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Newsgroup - de.rec.alpinismus |
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.09.04 20:01 Uhr |
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Hallo,
ich habe vor bei noch guter Wetterlage Ende September die Zugspitze durchs Höllental zu besteigen. Eine Übernachtung in der Höllentalangerhütte ist geplant. Da ich für die Tour keine Mitstreiter gefunden habe stellen sich folgende Fragen: 1. Ist diese Tour solo zu machen? 2. Wie ist der Ferner / Randkluft aktuell beschaffen?
Folgede Voraussetzungen sind gegeben: Erfahrungen auf zahlreichen Klettersteigen, einige Hochtouren, Grundkurs zum Begehen von Gletschern. Ausrüstung ist vorhanden. Kondition dürfte kein Problem sein.
Ciao Holger
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.09.04 22:30 Uhr |
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Hallo Holger, mach es, bei gutem Wetter bist Du ohnehin nicht allein! Viel Spaß, Jost [externer Link] \
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 14.09.04 23:39 Uhr |
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Hallo Holger
> ich habe vor bei noch guter Wetterlage Ende September die Zugspitze > durchs Höllental zu besteigen. Eine Übernachtung in der > Höllentalangerhütte ist geplant. Da ich für die Tour keine Mitstreiter > gefunden habe stellen sich folgende Fragen: > 1. Ist diese Tour solo zu machen? Ja, ohne Probleme. Dort seilt man normalerweise auch nicht an, da die zwei Spalten die es da hat stationär und gut zu sehen sind. Man braucht halt Steigeisen oder Grödel und sollte damit halbwegs sicher laufen können.
> 2. Wie ist der Ferner / Randkluft aktuell beschaffen? Randkluft weiss ich nicht. Ist aber normalerweise kein Problem, da es eine zweite Einstiegsvariante gibt, falls sie zu gross ist. War zumindest im letzten "Jahrhundertsommer" so. Ferner hab ich letzte Woche aus der Ferne gesehen: An der Steilstufe ist er aper und du brauchst Zacken an den Füssen ;-)
> Folgede Voraussetzungen sind gegeben: > Erfahrungen auf zahlreichen Klettersteigen, einige Hochtouren, Grundkurs > zum Begehen von Gletschern. Ausrüstung ist vorhanden. Kondition dürfte > kein Problem sein. Du bist hoffnungslos überqualifiziert ;-) Im Ernst, ich hab da immer den Eindruck, dass 90% der Leute die sich da bei gutem Wetter tummeln ihren ersten Klettersteig machen. Muss wohl die Attraktion des grossen Namens sein.
Das einzige Problem könnte sein, dass nach dem jetztigen Wetter im oberen Klettersteigbereich vermutlich Schnee liegt. Die Zugspitze ist immerhin fast 3000m hoch und der Anstieg liegt nordseitig - da wird wohl so schnell auch nix wegtauen.
Wenn du dir das zutraust: Viel Spass!
Gruss, Stefan
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.09.04 00:07 Uhr |
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> ich habe vor bei noch guter Wetterlage Ende September die Zugspitze > durchs Höllental zu besteigen. Eine Übernachtung in der > Höllentalangerhütte ist geplant.
Würde ich drauf verzichten; die 90 min von Hammersbach bis zur Höllentalangerhütte bringen keinen Vorsprung. Wenn du gegen 0700 in Hammersbach losläufst, schaffst du die letzte Bahn auf der Zugspitze bequem.
mf
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 13:28 Uhr |
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> schaffst du die letzte Bahn auf der Zugspitze bequem. > Bahnfahrer !!!!! ;-)
Wer will sich denn bitte nach diesem tollen Aufstieg mit 100 Sandalen-Touris in ne Gondel stellen. Kann dem Abstieg über die Wiener-Neustätter Hütte empfehlen und dann mit dem Bus zurück nach Hammersbach.
Grüssle Hias
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 13:30 Uhr |
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> Bahnfahrer !!!!! ;-)
Nix Bahnfahrer, am nächsten Tag über Jubiläumsgrat runter.
