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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 20:36 Uhr |
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Hallo Ihr da, ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen. Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die ich bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung haben oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte ich mir nun doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen. Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon gelernt. Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich mich ein bischen einlesen kann und was für ein Grundvorrat an Klemmkeilen ist sinnvoll anzuschaffen für typische Touren in der Fränkischen Schweiz (also nicht alpin wo es mitunter über lange Strecken geht). Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem Kurs, bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen Kletterkollegen. (Nur falls jemand jetzt Bedenken hat) Viele Grüße Anja aus dem Frankenland
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 20:53 Uhr |
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Anja Ringler <ladefrosch@gmx.net> writes:
> ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen. > Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die > ich bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung > haben oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte > ich mir nun doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen.
Vor den psychologischen Ersthaken ist nicht unbedingt schon was zu finden. Ich kann mich daran erinnern, daß ich mal im Ith in einer Tour war, wo ich dann ab und an einen psychologischen Klemmkeil zwischengelegt habe. Am Umlenker ist mir dann erst aufgefallen, daß zwischen den psychologischen Klemmkeilen keine Bohrhaken gewesen waren. Ich habe erst beim Abseilen geschnallt, daß das meine erste clean gegangene Tour gewesen war.
> Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon > gelernt. Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich > mich ein bischen einlesen kann und was für ein Grundvorrat an > Klemmkeilen ist sinnvoll anzuschaffen für typische Touren in der > Fränkischen Schweiz (also nicht alpin wo es mitunter über lange > Strecken geht).
Einen Satz Rocks von Black Diamond (sind so um die 10 Stück) wäre typisches Startpaket, und einen einfachen Karabiner zum Auffädeln derselben am Gurt.
Friends würde ich mir nicht anschaffen, bevor Du sie wirklich vermißt: dann weißt Du nämlich, welche Größe gut käme. In der Fränkischen sind sie im wesentlichen beim Rißklettern interessant; an den Wänden kriegt man tendenziell besser Keile verstaut.
> Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem > Kurs, bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen > Kletterkollegen.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 21:51 Uhr |
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Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu schulen...) ;o)
Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr als einem Klemmkeil. Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in jedem Fall mehr Reibung als ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur an zwei Punkten aufliegt und sich so super rausdrehen kann)
Ein Satz Knotenschlingen schont vor allem den Geldbeutel und man hat enorm weniger Gewicht am Gurt.
Grüße an die Klemmkeil- und Bohrhakenfraktion... ;o)
Hendrik
Anja Ringler schrieb: > Hallo Ihr da, > ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen. > Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die ich > bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung haben > oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte ich mir nun > doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen. > Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon gelernt. > Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich mich ein bischen > einlesen kann und was für ein Grundvorrat an Klemmkeilen ist sinnvoll > anzuschaffen für typische Touren in der Fränkischen Schweiz (also nicht > alpin wo es mitunter über lange Strecken geht). > Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem Kurs, > bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen Kletterkollegen. > (Nur falls jemand jetzt Bedenken hat) > Viele Grüße > Anja aus dem Frankenland
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 21:55 Uhr |
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Hendrik Marr <Hendrik.Marr@tiscalinet.de> writes:
> Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu > schulen...) ;o) > > Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr > als einem Klemmkeil. Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in > jedem Fall mehr Reibung als ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur > an zwei Punkten aufliegt und sich so super rausdrehen kann)
Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen.
Fels ist nicht gleich Fels.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 22:04 Uhr |
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> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was > Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen > hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen. > > Fels ist nicht gleich Fels.
Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern.
Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht... Oder umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt für uns in Sachsen auch...) Deswegen ja "Psychotraining" oder in der Kletterhalle bleiben.
Gruß Hendrik
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 22:15 Uhr |
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Hendrik Marr <Hendrik.Marr@tiscalinet.de> writes:
>> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, >> was Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an >> Rissen hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel >> legen. Fels ist nicht gleich Fels. > > Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern. > > Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht...
Du wirst in den Alpen gelegentlich noch Holzkeile finden.
> Oder umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt > für uns in Sachsen auch...) Deswegen ja "Psychotraining" oder in > der Kletterhalle bleiben.
