Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich 


  
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 12:27 Uhr
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Hallo

Anlaesslich des Threads zu Urs' Bildern: weiss jemand, wo es
Wetterberichte oder Wetterkarten archiviert gibt?

Gruss, Florian

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 12:56 Uhr
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Hallo Florian,

> Anlaesslich des Threads zu Urs' Bildern: weiss jemand, wo es
> Wetterberichte oder Wetterkarten archiviert gibt?
>
Guckst Du hier:

[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

Gruss,
Chris
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 15:12 Uhr
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Hallo Chris

> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Danke! Haette ich mir denken koennen.

Florian
--
mail an "fanwander AT mnet MINUS online PUNKT de"

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 15:39 Uhr
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user@domain.invalid wrote:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^

Sorry neuer Mailer :-/

Chris

> Hallo Florian,
>
>> Anlaesslich des Threads zu Urs' Bildern: weiss jemand, wo es
>> Wetterberichte oder Wetterkarten archiviert gibt?
>>
> Guckst Du hier:
>
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
>
> Gruss,
> Chris
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 16:58 Uhr
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Servus,

hier gibt ebenfalls ein Archiv.
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
ghts/meteo/div_archiv.shtml

Grüße,
Uli

"Florian Anwander" <Spam-interessiert-nicht@mnet-online.de> schrieb im
Newsbeitrag news:2plmcuFlni4hU2@uni-berlin.de...
> Hallo
>
> Anlaesslich des Threads zu Urs' Bildern: weiss jemand, wo es
> Wetterberichte oder Wetterkarten archiviert gibt?
>
> Gruss, Florian
>

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen01.09.04 17:15 Uhr
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Hallo Ulrich

> hier gibt ebenfalls ein Archiv.
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
> ghts/meteo/div_archiv.shtml
Danke!

Bemerkenswert ist die nachtraegliche Betrachtung der Kaltfront vom 23.8.
(Im wetterbericht des 24.8.):

"Die heutige Kaltfront war meteorologisch gesehen recht interessant. Für
einmal eilte die Höhenkaltluft voraus, während die Kaltfront am Boden
langsamer vorankam und den Jura erst am Abend überquerte. Es handelte
sich somit um eine so genannte "splitfront". Auf dem La Dole oberhalb
Genf drehte der Wind schon um 13 Uhr von Südwest auf Nordwest, während
am Genfersee ganztags Südwestwind herrschte, erst nach 20 Uhr drehte der
Wind in Changins auf Nordwest. Die Höhenfont brachte aber dennoch
ergiebigen Regen: Ausser in Glarus wurde es in den vergangenen 24
Stunden überall nass, in der Westschweiz, im Bernbiet, im Wallis und im
Nordtessin gabs 20 bis 40 mm Regen, La Frétaz meldete 56.3 mm. Damit hat
diese Station bereits jetzt 270% des üblichen Augustniederschlags
erhalten (gemäss Norm 1960 - 1990)."

Fuer den 23. 8. war durchaus Wetterverschlechterung angekuendigt, aber
die Front kam offensichtlich in der Hoehe schneller als vorhergesagt.

Gruss, Florian

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 10:40 Uhr
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Im Schweizer Wetterbericht von SFDRS vom 21.8. war die Rede von der
Kaltfront. Dabei handelte es sich um eine Prognose, also um Annahmen
über künftige Wetterentwicklungen, die, wie wir wissen, zeitlich (und
öfters auch qualitativ) bloss wahrscheinlich, aber nicht gewiss sind.
Eine angesagte Kaltfront kommt, ungewiss ist somit der Zeitpunkt.

Für den Tourenentscheid ist nicht relevant, ob die Kaltfront unten oder
oben rein kommt, und nicht ob früher oder später, sondern dass sie
kommen wird. Alles andere ist bekanntlich hoch spekulativ bezogen auf
den möglichen Ausgang, wenn man sich dabei irren sollte.

Indem der Montblanc von der geographischen Länge her am Westrand des
deutschen Sprachgebiets liegt, wäre es auch heikel, sich auf
deutschsprachigen Wetterbericht für CH/D/A abzustützen bezüglich
zeitlicher Prognosen, denn für das fragliche Gebiet ist dann die
entpsrechende Lage mindestens einen halben Tag früher zu erwarten.

