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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Luidger,
daß sich im Karwendel einige Bergsteiger der militanteren Art tummeln, ist ja leider nicht wirklich neu. Und ich gehe davon aus, daß das mit zunehmendem "Besucherandrang" auch noch schlimmer werden wird. Mein Haus, mein Auto - mein Berg.
Hat man den Typen eigentlich erwischt, der an der Herzogkante die Haken weg- / angesägt hat? Das passt von der Lage her so schön zusammen, Laliderer Spitze und Dreizinkenspitze sind ja schließlich Nachbarn.
Ich mein, daß einer mal ein Steinmandl umwirft, solls geben, ist natürlich nicht die feine Englische (und eigentlich grob gesagt auch schon eine ziemliche Scheißaktion), aber daß einer Haken um- oder noch schlimmer ansägt, dazu gehört doch eine Menge kriminelle Energie (oder eine mindestens ebensogroße Portion Dummheit). Da hört sichs mit jeder Art von Verständnis auf. Ich glaube aber nicht, daß der Typ erwischt wird. Er wird wohl kaum mit seinen Taten prahlen und so besonders viele Leute laufen auf der Dreizinkenspitze auch nicht rum. Eine Nacht- & Nebelaktion wenn niemand anders im Biwak ist, dann bekommt das keiner mit :-(
Auf jeden Fall aber wünsche ich mir, daß der Typ erwischt wird. Strafvorschlag: 30 Jahre Bergsteigeverbot + eigenhändige Sanierung der Schäden + wasweißich. Naja.
Ciao,
Harry
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 15.09.04 23:42 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Luidger Roeckrath wrote: > > Am Aufstieg zur Dreizinkenspitze zerstörten Vandalen jetzt alle > Orientierungshilfen und Seilsicherungen. Laut Gendarmerie Seefeld kein > Einzelfall. >
ich denke ja bei sowas immer weniger an einen militanten verfecher des sauberen Klettern als an Jäger, Grundbesitzer oder so, die einfach einen grossen Hass haben auf alle Leute, die da auf ihren Berg laufen.
Heisst jetzt nicht, dass alle Jäger und Grundbesitzer so sind, aber da gibt es schon auch einige militante Versionen davon :) (Ja: es gibt auch super Jäger die ihren wichtigen Job gut machen, keine Frage)
peter
-- [externer Link] [externer Link]
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 09:23 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | peter pilsl schrieb:
> Luidger Roeckrath wrote: > >> >> Am Aufstieg zur Dreizinkenspitze zerstörten Vandalen jetzt alle >> Orientierungshilfen und Seilsicherungen. Laut Gendarmerie Seefeld kein >> Einzelfall. >> > > ich denke ja bei sowas immer weniger an einen militanten verfecher des > sauberen Klettern als an Jäger, Grundbesitzer oder so, die einfach einen > grossen Hass haben auf alle Leute, die da auf ihren Berg laufen.
Das würde, aus einer gewissen Optik, "Sinn" machen, soweit es die Zerstörung von Wegemarkierungen von Wanderwegen etc. angeht.
Andererseits sind die Jäger ja nicht unbedingt Kletterer, die Haken herausziehen oder ansägen, oder?
Nebenbei, "Haken ansägen" kann man ja eigentlich schon als versuchten Mord oder doch Totschlag werten ...
gruss,
Ulrich
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 11:41 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Hi Uli
>> ich denke ja bei sowas immer weniger an einen militanten verfecher des >> sauberen Klettern als an Jäger, Grundbesitzer oder so, die einfach >> einen grossen Hass haben auf alle Leute, die da auf ihren Berg laufen. > > Das würde, aus einer gewissen Optik, "Sinn" machen, soweit es die > Zerstörung von Wegemarkierungen von Wanderwegen etc. angeht.
Warum soll das aus Sicht der Jäger sinn machen? Wenn die Wegmarkierungen weg sind laufen die Leute nur noch mehr kreuz und quer durch sein Gelände, evtl. dann auch da lang, wo früher eher weniger zu finden waren.
> Andererseits sind die Jäger ja nicht unbedingt Kletterer, die Haken > herausziehen oder ansägen, oder?
