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Newsgroup - de.rec.alpinismus |
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 17:55 Uhr |
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Hallo Leute, ich war mit meiner Familie einige mal in der Halle klettern. Da das auf dauer etwas teuer wird wollten wir jetzt Mitglied im DAV Essen werden. Da kann man draußen am Fels klettern. Jetzt stehen aber einige kostspielige Anschaffungen an und schon kommen die ersten Fragen. Der Leiter der Klettergruppe hat uns sehr gut eingeführt und wir müsten uns jetzt ein Hüft und Brustgurt+ Helm usw. zulegen. Der Verkäufer im Fachgeschäft meine das man den Brustgurt garnicht bräuchte und das es durch den Brustgurt ehr zu Verletzungen kommen könnte. Hmm, da ist mein Problem. Wer hat nun recht, einer oder beide ??? Ich wäre für euer Meinung sehr Dankbar. Die Anschaffungen sind ja teuer genug. Gruß Joachim
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 18:05 Uhr |
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die3schollis@arcor.de writes:
> Hallo Leute, > ich war mit meiner Familie einige mal in der Halle klettern. Da das > auf dauer etwas teuer wird wollten wir jetzt Mitglied im DAV Essen > werden. Da kann man draußen am Fels klettern. Jetzt stehen aber > einige kostspielige Anschaffungen an und schon kommen die ersten > Fragen. Der Leiter der Klettergruppe hat uns sehr gut eingeführt und > wir müsten uns jetzt ein Hüft und Brustgurt+ Helm usw. zulegen. Der > Verkäufer im Fachgeschäft meine das man den Brustgurt garnicht > bräuchte und das es durch den Brustgurt ehr zu Verletzungen kommen > könnte. Hmm, da ist mein Problem. Wer hat nun recht, einer oder beide > ??? Ich wäre für euer Meinung sehr Dankbar. Die Anschaffungen sind ja > teuer genug.
Bei einem geübten Kletterer ohne Gepäck ist ein gut sitzender Hüftgurt im allgemeinen vollkommen in Ordnung. Wenn man aber im Vorstieg etwa einen Überschlagssturz baut, weil man das Seil hinter Bein laufen hatte, schätze ich das Risiko des Rückgratbruchs durch Klappmessereffekt beim Hüftgurt schwerer ein als das von einem zusätzlichen Brustgurt möglicherweise eingeleitete Schleudertrauma. Bei den Fallhöhen im Isenberg ist aber generell wohl eher das Aufschlagsproblem relevant. Da kann es schon sein, daß der Brustgurt Kopfverletzungen geringfügig unwahrscheinlicher macht.
Im Isenberg hast Du auch schon mal die Situation, einen Nachstieg hängend zu sichern (etwa beim Kettendach bietet sich das an). Was Du auch für einen Gurt hast, er sollte bequem zum Hängen sein.
Einen zusätzlichen Brustgurt wirst Du im alpinen Bereich ohnehin brauchen, weil Du bei einem Sturz mit Gepäck ansonsten Dein Rückgrat vergessen kannst. Der sollte ja auch nicht viel mehr als 15EUR oder so kosten. Die Teile bestehen ja aus nix.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 22:49 Uhr |
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David Kastrup schrieb: > Wenn man aber im Vorstieg etwa > einen Überschlagssturz baut, weil man das Seil hinter Bein laufen > hatte,... ... hilft der Brustgurt auch nicht. Dazu müsste der Brustgurt das Seil aus dem Bein fädeln. Wie soll das denn gehen?
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 23:40 Uhr |
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"Lampi [tm]" <rainer@lampatzer.de> writes:
> David Kastrup schrieb: >> Wenn man aber im Vorstieg etwa >> einen Überschlagssturz baut, weil man das Seil hinter Bein laufen >> hatte,... > ... hilft der Brustgurt auch nicht. Dazu müsste der Brustgurt das Seil > aus dem Bein fädeln. Wie soll das denn gehen?