--
*****************
L. Michael Boos
CH-8001 Zuerich
*****************
 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 11:29 Uhr
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Hallo Michael

> Für den Tourenentscheid ist nicht relevant, ob die Kaltfront unten oder
> oben rein kommt, und nicht ob früher oder später, sondern dass sie
> kommen wird. Alles andere ist bekanntlich hoch spekulativ bezogen auf
> den möglichen Ausgang, wenn man sich dabei irren sollte.
>
> Indem der Montblanc von der geographischen Länge her am Westrand des
> deutschen Sprachgebiets liegt, wäre es auch heikel, sich auf
> deutschsprachigen Wetterbericht für CH/D/A abzustützen bezüglich
> zeitlicher Prognosen, denn für das fragliche Gebiet ist dann die
> entpsrechende Lage mindestens einen halben Tag früher zu erwarten.
Das ist alles klar und richtig. Ich denke, dass sich das Bild einer
Situation wie dieser, die fuer Rahel letztlich den Tod bedeutete, aus
vielen kleinen Mosaiksteinchen zusammensetzen. Eines der Mosaiksteinchen
ist eben die Besonderheit dieser "Splitfront". Mehr wollte ich damit
nicht sagen.

Was ich daraus fuer mich lerne ist, dass meine Tendenz, beim Bergsteigen
zum Teil wegen Lappalien umzudrehen, hiermit nur bestaetigt wird. Ich
kann nur die wenigsten Mosaiksteinchen, die das Bild eines Todes
bestimmen koennten (etwa Splitfronten), kontrollieren. Also versuche ich
es bei denen, die unter meiner Verfuegung stehen, zu tun.

Gruss, Florian

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 12:23 Uhr
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Florian Anwander schrieb:

> Was ich daraus fuer mich lerne ist, dass meine Tendenz, beim Bergsteigen
> zum Teil wegen Lappalien umzudrehen, hiermit nur bestaetigt wird.

Also nicht: je oller, je doller ... :-))

Aber im Ernst, was für den eine Lappalie sein kann, ist für die andere
nichts. Hängt eben alles vom - subjektiven und objektiven - Kontext ab.
Mal so, ganz unwissenschaftlich, kann man aber vielleicht sagen, dass
die Höhe ein Multiplikationsfaktor für Probleme ist, so ähnlich wie der
Luftwiderstand: die Geschwindigkeit steigt linear, der Luftwiderstand
wächst quadratisch.

> Ich kann nur die wenigsten Mosaiksteinchen, die das Bild eines Todes
> bestimmen koennten (etwa Splitfronten), kontrollieren. Also versuche ich
> es bei denen, die unter meiner Verfuegung stehen, zu tun.

Das ist immer weise, um die Dinge - nach menschlichem Ermessen -
beherrschbar zu halten. Aber es gibt eben auch den Faktor <Pech>, den
wird man niemals ausschalten können ...

Gruss,

Uli
 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 12:53 Uhr
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Hallo Florian

Florian Anwander wrote:

...
> Was ich daraus fuer mich lerne ist, dass meine Tendenz, beim Bergsteigen
> zum Teil wegen Lappalien umzudrehen, hiermit nur bestaetigt wird. Ich
> kann nur die wenigsten Mosaiksteinchen, die das Bild eines Todes
> bestimmen koennten (etwa Splitfronten), kontrollieren. Also versuche ich
> es bei denen, die unter meiner Verfuegung stehen, zu tun.

Das ist gut formuliert - massgeblich sind unsere persönlichen Grenzen
(physisch, psychisch und intellektuell). Jemand hat geschrieben: Berge
waren noch da, als er wieder kam für den nächsten Anlauf.