Also um die Haken an der Herzogkante anzusägen brauchts glaube ich schon etwas "Talent". Außerdem denke ich daß es einem Jäger doch egal sein kann, ob ein paar Leute in dieser riesigen Felswand rumhängen - der wird wohl kaum in einer über 500 Meter hohen Steilwand wo unter IV nichts zu haben ist auf die Jagd gehen. Auch ist es doch irgendwo sinnlos, das Stahlseil der letzten paar Meter zur Dreizinkenspitze rauszurupfen, wenn ich verhindern will, daß die Leute da rumlaufen. Ich glaube kaum, daß das die Anzahl der Besucher dahinten drastisch verringert, denn der "Gelegenheitssonntagsbergsteiger" (erkennbar an Sandalen + Winz-Rucksack oder so) kommt so weit drin im Karwendel doch eher selten vorbei. Der Rest wird sich da wohl kaum abschrecken lassen, zudem die meisten Quellen ja doch davon reden, daß das Stahlseil da ist.
Ich tippe deswegen weiter auf einen Bergsteiger der militanten Sorte, der "seinen" Berg für sich haben will. Sind mir unterwegs auch schon einige begegnet. Zitat eines älteren Mannes auf der Lamsenspitze: "Seit s' die Seilbahn da herauf baut ham is so vui Gschwerl hier herom, raußreißen sollt ma des ganze Zeig" (Seilbahn=Klettersteig). Wobei es vom rumfluchen bis zur eigentlich Tat dann doch noch ein ordentlicher Schritt ist.
> Nebenbei, "Haken ansägen" kann man ja eigentlich schon als versuchten > Mord oder doch Totschlag werten ...
Definitiv.
Ciao,
Harry
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 12:05 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Harald Breitkreutz schrieb:
> Warum soll das aus Sicht der Jäger sinn machen? Wenn die Wegmarkierungen > weg sind laufen die Leute nur noch mehr kreuz und quer durch sein > Gelände, evtl. dann auch da lang, wo früher eher weniger zu finden waren.
Nun, Wegemarkierungen für Wanderwege (ob schwerer oder leichter ist egal), "verleiten" Leute natürlich eher dazu, sich auf den Weg zu machen. Durch wegloses, unmarkiertes Gelände zu marschieren, erfordert doch schon wenigstens einen gewissen Orientierungssinn - wenn nicht gar Verständnis für die Landschaft (wie die Berge halt so sind).
Ein wenig vielleicht wie mit den Strassen: Bessere Strassen sollen den Verkehr flüssiger machen. Flüssiger Verkehr aber zieht noch mehr Verkehr und produziert das Gegenteil, nämlich noch mehr Stau.
Weniger Leute = weniger Störung des Wilds (aus der Sicht des Jägers, die nicht unbedingt meine ist)
> >> Andererseits sind die Jäger ja nicht unbedingt Kletterer, die Haken >> herausziehen oder ansägen, oder? > > > Also um die Haken an der Herzogkante anzusägen brauchts glaube ich schon > etwas "Talent". Außerdem denke ich daß es einem Jäger doch egal sein > kann, ob ein paar Leute in dieser riesigen Felswand rumhängen - der wird > wohl kaum in einer über 500 Meter hohen Steilwand wo unter IV nichts zu > haben ist auf die Jagd gehen. Auch ist es doch irgendwo sinnlos, das > Stahlseil der letzten paar Meter zur Dreizinkenspitze rauszurupfen, wenn > ich verhindern will, daß die Leute da rumlaufen. Ich glaube kaum, daß > das die Anzahl der Besucher dahinten drastisch verringert, denn der > "Gelegenheitssonntagsbergsteiger" (erkennbar an Sandalen + Winz-Rucksack > oder so) kommt so weit drin im Karwendel doch eher selten vorbei. Der > Rest wird sich da wohl kaum abschrecken lassen, zudem die meisten > Quellen ja doch davon reden, daß das Stahlseil da ist.
Da hast Du vermutlich Recht - allerdings kenne ich das Karwendel nicht.
> > Ich tippe deswegen weiter auf einen Bergsteiger der militanten Sorte, > der "seinen" Berg für sich haben will. Sind mir unterwegs auch schon > einige begegnet. Zitat eines älteren Mannes auf der Lamsenspitze: "Seit > s' die Seilbahn da herauf baut ham is so vui Gschwerl hier herom, > raußreißen sollt ma des ganze Zeig" (Seilbahn=Klettersteig). Wobei es > vom rumfluchen bis zur eigentlich Tat dann doch noch ein ordentlicher > Schritt ist.
