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wir planen für Ende Juni eine 4 Tagestour durchs Karwendel. Teilnehmer sind 2 bergerfahrene, trittsichere Bergwanderer und 2 Freunde, die konditionell sehr gut in Form sind, aber keinerlei Bergwandererfahrung haben.
Schön wäre folgende Tour:
1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem Ruhrpott)
2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus
3. Tag: Hallangerhaus - Stempeljoch - Pfeishütte
4. Tag: Pfeishütte - Scharnitz
Da ich diesen Teil des Karwendels bisher nicht begangen habe, habe ich im Internet nach Tourenbeschreibungen gesucht. Die waren allerdings etwas widersprüchlich.
Daher meine Frage: Sind eurer Meinung nach die Teilstücke am 2. und 3. Tag für konditionsstarke aber unerfahrene Bergwanderer Ende Juni machbar?
Vielen Dank für eure Tipps und Hinweise!
Uwe
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Uwe Pahsticker schrieb: > Hallo, > > wir planen für Ende Juni eine 4 Tagestour durchs Karwendel. Teilnehmer sind > 2 bergerfahrene, trittsichere Bergwanderer und 2 Freunde, die konditionell > sehr gut in Form sind, aber keinerlei Bergwandererfahrung haben. Hallo ihr,
zunächst mal: Gute Flachland- Renner müssen keine gute Berg- Kondition haben. Eine Korrelation ist nahe liegend, aber ich habe in mindestens einem Fall die gegenteilige Erfahrung gemacht. (Es war ein chilenischer Rennschwimmer, der immerhin zu nationalen Meisterschaften gestartet ist. So bald es bergauf ging und der Untergrund nicht mehr wie asphaltiert war, konnte ich ihm einiges abnehmen.) Warum auch immer, die Belastung beim Radfahren kommt der beim Bergwandern näher. > 1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem > Ruhrpott) In dieser Zusammenstellung recht knackig. Außerdem: südwestseitiger Aufstieg, viel Spaß beim Schwitzen. Einen Nachtaufstieg kann man Ende Juni auch nicht empfehlen, weil es erst um 23 Uhr abkühlt und man min. 3 Stunden läuft. > 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus Kennst Du das Karwendelglück? Vier Schritt vor, drei zurück... ;-) Wenn man ein wenig aufpasst, kann man nicht runterfallen. Wg. des Gerölls Wanderstöcke mit nehmen, sonst kommt man da nie hoch. Selbst als Erfahrener nicht. Tipp: Falls Ihr Ohneglieder seid, dann schlaft ihr billiger in der Hallerangeralm als im überfüllten Hallerangerhaus. Besser ohnehin. > 3. Tag: Hallangerhaus - Stempeljoch - Pfeishütte Keine Ahnung ... > 4. Tag: - Scharnitz nur noch Straße...
Viel Spaß -- Gruß Rainer Lampi[tm] on Tour: [externer Link] Mors certa hora incerta - Todsicher geht die Uhr falsch
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> 1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem > Ruhrpott)
Ich nehme mal an durchs Karwendeltal. Ist 'n ziemlicher Gähner, lässt sich aber kaum vermeiden. Schätzungsweise 4 Stunden bei vernünftigem Tempo.
> 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus
Der Abschnitt Karwendelhaus - Birkkarspitze ist ein bißchen eine vertrackte Sache. Ende Juni hast Du grade nach dem jetzigen Winter noch sehr gute Chancen drauf, daß das obere Schlauchkar noch unter Tonnen von Schnee liegt. Meine Erfahrungen im Schlauchkar sind, daß es für den geübten Bergsteiger leichter wird, sobald er aus dem Schutt (drei Schritte vorwärts, zwei zurück) auf halbwegs vernünftigen Schnee wechseln kann, daß aber Unerfahrene aufgrund des Schnees und der Steigung (40° und mehr!) oben ordentlich Angst bekommen, wenn nicht sogar Panik. Ich habe letztesmal eine weinende Frau 50 Höhenmeter unterm Sattel stehen sehen, die so furchtbar Angst hatte, daß sie sich geweigert hat, weiterzugehen. Die trockenen und stellenweise etwas ausgesetzten Passagen kurz hinter dem Karwendelhaus waren aber für sie kein Problem. Deshalb würde ich Dir raten auf jeden Fall Stecken und für den Fall der Fälle auch ein paar Steigeisen (für die unerfahreneren) dabei zu haben. Insofern ist der Schnee da oben wohl Fluch und Segen zugleich - je nach Einstellung. Der Aufstieg Schlauchkarsattel - Birkkarspitze ist sicherlich schon abgetaut (SW).