Allerdings kann man eine Übernachtung auf dem Münchner Haus ganz und gar nicht weiterempfehlen.
mf
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 22:33 Uhr |
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Am 16.09.2004 13:30 schrieb Martin Fuchs: > Nix Bahnfahrer, am nächsten Tag über Jubiläumsgrat runter. > > Allerdings kann man eine Übernachtung auf dem Münchner > Haus ganz und gar nicht weiterempfehlen.
-v bitte.
Andreas
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 22:39 Uhr |
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> -v bitte.
Was heißt das?
mf
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 16:17 Uhr |
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Martin Fuchs wrote:
>> -v bitte. > > > Was heißt das? > > mf
verbose, ausführlicher begründen
denk ich mir mal
Jupp
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 16:37 Uhr |
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> verbose, ausführlicher begründen
Na dann:
1. Unfreundlicher Wirt (Ok, ist meine subjektive Meinung, die aber von mehreren Personen geteilt wird)
2. Unbequeme Lager, kaum Sanitärmöglichkeiten
3. Teuer (Übernachtung, Essen und Wasser) Was natürlich auch an der Versorgung der Hütte über Seilbahn liegt; ich weiß auch, dass die Preise vom DAV vorgegeben werden.
mf
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 17:37 Uhr |
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Martin Fuchs schrieb am Friday 17 September 2004 16:37 in de.rec.alpinismus: > 1. Unfreundlicher Wirt > (Ok, ist meine subjektive Meinung, die aber von mehreren > Personen geteilt wird) Wenn man Bayrisch spricht, soll der ganz umgaenglich sein. ;-)
Ciao, Moritz
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 18:17 Uhr |
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Hallo
> 1. Unfreundlicher Wirt > (Ok, ist meine subjektive Meinung, die aber von mehreren > Personen geteilt wird) Wenn man eh da ist, dass man noch eine Bahn bekommt (letzte Zahnradbahn 16:30, letzte Gondel vom Gipfel nach Eibsee 16:45), sollte noch genuegend Zeit sein, um runter zur Knorrhuette zu kommen. Ich wuerde auf der Knorrhuette uebernachten und uebers Gatterl oder uebers Reintal absteigen. Beide Abstiege sind wunderschoen und sehr gnaedig zu den Knien. Der Abstieg ueber die Wiener Neustaedter Huette soll dagegen eher weniger ansprechend sein (bins aber selbst bisher nicht gegangen) und ist sicher deutlich steiler als die andern beiden Varianten.
Florian
-- mail an "fanwander AT mnet MINUS online PUNKT de"
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.09.04 00:00 Uhr |
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Am 17.09.2004 18:17 schrieb Florian Anwander:
> Hallo > > >>1. Unfreundlicher Wirt >>(Ok, ist meine subjektive Meinung, die aber von mehreren >>Personen geteilt wird) > > Wenn man eh da ist, dass man noch eine Bahn bekommt (letzte Zahnradbahn > 16:30, letzte Gondel vom Gipfel nach Eibsee 16:45), sollte noch > genuegend Zeit sein, um runter zur Knorrhuette zu kommen. Ich wuerde auf > der Knorrhuette uebernachten und uebers Gatterl oder uebers Reintal > absteigen. Beide Abstiege sind wunderschoen und sehr gnaedig zu den > Knien. Der Abstieg ueber die Wiener Neustaedter Huette soll dagegen eher > weniger ansprechend sein (bins aber selbst bisher nicht gegangen) und > ist sicher deutlich steiler als die andern beiden Varianten. > > Florian >
versteh ich das richtig: wenn ich nicht Jubi-Grad machen will, und nur Überschreitung mit nicht allzu langen Tagesetappen (Höllental rauf - Wiener runter in einem Tag), dann besser nicht im Münchner Haus, sondern in der Knorr Hütte übernachten, und tagsdrauf dürchs Reintal absteigen?
