner Knochen bestimmen. Da, vermute ich, wird wohl eher ein Standardwert angenommen. Dein Gewicht spielt noch eine Rolle. Kurz zum Schuh: es mag ja sein, dass die Schuhe eine gleiche Montagearchitektur besitzen, aber wenn die vorstehende Platte, die von der Bindung gehalten wird, sich nur geringfügig in der Dicke unterscheidet, stellt sie der auslösenden Federkraft einen unterschiedlichen Auslösepunkt (sagt man das so?) zur Verfügung und ist nicht mehr vergleichbar. Das Gleiche gilt allerdings auch für etwaigen Schnee oder Eis zwischen Schuh und Bindungsplatte. Wenn ich mit diesen Überlegungen falsch liegen sollte, bitte ich das zu berichtigen.
-- "Es ist schon alles gesagt! Nur noch nicht von allen!" Karl Valentin
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 20:41 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > Kurz zum Schuh: es mag ja sein, dass die Schuhe eine gleiche > Montagearchitektur besitzen, aber wenn die vorstehende Platte, die von > der Bindung gehalten wird, sich nur geringfügig in der Dicke > unterscheidet, stellt sie der auslösenden Federkraft einen > unterschiedlichen Auslösepunkt (sagt man das so?) zur Verfügung und ist > nicht mehr vergleichbar. Das Gleiche gilt allerdings auch für etwaigen > Schnee oder Eis zwischen Schuh und Bindungsplatte. > Wenn ich mit diesen Überlegungen falsch liegen sollte, bitte ich das zu > berichtigen.
Ich glaube Du hast genau recht. Ist letztendlich äquivalent zu der Betrachtung des Anpressdrucks, den ich mit den anderen diskutiert hatte. Jetzt sehe ich klarer, ich habe nur ein wenig länger gebraucht. Danke.
Gruß, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 01:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Tach. Tommi Reiter <treiter@mytum.de> wrote: > längere Ski höhere Einstellung Nein. > höhere Geschwindigkeiten höhere Einstellung NUr bedingt. > härtere Pisten höhere Einstellung Nein. > härtere Schuhe höhere Einstellung Nein. > umgekehrt niedrigere Einstellungen Nein. > Der Anpressdruck sollte nicht weit über dem Normalwert liegen, da die > Bindung sonst nicht arbeiten kann! Außerdem verstärkt dies den Auslösewert > nochmals! Vollkommen falsch: Orientiert Euch bloss nicht an dieser Meinung! Der ANpressdruck ist abgestimmt auf den Einstellwert. Erhöhter oder erniedrigter Anpressdruck verändern den Auslösewert signifikant!
> Hab vor ein paar Jahren in den schnellen Disziplinen Einstellwerte um die 18 > gefahren (75 kg). Einstellwert unter 16 ist bei einer Abfahrt zu wenig!!! 18? 16? Hast Du die Statur eines Nilpferds?
> Durch harte Schläge kommen unheimliche Kräfte zusammen. Deshalb auch > Kreuzbandrisse, wenn es den Ski nicht richtig aufschlägt, Nicht nur Kreuzbandrisse, sondern alle möglichen anderen Verletzungen auch...
> Ich hoffe ich konnte weiterhelfen. Ich halte Deine Meinung ehrilch gesagt für ausgesprochen fragwürdig und sehr speziell!
RicciE
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 14:08 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys wrote:
> Hallo, > und danke für die schnelle Antwort. >> Einstellwerte sind immer ein Zusammenspiel von Skischuh und Bindung, >> weshalb auch der Skischuh bei der Bindungseinstellung benötigt wird. > > Ok. Ich erinnere mich das die beim Einstellen meiner anderen Ski > immer auch den Schuh wollten. Was ist denn wenn es der gleiche > Schuh wäre (ist natürlich nicht der Fall)? Könnte man dann > die Werte übernehmen?
