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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Luidger,
> Im Klier steht, > dass der Südgrat I sein soll. Der untere Südgrat ist ein harmloser > Grasrücken (nicht im Bild), aber der steile Aufschwung zum Vorgipfel sieht > zumindest von unten nicht nach I aus (rechts im Bild).
ich war am Samstag auch da in der Nähe und bin auch auf den Klier "reingefallen". Zusammen mit meinem Bruder und einem Freund wollte ich auf die Kaltwasserkarspitze - ein alter Traum von mir. Der Anfang war ja noch recht nett, nur der Steig auf den kleinen Heisenkopf war nicht ganz einfach zu finden weil irgendein militanter Bergsteiger / eine militante Lawine das Steinmandl weggeputzt hat, das den Einstieg markiert. Habs mal wieder hingestellt - mal schaun, ob es nächsten Sommer noch da ist. Kurz hinter dem großen Heisenkopf sind wir dann in Schnee gekommen. Die ersten beiden Einschartungen der Sägezähne, waren im Schnee schon etwas heikel, da die Platten doch teilweise ziemlich rutschig waren. So weit war ich mit der Beschreibung im Klier auch einverstanden.
Danach heißt es laut Klier mehr oder minder fröhlich locker auf der Gratschneide (II). Das ging noch ungefähr 50 Meter gut, dann war aber Schluß mit fröhlich locker und vor allem Schluß mit II. Das war soweit ich das einschätzen kann dort, wo die mittlere der drei Rinnen (die unten zu einer zusammenlaufen) den Grat erreicht.
[externer Link]
Wenn ich mir die Bilder anschaue, die ich von der Birkkarspitze aus gemacht habe war das zugleich die letzte "ernstzunehmende" Schwierigkeit auf dem Weg zum Gipfel. Wäre der Schnee nicht gewesen, wäre ich halt die Rinne runter und eine weiter drüben wieder rauf. Der Grataufschwung selbst sah mir aber mit normalen Bergschuhen doch irgendwie nicht ganz geheuer aus (III oder schlimmer). Also: Raufzus ja, geht schon, aber runter?! Nicht in dem Gelände, nicht mit der Ausrüstung.
Irgendwer wird ja da sicher schon oben gewesen sein. Kann mir jemand erklären, wie man über diesen Absatz kommt? Oder wo es außenrum geht? Es sah so aus, als könnte man bei trockenen Felsen mit etwas Mut westlich drumrumklettern. Aber wetten möchte ich darauf nicht. Es geht um den ersten Grataufschwung nach der ersten Einschartung nach den beiden Einschartungen, die man wie im Klier beschrieben durch die Ostflanke erreicht.
[externer Link] [externer Link]
Oder muß man da einfach trotzdem oben drüber?
Auf dem Rückweg haben wir noch drei weitere Bergsteiger getroffen, von denen einer aber nicht besonders gesprächig war, die anderen zwei wollten ihr Glück trotzdem versuchen - keine Ahnung, ob sie's geschafft haben. Wahrscheinlich hätten wir uns schon getraut, wenn der damische Schnee nicht gewesen wäre ...
Ist immer ein bißchen schade, 50 Höhenmeter unter dem Gipfel aufgeben zu müssen.
> Ist die Beschreibung im Klier > falsch?
Ich habe so den Eindruck gewonnen, daß die Beschreibungen im Klier etwas verharmlosend sind und die eigentlichen Schwierigkeiten öfter mal etwas unterbewertet oder unter den Tisch gekehrt werden.
Ein anderer Bergsteiger, den wir dann unten im Tal am Moserkarbach getroffen haben, erzählte mir, daß es mit der Kaltwasserkarspitze sowieso bergab geht, da hätte sich in den letzten beiden Jahren quer durch das Gipfelplateau ein riesiger Riß aufgetan. Außerdem hat er irgendwelche Geschichten von 6 Stunden Abstieg (wir haben vom Umkehrpunkt aus knappe drei gebraucht) und lustiges Durch-Die-Latschen-Purzeln ausgepackt. Naja, mal sehen. Nächstes Jahr noch mal, dann aber mit optimierter Ausrüstung ;-)
Was die Moserkarspitze angeht, ich hab mal ein Bild hochgeladen, das ich am Samstag gemacht hab:
[externer Link]
Da sieht man den kompletten Südgrat drauf. So wie ich das sehe trifft die Beschreibung "leicht über Schrofen auf den Grat" bloß für ganz unten zu. Da sieht es zumindest so aus, als könnte man ohne größere Klettereinlagen da rauf kommen. Wobei das auf dem Bild natürlich auch gehörig täuschen kann ...
