|  | Newsgroup - de.rec.alpinismus | | | Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum) | | | Zurück zur Übersicht |  | Ober-Gabelhorn Unfaelle | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.07.05 08:58 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | nach dem in der letzten Woche 3 Unfaelle am Ober-Gabelhorn passiert sind: hier was im *Walliser Bote* stand:
Walliser Bote, 13.Juli 2005 =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Tödlicher Bergunfall Deutscher Alpinist stürzt vom Ober Gabelhorn Zinal. - eing.) Am letzten Samstag ereignete; sich gegen ,' 18.00' Uhr am 4062 Meter hohen Ober Gabelhorn ein tödlicher Bergunfall.: Ein deutscher Alpinist stürzte beim Abstieg zur 3903 Meter hohen Wellenkuppe ' in die Nordflanke und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zwei deutsche Alpinisten im Alter von 40 und 45 Jahren verliessen am Samstag um 4.30 Uhr die Mountethütte, um das Ober Gabelhorn zu besteigen und 'anschliessend über die Wellenkuppe abzusteigen. Sie- beabsichtigten in der Rothornhütte zu übernachten. Gegen 18.00 Uhr befanden sich die beiden Bergsteiger unangeseilt auf dem Gipfel des Ober Gabelhorns und stiegen in Richtung Wellenkuppe ab. Plötzlich stürzte einer der beiden aus ungeklärten Gründen in die Nordflanke und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Mit einem Helikopter der Air Zermatt wurde der tödlich Verunglückte, auf dem Gletscher des Ober Gabelhorns auf rund 3400 Metern Höhe geborgen und anschliessend nach Zermatt geflogen. Beim Opfer handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen.
Zwei weitere Bergopfer Erneuter Bergunfall am Ober-Gabelhorn Zermatt.-(wb)AmOber-Gabelhorn ereignete sich ein weiterer tödlicher Bergunfall. Zwei Alpinisten stürzten beim Abstieg zur Wellenkuppe in die Nordflanke und zogen sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zwei Alpinisten verliessen am Donnerstag die Rothornhütte in der Region Zermatt, um das Ober Gabelhorn zu besteigen. Sie beabsichtigten, voraussichtlich wieder über die Wellenkuppe zur Rothornhütte abzusteigen, um dort zu übernachten. Die beiden Bergsteiger kehrten aber nicht zur Hütte zurück und wurden vom Hüttenwart als vermisst gemeldet. Am 8. und 9. Juli 2005 konnten die Rettungskräfte wegen der schlechten Wetterverhältnisse keine Suche starten. Am Sonntag, dem 10. Juli 2005, erfolgte ein erster Suchflug, bei welchem der Leichnam eines deutschen Alpinisten geborgen werden konnte, der am Samstag von der Wellen=ACkuppe abgestürzt war (siehe Bericht Seite 13). Am Montag gegen 10.00 Uhr erfolgte dann ein weiterer Suchflug, bei welchem die beiden toten Bergsteiger auf dem Ober-Gabelhorngletscher gefunden wurden. Mit einem Helikopter der Air-Glaciers wurden die tödlich Verunglückten auf dem Gletscher des Ober Gabelhorns geborgen. Das Untersuchungsrichteramt Oberwallis hat eine Untersuchung eingeleitet. Bei den Opfern handelt es sich um zwei ausländische Staatsangehörige. Die Identität ist zurzeit noch nicht bekannt.
Walliser Bote, 14.Juli 2005 =3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D=3D Tote Alpinistenidentifiziert Zermatt. - Die beiden Bergsteiger, welche am Ober Gabelhorn tödlich verunglückten, konnten identifiziert werden, wie die Walliser Kantonspolizei gestern mitteilte. Es handelt sich dabei um zwei Engländer. im Alter von 46 und 40 Jahren. Wie es dazu kommen konnte, dass die beiden angeseilten Al=ACpinisten abstürzten, ist zurzeit noch unklar.