Gruss

--
*****************
L. Michael Boos
CH-8001 Zuerich
*****************
 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen04.09.04 10:50 Uhr
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Michael Boos wrote:
> Hallo Florian
>
> Florian Anwander wrote:
>
> ...
>
>> Was ich daraus fuer mich lerne ist, dass meine Tendenz, beim
>> Bergsteigen zum Teil wegen Lappalien umzudrehen, hiermit nur
>> bestaetigt wird. Ich kann nur die wenigsten Mosaiksteinchen, die das
>> Bild eines Todes bestimmen koennten (etwa Splitfronten),
>> kontrollieren. Also versuche ich es bei denen, die unter meiner
>> Verfuegung stehen, zu tun.
>
>
> Das ist gut formuliert - massgeblich sind unsere persönlichen Grenzen
> (physisch, psychisch und intellektuell). Jemand hat geschrieben: Berge
> waren noch da, als er wieder kam für den nächsten Anlauf.
>
> Gruss
>

Altes russisches Bergsteigersprichwort (lt. eines kasachischen Freundes,
O-Ton in russian engl.):

Mountain is not frrrog, can not jump away, is there next year...

In Anbetracht der zunehmenden Erwaermung muss man dies evtl. etwas
einschraenken: "can not jump away, but might fall apart..."

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 18:03 Uhr
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Danke Michael!
es schein in manche Köpfe einfach nicht hineingehen zu wollen, dass die
Bergsteigerei weniger akademisch, sondern vielmehr nach dem gesunden
Menschenverstand zu verstehen ist und auch so gehandelt werden sollte.
Da hilft auch nicht das Studium von Unterlagen der BF-Ausbildung - ist ja
gerade auch ein Thema in dieser NG.
Zum Thema MB: das Eck hat schon seit jeher, durch seine exponierte Lage
recht weit westlich, das Problem, dass die für die östlicheren Gebiete
gültigen Wetterberichte dort nicht mit gleicher Wahrscheinlichkeit
(Sicherheit wird es NIE geben!!!) zutreffen.
Mit etwas Sachverstand und etwas wetterkundlichem Grundwissen (sollte man
von jedem und jeder, der/die alpin tätig sein will, erwarten können) ist es
klar, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit, bedingt durch den Umstand, dass die
Alpen am wahrscheinlichsten durch Fronten aus Westen "beglückt" werden, das
Montblancgebiet potentiell zu einem Zeitpunkt erreicht wird, zu dem man noch
bei besten Verhältnissen am Glockner rumturnen kann.*** fürchterlicher Satz:
ich gebe es auf den Satzbau zu korrigieren***
Ich war schon längere Zeit nicht mehr in Cham: früher war es jedenfalls so,
dass man sich am OHM traf und trotz häufig mangelnden
Französischkenntnissen, versucht hat den speziellen und fast immer
hochpräzisen Wetterbericht zu studieren .... geschadet hat das nie: ich habe
viele Tage bei besten Verhältnissen hoch oben, aber auch viele bei
S...Wetter im Tal bei Bier und Shopping verbracht.

Gruß Wolfgang

"Michael Boos" <boos@alpas.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:2po4h2Fngjs4U1@uni-berlin.de...
> Im Schweizer Wetterbericht von SFDRS vom 21.8. war die Rede von der
> Kaltfront. Dabei handelte es sich um eine Prognose, also um Annahmen über
> künftige Wetterentwicklungen, die, wie wir wissen, zeitlich (und öfters
> auch qualitativ) bloss wahrscheinlich, aber nicht gewiss sind. Eine
> angesagte Kaltfront kommt, ungewiss ist somit der Zeitpunkt.
>
> Für den Tourenentscheid ist nicht relevant, ob die Kaltfront unten oder
> oben rein kommt, und nicht ob früher oder später, sondern dass sie kommen
> wird. Alles andere ist bekanntlich hoch spekulativ bezogen auf den
> möglichen Ausgang, wenn man sich dabei irren sollte.
>
> Indem der Montblanc von der geographischen Länge her am Westrand des
> deutschen Sprachgebiets liegt, wäre es auch heikel, sich auf
> deutschsprachigen Wetterbericht für CH/D/A abzustützen bezüglich
> zeitlicher Prognosen, denn für das fragliche Gebiet ist dann die
> entpsrechende Lage mindestens einen halben Tag früher zu erwarten.
>
> --
> *****************
> L. Michael Boos
> CH-8001 Zuerich
> *****************

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen06.09.04 16:47 Uhr
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Heute: entweder direkt beim OHM oder auf der OHM-webpage.

