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Schneesituation Kotalmjoch/Achensee, 15.1.05

Bergsteiger beim Bergsteigen17.01.05 10:14 Uhr
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Servus zusammen!

Stuhljöchl/Kotalmjoch im Rofan.
Exposition: überwiegend N, W, SW

Die ersten 500 Hm bis zum Mittelleger auf schattseitigen Forstwegen. Daher
gut machbar, auch in der Abfahrt.
Ab Mittelleger zunächst noch nach Süden (unter den Wänden des Klobenjochs
vorbei), dann die W bzw. SW-Hänge hoch. Diese sind stark abgeblasen bzw.
ausgeapert. Abfahrt in einer schneegefüllten Mulde, wobei in südschauenden
Hängen sich meist ein tragfähiger Deckel befindet und schattseitig noch
Pulver.
Auf ca. 100 Hm muß man stark auf Steine achten, dann wirds wieder besser.

Fazit: landschaftlich schön, dringend mehr Schnee benötigt.

Grüße,
Uli

 
 
 
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Schneesituation Gilfert, 16.1.05

Bergsteiger beim Bergsteigen17.01.05 12:38 Uhr
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Dann gleich dem Ulrich hinterher

Gilfert in den Tuxer Voralpen
Exposition: Ueberwiegend NW W

Von Innerst auf der Forststrasse zur Nonsalm; die Forststrasse war (bis
auf wenige Stellen in den erste hundert Hoehenmetern) komplett
Schneebedeckt und gut mit Ski befahrbar. Der normale Weg ueber die
Waldschneisen und durch den Wald ist immer wieder aper, daher sind wir
bis auf einen Versuch auf dem Weg geblieben (auch wenns ziemliche Umwege
sind).
Nach Zuruecklassung geschwaechter Teilnehmerinnen im Sonnenbad an den
Bankerln vor den Nonsalmen, sind Luidger und ich noch auf die
Suedschulter des Gilfert, die oben abgeblasen ist; der Kamm zum Gipfel
selbst ist - soweit es von der Schulter einzusehen war - aper. Der
Aufstieg ueber die Westhaenge zum Gipfel ist laut anderen Tourengaengern
trotz wenig Schnee bis zum Gipfel moeglich.

Abfahrt: auf den NW-Haengen zwischen ca 2100 und 1700 ca 15cm fast
perfekter Pulver auf nur bedingt fester Unterlage (Luidger versackte auf
den Schneeschuhen manchmal); je weiter unten und je westorientierter der
Hang umso mehr war die Unterlage eine alte Bruchharschschicht und die
Oberflaeche zeigte ebenfalls starke Tendenzen zum verharschen. Bei der
Kaelte am Sonntag war der Deckel tragfaehig, allerdings in stark
verspurten Bereichen halt eher ungemuetlich zu fahren. Die Abfahrt ueber
die Wald Schneisen haben wir uns gespart.

Insgesamt ein unverschaemt schoener Tourentag. Oberhalb ca 1600m lassen
sich bei anhaltender Kaelte in den naechsten Tagen sicher noch
akzeptable Touren machen. Mehr Schnee schadet nicht.

Achja: Der Schnee zeigte an der Oberflaeche noch keine bemerkenswertes
Kristallwachstum, sodass bald kommende Schneefaelle im Moment aus meiner
Laiensicht auf relativ gut bindende Unterlage fallen werden.
Die im LWB angemerkte koernige, und ggf schlecht bindende Grundschicht
auf dem Boden konnte ich mit Stockproben durchaus auch feststellen.

Florian

 
 
 
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Schneesituation Gilfert, 16.1.05

Bergsteiger beim Bergsteigen17.01.05 22:59 Uhr
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Nichtschneesituation Tannheimer Berge, 14.-16.01.05

Bergsteiger beim Bergsteigen17.01.05 17:06 Uhr
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Hallo zusammen,

bei 6°, Windstille und südexponierten Felsen ist mir gerade nach allem
anderen als nach Schnee.

Am Samstag war eine mir bekannte Offlinerin in den Tannheimern klettern.

Aufstieg kurz vor der Licht- Schatten- Grenze ab Nesselwängle auf
gefrorenem Boden, etwas Schnee ab Gimpelhaus und gering fügige Wühlerei
zum Einstieg der Schusterführe am Hochwieseler. Steigeisen unnötig.
Kletterweg selbst mit Ausnahme der Schlussseillänge schneefrei und
nahezu trocken. Kletterei in sommerlicher Bekleidung - OK, nicht das was
ich darunter verstehe ;-), aber Daunenjacke und lange Unterhosen blieben
unten. Etwas Geeiere (Seilsicherung an Bergungsbox) zur Abseilpisste,
diese wiederum war wieder frei (trotz des Riesen- Absatzes).

Abstieg auf mittler Weile aufgetautem Boden reichlich schlammig.

Ich hoffe, dass der nun schon seit 10 Tagen dauernde warme Januar nicht
das Vorspiel ist zu einem April, der dem Nichtskifahrer das Aufsuchen
der Berge bis einschließlich Ende Juni verunmöglicht. Leider ist das
statistisch gesehen häufig.

--
Gruß Rainer
Lampi[tm] on Tour: [externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn
jedermann ist überzeugt, daß er genug davon habe. (Rene Descartes, frz.
Mathematiker u. Philosoph, 1596-1650)

 
 
 
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Schneebedingungen Gr. Traithen/Sudelfeld

Bergsteiger beim Bergsteigen18.01.05 10:29 Uhr
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und auch gleich noch eine Meldung aus den Bayerischen Voralpen hintendrein:

An der Rosengasse ca. 50 cm gut gesetzter Schnee mit 5 cm Pulverauflage.
Aufstieg über Saugasse problemlos, der Latschenrücken oben könnte etwas mehr
Schnee vertragen, genauso wie der Aufstieg aufs Steilner Joch - geht aber
ganz passabel. Gratübergang dann wieder gut. Abfahrten: Traithen Nord o.k.,
teilweise noch etwas wenig Platz zwischen den Latschen, direkte Gipfelnord
geht auch solala - allerdings am Sonntag ein Unfall, als ein Freund einige
Meter bei einer Latschenquerung runtergefallen ist und sich die Schulter
ausgekugelt hat. Wir sind zuerst die Nord-West ein Stück abgefahren (noch
sehr latschig) und dann die erste Rinne in den Nordosthang rein - das war
super - ca. 10 cm Pulver auf harter Unterlage. Stopselzieher geht auch sehr
gut.

Fazit: schon recht gute Tourenbedingungen, die sich mit der kommenden
NW-Lage sicher nochmal entscheidend verbessern werden (v. a. in der
Latschenzone im Gipfelbereich). Allerdings dürfte die 5 - 10 cm kalte
Neuschneeauflage zwischen der massiven Altschneedecke und dem zu erwartenden
Neuschneepaket eine kritische Zwischenschicht darstellen die auch die
Lawinensituation deutlich verschäfen wird.

Schönen Gruß

Markus Stadler
--
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