|  | Newsgroup - de.rec.alpinismus | | | Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum) | | | Zurück zur Übersicht |  | Unfall im Kanton St. Gallen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.09.05 14:24 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Donnerstag 29. September 2005, 09:05 Uhr Drei Schweizer Bergsteiger abgestürzt
St. Gallen (dpa) - Drei Schweizer Bergsteiger sind im Kanton St. Gallen abgestürzt und getötet worden. Das gab die Kantonspolizei bekannt. Unter ihnen war bei einer Abseilaktion in 130 Meter Höhe ein Standplatz weggebrochen. Zwei Männer und eine Frau stürzten in die Tiefe. Bei den 48, 43 und 41 Jahre alten Kletterern habe es sich um eine erfahrene und gut ausgerüstete Seilschaft gehandelt. Eine vierte Kletterin wurde unverletzt aus der Wand geborgen.
QUELLE: (dpa) <[externer Link] >
-- Quibusdam aegris gratulatio fit, cum ipsi aegros se esse senserunt oder gehe googeln.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Unfall im Kanton St. Gallen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.09.05 15:32 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Reiner,
ich will Dich jetzt nicht schlecht machen oder angreifen. Irgendwie stellt sich mir aber die Frage ob man den Tod eines jeden Bergsteigers unbedingt noch "promoten" muss. Traurig genug wenn so etwas geschieht. Das persönliche Umfeld der Betroffenen wird es wohl so oder so auch erfahren.
Wenn Du du aus dem was geschehen ist Schlussfolgerungen für die Zukunft ziehen willst um Unfälle zu vermeiden dann ist das auch o.k.. Aber dann lass den Leuten auch diese Intention wissen.
Nur Nachrichten von Unfällen mit Toten und Selbstmorden einfach so mal zu posten ist meiner Meinung nach aber sinnlos und führt am Ende noch zu irgendwelchen pietätlosen Diskussionen wie Sie vor einem Jahr schon mal geführt wurden.
Servus Richard
Reiner Schischke schrieb:
> Donnerstag 29. September 2005, 09:05 Uhr > Drei Schweizer Bergsteiger abgestürzt > > St. Gallen (dpa) - Drei Schweizer Bergsteiger sind im Kanton St. Gallen > abgestürzt und getötet worden. Das gab die Kantonspolizei bekannt. Un= ter > ihnen war bei einer Abseilaktion in 130 Meter Höhe ein Standplatz > weggebrochen. Zwei Männer und eine Frau stürzten in die Tiefe. Bei den > 48, 43 und 41 Jahre alten Kletterern habe es sich um eine erfahrene und > gut ausgerüstete Seilschaft gehandelt. Eine vierte Kletterin wurde > unverletzt aus der Wand geborgen. > > QUELLE: > (dpa) <[externer Link] > > > -- > Quibusdam aegris gratulatio fit, cum > ipsi aegros se esse senserunt oder gehe googeln.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Unfall im Kanton St. Gallen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.09.05 16:33 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | rehbraten1@yahoo.de schrieb:
> ich will Dich jetzt nicht schlecht machen oder angreifen. > Irgendwie stellt sich mir aber die Frage ob man den Tod eines jeden > Bergsteigers unbedingt noch "promoten" muß. > Traurig genug wenn so etwas geschieht. Das persönliche Umfeld der > Betroffenen wird es wohl so oder so auch erfahren.
Es sollte ein jeder für sich selbst entscheiden, ob er ein solches Posting lesen und zur Kenntnis nehmen möchte oder nicht. Warum also nicht posten? ... Andererseits war der Artikel in den Yahoo-News so spärlich mit Informationen, dass es - meine persönliche Meinung - wenig Sinn machte, es hier zu veröffentlichen.
Und hier gibt's - für die Interessierten - noch ein paar Sätze zu den Hintergründen: [externer Link]
-- Frank Seeger frankfseeger@spamfence.net [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Unfall im Kanton St. Gallen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 29.09.05 22:32 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Guten Abend Richard,
rehbraten1@yahoo.de wrote:
> ich will Dich jetzt nicht schlecht machen oder angreifen. > Irgendwie stellt sich mir aber die Frage ob man den Tod eines jeden > Bergsteigers unbedingt noch "promoten" muß.
Auch schlechte Nachrichten gehören leider zum Alltag. Es kann nicht immer der schöne Blick vom Gipfelkreuz sein. Leider.
> Traurig genug wenn so etwas geschieht. Das persönliche Umfeld der > Betroffenen wird es wohl so oder so auch erfahren.
Solche oder ähnliche Diskussionen habe ich auch des öfteren in der Fallschirmsportgruppe gelesen oder gehört. Es geht dabei aber nicht darum, dass solche Nachrichten möglichst nicht verbreitet werden. Es geht darum, dass man sich regelmäßig klar macht, dass diese Art Sport sich immer an einer gefährlichen Schwelle bewegt, deren man sich bewußt sein sollte. Und selbst dann kann es, wie im aktuellen Fall hier, passieren, dass etwas passiert, was man nicht beeinflussen kann. Wie der wegbrechende Standplatz.
> Wenn Du du aus dem was geschehen ist Schlußfolgerungen für die > Zukunft ziehen willst um Unfälle zu vermeiden dann ist das auch o.k.. > Aber dann laß den Leuten auch diese Intention wissen.
Was diesen Fall angeht, weiß ich leider keine Schlußfolgerung. Wenn man erst den ganzen Felsen röntgen muss, um festzustellen, wo er nicht wegbrechen kann, braucht man gar nicht erst los zu klettern. Das selbe könnte man auch zum Vor-die-Tür-gehen sagen. Wenn man erst alle Autofahrer psychisch begutachten müsste um ungefährdet am Straßenverkehr teilzunehmen, brauchte man gar nicht erst die Haustür öffnen. Es ist eine Komponente unseres Lebens, dass es lebensgefährlich ist.
> Nur Nachrichten von Unfällen mit Toten und Selbstmorden einfach so mal > zu posten ist meiner Meinung nach aber sinnlos und führt am Ende noch > zu irgendwelchen pietätlosen Diskussionen wie Sie vor einem Jahr schon > mal geführt wurden.
Es ist eine Nachricht, die extreme Ereignisse beschreibt und sollte jeden zum Nachdenken anregen. Mehr nicht. Es bleibt dem Einzelnene überlassen, was er daraus für sich folgert. Ich könnte allerdings eine Kritik verstehen, wenn sie Sensation heischende Bildzeitungsartikel angriffe, die eher geile Sensation denn Information zum Ziel haben.
a+ Reiner -- Quibusdam aegris gratulatio fit, cum ipsi aegros se esse senserunt oder gehe googeln.
| |  |
|