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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 11:27 Uhr
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Hallo allerseits,

es gibt ja noch immer analoge Höhenmesser für einen horrenden Preis.
Was spricht für ein analoges Gerät ausser der Unabhängigkeit von
einer Batterie?
Sind die wesentlich genauer?

Schöne Grüsse
Richard

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 12:23 Uhr
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rehbraten1@yahoo.de wrote:
> Hallo allerseits,
>
> es gibt ja noch immer analoge Höhenmesser für einen horrenden Preis.
> Was spricht für ein analoges Gerät außer der Unabhängigkeit von
> einer Batterie?
> Sind die wesentlich genauer?

Ich kenne Höhenmesser aus dem Fallschirmsport und dort herrscht immer
noch das Analoge vor. Speziell der Marke Barigo. Der für mich erkennbare
Vorteil ist deren fast absolute Zuverlässigkeit. Allerdings muss man sie
vor jedem Aufstieg "eichen", besser kalibrieren. Und wenn es dann keinen
Wettersturz gibt, sind sie auch sehr genau. Preis: zwischen 109 € und
120 €. Die Skala ist für unsere Zwecke recht groß und grob, wird aber
auch feiner geliefert.

Digitale Höhenmesser sollten aber auch inzwischen zuverlässig sein.
Zumindest sind sie deutlich kleiner und handlicher (was in der
Fallschirmspringerei nicht erwünscht ist, da man im Freifall froh ist,
wenn man die Situation mit einem schnellen Blick erkennt).
Auch hier ist aber Kalibrieren angesagt.

Noch mehr High-Tech bekommt man aber mit den GPS-Geräten. Kalibrieren
ist hier unnötig. Allerdings ist durch die verwendete Triangulation
(Satellitenposition hauptsächlich oben) die Höhengenauigkeit deutlich
unpräziser, als deren horizontale Genauigkeit. Dann kommt noch
Satellitenabschattung durch die Berge auf denen Kletterer nun mal
klettern hinzu. Meist sogar sehr nah an senkrechten Wänden. Hier gibt
das GPS meist auf. Auch spielen in den Bergen Signallaufzeiten von an
den Bergen reflektierten GPS Signalen eine Rolle und machen die Geräte
somit ungenauer. Ein guter Kompromiss sind da Geräte, wie das Garmin
GPSmap 76S, welches zusätzlich zu seinem GPS Empfangsteil einen
barometrischen Sensor und einen magnetischen Sensor (Kompass)
beinhaltet. Wenn das GPS Signal mal nichts mehr aussagt, werden diese
Sensoren als Quelle benutzt. Allerdings kosten diese Geräte auch einiges
mehr. In letzter Zeit sind allerdings deutliche Preisverfalle zu
verzeichen. Auch haben die Hersteller kleinere und preiswertere Geräte
für Wanderer auf den Markt gebracht. Ein weiterer, und immens wichtiger,
Vorteil dieser neuen kleinen Geräte: sie arbeiten mit neuartigen Chips
die deutlich weniger Strom verbrauchen und somit längere Laufzeiten
ermöglichen. Klassische GPS Geräte sind Batteriefresser und man schaltet
sie lieber zwischendurch aus. Was aber den kalibrierten Barometern nicht
unbedingt die Kalibrierung sichert.
Das neue kleine Rino 130 <[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster #>
enthält sogar einen Empfänger für Wetterreports. Vermutlich funktioniert
dies aber nur in den Kanada, USA. Noch ein Vorteil dieses Gerätes: es
sendet die augenblickliche Position auf GMRS Kanälen. So könnte die
Bergrettung bei Bedarf sofort vor Ort sein.

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 21:55 Uhr
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 22:24 Uhr
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Manfred Daeumling wrote:

> Ich hoffe dass die neuen SIRF Chips ihren Weg auch in die 76iger Serie
> finden - die sind nämlich empfindlicher als die alten, sodass Blätter
> oder der nasse Rucksack kein Problem mehr sein dürften.