Ciao,
Harry (Latschenkieferhasser) (seit Samstag erst recht)
-- Harald Breitkreutz [externer Link] (Karwendel, Tölzer Voralpen) [externer Link] (Tourenausschreibungen)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.08.04 21:32 Uhr |
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Luidger,
> Die Abzweigung vom Steig ins Moserkar ist doch dort auf rund 1450m, wo die > Äste den Abzweig verdecken sollen, oder?
Ja, das kommt hin.
> > [externer Link] > > Sehr schönes Bild, der Einschnitt vor dem Vorgipfel sieht aus der > Perspektive viel harmloser aus....
Ist er aber glaube ich doch nicht ... ich hab noch ein anderes Bild gefunden, da schaut er deutlich schwieriger aus. Eigentlich fast noch schwieriger als auf Deinem Bild.
> Ihr müßt ziemlich früh oben gewesen sein, so nach Sonnenstand und (noch > fehlender) Bewölkung zu schließen. > > Sonst wären wir uns fast über den Weg gelaufen.
Wir sind kurz nach sieben in Scharnitz los. Das war aber schon fast zu spät, da es in den Latschengassen schon ziemlich heiß war. Trotzdem waren wir die ersten oben am Grat, die anderen kamen so ca. eine halbe bis eine Stunde nach uns. Vielleicht hast Du ja unsere Räder am Bach flacken sehen ;-)
> Gestern plätscherte der Moserkarbach noch ganz > lustig vor sich hin, oben im Kar auf ca. 2100m gibt's sogar einen kleinen > Wasserfall. Aber nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, dort auch > noch einen kleinen Infostand aufzubauen. ;)
Wenn ich micht richtig erinnere war aber letztes Jahr der Moserkarbach trocken. Am Samstag wars der absolute Traum, die qualmenden Füße in den kalten Bach zu hängen :-)
Ciao,
Harry
-- Harald Breitkreutz [externer Link] (Karwendel, Tölzer Voralpen) [externer Link] (Tourenausschreibungen)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 03.09.04 23:15 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Luidger Roeckrath wrote:
>> Ich habe so den Eindruck gewonnen, daß die Beschreibungen im Klier >> etwas verharmlosend sind und die eigentlichen Schwierigkeiten öfter >> mal etwas unterbewertet oder unter den Tisch gekehrt werden. > > Sagen wir eher streng bewertet, zumindest bei den einsameren Touren.
Weil wir grad dabei waren: Ich war gestern kurz entschlossen auf der Hochkarspitze. Wolkenloses Wetter und ausgezeichnete Fernsicht. Die an dieser Stelle nur wenig höheren Berge der Haputkette beeinträchtigen die Sicht kaum. W-Anstieg aus dem Großkar lohnend und relativ unproblematisch, ein paar Ier-Stellen. Der Abstieg ins Hochkar durch die Rinne der O-Wand (der AVF meint ebenfalls I) ist dagegen *deutlich* anspruchsvoller, 2-3 Stellen in der Rinne m.E. klar IIer-Stellen. Das unangenehmste ist aber das sehr unübersichtliche, steile und abseits der Route auch sehr bald ungangbare Gelände und das viele lose Gestein. Eher wenig empfehlenswert. Als "Belohnung" nach diesem Abstieg dann noch die 300 Hm auf die benachbarte Raffelspitze, bemerkenswert, was die 150m weniger Höhe für die Fernsicht ausmachen, dafür schöner Tiefblick ins Karwendeltal. Bemerkenswert fand ich, wie wenig besucht die Hochkarspitze ist, obwohl einer der "großen" Gipfel der nördlichen Kette und weder besonders schwer noch übermäßig mühsam noch übermäßig langwierig zu erreichen. 10-13 dokumentierte Besteigungen/Jahr in den letzten Jahren finde ich selbst für einen weglosen Karwendelgipfel recht wenig, anno 2004 war ich erst die sechste Person da oben und die Besteiger 4 und 5 waren mir nur um eine halbe Stunde zuvorgekommen.
> Habe übrigens noch mal die neuen großen Infotafeln am Isarursprung > studiert, und jetzt weiß ich auch, warum der Ursprung dort ist und > nicht viel höher. Angeblich fließt nur aus den Quellen am > Isarursprung das ganze Jahr (365 Tage) Wasser, während die anderen > Quellbäche im Sommer trockenfallen würden.