Sachsen ist Sachsen, Frankenjura ist Frankenjura. Die Gebiete haben ihre eigenen Regeln, und ihre eigenen Felstypen. Klemmkeile kannst Du in Sachsen verbrennen, weil die kleinen Dinger das, was sich in Sachsen Fels nennt, unter Last zerbröseln. Mit Keilen bist Du im weichen Sandstein von Sachsen vollkommen fehl am Platz, und mit Knotenschlingen bei den kleinstrukturierten scharfkantigen Löchern der Frankenjura.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 00:16 Uhr |
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Hi, > Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht... Oder > umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt für uns in > Sachsen auch...) wenn ich mich an meine Jugend (da waren bei uns Klemmkeile noch voellig unbekannt) zurueckerinneSoll ich einsteigen, soll ich nicht, soll ich, ... Nunja, cliffhaenger kannten wir allerdings schon ... Aber zum Frankenjura: Im Normalfall sind doch inzwischen dort die Routen plaisiermaessig eingebohrt. Klemmkeile lassen sich dort (beachte, dass es fundamentale Unterschiede zwischen Sued und Nord gibt) nicht unbedingt perfekt legen, doch trotzdem taete ich das erwaehnte Grundset anraten und damit (ein Lehrbuch ist schoen und gut, doch ersetzt es nicht die eigene Uebung) im "ungefaehrlichen" (z.B. im Riss neben dem Bohrhaken) Gelaende testen. Klemmknoten haben bei uns (ausserhalb der saechsischen Klettergemeinde) eigentlich keine Bedeutung und auch Friends sind im Kalk selten besser als Klemmkeile einsetzbar. Gruss Burkhardt
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 00:17 Uhr |
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Hendrik Marr wrote: >> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was >> Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen >> hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen. >> >> Fels ist nicht gleich Fels. > > > Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern. > > Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht..
In Franken dann oft mit Seilschlingen an Felsköpfen oder Sanduhren. Gerade letzteres geht eigentlich ganz gut (sofern nicht schon Generationen von Kletterern reingefallen sind). Oder halt topropen oder den Bühlerhaken erfinden.
Anja: Ein paar Keile sind sicher keine schlechte Idee und können zumindest die Nerven beruhigen und in den Alpen oder sonstwo kann man sie sicher auch mal richtig gut brauchen. Da ists dann ganz hilfreich, wenn man sowas schon mal gelegentlich verwendet hat. Aber ehrlich gesagt habe ich (eher Schisser, nie über 7 vorgestiegen, meist drunter) selbst hier in der fränkischen Keile noch nich oft wirklich gebraucht: Entweder sind es rein psychologische Krücken, wo man ewig braucht, um sie reinzufummeln, dabei dann am besten noch ein feines Nähmaschinenbein bekommt, dann war die Stelle doch nicht so schwer. Oder die Dinger zippern bei etwas Zug am Seil, um den nächsten Haken einzuhängen, sowieso raus. Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher springen. Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch fürs wohlbefinden.
Grüße aus Erlangen
Wolfgang
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 15:45 Uhr |
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Wolfgang Soergel schrieb: ..... Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch > nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn > du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann > man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher > springen. Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass > man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch > fürs wohlbefinden. > > Grüße aus Erlangen > > Wolfgang
Hallo Wolfgang, wir waren letztens an der Münchser Wand. Da war ein dreier, der hatte nur oben einen Haken und der Einstieg war alles andere als eine drei (vielleicht haben wir den falschen Einstieg gewählt). Und dann gab es eine schöne (für mich schwere Route) den Faulpelz, da wär ich nie und nimmer ohne Top-Rope-Sicherung hoch. Der erste Haken war utopisch weit oben. Aber da muss man sich halt im Lauf der Zeit ranarbeiten mit Training und Mut. Der Kollege ist ja auch vorgestiegen. Viele Grüße Anja
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.07.05 08:44 Uhr |
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Hallo Wolfgang
> Aber ehrlich gesagt > habe ich (eher Schisser, nie über 7 vorgestiegen, meist drunter) selbst > hier in der fränkischen Keile noch nich oft wirklich gebraucht: Entweder > sind es rein psychologische Krücken, wo man ewig braucht, um sie > reinzufummeln, dabei dann am besten noch ein feines Nähmaschinenbein > bekommt, dann war die Stelle doch nicht so schwer. Oder die Dinger > zippern bei etwas Zug am Seil, um den nächsten Haken einzuhängen, > sowieso raus. Üben!!! Übrigens: Für die Löcher gibz Tricams, die sind nicht teurer als Keile. Aber noch etwas fummliger zu legen.
> Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch > nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn > du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann > man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher > springen. Das sage mal jemandem, der danach 2 Tage Kopfweh hat oder u.U. 2 Wochen nicht mehr laufen kann. Vielleicht noch an einem Fels wo unten Blöcke liegen. Da hat sich jemand bei unter einem Meter schon einen offenen Schienbeinbruch geholt. Also mach bitte keine solchen Vorschläge. Oder sind hier alle unter 20?
> Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass > man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch > fürs wohlbefinden. ACK
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.07.05 22:52 Uhr |
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Lampi [tm] schrieb: > > Üben!!! > Übrigens: Für die Löcher gibz Tricams, die sind nicht teurer als Keile. > Aber noch etwas fummliger zu legen. > *Handheb*: Bin seit meiner Zeit in Boulder Fan von Tricams - die kann man fast überall reinfummeln und einmal drann gezogen halten die auch sehr ordentlich.
In diesem Zusammenhang kurze Frage: Bei meinen Tricam-Veteranen traue ich so langsam den Schlingen nicht mehr. Ersetzt CAMP die?
Ciao, Dembo
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 09:43 Uhr |
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On Tue, 19 Jul 2005 22:52:56 +0200, Christian Dembowski wrote: > In diesem Zusammenhang kurze Frage: Bei meinen Tricam-Veteranen traue ich > so langsam den Schlingen nicht mehr. Ersetzt CAMP die? [externer Link] Auf der Seite nach "resling" suchen. Eine klare Antwort gibt das allerdings auch nicht - evtl. einfach nachfragen.
Beste Gruesse, Moritz
P.S.: Tricams legen faellt mir von allen Klemmgeraeten am schwersten. Das muss man vermutlich noch viel gruendlicher Ueben als Klemmkeile - ich hab noch nie "unter Kampfbedingungen" einen Tricam verwenden koennen. In der Fraenkischen mag das in den Loechern allerdings besser funktionieren.
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 20:57 Uhr |
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Moritz Hammer schrieb: > On Tue, 19 Jul 2005 22:52:56 +0200, Christian Dembowski wrote: > > [externer Link] > Auf der Seite nach "resling" suchen. Eine klare Antwort gibt das > allerdings auch nicht - evtl. einfach nachfragen. > danke fuer den Tip - ich schau da gleich mal vorbei. Der Leidensdruck ist noch nicht so groß geworden, dass ich schon bei CAMP nachgefragt habe, aber lange dauert's nicht mehr, wenn ich mir den kleinen Tricam so anschaue... > > P.S.: Tricams legen faellt mir von allen Klemmgeraeten am schwersten. Das > muss man vermutlich noch viel gruendlicher Ueben als Klemmkeile - ich hab > noch nie "unter Kampfbedingungen" einen Tricam verwenden koennen. In der > Fraenkischen mag das in den Loechern allerdings besser funktionieren.
Hmm, stimmt schon, am Anfang ist das so eine Sache. In echten Löchern finde ich das Legen noch immer schwierig, obwohl es ja da fast keine Alternativen zu Tricams gibt... Für das 'normale' Einsatzgebiet übt man am besten mit Stellen, in denen auch ein Keil halten würde - einen etwas kleineren Tricam in den Riss und ordentlich drann gezogen, damit er sich verklemmt. Darauf achten, dass sich insbesondere der 'Fulcrum', also die 'Spitze' gut in eine kleine Delle o.ä. setzt.
Wenn die Dinger nach etwas Übrung 'bombensicher' sitzen, dann kann man zu schwierigeren Stellen übergehen, z.B. parallele Risse o.ä.
Das häufigste Problem, dass ich mit den Dingern habe, ist dass ich sie beim legen nicht feste genug verklemme, oder einen zu kleinen Tricam nehme - geht gut auf die Nerven, wenn so ein Ding wieder rausrutscht, aber ich verstehe langsam, wie die Leute auf 'spring loaded' Klemmgeräte gekommen sind ;)
Ciao, Dembo
P.S. Ach ja, einen richtigen Sturz von mir am Bastille Crack in Eldorado hat ein Tricam schon mal gehalten - war sogar noch zu bergen... Im gleichen gebiet bin ich mal beim rumlaufen am Stand (Band) gestolpert und hab die Ankerpunkte ordentlich strapaziert - die Chancen stehen gut, dass ein Tricam noch immer da drinnen hängt....