Zum Einstellen der Bindung muss zwingend der richtige Anpressdruck der Bindung auf den Schuh eingestellt sein. Wie willst Du das machen, ohne den Schuh zu haben?
> Müsste ja, sofern bei jeder Bindung > die gleiche Zahl der gleichen Kraft entspricht.
Sie hängt entscheidend vom richtigen Anpressdruck ab. Änderst Du den Druck, ändert sich die Auslösekraft. Bei unveränderter Einstellung.
> Darüber hinaus frage ich mich aber auch warum man den Schuh eigentlich > braucht. Die Frontalauslösung hinten an der Bindung löst doch aus > wenn die Kraft mit der man am Skischuh hinten nach oben vorne zieht > einen gewissen Wert überschreitet. Wo gehen da die - unten an den > Schuhkontakten ohnehin recht ähnlichen - Skischuh ein? > Bei der Querauslösung verstehe ich es noch weniger.
Je nach Solenlänge ändert sich der Hebel, und die Bindung löst anders aus. Die Schuhgröße sagt auch nichts über die Solenlänge aus. Sie variiert von Schuh zu Schuh.
> Weiß vielleicht jemand warum der Skischuh wichtig ist?
Was eingestellt wird, hängt von den tatsächlich gemessenen Kräften ab, nicht von dem Schätzwert auf der Bindungsskala. Man kann sich zwar die Mühe machen, den richtigen Wert anhand mehrerer Parameter auszurechnen (Siehe Einstellanleitung des Herstellers), aber warum sollte man? Mal ernsthaft, warum lässt Du das nicht beim nächsten Fachhändler einstellen? Das ist wirklich nicht teuer und dauert auch nur ein paar Minuten.
Harald
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 15:39 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > Zum Einstellen der Bindung muss zwingend der richtige Anpressdruck der > Bindung auf den Schuh eingestellt sein. Wie willst Du das machen, ohne > den Schuh zu haben?
Wieso ist der Anpressdruck ausschlaggebend? Zugegeben ich weiß nicht so genau wie das Bindungsteil hinten aufgebaut ist, aber wichtig damit das Teil aufspringt ist doch das Überschreiten eines gewissen Gesamtkraftwertes. Die Kraft pro Flächen (=Druck) ist doch egal. Ich bin mir nicht ganz sicher welche Fläche da eingeht, aber nehmen wir mal diese Stück welches hinten am Schuh übersteht und von der Bindung arretiert wird (Gibts dafür ein Fachwort?). Angenommen ich halbiere dieses (halbe Fläche), dann würde die Bindung doch genau gleich auslösen. Oder vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Angenommen ich nehme einen Nadel mit bel. dünner Spitze dann wird der Druck bei konstanter Kraft riesig. Also müßte ich mit einer Nadel die Bindung mit verschwindend geringer Kraft auslösen können. Zum Auslösen ist doch folglich die Kraft relevant.
Der Anpressdruck, der angibt wie stark der Schuh auf den Ski gedrückt wird, ist doch vollkommen unabhängig von der Kraft bei der die Bindung auslösen soll. Ich möchte doch das die Bindung auslöst, wenn die Kraft z.B. an meinem Knie zu groß wird, egal wie groß der Anpressdruck auf den Ski ist. Egal ob der Schuh lose oder fest auf dem Ski ist, die Bindung soll bei einer bestimmten Kraft aufgehen, die über mein Bein hinten unten am Schuh wirkt.
> Je nach Solenlänge ändert sich der Hebel, und die Bindung löst anders > aus. Die Schuhgröße sagt auch nichts über die Solenlänge aus. Sie > variiert von Schuh zu Schuh.
Über die Sache mit dem Hebel habe ich auch nachgedacht, aber wie soll da der Hebel wirken. Letztendlich ziehe ich hinten mit einer gewissen Kraft die auch hinten direkt wirkt. Abgesehen davon gilt doch nur je länger der Schuh umso stärker zieht die Kraft nach oben und je kürzer, desto mehr Anteil nach vorne hat die Kraft. Dieser Unterschied ist aber winzig und spielt hier keine Rolle.