Das macht er natürlich nicht. Aber da du über dem Körperschwerpunkt angeseilt bist, dreht er tendenziell beim Straffen des Seils den Körper in aufrechtere Lage anstatt ihn im Schwerpunkt ungedreht zu knicken.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 19:30 Uhr |
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Hallo Joachim,
Ich halte immer noch die alte Regel für sinnvoll: grundsätzlich mit Brustgurt und Helm. In begründeten Ausnahmefällen kann man auf das Eine oder Beides verzichten. Hat man sich erstmal andersrum dran gewöhnt, nur mit Sitzgurt zu klettern, übersieht man leicht, dass in *dieser* Situation Brustgurt oder Helm oder beides angebracht wäre. Leider oft zu beobachten in jedem Klettergarten.
Zum Thema Brustgurt: Nur dann ohne, wenn ein kontrollierter Sturz möglich ist und gekonnt wird. Wer nicht Stürzen trainiert hat, fällt halt irgendwie runter. Von kontrolliertem Sturz kann dann keine Rede sein. Ich hab schon tolle Saltos beobachtet. Wenn das Gelände unter Dir nicht steil genug ist, rollst Du eh mehr als Du stürzt. Auch dann kein kontrollierter Sturz.
Über das Klettern mit Rucksack hat David ja schon geschrieben.
Gruß Reimund
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 21:21 Uhr |
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On Tue, 14 Jun 2005 19:30:41 +0200, Reimund Lebeis wrote: > Zum Thema Brustgurt: Nur dann ohne, wenn ein kontrollierter Sturz möglich > ist und gekonnt wird. Wer nicht Stürzen trainiert hat, fällt halt > irgendwie runter. Von kontrolliertem Sturz kann dann keine Rede sein. Ich > hab schon tolle Saltos beobachtet. Wenn das Gelände unter Dir nicht steil > genug ist, rollst Du eh mehr als Du stürzt. Auch dann kein kontrollierter > Sturz. Auf die Gefahr hin, langweilige alte Diskussionen wieder loszutreten: Was hilft denn dann der Brustgurt? Und darueber hinaus: Auch erfahrene Kletterer schlagen mitunter tolle Saltos, wenn z.B. ein Griff ausbricht.
Wenns ein Argument fuer einen Brustgurt geben kann, dann wohl eher bzgl. der Belastung beim Fangstoss... wie David schon beschrieben hat.
Beste Gruesse, Moritz
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 12:21 Uhr |
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Moritz Hammer schrieb: > On Tue, 14 Jun 2005 19:30:41 +0200, Reimund Lebeis wrote: > >>Zum Thema Brustgurt: Nur dann ohne, wenn ein kontrollierter Sturz möglich >>ist und gekonnt wird. Wer nicht Stürzen trainiert hat, fällt halt >>irgendwie runter. Von kontrolliertem Sturz kann dann keine Rede sein. Ich >>hab schon tolle Saltos beobachtet. Wenn das Gelände unter Dir nicht steil >>genug ist, rollst Du eh mehr als Du stürzt. Auch dann kein kontrollierter Sturz. > > Auf die Gefahr hin, langweilige alte Diskussionen wieder loszutreten: Was > hilft denn dann der Brustgurt?
Eine erhöhte Chance, dass der Kopf oben bleibt.
> Und darueber hinaus: Auch erfahrene > Kletterer schlagen mitunter tolle Saltos, wenn z.B. ein Griff ausbricht.
Auch in brüchigem Gelände ist definitionsgemäss ein kontrollierter Sturz nicht möglich.
> Wenns ein Argument fuer einen Brustgurt geben kann, dann wohl eher bzgl. > der Belastung beim Fangstoss... wie David schon beschrieben hat. > > Beste Gruesse, > Moritz
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 12:33 Uhr |
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On Wed, 15 Jun 2005 12:21:25 +0200, Reimund Lebeis wrote: >> Auf die Gefahr hin, langweilige alte Diskussionen wieder loszutreten: >> Was hilft denn dann der Brustgurt? > Eine erhöhte Chance, dass der Kopf oben bleibt. Nach dem Fangstoss, ja. Und das ist dann wofuer gut?