Ich besitze selber das GPSmap 76S. Ein nettes Teil, aber kein gut
sichtbares Display und ein Batteriefresser. Dass Garmin die SIRF Chips
dort mal einbaut glaube ich eher nicht. Vielmehr werden sie, auch aus
Profitgründen, eine neue Baureihe mit viel Getöse auf den Markt bringen
und als das Nonplusultra-Gerät verkaufen wollen.
Ist aber auch eh egal wie das neue Gerät dann heißen wird, alte Chips
wird auch Garmin nicht mehr verbauen können. Die Konkurrenz schnarcht
nicht. Wichtig für Mauergeckos ist nur, dass das Teil auch einen
barometrischen Sensor enthält, der bei GPS-Signalabschattung und zu nah
beieinander stehen Satelliten im Zenit die laufende Höhenmessung übernimmt.

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 12:33 Uhr
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> Sind die wesentlich genauer?

Sind denn nicht alle 'digitalen' Höhenmesser nicht letzendlich
analoge (Druckdosen) mit lediglich digitaler Anzeige. Dann
wäre doch die Dose selber der Knackpunkt, egal ob analog
oder digital. Oder sehe ich das falsch ?

Grüße, PeterCS.

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 12:44 Uhr
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Peter-Cornelius Spaeth schrieb:

>> Sind die wesentlich genauer?
>
>
> Sind denn nicht alle 'digitalen' Höhenmesser nicht letzendlich
> analoge (Druckdosen) mit lediglich digitaler Anzeige. Dann
> wäre doch die Dose selber der Knackpunkt, egal ob analog
> oder digital. Oder sehe ich das falsch ?
>
> Grüsse, PeterCS.

Meines Wissens funktionieren alle digitalen Höhenmesser nach dem
Druckdosenprinzip, wobei jedoch gegenüber den analogen Geräten die
Zeigermechanik durch einen Piezosensor ersetzt wird, der die
Zeigerbewegung in ein elektrisches Signal umwandelt. Letztlich
entscheidend für die Reaktionszeit (Trägheit) der Anzeigeeinheit ist =

dann nur der AD-Wandler, der das elektrische Ananlogsignal wiederum in
ein Digitalsignal umsetzt. Die (Auflöse-)Genauigkeit der digitalen
Anzeige wird auch wiederum durch die Genauigkeit des AD-Wandlers (10-bit =

=3D 1024 Stufen; 12-bit =3D 4096 Stufen) bestimmt. Weiteres
Verzögerungsglied kann dann noch der Prozessor des Gerätes selbst sei=
n,
der mathematische Operationen mit dem Digitalsignal (z.B. Umrechnung
Signal->Druck->Höhe etc.) durchführt.

Marko
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 13:20 Uhr
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"Marko Menge" <marko.menge@am2712.de> schrieb im Newsbeitrag
news:436b49a0$0$21949$9b4e6d93@newsread2.arcor-online.net...
Peter-Cornelius Spaeth schrieb:

>> Sind die wesentlich genauer?
>
>
> Sind denn nicht alle 'digitalen' Höhenmesser nicht letzendlich
> analoge (Druckdosen) mit lediglich digitaler Anzeige. Dann
> wäre doch die Dose selber der Knackpunkt, egal ob analog
> oder digital. Oder sehe ich das falsch ?
>
> Grüße, PeterCS.

Meines Wissens funktionieren alle digitalen Höhenmesser nach dem
Druckdosenprinzip, wobei jedoch gegenüber den analogen Geräten die
Zeigermechanik durch einen Piezosensor ersetzt wird, der die
Zeigerbewegung in ein elektrisches Signal umwandelt.

Die "Dose" besteht aus einem ca. 1/3 mm großen Sensor, wobei bildlich
gesprochen der Dosendeckel aus einem Siliziumelement besteht und der Boden
aus einer Glasplatte. Innendrin ein Vakuum. Der sich verändernde Widerstand
des Siliziumelements je nach Biegung wird mit Piezo-Sensoren gemessen und
per A/D-Wandler an den Prozessor gegeben, der im EPROM am besten auch noch
eine Korrekturtabelle in Kombination mit Daten aus einem Temperatursensor
enthält. Empfindlichkeit mit 14-bit-AD-Wandler bis ca. 30 cm.
Ciao
Herbert

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 18:34 Uhr
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Hallo Herbert,