Ich sehe immer noch nicht wo die Bauart des Schuhs eingeht.
> Was eingestellt wird, hängt von den tatsächlich gemessenen Kräften ab, > nicht von dem Schätzwert auf der Bindungsskala. Man kann sich zwar die
Was gibt denn jetzt diese Bindungsskala exakt an? Bzw. wofür ist sie ein Maß?
> (Siehe Einstellanleitung des Herstellers),
War leider nicht dabei.
> Mal ernsthaft, warum lässt Du das nicht beim nächsten Fachhändler > einstellen? Das ist wirklich nicht teuer und dauert auch nur ein paar > Minuten.
Weil es hier im Norden nicht so einfach ist einen zu finden. Und nachdem ich einmal drüber nachgedacht habe würde es mir auch Freude machen es zu verstehen, auch wenn ich trotzdem immer auf den Fachmann zurückgreifen würde.
Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Überlegungen - dann einfach ignorieren - aber ich versuche nur zu verstehen.
Viele Grüße, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 15:59 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys schrieb: >> Zum Einstellen der Bindung muss zwingend der richtige Anpressdruck der=
>> Bindung auf den Schuh eingestellt sein. Wie willst Du das machen, ohne=
>> den Schuh zu haben? >> > > Wieso ist der Anpressdruck ausschlaggebend? Zugegeben ich weiss nicht > so genau wie das Bindungsteil hinten aufgebaut ist, aber wichtig damit > das Teil aufspringt ist doch das Überschreiten eines gewissen > Gesamtkraftwertes. Die Kraft pro Flächen (=3DDruck) ist doch egal. > Ich bin mir nicht ganz sicher welche Fläche da eingeht, aber nehmen > wir mal diese Stück welches hinten am Schuh übersteht und von der > Bindung arretiert wird (Gibts dafür ein Fachwort?). Angenommen > ich halbiere dieses (halbe Fläche), dann würde die Bindung doch > genau gleich auslösen. > Oder vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Angenommen ich > nehme einen Nadel mit bel. dünner Spitze dann wird der Druck > bei konstanter Kraft riesig. Also müsste ich mit einer Nadel die > Bindung mit verschwindend geringer Kraft auslösen können. > Zum Auslösen ist doch folglich die Kraft relevant. > > Der Anpressdruck, der angibt wie stark der Schuh auf den Ski > gedrückt wird, ist doch vollkommen unabhängig von der Kraft bei der= die > Bindung auslösen soll. > Ich möchte doch das die Bindung auslöst, wenn die Kraft z.B. an mei= nem > Knie zu gross wird, egal wie gross der Anpressdruck auf den Ski ist. > Egal ob der Schuh lose oder fest auf dem Ski ist, die Bindung soll > bei einer bestimmten Kraft aufgehen, die über mein Bein hinten unten > am Schuh wirkt. > > >> Je nach Solenlänge ändert sich der Hebel, und die Bindung löst a= nders >> aus. Die Schuhgrösse sagt auch nichts über die Solenlänge aus. = Sie >> variiert von Schuh zu Schuh. >> > > Über die Sache mit dem Hebel habe ich auch nachgedacht, aber wie soll=
> da der Hebel wirken. Letztendlich ziehe ich hinten mit einer gewissen > Kraft die auch hinten direkt wirkt. > Abgesehen davon gilt doch nur je länger der > Schuh umso stärker zieht die Kraft nach oben und je kürzer, desto m= ehr > Anteil nach vorne hat die Kraft. Dieser Unterschied ist aber winzig > und spielt hier keine Rolle. > > Ich sehe immer noch nicht wo die Bauart des Schuhs eingeht. > > >> Was eingestellt wird, hängt von den tatsächlich gemessenen Kräft= en ab, >> nicht von dem Schätzwert auf der Bindungsskala. Man kann sich zwar d= ie >> > > Was gibt denn jetzt diese Bindungsskala exakt an? Bzw. wofür ist sie > ein Mass? > > >> (Siehe Einstellanleitung des Herstellers), >> > > War leider nicht