Andreas
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.09.04 05:39 Uhr |
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Andreas Fenner schrieb am Saturday 18 September 2004 00:00 in de.rec.alpinismus: > versteh ich das richtig: > wenn ich nicht Jubi-Grad machen will, und nur Überschreitung mit ni= cht > allzu langen Tagesetappen (Höllental rauf - Wiener runter in einem = Tag), > dann besser nicht im Münchner Haus, sondern in der Knorr Hütte > übernachten, und tagsdrauf dürchs Reintal absteigen? Auf jeden Fall... allerdings solltest Du Dir ueberlegen, ob der Abstieg=
durchs Rheintal so prickelnd ist. Er faengt sehr malerisch an, ist dann=
aber am Ende so etwa 10km relativ ebener Forstweg bei nicht mehr gar so=
ansprechender Landschaft. Wobei man, je nach Fitness, sicher auch noch einen Abstecher aufs Kreuzeck machen kann, das sind wieder recht huebsc= he Wege. Evtl. ist der Weg uebers Gatterl nach Erwald trotzdem schoener, den ken= n ich allerdings wieder nicht. Noch nicht, vielleicht schau ich ihn mir nachh= er mal an ;-)
Viel Spass, Moritz (dem 5:58er Zug nachtrauernd, Luidger hat so recht ;-))
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Zugspitze - Hoellental - Solo (und Zustand) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 18.09.04 21:44 Uhr |
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Andreas Fenner schrieb am Saturday 18 September 2004 00:00 in de.rec.alpinismus: > dann besser nicht im Münchner Haus, sondern in der Knorr Hütte > übernachten, und tagsdrauf dürchs Reintal absteigen? Hallo Andreas,
ich hab mir den Abstieg ueber Knorrhuette - Gatterl - Erwald angeschaut= und ernenne ihn zum schoensten der mir bekannten Zugspitz-Abstiege, wobei i= ch nicht wirklich ausschliessen mag, dass ich bei dem heutigen Wetter auch=
einer zwei Kilometer hohen Betontreppe selbiges Praedikat verliehen hae= tte. Knieschonend ist er allerdings nicht in dem Masse wie der Abstieg durch= s Rheintal - da kann man laenger abfahren - dafuer halt kuerzer, und landschaftlich "homogener", also gleichbleibend sehr huebsch.
Ein Tip: Misstraue der Busgesellschaft in Erwald. Der Bus kam 5 min zu = spaet (angeblich kein Einzelfall), und dann gingen noch mal 10 Minuten mit Abkassieren der Zusteigenden drauf. Als Resultat haetten wir den Zug na= ch Garmisch verpasst, und zwei Stunden auf den naechsten warten duerfen, haette selbiger Zug nicht noch auf einen Schienenersatzverkehr-Bus wart= en muessen, der ebenfalls Verspaetung hatte. Daher verpassten wir den Anschlusszug in Garmisch. Der naechste kam eine Stunde spaeter, aber da= er auf einen verspaeteten Anschlusszug warten musste, gings erst knapp 1:1= 5 spaeter als moeglich gewesen waere Richtung Muenchen. ;-)
Zu den Zustaenden des Hoelltalklettersteigs (am 18.9.04): Erstens ist der Gletscher z.T. aper, so dass man mit Groedeln oder Steigeisen schon gut beraten ist. Ohne ist es im unteren Gletscherteil = eine ziemliche Wackelei, und wenns nix draufschneit, wird es vermutlich nimm= er lange ueberhaupt ohne Steigeisen gehen. Die Randkluft ist ok, man nimmt= den oberen Klettersteigeinstieg, der ist allerdings dann auch das schwierig= ste Stueck Klettersteig der Tour, also nimm Ruecksicht auf die anderen Bege= her, die in dem Abschnitt erst einmal stecken bleiben. Zweitens war ziemlich genau ab der Irmer Scharte alles recht unangenehm=
vereist. Der diese Woche gefallene Schnee ist getaut und dann wieder gefrohren. Man kann zwar halbwegs sicher da hoch kommen - es gibt immer=
trockene Steine - aber ein Klettersteigset kann die Nerven da doch noch=
beruhigen.
HTH, Moritz
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Zugspitze - Hoellental - Solo (und Zustand) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 22:31 Uhr |
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Zugspitze - Hoellental - Solo (und Zustand) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 21.09.04 00:41 Uhr |
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Luidger Roeckrath schrieb am Monday 20 September 2004 22:31 in de.rec.alpinismus: > Nach deinen anderen Posting zu urteilen, warst du aber "zügig" unte= rwegs. > Mit dem 6:30 nach Garmisch, Hammersbach ca. 8:30. Wann warst du in > Ehrwald? 16:45. Um 13:00 war ich am Gipfel, aber ich komm die Berge halt nicht s= o gut hinunter... aber man hat ja noch einen Zug um 19:30, und ich glaub man kommt auch um 20:30 noch irgendwie wieder nach Muenchen. Das erste Stue= ck war ich mit jemandem unterwegs, der aus Nuernberg angereist war. Das is= t eine wirkliche Fahrerei!