>> Und darueber hinaus: Auch erfahrene >> Kletterer schlagen mitunter tolle Saltos, wenn z.B. ein Griff ausbricht. > Auch in brüchigem Gelände ist definitionsgemäss ein kontrollierter > Sturz nicht möglich. Hab ich auch schon in einer perfekt kompakten 7+-Sportkletterroute gesehen. Der Sturz ging auch Kopf zuerst nach unten. Ohne Brustgurt, und ohne Probleme, ausser fuer die momentane psychische Befindlichkeit des Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen sollen.
Beste Gruesse, Moritz
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 14:02 Uhr |
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Hallo
> Nach dem Fangstoss, ja. Und das ist dann wofuer gut? Haeng dich mit Schock mal kopfueber eine viertel Stunde irgendwo auf und Du weisst es...
> Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen > sollen. Der Brustgurt rettet einem _nach_ dem Sturz das Leben. Nicht jedes Ausruestungsstueckchen ist dazu da Schaeden zu vermeiden. Manche (wie eben der Brustgrut) sind dazu da die Folgen von Schaeden in Grenzen zu halten.
Florian
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 15:32 Uhr |
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Florian Anwander <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> writes:
> Hallo > >> Nach dem Fangstoss, ja. Und das ist dann wofuer gut? > Haeng dich mit Schock mal kopfueber eine viertel Stunde irgendwo auf > und Du weisst es... > >> Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen >> sollen. > Der Brustgurt rettet einem _nach_ dem Sturz das Leben.
Auch beim Sturz: angeseilt im Schwerpunkt geht der gesamte Fangstoß auf den Schwerpunkt. In unkoordinierter Rücklage ist das ziemlich häßlich (mit einem Nichtüberraschungssturz ohne künstliches Abstoßen und mit reflexivem Katzenbuckel sieht das anders aus). Mit einem Brustgurt wird in einer solchen Lage ein Teil des Fangstoßes kurzzeitig in Rotationsenergie umgesetzt (sofern der Körper nicht schon in aufgerichteter Lage ist). Die Folgen verteilen sich damit über einen längeren Zeitraum. Nach meiner Einschätzung sind die tendenziellen Folgen der dabei provozierten Schleuderei im Durchschnitt weniger gefährlich, als wenn man dieselbe Energie am Stück ins Rückgrat steckt. Das wird zwar (wie Anschnallen im Auto) nicht in absolut jedem Fall ein Nettogewinn sein, aber einmal tot von hundert ist besser als fünfmal tot von hundert.
> Nicht jedes Ausruestungsstueckchen ist dazu da Schaeden zu > vermeiden. Manche (wie eben der Brustgrut) sind dazu da die Folgen > von Schaeden in Grenzen zu halten.
Das auch.
-- David Kastrup, Kriemhildstr. 15, 44793 Bochum
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 23:43 Uhr |
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Florian Anwander wrote:
> Hallo > >> Nach dem Fangstoss, ja. Und das ist dann wofuer gut? > Haeng dich mit Schock mal kopfueber eine viertel Stunde irgendwo auf > und Du weisst es...
Richtig. Bei einem Schock ist Kopftieflage in aller Regel indiziert. (sog. Schocklage, natürlich gibt es auch Kontrainikationen) War es das, was Du sagen wolltest?
Harald
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.06.05 10:03 Uhr |
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Hallo Harald
>>Haeng dich mit Schock mal kopfueber eine viertel Stunde irgendwo auf >>und Du weisst es... > Richtig. Bei einem Schock ist Kopftieflage in aller Regel indiziert. > (sog. Schocklage, natürlich gibt es auch Kontrainikationen) War es da= s, > was Du sagen wolltest? Ich hoffe nie von Dir als Ersthelfer abhaengig zu sein, wenn Du mich beim Schock mit kopfueber aufhaengst. ;-) Mit dem Kopf nach unten haengen ist ein klein bisschen was anderes als die sog Kopftieflage (horizontal lagern, Beine leicht erhoeht).
