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Wenn man auf der Brecherspitze steht, sieht man auf dem vom Spitzingsattel kommenden Kamm einen gut ausgetretenen Steig herauffuehren. Weiss jemand, wo der unten am Spitzingsattel genau losgeht? Ich letzthin mal kurz geschaut, konnte aber - zumindest am Sattel selbst und an der Strasse zur oberen Firstalm nix gefunden.
Auf den mir verfuegbaren Karten ist da garnix eingezeichnet. Auf [externer Link] sieht man im Satellitenfoto den Steig deutlich in der oberen Haelfte des Kamms, im unteren Teil verschwindet er aber im Wald: [externer Link] .
Gruss, Florian
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Die Situation vor Ort kenne ich nicht. Auf der UK2 vom BLV ist am Spitzingsattel ein Wegkreuz (vor der Abzweigung zur Oberen Firstalm) eingezeichnet, von dem aus ein Pfad direkt auf dem Rücken Richtung Brecherspitze führt. Der Pfad endet nach 100 Höhenmetern. Das fehlende Stück zwischen Pfad in der Karte und im Luftbild scheint laut Karte deutlich steiler als Pfadanfang und -ende zu sein.
Gruss, Bernhard
Florian Anwander schrieb: > Hallo, > > Wenn man auf der Brecherspitze steht, sieht man auf dem vom > Spitzingsattel kommenden Kamm einen gut ausgetretenen Steig herauffuehren. > Weiss jemand, wo der unten am Spitzingsattel genau losgeht? Ich letzthin > mal kurz geschaut, konnte aber - zumindest am Sattel selbst und an der > Strasse zur oberen Firstalm nix gefunden. > > Auf den mir verfuegbaren Karten ist da garnix eingezeichnet. Auf > [externer Link] sieht man im Satellitenfoto > den Steig deutlich in der oberen Haelfte des Kamms, im unteren Teil > verschwindet er aber im Wald: [externer Link] . > > > > Gruss, Florian
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Servus Leute,
der Pfad geht *direkt* rechts von der Schranke am Weg zur Firstalm los, also am *höchsten Punkt* des Spitzingsattels. Man sieht da nur ein paar Steigspuren, und dann muss man erst mal ein bisschen durchs Geäst, so dass man beim Hinschaun gar nicht glaubt, dass es da raufgeht. Danach aber wird das tatsächlich zum Pfad, und es ist der mit Abstand schönste Aufstieg zur Brecherspitze. Allerdings ist stellenweise schon Trittsicherheit und Schwindelfreiheit angebracht; und deshalb soll auch nicht jeder, der von der anderen Seite raufgekommen ist und sich deshalb schon als Bergfex wähnt, da hinunter ... ;-)
Vom Sattel aus ist es auf jeden Fall zu einer sehr schönen Überschreitung mit Belohnungshalbe auf der Firstalm ausbaubar.
Bis jetzt gehen da nicht allzu viele rauf, und ich hoffe, ich habe es nicht allzu vielen verraten ... ;-)
Gruß, Hans
"Florian Anwander" <spam.interessiert.nicht@mnet-online.de> schrieb im Newsbeitrag news:3g0ld6Fa3i0fU1@individual.net... > Hallo, > > Wenn man auf der Brecherspitze steht, sieht man auf dem vom Spitzingsattel > kommenden Kamm einen gut ausgetretenen Steig herauffuehren. > Weiss jemand, wo der unten am Spitzingsattel genau losgeht? Ich letzthin > mal kurz geschaut, konnte aber - zumindest am Sattel selbst und an der > Strasse zur oberen Firstalm nix gefunden. > > Auf den mir verfuegbaren Karten ist da garnix eingezeichnet. Auf > [externer Link] sieht man im Satellitenfoto > den Steig deutlich in der oberen Haelfte des Kamms, im unteren Teil > verschwindet er aber im Wald: [externer Link] . > > > > Gruss, Florian
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo,
nachdem ich vor einigen Woche nach dem direkt Aufstieg vom Spitzingsattel gefragt habe, hab ich privat zwei Antworten bekommen, denen ich gestern im wortwoertlichen Sinne "nachgegangen" bin. Hier mein =
Bericht:
Der Pfad beginnt direkt an dem Schild das die Wanderwegweiser zur Oberen =
Firstalm traegt (das Steigerl ist voellig problemlos erkennbar, vor drei =
Wochen lag da halt noch ein Schneerest...). Es geht ca 30 Hoehenmeter im =
Wald den Hang hinauf. Dann landet man ziemlich bald in einer Windbruchzone von etwa 150 Meter Wegstrecke, in der der Steig nur sehr selten zu erkennen ist. Vorsicht! Fieses Gekrabbel ueber glitschig nasses Bruchholz; ideal zum Knoechelverknacksen. Gottseidank ist das Gelaende hier nicht besonders steil. Aber man braucht eine gute viertel bis halbe Stunde um hier durchzukommen. Was die Orientierung angeht, muss man sich "nach Gefühl" durchwühlen = und schauen, dass man nicht zu weit nach rechts kommt (in Gehrichtung gesehen, also zu weit Norden). Im oberen Stueck des Windbruchs gibt es einige kleine Mini-Steinmänner auf herausragenden Baumstumpen. Von oben=
hat man sie im Blick zurueck ganz gut gesehen. Ob man Sie von unten sieht, weiss ich nicht - vielleicht wenn man weiss, dass man danach suchen muss. Sobald man aus dem Windbruch raus ist, wirds steil. Die Baeume werden lichter und bald kommt man an eine kleine Lichtung. Der obere Rand dieser Lichtung ist eine etwa 3 bis 4 Meter hohe Felsstufe, durch die man durchkraxeln muss. Nix schlimmes - der Hund kam auch durch. ;) Meines Erachtens spannender (zumindest bei dem gestrigen Regen und Baatz =
auf den Steinen) zwei, drei Passagen durch kleine Schrofen, die sich wenige Hoehenmeter spaeter ueber sehr steilen Grashaengen und letztlich auch ueber der soeben ueberwundenen kleinen Felsstufe befinden - Ausrutschen muss an diesen Stellen nicht unbedingt sein... Ab da ists dann einfach und sehr schoen. Da man die ganze Zeit in einem fast Park-artigen, lichten Baumbestand oben auf dem Kamm geht, hat man stets einen schoenen freien Blick rund herum. Derzeit hats da oben traumhafte Blumenwiesen. Und man ist auch wirklich ganz allein unterwegs.=
Kurz vorm Gipfel steht dann tatsaechlich das von Luidger erwaehnte Schild mit "Kein Abstieg. Lebensgefahr!", was zumindest fuer das im Sommer von den Firstalmen heraufstroemende Halbschuhpublikum im Abstieg durchaus gelten mag. Wenn man - wie wir - in der Firstalm einkehrt, sollte man nicht versaeumen sich an der Karikatur auf der Speisekarte an der Eingangstuere zu ergoetzen.
Bilder von gestern: [externer Link]
Achja: einige wollten den Weg als Geheimtipp handeln. Der Steig selbst wirkt recht gut gepflegt. Man findet zu Beispiel auf der gesamten Strecke ziemlich neue Schotteraufschuettungen; nur wurde anscheinend der =
Windbruch bisher noch nicht wieder ausgeholzt. Die Steilheit des Pfades und der unerfreuliche Anfang im Windbruch werden aber sicher dafuer sorgen, dass das Wegerl recht einsam bleibt.
Gruss, Florian
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