> Ich war übrigens Samstag auf dem Grossen Lafatscher und gestern au= f der > Ellmauer Halt. Der Grosse Lafatscher ist zwar ein Schutthaufen aller= erster > Güte, dafür aber schön einsam (ausser uns waren noch 2 unterwe= gs. Einer, > der den Fehler machte, uns hinterher zu laufen, als wir vom Bachofenk= ar > irgendwie durch die SW-Flanke Richtung Gipfel gestiegen sind und eine= r, > der auf dem "richtigen Weg" über den Südrücken hoch ist). Auf d= er Ellmauer > Halt ging's zu wie samstags am Stachus. Wahrscheinlich wird das aber = von > der Zugspitze noch getoppt. Auf jeden Fall, aber, vermutlich durchs Wetter bedingt, waren alle Leut= e ausgesprochen nett - man konnte mit nahezu jedem ein kleines Schwaetzch= en halten. Insofern ist die Zugspitze "solo" in dieser Jahreszeit gar nich= t zu machen - Einsamkeit gibts da wirklich nicht. Auf dem Jubigrat waren auc= h Karawanen unterwegs; und auf dem Gipfelplateau gings zu wie auf der Wie= sn. ;-)
Hoffen wir, dass der Herbst noch so ein Kaiserwetter-Wochenende produzi= ert!
Ciao, Moritz
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 10:12 Uhr |
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Hallo Andreas
> versteh ich das richtig: > wenn ich nicht Jubi-Grad machen will, und nur Überschreitung mit nicht > allzu langen Tagesetappen (Höllental rauf - Wiener runter in einem Tag), > dann besser nicht im Münchner Haus, sondern in der Knorr Hütte > übernachten, und tagsdrauf dürchs Reintal absteigen? Also 2000 Hoehenmeter rauf und wieder runter als "nicht allzu lange Tagesetappen" zu bezeichnen, spricht von gesundem Selbstbewusstsein Deiner Oberschenkel und Knie. ;-) Ich nenne das eine Quaelerei.
Gruss, Florian
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 23:54 Uhr |
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Am 17.09.2004 16:17 schrieb Jupp Mueller: > Martin Fuchs wrote: > > >>>-v bitte. >> >> >>Was heißt das? >> >>mf > > > verbose, ausführlicher begründen > > denk ich mir mal > > Jupp
Jo - verbose war das was ich meinte --- sorry, komme halt aus dem EDV-Umfeld, da ist -v (bitte etwas mehr Infos) recht geläufig .....
Andreas
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 08:15 Uhr |
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Martin Fuchs schrieb in der newsgroup de.rec.alpinismus:
> Nix Bahnfahrer, am nächsten Tag über Jubiläumsgrat runter. > Allerdings kann man eine Übernachtung auf dem Münchner > Haus ganz und gar nicht weiterempfehlen. >
Es kommt halt immer darauf an wie man es antrifft. Wir haben es Ende August gerade so gemacht: Aufstieg am Sonntag übers Höllental, zur Beschäftigung am Nachmittag ein Ausflug auf den Schneefernerkopf. Die Stimmung am Abend auf der Zugspitze war unbeschreiblich schön, als es nach Bahnschluss ruhig wurde, eine hohe Schleierwolke um uns herum abschattete, aber die Kette der Zentralalpen vom Großglockner bis zur Bernina im Abendlicht vor uns leuchtete. Das Esssen im Haus war okay und das Lager auch. Klar, wenn dort alles übervoll it, wird es unangenehm. Am nächsten Tag dann bei Traumwetter über den Jubiläumsgrat, wie oben vorgeschlagen.
Ich habe 21 Jahre lang wegen Vorurteilen einen Bogen um die Zugspitze gemacht, aber jetzt war es wirklich super!