Stimmt auch. Und grundsätzlich kann/sollte man sich natürlich Gedanken machen über die (tirolerische) Erschliessungspolitik. Nicht sehr restriktiv ist sicher ein Euphemismus. Ich bin nicht grundsätzlich gegen Bahnen, aber man könnte vielleicht etwas restriktiver Erschliessungs(und erschlossene)gebiete von nicht erschlossenen trennen. Auch vor dem Hintergrund, dass die Bevölkerung in Europa eher abnimmt und mithin auch die Zahl von Kunden.
Aber die Alpen sind nun mal ein "Freizeitpark". "Natürliche" Natur gibt's da nicht mehr. Um so notwendiger eine vernünftige Ordnungspolitik.
Das verrückte an diesen "militanten" Bergsteigern ist ja nicht selten, dass sie zwar "externe" Hilfsmittel verachten (und ggfs. zerstören), aber andererseits nicht auf ihre Hightechgewänder verzichten wollen. Na ja ...
Hoffen wir, dass niemand durch solche Aktionen zu Schaden kommt.
Gruss,
Uli
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 12:36 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Harald Breitkreutz wrote: > Hi Uli > >>> ich denke ja bei sowas immer weniger an einen militanten verfecher >>> des sauberen Klettern als an Jäger, Grundbesitzer oder so, die >>> einfach einen grossen Hass haben auf alle Leute, die da auf ihren >>> Berg laufen. >> >> >> Das würde, aus einer gewissen Optik, "Sinn" machen, soweit es die >> Zerstörung von Wegemarkierungen von Wanderwegen etc. angeht. > > > Warum soll das aus Sicht der Jäger sinn machen? Wenn die Wegmarkierungen > weg sind laufen die Leute nur noch mehr kreuz und quer durch sein > Gelände, evtl. dann auch da lang, wo früher eher weniger zu finden waren. > >> Andererseits sind die Jäger ja nicht unbedingt Kletterer, die Haken >> herausziehen oder ansägen, oder? > > > Also um die Haken an der Herzogkante anzusägen [....]
Hallo,
vor zwei Jahren waren die Laschen der Standhaken umgeschlagen, nicht angesaegt. Mit einer duennen Bandschlinge oder einer Kevlarreepschnur waeren sie jedoch benuetzbar gewesen. Dieser Zustand ist wohl immer noch so, wie sich auf basislager.ch in einem kuerzlich geposteten Bericht zur Herzogkante nachlesen laesst. Ich will das Umschlagen nicht gutheissen. Aber da wir uns einig sind, dass ein Ansaegen von Haken in den Bereich von versuchtem Mord oder Totschlag anzusiedeln ist, moechte ich darum bitten, zwischen (fast) "unbrauchbar machen" und "lebensgefaehrlich zu sabottieren" zu unterscheiden.
Um meine Position noch darzustellen: Ich halte die Bohrhaken in der Herzogkante nicht fuer noetig - umgeschlagen hab ich sie jedoch nicht :-)
Gruesse, Chris
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 21.09.04 23:43 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | >> Also um die Haken an der Herzogkante anzusägen > Um meine Position noch darzustellen: Ich halte die Bohrhaken in der > Herzogkante nicht fuer noetig - umgeschlagen hab ich sie jedoch nicht :-) Sie sind so lange unnötig, bis einen das dort nicht selten unvorhersehbare Wetter zum Rückzug zwingt. Niemand hat so viel Material dabei, 25 Abseilstände hängen zu lassen. Und die schwerst SL ist eine der letzten.
Übrigens: Placements für Normalhaken nutzen sich außer im Granit recht schnell ab. Dass man außerdem in einer -für Karwendelverhältnisse- solch beliebten Route nicht selbst herumnageln sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Und ob hier immer mit Keilen und Friends was geht, weiß ich nicht.
-- Gruß Rainer [externer Link] Über 1000 Links [externer Link] Die besten Kletter(er-) Galerien im Netz - Neu mit Videos Abenteuer findet dann statt, wenn man gerade noch mal davonkommt. Kommt man nicht davon, dann war es ein Unfall. (Rolf Ott in news:de.rec.alpinismus)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 22.09.04 12:49 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Rainer Lampatzer <Rainer@Lampatzer.de> wrote in message news:<4150A06E.3050703@Lampatzer.de>...
