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Der am vergangenen Wochenende im bayerischen Alpenraum gefallene Neuschnee hat sich allgemein gut gesetzt. Die Schneehöhen liegen verbreitet zwischen 20 und 40 cm, in den Hochlagen der Allgäuer Alpen bei rund 1 Meter. In windbeeinflussten Regionen schwanken die Schneehöhen allerdings örtlich sehr stark zwischen abgewehten Graten und Rücken und triebschneeverfüllten Rinnen und Mulden. Die Triebschneeablagerungen des vergangene Wochenendes sind in sich kompakt und wenig störanfällig. Zu beachten sind allerdings frische, oberflächliche Einwehungen, die derzeit und in den nächsten Tagen neu entstehen, da in Lagen oberhalb ca. 1600m ein stürmischer Wind aus südlicher Richtung den Schnee stark verfrachtet.
Bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen sind deshalb insbesondere frisch eingewehte Hangzonen in kammnahen, vorwiegend nordwest- über nord- bis nordostgerichteten Steilhängen sowie in eingewehten Rinnen und Mulden zu beachten. Dort kann es kleinräumig bereits bei geringer Zusatzbelastung, also z.B. durch einen einzelnen Wintersportler, zur Auslösung von Schneebrettlawinen kommen.
Im stark sonnenbeschienenen Steilgelände sind auf Grashängen zunehmmend Selbstauslösungen von Schneebrettlawinen möglich, die auf dem Boden abgleiten.
Die Herausgabe regelmäßiger, täglicher Lawinenlageberichte wurde noch nicht aufgenommen,
da detaillierte Informationen zum Schneedeckenaufbau in den einzelnen Gebirgsregionen noch nicht vorliegen.
Aktuelle Informationen zur den Schneehöhen, den Windverhältnissen und den Temperaturen in den bayerischen Bergen erhalten Sie aus unserem automatischen Messnetz.
Für die besonders schneereichen Allgäuer Alpen liegt auch bereits der erste regionale Schneedeckenbericht vor.
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