Herbert Rieger schrieb:
> Meines Wissens funktionieren alle digitalen Höhenmesser nach dem
> Druckdosenprinzip, wobei jedoch gegenüber den analogen Geräten die
> Zeigermechanik durch einen Piezosensor ersetzt wird, der die
> Zeigerbewegung in ein elektrisches Signal umwandelt.
>
> Die "Dose" besteht aus einem ca. 1/3 mm großen Sensor, wobei bildlich
> gesprochen der Dosendeckel aus einem Siliziumelement besteht und der Boden
> aus einer Glasplatte. Innendrin ein Vakuum. Der sich verändernde Widerstand
> des Siliziumelements je nach Biegung wird mit Piezo-Sensoren gemessen und
> per A/D-Wandler an den Prozessor gegeben, der im EPROM am besten auch noch
> eine Korrekturtabelle in Kombination mit Daten aus einem Temperatursensor
> enthält. Empfindlichkeit mit 14-bit-AD-Wandler bis ca. 30 cm.

Bist Du sicher daß diese Armbanduhr-Höhenmesser _so_ konstruiert sind?
Quelle?

Gruß, Martin
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 19:33 Uhr
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"Martin Figge" <figge@ims.fhg.de> schrieb im Newsbeitrag
news:436b9bba@news.fhg.de...
> Hallo Herbert,

> > Herbert Rieger schrieb:

>> Meines Wissens funktionieren alle digitalen Höhenmesser nach dem
>> Druckdosenprinzip, wobei jedoch gegenüber den analogen Geräten die
>> Zeigermechanik durch einen Piezosensor ersetzt wird, der die
>> Zeigerbewegung in ein elektrisches Signal umwandelt.

>> Die "Dose" besteht aus einem ca. 1/3 mm großen Sensor, wobei bildlich
>> gesprochen der Dosendeckel aus einem Siliziumelement besteht und der
>> Boden aus einer Glasplatte. Innendrin ein Vakuum. Der sich verändernde
>> Widerstand des Siliziumelements je nach Biegung wird mit Piezo-Sensoren
>> gemessen und per A/D-Wandler an den Prozessor gegeben, der im EPROM am
>> besten auch noch eine Korrekturtabelle in Kombination mit Daten aus einem
>> Temperatursensor enthält. Empfindlichkeit mit 14-bit-AD-Wandler bis ca.
>> 30 cm.
>
> Bist Du sicher daß diese Armbanduhr-Höhenmesser _so_ konstruiert sind?
> Quelle?

Der erste Abschnitt sieht wegen eines Zitierfehlers (OE sei Dank) so aus,
als ob er von mir stamme, ist er aber nicht. Mechanische Teile gibts in
solchen Uhren natürlich nicht.
Oder versuch mal, eine normale barometrische (mechanische) Dose drin
unterzubringen ;-)

Ciao
herbert

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 22:10 Uhr
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Martin Figge wrote:

> Bist Du sicher daß diese Armbanduhr-Höhenmesser _so_ konstruiert sind?
> Quelle?

Ich denke auch, dass es sich eher um diese preiswerten
Halbleiter-Barometer handelt, bei denen ein Siliziumstab, der sich durch
Aussendruck über eine Kammer unter Druck biegt zu einer zweiten
gegenüberliegenden leitenden Fäche ein kapazitives Element bildet und
per Frequenz somit sehr einfach gemessen werden kann. Das ist extrem
preiswert und fast unkaputtbar.

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen05.11.05 09:26 Uhr
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>> Die "Dose" besteht aus einem ca. 1/3 mm großen Sensor, wobei bildlich
>> gesprochen der Dosendeckel aus einem Siliziumelement besteht und der
>> Boden aus einer Glasplatte. Innendrin ein Vakuum. Der sich verändernde
>> Widerstand des Siliziumelements je nach Biegung wird mit
>> Piezo-Sensoren gemessen und per A/D-Wandler an den Prozessor gegeben,
>> der im EPROM am besten auch noch eine Korrekturtabelle in Kombination
>> mit Daten aus einem Temperatursensor enthält. Empfindlichkeit mit
>> 14-bit-AD-Wandler bis ca. 30 cm.
>
>
> Bist Du sicher daß diese Armbanduhr-Höhenmesser _so_ konstruiert sind?
> Quelle?