Die andere beiden Teilstücke kenne ich selber noch nicht. Der Abstieg vom Schlauchkarsattel nach Süden soll aber auch nicht ganz ohne sein (vor allem auch ein derber Hatscherer).
> Daher meine Frage: Sind eurer Meinung nach die Teilstücke am 2. und 3. Tag > für konditionsstarke aber unerfahrene Bergwanderer Ende Juni machbar?
Da kann ich mir dem Kommentar von Lampi nur anschließen. Es gibt Leute, die im Flachland ohne Probleme 10km laufen und im Gebirge nach 500 Höhenmetern das Handtuch werfen. Und vom Gejodel bezüglich der Knieschmerzen beim Abstieg reden wir erst lieber gar nicht (mein Eindruck von der Kaltwasserkarspitze aus war, daß der Abstieg vom Schlauchkarsattel gen Süde ganz schön knackig ist).
Ciao,
Harry
-- Harald Breitkreutz [externer Link] (Karwendel, Tölzer Voralpen) [externer Link] (Tourenausschreibungen)
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noch ein paar Anmerkungen:
On Fri, 18 Mar 2005, Harald Breitkreutz wrote:
> > 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus > > Der Abschnitt Karwendelhaus - Birkkarspitze ist ein bisschen eine > vertrackte Sache. Ende Juni hast Du grade nach dem jetzigen Winter noch > sehr gute Chancen drauf, dass das obere Schlauchkar noch unter Tonnen vo= n > Schnee liegt. Meine Erfahrungen im Schlauchkar sind, dass es für den
Anfang Juli 2004 wurde das Schlauchkar noch als Figltour begangen - Abfahrt bis 2000m.
[externer Link] = =3D%D6sterreich&r=3DTirol
Der Brendelsteig mag für den Aufstieg bequemer sein.
> Die andere beiden Teilstücke kenne ich selber noch nicht. Der Abstieg > vom Schlauchkarsattel nach Süden soll aber auch nicht ganz ohne sein > (vor allem auch ein derber Hatscherer).
Im oberen Teil Schrofen, teils mit Seilversicherungen, die trotz Südseite= Ende Juni noch unter Schnee liegen mögen (am Birkarbach? gibt es Schneefelder, die sich oft bis weit in den Sommer halten). Der Abstieg nach Süden ist landschaftlich recht schön, es gibt einige Geröllabfahrtsmöglichkeite= n (-> im Sommer bin ich mal in 1 1/2h ins Hinterautal runter). Das ist im oberen Teil ohne Schnee nicht schwieriger als der Brendelsteig - unten Schotter und guter Fussweg.
Hallangerhaus -> Stempeljoch: Am Stempeljoch darfst Du auch Schnee erwarten, so dass die Seilversicherun= gen nicht erreichbar sein mögen.
> > Daher meine Frage: Sind eurer Meinung nach die Teilstücke am 2. und 3= . Tag > > für konditionsstarke aber unerfahrene Bergwanderer Ende Juni machbar?
Ohne Schnee müsste das Ok sein - mit Schnee wäre ich bei Ungeübten skeptisch. Die Schneefelder können gerade in der Früh fest gefroren und damit etwas heikel sein.
