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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 20:36 Uhr
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Hallo Ihr da,
ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen.
Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die ich
bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung haben
oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte ich mir nun
doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen.
Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon gelernt.
Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich mich ein bischen
einlesen kann und was für ein Grundvorrat an Klemmkeilen ist sinnvoll
anzuschaffen für typische Touren in der Fränkischen Schweiz (also nicht
alpin wo es mitunter über lange Strecken geht).
Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem Kurs,
bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen Kletterkollegen.
(Nur falls jemand jetzt Bedenken hat)
Viele Grüße
Anja aus dem Frankenland
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 20:53 Uhr
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Anja Ringler <ladefrosch@gmx.net> writes:

> ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen.
> Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die
> ich bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung
> haben oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte
> ich mir nun doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen.

Vor den psychologischen Ersthaken ist nicht unbedingt schon was zu
finden. Ich kann mich daran erinnern, daß ich mal im Ith in einer
Tour war, wo ich dann ab und an einen psychologischen Klemmkeil
zwischengelegt habe. Am Umlenker ist mir dann erst aufgefallen, daß
zwischen den psychologischen Klemmkeilen keine Bohrhaken gewesen
waren. Ich habe erst beim Abseilen geschnallt, daß das meine erste
clean gegangene Tour gewesen war.

> Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon
> gelernt. Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich
> mich ein bischen einlesen kann und was für ein Grundvorrat an
> Klemmkeilen ist sinnvoll anzuschaffen für typische Touren in der
> Fränkischen Schweiz (also nicht alpin wo es mitunter über lange
> Strecken geht).

Einen Satz Rocks von Black Diamond (sind so um die 10 Stück) wäre
typisches Startpaket, und einen einfachen Karabiner zum Auffädeln
derselben am Gurt.

Friends würde ich mir nicht anschaffen, bevor Du sie wirklich vermißt:
dann weißt Du nämlich, welche Größe gut käme. In der Fränkischen sind
sie im wesentlichen beim Rißklettern interessant; an den Wänden kriegt
man tendenziell besser Keile verstaut.

> Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem
> Kurs, bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen
> Kletterkollegen.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 21:51 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu
schulen...) ;o)

Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr als
einem Klemmkeil.
Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in jedem Fall mehr Reibung als
ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur an zwei Punkten aufliegt und
sich so super rausdrehen kann)

Ein Satz Knotenschlingen schont vor allem den Geldbeutel und man hat
enorm weniger Gewicht am Gurt.

Grüße an die Klemmkeil- und Bohrhakenfraktion... ;o)

Hendrik

Anja Ringler schrieb:
> Hallo Ihr da,
> ich will mich vielleicht nun doch langsam mal an den Vorstieg wagen.
> Und da die einfacheren Anfängerrouten bei uns in der Fränkischen die ich
> bisher kenne entweder nur ganz oben die Umlekung als Sicherung haben
> oder der erste Haken "psychologisch" weit oben hängt, möchte ich mir nun
> doch mal Klemmkeile als Zwischensicherung anschaffen.
> Das das Legen der Dinger eine Wissenschaft ist habe ich auch schon gelernt.
> Hat irgendjemand einen Link oder Buchempfehlung wo ich mich ein bischen
> einlesen kann und was für ein Grundvorrat an Klemmkeilen ist sinnvoll
> anzuschaffen für typische Touren in der Fränkischen Schweiz (also nicht
> alpin wo es mitunter über lange Strecken geht).
> Das Know-How des echten Klemmkeil Legens hol ich mir dann in einem Kurs,
> bzw. unter fachlicher Anleitung meiner erfahrerenen Kletterkollegen.
> (Nur falls jemand jetzt Bedenken hat)
> Viele Grüße
> Anja aus dem Frankenland
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 21:55 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hendrik Marr <Hendrik.Marr@tiscalinet.de> writes:

> Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu
> schulen...) ;o)
>
> Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr
> als einem Klemmkeil. Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in
> jedem Fall mehr Reibung als ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur
> an zwei Punkten aufliegt und sich so super rausdrehen kann)

Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was
Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen
hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen.

Fels ist nicht gleich Fels.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 22:04 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was
> Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen
> hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen.
>
> Fels ist nicht gleich Fels.

Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern.

Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht... Oder
umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt für uns in
Sachsen auch...)
Deswegen ja "Psychotraining" oder in der Kletterhalle bleiben.

Gruß Hendrik
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 22:15 Uhr
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Hendrik Marr <Hendrik.Marr@tiscalinet.de> writes:

>> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das,
>> was Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an
>> Rissen hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel
>> legen. Fels ist nicht gleich Fels.
>
> Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern.
>
> Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht...

Du wirst in den Alpen gelegentlich noch Holzkeile finden.

> Oder umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt
> für uns in Sachsen auch...) Deswegen ja "Psychotraining" oder in
> der Kletterhalle bleiben.

Sachsen ist Sachsen, Frankenjura ist Frankenjura. Die Gebiete haben
ihre eigenen Regeln, und ihre eigenen Felstypen. Klemmkeile kannst Du
in Sachsen verbrennen, weil die kleinen Dinger das, was sich in
Sachsen Fels nennt, unter Last zerbröseln. Mit Keilen bist Du im
weichen Sandstein von Sachsen vollkommen fehl am Platz, und mit
Knotenschlingen bei den kleinstrukturierten scharfkantigen Löchern der
Frankenjura.

--
David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 00:16 Uhr
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Hi,
> Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht... Oder
> umgedreht, wenn nix da ist, kann man auch nix legen (Das gilt für uns in
> Sachsen auch...)
wenn ich mich an meine Jugend (da waren bei uns Klemmkeile noch voellig
unbekannt) zurueckerinneSoll ich einsteigen, soll ich nicht, soll ich,
...
Nunja, cliffhaenger kannten wir allerdings schon ...
Aber zum Frankenjura: Im Normalfall sind doch inzwischen dort die Routen
plaisiermaessig eingebohrt. Klemmkeile lassen sich dort (beachte, dass es
fundamentale Unterschiede zwischen Sued und Nord gibt) nicht unbedingt
perfekt legen, doch trotzdem taete ich das erwaehnte Grundset anraten und
damit (ein Lehrbuch ist schoen und gut, doch ersetzt es nicht die eigene
Uebung) im "ungefaehrlichen" (z.B. im Riss neben dem Bohrhaken) Gelaende
testen.
Klemmknoten haben bei uns (ausserhalb der saechsischen Klettergemeinde)
eigentlich keine Bedeutung und auch Friends sind im Kalk selten
besser als Klemmkeile einsetzbar.
Gruss
Burkhardt

 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 00:17 Uhr
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Hendrik Marr wrote:
>> Äh, wir reden über Frankenjura, nicht Sachsen oder Pfalz. In das, was
>> Du so auf einer typischen fränkischen Kalksandsteinplatte an Rissen
>> hast, kannst Du nicht viel mehr als einen Schnürsenkel legen.
>>
>> Fels ist nicht gleich Fels.
>
>
> Ich kann lesen und war auch schon in der Frankenjura klettern.
>
> Was habe die Leute bloß früher ohne Klemmkeile gemacht..

In Franken dann oft mit Seilschlingen an Felsköpfen oder Sanduhren.
Gerade letzteres geht eigentlich ganz gut (sofern nicht schon
Generationen von Kletterern reingefallen sind). Oder halt topropen oder
den Bühlerhaken erfinden.

Anja: Ein paar Keile sind sicher keine schlechte Idee und können
zumindest die Nerven beruhigen und in den Alpen oder sonstwo kann man
sie sicher auch mal richtig gut brauchen. Da ists dann ganz hilfreich,
wenn man sowas schon mal gelegentlich verwendet hat. Aber ehrlich gesagt
habe ich (eher Schisser, nie über 7 vorgestiegen, meist drunter) selbst
hier in der fränkischen Keile noch nich oft wirklich gebraucht: Entweder
sind es rein psychologische Krücken, wo man ewig braucht, um sie
reinzufummeln, dabei dann am besten noch ein feines Nähmaschinenbein
bekommt, dann war die Stelle doch nicht so schwer. Oder die Dinger
zippern bei etwas Zug am Seil, um den nächsten Haken einzuhängen,
sowieso raus. Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch
nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn
du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann
man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher
springen. Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass
man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch
fürs wohlbefinden.

