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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Beinsch laufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 08:50 Uhr
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Hallo zusammen,

eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
für die eine oder andere Variante?
Soweit ich weiß, binden sich viele Kletterer wegen der Redundanz in
Hüft-/Beinschlaufe ein, nur hält die Anseilschlaufe ja 20 kN aus - bis
die also reißen würde, ist die Wirbelsäule wohl schon durchgeknickt.

Viele Grüße,
Jules Bach
 
 
 
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft=2D=2FBeinschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 09:18 Uhr
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Hallo beisammen.

> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?
Also in der Anleitung zum meinem Gurt[1] sind beide Möglichkeiten gezeigt.
Ich habe auch noch nichts gehört, das eine Variante zu bevorzugen ist. Aber
vieleicht hat jemand da konkretere Quellen.

Worauf ich eigentlich hinaus will, einen Unterschied gibt es. Es ist zwar
nur gefühlt, aber je nach dem, welche Variante ich benutze, verspannt sich
der Gurt beim Sitzen etwas anders. Es verändert sich wohl das Verhältnis
zwischen der Kraft auf Hüft- und Beinschlaufen. So finde ich es beim Sitzen
angenehmer, wenn das Seil direkt in Bein- und Hüftschlaufen eingebunden
ist, andere wohl umgekehrt.

cu Thomas

[1] ([externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster )
 
 
 
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Bei nschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 09:55 Uhr
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Jules Bach wrote:
> Hallo zusammen,
>
> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?
> Soweit ich weiß, binden sich viele Kletterer wegen der Redundanz in
> Hüft-/Beinschlaufe ein, nur hält die Anseilschlaufe ja 20 kN aus - bis
> die also reißen würde, ist die Wirbelsäule wohl schon durchgeknickt.
>

Ich binde in Hüft+ Beinschlaufe ein und nicht in Anseilschlaufe.
Grund: da es vom Einbinden her völlig egal ist, wähle ich die Variante,
die objektiv redundanter ist. Wenn mit der Anseilschlaufe aus welch
absurdem und unwahrscheinlichen Grund was passiert, bleib ich dennoch
noch am Seil.

Wenn ich einen Karabiner einhänge, dann kommt der in die Anseilschlaufe,
weil es viel bequemer und einfacher ist und hier der grosse Vorteil
Bequemlichkeit den kleinen theoretischen Vorteil der höheren Redundanz
überwiegt.

lgp

--
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Beinschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 22:39 Uhr
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Ich bind auch an der Hüft-/Beinschlaufe ein. Wenn du dann sonst jemanden
über den Körper sicherst, oder dich selbst noch irgendwo sichern musst /
eine n zusätzlichen Karabiner einhängen, hast du die Anseilschlaufe noch
frei.

"peter pilsl" <pilsl@goldfisch.at> schrieb im Newsbeitrag
news:42709764$0$3250$79720d31@newsreader.inode.at...
> Jules Bach wrote:
> > Hallo zusammen,
> >
> > eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> > Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> > sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> > für die eine oder andere Variante?
> > Soweit ich weiß, binden sich viele Kletterer wegen der Redundanz in
> > Hüft-/Beinschlaufe ein, nur hält die Anseilschlaufe ja 20 kN aus - bis
> > die also reißen würde, ist die Wirbelsäule wohl schon durchgeknickt.
> >
>
> Ich binde in Hüft+ Beinschlaufe ein und nicht in Anseilschlaufe.
> Grund: da es vom Einbinden her völlig egal ist, wähle ich die Variante,
> die objektiv redundanter ist. Wenn mit der Anseilschlaufe aus welch
> absurdem und unwahrscheinlichen Grund was passiert, bleib ich dennoch
> noch am Seil.
>
> Wenn ich einen Karabiner einhänge, dann kommt der in die Anseilschlaufe,
> weil es viel bequemer und einfacher ist und hier der grosse Vorteil
> Bequemlichkeit den kleinen theoretischen Vorteil der höheren Redundanz
> überwiegt.
>
> lgp
>
>
> --
> [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster

 
 
 
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Beinschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 11:00 Uhr
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On Thu, 28 Apr 2005 08:50:12 +0200, Jules Bach wrote:

> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?