Alternativvorschlag:
1. Tag Hinterriss -> Johannestal -> Karwendelhaus
2. Tag Karwendelhaus -> Birkkarspitze (Brendelsteig rauf, Schlauchkar runter) - bei entsprechenden Verhältnissen _oder_ Östliche Karwendelspitze -> Karwendelhaus
3. Tag Karwendelhaus -> Mahnkopf, Steinfalk -> Falkenhütte
4. Tag Falkenhütte -> Gamsjoch -> Laliderer Tal -> Hinterriss
Es sind auch einige Variationen möglich, etwa unschwierig aber weglos durch das Ochsenkar auf den Kuhkopf (s. etwa [externer Link] )
Get auch mit Bahn+Bus: [externer Link]
Viele Grüsse
Dominik
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Birkkarspitze Ende Juni | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.03.05 23:15 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Servus, da muß ich meinen Senf noch hinzufügen.
"Dominik Eberlein" schrieb
>Der Brendelsteig mag für den Aufstieg bequemer sein.
das sehe ich anders; der Brendlsteig mit der Überschreitung der Ödkarspitzen ist erheblich länger und er führt mit streckenweiser gesicherter, aber ausgesetzter Geherei/Kletterei über absturzgefährdetes Gelände. Da bietet das Schlauchkar gerade für Anfänger mehr "optischen Halt", ist kürzer und bei "gutem Trittschnee" auch sicherer zu gehen. Voraussetzung ist allerdings dieser '"gute Trittschnee" und eine vernünftig angelegte Spur, d. h. kurze Schrittabstände in Eckensteintechnik bei ansteigenden Querungen und hüftbreite Tritte mit geringem Höhenunterschied beim Anstieg in der Vertikalen. Solche Spuren erlebt man leider selten. Meist erkennt man in der Anlage der Spur das "steiler und schneller geht's nicht mehr des alpinen Anfängers" (frei nach Walter Pause). Bei sehr hart gefrorenem Firn sollte man mit Anfängern das Schlauchkar (und auch den Brendlsteig) sein lassen oder zumindest einige Stunden warten, bis die Sonne die Verhältnisse entschärft hat. Gruß Jost [externer Link] \
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Luidger,
> 1. Tag Hinterriß -> Johannestal -> Karwendelhaus > M.E. auch der schöere Weg zum Karwendelhaus.
Ist es auch, vor allem wenn man nicht den neuen Fahrweg nimmt sondern eine der beiden Alternativrouten geht, den Pfad im Westen oberhalb oder die östlich vom Johannisbach verlaufende alte Straße. Leider besteht die alte Brücke nur noch aus einem einzigen Stamm (hab mich im Sommer nicht drübergetraut und bin lieber durch den Bach, was aber auch nicht immer geht) und der Weg ist teilweise schon arg weggerutscht.
> Die östliche finde ich für Anfänger eigentlich etwas zu schwer (Weglos + > Insbesondere der Abstieg vom Gipfel ins Grabenkar. Oder ist die neuerdings > markiert worden?
Nein, sie ist nicht markiert. Diesen Winter hats bestimmt auch wieder einige Steinmandl weggehaun. Und der Einstieg von oben ins Grabenkar ist doch stellenweise nicht ganz einfach und ungefährlich. Außerdem liegt auch da im Juni garantiert noch Schnee.
>>Get auch mit Bahn+Bus: >>[externer Link] > > Ab wann fährt der wieder? Anfang Juni?
Ab dem 11. Juni. [externer Link]
Ciao,
Harry
-- Harald Breitkreutz [externer Link] (Karwendel, Tölzer Voralpen) [externer Link] (Tourenausschreibungen)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Birkkarspitze Ende Juni | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 22.03.05 11:10 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Luidger und Harry,
Harald Breitkreutz wrote:
>> 1. Tag Hinterriß -> Johannestal -> Karwendelhaus >> M.E. auch der schöere Weg zum Karwendelhaus. > > Ist es auch, vor allem wenn man nicht den neuen Fahrweg nimmt sondern > eine der beiden Alternativrouten geht, den Pfad im Westen oberhalb oder > die östlich vom Johannisbach verlaufende alte Straße. Leider besteht die > alte Brücke nur noch aus einem einzigen Stamm (hab mich im Sommer nicht > drübergetraut und bin lieber durch den Bach, was aber auch nicht immer > geht) und der Weg ist teilweise schon arg weggerutscht.
ja, genau - vor allem der westlich verlaufende, von Hinterriß kommende, alte Fußweg ist teils schon sehr abgerutscht. Aber ich würde das noch immer als ganz gut gangbar bezeichnen.