Grüße aus Erlangen

Wolfgang
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 15:45 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Wolfgang Soergel schrieb:
..... Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch
> nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn
> du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann
> man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher
> springen. Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass
> man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch
> fürs wohlbefinden.
>
> Grüße aus Erlangen
>
> Wolfgang

Hallo Wolfgang,
wir waren letztens an der Münchser Wand. Da war ein dreier, der hatte
nur oben einen Haken und der Einstieg war alles andere als eine drei
(vielleicht haben wir den falschen Einstieg gewählt).
Und dann gab es eine schöne (für mich schwere Route) den Faulpelz, da
wär ich nie und nimmer ohne Top-Rope-Sicherung hoch. Der erste Haken war
utopisch weit oben. Aber da muss man sich halt im Lauf der Zeit
ranarbeiten mit Training und Mut. Der Kollege ist ja auch vorgestiegen.
Viele Grüße
Anja
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen19.07.05 08:44 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo Wolfgang

> Aber ehrlich gesagt
> habe ich (eher Schisser, nie über 7 vorgestiegen, meist drunter) selbst
> hier in der fränkischen Keile noch nich oft wirklich gebraucht: Entweder
> sind es rein psychologische Krücken, wo man ewig braucht, um sie
> reinzufummeln, dabei dann am besten noch ein feines Nähmaschinenbein
> bekommt, dann war die Stelle doch nicht so schwer. Oder die Dinger
> zippern bei etwas Zug am Seil, um den nächsten Haken einzuhängen,
> sowieso raus.
Üben!!!
Übrigens: Für die Löcher gibz Tricams, die sind nicht teurer als Keile.
Aber noch etwas fummliger zu legen.

> Und soo hoch ist in vielen Routen der erste Haken auch
> nicht, schau einfach mal, wie weit Du mit den Füßen vom Boden bist, wenn
> du da einhängen kannst. Viel mehr als 2m sind das selten und das kann
> man, ggf. mit aufmerksamer Hilfe am Boden, normalerweise noch sicher
> springen.
Das sage mal jemandem, der danach 2 Tage Kopfweh hat oder u.U. 2 Wochen
nicht mehr laufen kann. Vielleicht noch an einem Fels wo unten Blöcke
liegen. Da hat sich jemand bei unter einem Meter schon einen offenen
Schienbeinbruch geholt.
Also mach bitte keine solchen Vorschläge. Oder sind hier alle unter 20?

> Bedenke: Ein niedriger erster Haken kann ggf. bedeuten, dass
> man beim einhängen des 2. kratern kann. Und das IST meistens zu hoch
> fürs wohlbefinden.
ACK

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch

 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen19.07.05 22:52 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Lampi [tm] schrieb:
>
> Üben!!!
> Übrigens: Für die Löcher gibz Tricams, die sind nicht teurer als Keile.
> Aber noch etwas fummliger zu legen.
>
*Handheb*: Bin seit meiner Zeit in Boulder Fan von Tricams - die kann
man fast überall reinfummeln und einmal drann gezogen halten die auch
sehr ordentlich.

In diesem Zusammenhang kurze Frage: Bei meinen Tricam-Veteranen traue
ich so langsam den Schlingen nicht mehr. Ersetzt CAMP die?

Ciao,
Dembo
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 09:43 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Tue, 19 Jul 2005 22:52:56 +0200, Christian Dembowski wrote:
> In diesem Zusammenhang kurze Frage: Bei meinen Tricam-Veteranen traue ich
> so langsam den Schlingen nicht mehr. Ersetzt CAMP die?
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Auf der Seite nach "resling" suchen. Eine klare Antwort gibt das
allerdings auch nicht - evtl. einfach nachfragen.