Wolfgang Wellinghausen-Striebel wrote:

> ...
> Ich war schon längere Zeit nicht mehr in Cham: früher war es jedenfalls so,
> dass man sich am OHM traf und trotz häufig mangelnden
> Französischkenntnissen, versucht hat den speziellen und fast immer
> hochpräzisen Wetterbericht zu studieren .... geschadet hat das nie: ich habe
> viele Tage bei besten Verhältnissen hoch oben, aber auch viele bei
> S...Wetter im Tal bei Bier und Shopping verbracht.

Gruss

--
*****************
L. Michael Boos
CH-8001 Zuerich
*****************
 
 
 
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Bergsteiger beim Bergsteigen02.09.04 23:10 Uhr
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> "Die heutige Kaltfront war meteorologisch gesehen recht interessant. Für
> einmal eilte die Höhenkaltluft voraus, während die Kaltfront am Boden
> langsamer vorankam und den Jura erst am Abend überquerte. Es handelte
> sich somit um eine so genannte "splitfront". Auf dem La Dole oberhalb
> Genf drehte der Wind schon um 13 Uhr von Südwest auf Nordwest, während
> am Genfersee ganztags Südwestwind herrschte, erst nach 20 Uhr drehte der
> Wind in Changins auf Nordwest.
> ...
> Fuer den 23. 8. war durchaus Wetterverschlechterung angekuendigt, aber
> die Front kam offensichtlich in der Hoehe schneller als vorhergesagt.

Sowas ist mir neu. Normaler Weise bildet eine Kaltfront einen Keil, der
8-15 km hoch und 30-100 km lang ist. D.h.: Oben wird es 1/2-2 Stunden
später ungemütlich als unten. Konnte ich gut letztes Jahr beim großen
(wenn auch langsamen) Temperatursturz Anfang Oktober (über 20 K nahezu
europaweit) erleben, befand mich gerade auf dem Rauhhorn, einem
gemütlichen Allgäuer Wandermugel und konnte die keilfömige Grenze
zwischen warm und kalt von oben gut sehen. Zwischen Badehose und
Schneefall lagen 3/4 Stunden.

Kommen solche Splitfronten eigentlich häufig vor?

--
Gruß Rainer
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Abenteuer findet dann statt, wenn man gerade noch mal davonkommt. Kommt
man nicht davon, dann war es ein Unfall. (Rolf Ott in
news:de.rec.alpinismus)

 
 
 
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Zurueckliegende Wetterdaten

Bergsteiger beim Bergsteigen03.09.04 10:31 Uhr
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Hallo Rainer

> Sowas ist mir neu. [...]
> Kommen solche Splitfronten eigentlich häufig vor?
Meine Aussagen sind jetzt aber nur aus zwei Buechern aus meiner
Studienzeit und aus dem Internet zusammengesammelt und nicht wirklich
Wissenschaftlich hinterlegt:

Ueber die Haeufigkeit kann ich Dir nichts sagen. Die Ursache ist wohl
dass es sich um die Kombination eigentlich zweier Fronten (also zweier
Tiefs) handelt; meist eines kleineren, lokal naeheren Tiefs und eines
groesseren, weiter entfernteren. Meist ist eine der beiden Fronten
schneller und holt die andere ein (wie ja auch Kaltfronten die
vorausgehende Warmfront immer irgendwann einholen). Splitfronten sind
anscheinend in zwei Hinsichten tueckisch:
1.) Wenn die langsamere noch nicht eingeholt worden ist, dann glaubt man
nach dem ersten, meist harmloseren Durchgang, dass jetzt alles gut waere
und schoenes Wetter kaeme, und dann ueberrumpelt einen die zweite Front
(in der Rest-Schauer- und Quellbewoelkung hinter der ersten Front sind
die dazu gehoerigen Wolken ggf garnicht so einfach auszumachen).
2.) Wenn die schnellere (kraeftigere) Front "ueberholt", scheint sie das
vorallem in der Hoehe zu tun (das ist jetzt meine Interpretation
diversere Quellen).

Wie gesagt, alles nur was ich mir so zusammenreime.

Gruss, Florian

 
 
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