>> Die östliche finde ich für Anfänger eigentlich etwas zu schwer (Weglos + >> Insbesondere der Abstieg vom Gipfel ins Grabenkar. Oder ist die >> neuerdings >> markiert worden? > > Nein, sie ist nicht markiert. Diesen Winter hats bestimmt auch wieder > einige Steinmandl weggehaun. Und der Einstieg von oben ins Grabenkar ist > doch stellenweise nicht ganz einfach und ungefährlich. Außerdem liegt > auch da im Juni garantiert noch Schnee.
Ja, im Grabenkar ist wohl schon Schnee zu erwarten. Der Einstieg ins Grabenkar (vom Gipfel) mag aber Ende Juni schon schneefrei sein. Man könnte oben entscheiden und ggf. wieder über den Wank absteigen. Richtige Markierungen sind mir auch keine bekannt. Ein Geübter (ich glaube der OP schrieb von 2 Geübten und 2 Ungeübten) sollte den Weg aber finden.
Den Start der Busverbindung hat Harry ja schon beantwortet ...
Viele Grüße
Dominik
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Birkkarspitze Ende Juni | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.03.05 20:35 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | "Uwe Pahsticker" <pahsticker@yahoo.de> schrieb im Newsbeitrag news:3023553.zWI5TWFVYs@kuzorra.site... > Hallo, > > wir planen für Ende Juni eine 4 Tagestour durchs Karwendel. Teilnehmer > sind > 2 bergerfahrene, trittsichere Bergwanderer und 2 Freunde, die konditionell > sehr gut in Form sind, aber keinerlei Bergwandererfahrung haben. > > Schön wäre folgende Tour: > > 1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem > Ruhrpott) > > 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus > > 3. Tag: Hallangerhaus - Stempeljoch - Pfeishütte
Bin Anfang Juli 2004 in umgekehrter Richtung gelaufen. Hat ca 4-5 Stunden gedauert - kein Problem unterhalb vom Stempeljoch lag ein großes Schneefeld, dass unterspült war - nicht ungefährlich. Das Stempeljoch ist steil - haben auf der Pfeishütte eine Gruppe getroffen, die sich nicht runtergetraut hat (Anfänger). Ich würde schätzen nicht steiler als 40 Grad. Für Geübte kein Problem.Viel loses Gestein und auch Sand (Erosion). Wir haben unseren Helm aufgesetzt.
> 4. Tag: Pfeishütte - Scharnitz
Ähnlich wie der Weg zum Karwendelhaus. Mind. 4 Stunden Fahrweg.
Viel Spaß Bodo
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Birkkarspitze Ende Juni | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.03.05 14:04 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Uwe, verzeih mir bitte Binsenweisheiten, aber: Ist es wirklich weise, mit völlig Unerfahrenen eine derartige Tour anzugehen, die 1. zu Bergwanderungen deutlich gehobener Schwierigkeit (Länge, Steilheit, Ausgesetztheit (Klettersteig!), Möglichkeit von Schneefeldern, usw.) zählt 2. du selbst nicht kennst? Ich jedenfalls würde das nicht machen. Es gibt zu viele Faktoren, die nicht einschätzbar sind. Manche Unerfahrene bewegen sich in solchem Gelände ohne Probleme, das sind aber die wenigsten. Wer schon einmal dort war, hat auch erfahrene Bergwanderer mit Problemen dort beobachten können (siehe Schilderung vom Schneefeld). Meiner Erfahrung als Fachübungsleiter Hochtouren würde das widersprechen. Muss es sein, für´s erste Bergerlebnis immer gleich Superlative anzubieten? Mein Tipp: Wenn schon Hatscher anscheinend nicht stören, warum nicht die fantastischen Landschaften der Ahornböden erwandern und genießen? Im Frühsommer ein Traum (wenn auch im Herbst noch eindrucksvoller). Und wenn etwas Steileres dabei sein soll, warum nicht die Wanderung durch´s Rhon- und Tortal? Landschaftlich ebenfalls ein Traum, sehr eindrucksvolle Wände und Kessel, tolle Botanik. Und eben weniger objektive Gefahren und damit Stress.
