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28 Brumaire an 216 de la Révolution 14:40:44 +0100
VollMondNacht im Sommer, stabiles HochDruckWetter, der betreffende KletterSteig schon von kuerzlich zurueckligenden TagesBegehungen bekannt, an Bord genuegend LED-Lampen, vernuenftige AusRuestung versteht sich von selbst.
Ist eine solche Begehung LeichtSinn oder verantwortbar?
Vorteile gaebe es viele: Keine WaermeGewitter, keine anderen Touristen, reduzierte MueckenLage, im Sommer HitzeVermeidung.
Nachteil: Versehentliche Alarmierung der BergWacht, wenn man zu forsch mit einer Lampe rumfuchtelt.
Herwig
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Herwig Huener AQSR schrieb: > VollMondNacht im Sommer, stabiles HochDruckWetter, > der betreffende KletterSteig schon von kuerzlich > zurueckligenden TagesBegehungen bekannt, an Bord > genuegend LED-Lampen, vernuenftige AusRuestung > versteht sich von selbst. > > Ist eine solche Begehung LeichtSinn oder > verantwortbar?
Beliebt macht man sich mit Nachtwanderungen nicht unbedingt. Vor einigen Jahren sind wir beim Abstieg vom Hochnissl in die Dunkelheit geraten und haben deshalb für den Brudertunnel-Klettersteig LED-Lampen benutzt. Dabei habe ich mich genauso sicher wie untertags gefühlt, denn zum Sichern reicht das Licht allemal und den Weg kann man dank Stahlseil auch nicht verfehlen. Trotzdem sind wir auf der Hütte vom Wirt angesprochen worden, was das soll, den Klettersteig bei Dunkelheit zu begehen.
Gruss, Bernhard
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28 Brumaire an 216 de la Révolution 19:03:00 +0100
Thomas Koller wrote:
> ...
> ... Wenn man sowas macht, > sollte man schon so ehrlich sein, und zugeben das man einfach mal > ein anderes Erlebnis haben möchte. :-)
Ja!
Herwig
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| | | | Zurück zur Übersicht |  | Alpines Notsignal (was: Leichter KletterSteig in VollMondNacht?) | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.11.07 11:00 Uhr |
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Thomas Koller schrieb: > Notsignal darf man natürlich keines abgeben, das ist eh klar. Und wenns > eine Hütte dort gibt, sollte man vielleicht Bescheid sagen. Aber nur weil > irgendwo eine Lampe leuchtet rückt die Bergwacht nicht gleich aus.
Aber (mindestens) Gäste auf Hütten machen sich Sorgen und deren Sorge kann auch schon mal den Hüttenwirt (und mehr) alarmieren. Die Ortsansässigen können für gewöhnlich zumindest abschätzen, ob die Lampen sich noch in etwa auf dem Weg befinden.
Wenn man kann, sollte man daher eine "Nachtwanderung" rechtzeitig "anmelden". Wenn die nächste Hütte per Handy erreichbar ist, und selbiges funktioniert, ggf. auch von Unterwegs.
> Das mal jemand im Abstieg in die Dunkelheit kommt ist auf einigen Routen > nichts wirklich ungewöhnliches, das heisst noch lang nicht, das man > in Bergnot ist.
Wenn man aus der Entfernung auf einem Klettersteig in der Nacht Lampen fuchteln sieht, sieht man noch lange nicht, ob die Steiger sich nicht vielleicht verstiegen haben und eigentlich auf dem Normalweg absteigen wollten.
Übrigens ist erschreckend, wie viele Bergbesucher das alpine Notsignal nicht kennen und stattdessen einfach nur mit einer Lampe winken, SOS blinken, oder "Hilfe" rufen [würden]. Für alle, die sich dazu zählen:
Hilferuf: - 6 gleiche Signale (Leuchten/Pfeifen/Winken/Rufen) pro Minute (also 6x, mit jeweils 10 Sekunden Abstand) - eine Minute Pause - Wiederholen, solange man auf Hilfe hoffen kann
Antwort (auch als psychologische Stütze für den Hilferufenden): - 3 Signale pro Minute (3x , mit je 20 Sekunden Abstand) - eine Minute Pause
Nach erfolgter Antwort sollte das Ganze (mindestens) noch einmal wiederholt werden, um Missverständnisse/Irrtümer zu vermeiden.
Oder auch hier: [externer Link]
Bei guter Sichtverbindung, oder aus einem Hubschrauber heraus, kann man auch "gefragt" werden, ob man Hilfe benötigt. Dazu kreuzt der Fragende die Arme vor seiner Brust. Als Antwort darauf stellt man mit seinen Armen ein Y für "yes" oder ein N für "no" dar.
Gruß Ilja
| | | | Zurück zur Übersicht |  | Alpines Notsignal | | Bergsteiger beim Bergsteigen | 19.11.07 13:05 Uhr |
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Herwig Huener AQSR wrote:
> > VollMondNacht im Sommer, stabiles HochDruckWetter, > der betreffende KletterSteig schon von kuerzlich > zurueckligenden TagesBegehungen bekannt, an Bord > genuegend LED-Lampen, vernuenftige AusRuestung > versteht sich von selbst. > > Ist eine solche Begehung LeichtSinn oder > verantwortbar?
Kommt drauf an: wenn du runterfällst/verunfallst, dann war's wohl Leichtsinn. Wenn nicht, dann nicht ;-)
> Vorteile gaebe es viele: Keine WaermeGewitter, > keine anderen Touristen, reduzierte MueckenLage, > im Sommer HitzeVermeidung. > > Nachteil: Versehentliche Alarmierung der > BergWacht, wenn man zu forsch mit einer Lampe > rumfuchtelt.
Ich hab da, glaub ich, einen schönen Tip für Dich:
Im Sommer, genau zur Sommersonnenwende, findet u.a. im Ehrwalder Talkessel in Tirol das traditionelle Bergfeuer statt. Da werden in den Schuttkaren großflächig Figuren ausgelegt, teils religiöse Motive, oder traditionelle, heimatbezogene, und zur Dunkelheit angezündet. Auch die Kämme und manche Gipfel werden mit Fackeln erleuchtet. Das ist schon vom Tal aus ein großes, spektakuläres Erlebnis.
Wenn Du an diesem Abend aufbrechen würdest, wofür sich der Seebener Klettersteig oder der Taja-Klettersteig anbieten würde, dann würdest Du zumindest nicht viel Aufsehen erregen ;-) Und von unterwegs oder vom Gipfelziel aus eine bestimmt hervorragende Aussicht auf einen nächtens erleuchteten Talkessel.
Gruß Peter -- The only way to keep your health is to eat what you don't want, drink what you don't like, and do what you'd rather not. -- Mark Twain [externer Link] - Meine Baustelle und mein Spielplatz
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