Habe nach Kauf einer Casio "Minya Konka" zufällig noch einen Link zur
Funktionsweise des Casio-Sensors parat. Vielleicht trägt der ja hier zum
Funktionsverständnis bei:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

[ZITAT]
DRUCK-SENSOR
In diesem Sensor ist eine Silikonschicht über einen luftleeren
Hohlkörper gespannt. Diese Schicht reagiert auf Veränderungen im
Umgebungsdruck - indem sie sich ausdehnt oder zusammenzieht. Um diese
Reaktion zu messen, sind vier Widerstände in das Silikon eingelassen,
die an einen elektrischen Kreislauf samt Mikroprozessor angeschlossen sind.

Angenommen, Sie erklimmen einen Berggipfel. Je höher Sie kommen, desto
mehr verändert sich die Oberfläche des Silikons. Die Widerstände werden
davon beeinflusst und der Mikroprozessor wandelt die Werte in
Höhenangaben um.
[ZITAT ENDE]

Gruß
Ilja

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen05.11.05 11:35 Uhr
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Ilja Keseberg wrote:

> [ZITAT]
> DRUCK-SENSOR
> In diesem Sensor ist eine Silikonschicht über einen luftleeren
> Hohlkörper gespannt. Diese Schicht reagiert auf Veränderungen im
> Umgebungsdruck - indem sie sich ausdehnt oder zusammenzieht. Um diese
> Reaktion zu messen, sind vier Widerstände in das Silikon eingelassen,
> die an einen elektrischen Kreislauf samt Mikroprozessor angeschlossen sind.

Immer diese japanischen englisch-deutsch Übersetzungen. Das englische
silicon wird ins deutsche Silizium übersetzt. Als Silikone bezeichnet
man hier Kunststoffe aus der Gruppe der Elastomere, in dessen Molekülen
Silicium statt Kohlenstoff eingebettet ist.

Ansonsten, die Beschreibung des Drucksensors ist soweit korrekt.
Allerdings wird außer der Messung der mechanischen Verspannung der
Siliziumfläche bei anderen Sensorbauformen auch die Kapazität
gegenüberliegender Flächen gemessen. Die Bauform ist soweit fast gleich,
allerdings sind die Sensoren einfacher zu konstruieren, die
Auswerteelektronik ist dafür aufwändiger.

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 16:16 Uhr
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* Marko Menge <marko.menge@am2712.de> wrote:

> Letztlich entscheidend für die Reaktionszeit (Trägheit) der
> Anzeigeeinheit ist dann nur der AD-Wandler

Was für den Alpinisten höchstens dann von Interesse ist, wenn er sich
im freien Fall die Wand hinunter bewegt.

CicloSport behauptet von sich den weltweit genauesten Minisensor in
die "Alpin 5" eingebaut zu haben. Und er ist wirklich sehr
genau. Angeblich beträgt die interne Auflösung 25cm, die angezeigte
1m.

Und wenn ich die Uhr vom Tisch auf den Boden lege, bekomme ich
tatsächlich eine um 1m niedrigere Höhe angezeigt. Gehe ich damit in
ein anderes Stockwerk, beträgt der angezeigte Unterschied 3m. Der
Sprung um den einen Meter ist also kein Zufall.

Nachdem das Ding als Armbanduhr getragen, jederzeit schnell abgelesen
werden kann und zudem noch andere Dinge wie vertikale
Geschwindigkeiten anzeigen kann, sogar die Uhrzeit ;-), finde ich
diese Art für den alpinen Einsatz weitaus brauchbarer als jedes andere
Gerät.

Er soll mich korrigieren aber der OP meinte wohl eher
"Höhenmesser: mechanisch versus elektronischer Anzeige".

Jo
--
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 16:47 Uhr
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Josef Bartmann schrieb:

>* Marko Menge <marko.menge@am2712.de> wrote:
>
>
>
>>Letztlich entscheidend für die Reaktionszeit (Trägheit) der
>>Anzeigeeinheit ist dann nur der AD-Wandler
>>
>>
>
>Was für den Alpinisten höchstens dann von Interesse ist, wenn er sic=
h
>im freien Fall die Wand hinunter bewegt.
>
>CicloSport behauptet von sich den weltweit genauesten Minisensor in
>die "Alpin 5" eingebaut zu haben. Und er ist wirklich sehr
>genau. Angeblich beträgt die interne Auflösung 25cm, die angezeigte
>1m.
>
>Und wenn ich die Uhr vom Tisch auf den Boden lege, bekomme ich
>tatsächlich eine um 1m niedrigere Höhe angezeigt. Gehe ich damit in
>ein anderes Stockwerk, beträgt der angezeigte Unterschied 3m. Der
>Sprung um den einen Meter ist also kein Zufall.
>
>Nachdem das Ding als Armbanduhr getragen, jederzeit schnell abgelesen
>werden kann und zudem noch andere Dinge wie vertikale
>Geschwindigkeiten anzeigen kann, sogar die Uhrzeit ;-), finde ich
>diese Art für den alpinen Einsatz weitaus brauchbarer als jedes andere=

>Gerät.
>
>Er soll mich korrigieren aber der OP meinte wohl eher
>"Höhenmesser: mechanisch versus elektronischer Anzeige".
>
>Jo
>
>
Hallo Josef,
ich wüsste jetzt nicht, dass es mechanische Höhenmesser mit digitaler=

Anzeige gibt. Meines Wissens gibt es nur mechanische Geräte mit Zeiger =

und elektronische Sensoren mit digitaler Anzeige.
Deshalb kann man sagen, dass elektronische Höhenmesser mit aktueller
Technik den analogen Geräten von der Anzeigegenauigkeit her mindestens =

ebenbürtig sind, vom Bedienkomfort und der Multifunktionalität diese =
um
vielfaches übertreffen.
Nachteile? Batterien und tiefe Temperaturen? Hat dazu jemand Erfahrungen

Marko
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 17:22 Uhr
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Hallo Marko

> ich wüsste jetzt nicht, dass es mechanische Höhenmesser mit digital=
er
> Anzeige gibt. Meines Wissens gibt es nur mechanische Geräte mit Zeige=
r
> und elektronische Sensoren mit digitaler Anzeige.
Kannst Du mir die physikalische Grundlage eines solchen elektronischen
Sensors sagen, der nicht auf dem simplen mechanischen Prinzip der
Druckdose beruht?

Ich glaube da hat der Josef schon recht. Gemessen wird immer mechanisch, =

nur angezeigt und ausgewertet wird unterschiedlich.

> Deshalb kann man sagen, dass elektronische Höhenmesser mit aktueller =

> Technik den analogen Geräten von der Anzeigegenauigkeit her mindesten=
s
> ebenbürtig sind, vom Bedienkomfort und der Multifunktionalität dies=
e um
> vielfaches übertreffen.
Sorry, aber der Bedienkomfort meines mechanischen Eschenbach ist selbst
mit Faeustlingen im tiefsten Winter einmalig gut: Griff in die
Hosentasche, draufkucken, fertig.

> Nachteile? Batterien und tiefe Temperaturen?
Ist bei armbanduhrartigen Geraete wohl relativ unproblematisch, wenn die =

Uhr wirklich auf der Haut getragen wird. Bei tiefen Temperaturen (=3Dviel=

Klamotten am Arm) nervt das auf die Uhr kucken ggf ziemlich.

Weiterer Nachteil: siehe Bedienkomfort des mechanischen. Winzknoepfe an
einer Armbanduhr druecken ist nicht unter jeder Bedingung praktisch (von =

Bedinung mit Handschuhen fang ich garnicht an). Wenn man eine Hand zum
Festhalten in der Wand braucht, ist das sogar ziemlich unmoeglich...

Florian
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 17:26 Uhr
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Florian Anwander wrote:

> einer Armbanduhr druecken ist nicht unter jeder Bedingung praktisch (von
> Bedinung mit Handschuhen fang ich garnicht an). Wenn man eine Hand zum
> Festhalten in der Wand braucht, ist das sogar ziemlich unmoeglich...

Mal eine Frage: Wenn du so in der Wand hängst, dass du dich mit einer
Hand unbedingt an der Wand festhalten musst, hast da da sicher nicht
andere Probleme, als die aktuelle Höhe auf einem Höhenmesser abzulesen?