dabei. > > >> Mal ernsthaft, warum lässt Du das nicht beim nächsten Fachhändle= r >> einstellen? Das ist wirklich nicht teuer und dauert auch nur ein paar >> Minuten. >> > > Weil es hier im Norden nicht so einfach ist einen zu finden. > Und nachdem ich einmal drüber nachgedacht habe würde es mir auch Fr= eude > machen es zu verstehen, auch wenn ich trotzdem immer auf den Fachmann > zurückgreifen würde. > > > Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Überlegungen - dann einfach > ignorieren - aber ich versuche nur zu verstehen. > > Viele Grüsse, > Jan > Hast du mal daran gedacht, dass bei zu hohem Anpressdruck der Bindung an =
den Sohlenrand noch zusätzliche Deformation und auch Reibung (Reibungskoeffizient) auftreten wird? Hast du vorne eine seitliche Auslösung durch Backen/rotierendes Vorderteil, so tritt auch hier Reibung zwischen Schuhsohle und Bindungsplatte auf. Also jede Menge Koeffizienten, die in deine Überlegungen einfliessen müssen.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 16:28 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > Hast du mal daran gedacht, dass bei zu hohem Anpressdruck der Bindung an > den Sohlenrand noch zusätzliche Deformation und auch Reibung > (Reibungskoeffizient) auftreten wird? > Hast du vorne eine seitliche Auslösung durch Backen/rotierendes > Vorderteil, so tritt auch hier Reibung zwischen Schuhsohle und > Bindungsplatte auf. Also jede Menge Koeffizienten, die in deine > Überlegungen einfließen müssen.
Stimmt, im Prinzip.
Du sagst mir also mit anderen Worten, daß dies von den professionellen Skibindungseinstellern (ich gebe mein Ski an einen Skigeschäft/Verleih) alles berücksichtigt wird. Und das die alle diese Werte kennen anhand des Schuhs den ich ihnen mitgebe. Selbst wenn Sie eine Tabelle aller Schuhe und Bindungen hätten, hängen diese Koeffizienten sicher von der Zeit und Abnutzung des Skischuhs ab. Nein, ich glaube nicht das dies in die näherungsweise richtige bzw. übliche Einstellung der Bindung eingeht. Damit kann ich diese Koeffizienten vernachlässigen bzw. als ideal annehmen (z.B. kein Materialverschleiß).
Weiterhin sehe ich nicht wo der Schuh eingeht, bzw. vom Skiservice gebraucht wird.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 16:49 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys schrieb: >> Hast du mal daran gedacht, dass bei zu hohem Anpressdruck der Bindung = an >> den Sohlenrand noch zusätzliche Deformation und auch Reibung >> (Reibungskoeffizient) auftreten wird? >> Hast du vorne eine seitliche Auslösung durch Backen/rotierendes >> Vorderteil, so tritt auch hier Reibung zwischen Schuhsohle und >> Bindungsplatte auf. Also jede Menge Koeffizienten, die in deine >> Überlegungen einfliessen müssen. >> > > Stimmt, im Prinzip. > > Du sagst mir also mit anderen Worten, dass dies von den professionelle= n > Skibindungseinstellern (ich gebe mein Ski an einen Skigeschäft/Verlei= h) > alles berücksichtigt wird. Und das die alle diese Werte kennen anhand=