Noch etwas: Wenn man sich die Unfallstatistiken anschaut, wen trifft´s sehr häufig (ich glaube sogar am meisten)? Bergwanderer, die unerfahren sind, beziehungsweise sich und die Situation falsch einschätzten... Letztendlich bist du der Verantwortliche, weil Erfahrenste (moralisch wie juristisch). Viel Erfolg und Spaß jedenfalls bei Routenwahl und Tour. Flo
Uwe Pahsticker schrieb: > Hallo, > > wir planen für Ende Juni eine 4 Tagestour durchs Karwendel. Teilnehmer sind > 2 bergerfahrene, trittsichere Bergwanderer und 2 Freunde, die konditionell > sehr gut in Form sind, aber keinerlei Bergwandererfahrung haben. > > Schön wäre folgende Tour: > > 1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem > Ruhrpott) > > 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus > > 3. Tag: Hallangerhaus - Stempeljoch - Pfeishütte > > 4. Tag: Pfeishütte - Scharnitz > > Da ich diesen Teil des Karwendels bisher nicht begangen habe, habe ich im > Internet nach Tourenbeschreibungen gesucht. Die waren allerdings etwas > widersprüchlich. > > Daher meine Frage: Sind eurer Meinung nach die Teilstücke am 2. und 3. Tag > für konditionsstarke aber unerfahrene Bergwanderer Ende Juni machbar? > > Vielen Dank für eure Tipps und Hinweise! > > Uwe
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Uwe Pahsticker wrote:
Hallo Newsgroup,
vielen Dank für eure kompetenten Hinweise und Vorschläge. Sie haben mir klar gemacht, daß wir diese Tour wohl so nicht machen werden können. Darüber wollte ich mich eigentlich nur vergewissern, weil wir selbst schon Bedenken hatten, die fraglichen Übergänge aber selbst noch nicht gemacht haben.
Ein jetzt eine Woche im Urlaub. Bin gespannt auf weitere Kommentare und Vorschläge für Alternativtouren :-)
Viele Grüße! Uwe
> Hallo, > > wir planen für Ende Juni eine 4 Tagestour durchs Karwendel. Teilnehmer > sind 2 bergerfahrene, trittsichere Bergwanderer und 2 Freunde, die > konditionell sehr gut in Form sind, aber keinerlei Bergwandererfahrung > haben. > > Schön wäre folgende Tour: > > 1. Tag: Scharnitz - Karwendelhaus (am Nachmittag nach der Anreise aus dem > Ruhrpott) > > 2. Tag: Karwendelhaus - Birkkarspitze - Hallangerhaus > > 3. Tag: Hallangerhaus - Stempeljoch - Pfeishütte > > 4. Tag: Pfeishütte - Scharnitz > > Da ich diesen Teil des Karwendels bisher nicht begangen habe, habe ich im > Internet nach Tourenbeschreibungen gesucht. Die waren allerdings etwas > widersprüchlich. > > Daher meine Frage: Sind eurer Meinung nach die Teilstücke am 2. und 3. Tag > für konditionsstarke aber unerfahrene Bergwanderer Ende Juni machbar? > > Vielen Dank für eure Tipps und Hinweise! > > Uwe
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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hallo Uwe,
> Ein jetzt eine Woche im Urlaub. Bin gespannt auf weitere Kommentare und > Vorschläge für Alternativtouren :-)
nur ein kleiner Tip.
