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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Montag 24. Oktober 2005, 16:06 Uhr 18 französische und nepalesische Bergsteiger im Himalaya gestorben
Kathmandu (dpa) - Bergsteiger-Drama im Himalaya: Die seit Mittwoch vergangener Woche in Nepal vermissten sieben Franzosen und elf Nepalesen sind tot. Die Himalaya-Rettungsvereinigung teilte mit, eine Lawine habe die Teilnehmer der französisch geführten Expedition unter sich begraben. Die Leichen seien noch nicht geborgen worden. Der Kontakt zu der 22-köpfigen Gruppe war am Mount Kangaru im Westen Nepals abgebrochen. Es handelt sich um einen der schwersten Bergsteiger-Unfälle im Himalaya in den vergangenen Jahren.
"Alle Mitglieder der französischen Expedition zum Berg Kangguru sind tot", sagte der Präsident der nepalesischen Bergwacht, Bikram Neupane, in Kathmandu. Nur vier Sherpas der 22-köpfigen Gruppe, die den fast 7000 Meter hohen Kangguru erklimmen wollte, konnten am Wochenende per Hubschrauber gerettet werden.
"Es gab so viel Schnee, dass es unmöglich war, jemanden zu finden", sagte HRA-Präsident Neupane. "Selbst die Armee, die mit Hubschraubern suchte, hat niemanden entdecken können." Der private Fernsehsender Nepal 1 hatte bereits am Sonntag berichtet, die Kletterer seien tot.
Ein für die Jahreszeit ungewöhnlich früh gekommener Schneesturm und ein Lawinenabgang hatten die Gruppe am Donnerstag festgesetzt. Am Sonntag konnten die Rettungskräfte eine vorübergehende Wetterberuhigung nutzen und die vier Nepalesen bergen. Die Träger sagten, sie hätten nur überlebt, weil sie während des Schneesturms nicht im Zelt gewesen seien.
Zurzeit ist Hochsaison im Himalaja: Die Bergtouren werden in dem kurzen Zeitraum zwischen dem Ende des Monsun im September und dem Beginn des Wintereinbruchs Ende Oktober organisiert.
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