> des Schuhs den ich ihnen mitgebe. Selbst wenn Sie eine Tabelle aller > Schuhe und Bindungen hätten, hängen diese Koeffizienten sicher von = der > Zeit und Abnutzung des Skischuhs ab. > Nein, ich glaube nicht das dies in die näherungsweise richtige bzw. > übliche Einstellung der Bindung eingeht. Damit kann ich diese > Koeffizienten vernachlässigen bzw. als ideal annehmen (z.B. kein > Materialverschleiss). > > Weiterhin sehe ich nicht wo der Schuh eingeht, bzw. vom > Skiservice gebraucht wird. > Wie ich aus deinen Äusserungen schlussfolgern darf, hast du noch nie b= eim Einstellen einer Skibindung zugesehen. Dieses erfolgt grundsätzlich IMMER in Verbindung mit dem Schuh, eben exakt so, wie auch die Bindung bei einem Sturz von dir idealisiert auslösen würde. Wie es ist, wenn = der Anpressdruck der Bindung am Schuh zu hoch ist, hast du sicherlich schon einmal - bewusst oder unbewusst - selbst erlebt. Nämlich exakt dann, wenn du Schnee am Schuh (vorn oder hinten) oder aber in der Bindung hattest und sich die Bindung trotz aller Gewalt nicht schliessen liess.=
Dass natürlich eine evtl. auftretende Abnutzung während des Gebrauchs=
nicht exakt berücksichtigt werden kann, ist natürlich klar, ist aber =
auch nicht ganz so wichtig, weil dies durch Sicherheitsreserven und auch =
"Einstellungsbereiche" berücksichtigt ist. Nicht umsonst wird auch empfohlen, diese Einstellung immer mal wieder überprüfen zu lassen, u= m Abweichungen (durch den Gebrauch) zu korrigieren.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 18:12 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > Wie ich aus deinen Äußerungen schlussfolgern darf, hast du noch nie beim > Einstellen einer Skibindung zugesehen.
Stimmt, ich überlege rein theoretisch.
> Wie es ist, wenn der > Anpressdruck der Bindung am Schuh zu hoch ist, hast du sicherlich schon > einmal - bewusst oder unbewusst - selbst erlebt. Nämlich exakt dann, > wenn du Schnee am Schuh (vorn oder hinten) oder aber in der Bindung > hattest und sich die Bindung trotz aller Gewalt nicht schließen ließ.
Ok, jetzt glaube ich etwas zu verstehen. Das Auslösen der Bindung hängt doch vom Anpressdruck ab. Ist der Anpressdruck hoch und damit die Kraft vom Schuh auf den Ski drückt, so wirkt auch eine Kraft welche die Bindung öffnet (Kraft gleich Gegenkraft).
Und über den Anpressdruck kann auch der Schuh eingehen. Dickere Sohle z.B. erzeugt bei gleicher Bindungseinstellung höheren Anpressdruck und damit löst die Bindung schon bei einer geringeren Kraft meinerseits aus.
Damit verstehe ich das die Dicke der Sohle relevant ist. Danke!
Gruß, Jan
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 20:39 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys wrote:
>> Hast du mal daran gedacht, dass bei zu hohem Anpressdruck der Bindung >> an den Sohlenrand noch zusätzliche Deformation und auch Reibung >> (Reibungskoeffizient) auftreten wird? >> Hast du vorne eine seitliche Auslösung durch Backen/rotierendes >> Vorderteil, so tritt auch hier Reibung zwischen Schuhsohle und >> Bindungsplatte auf. Also jede Menge Koeffizienten, die in deine >> Überlegungen einfließen müssen. > > Stimmt, im Prinzip. > > Du sagst mir also mit anderen Worten, daß dies von den professionellen > Skibindungseinstellern (ich gebe mein Ski an einen > Skigeschäft/Verleih) alles berücksichtigt wird. Und das die alle diese > Werte kennen anhand des Schuhs den ich ihnen mitgebe.
Das ist einfach: Die Bindung wird ausgelöst (mit dem Schuh drin), die aufgetretenen Kräfte werden gemessen und die Bindung wird nachgestellt. Bis der Sollwert[1] erreicht ist. Was dann am Ende auf der Skala angezeigt wird, ist irrelevant. So siehst Du auch gleich, ob die Bindung reproduzierbar arbeitet oder etwa defekt ist. Der richtige Anpressdruck kann bei den mir bekannten Bindungen direkt an der Bindung abgelesen werden. Auch dazu brauchst Du den Schuh. Und ja, das Einstellen/Kontrollieren des Druckes ist selbstverständlich Bestandteil der Bindungseinstellung, ohne die wäre eine weitere Einstellung sinnfrei.