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 17:50 Uhr
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Hi,
"Reiner Schischke" <reiner.schischke@free.fr> schrieb im Newsbeitrag
news:436b8bba$0$27413$8fcfb975@news.wanadoo.fr...
> Florian Anwander wrote:
>
> > einer Armbanduhr druecken ist nicht unter jeder Bedingung praktisch (von
> > Bedinung mit Handschuhen fang ich garnicht an). Wenn man eine Hand zum
> > Festhalten in der Wand braucht, ist das sogar ziemlich unmoeglich...
>
> Mal eine Frage: Wenn du so in der Wand hängst, dass du dich mit einer
> Hand unbedingt an der Wand festhalten musst, hast da da sicher nicht
> andere Probleme, als die aktuelle Höhe auf einem Höhenmesser abzulesen?
>
> --
> Fiat lux!
> Reiner
mir gehts da eher wie Florian: KISS-Geraete bevorzuge ich ganz klar im
Ernstfall mehr oder minder ausgereiften Hightech-Teilen.
Gerade dann, wenn man z.B. den Hoehenmesser am dringensten benoetigt,
streikt die Batterie, laesst sich das Teil mehr ablesen oder sonst etwas.
Aber natuerlich kommt es immer darauf an, wofuer bzw. unter welchen
Umstaenden man den Hoehenmesser benoetigt/gebraucht. Wenn man bei der
Wanderung ab und zu mal ablesen mag, ist das Geraet am Armgelenk sicher
praktischer ...
Gruss
Burkhardt

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen07.11.05 09:59 Uhr
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Hallo Reiner

> Mal eine Frage: Wenn du so in der Wand hängst, dass du dich mit einer=

> Hand unbedingt an der Wand festhalten musst, hast da da sicher nicht
> andere Probleme, als die aktuelle Höhe auf einem Höhenmesser abzule=
sen?
Wenn die Frage ist, ob Du in dieser Hoehe rausqueren musst, oder erst
dreissig Meter weiter oben, und wenn das rausqueren ein Point of no
return ist - dann kann das ziemlich relevant sein.

Florian
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen07.11.05 12:07 Uhr
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Bonjour Florian,

Florian Anwander wrote:

>> Mal eine Frage: Wenn du so in der Wand hängst, dass du dich mit einer
>> Hand unbedingt an der Wand festhalten musst, hast da da sicher nicht
>> andere Probleme, als die aktuelle Höhe auf einem Höhenmesser abzulesen?

> Wenn die Frage ist, ob Du in dieser Hoehe rausqueren musst, oder erst
> dreissig Meter weiter oben, und wenn das rausqueren ein Point of no
> return ist - dann kann das ziemlich relevant sein.

Wenn du dabei auf einen Höhenmesser angewiesen sein solltest und der
zeigt wegen Wettersturz gerade mal nicht die korrekte Höhe an, dann wird
es wirklich ein Point of no return. OK, ich gebe zu, ist ziemlich selten
und die Frage rhetorisch, aber so wiet ich davon ausgehe, sollte ein
alpiner Kletterer seine Route im Kopf haben und nicht Instrumenten
anvertrauen.

--
Fiat lux!
Reiner
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 17:54 Uhr
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Florian Anwander schrieb:

> Hallo Marko
>
>> ich wüsste jetzt nicht, dass es mechanische Höhenmesser mit digita=
ler
>> Anzeige gibt. Meines Wissens gibt es nur mechanische Geräte mit
>> Zeiger und elektronische Sensoren mit digitaler Anzeige.
>
> Kannst Du mir die physikalische Grundlage eines solchen elektronischen =

> Sensors sagen, der nicht auf dem simplen mechanischen Prinzip der
> Druckdose beruht?
>
> Ich glaube da hat der Josef schon recht. Gemessen wird immer
> mechanisch, nur angezeigt und ausgewertet wird unterschiedlich.
>
>> Deshalb kann man sagen, dass elektronische Höhenmesser mit aktueller=

>> Technik den analogen Geräten von der Anzeigegenauigkeit her
>> mindestens ebenbürtig sind, vom Bedienkomfort und der
>> Multifunktionalität diese um vielfaches übertreffen.
>
> Sorry, aber der Bedienkomfort meines mechanischen Eschenbach ist
> selbst mit Faeustlingen im tiefsten Winter einmalig gut: Griff in die
> Hosentasche, draufkucken, fertig.
>
>> Nachteile? Batterien und tiefe Temperaturen?
>
> Ist bei armbanduhrartigen Geraete wohl relativ unproblematisch, wenn
> die Uhr wirklich auf der Haut getragen wird. Bei tiefen Temperaturen
> (=3Dviel Klamotten am Arm) nervt das auf die Uhr kucken ggf ziemlich.
>
> Weiterer Nachteil: siehe Bedienkomfort des mechanischen. Winzknoepfe
> an einer Armbanduhr druecken ist nicht unter jeder Bedingung praktisch =

