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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 20:13 Uhr
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 21:50 Uhr
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"Manfred Daeumling" schrieb

> bin gerade aus dem Gesäuse zurück. Ich wollte dort eigentlich nur
> wandern (nicht klettern), habe dieses auch getan (sehr schön, solange
> das Wetter mitgespielt hat).

Ein wunderschönes Gebiet!

> Ich habe noch nie richtig geklettert, kenne mich deswegen damit nicht
> aus. War jedoch auf der Haindlkarhütte, und dort war der Peterspfad
> Richtung Hesshütte mit Schwierigkeit II angegeben. Was bedeutet das
> wirklich? Mein Klettersteigset hatte ich nicht dabei.

Die Bezeichnung *Pfad* ist in Bezug auf den Peternpfad nicht richtig,
denn es handelt sich weder um einen befestigten Weg noch um einen
Klettersteig (wenigstens war das vor ein paar Jahren noch so - bitte
ggf. korrigieren), sondern um einen sehr anspruchsvollen, steinschlag-
gefährdeten und teilweise rutschigen Steg mit Kletterstellen im II.
Grad. Ungeübten wird ein Bergführer empfohlen. Ein gesicherter
Steig ist (war?) der Wasserfallweg von Gstatterboden zur Heßhütte.

> Gibt es eine gute Definition der Kletterschwierigkeiten (Link?), bzw
> einen objektiven/subjektiven Vergleich zu Klettersteigen die ich
> veilleicht kenne?

Dazu werden sich die Fachleute sicher noch äußern.

Harry

 
 
 
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 21:55 Uhr
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Hi,
> Hallo group,
>
> bin gerade aus dem Gesäuse zurück. Ich wollte dort eigentlich nur
> wandern (nicht klettern), habe dieses auch getan (sehr schön, solange
> das Wetter mitgespielt hat).
>
> Ich habe noch nie richtig geklettert, kenne mich deswegen damit nicht
> aus. War jedoch auf der Haindlkarhütte, und dort war der Peterspfad
> Richtung Hesshütte mit Schwierigkeit II angegeben. Was bedeutet das
> wirklich? Mein Klettersteigset hatte ich nicht dabei.
>
> Gibt es eine gute Definition der Kletterschwierigkeiten (Link?), bzw
> einen objektiven/subjektiven Vergleich zu Klettersteigen die ich
> veilleicht kenne?
>
> mfG
>
naja, z.B. [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster ...
Der Peternpfad ist uebrigens wirklich kein Klettersteig, sondern nur mit
Ringen abgesichert, d.h. ein Klettersteigset ist da recht sinnlos.
Wenn man heutige "Sportklettersteige" ohne Benuetzung der Hilfsmittel
begehen mag, kann man uebrigens durchaus in die Verlegenheit kommen, Stellen
im 5. oder 6. Grad bewaeltigen zu duerfen.
Gruss
Burkhardt

 
 
 
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 22:14 Uhr
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 22:21 Uhr
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen18.09.05 22:41 Uhr
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Hi,
> Noch schwieriger wird es beim Vergleich mit Klettersteigen. Da sind dann
> teilweise doch wieder andere Anforderungen. Als sportlicher
Klettersteiggeher
> solltest du den Peternpfad im Normalfall technisch locker drauf haben,
> aber es ist doch eine alpine Tour, ohne Klettererfahrung würd ich den
> nicht alleine gehen wollen.
>
das "Problem" ist doch, dass man als "reiner Klettersteigbegeher" das
"richtige" Klettern nicht unbedingt lernt. Eine ausgrepraegte Armkraft ist
bei einem Peternpfad nicht unbedingt notwendig, Trittsicherheit,
Schwindelfreiheit und etwas Gespuer fuer den richtigen Weg (gerade im
Abstieg) dagegen schon.
Persoenlich finde ich es uebrigens sehr gut, dass der Peternpfad nicht zum
Klettersteig ausgebaut wurde.
Gruss
Burkhardt

 
 
 
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 08:53 Uhr
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Burkhardt Petermann schrieb:
> bei einem Peternpfad nicht unbedingt notwendig, Trittsicherheit,
> Schwindelfreiheit und etwas Gespuer fuer den richtigen Weg (gerade im
> Abstieg) dagegen schon.
Für den Abstieg gibt es Abseilringe über die ausgesetztesten Stellen,
ich hatte 2001 mindestens 7 Stück gezählt.
> Persoenlich finde ich es uebrigens sehr gut, dass der Peternpfad nicht zum
> Klettersteig ausgebaut wurde.
Die einzige Zweier-Stelle ist ein großer Schritt (ca. 1.30 m) über eine
Bandunterbrechung. Den Rest kann man mit etwas Großzügigkeit als
Gehgelände durchgehen lassen. Ich hatte allerdings (2001 bei trockenen
Verhältnissen) für die längeren geröllfreien Passagen Kletterschuhe an.
Die Felsen waren trotz großer Löcher zum Reintreten (Die Hände braucht
man da eher selten) mitunter extrem abgtreten ("der Politur folgend zum
Gipfel") und für Bw-Schuhe mit Original(-PU)-Sohlen zu glatt.
Runterfallen sollte man da nicht wirklich.