Ich nehme an, daß das Wasser dann in Abschnitten unterirdisch fließt, d.h. bei geringer Wasserführung im durchlässigen Schotteruntergrund versickert und weiter unten wieder austritt. Daß die Quellbäche im Roßloch, Moserkar usw. im Sommer völlig versiegen, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Gruß, Christoph
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Hochkarspitze (was Kaltwasserkarspitze) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 10.09.04 21:24 Uhr |
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Luidger Roeckrath wrote: > On Fri, 3 Sep 2004, Christoph Muenzing wrote: > >> Weil wir grad dabei waren: Ich war gestern kurz entschlossen auf der >> Hochkarspitze. Wolkenloses Wetter und ausgezeichnete Fernsicht. Die >> an dieser Stelle nur wenig höheren Berge der Haputkette >> beeinträchtigen die Sicht kaum. W-Anstieg aus dem Großkar lohnend >> und relativ unproblematisch, ein paar Ier-Stellen. > > Die habe ich auch schon ins Auge gefasst.
Durchaus zu empfehlen!
> Von der Pleisenspitze hat > man ja einen perfekten Blick ins Grosskar, aber man kann nicht so > recht erkennen, wo der Weg durch die Steilstufe ins obere Grosskar > verlaufen soll. Ist der schwer zu finden?
Die Steilstufe wird links, in den vom Schönberg-S-Grat herabkommenden Hängen, überwunden (wie in der AVK eingezeichnet). Im Bereich dieser Steilstufe ist der Pfad recht deutlich (unterhalb ist er das nicht immer und im oberen Großkar verliert er sich ganz). Hatte da keine Probleme, den Weg zu finden. Ich bin übrigens direkt vom Schafstallboden über den lt. AVF "verfallenen" Steig ins Großkar aufgestiegen, den Anfang muß man gründlicher suchen als ich das getan habe ;-), aber dann geht's ganz gut, teilweise ist er etwas undeutlich, aber überall problemlos gangbar. Wegverlauf so wie in der AVK wiedergegeben. Der Gipfelanstieg ist mit der Beschreibung im AVF problemlos zu finden, aus dem flachen Boden des oberen Großkars betrachtet, ist die Route ziemlich offensichtlich.
Gruß, Christoph
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.08.04 22:44 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Harald Breitkreutz wrote:
Hallo Harry!
> ich war am Samstag auch da in der Nähe
ich leider nicht (als ich das Wetter am Sa gesehen habe, habe ich mich deshalb geärgert ;-))
> und bin auch auf den Klier > "reingefallen". Zusammen mit meinem Bruder und einem Freund wollte ich > auf die Kaltwasserkarspitze - ein alter Traum von mir. Der Anfang war > ja noch recht nett, nur der Steig auf den kleinen Heisenkopf war > nicht ganz einfach zu finden
von der Moserkar oder Birkkarseite?
> Irgendwer wird ja da sicher schon oben gewesen sein. Kann mir jemand > erklären, wie man über diesen Absatz kommt? Oder wo es außenrum geht? > Es sah so aus, als könnte man bei trockenen Felsen mit etwas Mut > westlich drumrumklettern. Aber wetten möchte ich darauf nicht. Es > geht um den ersten Grataufschwung nach der ersten Einschartung nach > den beiden Einschartungen, die man wie im Klier beschrieben durch die > Ostflanke erreicht.
Ich erinnere mich an einen schwärzlichen Felsaufschwung am Grat, den ich nach etwas Überlegen ostseitig (auf der Moserkarseite) umgangen habe. War für ein paar Meter recht unangenehm da etwas ausgesetzt. Dananch dann wieder problemlos (auch der Gipfelaufschwung ist wieder deutlich leichter als weite Strecken am Grat). Ob das auch der "richtige" Weg war, weiß ich nicht. Auf Deinem Bild erkenne ich die Stelle zwar nicht zweifelsfrei wieder, aber Deine Beschreibung hört sich sehr danach an, außerdem war das die mit Abstand kniffligste Stelle am Grat.
> Oder muß man da einfach trotzdem oben drüber?
M.E. nein, von der anderen Seite schaut besagter Gratturm auch nicht viel freundlicher aus.
> Auf dem Rückweg haben wir noch drei weitere Bergsteiger getroffen, von > denen einer aber nicht besonders gesprächig war, die anderen zwei > wollten ihr Glück trotzdem versuchen - keine Ahnung, ob sie's > geschafft haben. Wahrscheinlich hätten wir uns schon getraut, wenn > der damische Schnee nicht gewesen wäre ...
Bei dem Neuschnee in dem Gelände da oben sicher nicht verkehrt.
> Ist immer ein bißchen schade, 50 Höhenmeter unter dem Gipfel aufgeben > zu müssen. > >> Ist die Beschreibung im Klier >> falsch? > > Ich habe so den Eindruck gewonnen, daß die Beschreibungen im Klier > etwas verharmlosend sind und die eigentlichen Schwierigkeiten öfter > mal etwas unterbewertet oder unter den Tisch gekehrt werden.