Gruss, Florian
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 14:07 Uhr |
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Moritz Hammer schrieb:
>On Wed, 15 Jun 2005 12:21:25 +0200, Reimund Lebeis wrote: > > >>>Auf die Gefahr hin, langweilige alte Diskussionen wieder loszutreten: >>>Was hilft denn dann der Brustgurt? >>> >>> >>Eine erhöhte Chance, dass der Kopf oben bleibt. >> >> >Nach dem Fangstoss, ja. Und das ist dann wofuer gut? > > > >>>Und darueber hinaus: Auch erfahrene >>>Kletterer schlagen mitunter tolle Saltos, wenn z.B. ein Griff ausbricht. >>> >>> >>Auch in brüchigem Gelände ist definitionsgemäss ein kontrollierter >>Sturz nicht möglich. >> >> >Hab ich auch schon in einer perfekt kompakten 7+-Sportkletterroute >gesehen. Der Sturz ging auch Kopf zuerst nach unten. Ohne Brustgurt, und >ohne Probleme, ausser fuer die momentane psychische Befindlichkeit des >Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen >sollen. > >Beste Gruesse, > Moritz > > Ich würd' mal sagen, Glück gehabt... Ist doch wohl logisch, daß ein tieferer Schwerpunkt (und genau das bewirkt der Brustgurt) die Wirbelsäule weniger auf "Knick" belastet als wenn man genau am Schwerpunkt den Gurt hat. Sicher kann man Glück haben, sich am Seil festhalten, mit guter Bauch-Rückenmuskulatur einiges abfangen. Letztendlich haben sich aber auch der Sicherheitskreis vom DAV oder besagter Sicherheitsapostel Schubert (einschlägige Literatur) was dabei gedacht, wenn sie den Brustgurt im alpinen Gelände (mit Rucksack sowieso) bzw. im Vorstieg empfehlen. Rein mathematisch muß nur die geringste Wahrscheinlichkeit für einen Unfall gegeben sein, dann tritt dieser irgendwann auch ein. Und man muß das Glück ja nicht herausfordern. Praktisch sind wohl auch schon Lendenwirbelverletzungen durch Vorstiegsstürze passiert.
Gruß Hendrik
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 18:13 Uhr |
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On Wed, 15 Jun 2005 14:07:53 +0200, Hendrik Marr wrote: >>Hab ich auch schon in einer perfekt kompakten 7+-Sportkletterroute >>gesehen. Der Sturz ging auch Kopf zuerst nach unten. Ohne Brustgurt, und >>ohne Probleme, ausser fuer die momentane psychische Befindlichkeit des >>Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen >>sollen. > Ich würd' mal sagen, Glück gehabt... Ist doch wohl logisch, daß ein > tieferer Schwerpunkt (und genau das bewirkt der Brustgurt) die > Wirbelsäule weniger auf "Knick" belastet als wenn man genau am > Schwerpunkt den Gurt hat. Hier gings nicht um einen 15m-Faktor-2-Screamer, sondern um einen rein sturztechnik durchaus normalen Sturz hinter der dritten Expresse ueber ca 4m. Wenn er dabei nur Glueck hatte, dann ist ausnahmslos jede Kletterei mit Brustgurt zu klettern, denn so ein Sturz kann ausnahmslos immer vorkommen, von Plattenschleicherei vielleicht mal abgesehen. Eine Unterscheidung "wer kontrolliert stuerzt, ohne Brustgurt, sonst mit" ist jedenfalls kaum sinnvoll. (Uebrigens, wenn man sich anschaut, was Wettkampf-Eiskletterer so hinzaubern; die waeren ja voellig suizidal.)