Wir waren letztes Jahr im September für 4 Tage im Karwendel. 1.Tag: Nachmittags Aufstieg zur Tölzer Hütte 2.Tag: von der Tölzer Hütte zur Plumsjochhütte (ist zwar eine anstrengende, aber auch sehr schöne und abwechslungsreiche Tour). 3.Tag: von der Plumsjochhütte über den großen Ahornboden zur Falkenhütte (landschaftlich schön, aber die vielen Menschen am großen Ahornboden) 4.Tag: Abstieg von der Falkenhütte nach Hinterriß
Wir sind auch eher unerfahren, die Tour hat uns aber bei traumhaftem Wetter sehr viel Spaß gemacht.
Günter
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Birkkarspitze Ende Juni | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 28.03.05 18:29 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Uwe Pahsticker wrote: > Uwe Pahsticker wrote: > > Hallo Newsgroup, > > vielen Dank für eure kompetenten Hinweise und Vorschläge. Sie haben > mir klar gemacht, daß wir diese Tour wohl so nicht machen werden > können. Darüber wollte ich mich eigentlich nur vergewissern, weil wir > selbst schon Bedenken hatten, die fraglichen Übergänge aber selbst > noch nicht gemacht haben.
Ich würde das übrigens unabhängig davon, ob Anfänger dabei sind, nicht in diese Rundtour nicht für den Frühsommer planen, sondern mir das ganze für später im Jahr aufheben. Natürlich kann man u.U. auch schon im Juni über den Schlauchkarsattel, aber dann würde ich das eher mit der Einstellung "mal sehen, was geht" angehen und nicht mit dem Vorhaben einer Runde ... - Karwendelhaus - Halleranger - ... Wenn die "Verluste" durch Umdisponieren kleiner sind (und nicht die ganze Tourenwoche über den Haufen geworfen werden muß), fällt einem die Umkehr leichter, wenn die Bedingungen nicht passen...
> Ein jetzt eine Woche im Urlaub. Bin gespannt auf weitere Kommentare > und Vorschläge für Alternativtouren :-)
Im Frühsommer ist es nichts ungewöhnliches, daß steile, südexponierte Hänge schon bis auf 2500m weitgehend aper sind, während in schattseitigen Lagen (insbes. steile Nordkare) noch bis unter 2000m eine geschlossene Schneedecke vorhanden ist (auf der sich noch die Skifahrer tummeln ;-)). Wie schon von Dominik und Luidger vorgeschlagen, halte ich die Gruppen nördlich der Hauptkette für gut geeignet für den Frühsommer. Die Übergänge sind nicht so hoch, außerdem viele Gipfelmöglichkeiten mit südseitigen Anstiegen mit nur kurzen Stellen, wo man u.U. mal Hand anlegen muß.
Kann man entweder als Rundtour Hinterriß - Karwendelhaus - Falkenhütte - Hinterriß oder - Eng (evtl Lamsenhütte) machen (siehe Dominiks Vorschlag) oder als Durchquerung Scharnitz - Karwendelhaus - Falkenhütte - Eng (-Achensee/Inntal). Das ganze mit Gipfeltouren nach Belieben aufpeppen (z.B. Steinfalk, Gamsjoch, Sonnjoch, evtl Ö Karwendelsp).
ggf. nötiger Rücktransport per ÖV vom Achensee nach Scharnitz oder Mittenwald unproblematisch (über Jenbach - Innsbruck), ebenso zw. Hinterriß und der Eng am Wochenende, Hinterriß/Eng - Scharnitz ist dagegen eher umständlich.
Andere Möglichkeiten wären noch das Vorkarwendel (Tölzer Hütte - Plumsjoch, wurde auch schon genannt) oder die Soierngruppe (die Kammwanderung Schöttelkarsp. - Soiernsp ist sehr schön und nicht besonders schwer), letztere läßt sich aber nicht so gut auf 4 oder 5 Tage erweitern (der Übergang übers Bäralpl Ri. Karwendelhaus ist im Frühsommer ebenfalls mit etwas Vorsicht zu genießen, da sich unter den steilen Nordabstürzen von Wörner und Hochkarspitze der Schnee recht hartnäckig hält).
Gruß, Christoph
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