Nur wo man zu Fuß war, war man wirklich 


  
Übersicht
 
  Deutschland
 via-ferrata.de
    T:1727   B:20488
 
 de.rec.alpinismus
    T:1456   B:10897
[1] [2] [3] [4] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14] [15] [16] [17] [18] [19] [20] [21] [22] [23] [24] [25] [26] [27] [28] [29] [30] [31] [32] [33] [34] [35] [36] [37] [38] [39] [40] [41] [42] [43] [44] [45] [46] [47] [48] [49] [50] [51] [52] [53] [54] [55] [56] [57] [58] [59]
 
 de.rec.outdoors
    T:1050   B:8369
 
  France
 fr.rec.montagne
    T:1548   B:10202
 
  United Kingdom
 uk.rec.climbing
    T:104   B:798
 
 
  Abkürzungen:
   T: Themen
   B: Beiträge

Newsgroup - de.rec.alpinismus

 
Diese Inhalte werden aus dem Usenet dargestellt und gehören nicht zu alpinisten.info
Es wird keine Haftung für fremde Inhalte übernommen (siehe Impressum)
 
     Übersicht Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen07.01.05 12:35 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Zahlen trotz Verzicht auf die Seilbahn
An der Diavolezza werden Tourengeher auf der Piste zur Kasse gebeten
Wer an der Diavolezza bei Pontresina für den Weg zum Gipfel nicht die
Seilbahn nimmt, sondern am Pistenrand mit Ski hochsteigt, muss in
Zukunft 26 Franken zahlen. Die Tourengeher nutzen teure Infrastruktur,
argumentieren die Bergbahn-Verantwortlichen.




Ein Tourengeher auf der Diavolezza - misstrauisch beäugt von
Snowboardern
(Bild key)
spi. Die zu bestimmten Zeiten zahlreichen Tourengeher auf der Abfahrt
der Diavolezza werden in Zukunft zur Kasse gebeten. Seit kurzem steht
am Fusse der beliebten Ski-Destination bei Pontresina im Engadin ein
Schild, das die Wintersportler über die neue Gebühr informiert. Zu
bezahlen sind die 26 Franken von denjenigen, die mit Fellen an den Ski
nicht im freien Gelände, sondern auf der präparierten und wenn nötig
künstlich beschneiten Piste hochsteigen.

Keine Einzelgänger
Die Verantwortlichen der Bergbahnen wollen damit einem Phänomen
begegnen, das in den letzten Jahren stetig zugenommen hat. An Tagen
mit wenig Schnee im Gelände oder hoher Lawinengefahr sieht man am
Pistenrand zuweilen ganze Völkerwanderungen bergan steigen. Die Gefahr
von Kollisionen mit abwärts fahrenden Skifahrern steigt dadurch
erheblich, erklärte Urs Grimm, der Geschäftsführer des
Bergbahnen-Verbundes Engadin laut einem Bericht der «Engadiner Post»
vom Donnerstag.

Kostenloser Anschlusslift
Die Massnahme hat für die Bahnen auch einen finanziellen Hintergrund.
Die Tourengeher haben bisher Infrastruktur kostenlos benutzt, die mit
hohem Personalaufwand und beträchtlichem Technikeinsatz aufrecht
erhalten wird. Da zudem an den höher gelegenen Skiliften in vielen
Fällen keine Ticketkontrolle vorgenommen wird, könnten sie von diesen
ebenfalls ohne zu zahlen profitieren.

In Norditalien verboten
Probleme mit Alpinisten auf Tourenski, für die nicht das Naturerlebnis
im Vordergrund steht, sondern allein das möglichst effiziente und
gefahrenlose Training, scheinen auch in anderen Gegenden zum Problem
geworden zu sein. In der Lombardei ist das Hochgehen auf den Pisten
gesetzlich verboten.
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebuehr fuer Aufstieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen07.01.05 15:00 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Kristian Rath schrieb in der newsgroup de.rec.alpinismus:
<aetzende Geschaeftskonzepte gewisser Bergbahnen>

Gehoert denn das Pistengelaende komplett den Bergbahnen? Oder zahlen die
an die Grundbesitzer eine Nutzungsgebuehr?

Wenn nein, sollen sie doch froh sein, dass sie dort ueberhaupt walzen
duerfen.