Ich gehe mal davon aus, dass der OP nicht gleich alpin loslegen will. Dort hat der Brustgurt andere Qualitaeten, wie z.B. das Seil aus den Beinen rauszuhalten, oder auch als Materialgurt. Dass man dort auch bei schrecklichen Stuerzen mit hartem Fangstoss einen Bauchdeckenriss erleiden kann (die Wirbelsaeule macht da AFAIK eh keine Probleme) entnehmen wir Pit Schubert. Insofern sind auch die Argumente mit "bewusstlos haengen" etc. hinreichend fragwuerdig, an einem Kletterfelsen. Da wird wohl keiner eine Viertelstunde kopfueber haengenbleiben.
> Rein mathematisch muß nur die geringste Wahrscheinlichkeit für einen > Unfall gegeben sein, dann tritt dieser irgendwann auch ein. Mal praktisch gefragt: Wenn Du in einer perfekt abgesicherten Route in ueberhaengendem Gelaende (nur angenommen, um die Sturzfolgen minimal zu halten) 1m ueber der Expresse stehst und Dir die Kraft ausgeht, springst Du dann lieber mit oder ohne Brustgurt? Ich halte die Untersuchung zwar methodisch fuer falsch, aber da glaub ich dem Stopper schon, dass hier noch ganz andere logisch folgende Verletzungsgefahren lauern.
Beste Gruesse, Moritz
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 22:25 Uhr |
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Moritz Hammer schrieb:
>On Wed, 15 Jun 2005 14:07:53 +0200, Hendrik Marr wrote: > > >>>Hab ich auch schon in einer perfekt kompakten 7+-Sportkletterroute >>>gesehen. Der Sturz ging auch Kopf zuerst nach unten. Ohne Brustgurt, und >>>ohne Probleme, ausser fuer die momentane psychische Befindlichkeit des >>>Stuerzenden. Wuesste nicht, was da ein Brustgurt haette besser machen >>>sollen. >>> >>> >>Ich würd' mal sagen, Glück gehabt... Ist doch wohl logisch, daß ein >>tieferer Schwerpunkt (und genau das bewirkt der Brustgurt) die >>Wirbelsäule weniger auf "Knick" belastet als wenn man genau am >>Schwerpunkt den Gurt hat. >> >> >Hier gings nicht um einen 15m-Faktor-2-Screamer, sondern um einen rein >sturztechnik durchaus normalen Sturz hinter der dritten Expresse ueber ca >4m. Wenn er dabei nur Glueck hatte, dann ist ausnahmslos jede Kletterei >mit Brustgurt zu klettern, denn so ein Sturz kann ausnahmslos immer >vorkommen, von Plattenschleicherei vielleicht mal abgesehen. Eine >Unterscheidung "wer kontrolliert stuerzt, ohne Brustgurt, sonst mit" ist >jedenfalls kaum sinnvoll. (Uebrigens, wenn man sich anschaut, was >Wettkampf-Eiskletterer so hinzaubern; die waeren ja voellig suizidal.) > >Ich gehe mal davon aus, dass der OP nicht gleich alpin loslegen will. Dort >hat der Brustgurt andere Qualitaeten, wie z.B. das Seil aus den Beinen >rauszuhalten, oder auch als Materialgurt. Dass man dort auch bei >schrecklichen Stuerzen mit hartem Fangstoss einen Bauchdeckenriss erleiden >kann (die Wirbelsaeule macht da AFAIK eh keine Probleme) entnehmen wir >Pit Schubert. Insofern sind auch die Argumente mit "bewusstlos haengen" >etc. hinreichend fragwuerdig, an einem Kletterfelsen. Da wird wohl keiner >eine Viertelstunde kopfueber haengenbleiben. > > > >>Rein mathematisch muß nur die geringste Wahrscheinlichkeit für einen >>Unfall gegeben sein, dann tritt dieser irgendwann auch ein. >> >> >Mal praktisch gefragt: Wenn Du in einer perfekt abgesicherten Route in >ueberhaengendem Gelaende (nur angenommen, um die Sturzfolgen minimal zu >halten) 1m ueber der Expresse stehst und Dir die Kraft ausgeht, springst >Du dann lieber mit oder ohne Brustgurt? Ich halte die Untersuchung zwar >methodisch fuer falsch, aber da glaub ich dem Stopper schon, dass hier >noch ganz andere logisch folgende Verletzungsgefahren lauern. > >Beste Gruesse, > Moritz > > Ich denke nur, man sollte gerade auch Anfängern die ganze Reichweite einer solchen Entscheidung erklären, damit sie dann kompetent in der entsprechenden Situation für sich entscheiden können. Bagatellisieren - so nach dem Moto, damals ging's doch auch nur mit Hüftgurt, halte ich für gefährlich. Ich klettere auch in der Halle nur mit Hüftgurt, ich weiß aber auch, wann es besser ist, den Brustgurt dazu zu nehmen. Und das ist glaube ich entscheident.