Mathias --
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 17:52 Uhr |
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hi,
darf man oben auf der Hütte immer übernachten oder muß man bestimmte Kriterien erfüllen?
Gruß Peter
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 17.09.04 20:10 Uhr |
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Peter G. schrieb in der newsgroup de.rec.alpinismus: > hi, > > darf man oben auf der Hütte immer übernachten oder muß man bestimmte > Kriterien erfüllen? > > Gruß Peter >
Hallo Peter,
Früher durften anscheinend nur "echte Bergsteiger" übernachten, mittlerweile aber jeder, nur nicht am Samstagabend.
Unter [externer Link] findet man die Richtlinien der Schlafplatzvergabe, die, so hatte ich den Eindruck, recht genau umgesetzt werden. Jedenfalls stand man punkt 15 Uhr mit gezücktem AV-Ausweis in der Schlange zur Schlafplatzvergabe.
Gruß, Mathias --
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 16:01 Uhr |
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Hi!
> Allerdings kann man eine Übernachtung auf dem Münchner > Haus ganz und gar nicht weiterempfehlen.
Was spricht eigentlich dagegen, wenn man im Anschluß an die Zugspitzbesteigung durchs Höllental am nächsten Tag auf den Jubiläumsgrat will, einfach irgendwo auf oder an der Betonplatform zu biwakieren? Werfen einen der Hüttenwirt oder andere Eigentümer dort runter und zwingen einen mit der letzten Bahn herunterzufahren. Falls ja, dann sollte man unterhalb der Platform, dort wo der quasi Klettersteig zum Zugspitzplatt hinunter geht biwakieren können.
cu casu
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 16:18 Uhr |
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> Was spricht eigentlich dagegen, wenn man im Anschluß an die > Zugspitzbesteigung durchs Höllental am nächsten Tag auf den > Jubiläumsgrat will, einfach irgendwo auf oder an der Betonplatform zu > biwakieren? Werfen einen der Hüttenwirt oder andere Eigentümer dort > runter und zwingen einen mit der letzten Bahn herunterzufahren.
Naja, du wirst sicherlich auf der Plattform ein verstecktes Plätzchen finden, wo du dein müdes Haupt betten kannst, die Plattform besteht ja nicht nur aus dem Münchner Haus.
Allerdings musst du dir dann einen wirklich warmen Schlafsack (oder besser noch zwei ;-) mitnehmen und außerdem noch Unmengen von Wasser.
Bei sehr guter Kondition und sehr frühem Aufbruch könntest du aber evtl. noch am gleichen Tag den Jubiläumsgrat in Angriff nehmen; nach knapp 2/3 der Strecke gibt es nämlich eine kleine Biwakhütte, in der es sich bestimmt eine Nacht aushalten lässt.
mf
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 22:38 Uhr |
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 20.09.04 23:16 Uhr |
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"Luidger Roeckrath" <Luidger@Roeckrath.de> schrieb im Newsbeitrag news:Pine.SOL.4.58.0409202236290.3177@sun1.lrz-muenchen.de... > On Mon, 20 Sep 2004, Martin Fuchs wrote: > >> Bei sehr guter Kondition und sehr frühem Aufbruch könntest du aber evtl. >> noch am gleichen Tag den Jubiläumsgrat in Angriff nehmen; nach knapp 2/3 >> der Strecke gibt es nämlich eine kleine Biwakhütte, in der es sich >> bestimmt >> eine Nacht aushalten lässt. > > Ich bin mal vor Jahren von der Höllentalangerhütte auf die Zugspitze, dann > zur Knorrhütte runter und über den Brunntalgrat auf den Jubigrat zur > Biwakschachtel. Da weiß man, was man getan hat. Aber es geht. Am nächsten > Tag sind wir über den östlichen Teil des Jubigrates zur Alpspitze.
Oder so [externer Link] München-Sendling bis München-Sendling über Zugspitze und Jubigrat.