Und auch sonst:

Zumindest in Deutschland gibt es doch (glaube ich) die gesetzliche
Verpflichtung, dass groesserer Landbesitz grundsaetzlich von der
Oeffentlichkeit weiterhin betreten werden koennen muss, und zwar
unentgeldlich. Wer schon andere Zustaende kennengelernt hat (z.B. USA,
Suedamerika, Andalusien) wo riesige Wald- und Landflaechen einfach
komplett umzaeunt sind, wird das wohl als positive Errungenschaft zu
schaetzen wissen.

Nach meinem Rechtsempfinden heisst das:
Wenn man so wie offenbar geplant abkassieren moechte, muss man dann
entsprechend breite Bereiche neben Waldraendern, Felskannten und anderen
Hindernissen unpraepariert lassen, damit man ueberhaupt noch die Chance
hat, ohne Pistenbenutzung dort hoch zu gehen.
Ich wuerde es sogar schon als Zumutung empfinden, an einem an sich
breiten Hang alle 3 Meter eine Spitzkehre machen zu muessen :-(

Vielleicht sollte ich mich schnell nach einer Rechtsschutzversicherung
umsehen.

Trotzdem schoene Touren wuenscht

Henning

PS:
Oder man laaesst sich ganz auf deren Logik ein. Wenn die mir 26 SFr,-
abknoepfen und ich verstauche mir dort den Fuss, kann ich (bzw. meine
Unfallversicherung) den Betreiber verklagen, weil er versaeumt hat, an
einer gefaehrlichen Stelle ein Gelaender aufzustellen ;-)
--

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebuehr fuer Aufstieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen07.01.05 21:46 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Henning Lege wrote:
>
> Kristian Rath schrieb in der newsgroup de.rec.alpinismus:
> <aetzende Geschaeftskonzepte gewisser Bergbahnen>
>
> Gehoert denn das Pistengelaende komplett den Bergbahnen? Oder zahlen die
> an die Grundbesitzer eine Nutzungsgebuehr?
>
> Wenn nein, sollen sie doch froh sein, dass sie dort ueberhaupt walzen
> duerfen.
>
> Und auch sonst:
>
> Zumindest in Deutschland gibt es doch (glaube ich) die gesetzliche
> Verpflichtung, dass groesserer Landbesitz grundsaetzlich von der
> Oeffentlichkeit weiterhin betreten werden koennen muss, und zwar
> unentgeldlich. Wer schon andere Zustaende kennengelernt hat (z.B. USA,
> Suedamerika, Andalusien) wo riesige Wald- und Landflaechen einfach
> komplett umzaeunt sind, wird das wohl als positive Errungenschaft zu
> schaetzen wissen.
>

Also, es ist keineswegs sicher, ob das Kassieren einer solchen
Gebühr rechtsmässig ist. Insbesondere dann, wenn die Piste auf
Allmend liegt, und das dürfte meistens der Fall sein. Natürlich
unter der Voraussetzung, dass man sich rücksichtsvoll gegenüber
den Abfahrern benimmt, also nicht unbedingt die Mitte der Piste
beansprucht etc.

Zur Klärung der Rechtslage bräuchte es Gerichtsurteile, und
solche sind mir bis dato keine bekannt. Es könnte sich also
lohnen, die Bezahlung der Gebühr zu verweigern und es auf eine
Betreibung ankommen zu lassen, um dann Rechtsvorschlag zu
erheben und so zu einem Gerichtsurteil zu kommen. Das dürfte
erstinstanzlich noch nicht besonders teuer sein (ca. 300 Fr.).
Für ein allfälliges Weiterziehen an höherintanzliche Gerichte
kann vermutlich Unterstützung erwartet werden von
Organisationen wie dem SAC u.a., die wohl Interesse an der
Klärung der Frage haben. Es ist fraglich, ob Bergbahnen das
Risiko einer Prozessniederlage und der damit verbundenen
Imageeinbusse eingehen wollen. Der SAC ist ziemlich mächtig in
der Schweiz.

> Nach meinem Rechtsempfinden heisst das:
> Wenn man so wie offenbar geplant abkassieren moechte, muss man dann
> entsprechend breite Bereiche neben Waldraendern, Felskannten und anderen
> Hindernissen unpraepariert lassen, damit man ueberhaupt noch die Chance
> hat, ohne Pistenbenutzung dort hoch zu gehen.
> Ich wuerde es sogar schon als Zumutung empfinden, an einem an sich
> breiten Hang alle 3 Meter eine Spitzkehre machen zu muessen :-(
>

Wie gesagt, ich kann es mir nicht wirklich vorstellen. Okay, es
gibt Privatgrundstücke in den Bergen, oftmals sind es
Kraftwerke, die ganze Berge besitzen, trotzdem: es gibt
auch Wegerechte und solche Sachen. Wenn man Pech hat in 25
verschiedenen Gesetzesvarianten. Wie auch immer, ich würde mich
nicht einschüchtern lassen, dann sind die andern im Zugzwang.

