Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich 


  
Übersicht
 
  Deutschland
 via-ferrata.de
    T:1727   B:20488
 
 de.rec.alpinismus
    T:1456   B:10897
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59]
 
 de.rec.outdoors
    T:1050   B:8369
 
  France
 fr.rec.montagne
    T:1548   B:10202
 
  United Kingdom
 uk.rec.climbing
    T:104   B:798
 
 
  Abkürzungen:
   T: Themen
   B: Beiträge

Newsgroup - de.rec.alpinismus

 
Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info
Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum)
 
     Übersicht Zurück zur Übersicht

Sichern am Grad

Bergsteiger beim Bergsteigen07.07.05 15:41 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo !

angetrieben durch den anderen sicherungs-thread habe ich eine frage:

wie sichert man sich am besten an einer exponierten stelle (z.b. an
einem grad), welcher keine fixationspunkte hat ?
einfach eine schlinge um steine und seil einhänken ? gibts da
irgendwelche tipps rund um sichern mit "steinen" und "klemmkeilen" ?
oder geht ma da einfach am seil und muss bei einem sturz den sprung auf
die andere seite wagen ?

besten dank und gruss
frizo
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Sichern am Grad

Bergsteiger beim Bergsteigen07.07.05 20:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo Frizo.

Ich versuche immer, bei Begehung auch leichterer Felsgrate das Seil
(beim gleichzeitigen Gehen am Seil) schlangenlinienartig zwischen
Felsblöcken hindurchzuführen. Wenn es schwerer wird, kann man mit
etwas Übung auch ohne grossartigen Zeitverlust mit laufenden
Sicherungen gleichzeitig gehen (sog. "running belay" mit
Köpfelschlingen, Keilen, Friends und Rücklaufsperren wie Ropeman,
Tibloc usw.).

An scharfen Firngraten wird es schwierig; ich bin dann dafür, entweder
frei zu gehen, oder mit Standplätzen zu sichern, wenn freie Begehungen
nicht mehr vertretbar sind. Gleichzeitiges Gehen am Seil ohne
irgendwelche halbwegs zuverlässigen Fixpunkte führt im Zweifel nur
dazu, dass der Sturz eines Seilschaftsmitglieds den Absturz der ganzen
Seilschaft zur Folge hat.

Letztlich handhabt das aber jede Seilschaft immer etwas anders. Es ist
auch Geschmacksache und von den Fähigkeiten der jeweiligen
Tourenpartner abhängig.

Viele Grüsse, Marcus

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

Sichern am Grad

Bergsteiger beim Bergsteigen10.07.05 18:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hallo Frizo,

gleich gute Partner verzichten auf leichten Fels- oder Eisgraten oft auf auf
Sicherungen, zum einen weil es Zeitaufwendig ist, zum anderen um ein
mögliches Unfallausmaß zu minimieren. Müssen aber schwächere Partner geführt
werden, kann der Seilschaftsführer i. d. R. schon aus moralischen Gründen
nicht auf das Seil verzichten. Besteht Garantenstellung (z. B. bei geführten
AV-Touren, Bergführer, etc.) muss der Seil zur Sicherung verwendet werden!

Das "gestaffelte Gehen" am langen Seil hat Marcus schon gut beschrieben.
Dabei geht der Seilerste ca. 12 - 20 m voraus, die Seilschlingen über der
Schulter abgebunden. Die Teilnehmer (max. 3) kommen mit eingebundener Weiche
am Seilende gleichzeitig nach. Gleichzeitiges Gehen.... Zur Sicherung wird
das Seil um Blöcke gelegt, Köpflschlingen verwendet oder Klemmkeile gesetzt.
Es kann jederzeit auf Sicherung von Stand zu Stand umgestellt werden, wenn
es die Situation erfordert.
Der Abstieg erfolgt in umgekehrter Reihenfolge (evtl. mit Seilsicherung von
oben durch den Führer).

Sicherung an waagerechten Firngraten:
Der Führer läuft hinten und hält ca. 3-5 m Abstand und hält ca. 10-12 m
Seilschlingen in der Hand, bereit im Notfall auf die andere Seite zu
springen, was hoffentlich nie notwendig wird...

Viele Grüße
Michael

"Marcus Hofmann" <ntony@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
news:1120761073.672138.283390@g44g2000cwa.googlegroups.com...
Hallo Frizo.

Ich versuche immer, bei Begehung auch leichterer Felsgrate das Seil
(beim gleichzeitigen Gehen am Seil) schlangenlinienartig zwischen
Felsblöcken hindurchzuführen. Wenn es schwerer wird, kann man mit
etwas Übung auch ohne großartigen Zeitverlust mit laufenden
Sicherungen gleichzeitig gehen (sog. "running belay" mit
Köpfelschlingen, Keilen, Friends und Rücklaufsperren wie Ropeman,
Tibloc usw.).

An scharfen Firngraten wird es schwierig; ich bin dann dafür, entweder
frei zu gehen, oder mit Standplätzen zu sichern, wenn freie Begehungen
nicht mehr vertretbar sind. Gleichzeitiges Gehen am Seil ohne
irgendwelche halbwegs zuverlässigen Fixpunkte führt im Zweifel nur
dazu, dass der Sturz eines Seilschaftsmitglieds den Absturz der ganzen
Seilschaft zur Folge hat.

Letztlich handhabt das aber jede Seilschaft immer etwas anders. Es ist
auch Geschmacksache und von den Fähigkeiten der jeweiligen
Tourenpartner abhängig.

Viele Grüße, Marcus

 
 
Austria Mountain Tour
999 von 7.166.337
eine Seite zurückzum Seitenanfangzur Sitemapzur HilfeJede Verbreitung von Inhalten ist eine Urheberrechtsverletzung!Copyright 1998-2005 Bernhard KönigeMail an den webmaster

Photo des Tages

Der luftige Watzmanngrat

Photo / Tour

GipfelSammler.de
Hier kannst du alle deine Bergtouren eintragen, sie bewerten und sie von überall abrufen. Statistiken gibts hier auch noch!
www.gipfelsammler.de


Hol dir ein cooles T-Shirt!
T-Shirt-Shop
Hol dir ein cooles Shirt
mit diesem Logo ;-)


Buchtipp

Sturz ins Leere
 
 Sitemap M 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 8000 Gipfel News Alpin bergsuche Photo Toolkit geheim Google PageRank