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|  | Auf diese Nachricht antworten!  | 22. Dezember 2004, 18:59, NZZ Online Erster tödlicher Lawinenunfall dieses Winterhalbjahrs Tourenfahrer im Hoch-Ybrig verschüttet
Beim ersten Lawinenunfall dieses Winterhalbjahres in der Schweiz ist am Mittwochmittag auf dem Hoch-Ybrig im Kanton Schwyz ein Tourenskifahrer ums Leben gekommen. Eine ebenfalls von der Lawine mitgerissene Tourenfahrerin konnte sich unverletzt aus den Schneemassen befreien, wie die Kantonspolizei Schwyz bekannt gab.
(ap) Das Lawinenunglück ereignete sich um etwa 13.15 Uhr am Nordhang des Forstbergs auf einer Höhe rund 1900 Metenr über Meer, wie Stephan Grieder, Pikettoffiziert der Kantonspolizei Schwyz, erklärte. Zwei Tourenskifahrer befanden sich zu diesem Zeitpunkt am Forstberg auf der Talabfahrt, als sie von der Lawine erfasst wurden.
Die Schneemassen rissen die 28-jährige Frau aus dem Kanton Schwyz und den 32-jährigen Mann aus dem Kanton Zürich mit und verschütteten beide. Die Frau konnte sich selber befreien und blieb unverletzt.
Nach 40 Minuten gefunden
Ein Hüttenwart des Schweizerischen Alpenclubs (SAC) alarmierte die Rettungskräfte, nachdem er den Lawinenniedergang gesehen hatte. Einem Lawinensuchhund, der mit einem Helikopter an den Unfallort gebracht wurde, gelang es 40 Minuten nach dem Lawinenniedergang, den Verschütteten in einer Tiefe von 1,80 Meter zu orten. Der Mann konnte allerdings nur noch tot geborgen werden. Heikler Berg
Bei den Verunfallten handelt es sich laut Pikettoffizier Grieder um erfahrene Tourenskifahrer, die beiden gut ausgerüstet waren. Der Forstberg ist beliebt bei den Tourenskifahrern, gilt aber in Bezug auf die Lawinensituation als sehr heikler Berg. Zum Zeitpunkt des Lawinenniedergangs galt für diese Region die Gefahrenstufe erheblich.
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