> Vielleicht sollte ich mich schnell nach einer Rechtsschutzversicherung
> umsehen.
>
> Trotzdem schoene Touren wuenscht
>
> Henning
>
> PS:
> Oder man laaesst sich ganz auf deren Logik ein. Wenn die mir 26 SFr,-
> abknoepfen und ich verstauche mir dort den Fuss, kann ich (bzw. meine
> Unfallversicherung) den Betreiber verklagen, weil er versaeumt hat, an
> einer gefaehrlichen Stelle ein Gelaender aufzustellen ;-)

Auch eine Möglichkeit. Aber auch ohne zu bezahlen: man könnte
ihnen *jeden* Unfall im Umkreis von einigen Kilometern der
verbotenen Piste anlasten, weil sie einen genötigt haben, eine
gefährlichere Route einzuschlagen. Das kann sich keine Bergbahn
leisten. Ich glaube, das ganze ist bloss ein Flop.

Gruss

Chiap

--==99==--
"Die Schweiz ist unerschöpflich. Es ist noch niemand von dort zu
mir gekommen, der mir nicht etwas ganz Neues davon erzählt
hätte..." (Jean Paul)

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebuehr fuer Aufstieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen10.01.05 08:42 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Henning Lege schrieb:

> Kristian Rath schrieb in der newsgroup de.rec.alpinismus:
> <aetzende Geschaeftskonzepte gewisser Bergbahnen>
>
> Gehoert denn das Pistengelaende komplett den Bergbahnen? Oder zahlen die
> an die Grundbesitzer eine Nutzungsgebuehr?

Ob sie eine Gebürh zahlen oder ob die Gemeinde ihnen das Land, das für
die Pisten genutzt wird, in der Hoffnung auf wirtschaftliche
Strukturverbesserungen umsonst zur Verfügung stellt, ist unerheblich.
Erheblich ist, dass die Liftbetreiber gewissermassen einen Wegeservice
anbieten - und dafür auch gerade stehen müssen (versicherungsrechtlich).

Wenn nun diese Wege, die in gewisser Hinsicht Einbahnstrassen sind (von
oben nach unten) in verstärktem Masse in Gegenrichtung benutzt werden,
dann entsteht dadurch ein erhöhtes Gefährdungspotential und auch ein
Versicherungsproblem. Durch eine Gebühr gehen die Tourengänger auf
Pisten einen Vertrag ein und verpflichten sich implizit damit auch an
die Einhaltung z.B. der FIS-Regeln.

Normalerweise, würde ich denken, liesse sich das Problem ganz
pragmatisch regeln. Aber bei der schlechten augenblicklichen Schneelage
sind, wenigstens was ich in den letzten 3 Wochen gesehen habe, ganze
Horden von Tourengängern auf den Pisten unterwegs, die zum Teil auch
noch ganz locker und wie wenn nichts wäre, im ZigZag aufsteigen.

Dann kommen noch die Skyrunner dazu (also die Fitnessfanatiker und
Teilnehmer an den Skialpinismusrennen), die die Pisten als ideales
Trainingsgelände betrachten. Letztes Jahr gab's doch schon mal die
Diskussion um die, die nachts die gebahnten Pisten aufsteigen (und ein
rechtes Gefährdungspotential für diejenigen (und sich selbst!)
darstellen, die die Pisten präparieren (was ja meistens nachts geschieht).

Also ganz ehrlich, ich kann schon verstehen, dass man etwas tun muss.
Vielleicht nicht verbieten, aber .... (???)

Gruss,

Ulrich
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen07.01.05 21:59 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On 7 Jan 2005 03:35:59 -0800 Kristian Rath wrote:

> An der Diavolezza werden Tourengeher auf der Piste zur Kasse gebeten
> Wer an der Diavolezza bei Pontresina für den Weg zum Gipfel nicht die
> Seilbahn nimmt, sondern am Pistenrand mit Ski hochsteigt, muss in
> Zukunft 26 Franken zahlen.

Finde ich zwar nicht gut, aber ich frage mich immer wieder worin der
Reiz besteht gerade in Pistengebieten seine Skitouren zu machen.

Gut ich kann mir ein paar Gruende vorstellen, das Tourengehen
verliert dabei jedoch seinen ganzen Flair...