Weiterer Unfall am Ober Gabelhorn Zermatt. -eing.) Nach, den negativen Schlagzeilen der letzten Tage über Todesstürze ab Ober Gabelhorn kann nun doch von einem Unfall mit etwas =ABglücklicherem=BB Ausgang berichtet werden: Zwei französische Bergsteiger überleben ihren 200- bis 300-m Sturz vom Grat zwischen Ober Gabelhorn und Grand Gendarme mit mittelschweren Verletzungen. Am Montagvormittag gegen 10.00 Uhr erreichte die Einsatzleitung der Air Zermatt die Meldung, dass am Obergabelhorn zwei Alpinisten abgestürzt seien. Es wurden unverzüglich Rettungsspezialisten aufgeboten, welche mittels Helikopter an die Unfallstelle geflogen werden sollten. Dicker Nebel verhinderte jedoch ein direktes Absetzen der Retter am Einsatzort, weshalb der Pilot die Bergführer auf dem darunter liegenden Gletscher ausladen musste. Aufgrund dieser Situation musste eine terrestrische Ret=ACtung organisiert werden, zu welcher weitere Bergretter mit entsprechender Ausrüstung aufgeboten und mittels eines zweiten Helikopters so nah wie möglich an die Abgestürzten geflogen worden sind. Zusammen stiegen die Retter dann zu Fuss zu den Verletzten auf. Da sich die Wetterverhältnisse auch nach der Erstversorgung vor Ort immer noch nicht wesentlich gebessert hatten,; wurden die beiden Patienten in Rettungs=ACschlitten verladen und per Fussweg unter die Nebelgren=ACze gebracht. Dort wurden sie schliesslich an den Rettungs=AChelikopter übergeben und mit Bein und Thoraxverletzungen nach Visp in Spitalpflege geflogen. Dieser durch sehr schnell wechselnde Witterung erschwerte Rettungseinsatz machte den Einsatz von zwei Helikoptern und sechs Bergführern mit terrestrischem Einsatzmaterial der Rettungsstation Zermatt nötig und dauerte rund vier Stunden.
Volkher [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Ober-Gabelhorn Unfaelle | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.07.05 09:30 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo!
Danke für die Info, vor allem nachdem ich gestern Fragen zu meiner geplanten Tour mit Überschreitung des Obergabelhorns gepostet hatte. Von der Mountethütte geht man doch die Nordwandroute, nicht wahr? Mich wundert ein wenig die Uhrzeit, wenn die um 4.30 losgegangen sind und sich erst um 18 Uhr im Abstieg befunden haben, scheint es ziemlich lange gedauert zu haben. Gab es vielleicht Schlechtwettereinbruch? Wurde der Grat naß oder eisig? Falls es mal Infos auch bezüglich der Ursache des Absturzes der Engländer gibt, wäre ich für einen Hinweis dankbar!
Gruss
Joachim
teuffel@bluewin.ch wrote:
>nach dem in der letzten Woche 3 Unfaelle am Ober-Gabelhorn passiert >sind: hier was im *Walliser Bote* stand: > >Walliser Bote, 13.Juli 2005 >============== >Tödlicher Bergunfall >Deutscher Alpinist stürzt vom Ober Gabelhorn >Zinal. - eing.) Am letzten Samstag ereignete; sich gegen ,' 18.00' Uhr >am 4062 Meter hohen Ober Gabelhorn ein tödlicher Bergunfall.: Ein >deutscher Alpinist stürzte beim Abstieg zur 3903 Meter hohen >Wellenkuppe ' in die Nordflanke und zog sich dabei tödliche >Verletzungen zu. Zwei deutsche Alpinisten im Alter von 40 und 45 Jahren >verliessen am Samstag um 4.30 Uhr die Mountethütte, um das Ober >Gabelhorn zu besteigen und 'anschliessend über die Wellenkuppe >abzusteigen. Sie- beabsichtigten in der Rothornhütte zu übernachten. >Gegen 18.00 Uhr befanden sich die beiden Bergsteiger unangeseilt auf >dem Gipfel des Ober Gabelhorns und stiegen in Richtung Wellenkuppe ab. >Plötzlich stürzte einer der beiden aus ungeklärten Gründen in die >Nordflanke und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Mit einem >Helikopter der Air Zermatt wurde der tödlich Verunglückte, auf dem >Gletscher des Ober Gabelhorns auf rund 3400 Metern Höhe geborgen und >anschliessend nach Zermatt geflogen. Beim Opfer handelt es sich um >einen 40-jährigen Deutschen. > >Zwei weitere Bergopfer >Erneuter Bergunfall am Ober-Gabelhorn >Zermatt.