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Newsgroup - de.rec.alpinismus |
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 12:50 Uhr |
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Hallo,
ich beschäftige mich gerade mit der Anschaffung von Trekkingstöcken. Zum Einsatz kommen sollen sie zur Entlastung der Knie beim Bergwandern/-steigen, vor allem bei langen Abstiegen mit Rucksack.
Bei einigen Fragen habe ich noch keine schlüssige Antworten bekommen: (1) Wie wichtig ist eine Federung (abschaltbar oder nicht?)? (2) Gibt es Erfahrungen mit den neuen Carbon 3C Stöcken von Komperdell bzgl. Belastbarkeit oder Bruchrisiko? (3) Sind die aktuellen Klemmmechanismen von Leki und Komperdell in der Belastbarkeit vergleichbar, natürlich vorausgesetzt man dreht sie fest genug zu? (4) Hat jemand Erfahrung mit anderen hochwertigen Herstellern (Black Diamond etc.)?
Gibt es eigentlich ein Archiv der Newsgroup?
Viele Dank für eure Zeit,
Andreas
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 17:33 Uhr |
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"Andreas Neumann" <em09@rz.uni-karlsruhe.de> schrieb im Newsbeitrag news:dcfm1e$j8i$1@news2.rz.uni-karlsruhe.de... > (1) Wie wichtig ist eine Federung (abschaltbar oder nicht?)?
Ich habe Stöcke mit und ohne Federung. Jedenfalls beim Abstieg bringt die Federung sehr viel - ohne muss man alles mit dem Ellenbogen abfangen.
Die Stöcke ohne Federung nehme ich nur bei Klettersteigen oder wenn ich sie sonst länger am Rucksack tragen muss, weil sie kleiner und leichter sind.
Was soll ein "Abschalten" für einen Sinn haben? - Allenfalls für Skitouren könnte ich mir das vorstellen. Aber da leg dir besser extra Stöcke zu, schon wegen den Tellern.
Ich habe mit Leki gute Erfahrungen gemacht, zu den anderen Marken kann ich nichts sagen.
Gruß, Mathias
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 17:53 Uhr |
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"Andreas Neumann": > (1) Wie wichtig ist eine Federung (abschaltbar oder nicht?)?
Federung ist m.M. nur zusätzliches Gewicht und Fehlerquelle (Praxis). Klar ist eine Federung für die Gelenke noch besser, aber wichtiger ist es dass man überhaupt mit Stöcken geht.
> (2) Gibt es Erfahrungen mit den neuen Carbon 3C Stöcken von Komperdell > bzgl. > Belastbarkeit oder Bruchrisiko? > (3) Sind die aktuellen Klemmmechanismen von Leki und Komperdell in der > Belastbarkeit vergleichbar, natürlich vorausgesetzt man dreht sie fest > genug > zu?
Ich habe nur Erfahrung mit Komperdell Stöcken bis vor zwei Jahren (sowohl Carbon als auch Alu). Es liegen noch mehrere Bruchstücke bei mir zuhause rum, die ich am liebsten zur Entsorgung zum Hersteller schicken würde. Ich bin wieder zu den nur geringfügig teureren Leki zurückgekehrt. Statt Geld in die Werbung sollte Komperdell mehr in die Qualitätssicherung und Produktion stecken.
Meine Empfehlung: einfache Leki Duo (wenn die Verpackungslänge - Flieger z.B. - keine Rolle spielt. Auf die Version mit der neuen Klemmung achten, die greift besser.
Grüße, P. Spaeth
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 20:44 Uhr |
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Nach einem Zwischenspiel mit Komperdell bin ich wieder bei Leki classic gelandet. Die Komperdell Titanal waren zwar bequem und handlich; irgend wann einmal hat der Auszug blockiert und der Stock war nicht mehr brauchbar. Die neuen Leki classic sind etwas schwerer, aber bei der Klemmvorrichtung spürt man besser, wenn man verstellen kann. Wichtiger als eine Federung ist für mich der verlängerte Schaumgummibelag, damit man im wechselnden Gelände umgreifen kann. Unterwegs stütze ich mich nicht ständig auf die Stöcke auf; zwischendurch läuft man lockerer, wenn ich die Stöcke waagrecht trage und nur bei Bedarf abstütze. Bei Leki geht die Verstellung der Schlaufen-Länger leichter als bei Komperdell. Auch mein Händler hat hauptsächlich wieder auf Leki umgestellt.
Alle Stöcke halte wohl nicht ewig, sie *verbrauchen* sich wie auch Bergschuhe. Ich benutze sie recht häufig ( dieses Jahr schon > 68'000 Höhenmeter). meine Seite: [externer Link]
Gruss Volkher
"Peter-Cornelius Spaeth" <peter@pcsp.de> schrieb im Newsbeitrag news:dcg7qf$gj1$05$1@news.t-online.com... > > "Andreas Neumann": > > (1) Wie wichtig ist eine Federung (abschaltbar oder nicht?)? > > Federung ist m.M. nur zusätzliches Gewicht und Fehlerquelle (Praxis). > Klar ist eine Federung für die Gelenke noch besser, aber wichtiger > ist es dass man überhaupt mit Stöcken geht. > > > (2) Gibt es Erfahrungen mit den neuen Carbon 3C Stöcken von Komperdell > > bzgl. > > Belastbarkeit oder Bruchrisiko? > > (3) Sind die aktuellen Klemmmechanismen von Leki und Komperdell in der > > Belastbarkeit vergleichbar, natürlich vorausgesetzt man dreht sie fest > > genug > > zu? >
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 18:41 Uhr |
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Andreas Neumann wrote:
> Gibt es eigentlich ein Archiv der Newsgroup?