Der einzig akzeptable Grund ist eine Tour, wo es keine alternative gibt.
Aber selbst dann ist es sicher moeglich nicht die ganze Zeit auf der
Piste rumzulaufen.

Gruesse,
Oliver
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen08.01.05 01:18 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hi,
"Oliver Gobin" <200501usenet@ogobin.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20050107215931.271b4a82@localhost...
> On 7 Jan 2005 03:35:59 -0800 Kristian Rath wrote:
>
> > An der Diavolezza werden Tourengeher auf der Piste zur Kasse gebeten
> > Wer an der Diavolezza bei Pontresina für den Weg zum Gipfel nicht die
> > Seilbahn nimmt, sondern am Pistenrand mit Ski hochsteigt, muss in
> > Zukunft 26 Franken zahlen.
>
> Finde ich zwar nicht gut, aber ich frage mich immer wieder worin der
> Reiz besteht gerade in Pistengebieten seine Skitouren zu machen.
>
> Gut ich kann mir ein paar Gruende vorstellen, das Tourengehen
> verliert dabei jedoch seinen ganzen Flair...
>
> Der einzig akzeptable Grund ist eine Tour, wo es keine alternative gibt.
> Aber selbst dann ist es sicher moeglich nicht die ganze Zeit auf der
> Piste rumzulaufen.
>
> Gruesse,
> Oliver
unglaublich was inzwischen so alles ablaeuft ...
Kann mich noch gut daran erinnern, als auch ich vor vielen Jahren die Piste
hinauflief, um mein Biwak fuer den Piz Palue zu erreichen (werden auch bald
im Sommer die Wanderwege fuer "Bergaufgaenger" gesperrt ?), wobei die Bahn
nicht lief, doch dafuer ohne jegliche Vorwahnung Lawinen abgesprengt wurden
...
Aehnliches ist mir auch schon in den Freiburger Alpen passiert, als man sich
ploetzlich mitten im Manoever wiederfand (natuerlich auch da keinerlei
Hinweis).
Es gibt unzaehliche Skitouren, bei denen man zeitweise Pistengelaende fuer
den Aufstieg benutzen muss und im Enddeffekt gehts doch bei obiger Meldung
primaer um die Kohle ...
Gruss
Burkhardt

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen auf der Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen08.01.05 17:26 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Sat, 8 Jan 2005 01:18:32 +0100 Burkhardt Petermann wrote:

> Es gibt unzaehliche Skitouren, bei denen man zeitweise Pistengelaende
> fuer den Aufstieg benutzen muss [...]

Traurig, aber ich sehe auch oft Skitourengeher beim Pisteln, wo ich mehr
das Gefuehl habe, die machen es nicht weil sie nicht anders koennten,
sondern weils einfacher ist.

Gruesse,
Oliver
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fel len aufder Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen09.01.05 13:51 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Oliver Gobin wrote:
>
> Traurig, aber ich sehe auch oft Skitourengeher beim Pisteln, wo ich mehr
> das Gefuehl habe, die machen es nicht weil sie nicht anders koennten,
> sondern weils einfacher ist.
>

und? es gibt skitourengeher, die am abend zu trainigszwecken die piste
rauflaufen. Ob das nun für dich und mich was mit skitourengehen zu tun
hat, ist eine frage. Ob man dafür Kohle bezahlen muss, eine ganz andere.

Das mit dem Bezahlen-müssen ist ein Skandal und einfach unverschämt.
Natürlich nutzen Tourengeher zum Teil Pisteninfrastruktur. Die
Bahnbetreiber nutzen und verschandeln auch Gelände, das in vielen
rechtlichen Belangen der Öffentlichkeit gehört. Sie nutzen
Zufahrtsinfrastruktur (Strassen etc.), die ich mit meinen Steuern auch
mitbezahle.
Die immer stärker werdende Bedrohung des Wegerechts finde ich sehr
bedenklich.

Dass die Bahnbetreiber keine Ticketkontrolle an höhergelegenen Liften
vornehmen, kann ja wohl nicht als Argument für eine Einschränkung des
Wegerechts dienen. Die spinnen ja.