> Dass man außerdem in einer -für Karwendelverhältnisse- solch > beliebten Route nicht selbst herumnageln sollte, versteht sich > eigentlich von selbst.
Warum eigentlich nicht (vorausgesetzt mit mobilen Sicherungsmitteln geht nichts)? Soll ich es anderen überlassen, die Sicherungen für mich zu schaffen? Wiederstrebt mir ganz eindeutig.
Gruss Sabine
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 26.09.04 15:25 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | >>Dass man außerdem in einer -für Karwendelverhältnisse- solch >>beliebten Route nicht selbst herumnageln sollte, versteht sich >>eigentlich von selbst. > Warum eigentlich nicht (vorausgesetzt mit mobilen Sicherungsmitteln > geht nichts)? Soll ich es anderen überlassen, die Sicherungen für mich > zu schaffen? Wiederstrebt mir ganz eindeutig. Wegen der Leute, die unter einem klettern (siehe auch anderen Thread) Wir wurden nicht mit dem Hammerköcher an der Hüfte geboren. Wenn ich mit kriege, dass "Behämmerte" vor mir sind, vezichte ich i.d.R.. Da kommt nämlich fast immer was runter. Bei Klemmkeilen höchstens "im Falle eines Falles". Nicht selten wird auch beim Hakenschlagen mutwillig schlechtes Gestein weggeschlagen. -- Gruß Rainer [externer Link] Über 1000 Links [externer Link] Die besten Kletter(er-) Galerien im Netz - Neu mit Videos Abenteuer findet dann statt, wenn man gerade noch mal davonkommt. Kommt man nicht davon, dann war es ein Unfall. (Rolf Ott in news:de.rec.alpinismus)
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.10.04 08:51 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Rainer Lampatzer wrote: >>> Also um die Haken an der Herzogkante anzusägen >> >> Um meine Position noch darzustellen: Ich halte die Bohrhaken in der >> Herzogkante nicht fuer noetig - umgeschlagen hab ich sie jedoch nicht :-) > > Sie sind so lange unnötig, bis einen das dort nicht selten > unvorhersehbare Wetter zum Rückzug zwingt. Niemand hat so viel Material > dabei, 25 Abseilstände hängen zu lassen. Und die schwerst SL ist eine > der letzten.
Hallo Rainer,
es sind umgeschlagenen Petzl-Laschen. An denen seilt es sich, wie Du sicher weisst, auch bei intaktem Zustand schlecht ab - ok, abseilen geht natuerlich, aber abziehen laesst sich das Seil halt schlecht. Und: wenn Du wegen schlechten Wetters von der Schluessel-SL abseilen willst, brauchst Du laenger, als Dich noch ueber den Gipfel zur Biwischachtel zu "retten".
> > Übrigens: Placements für Normalhaken nutzen sich außer im Granit recht > schnell ab. Dass man außerdem in einer -für Karwendelverhältnisse- solch > beliebten Route nicht selbst herumnageln sollte, versteht sich > eigentlich von selbst. Und ob hier immer mit Keilen und Friends was > geht, weiß ich nicht. >
Hierzu selbige Meinung wie Sabine. Wer darf denn Haken schlagen? Der offizielle Normalhakenschlagbeauftragte mit Normalhakenschlag Grund-, Aufbau- und Fortgeschrittenen Kurs des DAV? :-) Das Argument des Abnuetzens der Stellen, an denen Haken geschlagen werden koennen stimmt natuerlich in gewisser Weise. Aber Du kannst ja Deinen Haken auch stecken lassen, wenn Du ein schlechtes Gewissen beim herausschlagen hast. Zu Deiner Antwort auf Sabines Posting: Was soll da runterkommen? Der Hammer haengt mittels seiner Schnur am Gurt. Sicher ein Haken kann davonspringen - ist mir auch schon einmal passiert. Aber auch ein Keil kann sich vom Materialkarabiner unbemerkt loesen (einem Spezl, drei Meter ueber mir passiert), und auch ein Expresschlingerl kann mal aus der Hand rutschen. Als nicht erste Seilschaft laeuft man immer Gefahr unter Beschuss der ersten zu sein. Besonders an der Laliderer.