Beste Gruesse,
Moritz

P.S.: Tricams legen faellt mir von allen Klemmgeraeten am schwersten. Das
muss man vermutlich noch viel gruendlicher Ueben als Klemmkeile - ich hab
noch nie "unter Kampfbedingungen" einen Tricam verwenden koennen. In der
Fraenkischen mag das in den Loechern allerdings besser funktionieren.
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 20:57 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Moritz Hammer schrieb:
> On Tue, 19 Jul 2005 22:52:56 +0200, Christian Dembowski wrote:
>
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Auf der Seite nach "resling" suchen. Eine klare Antwort gibt das
> allerdings auch nicht - evtl. einfach nachfragen.
>
danke fuer den Tip - ich schau da gleich mal vorbei. Der Leidensdruck
ist noch nicht so groß geworden, dass ich schon bei CAMP nachgefragt
habe, aber lange dauert's nicht mehr, wenn ich mir den kleinen Tricam so
anschaue...
>
> P.S.: Tricams legen faellt mir von allen Klemmgeraeten am schwersten. Das
> muss man vermutlich noch viel gruendlicher Ueben als Klemmkeile - ich hab
> noch nie "unter Kampfbedingungen" einen Tricam verwenden koennen. In der
> Fraenkischen mag das in den Loechern allerdings besser funktionieren.

Hmm, stimmt schon, am Anfang ist das so eine Sache. In echten Löchern
finde ich das Legen noch immer schwierig, obwohl es ja da fast keine
Alternativen zu Tricams gibt... Für das 'normale' Einsatzgebiet übt man
am besten mit Stellen, in denen auch ein Keil halten würde - einen etwas
kleineren Tricam in den Riss und ordentlich drann gezogen, damit er sich
verklemmt. Darauf achten, dass sich insbesondere der 'Fulcrum', also die
'Spitze' gut in eine kleine Delle o.ä. setzt.

Wenn die Dinger nach etwas Übrung 'bombensicher' sitzen, dann kann man
zu schwierigeren Stellen übergehen, z.B. parallele Risse o.ä.

Das häufigste Problem, dass ich mit den Dingern habe, ist dass ich sie
beim legen nicht feste genug verklemme, oder einen zu kleinen Tricam
nehme - geht gut auf die Nerven, wenn so ein Ding wieder rausrutscht,
aber ich verstehe langsam, wie die Leute auf 'spring loaded' Klemmgeräte
gekommen sind ;)

Ciao,
Dembo

P.S.
Ach ja, einen richtigen Sturz von mir am Bastille Crack in Eldorado hat
ein Tricam schon mal gehalten - war sogar noch zu bergen... Im gleichen
gebiet bin ich mal beim rumlaufen am Stand (Band) gestolpert und hab die
Ankerpunkte ordentlich strapaziert - die Chancen stehen gut, dass ein
Tricam noch immer da drinnen hängt....
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 21:59 Uhr
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Hendrik Marr schrieb:
> Ich würde ja mal einen Kurs in Sachsen empfehlen (um die Psyche zu
> schulen...) ;o)
>
> Im Ernst, ich vertraue meinen gelegten Knotenschlingen allemal mehr als
> einem Klemmkeil.
> Ein Knoten paßt sich dem Riß an und hat in jedem Fall mehr Reibung als
> ein Keil (der im ungünstigsten Fall nur an zwei Punkten aufliegt und
> sich so super rausdrehen kann)
>
> Ein Satz Knotenschlingen schont vor allem den Geldbeutel und man hat
> enorm weniger Gewicht am Gurt.
Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu?
Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen
mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten
wird dann im Riß verstaut.
Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger
reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht
immer der beste.
Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?
Wie dick ist die Reepschnur, welchen Knoten nimmt man usw.?
Kurzum gesagt gibt es eine "Do-It-Yourself" Anleitung.
Viele Grüße
Anja
 
 
 
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen16.07.05 22:30 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu?
> Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen
> mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten
> wird dann im Riß verstaut.
Richtig, die gängigsten Durchmesser sind 5-7 mm Reepschnüre. Ca. 2 Meter
Reepschnur werden mit einem Knoten (der einfachste wäre ein Sackstich -
es gibt auch andere die mehr Volumen haben) zusammengeknotet.

Entweder: Im Riß der sich verjüngt (wie Klemmkeil),
entgegengesetzt und eine durch die andere gezogen das der Zug quer kommt
(in waagerechten Rissen),
oder gefädelt (um Sanduhren-Keflarschnur ist besonders steif und so gut
zu fädeln),
oder mit Bandschlingen (im Sandstein gern die Fusselschlinge-die
"kleben" förmlich am Fels und rutschen so kaum weg) um irgendwelche
Felsköpfel/Vorsprünge.
Oder Kindskopf: Sehr voluminöser Knoten (mit einer 10mm Reepschnur
bekommt der ein Durchmesser von ca. 8-10 cm)-für große Risse.

> Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger
> reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht
> immer der beste.

Ist einfach Gewöhnungssache. Das stand hier schon mal zur Debatte. Mußt
mal googeln, ist ein anderer Kletterstil. (der Konsens von
Ausenstehenden meißtens: "Die Sachsen haben alle ne Macke!")

> Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
ansonsten mal weiter googeln. Ich nehme immer einen anderen Knoten, den
habe ich mal von nem steinalten Sachsen gezeigt bekommen...

Gruß Hendrik
 
 
 
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile)

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 09:25 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu?

>> Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?

> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Besser gleich ein Stück weiter:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht:
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Der Link entstammt obiger Seite.

Ilja

 
 
 
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile)

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 09:52 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster

> Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht:
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Der Link entstammt obiger Seite.

danke, endlich kann ich mal den kravatten-knoten lernen :)

gruss
frizo
 
 
 
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Knotenschlingen (WAR: Klemmkeile)

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 15:48 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Ilja Keseberg schrieb:
> Oder hier (wirklich mal nett und erklärend gemacht:
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> Der Link entstammt obiger Seite.
>
> Ilja
>
Vielen Dank für die Klabautermannseite, wirklich nett gemacht!
Die "Krawatten"-Seite muss ich mal an meine männlichen Bekannten
verteilen ;-))
Viele Grüße
Anja
 
 
 
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Knotenschlingen

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 11:15 Uhr
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hallo leute,

ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen,
aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen
auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der
vater des gedankens ist. das argument, daß sich
der knoten anpaßt, also *verformt*, scheint mir ja nicht unbedingt
nuur für die sicherheit der schlingen zu sprechen.
denkbar ist auch, daß das schlingenmaterial (repschnur,
kevlar, bandschlinge, dyneema?) eine entscheidende rolle
spielt. deshalb meine frage: ist die festigkeit von knotenschlingen
auch schon mal systematisch und mit wissenschaftlichem
zugang untersucht worden?. ich könnte mir etwa durchaus
vorstellen, daß sich pit schubert mit dem thema auseinandergesetzt
hat. allerdings ist mir keine solche publikation geläufig.

schätze, daß einige auf dieses posting mit persönlichen erfahrungsberichten
a la "aber ich bin /ein kumpel/ ein kumpel von einem kumpel ist/
schon mal in eine reingefallen, und es hat super gehalten" oder ähnlichem
antworten könnten. ähnliche positive erfahrungen haben auch tausende andere
mit
marwa-eisschrauben, snargs, alten normalhaken, ... gemacht, obwohl heute
bekannt ist, daß sie nur ungenügende haltekräfte bieten bzw. zumindest
diese nur schlecht oder gar nicht einzuschätzen sind. nagelprobe wäre in
dem fall etwa die frage, ob es denn zb auch leute gibt, die tatsächlich
stand an
(zwei oder drei) knotenschlingen machen würden...

für links oder andere quellen zur seriösen vermessung der haltekräfte von
knotenschlingen wäre ich jedenfalls dankbar.

gruß,

andi

 
 
 
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Knotenschlingen

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 12:28 Uhr
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Hallo Andi,

Du suchst etwas wie die Seite
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Grüße Peter

"Andreas Tröster" <troester_andl@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:42de15d4$0$12384$3b214f66@usenet.univie.ac.at...
> hallo leute,
>
> für links oder andere quellen zur seriösen vermessung der haltekräfte von
> knotenschlingen wäre ich jedenfalls dankbar.