> (von Bedinung mit Handschuhen fang ich garnicht an). Wenn man eine
> Hand zum Festhalten in der Wand braucht, ist das sogar ziemlich
> unmoeglich...
>
> Florian

Hi Florian,
natürlich meinte ich auch, dass bei allen das Prinzip der Druckdose
genutzt wird...wie gross oder klein diese auch immer sein mag. Hab mich =

da etwas falsch augedrückt. ;-)

Ich muss zugeben, dass ich, nachdem ich wohl eines der ersten ersten
digitalen Handgeräte (Avocet Vertec) hatte, jedoch dieses nach ca. 12
Monaten mit massiven Korrosionserscheinungen auf den Müll werfen musste=
,
wieder zu meinem guten alten Thommen 5000 zurückgekehrt bin. (Alter
unbekannt, weil vor Beginn meiner alpinen Karriere...)

Dennoch gehe ich davon aus, dass die aktuellen digitalen Geräte deutlic=
h
besser und v.a. langlebiger geworden sind. (Z.B. Batteriewechsel auch
ohne Fachwerkstatt.)
Und wenn man nur die gleichen Funktionen wie am Analoggerät im
Normalbetrieb benötigt (nämlich Höhe und ggf. Luftdruck), dann ich =
ja
auch kein Knöpfchendrücken notwendig.

Ich muss zudem auch Reiner Recht geben, dass ich kaum die aktuelle Höhe=

brauche, wenn ich mich irgendwo festklammern muss. Das geht ja mit
deinem Eschebachgerät auch nicht so einfach. ;-)

Bei aller Präzision der digitalen Geräte (25-30 cm) sei doch aber
angemerkt, dass die tageszeitlichen Druckschwankungen, ja sogar die
lokalen Schwankungen um ein vielfaches grösser sind. (Ausgenommen etwa=

Fälle, dass du deine Kletterwand mit dem Gerät vermessen willst. Das =

geht mit einem Theodoliten aber wohl noch besser und einfacher.)

Marko
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 18:39 Uhr
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[Marko's Erfahrungen mit Avocet und Bemerkung über Druckschwankungen]

... kann ich unterschreiben, möchte ich ergänzen:

Auch die (grünen) Suuntos (Explorer?) hatten Probleme,
meine Suunto habe ich enttäuscht verkauft. Ist aber Irrglaube
ein rein mechanischer Eschenbach gehe nie kaputt.
Bei einem geliehenen (zugegebenermaßen alten) Eschenbach
blieb mir diesen Sommer die Nadel hängen. Bei der Rückgabe:
'ich war's nicht' ;-)

Genauigkeit sollte man nicht überbewerten. Wie Marko
erwähnt relativieren die natürlichen Luftdruckschwankungen
das gewaltig. Und sind oft genau in der Notsituation
(Orientierung in einem Wetterumsturz z.B.) am größten

Jetzt habe ich eine Tissot Touch, bisher geht das Teil.
Leider unbeleuchtet und kleine Digi Anzeige. Ein
Thommen (gehört jetzt zu Onneken) scheint mir immer
noch das robusteste zu sein wenn es wirklich in's
Grobe geht. Oder hat jemand damit schlechte
Erfahrungen gemacht ?

Mir jedenfalls ist aller Batteriekrempel suspekt.

Mein Alptraumbergsteiger: Suunto, Digitalkamera,
Polar Pulsuhr, Handy, GPS, MP3 Player, Handheld (*)
Im Winter natürlich noch das LVS. Fehlt noch der Solarpad
und der persönliche Sherpa. Oder hab' ich was vergessen ?

Grüße, Peter

(*) Alles schon erlebt...