Einbinden in Hüft- und Beinschlaufe erhöht beim Vorsteig das Risiko, daß
die Beinschlaufe durchgescheuert wird, weil das Seil mal von oben und mal
von unten kommt und damit die Anseilschlaufe immer an Hüft-/Beinschlaufe
langrutscht. Man sollte sich also öfter den Gurt ansehen (macht man aber
ohnehin, oder?). Die Hersteller verstärken aber oft die Beinschlaufe im
kritischen Bereich.
Ich binde in der Anseilschlaufe ein. Allerdings sind Hüft- und Beinschlaufe
nochmals mit der Selbstsicherung verbunden.
 
 
 
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Beinschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen28.04.05 12:17 Uhr
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Jules Bach <jules.bach@gmx.de> wrote:
> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall.
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?

Es gibt im wesentlichen drei Gründe:
*) Das Einbinden in beide Schlaufen vermittelt einen sicheren Eindruck (sind ja
zwei). Ist also gut für's Feeling.

*) Der Anseilpunkt ist etwas günstiger für's Auschecken von überhängenden
Passagen im Toprope.

*) Die ganzen Tophelden machen es auch so... (Und sie machen es wegen s.o.)

CIAO
andreas
--
Klettermailingliste Jena: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Klettern in Thüringen: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Bei nschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen09.05.05 13:27 Uhr
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Ich binde mich in beide Schlaufen ein, wegen Redundanz und weil die
Anseilschlaufe dann nicht so schnell durchscheuert -> der Gurt hält länger!

Gruß Jupp

Jules Bach wrote:
> Hallo zusammen,
>
> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?
> Soweit ich weiß, binden sich viele Kletterer wegen der Redundanz in
> Hüft-/Beinschlaufe ein, nur hält die Anseilschlaufe ja 20 kN aus - bis
> die also reißen würde, ist die Wirbelsäule wohl schon durchgeknickt.
>
> Viele Grüße,
> Jules Bach
 
 
 
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Einbinden in Anseilschlaufe oder Hüft-/Beinschlaufe?

Bergsteiger beim Bergsteigen09.05.05 22:09 Uhr
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Jules Bach schrieb im Artikel <d4q122$pbg$1@online.de>:
> Hallo zusammen,
>
> eigentlich sieht man ja beide Möglichkeiten - das Einbinden in
> Anseilschlaufe oder in Hüft-/Beinschlaufe - überall. Auch in Lehrbüchern
> sind beide Versionen zu finden. Gibt es denn einen wesentlichen Vorteil
> für die eine oder andere Variante?
> Soweit ich weiß, binden sich viele Kletterer wegen der Redundanz in

Wurde vor ca. 2-3 Jahren mal von (ich glaube) mammut (oder black
diamond?) untersucht. Die Diskussion war

Vorteil Anseilschlaufe: Keine Reibung
Vorteil Hüft-/Beinschlaufe: Redundanz

Zumindest an den ersten Punkt erinnere ich mich, die haben einen
Versuchsstand gebaut, sich in Hüft-/Beinschlaufe eingebunden und dann
das ganze so lange laufen lassen, wie ein Kletter in ca. 150 Jahren bei
täglich 36 Std Klettern (+Weihnachten+Ostern etc.) zurücklegen würde:
Von Reibungsschäden war aber nix zu sehen!

Bin fest davon überzeugt, dass beides sicher ist! (und mache es so,
dass ich mich beim doppelten Buling in die Anseilschlaufe und beim
Achterknoten in Hüft-/Beinschlaufe einbinde ;-) - der ausgleicgenden
Gerechtigkeit wegen, oder halt nur aus Gewohnheit)

Ulrich

 
 
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