Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich 


  
Übersicht
 
  Deutschland
 via-ferrata.de
    T:1781   B:20934
 
 de.rec.alpinismus
    T:1467   B:10963
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59]
 
 de.rec.outdoors
    T:1052   B:8429
 
  France
 fr.rec.montagne
    T:1548   B:10214
 
  United Kingdom
 uk.rec.climbing
    T:106   B:803
 
 
  Abkürzungen:
   T: Themen
   B: Beiträge

Newsgroup - de.rec.alpinismus

 
Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info
Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum)
 
     Übersicht Zurück zur Übersicht

Mehrere Tote bei Gondelabsturz im Ötztal

Bergsteiger beim Bergsteigen05.09.05 16:03 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
aus: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Tirol
Mehrere Tote bei Gondelabsturz

Sölden - Ein Seilbahnunglück im Tiroler Ötztal hat am Montag bis zu
acht Menschen das Leben gekostet. Vier weitere Menschen seien verletzt
worden, zwei davon schwer, berichtete die österreichische
Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf den Seilbahnbetreiber. Von
der Polizei wurden zunächst fünf Todesopfer bestätigt.

Wie der Betreiber mitteilte, stürzte mindestens eine Gondel in die
Tiefe. Zwei weitere gerieten so heftig in Schwingungen, dass mehrere
Insassen herausgeschleudert wurden. Für den Nachmittag wurde eine
Pressekonferenz angekündigt.

Nach ersten Informationen stand das Unglück im Zusammenhang mit
derzeit am Gletscher stattfindenden Materialtransporten. Ein
Hubschrauber dürfte ein Betonteil verloren haben, das er zur
Bergstation fliegen sollte und das zum Bau von Kommunikationsleitungen
verwendet werden sollte. Von diesem Teil sei eine der Gondeln getroffen
und aus der Verankerung gerissen worden. Die beiden anderen Gondeln
gerieten dadurch in starke Schwingungen.

Der Zwischenfall ereignete sich in der Nähe der in 3.309 Metern Höhe
gelegenen Bergstation der so genannten "Schwarze Schneid I-Bahn", die
den Rettenbach- mit dem Tiefenbachferner verbindet. Mehrere
Hubschrauber, Rotes Kreuz, Bergretter, Angestellte der Seilbahn und
Polizei waren im Einsatz. Bereits im November vergangenen Jahres war es
an der Seilbahn zu einem Unfall gekommen: Damals verhängte sich das
Steuerseil mit einer leeren, talwärts fahrenden Gondel, die daraufhin
abstürzte.

113 Fahrgäste mussten aus den übrigen, festsitzenden Gondeln einzeln
- aus bis zu 50 Metern Höhe - abgeseilt werden. Die Rettungsaktion
dauerte mehrere Stunden, verletzt wurde damals niemand.

AP
05.09.2005 - aktualisiert: 05.09.2005, 15:12 Uhr

weitere Quellen:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Grüsse, Bernhard

--
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Mehrere Tote bei Gondelabsturz im Oetztal

Bergsteiger beim Bergsteigen05.09.05 21:22 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Bernhard Koenig schrieb:

> Mehrere Tote bei Gondelabsturz

Nach weiteren Berichten soll es eine Gruppe des DAV getroffen haben.
Dies wurde vom DAV bisher allerdings noch nicht bestätigt, nur tragen
normale Touristen normalerweise auch keine Helme.

Montag 5. September 2005, 20:07 Uhr
Betonkübel stürzt auf Seilbahn: Neun Deutsche tot

Innsbruck (dpa) - Tragisches Gondelunglück am Alpengletscher: Getroffen
von einem riesigen Betonkübel, ist am Montag in Österreich eine Seilbahn
abgestürzt und hat neun deutsche Urlauber in den Tod gerissen. Nach
Polizeiangaben starben drei Erwachsene und sechs Kinder.

Ein Transporthubschrauber hatte den etwa 750 Kilogramm schweren Behälter
in den Ötztaler Alpen auf dem Flug zur Bergstation oberhalb von Sölden
verloren. Er stürzte aus rund 200 Metern Höhe herab und traf eine Gondel
direkt.

Berichte, es habe sich um eine Gruppe des Deutschen Alpenvereins
gehandelt, wurden vom Verband in München zunächst nicht bestätigt. Die
Informationen seien noch zu vage, sagte ein Sprecher der dpa. Auch die
deutsche Botschaft in Wien hatte keine genaueren Informationen. Sieben
Menschen erlitten zum Teil schwere Verletzungen. Zwei von ihnen befinden
sich in kritischem Zustand. Laut Südwestrundfunk sollen mindestens zwei
Opfer aus dem Raum Karlsruhe stammen.