Gruß Hendrik
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.06.05 08:46 Uhr |
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On Wed, 15 Jun 2005 22:25:09 +0200, Hendrik Marr wrote: > Ich denke nur, man sollte gerade auch Anfängern die ganze Reichweite > einer solchen Entscheidung erklären, damit sie dann kompetent in der > entsprechenden Situation für sich entscheiden können. Bagatellisieren - > so nach dem Moto, damals ging's doch auch nur mit Hüftgurt, halte ich > für gefährlich. Da sind wir uns einig. Z.B. wuerde ich jedem - und zwar insbesondere nach besagtem Griffausbruch, denn der ausbrechende Griff war etwa 1kg schwer und kam sehr nah am Sicherer herunter - dringend empfehlen, jenseits jeglicher Coolness mit Helm zu klettern. Sollte der OP bis hierher mitgelesen haben, kennt er jetzt vermutlich auch die Gruende fuer und gegen Brustgurt, und vielleicht kommt ja das Bild auch ganz passend rueber: Auf der sicherern Seite ist man auf jeden Fall mit Brustgurt, aber vom "allgemeinen Sturzkomfort" ist aufgrund der Schleuderbewegung der Hueftgurt allein bequemer. Bagatellisieren will ich da wirklich nichts, aber man sollte auch nicht Horrorszenarien entwerfen, die wesentlich unwahrscheinlicher sind, als ganz andere Punkte. Leider sind alle mir bekannten Unfaelle durch fehlerhafte Benutzung von Material entstanden, und nicht durch das a-priori Weglassen desselben. Dass sagt nichts darueber aus, ob man nun mit oder ohne Brustgurt klettern sollte, aber vermutlich schon etwas darueber, dass von einer Entscheidung in dieser Frage nicht so furchtbar viel abhaengt (wie z.B. von Knoten in den Seilenden). Das ist wie mit dem "wieherum die Karabiner in die Expressen": Beide Varianten haben ihre bestechenden Vorteile, und von keiner hoert man von permanenten Materialversagen. Diese Information gehoert zu einer Diskussion um den Brustgurt auch dazu.
> Ich klettere auch in der Halle nur mit Hüftgurt, ich > weiß aber auch, wann es besser ist, den Brustgurt dazu zu nehmen. Und das > ist glaube ich entscheident. Ja, und ich wuerde dem OP auch durchaus empfehlen, sich das ganze Geraffel zu kaufen, mit zum Fels zu nehmen, und dann nach reiflicher Pruefung der Situation zu entscheiden, wenn er sich dazu dann in der Lage fuehlt. Aber bitte nicht aufgrund von Regeln wie "der eine kann stuerzen, der andere braucht nen Brustgurt", die insbesondere an den Szenarien der unteren Schwierigkeitsgrade vollkommen vorbeigehen duerften.