Sehe ich ähnlich. Mir sind da auch schon ein paar Unstimmigkeiten bzw. Inkonsistenzen in der Bewertung aufgefallen. Wobei es beim Karwendel-AVF ganz generell so ist, daß die Routenangaben meist durch ihre lapidare Kürze bestechen und und auf das allernötigste beschränkt sind, die "Feinarbeit" vor Ort bleibt einem selbst überlassen (was ich im Prinzip richtig finde). Von daher ist eigentlich noch im Rahmen, daß bei einer Gratroute nicht jedes Abweichen von der Gratschneide eigens erwähnt wird.
> Ein anderer Bergsteiger, den wir dann unten im Tal am Moserkarbach > getroffen haben, erzählte mir, daß es mit der Kaltwasserkarspitze > sowieso bergab geht, da hätte sich in den letzten beiden Jahren quer > durch das Gipfelplateau ein riesiger Riß aufgetan. Außerdem hat er > irgendwelche Geschichten von 6 Stunden Abstieg
Im Latschenlabyrinth verirrt?
> (wir haben vom > Umkehrpunkt aus knappe drei gebraucht)
für den Abstieg würde ich die Westflanke Richtung Hochjöchl empfehlen, m.E. leichter als der Heissengrat. Und zwar die Route über die nördliche Linke der drei Rinnen, die NW-Kante (im AVF liest sich das als gleichwertige Alternative) sah deutlich heikler aus (womit wir wieder bei o.g. Inkonsistenzen wären).
> Was die Moserkarspitze angeht,
die kenn' ich (noch ;-)) nicht, kann deshalb nix dazu sagen.
Gruß, Christoph
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 31.08.04 10:14 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Christoph,
> von der Moserkar oder Birkkarseite?
Von der Moserkarseite. Sah auf der Karte kürzer aus als von der Birkkarseite.
> Ich erinnere mich an einen schwärzlichen Felsaufschwung am Grat, den ich > nach etwas Überlegen ostseitig (auf der Moserkarseite) umgangen habe. War > für ein paar Meter recht unangenehm da etwas ausgesetzt. Dananch dann > wieder problemlos (auch der Gipfelaufschwung ist wieder deutlich leichter > als weite Strecken am Grat). Ob das auch der "richtige" Weg war, weiß ich > nicht.
Ich schätze mal Du bist da über ein paar ausgesetzte Felsplatten gekraxelt. Daran hatte ich auch kurz gedacht, da die Platten aber alle voll Schnee lagen und doch ziemlich ausgesetzt waren, war mir das dann doch zu heikel. Stefan meint ja, er wäre birkkarseitig drumrum, da war aber die Rinne voll mit Schnee, und bei der Steigung wollte ich auch nicht unbedingt ausprobieren, ob das Zeug hält oder nicht. Aber für nächstes Jahr weiß ich ja jetzt bescheid, und ich bin heilfroh, daß man nicht obendrüber muß ;-)
> M.E. nein, von der anderen Seite schaut besagter Gratturm auch nicht viel > freundlicher aus.
So sah das auf dem Bild von mir auch aus.
> Im Latschenlabyrinth verirrt?
Naja ich weiß nicht, vom Großen Heisenkopf runter geht's eigentlich, was die Verirrbarkeit in den Latschen angeht. Da fand ich den Abstieg vom Risser Falk durchs Falkenkar schlimmer ...
> für den Abstieg würde ich die Westflanke Richtung Hochjöchl empfehlen, m.E. > leichter als der Heissengrat. Und zwar die Route über die nördliche Linke > der drei Rinnen, die NW-Kante (im AVF liest sich das als gleichwertige > Alternative) sah deutlich heikler aus (womit wir wieder bei o.g. > Inkonsistenzen wären).
Ja, das hab ich mir auch gedacht. Nur wenn die Rinnen voller Schnee sind möchte ich da eigentlich nicht ungesichert runter. Außerdem muß ich ehrlich sagen, daß ich auf dem Abstieg eigentlich kaum Probleme gehabt habe (außer dem obligatorischen Kampf gegen die Latschen).
Danke Dir und Stefan.
> > Was die Moserkarspitze angeht, > > die kenn' ich (noch ;-)) nicht, kann deshalb nix dazu sagen.