> Selbst wenn Sie > eine Tabelle aller Schuhe und Bindungen hätten, hängen diese > Koeffizienten sicher von der Zeit und Abnutzung des Skischuhs ab.
Damit man keine Tabelle braucht, und eben die Abnutzung mit berücksichtigt wird, braucht man den Schuh.
> Nein, ich glaube nicht das dies in die näherungsweise richtige bzw. > übliche Einstellung der Bindung eingeht. [...]
Doch, tut sie. In vielen Skigeschäften kann man beim Einstellen zusehen. Mach das einfach mal.
Gruß Harald
[1] Der Sollwert wird IIRC anhand von Geschlecht, Körpergewicht, Körpergröße, Sohlenlänge, Alter und Können, oft auch noch Knochenbau "errechnet" (in ner Tabelle nachgeschlagen). Mit "Können" schließt man wohl indirekt auf die zu erwartenden Geschwindigkeiten. Der Rennfahrer muß viel weiter zudrehen, als der Anfänger. Damit ist aber auch der Einsatzzweck gemeint. Einen Tourenski wird man sinnvollerweise anders einstellen, als den Riesenslalom fürs schnelle Fahren auf der Piste. Das Erheben der Parameter im Laden ist dabei ein Qualitätsmerkmal. In der "Massenabfertigung", wird halt großzügig geschätzt. So ist zumindest meine Erfahrung.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 16:56 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Jan van Heys schrieb: >> Zum Einstellen der Bindung muss zwingend der richtige Anpressdruck der=
>> Bindung auf den Schuh eingestellt sein. Wie willst Du das machen, ohne=
>> den Schuh zu haben? >> > > Wieso ist der Anpressdruck ausschlaggebend? Zugegeben ich weiss nicht > so genau wie das Bindungsteil hinten aufgebaut ist, aber wichtig damit > das Teil aufspringt ist doch das Überschreiten eines gewissen > Gesamtkraftwertes. Die Kraft pro Flächen (=3DDruck) ist doch egal. > Ich bin mir nicht ganz sicher welche Fläche da eingeht, aber nehmen > wir mal diese Stück welches hinten am Schuh übersteht und von der > Bindung arretiert wird (Gibts dafür ein Fachwort?). Angenommen > ich halbiere dieses (halbe Fläche), dann würde die Bindung doch > genau gleich auslösen. > Oder vielleicht ein kleines Gedankenexperiment: Angenommen ich > nehme einen Nadel mit bel. dünner Spitze dann wird der Druck > bei konstanter Kraft riesig. Also müsste ich mit einer Nadel die > Bindung mit verschwindend geringer Kraft auslösen können. > Zum Auslösen ist doch folglich die Kraft relevant. > > Der Anpressdruck, der angibt wie stark der Schuh auf den Ski > gedrückt wird, ist doch vollkommen unabhängig von der Kraft bei der= die > Bindung auslösen soll. > Ich möchte doch das die Bindung auslöst, wenn die Kraft z.B. an mei= nem > Knie zu gross wird, egal wie gross der Anpressdruck auf den Ski ist. > Egal ob der Schuh lose oder fest auf dem Ski ist, die Bindung soll > bei einer bestimmten Kraft aufgehen, die über mein Bein hinten unten > am Schuh wirkt. > > >> Je nach Solenlänge ändert sich der Hebel, und die Bindung löst a= nders >> aus. Die Schuhgrösse sagt auch nichts über die Solenlänge aus. = Sie >> variiert von Schuh zu Schuh. >> > > Über die Sache mit dem Hebel habe ich auch nachgedacht, aber wie soll=