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 21:59 Uhr |
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Hendrik Marr schrieb: > Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu > schulen...) ;o) > > Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr als > einem Klemmkeil. > Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in jedem Fall mehr Reibung als > ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur an zwei Punkten aufliegt und > sich so super rausdrehen kann) > > Ein Satz Knotenschlingen schont vor allem den Geldbeutel und man hat > enorm weniger Gewicht am Gurt. Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu? Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten wird dann im Riß verstaut. Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht immer der beste. Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link? Wie dick ist die Reepschnur, welchen Knoten nimmt man usw.? Kurzum gesagt gibt es eine "Do-It-Yourself" Anleitung. Viele Grüße Anja
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.07.05 22:30 Uhr |
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> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu? > Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen > mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten > wird dann im Riß verstaut. Richtig, die gängigsten Durchmesser sind 5-7 mm Reepschnüre. Ca. 2 Meter Reepschnur werden mit einem Knoten (der einfachste wäre ein Sackstich - es gibt auch andere die mehr Volumen haben) zusammengeknotet.
Entweder: Im Riß der sich verjüngt (wie Klemmkeil), entgegengesetzt und eine durch die andere gezogen das der Zug quer kommt (in waagerechten Rissen), oder gefädelt (um Sanduhren-Keflarschnur ist besonders steif und so gut zu fädeln), oder mit Bandschlingen (im Sandstein gern die Fusselschlinge-die "kleben" förmlich am Fels und rutschen so kaum weg) um irgendwelche Felsköpfel/Vorsprünge. Oder Kindskopf: Sehr voluminöser Knoten (mit einer 10mm Reepschnur bekommt der ein Durchmesser von ca. 8-10 cm)-für große Risse.
> Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger > reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht > immer der beste.
Ist einfach Gewöhnungssache. Das stand hier schon mal zur Debatte. Mußt mal googeln, ist ein anderer Kletterstil. (der Konsens von Ausenstehenden meißtens: "Die Sachsen haben alle ne Macke!")
> Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?
[externer Link] ansonsten mal weiter googeln. Ich nehme immer einen anderen Knoten, den habe ich mal von nem steinalten Sachsen gezeigt bekommen...
Gruß Hendrik
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 09:25 Uhr |
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>> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu?
>> Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?
> [externer Link]
Besser gleich ein Stück weiter: [externer Link]
Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht: [externer Link] Der Link entstammt obiger Seite.
Ilja
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 09:52 Uhr |
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> Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht: > [externer Link] > Der Link entstammt obiger Seite.
danke, endlich kann ich mal den kravatten-knoten lernen :)
gruss frizo
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 15:48 Uhr |
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Ilja Keseberg schrieb: > Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht: > [externer Link] > Der Link entstammt obiger Seite. > > Ilja > Vielen Dank für die Klabautermannseite, wirklich nett gemacht! Die "Krawatten"-Seite muss ich mal an meine männlichen Bekannten verteilen ;-)) Viele Grüße Anja
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Knotenschlingen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 11:15 Uhr |
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hallo leute,
ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen, aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der vater des gedankens ist. das argument, daß sich der knoten anpaßt, also *verformt*, scheint mir ja nicht unbedingt nuur für die sicherheit der schlingen zu sprechen. denkbar ist auch, daß das schlingenmaterial (repschnur, kevlar, bandschlinge, dyneema?) eine entscheidende rolle spielt. deshalb meine frage: ist die festigkeit von knotenschlingen auch schon mal systematisch und mit wissenschaftlichem zugang untersucht worden?. ich könnte mir etwa durchaus vorstellen, daß sich pit schubert mit dem thema auseinandergesetzt hat. allerdings ist mir keine solche publikation geläufig.
schätze, daß einige auf dieses posting mit persönlichen erfahrungsberichten a la "aber ich bin /ein kumpel/ ein kumpel von einem kumpel ist/ schon mal in eine reingefallen, und es hat super gehalten" oder ähnlichem antworten könnten. ähnliche positive erfahrungen haben auch tausende andere mit marwa-eisschrauben, snargs, alten normalhaken, ... gemacht, obwohl heute bekannt ist, daß sie nur ungenügende haltekräfte bieten bzw. zumindest diese nur schlecht oder gar nicht einzuschätzen sind. nagelprobe wäre in dem fall etwa die frage, ob es denn zb auch leute gibt, die tatsächlich stand an (zwei oder drei) knotenschlingen machen würden...
für links oder andere quellen zur seriösen vermessung der haltekräfte von knotenschlingen wäre ich jedenfalls dankbar.
gruß,
andi
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Knotenschlingen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 12:28 Uhr |
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Hallo Andi,
Du suchst etwas wie die Seite [externer Link]
Grüße Peter
"Andreas Tröster" <troester_andl@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag news:42de15d4$0$12384$3b214f66@usenet.univie.ac.at... > hallo leute, > > für links oder andere quellen zur seriösen vermessung der haltekräfte von > knotenschlingen wäre ich jedenfalls dankbar.