Beste Gruesse, Moritz
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 14:11 Uhr |
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Fast noch vergessen:
Sollte aus irgendwelchen Gründen (Schock, Steinschlag...) jemand ohnmächtig werden, kannst Du die Sache mit soloHüftgurt vergessen. Dann hängt man nämlich (dem Schwerpunkt etsprechend) mit dem Oberkörper nach unten.
Gruß Hendrik
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 16:04 Uhr |
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Hendrik Marr schrieb: > Sollte aus irgendwelchen Gründen (Schock, Steinschlag...) jemand > ohnmächtig werden, kannst Du die Sache mit soloHüftgurt vergessen. > Dann hängt man nämlich (dem Schwerpunkt etsprechend) mit dem Oberkörper > nach unten. 1. Hüftgurt != Taillengurt Bei normal proporzionierten Leuten befindet sich der Schwepunkt etwa in Beckenmitte, also geringfügig unter dem Anseilpunkt. Wenn kein Rucksack getragen wird. Das ist für den Vorsteiger immer möglich, wenn der Abstieg von der Route keine steigeisenfesten Schuhe zwingend erfordert.
2. Den drei Schollies ging es sicher nicht um alpine Routen-sie hatten gerade erst mit Vorstieg draußen angefangen.
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 22:46 Uhr |
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Reimund Lebeis schrieb: > Ich halte immer noch die alte Regel für sinnvoll: grundsätzlich mit > Brustgurt und Helm. In begründeten Ausnahmefällen kann man auf das Eine > oder Beides verzichten. Das ist nicht unabhängig: Bei Brustgurt immer mit Helm.
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 20:57 Uhr |
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Hallo Joachim,
ob man sich nur mit Hüftgurt oder mit Hüft- und Brustgurt (niemals Brustgurt alleine) anseilt - darüber diskutieren bis heute die Experten, sprich: es gibt hierüber verschiedene Meinungen.
Siehe z.B. hier (Diskussion von 1998 - dürfte aber immer noch aktuell sein):
[externer Link] ilen.htm
Pit Schubert (ehemals Leiter Sicherheitskreis des DAV) vertritt die Meinung:
"Laut Schubert ist beim Sportklettern der Hüftgurt zu tolerieren, beim Alpinklettern jedoch der Brust-Hüftgurt notwendig."
Du musst dich also etwas in die Materie einlesen bzw. anderweitig Erkundigungen einholen und die Sache dann selbst ausprobieren.
Anseilen an nur Hüftgurt ist einfacher zu lernen da du dich hier nur mit dem Achterknoten einbindest. In Kombination mit Brustgurt wird das etwas aufwendiger.
Ich kann dir noch das kleine Büchlein von Schubert "Alpine Seiltechnik für Anfänger und Fortgesch." empfehlen (Bergverlag Rother). Kostet weniger als ein Brustgurt :-)
Der Brustgurt kostet in der Anschaffung am wenigsten (im Vergleich zu Hüftgurt und Helm).
Mich würde mal interessieren was der Verkäufer damit meinte, dass es mit Brustgurt eher zu Verletzungen kommt ???
Viel Spaß beim Klettern,
Gruß
Jürgen
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 21:10 Uhr |
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Hallo Joachim,
was meinst du mit Familie? Wenn du damit auch Kinder meinst, die sollten n i e nur im Sitzgurt klettern, da zumindest bei den ganz kleinen der Körperschwerpunkt höher sitzt als bei Erwachsenen. Dadurch ist die Überschlag- und aus-dem-Gurt-raus-rutsch-Gefahr gegeben. Wäre mir die paar Kröten für einfache Brustgurte allemal wert. Es gibt aber natürlich auch gute Kombigurte für Kinder...
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 16:02 Uhr |
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Hallo,
> > Siehe z.B. hier (Diskussion von 1998 - dürfte aber immer noch aktuell sein): > > [externer Link] ilen.htm
Nur noch teilweise gültig.