 
 
 
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Knotenschlingen

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 16:08 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Andreas Tröster schrieb:
> hallo leute,
>
> ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen,
> aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen
> auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der
> vater des gedankens ist. das argument, daß sich
> der knoten anpaßt, also *verformt*, scheint mir ja nicht unbedingt
> nuur für die sicherheit der schlingen zu sprechen.
> denkbar ist auch, daß das schlingenmaterial (repschnur,
> kevlar, bandschlinge, dyneema?) eine entscheidende rolle
> spielt. deshalb meine frage: ist die festigkeit von knotenschlingen
> auch schon mal systematisch und mit wissenschaftlichem
> zugang untersucht worden?. ich könnte mir etwa durchaus
> vorstellen, daß sich pit schubert mit dem thema auseinandergesetzt
> hat. allerdings ist mir keine solche publikation geläufig.
>
> schätze, daß einige auf dieses posting mit persönlichen erfahrungsberichten
> a la "aber ich bin /ein kumpel/ ein kumpel von einem kumpel ist/
> schon mal in eine reingefallen, und es hat super gehalten" oder ähnlichem
> antworten könnten. ähnliche positive erfahrungen haben auch tausende andere
> mithon mal im Vorstie

Ich persönlich kenne viele Sachsenkletterer, aber nicht einen, der schon
mal im Vorstieg gestürzt ist. Auch keinen, der einen kennt, der....

Ist ja gerade die Sachsenphilosophie, nichts klettern, wo man nicht im
Notfall auch zurückklettern kann, bzw. wo man sich zu 99% sicher ist,
daß es gut geht.

Ich persönlich klettere in Sachsen auch wesentlich defensiver im
Vorstieg als in anderen Klettergebieten wo der Fels vor Bohrhaken blinkt...

Gruß Hendrik
 
 
 
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Knotenschlingen

Bergsteiger beim Bergsteigen20.07.05 18:32 Uhr
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Hendrik Marr wrote:
> Ich persönlich kenne viele Sachsenkletterer, aber nicht einen, der schon
> mal im Vorstieg gestürzt ist. Auch keinen, der einen kennt, der....
>
> Ist ja gerade die Sachsenphilosophie, nichts klettern, wo man nicht im
> Notfall auch zurückklettern kann, bzw. wo man sich zu 99% sicher ist,
> daß es gut geht.
>
> Ich persönlich klettere in Sachsen auch wesentlich defensiver im
> Vorstieg als in anderen Klettergebieten wo der Fels vor Bohrhaken blinkt...
>
> Gruß Hendrik

Ich kenne mehrere, die schon im Vorsteig gestürzt sind im Elbsandstein.
ist wohl eher eine Frage der persönlichen Einstellung, des
Sicherungspartners und des Vertrauens in den Standplatz ...

Gruß Jupp
 
 
 
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Knotenschlingen

Bergsteiger beim Bergsteigen21.07.05 13:11 Uhr
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Andreas Tröster <troester_andl@hotmail.com> wrote:
> ich hatte immer schon hochachtung vor den sachsen,
> aber es würde mich interessieren, ob beim vertrauen
> auf ihre knotenschlingen nicht eher der wunsch der
> vater des gedankens ist.

Ein guter Knoten ist wie ein Ring, sagen die Alten. Wenn Dir das nicht
reicht: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

CIAO
andreas
--
Klettermailingliste Jena: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
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Klemmkeile

Bergsteiger beim Bergsteigen17.07.05 02:15 Uhr
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Hallo Anja,

ich habe auch noch ein paar Links gefunden. Bei uns in Thüringen bin ich
bis jetzt immer mit Bandschlingen, Sanduhren und Hex ausgekommen.
Ich habe 5 Klemmkeile, aber meistens vertraue ich dann doch lieber auf
eine gut gelegte Bandschlinge - notfalls nach unten mit einer zweiten
Bandschlinge verspannt (wenn etwas da ist zum Verspannen), damit sie
beim höher Klettern nicht von der Felszacke oder Platte gehoben wird.

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Anja Ringler schrieb:

> Nrghh, Knotenschlingen? Was ist jetzt das nu?
> Ich kann mir spontan darunter aus Reepschnur selbst gebastelte Schlingen
> mit unterschiedlich großen Knoten am Ende drann vorstellen. Der Knoten
> wird dann im Riß verstaut.
> Vom ersten Eindruck klingt es mir auch erstmal plausibel das die Dinger
> reibungstechnisch besser aufliegen. Aber der erste Eindruck ist ja nicht
> immer der beste.
> Hast Du Fotos von sowas, oder einen Link?
> Wie dick ist die Reepschnur, welchen Knoten nimmt man usw.?
> Kurzum gesagt gibt es eine "Do-It-Yourself" Anleitung.
> Viele Grüße
> Anja
 
 
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