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch

 
 
 
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 13:57 Uhr
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Hi,
> Die einzige Zweier-Stelle ist ein großer Schritt (ca. 1.30 m) über eine
> Bandunterbrechung. Den Rest kann man mit etwas Großzügigkeit als
> Gehgelände durchgehen lassen. Ich hatte allerdings (2001 bei trockenen
> Verhältnissen) für die längeren geröllfreien Passagen Kletterschuhe an.
> Die Felsen waren trotz großer Löcher zum Reintreten (Die Hände braucht
> man da eher selten) mitunter extrem abgtreten ("der Politur folgend zum
> Gipfel") und für Bw-Schuhe mit Original(-PU)-Sohlen zu glatt.
> Runterfallen sollte man da nicht wirklich.
>
die Ringe wurden ja wohl eher fuer die Fuehrerseilschaften fuer den Aufstieg
installiert. Kletterpatschen sind fuer den Peternpfad wirklich nicht
unbedingt das Ideal, wobei man ja eh noch einen weiteren Weg ins Tal bw. zum
Gipfel oder Huette hat.
Gruss
Burkhardt

 
 
 
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 14:14 Uhr
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 18:21 Uhr
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Burkhardt Petermann schrieb:

>>Ich hatte allerdings (2001 bei trockenen
>>Verhältnissen) für die längeren geröllfreien Passagen Kletterschuhe an.
> Kletterpatschen sind fuer den Peternpfad wirklich nicht
> unbedingt das Ideal, wobei man ja eh noch einen weiteren Weg ins Tal
> bw. zum Gipfel oder Huette hat.
Die hatte ich auch nur für ein paar 100 Meter an.
Danaach kamen - allein aus Bequemlichkeitsgründen - wieder diese
>>Bw-Schuhe mit Original(-PU)-Sohlen
dran. Ich weiß nicht welcher Volltrottel auf die Idee kam, den
Bw-Schuhen derart glatte Sohlen zu verpassen. Vermutlich spart man damit
ein paar Cent pro Stiefel. Dafür schätze ich, dass sich jedes Jahr damit
einige hundert Leute durch Ausrutschne schwer verletzen oder vielleicht
sogar abstürzen (?).
Nach der Tour waren die Sohlen jeden Falls so fertig, dass ich neue
(Vibram-Sohlen) drauf machen ließ. Mit diesen hätte sich der insgesamt
vierfache Schuhwechsel vermutlich erübrigt.

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch

 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 13:18 Uhr
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Frage: Schwierigkeiten beim Wandern/Klettern

Bergsteiger beim Bergsteigen19.09.05 14:07 Uhr
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Hi,
> Kann mir jemand eine Tour oder Route mit dem Schwierigkeitsgrad II in
> den Allgäuer Alpen, dem Alpstein oder Bregenzer Wald/Rätikon
> empfehlen? Dorthin habe ich nämlich nur 100km.....
>
> mfG
>
das Problem bei den Vergleichen liegt doch bei den verscheidenen
Bedingungen.
Wie schon geschrieben wurde, gibts beim Peternpfad eine einzige IIer-Stelle
(und das wohl auch aufgrund der rel. Ausgesetztheit) und sonst ist es nur
ganz leichte Kletterei und Gegelaende, wobei das Gestein recht fest ist und
der Weg makiert.
Man koennte jetzt z.B. diverse Normalwege wie z.B. Trettach,
Wolfebenerspitze, Zimba (im Alpstein faellt mir gerade nichts ein),
Rogalspitze (ok, eher I+ ), Plankenstein, Sefenspitze O-Grat, Aggenstein
SO-Grat ... nennen, wobei ich diese alle fuer etwas anspruchsvoller halte.
Durchgehend festes Gestein und ein IIer ist im Gebirge kaum zu finden, da
man sich im diesem Schwierigkeitsgrat zumeist im Schrofengelaende befindet
oder es wurde ein versicherter Steig daraus ...
Gruss
Burkhardt

 
 
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