Die wird nächstes mal als Alternative festgesetzt. Wenn die Kwksp. wieder mit Schnee aufwartet hat sie halt Pech gehabt und ich geh dafür auf die Moserkarspitze ;-)
Ciao,
Harry
-- Harald Breitkreutz [externer Link] (Karwendel, Tölzer Voralpen) [externer Link] (Tourenausschreibungen)
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Harald Breitkreutz wrote:
>> Ich erinnere mich an einen schwärzlichen Felsaufschwung am Grat, den >> ich nach etwas Überlegen ostseitig (auf der Moserkarseite) umgangen >> habe. War für ein paar Meter recht unangenehm da etwas ausgesetzt. >> Dananch dann wieder problemlos (auch der Gipfelaufschwung ist wieder >> deutlich leichter als weite Strecken am Grat). Ob das auch der >> "richtige" Weg war, weiß ich nicht. > > Ich schätze mal Du bist da über ein paar ausgesetzte Felsplatten > gekraxelt.
Ja.
> Daran hatte ich auch kurz gedacht, da die Platten aber alle > voll Schnee lagen und doch ziemlich ausgesetzt waren, war mir das dann > doch zu heikel.
Bei Schnee hätte ich das wohl auch nicht gemacht...
> Stefan meint ja, er wäre birkkarseitig drumrum,
ist vermutlich sogar die elegantere Umgehung (habe ich mir gar nicht angeschaut).
> Naja ich weiß nicht, vom Großen Heisenkopf runter geht's eigentlich, > was die Verirrbarkeit in den Latschen angeht.
Wenn man den Weg ins Moserkar gefunden hat, kein Problem. Könnte mir vorstellen, daß man im Abstieg dran vorbeilaufen kann (wenn man ihn nicht kennt), da der doch etwas weiter oben rauskommt, als man intuitiv vermuten würde (noch ein ganzes Stück überm Kl. Heissenkopf). Bei genauem Kartenstudium sollte man ihn aber finden.
>>> Was die Moserkarspitze angeht, >> >> die kenn' ich (noch ;-)) nicht, kann deshalb nix dazu sagen. > > Die wird nächstes mal als Alternative festgesetzt. Wenn die Kwksp. > wieder mit Schnee aufwartet hat sie halt Pech gehabt und ich geh dafür > auf die Moserkarspitze ;-)
Sonnenspitze hätte es auch noch...
Gruß, Christoph
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 31.08.04 21:46 Uhr |
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Luidger Roeckrath wrote: > Hallo Christoph, > > On Tue, 31 Aug 2004, Christoph Muenzing wrote: > >> Sonnenspitze hätte es auch noch... > > Schon gemacht?
Nein.
> Die Westseite kann man ja von der Moserkarspitze gut einsehen und > sich so ungefähr vorstellen, wo die Anstiege auf die Nördliche und > Südliche verlaufen sollen. > > [externer Link]
Sehr schönes und instruktives Bild.
> Der Anstieg auf die Nördliche duch die Rinne der Westflanke scheint > recht anspruchsvoll zu sein.
Ja, der AVF warnt außerdem vor der schwierigen Orientierung (im Abstieg). Leichter ist wohl der SW-Grat der Südlichen, der schaut nicht so wild aus. Was mir da nur nicht ganz klar ist, ist, wie man besten von der Moserkreinmündung auf den SW-Rücken kommt, der AVF hält sich da etwas bedeckt. Der Grat zwischen den Gipfeln lt AVF mit IIIer-Stellen, ich habe aber mal irgendwo gelesen, das gehe auch leichter, wenn man sich etwas unterhalb der Schneide hält.
Gruß, Christoph
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Kaltwasserkarspitze, Moserkarspitze Suedgrat | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 31.08.04 21:35 Uhr |
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Harry,
> Irgendwer wird ja da sicher schon oben gewesen sein. Kann mir jemand > erklären, wie man über diesen Absatz kommt? Oder wo es außenrum geht? Es > sah so aus, als könnte man bei trockenen Felsen mit etwas Mut westlich > drumrumklettern. Aber wetten möchte ich darauf nicht. Es geht um den > ersten Grataufschwung nach der ersten Einschartung nach den beiden > Einschartungen, die man wie im Klier beschrieben durch die Ostflanke > erreicht.
Man muss tatsächlich einmal vor einem Turm ca. 5m nach Westen absteigen und kann dann auf einem schmalen Band zum Grat zurück queren (jedenfalls habe ich das so gemacht). Besonders schwierig war das nicht, da waren vorher schwierigere Stellen.
> ... > Durch-Die-Latschen-Purzeln ausgepackt. Naja, mal sehen. Nächstes Jahr > noch mal, dann aber mit optimierter Ausrüstung ;-)
Dann viel Glück,
Stefan
(für mail dots vor @ in adresse löschen!)
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