 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 18:30 Uhr
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Hallo Florian,

Florian Anwander schrieb:
> Kannst Du mir die physikalische Grundlage eines solchen elektronischen
> Sensors sagen, der nicht auf dem simplen mechanischen Prinzip der
> Druckdose beruht?
> Ich glaube da hat der Josef schon recht. Gemessen wird immer mechanisch,
> nur angezeigt und ausgewertet wird unterschiedlich.

ich muß einschränken daß ich nicht genau weiß, wie die "elektronischen"
Höhenmesser konstruiert sind. Ich hätte eigentlich gedacht, man wertet
direkt die Kapazität der Druckdose (an Atmosphäre) relativ zu einer
verschlossenen Druckdose (unveränderlicher Druck, Referenzkapazität)
aus? Da wäre dann nichts mechanisch.

Stimme zu, einen vollmechanischen (Drucklibelle + Zeiger) Messer mit
"Digital"anzeige gibt's wohl kaum noch.

Gruß, Martin
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen07.11.05 15:50 Uhr
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Martin Figge schrieb:
> Florian Anwander schrieb:
>> Kannst Du mir die physikalische Grundlage eines solchen elektronischen
>> Sensors sagen, der nicht auf dem simplen mechanischen Prinzip der
>> Druckdose beruht?
>> Ich glaube da hat der Josef schon recht. Gemessen wird immer
>> mechanisch, nur angezeigt und ausgewertet wird unterschiedlich.
>
> ich muß einschränken daß ich nicht genau weiß, wie die "elektronischen"
> Höhenmesser konstruiert sind. Ich hätte eigentlich gedacht, man wertet
> direkt die Kapazität der Druckdose (an Atmosphäre) relativ zu einer
> verschlossenen Druckdose (unveränderlicher Druck, Referenzkapazität)
> aus? Da wäre dann nichts mechanisch.

Nach Iljas Link wird scheinbar (wenigstens bei Casio) eine
Widerstandsbrücke gemessen, es bleibt aber auch so eine elektronische
Messung. Alles andere hätte mich auch sehr überrascht.

Gruß, Martin
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen17.11.05 13:32 Uhr
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> Nachteile? Batterien und tiefe Temperaturen? Hat dazu jemand Erfahrungen?
>
> Marko
>

Hi!

Thema Temperaturen: Flüssigkristallanzeigen werden mit tieferen
Temperaturen immer langsamer. Hab bei meiner Avocet erlebt, dass es
einige Sekunden gedauert hat, bis sich die Anzeige aktualisierte. Ich
trage sie mit dem flexiblien Band über dem Handschuh und bei -30°C und
Wind kühlt die Oberseite ganz schön aus...
Andererseits wird die Unterseite durch den Kontakt zum Handschuh etwas
"beheizt". Batterie war noch nie ein Problem.

Meine Casio Tripple Sensor zeigt aber immer "Bat" an, wenn ich ich mich
irgendwo im Gelände orientieren will und den digitalen Kompass
anwerfe...braucht wohl besonders viel Strom/Spannung. Liegt wohl am
Hall-Sensor.

Gruß
Elmar
 
 
 
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Höhenmesser analog versus digital

Bergsteiger beim Bergsteigen04.11.05 12:33 Uhr
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rehbraten1@yahoo.de schrieb:

>Hallo allerseits,
>
>es gibt ja noch immer analoge Höhenmesser für einen horrenden Preis.=

>Was spricht für ein analoges Gerät ausser der Unabhängigkeit von
>einer Batterie?
>Sind die wesentlich genauer?
>
>Schöne Grüsse
>Richard
>
>
>
Die einen sind eben analog, die anderen digital. Das ist wie beim
gewöhnlichen Multimeter auch. Früher gab es nur analoge Geräte, dan=
n
kamen die digitalen. Letztlich geht es doch nur darum, wie stelle ich
den aktuell herrschenden Luftdruck dar und bringe in in Relation zu
einer vorher eingestellten Referenzhöhe.
Als einzigen Nachteil der digitalen Geräte erscheint mir, dass man in
sehr grosser Kälte mit stark abfallender Batteriespannung und ggf.
einfrierendem LC-Display zu kämpfen hat. Wie sich derartige Bedingungen=

auf die Mechanik eines Analoggerätes auswirken, ist eine andere
Fragestellung.

Grüsse,
Marko
 
 
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