Nur weil der Intensiv-Wintertourismus in der Kapitalkrise ist (Gewinne,
aber halt zu wenig), sucht er nach neuen Einnahmequellen. Noch
unverschämter wird das Ganze ja dadurch, dass es ja teilweise massive
direkte und indirekte öffentliche Förderungen für Bahnanlagen und die
Rundheruminfrastruktur gibt.

peter

--
[externer Link] externer Link. Öffnet in neuem Fenster
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen aufder Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen09.01.05 14:22 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
"peter pilsl" <pilsl@goldfisch.at> schrieb im Newsbeitrag
news:41e128ff$3@e-post.inode.at...
> Oliver Gobin wrote:
> und? es gibt skitourengeher, die am abend zu trainigszwecken die piste
> rauflaufen. Ob das nun für dich und mich was mit skitourengehen zu tun
> hat, ist eine frage. Ob man dafür Kohle bezahlen muss, eine ganz andere.
> ...

Zustimmung. Gebiete, welche Tourengehen abzocken sehen mich auch
nicht auf der Piste oder im Gasthof. Sollen sich 'Kaputt-Ischgln'...
Grüße, Peter.

 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen aufder Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen09.01.05 15:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Sun, 09 Jan 2005 13:51:01 +0100 peter pilsl wrote:

> und? es gibt skitourengeher, die am abend zu trainigszwecken die piste
> rauflaufen. Ob das nun für dich und mich was mit skitourengehen zu tun
> hat, ist eine frage.

Das ist auch irgendwie legitim und man behindert keine Anderen. Eine
Skitour ist das jedoch auch nicht, aber das sagtest du schon.

Das ich die Gebuehr nicht gut heisse habe ich ja schon gesagt, jedoch
muss man zugeben, dass die Anzahl der Tourengeher auf Pisten merklich
ansteigt und zwar nicht abends, sondern zu normalen "Tourenzeiten", wo
ich pers. mich hueten wuerde die Piste hochzulaufen.

> Die immer stärker werdende Bedrohung des Wegerechts finde ich sehr
> bedenklich.

Das haben die Alpen so an sich und ist auch traurig.

Gruesse,
Oliver
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fel len aufder Piste (Gefunden in der NZZ )

Bergsteiger beim Bergsteigen09.01.05 21:31 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
Hi,

> Das ich die Gebuehr nicht gut heisse habe ich ja schon gesagt, jedoch
> muss man zugeben, dass die Anzahl der Tourengeher auf Pisten merklich
> ansteigt und zwar nicht abends, sondern zu normalen "Tourenzeiten", wo
> ich pers. mich hueten wuerde die Piste hochzulaufen.

ich sehe diese Saison auch ziemlich viele Tourengeher auf der Piste, ist
aber kein Wunder bei den Schneeverhältnissen. Find ich auch voll ok,
hält fit und man kann auch wieder abfahren, ohne sich die Ski zu ruinieren.

ciao,
Manuel
 
 
 
      Zurück zur Übersicht

26 CHF Gebühr für Auftieg mit Fellen aufder Piste (Gefunden in der NZZ)

Bergsteiger beim Bergsteigen09.01.05 23:48 Uhr
Auf diese Nachricht antworten! externer Link. Öffnet in neuem Fenster
On Sun, 09 Jan 2005 21:31:42 +0100 Manuel Staebel wrote:

> ich sehe diese Saison auch ziemlich viele Tourengeher auf der Piste,
> ist aber kein Wunder bei den Schneeverhältnissen. Find ich auch voll
> ok, hält fit und man kann auch wieder abfahren, ohne sich die Ski zu
> ruinieren.

Ja, der Grund liegt wahrscheinlich wirklich zur Zeit an den dummen
Schneeverhaeltnissen... Wird es ueberhaupt diesen Winter noch Schnee
geben? Ich bezweifle es gerade ein wenig...

Naja aber wie gesagt, ich finde es muss nicht umbedingt sein, da Jogge
ich lieber ne Runde und halte mich so auch fit :)

Gruesse,
Oliver
 
 
Austria Mountain Tour
834 von 7.183.332
eine Seite zurückzum Seitenanfangzur Sitemapzur HilfeJede Verbreitung von Inhalten ist eine Urheberrechtsverletzung!Copyright 1998-2005 Bernhard KönigeMail an den webmaster

Photo des Tages

Märchenstimmung im Herbst

Photo / Tour

GipfelSammler.de
Hier kannst du alle deine Bergtouren eintragen, sie bewerten und sie von überall abrufen. Statistiken gibts hier auch noch!
www.gipfelsammler.de


Hol dir ein cooles T-Shirt!
T-Shirt-Shop
Hol dir ein cooles Shirt
mit diesem Logo ;-)


Buchtipp

Klettersteige Bayern, Vorarlberg, Tirol, Salzburg
 
 Sitemap M 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 2 3 4 5 6 7 8 9 1 8000 Gipfel News Alpin bergsuche Photo Toolkit geheim Google PageRank