Grüße Peter
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 21.09.04 00:30 Uhr |
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Martin Fuchs schrieb am Monday 20 September 2004 16:18 in de.rec.alpini= smus: > Allerdings musst du dir dann einen wirklich warmen Schlafsack (oder > besser noch zwei ;-) mitnehmen und ausserdem noch Unmengen von Wasse= r. Dem Eis auf der Nordseite nach zu urteilen, sollte der Schlafsack wirkl= ich warm sein. Wasser kann man auf der Gipfelstation der Seilbahn in den Toiletten zapfen, das ist kein Problem, wenn man frueh genug droben ist= .
> Bei sehr guter Kondition und sehr frühem Aufbruch könntest du abe= r evtl. > noch am gleichen Tag den Jubiläumsgrat in Angriff nehmen; nach kna= pp 2/3 > der Strecke gibt es nämlich eine kleine Biwakhütte, in der es sic= h > bestimmt eine Nacht aushalten lässt. Drinnen sicher! Die Biwakschachtel ist sehr nett. Allerdings hab ich am=
Samstag schon drei Leute getroffen, die auf die Schachtel spekuliert ha= ben. Mit denen, die ich nicht getroffen habe, wird es da oben huebsch voll gewesen sein - rein baulich ist die Schachtel fuer sechs Leute ausgeleg= t. Eventuell sollte man sie wirklich als Notfallunterkunft sehen...
Viel Spass, Moritz
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 21.09.04 23:32 Uhr |
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> Naja, du wirst sicherlich auf der Plattform ein verstecktes Plätzchen > finden, wo du dein müdes Haupt betten kannst, die Plattform besteht ja > nicht nur aus dem Münchner Haus. > Allerdings musst du dir dann einen wirklich warmen Schlafsack (oder > besser noch zwei ;-) mitnehmen und außerdem noch Unmengen von Wasser. Oder sich am Klo einsperren lassen.
-- Gruß Rainer [externer Link] Über 1000 Links [externer Link] Die besten Kletter(er-) Galerien im Netz - Neu mit Videos Abenteuer findet dann statt, wenn man gerade noch mal davonkommt. Kommt man nicht davon, dann war es ein Unfall. (Rolf Ott in news:de.rec.alpinismus)
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Zugspitze - Hoellental - Solo | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.09.04 17:23 Uhr |
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Servus Holger,
war gestern mit meiner Schwester auf der Zugspitze (von Hammersbach aus). Ich selbst hab viel Erfahrung mit Klettersteigen (aber immer ohne Ausrüstung) und absolut keine Erfahrung mit Gletscher / Steigeisen. Ich hab mir erst kurz vorher Grödel zugelegt (war eine klasse Entscheidung) ...
> ich habe vor bei noch guter Wetterlage Ende September die Zugspitze > durchs Höllental zu besteigen.
Mach das. Pass aber auf, dass nicht zu viel Neuschnee liegt. Das bisserl Neuschnee am Samstag hat die Sache ganz oben doch recht rutschig gemacht.
> Eine Übernachtung in der Höllentalangerhütte ist geplant.
Kommt darauf an, woher Du kommst. Ist eine Option, wenn die Anreise länger als 3 Stunden dauert, sonst geht's auch so (4 Uhr los -> 7 Uhr in Hammersbach -> 13 Uhr Zugspitze).
Da ich für die Tour keine Mitstreiter > gefunden habe stellen sich folgende Fragen: > 1. Ist diese Tour solo zu machen?
Allein bist Du da nie, glaube ich. Hab so etwas in den Alpen noch nie gesehen. War eher wie die Wiesn :-/ Aber im Ernst: warum nicht allein?
> 2. Wie ist der Ferner / Randkluft aktuell beschaffen?
Kein Problem. Ohne Grödel oder Steigeisen sollte das aber nicht sein. Ansonsten wird es eine ekelige Rum-Eierei ...
> Folgede Voraussetzungen sind gegeben: > Erfahrungen auf zahlreichen Klettersteigen,
Da bist Du eh schon viel viel besser wie 90% dort. Ich hab da gestern Leute gesehen, denen haben die Knie geschlottert ... dafür hab ich niemanden gesehen, der nicht mindestens 500 Euro an Ausrüstung am Körper hatte.
> zum Begehen von Gletschern. Ausrüstung ist vorhanden. Kondition dürfte > kein Problem sein.
Auch damit gehörst Du zu den Ausnahmen dort :-)
Viel Spass!
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