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Knotenschlingen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 16:08 Uhr |
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Andreas Tröster schrieb: > hallo leute, > > ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen, > aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen > auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der > vater des gedankens ist. das argument, daß sich > der knoten anpaßt, also *verformt*, scheint mir ja nicht unbedingt > nuur für die sicherheit der schlingen zu sprechen. > denkbar ist auch, daß das schlingenmaterial (repschnur, > kevlar, bandschlinge, dyneema?) eine entscheidende rolle > spielt. deshalb meine frage: ist die festigkeit von knotenschlingen > auch schon mal systematisch und mit wissenschaftlichem > zugang untersucht worden?. ich könnte mir etwa durchaus > vorstellen, daß sich pit schubert mit dem thema auseinandergesetzt > hat. allerdings ist mir keine solche publikation geläufig. > > schätze, daß einige auf dieses posting mit persönlichen erfahrungsberichten > a la "aber ich bin /ein kumpel/ ein kumpel von einem kumpel ist/ > schon mal in eine reingefallen, und es hat super gehalten" oder ähnlichem > antworten könnten. ähnliche positive erfahrungen haben auch tausende andere > mithon mal im Vorstie
Ich persönlich kenne viele Sachsenkletterer, aber nicht einen, der schon mal im Vorstieg gestürzt ist. Auch keinen, der einen kennt, der....
Ist ja gerade die Sachsenphilosophie, nichts klettern, wo man nicht im Notfall auch zurückklettern kann, bzw. wo man sich zu 99% sicher ist, daß es gut geht.
Ich persönlich klettere in Sachsen auch wesentlich defensiver im Vorstieg als in anderen Klettergebieten wo der Fels vor Bohrhaken blinkt...
Gruß Hendrik
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Knotenschlingen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.07.05 18:32 Uhr |
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Hendrik Marr wrote: > Ich persönlich kenne viele Sachsenkletterer, aber nicht einen, der schon > mal im Vorstieg gestürzt ist. Auch keinen, der einen kennt, der.... > > Ist ja gerade die Sachsenphilosophie, nichts klettern, wo man nicht im > Notfall auch zurückklettern kann, bzw. wo man sich zu 99% sicher ist, > daß es gut geht. > > Ich persönlich klettere in Sachsen auch wesentlich defensiver im > Vorstieg als in anderen Klettergebieten wo der Fels vor Bohrhaken blinkt... > > Gruß Hendrik
Ich kenne mehrere, die schon im Vorsteig gestürzt sind im Elbsandstein. ist wohl eher eine Frage der persönlichen Einstellung, des Sicherungspartners und des Vertrauens in den Standplatz ...
Gruß Jupp
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Knotenschlingen | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 21.07.05 13:11 Uhr |
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Andreas Tröster <troester_andl@hotmail.com> wrote: > ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen, > aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen > auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der > vater des gedankens ist.
Ein guter Knoten ist wie ein Ring, sagen die Alten. Wenn Dir das nicht reicht: [externer Link]
CIAO andreas -- Klettermailingliste Jena: [externer Link] Klettern in Thüringen: [externer Link] Kletterhalle in Jena: [externer Link]
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Klemmkeile | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.07.05 02:15 Uhr |
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Hallo Anja,
ich habe auch noch ein paar Links gefunden. Bei uns in Thüringen bin ich bis jetzt immer mit Bandschlingen, Sanduhren und Hex ausgekommen. Ich habe 5 Klemmkeile, aber meistens vertraue ich dann doch lieber auf eine gut gelegte Bandschlinge - notfalls nach unten mit einer zweiten Bandschlinge verspannt (wenn etwas da ist zum Verspannen), damit sie beim höher Klettern nicht von der Felszacke oder Platte gehoben wird.
[externer Link] [externer Link]
Anja Ringler schrieb:
> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu? > Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen > mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten > wird dann im Riß verstaut. > Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger > reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht > immer der beste. > Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link? > Wie dick ist die Reepschnur, welchen Knoten nimmt man usw.? > Kurzum gesagt gibt es eine "Do-It-Yourself" Anleitung. > Viele Grüße > Anja
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