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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Begleitteam Trekking Peru | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.02.05 23:10 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Heiko Barth wrote:
> kann mir jemand sagen, ob man in Huaraz/Peru rel. einfach ein Begleitteam > für eine ca. 12-tägige Trekkingtour durch die Cord. Huayhuash organisieren > kann. > Wir sind zu zweit und wollen eine "low-equiped"-Tour über mehrere > >>4500m-Pässe machen und bräuchten einen Guide/Koch und einen Arriero mit > > seinen 2-3 Begleitmulis, die das hauptsächliche Gepäck tragen sollten. > > Mit welchem Preis muss ich da am Tag rechnen (inkl. Verpflegung)?
ja, ist kein problem. wir haben uns damals (ich glaub es war '98) 10 esel und 2 arrieros für den trek rund um die huayhuash organisiert. wir waren 12 leute (lauter bekannte) und hatten ein mannschaftszelt zum gemeinsamen kochen mit (die nächte sind dort ja laaaange ;-) ), was sicherlich den eselbedarf weiter als notwendig nach oben trieb.
soweit ich mich erinnere, nimmt ein arriero nicht mehr als 4-5 esel, das bestimmt dann auch den preis. dieser ist ja bekanntlich immer verhandlungssache. einen guide an sich kann man sich sparen, weil die arrieros ja sowieso genau wissen wo der weg läuft.
wichtig ist vorher alles genauestens auszuverhandeln: was kostet ein esel, was kostet ein arriero was kostet das ganze pro tag, ... am besten kommt man schon vorher zu einem fixen preis, damit es nachher nicht zu missverständnissen kommen kann. den genauen preis kann ich heut nicht mehr sagen, ich versuch es aber noch rauszufinden...
verpflegung etc. haben wir uns am markt selbst besorgt. von eiern über frisches obst war alles dabei. beachtet, dass die arrieros in der regel etwas vorbereitungszeit benötigen: huaraz liegt ein schönes stück weg von den cord. huayhuash. klärt auch mit ihnen ab, wer die kisten für die esel besorgt. falls ihr das macht, lasst euch genau erklären welche das sein sollen. säcke zum verstauen des materials in den kisten bekommt man auch am markt in huaraz. seile zum raufbinden auf die esel haben sie selbst. verschwendet nicht allzuviel zeit damit das zeugts in den kisten zu verstauen: das machen die arrieros selbst (lastenverteilung links rechts und den fähigkeiten der esel enstprechend)
geht davon aus, dass es (abgesehen vom ersten, letzten und ich denke 7 tag) keine möglichkeit besteht was käuflich zu erwerben. nehmt lieber etwas mehr mit (pausentag wegen höhenproblemen, etc). bei problemen hat man üü die möglichkeit für (einen sehr guten preis) unterwegs ein pferd zu mieten - bei schweren höhenproblemen kann das sehr wichtig werden.
unsere beiden hatten übrigens nicht mal einen schlafsack: wenn ihr eurem was gutes tun wollt, dann nimm einen alten mit und schenk ihn ihm...
lg, harald.
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Den dort angebenen Guide kann ich uneingeschränkt empfehlen. Luis spricht deutsch bzw. tirolerisch.
Siehe dort auch das Tagebuch einer Huayhuash Runde
Michael Schneider
Harald Hofer schrieb: > Heiko Barth wrote: > >> kann mir jemand sagen, ob man in Huaraz/Peru rel. einfach ein Begleitteam >> für eine ca. 12-tägige Trekkingtour durch die Cord. Huayhuash >> organisieren >> kann. >> Wir sind zu zweit und wollen eine "low-equiped"-Tour über mehrere >> >>> 4500m-Pässe machen und bräuchten einen Guide/Koch und einen Arriero mit >> >> >> seinen 2-3 Begleitmulis, die das hauptsächliche Gepäck tragen sollten. >> >> Mit welchem Preis muss ich da am Tag rechnen (inkl. Verpflegung)? > > > ja, ist kein problem. wir haben uns damals (ich glaub es war '98) 10 > esel und 2 arrieros für den trek rund um die huayhuash organisiert. wir > waren 12 leute (lauter bekannte) und hatten ein mannschaftszelt zum > gemeinsamen kochen mit (die nächte sind dort ja laaaange ;-) ), was > sicherlich den eselbedarf weiter als notwendig nach oben trieb. > > soweit ich mich erinnere, nimmt ein arriero nicht mehr als 4-5 esel, das > bestimmt dann auch den preis. dieser ist ja bekanntlich immer > verhandlungssache. einen guide an sich kann man sich sparen, weil die > arrieros ja sowieso genau wissen wo der weg läuft. > > wichtig ist vorher alles genauestens auszuverhandeln: was kostet ein > esel, was kostet ein arriero was kostet das ganze pro tag, ... am besten > kommt man schon vorher zu einem fixen preis, damit es nachher nicht zu > missverständnissen kommen kann. den genauen preis kann ich heut nicht > mehr sagen, ich versuch es aber noch rauszufinden... > > verpflegung etc. haben wir uns am markt selbst besorgt. von eiern über > frisches obst war alles dabei. beachtet, dass die arrieros in der regel > etwas vorbereitungszeit benötigen: huaraz liegt ein schönes stück weg > von den cord. huayhuash. klärt auch mit ihnen ab, wer die kisten für die > esel besorgt. falls ihr das macht, lasst euch genau erklären welche das > sein sollen. säcke zum verstauen des materials in den kisten bekommt man > auch am markt in huaraz. seile zum raufbinden auf die esel haben sie > selbst. verschwendet nicht allzuviel zeit damit das zeugts in den kisten > zu verstauen: das machen die arrieros selbst (lastenverteilung links > rechts und den fähigkeiten der esel enstprechend) > > geht davon aus, dass es (abgesehen vom ersten, letzten und ich denke 7 > tag) keine möglichkeit besteht was käuflich zu erwerben. nehmt lieber > etwas mehr mit (pausentag wegen höhenproblemen, etc). bei problemen hat > man üü die möglichkeit für (einen sehr guten preis) unterwegs ein pferd > zu mieten - bei schweren höhenproblemen kann das sehr wichtig werden. > > unsere beiden hatten übrigens nicht mal einen schlafsack: wenn ihr eurem > was gutes tun wollt, dann nimm einen alten mit und schenk ihn ihm... > > lg, harald.
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