«Der Behälter traf mit voller Wucht das Gondelseil und anschließend die
Gondel», sagte der Geschäftsführer der Bergbahn in Sölden, Jakob
Falkner, der dpa. «Die Gondel stürzte ab. Wie durch einen riesigen
Peitschenschlag gerieten die Kabine darüber und auch darunter in
Schwingungen.» Mehrere Menschen wurden durch die Fenster 50 Meter in die
Tiefe auf felsigen Grund geschleudert.

In der abgestürzten Gondel befanden sich nach Falkners Worten fünf
Menschen. Drei von ihnen kamen ums Leben, zwei wurden verletzt. Nach dem
Bericht eines Notarztes sollen sie Helme getragen haben. Von den acht
Insassen der oberen Gondel wurden sechs hinausgeschleudert und getötet,
zwei blieben unverletzt in der Kabine. In der unteren Kabine gab es
mehrere Verletzte.

Der Transporthubschrauber war auf dem Weg zu einer Baustelle an der
Bergstation der Seilbahn, als sich der große, mit Beton beladene
Metallbehälter aus der Verankerung löste. Der Helikopter gehört zur
Flotte des Salzburger Transportunternehmens Knaus, das in den
vergangenen Jahren durch mehrere Unfälle Aufsehen erregt hat.

Um 13.15 Uhr erreichte die Leitstelle des Bundeslandes Tirol der erste
Notruf. «Der Anruf kam von einem Augenzeugen über Handy aus einer
Gondel, die nicht von dem Unglück betroffen war», berichtete der
stellvertretende Leitstellenchef Herbert Supper der dpa. «Wir haben
sofort alle verfügbaren Kräfte alarmiert.» Die Unglücksstelle befand
sich nach Worten Suppers in rund 2 800 Metern Höhe im Schnee, wo nur
Hubschrauber landen konnten.

Für die abgestürzten Opfer kam jedoch jede Hilfe zu spät. Die
Schwerverletzten wurden in Klinik nach Innsbruck und Zams geflogen.
Zwölf Rettungshubschrauber, 60 Sanitäter und sechs Notärzte waren im
Einsatz. Bis zum Nachmittag waren alle Passagiere aus den noch am Seil
hängenden Kabinen geborgen. Neben der Bergung der Toten und der
Versorgung der Verletzten übernahm das Rote Kreuz auch die
psychologische Betreuung von etwa 20 Menschen, die das Unglück
beobachtet hatten. Auf dem Gletscher herrschte am Unglückstag
Sommerskibetrieb bei strahlendem Sonnenschein und blauem Himmel.

Die Seilbahn auf die 3 309 Meter hohe Schwarze Schneid am
Tiefenbachferner war bereits im vergangenen Jahr Schauplatz eines
spektakulären Unfalls. Am 14. November hatte sich das Steuerseil der
Bahn mit einer leeren, talwärts fahrenden Gondel verfangen. Eine Kabine
war daraufhin abgestürzt. In der Folge mussten 113 Fahrgäste, darunter
viele Deutsche, in etwa 50 Metern bei starkem Frost mehrere Stunden in
ihren Gondeln warten, bis sie schließlich abgeseilt werden konnten. Zwei
Mitarbeiter der Bahn wurden später vom Dienst suspendiert.

Das Unglück in Tirol ist der zweite Seilbahn-Absturz, bei dem ein
Fluggerät beteiligt ist. Im Februar 1998 hatte bei Cavalese in den
italienischen Dolomiten ein US-Militärjet das Tragseil einer Gondelbahn
mit der Heckflosse durchtrennt. Die Kabine stürzte 80 Meter in die
Tiefe. Alle 20 Insassen, unter ihnen 8 deutsche Skiurlauber, starben.
Der Militärjet war unerlaubt im Tiefflug geflogen. Im April 2000
akzeptierten die Hinterbliebenen einen Schadenersatz von 40 Millionen
Dollar (2 Millionen je Opfer).

QUELLE: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

--
 
 
Austria Mountain Tour
721 von 7.302.779
eine Seite zurückzum Seitenanfangzur Sitemapzur HilfeJede Verbreitung von Inhalten ist eine Urheberrechtsverletzung!Copyright 1998-2005 Bernhard KönigeMail an den webmaster

Photo des Tages

Blick von der Tuftl-Alm unterm Daniel

Photo / Tour

GipfelSammler.de
Hier kannst du alle deine Bergtouren eintragen, sie bewerten und sie von überall abrufen. Statistiken gibts hier auch noch!
www.gipfelsammler.de


Hol dir ein cooles T-Shirt!
T-Shirt-Shop
Hol dir ein cooles Shirt
mit diesem Logo ;-)


Buchtipp

Auf den Gipfeln der Welt
 
 Sitemap M 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 8000 Gipfel News Alpin bergsuche Photo Toolkit geheim Google PageRank