Was spricht gegen [externer Link] ?
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 30.07.05 20:20 Uhr |
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Markus Kossmann <markus.kossmann@inka.de> wrote: > Andreas Neumann wrote: >> Gibt es eigentlich ein Archiv der Newsgroup? > Was spricht gegen [externer Link] ?
Nichts, genau das suchte ich. Danke für den Tip!
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.08.05 10:21 Uhr |
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Hallo Andreas
> (4) Hat jemand Erfahrung mit anderen hochwertigen Herstellern (Black Diamond > etc.)? Ich schwoere auf Kohla. Die haben einen deutlich besseren Klemmnussmechanismus als Leki.
Bei Leki ist der Konus, der sich im Rohr festhalten muss, um die Nuss am Gewinde zu drehen identisch mit dem Konus, der die Teilrohrstuecke gegeneinander fixiert. Das Ergebnis ist, dass es nur einen winzigen Klemmbereich gibt, in dem der Konus gerade noch genug haelt, um am Gewinde zu drehen, und gleichzeitig schon schlapp genug ist um im Rohr verschoben zu werden.
Bei Kohla hingegen gibt es zwei Konen, einen etwas weiteren, der das Festhalten bei Drehbewegung besorgt und einen (Doppel-)Konus mit groesserem Hub, der die Teilrohrstuecke gegeneinander fixiert.
Ploetzliches Einsinken von Segmenten oder Stoecke, die sich nicht festdrehen lassen, gibt es bei Kohla nicht.
> Gibt es eigentlich ein Archiv der Newsgroup? [externer Link]
Florian
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.08.05 11:20 Uhr |
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Hallo,
habe die C3 Carbon von Komperdell.
Hauptvorteil ist, dass sie superleicht sind.
Ich benutze sie jetzt ca. 1 Jahr. Eigentlich keine Probleme. Die Klemmkraft der neuen Duolock Verschlüsse ist super, einzigstes Problem, ist die Rückdrehsicherheit.
Für die benötigte Klemmkraft braucht man die Stöcke gar nicht so fest zudrehen, dann passiert es aber, dass ich durch das laufen mit Stockeinsatz und minimalen Drehbewegungen bei jedem Stockeinsatz der Klemmmechanismus sich wieder aufdreht und halt irgendwann dann doch die Klemmkraft zu klein ist und der Stock zusammensinkt.
Also, doch ziemlich stark zudrehen. Bisher gingen sie aber jedesmal wieder ohne Probleme auf
Gebrochen ist mir bis jetzt noch keiner. Allerdings ist mir mal eine Handschlaufe gerissen als ich beim Skitouren hingefallen bin.
Gruß Reiner
-- _____________________________________ [externer Link] \
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.08.05 11:42 Uhr |
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Reiner Abl schrieb: > Hallo, > > habe die C3 Carbon von Komperdell. > > Hauptvorteil ist, dass sie superleicht sind. > > Ich benutze sie jetzt ca. 1 Jahr. Eigentlich keine Probleme. Die > Klemmkraft der neuen Duolock Verschlüsse ist super, einzigstes Problem, > ist die Rückdrehsicherheit. > > Für die benötigte Klemmkraft braucht man die Stöcke gar nicht so fest > zudrehen, dann passiert es aber, dass ich durch das laufen mit > Stockeinsatz und minimalen Drehbewegungen bei jedem Stockeinsatz der > Klemmmechanismus sich wieder aufdreht und halt irgendwann dann doch die > Klemmkraft zu klein ist und der Stock zusammensinkt. > > Also, doch ziemlich stark zudrehen. Bisher gingen sie aber jedesmal > wieder ohne Probleme auf > > Gebrochen ist mir bis jetzt noch keiner. Allerdings ist mir mal eine > Handschlaufe gerissen als ich beim Skitouren hingefallen bin.
Bin auch ein Fan von Komperdell - aus denselben Gründen. Allerdings war der Klappmechanismus bei den Alu-Carbon Stöcken früher zu schwach. Der Drehmechanismus war solider, liess sich aber oft nur mit enormem Kraftaufwand wieder lösen.
Ergo: Ich bin zu Gipron (werden auch unter BlackDiamond Label verkauft) gewechselt. Der Griff ist leider nicht so schön wie der von Komperdell.
Mir war aber wichtig, dass man den Stock einhändig und mit Handschuhen verstellen kann.
Gruss,
Uli
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Komperdell vs. Leki | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 01.08.05 11:57 Uhr |
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Uli Hausmann schrieb: > Ergo: Ich bin zu Gipron (werden auch unter BlackDiamond Label verkauft) > gewechselt. Der Griff ist leider nicht so schön wie der von Komperdell. Hallo Uli,
ich habe die Teile auch und bin begeistert. Jetzt brauchte ich allerdings doch mal ein Ersatzsegment. Und das dauert ....
Denn Die Stöcke gibts nur bei [externer Link] \ (Lauche und Maas) und die nur ganze Stöcke vorrätig. Erstazsegmente müssen die erst bestellen. Machen die zwar, kann aber dauern.
Blck Diamond ist -ähnlich wie VauDe- fast ausschließlich Händler. Die Alu-Stöcke von Gipron und BD sind die gleichen.
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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