-(wb)AmOber-Gabelhorn ereignete sich ein weiterer tödlicher >Bergunfall. Zwei Alpinisten stürzten beim Abstieg zur Wellenkuppe in >die Nordflanke und zogen sich dabei tödliche Verletzungen zu. >Zwei Alpinisten verliessen am Donnerstag die Rothornhütte in der >Region Zermatt, um das Ober Gabelhorn zu besteigen. Sie beabsichtigten, >voraussichtlich wieder über die Wellenkuppe zur Rothornhütte >abzusteigen, um dort zu übernachten. Die beiden Bergsteiger kehrten >aber nicht zur Hütte zurück und wurden vom Hüttenwart als vermisst >gemeldet. Am 8. und 9. Juli 2005 konnten die Rettungskräfte wegen der >schlechten Wetterverhältnisse keine Suche starten. Am Sonntag, dem 10. >Juli 2005, erfolgte ein erster Suchflug, bei welchem der Leichnam eines >deutschen Alpinisten geborgen werden konnte, der am Samstag von der >Wellen¬kuppe abgestürzt war (siehe Bericht Seite 13). Am Montag gegen >10.00 Uhr erfolgte dann ein weiterer Suchflug, bei welchem die beiden >toten Bergsteiger auf dem Ober-Gabelhorngletscher gefunden wurden. Mit >einem Helikopter der Air-Glaciers wurden die tödlich Verunglückten >auf dem Gletscher des Ober Gabelhorns geborgen. Das >Untersuchungsrichteramt Oberwallis hat eine Untersuchung eingeleitet. >Bei den Opfern handelt es sich um zwei ausländische Staatsangehörige. >Die Identität ist zurzeit noch nicht bekannt. > >Walliser Bote, 14.Juli 2005 >============= >Tote Alpinistenidentifiziert >Zermatt. - Die beiden Bergsteiger, welche am Ober Gabelhorn tödlich >verunglückten, konnten identifiziert werden, wie die Walliser >Kantonspolizei gestern mitteilte. Es handelt sich dabei um zwei >Engländer. im Alter von 46 und 40 Jahren. Wie es dazu kommen konnte, >dass die beiden angeseilten Al¬pinisten abstürzten, ist zurzeit noch >unklar. > >Weiterer Unfall am Ober Gabelhorn >Zermatt. -eing.) Nach, den negativen Schlagzeilen der letzten Tage >über Todesstürze ab Ober Gabelhorn kann nun doch von einem Unfall mit >etwas «glücklicherem» Ausgang berichtet werden: Zwei französische >Bergsteiger überleben ihren 200- bis 300-m Sturz vom Grat zwischen >Ober Gabelhorn und Grand Gendarme mit mittelschweren Verletzungen. >Am Montagvormittag gegen 10.00 Uhr erreichte die Einsatzleitung der Air >Zermatt die Meldung, dass am Obergabelhorn zwei Alpinisten abgestürzt >seien. Es wurden unverzüglich Rettungsspezialisten aufgeboten, welche >mittels Helikopter an die Unfallstelle geflogen werden sollten. Dicker >Nebel verhinderte jedoch ein direktes Absetzen der Retter am >Einsatzort, weshalb der Pilot die Bergführer auf dem darunter >liegenden Gletscher ausladen musste. Aufgrund dieser Situation musste >eine terrestrische Ret¬tung organisiert werden, zu welcher weitere >Bergretter mit entsprechender Ausrüstung aufgeboten und mittels eines >zweiten Helikopters so nah wie möglich an die Abgestürzten geflogen >worden sind. Zusammen stiegen die Retter dann zu Fuss zu den Verletzten >auf. Da sich die Wetterverhältnisse auch nach der Erstversorgung vor >Ort immer noch nicht wesentlich gebessert hatten,; wurden die beiden >Patienten in Rettungs¬schlitten verladen und per Fussweg unter die >Nebelgren¬ze gebracht. Dort wurden sie schliesslich an den >Rettungs¬helikopter übergeben und mit Bein und Thoraxverletzungen >nach Visp in Spitalpflege geflogen. >Dieser durch sehr schnell wechselnde Witterung erschwerte >Rettungseinsatz machte den Einsatz von zwei Helikoptern und sechs >Bergführern mit terrestrischem Einsatzmaterial der Rettungsstation >Zermatt nötig und dauerte rund vier Stunden. > >Volkher >[externer Link] > > >
-- ___________________________________________
Dipl.-Ing. Joachim Dettmar Institute of Applied Mechanics Chair I - Prof. Dr.-Ing. C. Miehe University of Stuttgart Faculty of Civil Engineering Pfaffenwaldring 7 70550 Stuttgart/ Germany
Phone: +49 (0) 711/685-6382 Fax..: +49 (0) 711/685-6347 eMail: dettmar@mechbau.uni-stuttgart.de web..: [externer Link] \ ___________________________________________
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Ober-Gabelhorn Unfaelle | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.07.05 10:56 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Salü vor 1 Woche war es hier recht winterlich: [externer Link]
zwischen 2900m und 2700m waren Wegspuren und Felsbrocken mit Eis überzogen; immer wieder Nebelfetzen.