> da der Hebel wirken. Letztendlich ziehe ich hinten mit einer gewissen > Kraft die auch hinten direkt wirkt. > Abgesehen davon gilt doch nur je länger der > Schuh umso stärker zieht die Kraft nach oben und je kürzer, desto m= ehr > Anteil nach vorne hat die Kraft. Dieser Unterschied ist aber winzig > und spielt hier keine Rolle. > > Ich sehe immer noch nicht wo die Bauart des Schuhs eingeht. > > >> Was eingestellt wird, hängt von den tatsächlich gemessenen Kräft= en ab, >> nicht von dem Schätzwert auf der Bindungsskala. Man kann sich zwar d= ie >> > > Was gibt denn jetzt diese Bindungsskala exakt an? Bzw. wofür ist sie > ein Mass? > > >> (Siehe Einstellanleitung des Herstellers), >> > > War leider nicht dabei. > > >> Mal ernsthaft, warum lässt Du das nicht beim nächsten Fachhändle= r >> einstellen? Das ist wirklich nicht teuer und dauert auch nur ein paar >> Minuten. >> > > Weil es hier im Norden nicht so einfach ist einen zu finden. > Und nachdem ich einmal drüber nachgedacht habe würde es mir auch Fr= eude > machen es zu verstehen, auch wenn ich trotzdem immer auf den Fachmann > zurückgreifen würde. > > > Ich hoffe ich nerve nicht mit meinen Überlegungen - dann einfach > ignorieren - aber ich versuche nur zu verstehen. > > Viele Grüsse, > Jan > Wenn du eine Tourenbindung von Silvretta hast, kann du ja mal in einen der folgenden Läden gehen: (die sollen zumindest lt. Hersteller die Skibindungen von Silvretta verkaufen, prizipiell kann das aber auch jedes Sportgeschäft, das eine Einstellanlage für Alpinskibindungen ha= t.) *SPORTHAUS NIS KNUDSEN KG* HOLSTENSTR. 79 24103 KIEL
Tel.: 0431 983830 Fax: 0431 9838383
E-Mail: info@knudsen.de <mailto:info@knudsen.de>
*REISESHOP* WALKERDAMM 18 A 24103 KIEL
Tel.: 0431 95661 Fax: 0431 95601
E-Mail: reiseshop-kiel@t-online.de <mailto:reiseshop-kiel@t-online.de>
*SPORTARENA GMBH 02891 * HERZOG-FRIEDICH-STR. 24103 KIEL
Tel.: 0431 6005470
Internet: [externer Link]
*SPORTPROFIMARKT HANSEN GMBH* MERGENTHALER STR. 20 24233 KIEL-RAISDORF
Tel.: 04307 8230 0 Fax: 04307 823023
E-Mail: intersport-profimarkt@t-online.de <mailto:intersport-profimarkt@t-online.de>
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querauslö sung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.01.06 18:19 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | > Der Anpressdruck, der angibt wie stark der Schuh auf den Ski > gedrückt wird, ist doch vollkommen unabhängig von der Kraft bei der die > Bindung auslösen soll.
Ok, hier habe ich unrecht. Der Anpressdruck führt zu einer Kraft, die Bindungsöffnent wirkt und ist damit relevant für die Einstellung der Bindung. Entschuldigung, da war ich wohl etwas begriffstutzig.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Tourenski: Einstellung Frontal- und Querausl ösung | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.02.06 01:45 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Tach. Marko Menge <marko.menge@am2712.de> wrote: > Jan van Heys schrieb: > > Ist die Skala genormt und gleiche Zahl bedeutet bei jeder > > Bindung gleiche Auslösekraft? Eigentlich ja.
> Einstellwerte sind immer ein Zusammenspiel von Skischuh und Bindung, > weshalb auch der Skischuh bei der Bindungseinstellung benötigt wird. Eigentlich nur bedingt: Das ist ja der Sinn von Normen, dass sie unabhängig funktionieren.
RicciE
| |  |
|