Gruesse, Chris
PS: Sorry, fuer die spaete Antwort. War zwei Wochen im Urlaub.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.10.04 15:17 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | >> Übrigens: Placements für Normalhaken nutzen sich außer im Granit recht >> schnell ab. Dass man außerdem in einer -für Karwendelverhältnisse- >> solch beliebten Route nicht selbst herumnageln sollte, versteht sich >> eigentlich von selbst. Und ob hier immer mit Keilen und Friends was >> geht, weiß ich nicht. > Aber Du kannst ja Deinen Haken auch > stecken lassen, wenn Du ein schlechtes Gewissen beim herausschlagen hast. Wenn jemand anderes damit abstürzt, hätte ich erst recht ein schlechts Gewissen :(
Ganz abgesehen dvon habe ich keine 25 Haken dabei. > Zu Deiner Antwort auf Sabines Posting: Was soll da runterkommen? Na die Schuppen, hinter die man versucht, die Haken zu versenken. Wer von uns kann das denn noch richig einschätzen? Hast Du das richtig gelernt? Ich jeden Falls nicht.
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 04.10.04 16:57 Uhr |
|  | Auf diese Nachricht antworten!  | Rainer Lampatzer wrote: >>> Übrigens: Placements für Normalhaken nutzen sich außer im Granit >>> recht schnell ab. Dass man außerdem in einer -für >>> Karwendelverhältnisse- solch beliebten Route nicht selbst herumnageln >>> sollte, versteht sich eigentlich von selbst. Und ob hier immer mit >>> Keilen und Friends was geht, weiß ich nicht. >> >> Aber Du kannst ja Deinen Haken auch stecken lassen, wenn Du ein >> schlechtes Gewissen beim herausschlagen hast. > > Wenn jemand anderes damit abstürzt, hätte ich erst recht ein schlechts > Gewissen :( > > Ganz abgesehen dvon habe ich keine 25 Haken dabei. >
Also, meine Erfahrung aus einigen Laliderertouren (und auch aus anderen Teilen der Berge) ist, dass man an den meisten Staenden mit Keilen und Friends recht gut nachbessern kann. Ich sage mal, dass wir in der Laliderer groessenordnungsmaessig etwa 3,4 Staende/tour hatten, an denen das nicht moeglich war. Da ist dann ein weiterer Haken angenehm, oft auch lediglich einen alten nachschlagen. Also keine 25 Haken, sondern ~5, 6 Stueck.
>> Zu Deiner Antwort auf Sabines Posting: Was soll da runterkommen? > > Na die Schuppen, hinter die man versucht, die Haken zu versenken. > Wer von uns kann das denn noch richig einschätzen? Hast Du das richtig > gelernt? Ich jeden Falls nicht. >
Wie/Wo soll man es denn lernen? Da hilft nur: "machen", denke ich. Nur so bekommst Du die Erfahrung. Viel brachte mir sicherlich eine Technolaenge beim Eisklettern, bei der ich auch mal in die geschlagenen Haken viel. Ich vergrub bis dahin allerlei anderes sich verklemmendes in den Rissen, und das Gelaende war ueberhaengend. Mit dem Gedanken: "Irgendwas wird halten - wie machen es denn sonst die wirklich guten..." beruhigte ich die Nerven (mittlerweile wurde die Laenge frei geklettert :-). Dass relativ duenne Schuppen nicht fuer bombenfeste NH taugen sollte klar sein. Manchmal halten sie auch nicht einmal das Koerpergewicht ueber laengere Zeit (so erfahren beim Einbohren). Ich fand jedoch noch keinen Stand, der mit NH hinter einer zwei Zentimeter Kalkschuppe aufgebaut war. Bisher gabs an den noetigen Stellen immer noch den gesuchten Riss zwischen massivem Fels fuer den Haken. Manchmal halt ein paar Meter ueber, unter, oder neben dem urspruenglichen STand.
Alora, schoenen Feierabend :-)
Chris
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 22:23 Uhr |
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Luidger Roeckrath schrieb:
> Hier wurde aber wohl nicht angesägt, sondern die Versicherungen komplett > entfernt.
angesägt hat irgendjemand hier erwähnt. Komplett entfernte Sicherungen sind natürlich etwas anderes ...
Gruss,
Uli
| | | | Zurück zur Übersicht |  | TT: Gefaehrliche Vandalen im Karwendel | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 16.09.04 22:22 Uhr |
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