Wie es weiter oben war, weiss ich nicht. Bis im Maerz lag auf den Gletschern nicht allzuviel Schnee.
Erst seit gestern ist es hier wieder sommerlich warm. Gruss Volkher
"Joachim Dettmar" <dettmar@mechbau.uni-stuttgart.de> schrieb im Newsbeitrag news:db54au$j1q$1@infosun2.rus.uni-stuttgart.de... > Hallo! > > Danke für die Info, vor allem nachdem ich gestern Fragen zu meiner > geplanten Tour mit Überschreitung des Obergabelhorns gepostet hatte. Von > der Mountethütte geht man doch die Nordwandroute, nicht wahr? Mich > wundert ein wenig die Uhrzeit, wenn die um 4.30 losgegangen sind und > sich erst um 18 Uhr im Abstieg befunden haben, scheint es ziemlich lange > gedauert zu haben. Gab es vielleicht Schlechtwettereinbruch? Wurde der > Grat naß oder eisig? > Falls es mal Infos auch bezüglich der Ursache des Absturzes der > Engländer gibt, wäre ich für einen Hinweis dankbar! > > Gruss > > Joachim > > > > teuffel@bluewin.ch wrote: > > >nach dem in der letzten Woche 3 Unfaelle am Ober-Gabelhorn passiert > >sind: hier was im *Walliser Bote* stand: > > >> > Phone: +49 (0) 711/685-6382 > Fax..: +49 (0) 711/685-6347 > eMail: dettmar@mechbau.uni-stuttgart.de > web..: [externer Link] \ > ___________________________________________ >
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Ober-Gabelhorn Unfaelle | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.07.05 18:03 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo, ich war gestern auf dem Zinalrothorn. Im Abstieg haben wir erneut einen Helikopter beobachtet, der auf der Wellenkuppe jemanden abgesetzt oder aufgepickt hat. Keine Ahnung ob es sich dabei wieder um einen Unfall gehandelt hat, aber unwahrscheinlich ist es nicht. Mit dem Neuschnee der letzten 1-2 Wochen hat es der Grat wohl in sich.
Jan
<teuffel@bluewin.ch> schrieb im Newsbeitrag news:1121324326.329690.293650@f14g2000cwb.googlegroups.com... nach dem in der letzten Woche 3 Unfaelle am Ober-Gabelhorn passiert sind: hier was im *Walliser Bote* stand:
Walliser Bote, 13.Juli 2005 ============== Tödlicher Bergunfall Deutscher Alpinist stürzt vom Ober Gabelhorn Zinal. - eing.) Am letzten Samstag ereignete; sich gegen ,' 18.00' Uhr am 4062 Meter hohen Ober Gabelhorn ein tödlicher Bergunfall.: Ein deutscher Alpinist stürzte beim Abstieg zur 3903 Meter hohen Wellenkuppe ' in die Nordflanke und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zwei deutsche Alpinisten im Alter von 40 und 45 Jahren verliessen am Samstag um 4.30 Uhr die Mountethütte, um das Ober Gabelhorn zu besteigen und 'anschliessend über die Wellenkuppe abzusteigen. Sie- beabsichtigten in der Rothornhütte zu übernachten. Gegen 18.00 Uhr befanden sich die beiden Bergsteiger unangeseilt auf dem Gipfel des Ober Gabelhorns und stiegen in Richtung Wellenkuppe ab. Plötzlich stürzte einer der beiden aus ungeklärten Gründen in die Nordflanke und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Mit einem Helikopter der Air Zermatt wurde der tödlich Verunglückte, auf dem Gletscher des Ober Gabelhorns auf rund 3400 Metern Höhe geborgen und anschliessend nach Zermatt geflogen. Beim Opfer handelt es sich um einen 40-jährigen Deutschen.