Schuberts Nachfolger hat sich der Sache schon angenommen und irgendwann in den letzten Jahren in der Panorama (DAV Mitgliedszeitschrift) eine Veröffentlichung gemacht.
Er hat eine Matrix gemacht wann Brustgurt sinnvoll oder notwendig ist.
Für Kinder und Übergewichtige (Normalgewichtige mit Rucksack) immer mit Brustgurt!!!
Vielleicht mal hier mit der Suche probieren:
[externer Link]
Gruß Reiner
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 21:40 Uhr |
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die3schollis@arcor.de schrieb: > > Hallo Leute, > ich war mit meiner Familie einige mal in der Halle klettern.
ola,
beim klettern mit kleinen kindern würde ich in jedem fall den hüftgurt austesten bzw. auf einen komplettgurt setzen. aber dafür eignen sich hängetests direkt beim händler o.ä. ist schwer 'ne aussage dazu zu machen, aber drüber nachdenken würde ich in jedem fall. als denn,
markus
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 21:59 Uhr |
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Hallo NG, da habe ja eine Lawine losgetreten (hatte ich mir schon gedacht). Vielen Dank für euer Meinungen und Tips. Das mein Sohn/ 8 Jahre ein Hüft und Brustgurt tragen muß ist ja selstverständlich aber danke für den wichtigen Hinweis. Wir werden uns morgen Hüftgurt, Helm, Abseilachter, HMS, Karabiner usw. kaufen. Brustgurt kommt später, wenn ich mich mal irgendwann an den Vorstieg wagen sollte. Ersteinmal langsam anfangen bis alles in Fleisch und Blut gegangen ist.
Gruß an alle Joachim
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 07:19 Uhr |
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Hallo ihr 3 Schollis
> da habe ja eine Lawine losgetreten (hatte ich mir schon gedacht). Wenn ihr wissen wollt, was "eine Lawine lostreten" bedeutet, dann macht mal in de.rec.fahrrad einen Helmthread auf ... oder in de.rec.outdoors was über Spiritus- Benzin- und Gaskocher im Allgemeinen :-)
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.06.05 22:38 Uhr |
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"Lampi [tm]": > Wenn ihr wissen wollt, was "eine Lawine lostreten" bedeutet, dann macht > mal in de.rec.fahrrad einen Helmthread auf ... oder in de.rec.outdoors > was über Spiritus- Benzin- und Gaskocher im Allgemeinen :-)
Warte - da hab ich noch ein paar Sanierungsvorschläge auf Lager...
duckundwech, Volker
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.06.05 22:53 Uhr |
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Hallo Joachim,
> Die Anschaffungen sind ja teuer genug.
_das_ sollte ja wohl die kleinste Sorge sein ...
Mein TIpp: Suche doch mal in [externer Link] und in [externer Link] nach Brustgurt. So viele neue Erkenntnisse gibz nicht, als dass die Postings von vor 1-3 Jahren veraltet wären :)
-- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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Huftgurt mit oder ohne Brustgurt | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.06.05 11:17 Uhr |
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<die3schollis@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag news:opssdaiig3li57va@linux.local... > > Hallo Leute, > ich war mit meiner Familie einige mal in der Halle klettern. Da das auf > dauer etwas teuer wird wollten wir jetzt Mitglied im DAV Essen werden. Da > kann man draußen am Fels klettern. Jetzt stehen aber einige kostspielige > Anschaffungen an und schon kommen die ersten Fragen. Der Leiter der > Klettergruppe hat uns sehr gut eingeführt und wir müsten uns jetzt ein > Hüft und Brustgurt+ Helm usw. zulegen. ... >snip
Hallo,
mit einem zusätzlichem Brustgurt und einem Helm machst du grundsätzlich nichts falsch! Es erhöht nur deine Sicherheit. Der Sichernde sollte selbstverständlich auch nen Helm tragen.
Peter
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