Zwei weitere Bergopfer Erneuter Bergunfall am Ober-Gabelhorn Zermatt.-(wb)AmOber-Gabelhorn ereignete sich ein weiterer tödlicher Bergunfall. Zwei Alpinisten stürzten beim Abstieg zur Wellenkuppe in die Nordflanke und zogen sich dabei tödliche Verletzungen zu. Zwei Alpinisten verliessen am Donnerstag die Rothornhütte in der Region Zermatt, um das Ober Gabelhorn zu besteigen. Sie beabsichtigten, voraussichtlich wieder über die Wellenkuppe zur Rothornhütte abzusteigen, um dort zu übernachten. Die beiden Bergsteiger kehrten aber nicht zur Hütte zurück und wurden vom Hüttenwart als vermisst gemeldet. Am 8. und 9. Juli 2005 konnten die Rettungskräfte wegen der schlechten Wetterverhältnisse keine Suche starten. Am Sonntag, dem 10. Juli 2005, erfolgte ein erster Suchflug, bei welchem der Leichnam eines deutschen Alpinisten geborgen werden konnte, der am Samstag von der Wellen¬kuppe abgestürzt war (siehe Bericht Seite 13). Am Montag gegen 10.00 Uhr erfolgte dann ein weiterer Suchflug, bei welchem die beiden toten Bergsteiger auf dem Ober-Gabelhorngletscher gefunden wurden. Mit einem Helikopter der Air-Glaciers wurden die tödlich Verunglückten auf dem Gletscher des Ober Gabelhorns geborgen. Das Untersuchungsrichteramt Oberwallis hat eine Untersuchung eingeleitet. Bei den Opfern handelt es sich um zwei ausländische Staatsangehörige. Die Identität ist zurzeit noch nicht bekannt.
Walliser Bote, 14.Juli 2005 ============= Tote Alpinistenidentifiziert Zermatt. - Die beiden Bergsteiger, welche am Ober Gabelhorn tödlich verunglückten, konnten identifiziert werden, wie die Walliser Kantonspolizei gestern mitteilte. Es handelt sich dabei um zwei Engländer. im Alter von 46 und 40 Jahren. Wie es dazu kommen konnte, dass die beiden angeseilten Al¬pinisten abstürzten, ist zurzeit noch unklar.
Weiterer Unfall am Ober Gabelhorn Zermatt. -eing.) Nach, den negativen Schlagzeilen der letzten Tage über Todesstürze ab Ober Gabelhorn kann nun doch von einem Unfall mit etwas «glücklicherem» Ausgang berichtet werden: Zwei französische Bergsteiger überleben ihren 200- bis 300-m Sturz vom Grat zwischen Ober Gabelhorn und Grand Gendarme mit mittelschweren Verletzungen. Am Montagvormittag gegen 10.00 Uhr erreichte die Einsatzleitung der Air Zermatt die Meldung, dass am Obergabelhorn zwei Alpinisten abgestürzt seien. Es wurden unverzüglich Rettungsspezialisten aufgeboten, welche mittels Helikopter an die Unfallstelle geflogen werden sollten. Dicker Nebel verhinderte jedoch ein direktes Absetzen der Retter am Einsatzort, weshalb der Pilot die Bergführer auf dem darunter liegenden Gletscher ausladen musste. Aufgrund dieser Situation musste eine terrestrische Ret¬tung organisiert werden, zu welcher weitere Bergretter mit entsprechender Ausrüstung aufgeboten und mittels eines zweiten Helikopters so nah wie möglich an die Abgestürzten geflogen worden sind. Zusammen stiegen die Retter dann zu Fuss zu den Verletzten auf. Da sich die Wetterverhältnisse auch nach der Erstversorgung vor Ort immer noch nicht wesentlich gebessert hatten,; wurden die beiden Patienten in Rettungs¬schlitten verladen und per Fussweg unter die Nebelgren¬ze gebracht. Dort wurden sie schliesslich an den Rettungs¬helikopter übergeben und mit Bein und Thoraxverletzungen nach Visp in Spitalpflege geflogen. Dieser durch sehr schnell wechselnde Witterung erschwerte Rettungseinsatz machte den Einsatz von zwei Helikoptern und sechs Bergführern mit terrestrischem Einsatzmaterial der Rettungsstation Zermatt nötig und dauerte rund vier Stunden.
Volkher [externer Link]
| |  |
|